Unmögliches
1 Dort, wo wir nicht mehr weiter können. 2 Nicht mehr wissen, was zu tun ist. 3 Lösungen menschenmöglich nicht vorhanden. 4 Dort berühren wir den Glauben.
5 Und dieser Glaube sagt uns, Unmögliches ist nicht unmöglich bei Gott. 6 Ausweglosigkeit kennt einen Ausweg. 7 Ende findet einen Anfang. 8 Was tot war, ist wieder lebendig geworden. 9 Da tauchen wir ein in Hoffnung.
10 Und in dieser Hoffnung erleben wir, Gott greift für mich ein. 11 Erhört meine Gebete. 12 Ging soweit, den eigenen Sohn hinzugeben. 13 Damit wir schmecken und sehen, wie gut der Herr ist. 14 Und darin entdecken wir die Liebe.
15 Deshalb bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe. 16 Aber die Liebe steht über allem. 17 Denn wer Gott liebt, darf hoffen, wer Hoffnung hat, hat Glaube.
Paulus nennt in 1. Korinther 13,13 die paulinische Reihenfolge: Glaube – Hoffnung – Liebe. Ich übernehme sie hier bewusst nicht wörtlich. Aus hermeneutischer Sicht schildere ich meine existenzielle Erfahrung: eine Bewegung von der Liebe zur Hoffnung zurück zum Glauben.
Literarisch ist das eine gegenläufige, fast chiasmusartige Setzung, die den Bogen des Textes schließt, ohne der paulinischen Linie zu widersprechen – vielmehr ergänzt sie sie um die persönliche Perspektive.
Die Liebe bleibt über allem – und sie führt mich zurück zum Glauben. Ich liebe – darum hoffe ich, weil ich glaube.
Vielleicht hat jemand Lust, darüber nachzudenken.
Mag ich ☺️
Wenn in meine Verzweiflung der Gedanke kommt, Gott kann, beginnen meine Augen über die Hand davor hinaus zu sehen und ich begegne seiner Liebe wieder neu und sie wächst in mir.
In der Ewigkeit brauchen wir keinen Glauben und keine Hoffnung mehr, weil wir nur noch in der vollkommenen Liebe sein werden.
Die Liebe hat uns gesucht und gefunden, sich aufgegeben und sich an uns verschenkt.
@thow42 Ein schöner Post. Ich würde ergänzen wollen: Ich fühle mich geliebt, deshalb glaube ich. Nicht rein der Fakten wegen wie sie Apologeten anführen. Sondern der Liebe wegen. Denn wenn sie in mir ist, muss sie irgendwo herrühren?
mir fällt dazu ein: Freut euch aber, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt. Denn das Ausharren im Glauben bewirkt Geduld und Geduld bringt Hoffnung. Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden. Es bewirkt eine ewige Herrlichkeit und euer Lohn im Himmel wird groß sein und ihr werdet keinen Mangel haben.
also jetzt mal biblisch: 2 Seht es als einen ganz besonderen Grund zur Freude an, meine Geschwister, wenn ihr Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst.
3 Ihr wisst doch: Wenn euer Glaube erprobt wird und sich bewährt, bringt das Standhaftigkeit hervor.
4 Und durch die Standhaftigkeit soll das Gute, das in eurem Leben begonnen hat, zur Vollendung kommen.[4] Dann werdet ihr vollkommen[5] und makellos sein, und es wird euch an nichts mehr fehlen. Jakobus 1,2f
und praktisch hilft es mir, dass selbst wenn ich keine Weisheit mehr habe, und keine Kraft, dass ich Hoffnung habe, weil ich weiß, dass Gott mich durchbringt, er hat es getan und er wird es wieder tun, weil er treu ist. Und in seinem Wort sagt er: Denen, die mich lieben, lasse ich alles zum Besten dienen. Das ist, was ich in meinem Leben sehe. Seine Treue. Sein Wirken, seine Wunder. Und ich freu mich so geliebt zu werden. Es ist leicht seinen Weg zu gehen, weil er Liebe ist, Geduld hat und treu ist und nicht lügen kann.
Menschen drehen sich, wenn sie sich Vorteile erhoffen, Gott bleibt treu
