Wirst Du des Todes ...
 
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Wirst Du des Todes sterben

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chubzi
Themenstarter
Beiträge : 1287

Für mich ist dies nicht die androhung einer Strafe, sondern das Aufzeigen von Konsequenzen die sich auf quasi Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung beziehen.

Dem Adam wird gesagt das er von den Früchten aller Bäume essen darf, außer (!) von diesem Einen. soweit versteht der Adam, welcher gerade versucht zu verstehen was Leben heißt.
Bei des "Todes sterben" entrutscht ihm ein Häh, was heißt das? Nun der Schöpfertyp ist nicht unfreundlich und verspricht ich werde es Dir erklären.
Ähm, das verhält sich so. Ne ähm es bedeutet dies. "Sterben" ist der übergang von Leben nach Tod. Tod ist gleich Nichtleben, Leben ist gleich Nichttod. Und weitere Theoretische Erläuterungen. Adam kommt da nicht mit.
Kann der Schöpfer überhaupt, dem Adam, erklären was Tod ist und zwar mit einfachen Worten? Ich denke Nein, denn der Schöpfer ist Allewiglich und war somit noch nie Tod, und ist auch noch nie gestorben. Auch ist ihm noch keiner wegestorben. Mit dem Erklären hat er zwangsläufig große Schwierigkeiten.
Was beim Adam hängen bleibt ist, Tod sein ist etwas ganz Schliemmes wenn selbst der Schöpfer es nicht erklären kann. Vielleicht hat der Schöpfer selber Angst vor dem Tod sein. Ein Samen der Angst wurde dem Adam eingepflanzt. Adam versucht die Angst zu verdrängen, aber es gelingt ihm nicht nachdem er den Garten verlassen hat.

chubzi

Antwort
522 Antworten
Neubaugöre
Beiträge : 11794

Dieses "tot sein" ist das "getrennt sein von mir" ...
Ihr werdet "sterben" ist ein "ihr werdet getrennt sein von mir".

Und wenn das bei Adam hängen bleibt als "wuoah krass schlimm", dann ist das gut so. 😊

Nachtrag vom 06.08.2019 1435
sach ich jetz einfach mal so

neubaugoere antworten
6 Antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Dieses "tot sein" ist das "getrennt sein von mir" ...
Ihr werdet "sterben" ist ein "ihr werdet getrennt sein von mir".

Das kapierte der Adam damals ebenso wenig.

chubzi

chubzi antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

Das Evangelium ist eine einfache Botschaft.
Und dennoch verstehen sie einige, einige nicht.
Wie Adam.
Was glaubst Du, woran das liegt?

neubaugoere antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Das Evangelium ist eine einfache Botschaft.
Und dennoch verstehen sie einige, einige nicht.
Wie Adam.
Was glaubst Du, woran das liegt?

Er hatte die Botschaft noch nicht gelesen.

chubzi

chubzi antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

😀 guter Witz
Danke für das konstruktive Gespräch.

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Das Evangelium ist eine einfache Botschaft. Und dennoch verstehen sie einige, einige nicht. Wie Adam. Was glaubst Du, woran das liegt?

Bei Adam wird es daran gelegen haben, dass er es schlicht noch nicht kannte.

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

*m*
er kannte aber Gott, denn erlebte in seiner Gegenwart ...

Ich dachte daran, dass es immer Gottes Geist ist, der sich den Menschen offenbart. Das Johannes-Evangelium spricht davon, dass ein Mensch (getrennt von Gott) Gott nicht erkennen kann, wenn sich dieser ihm nicht offenbart. WIE er das tut, WEN er zu sich beruft und WANN, entzieht sich unser aller Kenntnis.

neubaugoere antworten


OpaStefan
Beiträge : 968

Wr das Leben schuf weiß was tot sein bedeutet.
Hallo chubzi,
du denkst sehr menschlich von Gott.

Veröffentlicht von: @chubzi

Kann der Schöpfer überhaupt, dem Adam, erklären was Tod ist und zwar mit einfachen Worten? Ich denke Nein, denn der Schöpfer ist Allewiglich und war somit noch nie Tod, und ist auch noch nie gestorben. Auch ist ihm noch keiner wegestorben. Mit dem Erklären hat er zwangsläufig große Schwierigkeiten.

wie kommst du nur darauf? Wer das Leben schuf weiß genau, was tot sein bedeutet. Wer die Sprache erfand ist sicher nicht um eine Erklärung verlegen.

LG OpaStefan

opastefan antworten
59 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

Das ist aber schön gesagt. Sehr cool.
😊

neubaugoere antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @opastefan

du denkst sehr menschlich von Gott.

