Warum leben wir hier?
Genesis gibt Weisheiten, wie wir geschaffen sind. Das AT zeigt eine gefallene Welt auf und Leid. Aber neben dem "wie"...beantwortet es nicht das "warum". Warum leben wir hier, warum eine (gefallene) Welt vor dem Jenseits. Anders als Muslime glauben wir nicht an Prüfungen und Tests. Also bleibt für mich die Frage...warum?
@undwenndoch
Bevor du ins Forum kamst hatten wir eine lange Diskussion darüber, ob „der Fall“ notwendig war oder nicht, ob es zur Reifung des Menschen diente usw. Ich muss nachschauen, dann schick ich es dir.
Was mir gestern über den Weg lief:
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
Micha 6,8
Mit diesem Satz kannst du - auch ohne zu wissen, warum du auf dieser Erde bist - gut leben, dh dein Leben bis zum Ende leben.
Ah, der Thread hiess „wenn Gott den Sündenfall verhindert hätte…“ hier im Theologie-Forum.
@stern Ja, den Faden kenne ich. Er striff mein Thema, aber war von Lucan schon auch philosophisch. Ich möchte vor allem Gläubige ansprechen
@undwenndoch
Ok, verstehe ich. Das gibt dann andere Ergebnisse 😊
@undwenndoch
Oh, ich fand den Thread nicht schlecht. Ich mag auch die Gedanken von Menschen mit atheistischem Hintergrund, weil sie mich zum „genauer denken“ anregen.
Aber manchmal möchte man lieber etwas von Menschen hören, für die Gott real ist.
Wenn ich Dich richtig verstehe, stellst Du die grundsätzliche, ontologische Frage nach unserem "Sein", nach allem "was ist" - mit der möglich-gedachten Umkehrung des "Nicht-Seins" ... und verbindest sie mit der "Warum-Frage" ... Puuh 😉
ZEN-Leute würden sagen: Das ist ein KOAN, ein Rätsel, das mit dem Verstand nicht zu lösen ist. Buddha hat sich von diesen Fragen gelöst und sie als irrelevant verstanden, weil sie uns im Umgang mit dem Leben nicht weiterhelfen ... Christen sagen: Wir sind hier, weil, es Gott gefallen hat, die Welt, uns, das Leben ins Dasein zu rufen.
Ich denke weiter drüber nach und bin gespannt, was noch an Beiträgen kommt 😉
L'Chaim
Buddha hat sich von diesen Fragen gelöst und sie als irrelevant verstanden, weil sie uns im Umgang mit dem Leben nicht weiterhelfen ...
Ja, soweit bin ich auch gekommen, deshalb mein Zitat oben aus Micha.
Und wenn ich es ernst nehme, dann sagt es mir, dass Gott während ich hier bin, von mir drei Dinge will:
- mich an sein Wort zu halten
-Liebe zu üben
-und demütigen ihm gegenüber zu sein.
Es beantwortet die Frage nach dem „Warum“ unseres Daseins nicht - aber es gibt ihm eine Aufgabe und ist dann damit eventuell eine indirekte Antwort: damit wir das lernen…?
@awhler Der Buddhismus gibt auch Antworten. Dass es keine Seele und kein inhärentes Ich. Das kann ich als Christ heute nicht mehr nachempfinden. Das Christentum gibt dagegen schon Antworten. Aber sie beantwortet diese eine Frage nicht oder?
Ein Koan, wie ein Klatschen mit nur einer Hand klingt konnte ich nie nachvollziehen, hat mich nie angesprochen 😉
Das Leben ist kein Ponyhof, Ihr lebt hier um den richtigen Gott zu Finden der euch so Richtig frei macht.
@undwenndoch
Anders als Muslime glauben wir nicht an Prüfungen und Tests.
Wie kommst du denn darauf? Magst du das zum besseren Verständnis etwas ausführen?
@martha Ich habe das von Timothy Keller, als eine Abgrenzung vom Christentum zum Islam. Nach meinen Recherchen stimmt das. Es gibt mehrere Suren, die das irdische Leben als Prüfung auf den Himmel beschreiben. Das NT u.a. mit dem Römerbrief widerspricht einer Werksgerechtigkeit! Aber Paulus betont auch klar, dass das keine liberale Folge hat ("wir können tun was wir wollen"), er warnt vor beiden Extremen. Aber bei uns Christen steht die Gnade im Zentrum und aus dieser gehen gute Taten hervor. Nicht als Leistung für die Prüfung. Und darum kann das Leben nicht alleine als Prüfung gesehen werden (gerade weil Leid unverschuldet sein kann siehe Hiob)?
