Pfingsten - "ein je...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Pfingsten - "ein jeder in SEINER Sprache"

Seite 2 / 2

AWHler
 AWHler
Themenstarter
Beiträge : 2297

Jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden ...“ (Apg.2,6)

Zur Pfingstgeschichte gehört das Sprachwunder.

Aus allen Himmelsrichtungen kamen sie, zum jüdischen Fest nach Jerusalem - und die Volksgruppen, Nationalitäten und Beheimatungen werden drei Verse lang (Apg. 2,9-11) aufgelistet.

Und dann passiert es, dass ein jeder die Nachfolger Jesu das Evangelium „in seiner eigenen Sprache“ hört … Zu Recht heißt es, als Reaktion: „Sie verwunderten sich und sprachen: „Sind diese, die da reden, nicht alle Galiläer? Wieso hören wir sie dann jeder in unserer eigenen Sprache, in der wir geboren wurden?“ (Apg. 2,7f.).

Mir scheint an diesem Sprachwunder bzw. Sprachgeschehen wichtig, dass es nicht heißt: Sie verstanden alle die Sprache der Galiläer, sondern sie verstanden es in ihrer eigenen Sprache – und das im Plural, denn die sprachlichen, kulturellen und geistigen Beheimatungen sind ja mit der Aufzählung der Hörenden sehr vielfältig.

Man kann über diese Nuance leicht hinweg lesen und einfach sagen: Sie alle verstanden das Evangelium von Jesus, und das Sprachwunder bestand darin, dass die Menschen es hören können. Aber ich denke, die Bedeutung geht tiefer. Dass ein jeglicher es in seiner eigenen Sprache versteht, in der er geboren wurde, gilt es genauer zu verstehen. Und ich versuche es.

Sprache – das ist ja viel mehr als nur Verbalisierung und Kommunikation mit Worten und Begriffen. Sprache ist eine bestimmte Art von Denken und Wahrnehmen, von Lebensdeutung und Weltwahrnehmung, ja, von Fühlen und Empfinden.

Sprache hat ihr Koordinatensystem immer in einer konkreten Beheimatung – geographisch, geistig, kulturell.

Und was Menschen trennt und u.U. am Verstehen und am Miteinander hindert, sind eben nicht nur aus dem Mund kommende Laute und Töne, sprachlich-verbal unterschiedliche Artikulationen und Benennungen – sondern es sind Lebens- und Verstehens-Welten. Sprichst Du meine Sprache nicht, dann sag ich: Ich versteh Dich nicht. Wo Du herkommst, wie Du denkst und fühlst, was Dich bewegt, welche Vorstellungen Du hast usw. Die Suche nach einer „gemeinsamen Sprache“ ist deshalb immer wieder ein Thema – das Thema der Verständigung und des Sich-verständlich-Machens.

Dies gilt auch für den Bereich Religion & Spiritualität.Und für das Verstehen der biblischen Botschaft, für das Evangelium, den christlichen Glauben.

Sind diese, die da reden, nicht alle Galiläer?“ heißt es.Und das bedeutet: Sie reden in ihrer Sprache, die ihnen eigen und die ihnen gegeben ist. Verstanden werden sie aber in Sprachen, die ihnen fremd und nicht die ihren sind.

Bede Griffiths, ein Benediktiner, der nach Indien ging und dort als Christ mit der indischen Kultur in Berührung kam, schreibt: „Beschränkung ist jeder menschlichen Sprache eigen … Das gilt auch für die Sprache der Bibel. Die Bibel entwickelte sich in der semitischen Welt des Mittleren Ostens, die von der Welt des alten Indien und Fernen Ostens sehr verschieden ist. Sie hat ihre eigenen Bilder, Begriffe und Symbole, die aus der einzigartigen Erfahrung des israelitischen Volkes kommen. Die Bibel ist das Wort Gottes, doch sie ist das Wort Gottes in menschliche Worte gekleidet mit den unvermeidlichen Beschränkungen, die allen menschlichen Worten anhaften.“

Und an anderer Stelle lesen wir, bezüglich der Entwicklung und Ausbreitung des Christentums: „Das Christentum war ursprünglich eine östliche Religion, doch richtete es sich von Anfang an vornehmlich nach Westen. Vorwiegend der heilige Paulus brachte es nach Kleinasien, Griechenland und Rom, und wenig später kam es nach Mittel- und Nordeuropa und schließlich nach Amerika. Das Ergebnis war eine westliche Religion, obwohl sein Ursprung im Osten deutlich blieb. Seine Theologie ist griechisch, seine Organisation römisch und der kulturelle Ausdruck europäisch.“ (Bede Griffiths. Die Hochzeit von Ost und West. Otto Müller-Verlag, Salzburg 1983).