Er muß die Sache einem Frischmenschen erklären, da sollte er schon in Menschich sprechen.

Veröffentlicht von: @opastefan

wie kommst du nur darauf? Wer das Leben schuf weiß genau, was tot sein bedeutet. Wer die Sprache erfand ist sicher nicht um eine Erklärung verlegen.

Weis er wirklich was er tat? Wir unterstellen ihm nur, das er wüßte was er tat.

Veröffentlicht von: @opastefan

Wer die Sprache erfand ist sicher nicht um eine Erklärung verlegen.

die Sprache die er sprach ist Schöpferich nicht Menschich.

chubzi

chubzi antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794
Veröffentlicht von: @chubzi

Weiss er wirklich was er tat? Wir unterstellen ihm nur, das er wüßte was er tat.

Natürlich. So wie er weiß, was er tat, als er mich errettete ... 😀

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @chubzi

Weis er wirklich was er tat?

Sicher. Sonst würde nicht geschrieben stehen, dass alles, was Er tat, sehr gut war. 😊

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Sicher. Sonst würde nicht geschrieben stehen, dass alles, was Er tat, sehr gut war. 😊

😉 das klingt für mich immer nach mächtig blauer Schulter, so oft wie er sich selber darauf schlägt 😉. Bescheidenheit ist nicht seine Zier.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Es ist einfach nur eine Feststellung der Tatsachen. Was Gott machte, war sehr gut.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Es ist einfach nur eine Feststellung der Tatsachen. Was Gott machte, war sehr gut.

Und wer hat dies festgestellt, Er selber, oder wer?

chubzi

chubzi antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @chubzi

Und wer hat dies festgestellt, Er selber, oder wer?

Ja, er selbst. So wird es in der Genesis beschrieben - nach jedem Abschnitt der Schöpfungsgeschichte heißt es: ".....und Gott sah, dass es gut war."

suzanne62 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ja, er selbst.

Ja Suzanne niemand anderes konnte diese Aussage machen, es war ja auch niemand anderes da und prüfte es.
Das klingt nach "Selbstgemacht, das habe ich selbst gemacht in dunkler Nacht und ganz allein .... "😇.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Naja.

Wer in der Lage ist, in 7 Tagen ein ganzes Universum zu erschaffen, dass so funktioniert wie es funktioniert, der kann denke ich auch beurteilen, wie er es gemacht hat.
😊

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Wer in der Lage ist, in 7 Tagen ein ganzes Universum zu erschaffen, dass so funktioniert wie es funktioniert, der kann denke ich auch beurteilen, wie er es gemacht hat.
😊

Veröffentlicht von: @tristesse

Naja.

Und es sich schön reden 🙁

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Ich versteh leider Deine Antwort nicht.

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich versteh leider Deine Antwort nicht.

So grooßartig ist die Schöpfung nun auch nicht.

chubzi

chubzi antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @chubzi

So grooßartig ist die Schöpfung nun auch nicht.

Auch wenn ich die die Schöpfungsgeschichte nicht als Tatsachenbericht verstehe und nicht glaube, dass die ganze Schöpfung in nur sechs Tagen (am siebten Tag hat Gott ja laut Schöpfungsbericht gechillt😉) fertig war: für großartig halte ich die Schöpfung sehr wohl - und für wert, bewahrt zu werden.
Zumal der Mensch ja nun mal nicht in der Lage ist, etwas Gleichwertiges zu schaffen.

suzanne62 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @suzanne62

dass die ganze Schöpfung in nur sechs Tagen (am siebten Tag hat Gott ja laut Schöpfungsbericht gechillt😉) fertig war

Tja, nach 6 * 24 Stunden darf er schon chillen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Zumal der Mensch ja nun mal nicht in der Lage ist, etwas Gleichwertiges zu schaffen.

Ist er auch nicht, da hat der Schöpfer schon vorgesorgt, mit der Sprachverwirrung. Ohne diese Verwirrung hätte der Mensch Projekte in Angriff genommen welche bei Gelingen die aktuelle Schöpfung ganz schön mickrig aussehen ließen, ohne knirschen und knacken.
Perfekt sieht anders aus. 😎

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @chubzi

Ohne diese Verwirrung hätte der Mensch Projekte in Angriff genommen welche bei Gelingen die aktuelle Schöpfung ganz schön mickrig aussehen ließen, ohne knirschen und knacken.

Und woher weißt Du das?
Du stellst das Geschöpf ganz gewaltig über den Schöpfer.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und woher weißt Du das?

