Pfingsten?! - Meine Gedanken/mein Verständnis
Zunächst und vorweg: Die Welt, in der wir leben, und das derzeitige Weltgetriebe, all die Zerstörung, Gewalt und Unvernunft, setzt uns allen wohl sehr zu und was derzeitig passiert, „schreit zum Himmel“. Und über alle Grenzen und Gräben hinweg, brauchen wir Menschen einander in unserer globalisierten Welt mehr und mehr - zum Guten, um nicht in Verzweiflung, Resignation und Zynismus zu verfallen. Lasst es uns suchen, immer und immer wieder! Das Verbindende tut not und das darin liegende Verheißungsvolle suchen und ersehnen wir – in einer Weltentwicklung, in der das Trennende, das Gegeneinander und zerstörerische Konfrontationen immer mehr an Fahrt gewinnt – politisch, gesellschaftlich, kulturell und konfessionell.
In all das hinein hören wir auch in diesem Jahr wieder die Pfingstgeschichte von der Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Nachfolger Jesu, damals in Jerusalem, und vom Wirken dieses Geistes, der auf sie kommt und sie erfüllt. Und es bleibt die Frage, damals wie heute: Wie können wir den Heiligen Geist verstehen? Was ist er? Was ist gemeint, wenn von seinem Wirken die Rede ist?
Es gibt, um es vorweg zu sagen, ein meiner Meinung nach viel zu beschränktes Verstehen der Pfingstgeschichte, wenn man das Kommen und Wirken des Geistes begrenzt auf die Kirche und ihre Entstehung, so sehr uns die Geschichte von Pfingsten erst einmal biblisch begegnet und sich neutestamentlich verortet.
Oder anders ausgedrückt: Der Geist, der sich zum Pfingsten offenbart, gehört nicht den Christen, gehört nicht der Kirche, lässt sich nicht begrenzen und einfangen und reduzieren auf den Radius des Christentums und auf die christliche Konfession. Der Geist Gottes gehört nicht einer beschränkten Gruppe von Menschen, einer Religion, einer Glaubensgemeinschaft.
Um das besser zu verstehen, ist es mMn nötig und durch und durch biblisch, die Frage nach dem Geist Gottes nicht mit Pfingsten zu beginnen zu lassen, sondern mit dem Anfang anzufangen, denn der Geist Gottes hatte nicht zu Pfingsten seinen „ersten großen Auftritt“!
Vielmehr ist der Geist Gottes „der Atem Gottes“ (hebr. Ruach), der alles belebt, ins Leben ruft, erhält. Es ist der Geist, der „am Anfang“ (wie uns in der Genesis erzählt wird) alles Leben hervor bringt, das Chaos („Tohuwabohu“) ordnet und formt. Es ist Gottes Präsenz und Immanenz in allem, was lebt, die göttliche Wirk-lichkeit, die sich ununterbrochen zeigt im Guten und Schönen, im Verbindung und Wachstum, in Harmonie und Lebens-Entfaltung zeigt – und all dies nährt.
In diesem Sinne ist der Geist Gottes in der Welt und im Leben präsent, wirkend und vorhanden. Er ist da. Er kam und er kommt - immer wieder neu und beständig. Aber das Kommen des Geistes, des Heiligen Geistes, welches der Geist Gottes ist (und kein anderer oder zusätzlich oder vorher nicht vorhandener) wird reduziert und begrenzt, wenn wir ihn nur „christlich“ verstehen, domestizieren und für Kirche und Christentum okkupieren.
Wie der Wind, weht Gottes Geist, wo er will.Und Du kannst, im Bild gesprochen, nicht eine „handvoll Wind“ greifen, festhalten und begrenzen.
Er ist wie Feuer, der – und gerade das wird an der Pfingstgeschichte anschaulich - grenzübergreifend, Gräben überbrückend, Mauern überspringend be-geistert.Ein Feuer, dass verbrennt, was trennt. Ein Feuer, in dem nicht weiter Bestand hat, was zuvor als unüberwindbar galt.
Doch – stop! - was ist mit Jesus, mit seiner Person, seinem Wirken?Ist es nicht der Geist, der Jesus groß macht?Der das erettende Evangelium in die Köpfen und Herzen bringt? Ist Pfingsten nicht doch der „Geburtstag der Kirche“?
Ja, der Geist Gottes, der zu Pfingsten über seine Anhänger, Freunde und Freundinnen, seine Nachfolger kommt und ansteckend erscheint, ist der Geist Jesu, den er selbst zuvor verheißen hat. Aber dieser Geist ist eben kein „Sondergeist“, kein eigenes Gebilde oder Gewächs, keine neue Erscheinung – sondern eben der Lebensgeist, der (biblisch gesprochen) von Beginn der Schöpfung an in der Welt ist, Gottes Geist, die göttliche Lebens-Energie in allem, was Leben erhält, fördert, heilt, wachsen lässt und verbindet.