Griffiths schreibt dies als Katholik, in der ihm gegebenen neuen Kontextualisierung in Indien und im Rahmen seiner damit gegebenen Verortung. Aber er benennt wohl etwas, was unmittelbar mit dem Sprachwunder und Sprachgeschehen von Pfingsten zu tun hat.

Aber wir können zunächst erst einmal bei uns selbst bleiben, denn schon innerhalb des Christentums, innerhalb von Kirche und Konfessionen, unter uns Christen verschiedenster Beheimatung und Verortung, ist die Sprache ja oft schon und immer wieder ein Verständigungsproblem.

Wir möchten, dass die jeweils Anderen „unsere Sprache“ des Glaubens und der Glaubens-Beheimatung teilen, weil wir sie für biblisch, glaubens-gemäß und richtig halten. Wer den Glauben nicht in gleicher Weise versteht und artikuliert, wir wir es kennen und gewohnt sind, ist und bleibt uns fremd. Unter Umständen sprechen wir ihm sogar den „rechten“, richtigen Glauben ab – weil wir ihn nicht für biblisch halten.

Doch wenn es bloß so eindeutig wäre!

Warum versteht ihr MEINE Bibel nicht?“ heißt der Titel eines Buches, in dem sich die unterschiedlichen Zugänge und Lesarten zur Bibel darstellen und artikulieren. Und wer diese Pluralität nicht akzeptieren kann, der tut es aus der (von der Realität allerdings widerlegten) Vorstellung, dass es nur EINE „richtige“ Lesart und damit sprachliche Verständigung und Artikulation geben kann bzw. geben sollte – nämlich die der Bibel selbst. Doch da sind wir eben wieder bei dem, was Bede Griffiths so richtig benennt: Dass die Bibel selbst ihre historisch-kulturelle Sprache und Beheimatung hat – in einer bunten, vielfältigen Welt voller anderer „Lebens-Welten.“

Doch noch nochmal zurück zur Pfingstgeschichte. Sie verwunderten sich aber und sprachen: 'Sind diese, die da reden, nicht alle Galiläer? Wieso hören wir sie dann jeder in unserer eigenen Sprache, in der wir geboren wurden?'“ Fakt ist, dass das Evangelium von der suchenden, heilenden, zurechtbringenden Liebe Gottes und von Jesus, seinem Kreuz und seiner Auferweckung, sich auf dieser Welt immer und an vielen Orten in einer „Inkulturation“ zeigt und entfaltet. D.h. Kirche und Glaube „versteht sich“ und wird verstanden immer in konkreten kulturellen und geistigen Kontexten.

Dies ist mir - um nur ein Beispiel zu geben - begegnet bei Katsumi Takizawa – einem Schüler des evangelisch-reformierten Theologen Karl Barth. Sein kultureller und geistiger Hintergrund war der Buddhismus japanischer Prägung. Aber die Begegnung mit der christlichen Botschaft ließ ihn konvertieren.Er ließ sich taufen, nahm das Evangelium an – und bemühte sich fortan als Christ gewissenhaft und leidenschaftlich um eine „japanische Theologie“.

So verstand er die biblische Botschaft als Zeugnis des „Immanuel“, als das von Ewigkeit her gegebene und präsente „Gott für und mit uns“ - angefangen von Gottes schon bezeugter Zuwendung zu Adam und Eva, als er den Vertriebenen „Felle“ machte, oder Kain mit einem Zeichen vor endloser Vergeltung schützte – bis hin zur Versöhnung der Welt mit sich selbst in Christus. Dieses „Ur-Faktum“ verstand er als das primäre Immanuel, das von Anfang an in der Welt war und bleibt – das „Heil in Christus“, das er ja angenommen hatte, ordnete er diesem Ur-Faktum zu und verstand es nicht erst als grundlegend neues, „heils-schaffendes“ Ereignis, sondern als Ausdruck, Zeichen und Offenbarung des schon von Ewigkeit her zu glaubenden „Gott mit und für uns“ ….

Ich kann es nur andeuten und nicht weiter vertiefen – auch die Diskussion darüber hier nicht wiedergeben.

