Was ist der Mensch?
 
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Was ist der Mensch?


Seidenlaubenvogel
Themenstarter
Beiträge : 1076

Psalm 8

Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf der Gittit. HERR, unser Herrscher,
wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel!
Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge / hast du eine Macht zugerichtet
um deiner Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.
Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne,
die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,
und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan:
Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere,
die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles,
was die Meere durchzieht.

HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

Zum Ebenbild Gottes ist der Mensch geschaffen. So steht es im Schöpfungsbericht. Der größte Feind des Menschen ist der Mensch selbst. So erscheint es mir. Christus hat Satan und den Tod überwunden. Das geht aus Evangelien und diversen Briefen hervor.

- Was sagt der Mensch/ die Menschheit als Ebenbild über Gott aus?
- Ist/ war Satan aus Gott? Trägt der Mensch Satan in sich, den er zu überwinden hat?
- Leben wir jederzeit? Oder vegetieren wir zeitweise nur?
- Wird Leben hier auf Erden stets gezeichnet sein und nur in Christus zu überwinden sein? Und warum gelingt uns Christen das so schwer/ unscheinbar/ bisweilen (gar eher oft) nur nach dem Tod?

Soweit meine spontanen Gedanken für den Moment.

Auf anregenden Austausch!!! 😊

Kam mir ebenbei so in den Sinn:

Römer 14
7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. 8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. 9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.

1. Korinther 15
20 Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. 21 Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung: als Erstling Christus; danach die Christus angehören, wenn er kommen wird; 24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt. 25 Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« (Psalm 110,1). 26 Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. 27 Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem.

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7 Antworten
Uri.Kulm
Beiträge : 183

Hallo Vögelchen
Bisher noch keine Reaktion?
Na, dann....
Psalm 8 ist ein ausschließlich messianischer Psalm.
Er bezieht sich prophetisch auf Jesus Christus als abhängiger Mensch, als von Gott in Maria gezeugt und von ihr geboren und Sohn des Menschen. Irrtümliche Übersetzung "Kind".
Angeführt wird der Psalm in 1. Korinther 15,27; Hebräer 2,6-8
Das alles hat mit dir und mir, mit Menschensein im Allgemeinen im Bilde Gottes geschaffen und Sünder gar nichts zu tun.

Jesus Christus ist einerseits der Schöpfergott von Ewigkeit, ungeschaffen, ungezeugt, ungeboren, ewig eingeborener, einzigartiger Sohn Gottes, Gott selbst.

Anderseits ist er in der Fülle der Zeit in Menschgestalt und Knechtgestalt im Gehorsam bis zum Tod am Kreuz. Jetzt aber ist er mit Ehre und Herrlichkeit über alles als Haupt gesetzt der Gemeinde, Versammlung gegeben.

uri-kulm antworten
5 Antworten
Uri.Kulm
(@uri-kulm)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 183

Außer seinem Titel als eingeborener Sohn ist er, der einst unter die Engel erniedrigt war wegen seines Todes am Kreuz, jetzt auch Erstgeborene.
Dieser Titel und die damit verbundene Stellung bei Gott bezeichnet ihn als Mensch im Himmel.
- Erstgeborener aller Schöpfung, hat er den Vorrang vor allem was geschaffen wurde: Engel, Menschen, Universum. Die ganze Schöpfung ist ihm unterworfen, was jetzt noch nicht öffentlich sichtbar ist, aber bald sein wird, wenn jedes Knie sich vor ihm beugen wird, um ihn als Herrn anzuerkennen
- Erstgeborener der Toten, vor allen geistlich toten Menschen ist er der einzige der Leben in sich selbst hat und sündlos war und ist und somit nicht hätte sterben müssen
- Erstgeborener aus den Toten, ist er der Erstling der Entschlafenen Gläubigen und als Erster aus den Toten auferstanden, auferweckt durch die Herrlichkeit des Vaters und Kraft seines unauflöslichen Lebens
- Erstgeborener unter vielen Brüdern, er ist derjenige, der den Vorrang hat vor allen, für die er sein Leben lies und sich jetzt nicht schämt, sie Brüder zu nennen

Das sagt Psalm 8. Er war als Mensch erniedrigt bis in den Tod am Kreuz und ist jetzt beim Vater mit der Herrlichkeit gekrönt, die er hatte ehe die Welt war.

uri-kulm antworten
Uri.Kulm
(@uri-kulm)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 183

Außer das er sich selbst erniedrigte und Gott es gefiel ihn zu zerschlagen, wurde er auch von den Menschen und vor ihnen erniedrigt:
- Pilatus ruft aus: "Siehe der Mensch!" oder "Was für ein Mensch!" Purpurmantel zum Spott, Dornenkrone als Zeichen des Fluches, Blut fließt über das Gesicht, steht Jesus vor den Juden, die ihn schon von vorneherein zum Tode verurteilt hatten. Was für ein Bild!
Sie ziehen ihm den Mörder Barabas vor.