5 Da stieg der HERR herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
6 Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, wenn sie es sich zu tun vornehmen.
7 Auf, steigen wir hinab und verwirren wir dort ihre Sprache, sodass keiner mehr die Sprache des anderen versteht.
.... Gen 11, 5 - 7

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Du stellst das Geschöpf ganz gewaltig über den Schöpfer.

Der Schöpfer scheint Angst vor dem Geschöpf zu bekommen, denn dem Geschöpf wird nichts mehr unerreichbar sein, drum laßt uns handeln. Nicht ich stelle das Geschöpf über den Schöpfer, sondern der Schöpfer stellt das Geschöpf als potentiel über sich werdend.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Für mich ist es eher eine Erziehungsmaßnahme. Auch bei einem Baum, Weinstock, etc. müssen wilde Triebe abgeschnitten werden. Kleinen Kindern müssen Grenzen aufgezeigt werden. Und die Potentiale, die Gott in den Menschen gelegt hat, können eben auch missbraucht werden, wenn sie in Unabhängigkeit von Ihm gelebt werden.

Nachtrag vom 11.08.2019 1740
Und wenn man bedenkt, dass die Menschen heute in der Lage wären, die Schöpfung zu zerstören durch Waffen mit unvorstellbarer Gewalt. ...
Aber zum Glück ist da noch Gott da, der die Menschen auch in die Grenzen weist.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Für mich ist es eher eine Erziehungsmaßnahme.

In welcher Richtung? Rottet euch nicht zusammen, macht keine gemeinsame Pläne, streitet euch gewaltig, verständigt euch nicht, setzt euch und bleibt still.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Für mich ist diesbezüglich der Bibelkommentar von W. Mc. Donald sehr aufschlussreich und interessant:

"Statt sich über die ERde zu verbreiten, wie Gott es beabsichtigt hatte, bauten die Menschen eine Stadt und einen Turm in Schinar ... Es ging also um Stolz (sich einen Namen machen) und Ungehorsam (sich nicht zerstreuen) Für uns kann der Turm auch ein Bild für das vergebliche Bemühen des Menschen sein, durch eigene Werke den Himmel zu erreichen, statt die Errettung als freies Geschenk der Gnade anzunehmen."

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

"Statt sich über die ERde zu verbreiten, wie Gott es beabsichtigt hatte, bauten die Menschen eine Stadt und einen Turm in Schinar ... Es ging also um Stolz (sich einen Namen machen) und Ungehorsam (sich nicht zerstreuen) Für uns kann der Turm auch ein Bild für das vergebliche Bemühen des Menschen sein, durch eigene Werke den Himmel zu erreichen, statt die Errettung als freies Geschenk der Gnade anzunehmen."

Es wäre zumindest die Zweite Stadt gewesen welche die Menschen gebaut haben.

Was wäre vielleicht die passendere Reaktion gewesen?
>>Seht was für ein Potential sich bei ihnen aufgebaut hat, damit hatten wir ja garnicht gerechnett.
Laßt uns in ihr Planungskomitee eintreten und dort darauf aufpassen das nichts Schlimmes passiert. Ihnen helfen gut zu werden, auf das jenes was kapputt wurde wieder heil wird.<<
Strafen sind nicht Zielführend und bewirken oft das Gegenteil.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Ich glaube, Du solltest Dich mal als "Ratgeber Gottes" bewerben.
Ne, jetzt mal im Ernst: Ich bin sicher, dass sich Gott schon was dabei gedacht hat und dass die Sprachverwirrung die beste Lösung war, um Unheil zu verhindern. Wir sehen immer nur den gerade vorhandenen Punkt. Gott betrachtet die Sache vom Ende her. Er weiß, was dabei herauskommt. Und Er weiß auch, wie dieser und jener Weg endet. Ich vergleiche das Ganze gern mit einem Labyrinth. Der Mensch steht mittendrin und kann grad mal bis zur nächsten Ecke schauen. Gott dagegen überblickt das Ganze. Ich glaube deshalb nicht, dass es eine "passendere Reaktion" geben könnte als die Gottes. Und Seine Wege sind immer "zielführend".

https://www.youtube.com/watch?v=41qJaWXI2Ro

Weiß ich den Weg auch nicht

1) Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist's doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt mein Herz, sei's spät, sei's früh.

2) Du weißt den Weg für mich, du weißt die Zeit,
dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.
Ich preise dich für deiner Liebe Macht,
ich rühm die Gnade, die mir Heil gebracht.