Zu Pfingsten, um den biblischen und neutestamentlichen Faden aufzugreifen, begegnen uns die Anhänger und Nachfolger Jesu empfänglich, offen und bereit für diesen Geist-Empfang – vorbereitet durch Jesus selbst, der Träger und Offenbarer dieses Geistes war. Sie wurden, nach allem, was sie zuvor zweifeln, leiden, verwirrt und frustriert sein ließ, von diesem Geist neu erfüllt. Ihnen wuchs Kraft und Autorität und Wirksamkeit zu, durch diesen Geist. Aber sie wurden nicht dazu berufen, nun eine eigene Religion und Kirche, gar ein Christentum, in die Welt zu setzen. Sie wurden nicht dazu berufen, einen exklusiven Club der Gläubigen zu inszenieren. Und sie bekamen nicht die Vollmacht, Grenzen zu setzen und wiederum Mauern zu errichten.
Dies wird doch eindrücklich auch von Petrus in seiner Pfingstpredigt so benannt, wenn er den Propheten Joel zitiert: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist auf ALLES Fleisch, und eure Söhne und Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen und eure Ältesten werden Träume haben, ja auch über meine Knechte und Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen ...“ (Acta 2, 17f.).
Nichts anderes bedeutet dies, als dass der Geist Gottes nicht nur auf eine Gruppe von Auserwählten kommt und zu ihrem trennenden Merkmal wird, sondern dass der Geist Gottes in seinem Wirken radikal „inklusiv“ ist und Barrieren niederreißt.Männer und Frauen, Alte und Junge, auch keine hierarchische, soziale Trennung mehr zu Knechten und Mägden. Gottes Geist erscheint noch einmal mit Macht und erfasst und ergreift, auf ansteckende Weise, die Freunde Jesu.Und die, die mit ihren verschiedenen Sprachen, unterschiedlichen Beheimatungen und Verwurzelungen und den daraus resultierenden Trennungen, plötzlich verständig und verbunden werden – durch eben diesen Geist Gottes, der der Geist Jesu ist und bleibt.
Petrus, der die Pfingstpredigt hält, erlebte ja selbst diesen Prozess der verbindenden Grenzüberschreitungen durch Gottes Geist: War er zunächst der Überzeugung, dass die Sache mit Jesus und seiner Mission eine rein jüdische Angelegenheit ist, so erkannte in einem visionären Erleben (Acta 10), dass das Evangelium von der Liebe Gottes, wie sie sich in Jesus offenbart hat, global und all-umfassend für alle Menschen und die ganze Welt gilt.
Wenn wir also die Pfingstgeschichte in diesem Jahr 2026 und in unserer Welt, die das Glauben, Hoffen & Lieben so anfrisst und infrage stellt, wieder hören, dann widerspricht sie allen derzeit so um sich greifenden Ideologien und Kräften, seien sie säkular, weltlich oder religiös und konfessionell, die das Verbindende und Heilende infrage stellen. Und sie beruft uns als Christen und als Kirche in der Welt, so mein Eingangsgedanke, zu sehen, wie sehr wir Menschen einander brauchen – um gemeinsam der Resignation, dem Fatalismus und auch dem Zynismus zu widerstehen.
Der Geist Gottes steht dafür – er trennt nicht, sondern er verbindet. Er ist nicht christliches Eigentum – sondern er ruft uns als Christen zu einer Empfänglichkeit und Offenheit, wie sie die Jünger, 50 Tage nach dem Ostermysterium der Auferweckung Jesu, hatten.
L'Chaim
Da kommen mir doch auch ein paar Gedanken... und nicht nur negativ, aber zunächst mal zu meinen üblichen Gegenargumenten:
Zunächst und vorweg: Die Welt, in der wir leben, und das derzeitige Weltgetriebe, all die Zerstörung, Gewalt und Unvernunft, setzt uns allen wohl sehr zu und was derzeitig passiert, „schreit zum Himmel“. Und über alle Grenzen und Gräben hinweg, brauchen wir Menschen einander in unserer globalisierten Welt mehr und mehr - zum Guten, um nicht in Verzweiflung, Resignation und Zynismus zu verfallen.
Zunächst und vorweg: Diese ständige Schwarzmalerei geht mir inzwischen doch gehörig auf den Senkel.
Sicher, wir haben Trump und Putin und China will Taiwan erobern, Ressourcen werden knapp, der Klimawandel droht... und trotzdem!