@undwenndoch
als eine Abgrenzung vom Christentum zum Islam. Nach meinen Recherchen stimmt das. Es gibt mehrere Suren,
Ich frage mich, ob eine solche Herangehensweise hinreichend ist. Textstellen sind das eine, aber die Art, wie die Menschen ihren Glauben leben ist trotzdem etwas anderes.
Beispielsweise solche Weisheiten wie "Gott gibt dir nicht mehr als du tragen kannst" , die einem im christlichen Hintergrund bekannt sind, existieren ganz genau so im Islam, ist mir neulich mal so aufgefallen. Und je nach Stil wirst du auch Christen finden, die eine Werkgerechtigkeit praktizieren, ob sie sich das so bewusst sind, bzw. das so selbst formulieren würden ("Aber nein! Sola fides, wie Luther schon sagte!", ist damit nicht gesagt.)
@tatokala Ich finde das spannend. Mal schauen ob noch andere dazu schreiben 🙂
@undwenndoch
Aber bei uns Christen steht die Gnade im Zentrum und aus dieser gehen gute Taten hervor.
Ja, das ist das Zentrum des christlichen Glaubens, daran kommt man nicht vorbei.
Mit der Werksgerechtigkeit kreist man aber immerhin im Orbit dieses Zentrums, also darum herum. Das ist auch schon ok…man treibt nicht mehr völlig orientierungslos rum sondern ist schon von Jesus „angezogen“ 😌
@undwenndoch
was meinst du damit?
dass man herzlos um das Zentrum kreist?
ja, das mag sein….aber da die Gravitation die Bewegungsrichtung vorgibt, ist das Ziel gewiss.
@undwenndoch
Vielen Dank für deine Antwort.
Zu meiner Orientierung habe ich erst mal zu Timothy Keller gegoogelt, er ist Presbyterianer.
Die presbyterianische Kirche wurzelt im Calvinismus, zu dessen Kernlehre die Prädestinationslehre gehört:
Gott hat vor der Erschaffung der Welt unwiderruflich festgelegt, wer die Erlösung findet und wer der Verdammnis anheimfällt.
Kann es sein, dass deine Eingangsfrage damit zu tun hat? Man hat schon alles in der Tasche und weiss nun nicht, was man hier noch soll?
(Nicht despektierlich von mir gemeint.)
@martha Du hast völlig Recht mit deiner Recherche! Und ich selbst bin das Gegenteil, Anhänger vom freien Willen (Arminianismus)
@undwenndoch
Dann ist dein eigentliches Thema, dass du dich mit 2 Gegenpositionen beschäftigst?
@martha Nein, für mich stellt sich die Frage nach dem "warum" dieser "gefallenen Welt", egal welche Position man hat
@undwenndoch
Das ist Interpretationssache (Stichwort Erbsünde).
Im Judentum gibt es diese Vorstellung nicht.
@martha Mich interessiert die christliche...wie interpretierst du es?
@undwenndoch
Tja, schwierig. Hab's nicht so mit dualistischem Denken. Bin beim konsequenten Monotheismus angelangt. Denke also eher jüdisch.
@martha Ist das nicht auch christlich? Ich denke auch so
@undwenndoch
Ist das nicht auch christlich? Ich denke auch so
Natürlich ist das auch bei Christen so.
Ich frage mich nur, inwieweit der freie Willen mit der Prädestinationslehre zusammenpasst, bzw. welche Rolle er da spielen kann... 🤔
@undwenndoch
Der Mensch muss nun eigenverantwortlich zwischen Gut und Böse unterscheiden und für seine Taten Rechenschaft ablegen.
Ich finde das zwar biblisch- aber nicht christlich.
Mit der Liebe zu Jesus und der Annahme seiner Sühnetat musst du für deine Taten keine Rechenschaft mehr ablegen, da sie dir vergeben sind.
Hm, ich habe es schon so verstanden, dass ich mich zu bestimmten Aussagen (Rechenschaft über jedes unnütze Wort) oder Taten werde äußern müssen. Sie werden mir nicht mehr zugerechnet, dass sie über meine Erlösung entscheiden, dennoch wird es eine Befragung geben. Und sei es auch nur, dass ich sehe, was da war und wozu es geführt hat.
Ja, das stimmt.
Ich meinte jetzt auch für hier - also gar nicht für das Jenseits- ist mir vergeben. Jesus hat immer wieder den Sündern ihre Sündenvergebung zugesprochen - mit sofortiger Wirkung.
Damit die Menschen befreit leben können, jetzt schon.
@undwenndoch
Nein, für mich stellt sich die Frage nach dem "warum" dieser "gefallenen Welt", egal welche Position man hat
Meine Position:
Das allererste Wort der Bibel heißt "bereschith" (= am Anfang) führt uns zum Anfangspunkt der Schöpfung zurück. Es bezeichnet den Punkt, als es noch keine Schöpfung gab: also keine Materie und keine Geschöpfe. Die Dreieinigkeit kommt von Ewigkeit her, ohne Engel. An diesem Uranfang steht Gott. Der Sohn war schon da und der Heilige Geist. Der Vater liebte den Sohn.