3) Du weißt, woher der Wind so stürmisch weht,
und du gebietest ihm, kommst nie zu spät,
drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug,
du weißt den Weg für mich, das ist genug.

(Hedwig von Reedern)

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich glaube, Du solltest Dich mal als "Ratgeber Gottes" bewerben. </blockquote😈Nachdem was in den letzten 4.000 Jahren so, an vielen Kleinigkeiten, schief gelaufen ist, befürchte ich als Abbild seiner, das er Beratungsresitent ist.😌
Nach 4.000 Jahren dürfte das Ergebnis doch besser sein. Wir dürfen die Schöpfung weiterhin genießen.😢

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Römer 9, 20
Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also?

Hiob 9
2 Ja, ich weiß gar wohl, daß es also ist und daß ein Mensch nicht recht behalten mag gegen Gott.
3 Hat er Lust, mit ihm zu hadern, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also?

Und er erschuf den Menschen nach seinem Bilde, Ihm zum Bilde.
Bei "Ihm zum Bilde" ist der Mensch Spiegel des Schöpfers. Und wenn der Schöpfer in diesen Spiegel hineinschaut sieht er Schreckliches.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @chubzi

Und wenn der Schöpfer in diesen Spiegel hineinschaut sieht er Schreckliches.

Ist der Mensch wirklich noch Spiegelbild des Schöpfers?
Ist er nicht vielmehr durch die Sünde total entstellt? Das vollkommene Ebenbild des Schöpfers ist Sein Sohn, Jesus Christus. Und wenn dieser in uns wohnt, dann sieht Gott da nichts Schreckliches mehr.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ist er nicht vielmehr durch die Sünde total entstellt?

Spegel bleibt Spiegel und wenn er noch so viel Schreckliches zeigt, Sünde um Sünde und was des Schrecklichkeiten mehr ist. Der Spiegel kann nur wiederspiegeln. Und wenn der Staub auf dem Spiegel weggewischt wird zeigt er das Schreckliche um so klarer und fürchterlicher.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Das vollkommene Ebenbild des Schöpfers ist Sein Sohn, Jesus Christus.

Also ein Neuer Spiegel.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

.... wohnt, dann sieht Gott da nichts Schreckliches mehr.

Hat also den Menschen aus dem (seinem) Blick verloren. Ich kann mich auch selbst betrügen indem ich nur noch in den Neuen Spiegel schaue.
Wer entscheidet in welchen Spiegel geschaut wird? Egal in welchen Spegel wer schaut, er sieht sich auch selber.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Du hast Dich jetzt an dem Wort "Spiegel" festgehakt, weil in 1. Mose steht, dass der Mensch zum "Ebenbild Gottes" geschaffen wurde. Aber ein Ebenbild muss nicht immer ein Spiegel sein. Wenn zum Beispiel ein Maler ein Selbstportrait malt, kann man auch nicht sagen: "Wenn der Maler das Bild anschaut, schaut er in den Spiegel." Geschweige denn, wenn sich nach Fertigstellung ein anderer Maler daran zu schaffen gemacht hat und hat das Bild entstellt. Und genau das ist mit den Menschen passiert. Der heutige natürliche Mensch ist nicht mehr Ebenbild Gottes, weil er durch die Sünde entstellt wurde. Der Mensch ist Ebenbild Gottes, wenn er sich zu Gott hinwendet durch Jesus Christus, weil er dann Gott widerspiegelt, auf den Er ausgerichtet ist.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Du hast Dich jetzt an dem Wort "Spiegel" festgehakt,

Weil ein schönes Bild ist.

Ich denke du bist davon überzeugt das der Schöpfer eine absolute, finale, perfekte Schöpfung erschaffen hat (erschaffen wollte).

Perfekt bezogen auf unseren wunderschönen mickrigen blauen Edelstein. Freundliche Vulkanausbrüche.
Ilopangu gegen 530 in El Salvador. Kaiser Justinian wurde enrsthaft krank und viele seiner Untertanen krepierten in Großer Anzahl. Er wohnte in sauberer Umgebung und wurde von seiner Frau Theodora liebevoll gepflegt. Sein Reich erholte sich nicht mehr wirklich von den Auswirkungen.
Katla gegen 822 auf Island -> Hungersnöte und Tote
Hekla gegen 1510 auf Island -> Tote
Huaynaputina in Peru im Februar 1600 -> 500.000 Tote in Russland.
Laki auf Island gegen 1783 -> 26.000 Hungertote Mitverantwortlich für Französische Revolution
Tambora in Indonesien in 1815 -> 49.000 direkte Tote, Choleraausbruch in Indien, 1816 Jahr ohne Sommer, Erfindung des Kartoffelbrots, in den Folgejahren viele Wirtschaftsflüchtlinge in den USA
Krakatau in Indonesien in 1883 -> 36.000 Tote und weltweit hörba.
Kuaschelig ist unsere Welt gerade nicht.