Trotzdem ist die Welt bislang immer ein wenig besser geworden... nicht geradlinig, sondern mit Schwankungen. Es gibt immer wieder Rückschläge, manchmal so stark dass es eine ganze Generation betrifft, teils mit unvorstellbarem Leid. Und dennoch wurde es insgesamt besser. Auch wenn das Leiden nie verschwand.
Wir haben die Technologien, das Wissen und die Möglichkeiten eine gute Welt zu schaffen. Und auch wenn es immer wieder Menschen gibt, die genau das zerstören wollen, so gibt es dennoch Menschen, die unermüdlich an einer besseren Welt werkeln. Auch wenn sie keiner beachten mag.
In diesem Sinne ist der Geist Gottes in der Welt und im Leben präsent, wirkend und vorhanden. Er ist da. Er kam und er kommt - immer wieder neu und beständig. Aber das Kommen des Geistes, des Heiligen Geistes, welches der Geist Gottes ist (und kein anderer oder zusätzlich oder vorher nicht vorhandener) wird reduziert und begrenzt, wenn wir ihn nur „christlich“ verstehen, domestizieren und für Kirche und Christentum okkupieren.
Damit bin ich absolut einverstanden. Denn ich habe es hier ja schon öfters im Forum betont, dass ich zwar Atheist, aber kein Materialist bin. "Geist" existiert. Und zwar auf einer allgemeinen Basis, weshalb ich mit Pfingsten als exclusiv christlichem, speziellen und einmaligem Ereignis auch ein Problem habe... daran glaube ich nicht, und ich wüsste auch nicht, wie sich so ein Ereignis damals konkret in der Geschichte manifestiert hätte. Abgesehen halt davon, dass es jemand aufgeschrieben hat.
Wenn wir also die Pfingstgeschichte in diesem Jahr 2026 und in unserer Welt, die das Glauben, Hoffen & Lieben so anfrisst und infrage stellt, wieder hören, dann widerspricht sie allen derzeit so um sich greifenden Ideologien und Kräften, seien sie säkular, weltlich oder religiös und konfessionell, die das Verbindende und Heilende infrage stellen.
Ich sehe das simpel und nüchtern: Wir brauchen in dieser Welt mehr "Geist", also Logik und Intelligenz, statt "Fleisch", also Triebe und Egoismus.
So interpretiere ich auch das Pfingstereignis...
Guten Morgen,
das einzige, was mir dabei nicht klar ist:
Wieso sagt Jesus dann, dass er den Heiligen Geist schicken wird, wenn er weggegangen ist und dieser nicht kommen kann, bevor er nicht weg ist?
Das hat doch etwas mit ihm selbst zu tun.
Und das spricht gegen deine Theorie, dass es der Geist Gottes ist, der sowieso schon in der Welt war seit Anbeginn. Hätte Jesus das dann nicht anders sagen müssen, denn es hätte ja gar nichts mit seinem Tod zu tun gehabt?
Hm…🤔
Veröffentlicht von: @sternGuten Morgen,
das einzige, was mir dabei nicht klar ist:
Wieso sagt Jesus dann, dass er den Heiligen Geist schicken wird, wenn er weggegangen ist und dieser nicht kommen kann, bevor er nicht weg ist?
Das hat doch etwas mit ihm selbst zu tun.
Und das spricht gegen deine Theorie, dass es der Geist Gottes ist, der sowieso schon in der Welt war seit Anbeginn. Hätte Jesus das dann nicht anders sagen müssen, denn es hätte ja gar nichts mit seinem Tod zu tun gehabt?
Hm…🤔
Ja, das ist eine berechtigte Frage und ich versuche, nach meinem Verständnis, eine Antwort.
Zunächst kann ich mir den "Heiligen Geist" tatsächlich - trinitarisch - nur als den EINEN Geist Gottes denken und das "Neue", nach Jesu Fortgang, nur als neue, vertiefte, durchschlagende und geweitete Offenbarung von GOTTES Geist, der sich da zu Pfingsten so kraftvoll zeigt, wirkt und sich imponiert ...
Zu Jesu Lebzeiten waren seine Nachfolger (und die werden ja adressiert und angeredet, mit ihrer zeit-örtlich begrenzten und begrenzenden Beziehung zum irdischen Jesus) gebunden an seine leibliche Präsenz und damit in einer Beschränktheit des Verstehen-Könnens.
Ich habe Euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es (jetzt-hier und mit mir) alles noch nicht erfassen und begreifen, sagt Jesus einmal. Und: Der Geist wird Euch fortan in ALLER Wahrheit leiten.