Aber Gott gedenkt seiner nach vollbrachtem Erlösungswerk, diesen verachteten, verspotten, geschlagenen und gegeißelten, gekreuzigten Menschen, denn um seiner Frömmigkeit willen ist er erhört und erhöht worden.

uri-kulm antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @uri-kulm

Psalm 8 ist ein ausschließlich messianischer Psalm.
Er bezieht sich prophetisch auf Jesus Christus als abhängiger Mensch, als von Gott in Maria gezeugt und von ihr geboren und Sohn des Menschen. Irrtümliche Übersetzung "Kind".

Woraus liest Du das?
"Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott"

Das "ihn" bezieht sich auf den vorherigen Text, auf was sonst?
Und dort steht: "was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,
und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?"

Ich kann nicht erkennen, dass damit Jesus Christus gemeint ist,
sondern der Mensch, wie Du und ich.

an-ja antworten
Uri.Kulm
(@uri-kulm)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 183

Der gesamte Psalm 8 ist ein Lobpreis über den Sohn Gottes und Menschen Jesus Messias/Christus:
- als Sohn und Schöpfergott von Ewigkeit
- als gehorsam bis in den Tod am Kreuz unter die Engel erniedrigten Menschen
- als nach vollbrachtem Werk über alles hoch erhobenen Menschen

Anführungen im NT
- Vers 3a siehe Jesus Christus in Matthäus 21,7 auf dem Weg nach Jerusalem
- Vers 5 siehe Jesus Christus in 1. Korinther 15,27, Hebräer 2,6-8
- siehe Schöpfergott auch im messianischen Psalm102,26-28; Hebräer 1,10-12
und weitere messianische Psalmen z. B. (um nur einige wesentliche Psalmen anzuführen) 2, 16, 22, 24, 40, 45, 61, 69, 88, 91, 109, 110
immer handelt es sich um seine Erniedrigung und Leiden als Mensch und seine jetzige und zukünftige Erhöhung
- überhaupt ist die Bibel geschrieben, damit " ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen." Johannes 20,31, Johannes 16,14

Untersuch mal NT auf Anführungen von Psalmen. Jesus, der Christus/Messias wird dir größer werden und du mit deiner Meinung immer kleiner.

uri-kulm antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @uri-kulm

- Vers 3a siehe Jesus Christus in Matthäus 21,7 auf dem Weg nach Jerusalem

stimmt, sehe ich genauso.

Veröffentlicht von: @uri-kulm

- Vers 5 siehe Jesus Christus in 1. Korinther 15,27, Hebräer 2,6-8

In Hebr. steht:5 Denn nicht den Engeln hat er untertan gemacht die zukünftige Welt, von der wir reden.
Hier ist von der zukünftigen Welt die Rede?
In Psalm 8,5 lese ich jedenfalls auch von dem Menschen, so wie Du und ich.

In Vers 7-9 lese ich das Gleiche wie in 1Mo 1,28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
Es spricht also auch nichts dagegen, dass auch der normale Mensch gemeint ist.

Veröffentlicht von: @uri-kulm

Der gesamte Psalm 8 ist ein Lobpreis über den Sohn Gottes und Menschen Jesus Messias/Christus:

Ist das nicht eher ein Lobpreis Gottes?

Veröffentlicht von: @uri-kulm

- überhaupt ist die Bibel geschrieben, damit " ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen."

Damit hast Du möglicherweise recht. Es ist aber deine Interpretation. Denn Dein Zitat bezog sich auf die Zeichen, die Jesus getan hatte und nicht auf die ganze Schrift.
Aber du hast schon Recht. Vieles in den Psalmen wird auf Jesus hin gedeutet.
In diesem Psalm auch. Es wird aber auch vom "normalen" Menschen geredet.

Veröffentlicht von: @uri-kulm

Jesus, der Christus/Messias wird dir größer werden und du mit deiner Meinung immer kleiner.

Ja das wäre super. Schade nur, dass Du das für Deine Meinung nicht
ebenso siehst.

an-ja antworten


Suzanne62
Beiträge : 7635

Ich mag diesen Psalm sehr - im Stundenbuch (das ist das Gebetbuch für die Stundengebete Laudes, Vesper und Komplet) ist er überschrieben mit "Die Würde des Menschen".
Und das trifft es auch sehr gut: er bringt auf den Punkt, was - aus christlicher Sicht die besondere Würde des Menschen ausmacht.

suzanne62 antworten
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