Final
Nach erreichen des Ziels ist eine Weiterentwicklung nicht vorgesehen. Alles ist vorherbestimmt und das Buch des Lebens schon mit Beginn der Schöpfung schon vollgeschrieben.

Absolut
Der Tod ist Absolut.
Eine solche Schöpfung ist voll determiniert und kann nichts Lebendiges erhalten.

Den Vater des Menschensohnes bekomme ich nicht mit dem [del]vorgeblichen[/del] Schöpfer überein.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @chubzi

Weil ein schönes Bild ist.

Aber nicht unbedingt zum Wort "Ebenbild" passend.

Veröffentlicht von: @chubzi

Ich denke du bist davon überzeugt das der Schöpfer eine absolute, finale, perfekte Schöpfung erschaffen hat (erschaffen wollte).

Veröffentlicht von: @chubzi

Kuaschelig ist unsere Welt gerade nicht.

Gottes Schöpfung war perfekt, bis sich der Mensch für die Sünde entschieden hatte. Seit diesem Zeitpunkt ist es eine gefallene Schöpfung. Aber wir Christen warten auf Gottes neue Welt.

Veröffentlicht von: @chubzi

Final
Nach erreichen des Ziels ist eine Weiterentwicklung nicht vorgesehen. Alles ist vorherbestimmt und das Buch des Lebens schon mit Beginn der Schöpfung schon vollgeschrieben.

Welches Ziel meinst Du?

Veröffentlicht von: @chubzi

Absolut
Der Tod ist Absolut.
Eine solche Schöpfung ist voll determiniert und kann nichts Lebendiges erhalten.

Der Tod ist nicht absolut. Wir wissen, dass uns der Tod seit Jesus nicht mehr festhalten kann.

Veröffentlicht von: @chubzi

Den Vater des Menschensohnes bekomme ich nicht mit dem [del]vorgeblichen[/del] Schöpfer überein.

Wieso nicht?

der Turmfalke

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Welches Ziel meinst Du?

Fragt sich welches Ziel er hat(te). Verraten tut er es nicht, und was so durchsickert ist ein Stillstand.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Wieso nicht?

Ich kann mir nicht vorstellen das der Vater ein Stümper ist. Der Vater äußert Verwunderung über Jakob. Wäre er der Schöpfer wüßte er sehr genau wie der Mensch gestrickt ist.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Wenn die Kinder Bockmist bauen liegt's auch nicht zwangsläufig an den Eltern.

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Wenn die Kinder Bockmist bauen liegt's auch nicht zwangsläufig an den Eltern.

Und wenn die Eltern die Kinder weich und dusselig hauen liegt es auch nicht zwangläufig an Diesen.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Wer hat hier wen denn weich und dusselig gehauen?

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Wer hat hier wen denn weich und dusselig gehauen?

Ich vermute die Eltern.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Stell Dich jetzt bitte nicht dumm und antworte vernünftig.

Du weißt doch genau, dass ich wissen wollte, welche Eltern konkret das waren.

Also?

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Du weißt doch genau, dass ich wissen wollte, welche Eltern konkret das waren.

Jene Eltern die nicht zwangläufig veranwortlich für den Bockmist ihrer Kinder sind. Ich denke dabei an Kinder die noch nicht erwachsen sind. Ich kann auch sagen unser eigentlichen Elter. Wir werden nie erwachsen denn wir wissen nicht was wir tun. Wenn die Elter sich nicht als verantwortlich verstehen ist das traurig.
Eigentlich hoffe ich das wir doch erwachsen werden und uns um unser Elter kümmern können. Das wir unser Elter gerade in die Augen sehen werden.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Tut mir leid, aber ich sehe in Deinen Antworten keinen Bezug mehr zu meiner Ausgangsfrage.

Wie so häufig.

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Wie so häufig.

Du äußerstes das die Eltern nicht für jeden Bockmist ihrer Kinder verantwortlich sind.
Ich meinte die Kinder sind nicht verantwortlich für jeden Bockmist ihrer Eltern. Vor 30 bis 40 Jahren gab es noch die Regel das Deutschkinder die nach 1912 geboren wurden problemlos nach Israel einreisen durften, sie wurden also nicht für den Bockmist ihrer Eltern verantwortlich gemacht

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

😀
Guter Witz 😀

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Kann ich irgendwo grade nicht nachvollziehen.
Seit wann kann das Geschöpf besser beurteilen, was gut ist, als der Schöpfer?