Deshalb verstehe ich es so, dass die globale Innewohnung, die umfassende Realisierung, die zu erkennende (!) universale Dimension und ein entsprechendes Wachstum im Glauben ERST möglich sein konnte, nachdem Jesus (und d.h. auch: Nach seinem Kreuz & nach seiner Auferweckung) nicht mehr bei ihnen ist.
L'Chaim
Deshalb verstehe ich es so, dass die globale Innewohnung, die umfassende Realisierung, die zu erkennende (!) universale Dimension und ein entsprechendes Wachstum im Glauben ERST möglich sein konnte, nachdem Jesus (und d.h. auch: Nach seinem Kreuz & nach seiner Auferweckung) nicht mehr bei ihnen ist.
Wieso sollten sie nur nach Jesu Tod einer höheren, grösseren Offenbarung fähig sein als davor? Dass geistige Entwicklung Zeit braucht- ok. Dass dazu auch ein „Lehrmeister“ notwendig ist- ok. Aber wieso erst nach seinem Tod? Was wäre denn dann anders für sie?
Und ja, ich glaube mit dir, dass Gottes Geist immer wirkt, von Anbeginn an.
Joh 5,17
Mein Vater wirkt bis auf den heutigen Tag und ich wirke auch.
Das sagt er zwar, um den Bruch der Sabbatruhe zu begründen, aber es zeigt auch, dass Gott wirkt. (Wie wir das mit den Geschehnissen in der Welt dann unter einen Hut bringen, ist ja nochmal ein anderes Thema.)
Veröffentlicht von: @sternWieso sollten sie nur nach Jesu Tod einer höheren, grösseren Offenbarung fähig sein als davor?
Ich denke und verstehe es so: Nicht eine "höhere, größere Offenbarung", sondern ein tieferes und weiteres Verständnis der Offenbarung des drei-einen Gottes und des Geistes "nach Jesu Tod".
Dies lesen wir ja schon im NT selbst, dass das Verstehen zunächst ein nachösterliches ist (zuvor schien sein Tod ja ein Scheitern und ein Verworfensein nicht nur von Menschen, sondern auch von Gott), dann ein pfingstliches (Ausgießung auf ALLEs Fleisch und ALLE VÖLKER) und schließlich sogar ein "Kosmisches" (aha, da ist ER wieder, der Kosmische Christus, der Logos, in dem und zu dem und durch den alles erschaffen wurde).
L'Chaim
Ich denke und verstehe es so: Nicht eine "höhere, größere Offenbarung", sondern ein tieferes und weiteres Verständnis der Offenbarung des drei-einen Gottes und des Geistes "nach Jesu Tod".
Du sagst ja, dass dieser Geist der selbe ist wie der Geist Gottes, der zu Beginn über dem Wasser schwebte….und die Jünger nach dem Tod Jesu ein tieferes Verständnis von diesem Geist bekommen haben.
Wenn es aber doch der gleiche Gott-Geist ist und er vorher schon da war, dann hätten sie doch nicht auf „Kraft von oben“ warten müssen…irgendwie ergibt das nicht wirklich Sinn.
Hier ein Auszug aus Galater 3, 26-28
26Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.27Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.28Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.
In Jesus Christus sind wir eins. Da ist diese Universalität, diese absolute Gleichheit aller Menschen …schon vor 2000 Jahren so formuliert von Paulus.
Aber die Frage, ob wir das nur als zu Christus gehörende (also zB Getaufte und Glaubende) oder ganz allgemein alle Menschen sind, weil Gottes Geist überall wirkt- wer kann es beantworten? Wir sehen die geistige Dimension nicht…wir machen uns nur Gedanken. Oder weisst du es sicher? Wissen wir genau, was es heisst, in Christus eins zu sein?
Durch den Glauben Gottes Kinder…
Die Christuszentriertheit lässt sich nicht wegdiskutieren, egal wie universell man wird…
In all das hinein hören wir auch in diesem Jahr wieder die Pfingstgeschichte von der Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Nachfolger Jesu, damals in Jerusalem, und vom Wirken dieses Geistes, der auf sie kommt und sie erfüllt. Und es bleibt die Frage, damals wie heute: Wie können wir den Heiligen Geist verstehen? Was ist er? Was ist gemeint, wenn von seinem Wirken die Rede ist?
Ist der Heilige Geist ein Was? (Sache)
oder ein Wer? (Wesenheit/eine Gegenwart mit Kommunikation, Gefühlen, Kraftauswirkungen) für dich?
Daran knüpfen sich Erwartungen und Vorstellungen, wer der Heilige Geist ist und was seine Aufgaben sind.