Es geht mir einzig und allein – im Licht von Pfingsten und des Sprachwunders – darum, dass das Evangelium in unterschiedlichen Sprachen verstanden wurde und weiterhin verstanden wird.Bei Takizawa mit einer „japanischen Theologie“, bei anderen mit einer indischen, afrikanischen oder europäischen Theologie … ja auch kontextuell z.B. mit einer befreiungstheologischen, feministischen oder tiefenpsychologischen Sicht-, Zugangs- und Ausdrucksweise.

Was aber mag dies alles nun für uns bedeuten? Was heißt es praktisch für unseren Glauben? Für unser Miteinander innerhalb der Kirche und im Blick auf die Welt?

Ich denke:

  • Es ist richtig und gut, wenn wir in einer bestimmten „Glaubens-Sprache“ unser Zuhause haben – sie ist Ausdruck unserer Beheimatung, in der wir Sicherheit, Gemeinschaft, Kraft und Trost erfahren.

  • Es ist aber auch möglich und gut, im Laufe des Lebens und auf dem eigenen Glaubensweg als Christ zwei- oder gar mehrsprachig zu werden. Wir werden dabei immer eine eigene Heimatsprache behalten, in der wir „geboren“ wurden, die zu uns gehört und die wir behalten. Und wir werden die andere Sprache wohl auch nicht so beherrschen wie unsere mitgegebene Muttersprache.

  • Und es mag sein, dass wir andere Sprachen doch, trotz Bemühen, nicht wirklich verstehen, dass sie uns nicht zugänglich sind und fremd bleiben. Vielleicht sind wir auch nicht besonders sprachbegabt. Oder haben kein weiteres Interesse, andere Sprachen kennenzulernen und uns mit ihnen zu beschäftigen. Auch das kann o.k. Sein – aber dann sollten wir zumindest anerkennen und Respekt davor haben, dass es andere Sprachen gibt und dass Andere sich anders artikulieren.

  • All dies zu sehen und zu beherzigen, ist mMn, eine gute „Frucht des Heiligen Geistes“, der sogar unsere Dialekte, Versprecher und Mundarten versteht und übersetzen kann ... Oder unser hilfloses Stammeln und Lallen.

L'Chaim

Antwort
49 Antworten
Chey
 Chey
Beiträge : 1200

Da wir hier ja inzwischen auch beim Thema Pfingsten allgemein sind:

Pfingsten gilt als Geburtsstunde der (einen?) Kirche.

Wie seht ihr dieses doch eher institutionelles Verständnis (wenn es das denn ist) ?

Der Geburtstag der Kirche: Was steckt hinter Pfingsten? | DOMRADIO.DE https://share.google/rh5yiq3y2srg2pvNt

VG

Chey

chey antworten
14 Antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@chey 

Pfingsten als "Geburtstag der Kirche" ist zumindest missverständlich und u.U. sogar missbräuchlich.

Wenn mit "Kirche" die nachösterliche Jesus-Bewegung gemeint ist, die Sammlung, Sendung und Verbreitung der Menschen "des Weges" (das Wort "Christen" und "Kirche" gab es zunächst ja nicht) und des Evangeliums - dann halte ich das für richtig und gut.

Wenn damit eine bestimmte "Kirche" (institutionalisiert), Konfession oder Gemeinschaft gemeint ist, die sich absolut setzt und mit ihrem Verständnis des Evangeliums exklusiv auftritt, halte ich es für verfehlt.

"Jesus wollte das Reich Gottes, was kam, war die Kirche" ist deshalb auch nur ein halbwahrer Satz - zum einen, weil es ohne Organisation, Formgebung und auch eine gewisse Institutionalisierung wohl auf Dauer mit keiner Bewegung & Sozialform geht, zum anderen, weil die "Kirche" (im besten Fall, als Auftrag und Mission) für das Reich Gottes Zeugnis gibt, lebt und darum bittet. Aber in Vielfalt und Offenheit, ökumenisch und ohne Abgrenzung zu Allen, die außerhalb der Kirche Menschlichkeit und Menschenliebe leben, Friedensstifter sind und Gerechtigkeit suchen.

Soviel mal kurz geantwortet ... 

L'Chaim

awhler antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@chey 

Mit dem Wort Kirche werde ich nicht grün. Es wirkt immer wie Gebäude..... aber nicht wie Leib Christi. 