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Seit wann kann das Geschöpf besser beurteilen, was gut ist, als der Schöpfer?

Wie wäre es mit einer externen Instanz? Ohne klingt dies nach Selbstbeweihräucherung.
Die Schnitzer sind es die wir genießen dürfen.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Und wer wäre Deiner Meinung nach diese externe Instanz?

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und wer wäre Deiner Meinung nach diese externe Instanz?

Leider wird von Keiner berichtet. Somit bleibt der Geruch von Selbstbeweihräucherung.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Ich glaube einfach, dass wir gar keine Ahnung und Vorstellung von der Größe Gottes haben.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich glaube einfach, dass wir gar keine Ahnung und Vorstellung von der Größe Gottes haben.

Weshalb die Niederschreiber IHN sich zurechtgestutzt haben.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @chubzi

Weshalb die Niederschreiber IHN sich zurechtgestutzt haben.

Machst Du ja auch nicht anders.

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @chubzi

Weshalb die Niederschreiber IHN sich zurechtgestutzt haben.

Ich glaube, Du sollest nicht von Dir auf die Bibelautoren schließen.

turmfalke1 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Ich denke Gott hat das sehr gut, wenn nicht sogar poetisch erklärt:

1.Mo.2,19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist. Denn Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück.

Veröffentlicht von: @chubzi

die Sprache die er sprach ist Schöpferich nicht Menschich.

Du verstehst diese Sprache als Mensch doch auch - oder?

LG OpaStefan

opastefan antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @opastefan

Du verstehst diese Sprache als Mensch doch auch - oder?

Aber erst nach jahrtausende langer Schulung. Gen 3,19 kommt doch erst nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. Also hat Gen 2,17 nichts genutzt. Weil Adam Gen 2,17 nichts verstanden hat. oder?

chubzi

chubzi antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Du meinst also, der Sündenfall war ein Missverständnis?
Und warum haben wir bis heute nichts gelernt? Wir wissen zu genau, was der Tod bedeutet und haben mit der Bibel ein ganzes Buch mit Erklärungen. Haben sich die Menschen deshalb geändert?

LG OpaStefan

opastefan antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @opastefan

Du meinst also, der Sündenfall war ein Missverständnis?

Wer keine Idee davon hat was passieren kann, wird kaum auspassen.

Veröffentlicht von: @opastefan

Wir wissen zu genau, was der Tod bedeutet und haben mit der Bibel ein ganzes Buch mit Erklärungen.

Das mit dem Tod, der Angst vor ihm, könnte auch eine ägyptisch kulturelle Verseuchung sein.
Die [del]Sehn[/del]sucht nach einem Ewigen Leben versteht ich nicht.

LG chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Veröffentlicht von: @chubzi

Wer keine Idee davon hat was passieren kann, wird kaum auspassen.

Ich denke schon, dass klar, was Adam und Eva nicht sollten. Immerhin hat Adam der Schlange genau erklären können, was Gott nicht will.
Die Tatsache, dass sich Adam und Eva nach der Episode mit der Frucht versteckt haben, zeigt ebenso sehr deutlich, dass sie genau wußten, dass sie Mist gemacht haben, sie haben es Gott gegenüber übrigens auch zugegeben.

Also tu bitte nicht so, als hätte der Mensch keine Ahnung davon gehabt, was Recht und Unrecht ist.

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich denke schon, dass klar, was Adam und Eva nicht sollten.

Das warum wußten beide nicht, beziehungsweise verstanden sie nicht.

Veröffentlicht von: @tristesse

Immerhin hat Adam der Schlange genau erklären können, was Gott nicht will.

Eva erzählte was sie von Adam erzählt bekommen hat. Ich denke die Schlange wußte auch nicht was des Todes sterben bedeutet. Eva wußte nur vom Hörensagen. Adam tat das was seine Eva bestimmte.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @chubzi

Das warum wußten beide nicht, beziehungsweise verstanden sie nicht.

Natürlich haben sie das verstanden.

Veröffentlicht von: @chubzi

Eva wußte nur vom Hörensagen. Adam tat das was seine Eva bestimmte

Ich dachte, es ginge Dir darum, dass Adam und Eva nicht wußten, dass es falsch ist, was sie tun.

Da hab ich Dich scheinbar falsch verstanden.

