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Wie geht ihr mit dem Leid des Lebens um?

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Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 335

In der christlichen Theologie wird das Leiden oft im Zusammenhang mit dem Konzept der Sünde betrachtet. Gemäß der biblischen Lehre entstand das Leiden als Folge des Sündenfalls von Adam und Eva im Garten Eden. Das Leiden wird als eine Konsequenz der Trennung von Gott und als Ausdruck der gebrochenen Beziehung zwischen Mensch und Schöpfer angesehen.

Ein zentrales Element im christlichen Glauben ist die Überzeugung, dass Gott durch Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um den Menschen Erlösung und Heilung vom Leiden anzubieten. Jesus selbst hat während seines irdischen Lebens menschliches Leiden erfahren und am Kreuz für die Sünden der Menschheit gestorben. Die Kreuzigung Jesu wird oft als ein Akt der Liebe Gottes gesehen, der das Leiden der Welt auf sich genommen hat, um die Menschheit zu erlösen.

Trotz dieser theologischen Erklärungen bleibt das Problem des Leidens eine tiefgreifende Frage, die viele Gläubige herausfordert. Warum lässt ein allmächtiger und liebevoller Gott zu, dass unschuldige Menschen leiden? Wie kann man angesichts von großem persönlichem oder kollektivem Leid an einem liebenden Gott festhalten?

Verschiedene theologische Ansätze versuchen, diese Fragen zu beantworten oder zumindest zu reflektieren. Einige betonen die Bedeutung des freien Willens des Menschen und sehen das Leiden als Folge menschlicher Entscheidungen oder als Teil eines größeren göttlichen Plans. Andere betonen die Geheimnisse des Glaubens und die Notwendigkeit, trotz fehlender Antworten an Gott festzuhalten.

Letztendlich bleibt das Thema des Leidens ein Mysterium, das über menschliche Erklärungen hinausgeht. Im Christentum spielt das Thema des Leidens eine zentrale Rolle in der spirituellen Suche nach Sinn, Trost und Erlösung inmitten einer Welt voller Schmerz und Unvollkommenheit.

Antwort
33 Antworten
Samira-Jessica
Beiträge : 854
Veröffentlicht von: @blumenwiese

gute Fragen, ich hab dieses Thema schon oft durchgekaut und habe keine befriedigende Antwort, ich kann nur von mir sagen, dass ich inzwischen jeweils zu mir sage:" du hast schon schlimmeres überlebt." ..und kann nicht alles verstehen bis zum Zeitpunkt wo ich es verstehen werde und das dies wahrscheinlich im Tod sein wird, oder auch nicht.

Ich hab für mich mittlerweile die Erkenntnis erlangt, dass manches passieren musste, damit ich mich endlich von bestimmten Personenkreisen und so löse, und anderes ergibt im Nachhinein auch Sinn. Wenn etwas zum Beispiel nicht geklappt hat, hätte es von Vornherein sowieso nicht funktioniert und so war es gut, dass es von Anfang nichts wurde.

Wieder anderes hätte ich ohne das vorherige Leid gar nicht entdeckt oder Menschen, die ich dadurch kennenlernte ...

Es ist ganz interessant, wenn man im Nachhinein darüber nachdenkt, finde ich.

samira-jessica antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @nils

Jeder muss sein Kreuz im Leben tragen, aber letztlich wird alles gut. 

ja so ist es wohl, wir haben einfach nicht den Weitblick, den Gott hat und da er für uns das Gute will, so wird ers auch machen.

Heut morgen hatte ich eine besonders passende Bibelstelle bekommen im Newsletter:

"Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben müsste, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben."

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