Was auffällig ist: ER wird immer mit Bewegung beschrieben.
ER vibriert über den Wassern; Atem; Wind; Wasser; Öl, Taube; weht wo ER will; berät; tröstet; vertritt uns im Gebet; überführt....
Was war Jesus so wichtig daran, dass ER den Jüngern keine Option anbot, sondern ihnen befahl in Jerusalem zu bleiben?
Apg 1, 4 Und als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr – so sprach er – von mir gehört habt; 5 denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.
Das Wort Verheißung hängt mit dem Geschenk für die Findung des Afikoman zusammen, das an Schawuot gegeben wurde. Das ist nun wirklich nicht lange nach Christi Himmelfahrt und auch nicht lange nach dem Passah.
Bei Jesu Taufe kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf Jesus als Einzelperson. An Pfingsten kam der Heilige Geist mit Wind, Freude und Feuer auf alle Gläubigen und auf weitere 3000 neuen Gläubigen und machte sie in ihrem Geist lebendig.
3000 starben am Sinai wegen ihres Ungehorsams, 3000 wurden belebt aus Glauben in Jerusalem durch die Kraft des Heiligen Geistes in den Worten des Petrus, der mutig von Jesus zeugte.
Das Wort Verheißung hängt mit dem Geschenk für die Findung des Afikoman zusammen, das an Schawuot gegeben wurde.
...dann überlege ich mal weiter...
Schawuot feiert die Gabe der Tora am Sinai — also das große göttliche Geschenk und die Erfüllung der Verheißung der Befreiung aus Ägypten.
Aus welchem Ägypten befreit uns der Geist von Pfingsten?
Veröffentlicht von: @marthaAus welchem Ägypten befreit uns der Geist von Pfingsten?
Sehr schöner Gedanke - der Geist, der befreit, in Freiheit versetzt, in die Freiheit führt - verknüpft mit dem Gott, der schon (mit) den Israeliten gezeigt hat, dass er das "Schreien gehört, das Elend gesehen" hat und ein "Gott der Befreiung ist", schon im Ur-Datum jüdischen Glaubens bis heute (mit der jährlichen Pessach-Feier) gegenwärtig gehalten.
WAS "Ägypten" ist, bzw. was die Unfreiheiten, Versklavungen und Unterdrückungen für uns, für die Menschen, für die Welt bis heute sind - das ist eine komplexe und durchaus konkrete Frage.
Die Spirituals greifen es z.B. auf in der Frage der Sklaverei (von "Go down Moses" bis Martin-Luther King) und JEDER konkreten, politischen, gesellschaftlichen Unterdrückung, die "der Gott der Bibel" nicht will, der alle gleich geschaffen hat.
Versklavungen und Unfreiheiten, aus denen Gott "herausführt", können Gebundenheiten, Süchte und Verengungen sein, unter denen Menschen leiden.
Und der "Geist von Pfingsten" kann uns eben auch *spirituell* herausführen aus geistig-geistlichen Verengungen, denen wir meinen "dienlich" sein zu müssen ...
L'Chaim
Veröffentlicht von: @deborah71Ist der Heilige Geist ein Was? (Sache) oder ein Wer? (Wesenheit/eine Gegenwart mit Kommunikation, Gefühlen, Kraftauswirkungen) für dich?
Weder ein "Was" (also keine "Sache") noch ein "Wer" (im Sinne einer Person, einer Wesenheit/eines konturierten Wesens), sondern eben GEIST - d.h. Gott selbst in seinem Wirken, in seiner Präsens, als Energie, Bewegung, Kraft, Er-Füllung, Wirk-lichkeit & Geschehen.
Weshalb ja eben die von Dir zitierten Bilder der Wirkung und Bewegung gebraucht werden.
L'Chaim
Gott ist Geist.... ganz klar. Dieser Geist erschöpft sich aber nicht in Bewegungen und fliessfähigen Substanzen.
Jesus nennt Gott Abba, eine eindeutig beziehungsfähige Wesenheit/Geist. Jesus bezeichnet den Heiligen Geist als Berater, Stellvertreter, Gott und Jesus-Erklärer, also auch wieder auf der Beziehungsebene. Der Ruach HaKodesh, der mit uns ist bis an der Welt Ende hier in dieser Dimension. Der uns über Visionen den zweiten und dritten Himmel zeigen kann.
Oft habe ich den Eindruck, dass der Heilige Geist zu klein gedacht wird. Ruach ist die Atemfunktion eines lebendigen Wesens (Mensch und Tier), Ruach HaKodesh ist ein Name eines ER und ein Vertrauter des Vaters und des Sohnes.