Im Endeffekt ist es völlig egal, ob sie wußten, was Sterben bedeutet. Sie wußten, dass Gott es verboten hat und haben es dennoch getan. Und sie wußten, dass es schlimme Konsequenzen hat.

Da muss man hier nicht Haare spalten darüber ob sie wußten was Tod bedeutet.

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Da muss man hier nicht Haare spalten darüber ob sie wußten was Tod bedeutet.

Und die Warnung wäre für die Katz gewesen, sie hat nichts verhindert. (sollte vielleicht auch nicht)

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @chubzi

Und die Warnung wäre für die Katz gewesen, sie hat nichts verhindert. (sollte vielleicht auch nicht)

Da ist aber Gott nicht dran Schuld, wie Du es hier glauben machen möchtest 😊

tristesse antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @chubzi

Wer keine Idee davon hat was passieren kann, wird kaum auspassen.

Es war die einseitige Aufkündigung des Vertrauens durch die Menschen. Ich denke nicht, dass es da etwas nützt, mit Strafe zu drohen, welche auch immer, ob sie nun wussten, was der Tod bedeutet oder nicht.

Veröffentlicht von: @chubzi

Die Sehnsucht nach einem Ewigen Leben versteht ich nicht.

Wenn es mir gut geht, ich mitten im Leben stehe und Pläne habe verstehe ich diese Sehnsucht auch nicht. Ich weiß aber, dass es sie gibt.

Je mehr mir jedoch bewusst wird, dass es nicht immer so weiter geht und das Leben hier endet, umso mehr freue ich mich darüber, dass mein Leben kein Ende hat, sondern ein Ziel.

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.

Wie ich unten schon an Queeqeq schrieb geht es bei meinem Vater auf das Sterben zu. Es werden dann ganz andere Dinge wichtig, über die wir uns jetzt kaum Gedanken machen. Hast du schon mal einen Menschen beim Sterben begleitet oder beobachtet?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Irma-Magdalena
(@irma-magdalena)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 22

Klasse Antwort auf chubzis umständliche These. Er denkt so kompliziert, liegt vielleicht an seinem Beruf. Dabei ist alles so einfach. Der Mensch war ungehorsam und bekam die Strafe, so ist das bis heute.Gott will freiwilligen Gehorsam: mir fällt das nicht schwer. ER weiß, was gut für mich ist und ich will IHM vertrauen, wenn ich IHN auch nicht sehe. Wir kennen Jesus und durch IHN den V a t e r. Und Jesus erzählt uns in Gleichnissen alles, was wir wissen müssen. Paulus: "Der Tod ist der Sünde Sold, die Gabe Gottes ist das Ewigw Leben!" In diesem Sinne Irma

irma-magdalena antworten
Suzanne62
Beiträge : 7535

Ich verstehe die Schöpfungsgeschichte sowie die Geschichte vom "Sündenfall" nicht als historischen Tatsachenbericht, sondern als einen literarischen Text, eine Erzählung, die zu erklären versucht, "warum es so ist wie es ist und zugleich die Sehnsucht nach einem vollkommenen "Urzustand" ausdrückt.
Den Tod sehe ich nicht als Strafe für irgendwelche Übertretungen an, sondern als das natürliche Ende des Lebens.
Das heißt nicht, dass er keine Angst auslöst, vor allem, was die Art des Sterbens angeht, so kann dies durchaus schrecklich sein, tatsächlich ist es das, was bei mir am meisten Angst auslöst.
Über das "Danach" mache ich mir eigentlich kaum Gedanken.

suzanne62 antworten
275 Antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Über das "Danach" mache ich mir eigentlich kaum Gedanken.

Für Paulus machte das "Danach" gerade die Hauptsache aus. Ohne ein "Danach" war für ihn der Glaube sinnlos, ja er würde die Gläubigen sogar zu den Elendsten unter allen Menschen machen:

1. Korinther 15:
13 Ist die Auferstehung der Toten nichts, so ist auch Christus nicht auferstanden.
14 Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.
15 Wir würden aber auch erfunden als falsche Zeugen Gottes, daß wir wider Gott gezeugt hätten, er hätte Christum auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen.
16 Denn so die Toten nicht auferstehen, so ist auch Christus nicht auferstanden.
17 Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden.
18 So sind auch die, so in Christo entschlafen sind, verloren.
19 Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Für Paulus machte das "Danach" gerade die Hauptsache aus. Ohne ein "Danach" war für ihn der Glaube sinnlos, ja er würde die Gläubigen sogar zu den Elendsten unter allen Menschen machen:

Mir ist die Stelle durchaus bekannt.
Da ich mir das Danach aber so gar nicht vorstellen kann, finde ich es müßig, mir darüber allzu viele Gedanken zu machen.
Egal, wie viele Bibelstellen mir noch um die Ohren gehauen werden.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

19 Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.