Der Vater faßte einen Plan, den Heilsplan (vom NT her wissen wir, dass Gott diesen Plan von Ewigkeit her hatte). Der Sinn der Heilsgeschichte ist die Aufrichtung der Königsherrschaft Gottes. Das bedeutet: der Mensch gehorcht diesem Einen und ehrt ihn. Unsere ewige Rettung, der Heilsplan, ist vor dem Uranfangspunkt fest verankert. Unbegreiflich. Die Ewigkeit der Materie ist damit ausgeschlossen.
Gott hat die Welt durch den Sohn geschaffen, ER ist das Wort (1. Mose 1,1; Joh. 1,1). Himmel und Erde sind verwirklichte Gedanken Gottes. Gottes Gedanken sind Liebesgedanken. Daher ist die Welt das Meisterwerk seiner Liebe, das Ziel seiner Sehnsucht. Wichtig: Diese Schöpfung (V.1) ist nicht dem Menschen geschaffen, sondern sie sollte dem Gotteslob dienen.
Lt. Vers 2 befand sich die Erde in einem chaotischen Zustand. Sie ist kein Licht, kein Leben und keine Ordnung - eine völlig andere Erde, die niemals Gott entsprechen kann. Ein Gott, der nicht chaotisch denkt, schafft auch nichts chaotisches (siehe Jesaja 45, 18+19). Hier in Vers 18 steht das Wort "tohu" als Öde, als Leere "Nicht im Öden suchet mich". Kleine Nebenbemerkung: Das ist auch ein Wort für die Götzen, sie sind ein eitles und nichtiges. Götzen gehören dahin, wo das tohu steht. Es leuchtet auf, dass hinter dem tohu das Dämonische steht.
Gott schafft nur Erfülltes, zum Dasein berufenes und zum Wohlergehen bestimmtes. Finsternis und Widergöttliches gehören in der Bibel immer zusammen. In 1. Mose 1, 2 ist vom Licht Gottes zunächst nichts mehr zu sehen und zu spüren, die göttliche Schöpfung und Ordnung wurde verkehrt und zertrümmert. Dieser tohu-wabohu-Zustand der Erde kann weder von Gott noch von ihr selbst ausgegangen sein, sonst müßten die Zerstörungskräfte auf Gott zurückzuführen sein. Der Mensch war noch nicht da. Die Ursache ist der Fall Satans gewesen. Sogleich deutet Vers 2 darauf hin, dass Gott diese gestürzte Erde im Blick auf den Menschen wieder herstellen will: Der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser ...
Gott erhält die Welt durch sein Wort. Gott steht immer seiner Schöpfung gegenüber. Die Schöpfung hängt von Gott ab, aber Gott hängt nie von der Schöpfung ab. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung, weil der Mensch das einzigste Geschöpf ist, das IHM zu Bilde geschaffen wurde. Sein Sohn wurde als Ebenbild Mensch.
... einfach mal so bruchstückhaft ...
@undwenndoch
Warum leben wir hier?
Mein erster spontaner Gedanke war auch Micha 6, 8, wie er bereits oben von Stern genannt wurde: "Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott."
Mein zweiter Gedanke ist: wir sind Gottes Eigentum. ER hat uns gemacht, weil er Gemeinschaft mit uns will. - Gott ruft uns zu: "ich hab dich je und je geliebt", "ich bins, der dir die Schuld vergibt". Die Frage ist, was wir Ihm darauf antworten.
Mein zweiter Gedanke ist: wir sind Gottes Eigentum. ER hat uns gemacht, weil er Gemeinschaft mit uns will.
Dein zweiter war mein erster Gedanke, weil Gott den Menschen geschaffen hat und Gemeinschaft mit uns will.
Der Zweite wäre: Um die Erde zu bebauen und darauf Acht zu geben. (Schöpfungsgeschichten)
Veröffentlicht von: @channuschkaDer Zweite wäre: Um die Erde zu bebauen und darauf Acht zu geben. (Schöpfungsgeschichten)
Aber das tiefe warum (wir es bebauen sollen) bleibt aus oder?
@undwenndoch
Weil er uns dafür geschaffen hat. Das ist die Aufgabe, die wir haben. Er hätte vielleicht auch die Affen für nehmen können oder Löwen.
Allerdings fehlt da der aspekt, des Ebenbildes Gottes, das ihm ähnlich ist und das sein Gegenüber in Gemeinschaft sein soll.