Joh 16, 13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er’s nehmen und euch verkündigen. 15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er nimmt es von dem Meinen und wird es euch verkündigen.
Was in der Beschreibung des Heiligen Geistes eine Schwierigkeit ist: in der hebr. Sprache gibt es grammatikalisch kein Es. Das Wort Ruach selbst ist grammatikalisch weiblich. Jesus nennt ihn ER. Das fordert einen heraus, wie man sich nun den Heiligen Geist vorstellen kann. Nur von Geist zu sprechen, rettet einen nicht aus einer Vorstellung von .... GeistIn?
Aber das Eigentliche sind die vielen personalen Eigenschaften, die dem Heiligen Geist zugeschrieben werden, so dass eine Beziehung zu einem unsichtbaren Wesen möglich und angemessen erscheint und ER nicht auf seine weiteren Funktionen beschränkt wird.
Frohes Pfingstfest
Veröffentlicht von: @deborah71Ruach HaKodesh ist ein Name eines ER und ein Vertrauter des Vaters und des Sohnes.
Was in der Beschreibung des Heiligen Geistes eine Schwierigkeit ist: in der hebr. Sprache gibt es grammatikalisch kein Es. Das Wort Ruach selbst ist grammatikalisch weiblich. Jesus nennt ihn ER. Das fordert einen heraus, wie man sich nun den Heiligen Geist vorstellen kann. Nur von Geist zu sprechen, rettet einen nicht aus einer Vorstellung von .... GeistIn?
Aber das Eigentliche sind die vielen personalen Eigenschaften, die dem Heiligen Geist zugeschrieben werden, so dass eine Beziehung zu einem unsichtbaren Wesen möglich und angemessen erscheint und ER nicht auf seine weiteren Funktionen beschränkt wird.
Frohes Pfingstfest
Ja, der - die - das 😉
Auch "personale Eigenschaften" sind ja ein sehr relativer Begriff ... DAS Gedicht tröstet mich, DIE Melodie berührt mich, DER Gedanke hat mich angesprochen.
Und der Begriff "Persona" ist für uns, auch im Kontext des trinitarischen Dogmas, durchaus irreführend. Er bezeichnet im Laterinischen ja ursprünglich eine "Maske" oder im Theater eine "Rolle" ... Und wenn man monotheistisch bleibt, besteht in der "Personifizierung" des Geistes Gottes zumindest die Gefahr des Missverstehens.
Gesegnete Pfingsten auch von mir!
L'Chaim
Ihr Text beschreibt das Elend unserer Welt im Jahr 2026 treffend. Aber Ihre Antwort darauf verwandelt das Evangelium in ein Gesetz und den Heiligen Geist in ein kosmisches Projekt.
Sie predigen das Gesetz, wo die Welt das Evangelium braucht. Ihr Appell „Lasst es uns suchen, immer und immer wieder!“ ist reines Gesetz. Sie fordern erschöpfte Menschen auf, aus eigener Kraft das „Verbindende“ zu schaffen. Das klappt nicht. Der Mensch ist in sich selbst verkrümmt und kann sich nicht am eigenen Schopf aus dem Zynismus ziehen.
Der Heilige Geist ist eine Person der Dreieinigkeit, kein spirituelles Spielzeug Sie degradieren den Geist zu einer kosmischen „Lebens-Energie“ im Guten und Schönen der Natur. Das ist Schleiermacher und New Age. Gott der Heilige Geist ist kein Bio-Treibstoff für die Weltentwicklung. Er ist die dritte Person der Gottheit – souverän und heilig. Und er hat ein klares Profil: Er zeigt niemals auf sich selbst oder auf die Evolution, sondern ausschließlich auf Jesus Christus (Joh 16,14). Wo er wirkt, schwärmt man nicht von Naturkräften, sondern starrt auf das Kreuz.
Pfingsten ist kein Inklusions-Festival, sondern ein Gericht Der Geist ist nicht „inklusiv“, indem er alle menschlichen Befindlichkeiten validiert. Bei Petrus’ Predigt bricht keine Wohlfühl-Harmonie aus, die Zuhörer waren „getroffen in ihr Herz“ (Apg 2,37). Der Geist reißt Mauern nieder, indem er alle Menschen unter die Sünde stellt, um sie dann allein durch Christus zu retten.
Kein Geist ohne das Kreuz: Jesus kam nicht als „Offenbarer des Geistes“, sondern um am Kreuz zu sterben. Der Heilige Geist unterscheidet sich von allen Geistern dadurch, dass er uns die Wunden Christi zeigt und Glauben schenkt – ganz konkret durch das gesprochene Wort der Sündenvergebung, nicht durch diffuse Welt-Spiritualität.