Das Bild einer Geburt entfaltet sich dagegen für mich positiver. Zuerst kam der Kopf des Erstgeborenen (Jesu Christi Auferstehung) aus den Toten und dann zeigt sich der Leib, der weiterhin wächst. Herausgerufene .... vom Vater in Empfang Genommene....  im neuen Leben gehen Lernende....   Kinder, junge Menschen, Väter und Mütter Werdende  (Johannesbrief)

 

Die Kunst der großen, geschmückten Gebäude ist kolossal..... sperrt aber den Leib irgendwie ein und der Blick "wir sind Kirche im Sinne von Leib Christi, Botschafter an Christi Statt" geht irgendwie schnell verloren.....dieses "des Weges Sein"

 

 

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@chey 

Da ich nicht kirchlich ge- oder verprägt bin (atheistisch aufgewachsen), unterscheide ich in meinem Kopf und Erleben immer zwischen der/den Institution/en Kirche und den Gläubigen.

Spricht die Bibel von Kirche oder Gemeinde, sind die Gläubigen gemeint, die sich auch zusammentun können, die sicherlich auch in der Institution/en zu finden sind/vorkommen. Sie meint niemals die Institution/en, also immer die Lebenden, nicht tote Gebäude.

War das so in die Richtung, die du gefragt hast?

neubaugoere antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 1200

@neubaugoere 

Ja, Danke.

Meine Frage geht aber auch in die Richtung, wie ihr damit umgeht, wenn das auf Institutionen bezogen wird.

Was es nach meinem Empfinden in solchen Texten oft wird. Siehst du das auch so?

Oder meinst du, dort sind doch eher die Gläubigen gemeint?

VG

Chey

chey antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@chey 

Wird es denn von der Bibel auf Institutionen bezogen? Ich denke nicht. Und was genau sind bei dir "solche Texte"??

neubaugoere antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 1200

@neubaugoere 

Domradio wie im Ausgangspost meiner Frage z.b.

Ich denke nicht, dass die Bibel Institutionen meint. Aber ich denke, dass Institutionen wie die r.kath. Kirche die Bibel durchaus so verstehen können.

VG

Chey

chey antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@chey 

*hm* das ist mir persönlich unverständlich, weil die Bibel nunmal nicht von Institutionen spricht. Könnte da eine Tendenz sein, etwas zu seinen eigenen Gunsten auszulegen? *denk* 

Nun ja, ich betrachte eher die Schrift und schaue, was Gott von und für mich will ... (und für die ganze Welt sozusagen)

🙂

Ich hab das vom Domradio nicht angehört oder angesehen. Wusstest du, das zu Links nach unseren Forenregeln immer eine Beschreibung muss? (Foren-Quarta, Punkt 11)

neubaugoere antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 1200

@neubaugoere 

Nein, das wusste ich so noch nicht. Insofern Danke.

Ich hatte das oben auch eher als Beleg gesetzt, dass das nicht ausgedacht war.

VG

Chey

chey antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1459

@chey 

Hej Chey,

du hast (siehe mein Posting an Neubaugoere) absolut NICHTS falsch gemacht!

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

frosch80-mod antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1459

@neubaugoere 

*Räusper*

Hej Neubaugoere,

es ist nun wirklich nicht das erste Mal, dass ich dich bitte, "nicht zu moderieren"! Also erneut: Lass das bitte sein! Wenn du der Ansicht bist, dass jemand gegen die Regeln verstößt, gib gerne einen Modalarm.

"Wusstest du, das zu Links nach unseren Forenregeln immer eine Beschreibung muss?"

Das ist, so formuliert, schlichtweg falsch (und nicht nur, weil da ein "s" fehlt)!

Hier der von dir (mit falscher Quellenangabe - was ist denn die Foren-Quarta??) zitierte Punkt 11:

"11. Darf ich auf sonstige Seiten außerhalb von Jesus.de verlinken?

Ja, wenn diese Links für die Diskussion im Forum wichtig sind. Auch bei Links gilt selbstverständlich unsere Netiquette; ebenso die Erläuterungen zu Fremdsprachen in dieser FAQ.
Bitte stelle Links nicht kommentarlos ins Forum: Links können einen Forenbeitrag ergänzen, sollten aber in aller Regel nicht sein Hauptbestandteil sein.
Wir behalten uns darüber vor, unpassende Links kommentarlos zu streichen."