@channuschka Das verstehe ich. Aber auch wenn ich wie ein Kleinkind weiter frage: Warum sollen wir eine gefallene Welt bebauen?
@undwenndoch
Weil Gott von seinem Plan mit den Menschen nicht abgerückt ist als die Welt "gefallen" ist. Es hat nur unsere Aufgabe erschwert, eben weil wir es jetzt in einer gefallenen Welt tun müssen und nicht mehr in der direkten Gegenwart Gottes.
so sehen wir Christen das...andere sehen das anders und haben einen anderen Sinn..
Da wir hier in einem christlichen Forum sind und in der Unterkategorie Theologie, womit die christliche gemeint ist, sehe ich da keine Notwendigkeit, darauf hinzuweisen, dass das eine christliche Sichtweise ist....
@adjutante Das ist wieder das "wie" (siehe beim Eingangspost). Der freie Wille zur Gemeinschaft ist also für dich doch eine Prüfung (und damit das warum)?
@undwenndoch
Das ist wieder das "wie" (siehe beim Eingangspost). Der freie Wille zur Gemeinschaft ist also für dich doch eine Prüfung (und damit das warum)?
Für mich persönlich war das keine Prüfung, sondern eine bewußte Entscheidung. Ich hatte das Leben mit Gott und das Leben ohne Gott kennen gelernt.
@adjutante Bei mir ist es ganz genauso!! Aber gerade deshalb meine Frage 🙂
@undwenndoch
Bei mir ist es ganz genauso!! Aber gerade deshalb meine Frage
Zuallererst und hauptsächlich geht es nur um das Leben mit Jesus. Er fragt danach, ob wir ihn lieben - und wartet auf unsere Antwort.
@undwenndoch
Aber auch dass ist das "wie"
Aber auch das "Warum"
@adjutante Warum brauchen wir Jesus? Weil wir es alleine nicht können!
Warum können wir es nicht alleine? Weil wir in einer gefallenen Welt leben.
Warum leben wir in einer gefallenen Welt? Weil wir Menschen heute so entstanden sind durch den freien Willen.
Warum Gott den Fall zugelassen? Weil wir einen freien Willen haben.
Warum haben wir einen freien Willen? Weil Gott uns liebt und keine Marionetten will...
Hab ich es selbst beantwortet? Ich weiß es nicht...
@undwenndoch
Warum brauchen wir Jesus? Weil wir es alleine nicht können!
Warum können wir es nicht alleine? Weil wir in einer gefallenen Welt leben.
Warum leben wir in einer gefallenen Welt? Weil wir Menschen heute so entstanden sind durch den freien Willen.
Warum Gott den Fall zugelassen? Weil wir einen freien Willen haben.
Warum haben wir einen freien Willen? Weil Gott uns liebt und keine Marionetten will...Hab ich es selbst beantwortet? Ich weiß es nicht...
Ja, da kann man weiter drüber nachdenken.
Bei mir war zuerst eine Sehnsucht nach Jesus da, ich wollte Ihn unbedingt haben.
@undwenndoch
Noch eine kleine Ergänzung zum Weiterdenken zum Warum, das wäre wohl der nächste Schritt:
Hab grade einen Ohrwurm, was ich früher gerne im Kanon mitgesungen hab. "Herr, mein ganzes Leben soll dir Ehre geben ... " Es geht ums Gott groß machen, Jesus groß machen mit meinem / unsrem Leben. Die Freude, die wir durch die Erlösungstat Jesu erfahren haben, steckt andere an. Sie läßt sie neugierig werden und nach dem Ursprung der Freude fragen ...
@adjutante Danke! Das ist für mich weiter mehr das "wie" als das "warum". Aber ich verstehe was du meinst!
@undwenndoch
Irgendwo (ich glaube Psalmen) steht, dass wir geschaffen wurden um Gott zu Ehren. Sprich, der einzige Grund und das Warum, es uns gibt, ist, damit Gott, der Schöpfer auch gebühend geehrt wird.
Das hat nichts damit zu tun, dass wir das tun müssen um irgendwie "weiter zu kommen" oder errettet zu werden. Es ist einfach der Daseinsgrund.
@undwenndoch
Danke! Das ist für mich weiter mehr das "wie" als das "warum". Aber ich verstehe was du meinst!
Vermutlich verstehe ich deine WarumFrage nicht wirklich. Geht es dir gar nicht um die Frage nach dem Sinn des Lebens?
@undwenndoch
Das ist für mich weiter mehr das "wie" als das "warum".
Neuer Versuch einer Antwort auf "warum leben wir hier?"
Ich sags mal so: Der Mensch sollte die Schöpfung vor dem Bösen bewahren.
@undwenndoch
Weil wir es alleine nicht können!
Was können wir nicht alleine?