Eine zynische Welt braucht keine kosmische Energie, die sie zum Mitmachen anfeuert. Sie braucht das Gesetz, das den Stolz bricht, und das Evangelium: Ihre Sünden sind Ihnen vergeben um Christi willen.
Crux sola est nostra theologia.
Huch 😉 ... Das ist schon sehr interessant, was Sie da alles aus dem Text heraus- bzw. reinlesen.
Das beginnt schon mit dem zweiten Satz: "Ihre Antwort darauf verwandelt das Evangelium in ein Gesetz und den Heiligen Geist in ein kosmisches Projekt." - Wo im Kommen und Wirken des Geistes und in meinem Eingehen darauf das "Gesetzliche" liegen soll, bleibt mir völlig schleierhaft - es ist doch Evangelium pur, dass und wo Gottes Geist schenkt, schafft und wirkt.
Wie die Jünger zu Pfingsten dürfen und sollen wir dafür offen und empfänglich sein, das ist die Einladung auch in meinem Text - wie sie dazu kommen, es zu kommentieren mit: "Sie predigen das Gesetz, wo die Welt das Evangelium braucht." erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
Mein "Vorweg": „Lasst es uns (das Gemeinsame, menschlich Verbindende in unserer Welt der ) immer wieder suchen" halte ich nun (auch für uns Christen) für eine menschliche gebotene Selbstverständlichkeit, existentiell-sozial unabdingbar und auch das von Gott Gebotene. Es fängt ja schon bei meinem Nachbarn und in meinem eigenen, sozialen Umfeld an, oder nicht?
Ich gehe nicht weiter auf das Folgende ein - der Heilige Geist sei "kein spirituelles Spielzeug" -ich "degradiere den Heiligen Geist" - "das ist Schleiermacher und New Age" - Pfingsten als "Inklusions-Festival" usw. - das ist schon ein bisschen arg in die Ecke geschubst 😉 ... Es liest sich schön formuliert "auf Kante", zeigt aber letztlich nur, das Sie selbst die Dinge anders sehen und anders (Luther lässt grüßen mit der scharfen Trennung von "Gesetz und Evangelium") interpretiert haben möchten. Deshalb schrieb ich ja auch "mein Verständnis/meine Gedanken" ...
L'Chaim
Für diesen Beitrag gibt es eine GELBE KARTE!
(Begründung siehe Antwortposting). MfG fr 🙂 sch80-mod
Werter awhler,
dass Sie Luther sofort gegrüsst haben, freut mich – der Mann hatte ja auch in der Sache recht.
Es bleibt Ihnen schleierhaft, wo in Ihrem Text das Gesetz liegt? Es liegt genau in Begriffen wie „Selbstverständlichkeit“, „unabdingbar“, „geboten“ und in der Formulierung „wir dürfen und sollen dafür offen sein“. Sobald das Evangelium an eine Bedingung geknüpft wird – und sei es nur die Bedingung unserer eigenen „Empfänglichkeit“ oder „Offenheit“ –, wird es zum Gesetz. Denn wer garantiert Ihnen, dass Sie heute offen genug sind? Was macht der Mensch, der innerlich völlig blockiert, zynisch oder am Ende ist? Ihr Text sagt ihm: Du musst offener werden. Das ist kein Trost, das ist eine unlösbare Hausaufgabe.
Das echte Evangelium fordert keine Offenheit, es schafft sie. Der Heilige Geist bittet nicht um Einlass, er bricht ein. Er wartet nicht, bis wir unser soziales Umfeld geordnet haben, sondern er rechtfertigt den Gottlosen mitten in seinem Chaos.
Sie haben völlig recht: Das Verbindende im Alltag zu suchen, ist eine menschlich gebotene Selbstverständlichkeit. Aber das ist die Domäne der Vernunft und der Ethik – nicht das Werk des Heiligen Geistes an Pfingsten. Wenn wir die horizontale Nächstenliebe mit dem vertikalen Wirken des Geistes verwechseln, enden wir genau da, wo Sie landen: bei einer spirituell aufgeladenen Moral.
Nichts für ungut wegen Schleiermacher und New Age – das sollte kein Schubsen sein, sondern nur die theologische Erinnerung daran, dass der Geist eben kein namenloses Fluidum in der Natur ist, sondern eine Person, die sich ganz exklusiv an das Kreuz von Christus bindet.
Wenn wir die Dinge anders interpretiert wissen wollen, dann nur, weil wir den Trost der Reformation nicht missen möchten: Dass Gott uns rettet, obwohl wir verschlossen und unfähig zum Guten sind, und nicht, weil wir so schön empfänglich dafür waren.