Da steht NICHTS davon, dass "immer" eine "Beschreibung" dabei sein muss. Es ist die Rede von "nicht kommentarlos"! Und Chey HAT den Link nicht kommentarlos ins Forum gestellt. Er befindet sich da in einem (beginnenden) Dialog mit AWHler. Und er beschreibt (da hättest du auch deine "Beschreibung") kurz, worum es ihm geht (und worum es in dem Link geht):

Chey: "

Da wir hier ja inzwischen auch beim Thema Pfingsten allgemein sind:

Pfingsten gilt als Geburtsstunde der (einen?) Kirche.

Wie seht ihr dieses doch eher institutionelles Verständnis (wenn es das denn ist) ?

Der Geburtstag der Kirche: Was steckt hinter Pfingsten?"

Und dann kommt der Link:

DOMRADIO.DE  https://share.google/rh5yiq3y2srg2pvNt

 

Das ist nach meiner Einschätzung (und das hatte ich auch alles längst gesehen und für ok befunden) VÖLLIG in Ordnung.

"Ich hab das vom Domradio nicht angehört oder angesehen."

Musst du ja auch nicht. Wenn du aber mit Chey darüber diskutieren möchtest, wäre es denn doch eventuell ein klein wenig nützlich, wenn du es tätest 😏.

Liebe Grüße

fr 🙂 sch

 

 

frosch80-mod antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@frosch80-mod 

Okay. 🙂

neubaugoere antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@chey Das Pfingsten der Geburtstag der Kirche ist,  wird auch in evangelischen Kirchen gepredigt.

Grund ist hier die Zusammenkunft der Juden, die Christus nachfolgen. Wir hörten am Wochenende da in einer Predigt von Jüngern in verschlossenen Räumen denen Christus erschienen ist.

Es ist eine Abgrenzung zum Judentum, ab diesem Zeitpunkt sieht man die Urgemeinde als Christen (Judenchristen, messianische Juden). Es hat nichts mit den einzelnen Kirchen zu tun, da es damals ja noch genau genommen eine  jüdische Sekte war. 

 

Kirche bedeutet in diesem Fall eben eine Gemeinschaft der Gläubigen, hat nichts mit dem Kirchengebäude zu tun, oder der einen Kirche, die sich auf Petrus als ihren ersten Bischof in Rom beruft.

Es schließt in diesem Fall alle ein, die an Christus glauben.  Daher ist es auch wichtig in den Gottesdiensten diese ganzen schwierigen Namen aufzuzählen. Es zeigt an, es betrifft die ganze, damals bekannte, Welt.

 

jigal antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 1200

@jigal 

Glaubst du, dass das bei heutigen Verlautbarungen der kirchlichen Institutionen auch so gemeint ist?

VG

Chey

chey antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@chey Beim Domradio weiß ich das nicht. Bei landeskirchlichen Pfarrern  glaube ich es schon,

da wird schon zwischen Institution und Urgemeinde unterschieden.

 

jigal antworten


Tatokala
Beiträge : 4579
Veröffentlicht von: @deborah71

.... sperrt aber den Leib irgendwie ein

Das ist aber sehr subjektiv... ich empfinde das überhaupt nicht so.

lg Tatokala

 

tatokala antworten
5 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@tatokala 

Du bist ja auch eine andere Person 🙂

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@tatokala (Beitrag)

Hej, mal eine Anfrage an dich. Würdest du diese verführerischen roten Anführungszeichen bitte künftig ignorieren und stattdessen die schwarzen verwenden? Oder es irgend anders kennzeichnen? Bei so einem losgelösten Beitrag muss ich immer erst länger suchen, worauf du dich insgesamt beziehst. Ja, du hast ein Zitat drin, mich interessiert dann doch der gesamte Beitrag ...

Ginge das?

neubaugoere antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@neubaugoere Glaube, das hatte mit rot und schwarz nix zu tun... ich kann es versuchen.

tatokala antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@tatokala 

Echt nicht?<-- sieh mich erstaunt

Wieso landet dann der Beitrag nicht unter deborah ihrem ??? *rätsel*

neubaugoere antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@neubaugoere davon war ich ja eigentlich ausgegangen. 😕 

 

tatokala antworten
Jigal
 Jigal
Beiträge : 5779

@awhler Ich denke aus diesem Grund gibt es heute noch neue Bibelübersetzungen, es sind noch nicht alles Sprachinseln mit dem Wort Gottes in eigener Sprache erreicht.

jigal antworten


Seite 2 / 2
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?