Crux sola est nostra theologia.
L'Chaim u'l'vracha!
(Und falls Sie den echten Heiligen Geist suchen: Er weht nicht im Rauschen der Bäume, sondern dort, wo die Sündenvergebung verkündigt wird – auch wenn man dafür ein staubiges lutherisches Gesangbuch aufschlagen muss.)
Tja - was sollte ich dieser dezidiert lutherischen Sichtweise entgegensetzen?
Sie steht für sich und ist, was sie ist, und als solche lasse ich sie stehen ... und die Brille, durch die Sie schauen, bewerten und einordnen, kann, will und werde ich Ihnen nicht abnehmen 🙂
L'Chaim
Hej Nairda,
von mir ein etwas verhaltenes Willkommen im Forum; verbunden mit der dringenden Bitte, dich ein wenig mit den Forenregeln zu befassen. Hier ein kleiner Auszug aus der Charta:
[Wir wünschen...]
- "eine offene, respektvolle und freundliche Atmosphäre herrscht, in der sich Christen wie Nichtchristen wohlfühlen.
- Menschen miteinander lebhaft über Auffassungen zu Lebens- und Glaubensfragen diskutieren können, ohne als Person angegriffen oder beleidigt zu werden.
Für uns bedeutet respektvoller Umgang miteinander, dass man …
- den Anderen als Person ernst nimmt und ihn so behandelt, wie man selber von ihm behandelt werden will (Jesus Christus im Matthäusevangelium, Kapitel 7).
- anerkennt, dass die eigene Erkenntnis unvollkommen ist und nur bruchstückhaft die Wahrheit widerspiegelt (Paulus im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth, Kapitel 13)."
Besonders auf den letzten Punkt möchte ich dich hinweisen. Dein "(Und falls Sie den echten Heiligen Geist suchen [...])" ist damit überhaupt nicht vereinbar. Dafür habe ich dir eine Gelbe Karte gegeben. Sätze dieser Art möchte ich von dir bitte nicht mehr lesen.
Ferner halte ich die Anrede "Sie" für völlig unangemessen. Sie ist, und das sollte dir beim Lesen im Forum, was du ja wohl seit einer Weile machst, eigentlich längst deutlich geworden sein, hier völlig unüblich. Mein Vorschlag ist, dass du (und @AWHler) zum Du übergeht oder aber, wenn ihr denn beim Sie bleiben wollt, euren Austausch in Privatnachrichten fortsetzt. Das "Sie" ist zwar nicht ausdrücklich verboten, wenn es aber mit Feindseligkeiten kombiniert ist und dann der (siehe oben) von uns gewünschten freundlichen Atmosphäre entgegensteht, bin ich geneigt, es nicht weiter zu akzeptieren.
Freundliche Grüße
fr 🙂 sch
Ja, Danke .... völlig d'accord.
Ich muss sagen, dass ich die "Sie-Anrede" hier im Kontext von Jesus.de auch ungewöhnlich und etwas befremdlich fand/finde, aber ich wollte es - aus antwortender Höflichkeit - nicht "unterlaufen" 😉
Also von mir aus gerne und wie gewohnt: Du, lieber nairda.
L'Chaim
Genau. Gerade bin ich in meiner Schmuckwerkstatt in der Klinik Hohe Mark, und da sagen Inge und ich häufig zu fröhlich lachenden Patienten, dass das hier eine psychosomatische Klinik ist und wir um etwas mehr Ernsthaftigkeit bitten. Mit gaaaanz strengem Blick. Meistens steigert das die Heiterkeit noch weiter, und wir hoffen, dass das eine heilsame Wirkung hat.
Und mir fällt dazu noch dieser Spruch auf einer Karte ein:
"Ein bisschen mehr Ernst tätärätäte uns gut."
die Anrede "Sie" für völlig unangemessen.
Ich fand das auch etwas, äh... kurios. Vor allem in Hinblick darauf, daß offensichtlich (sogar im Dialog mit gleicher Person) mal ein Du bestand. (Kann man ja bei "Aktivitäten" feststellen...)
Nur so am Rande bemerkt. 😝
lg Tatokala
Zwischendurch mal 'was Pfingstliches:
Und der freudige Geist erhalte mich
RUNDFUNKCHOR & SINFONIE-ORCHESTER LEIPZIG "
Chorwerke - Johannes Brahms (1833-1897) überPsalm 51, Davids "Schaffe in mir, Gott..."
Die Blüte sieht so wunderbar aus und versinnbildlicht mir die ins Herz geschriebenen Gebote der Liebe.
Hes 11,19 Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, 20 damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