Und das kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Denn selbst, wenn es gar kein Danach geben sollte, wäre mein Leben, so, wie es ist, nicht sinnlos.
Für mich ist und bleibt das Jetzt die Hauptsache.

Nachtrag vom 06.08.2019 1733
Was ist denn deine eigene Meinung dazu? Du hast hier einiges über Paulus gesagt, aber leider so gar nichts über dich...wenn ich wissen will, was Paulus gemeint hat, kann ich das in der Bibel nachlesen.
Aber was denkst du denn über die Wichtigkeit des Hier und Jetzt und des "Danach"?

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

Wo spricht hier einer von "sinnlos"?

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535

Lies dir den Beitrag von Turmfalke durch - das läuft ja darauf hinaus bzw. wird von ihm so ausgesprochen, dass das "Danach" die eigentliche Hauptsache ist.
Und Paulus spricht ja selbst davon, dass ohne das "Danach" eigentlich der Glaube nichts wert sein.
Dem setze ich meine Sicht entgegen, dass das Jetzt und Hier wichtig und kostbar sind - und unwiederbringlich.

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

Niemand sagt, dass das Hier und Jetzt nicht wichtig ist. Darauf wollte ich aufmerksam machen. Nur weil ich das eine erwähne, heißt das nicht zwangsläufig, dass das andere nichts zählt.

Wenn Gott mir nicht mit einem ewigen Leben gekommen wäre ... was wäre dann? Dann wäre das Leben hier ein normales Leben, das ich mit ein bisschen Psychologie, ein paar Ohm-Kursen oder was auch immer "meistere" so gut es geht, aber mehr eben auch nicht.

Doch Gott kommt mit ewigem Leben, das schenkt er uns.
Dir genauso wie mir. Manchmal ist die Frage, ob wir das Geschenk in seiner Gänze auch annehmen und auch öffnen und und und ...

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Niemand sagt, dass das Hier und Jetzt nicht wichtig ist.

Es gibt durchaus Stellen im NT, die das tun - das ist aber aus der damaligen Situation heraus zu verstehen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn Gott mir nicht mit einem ewigen Leben gekommen wäre ... was wäre dann? Dann wäre das Leben hier ein normales Leben, das ich mit ein bisschen Psychologie, ein paar Ohm-Kursen oder was auch immer "meistere" so gut es geht, aber mehr eben auch nicht.

Was wäre denn so schlecht an einem solchen Leben?

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Manchmal ist die Frage, ob wir das Geschenk in seiner Gänze auch annehmen und auch öffnen und und und ...

Das kannst du weder wissen noch geht es dich etwas an.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das kannst du weder wissen noch geht es dich etwas an.

Ups - warum so gereizt?

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @katy3

warum so gereizt?

Ist mir auch erst jetzt aufgefallen, dass es gereizter und genervter rüberkommt als es eigentlich sollte.
Also, ich versuche es noch mal etwas - hoffentlich - freundlicher:
die Beziehung zwischen Gott und einem Gläubigen ist, meine ich, immer ein geheimnis zwischen Gott und eben dem gläubigen Menschen.
Der Gläubuge kann, wenn er will, versuchen, davon Zeugnis zu geben, wobei alle Worte immer nur sehr unbeholfe und unvollkommen die Erfahrungen aus dieser Beziehung wiedergeben können.
Es kann aber niemand von sich aus irgendetwas über die Beziehung zwischen Gott und einem anderen Menschen sagen, schon gar nicht, dass sie irgendwie weniger wertvoll sei als die eigene.
Von wegen "es wäre doch toll, wenn du auch so von Gott beschenkt würdest wie ich, wenn du das, was er schenkt, doch auch würdigen könntest....."
Hier spricht jemand über etwas, was er definitiv nicht wissen kann.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Was wäre denn so schlecht an einem solchen Leben?

Gegenfrage: Was hat das dann noch mit "christlich" zu tun?
In meinen Augen wäre es ein Leben ohne Sinn.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Manchmal ist die Frage, ob wir das Geschenk in seiner Gänze auch annehmen und auch öffnen und und und ...

Das kannst du weder wissen noch geht es dich etwas an.

Seltsame Antwort in einem Diskussionsforum. Wenn sie geschrieben hätte: "Ob du es annimmst", könnte ich das nachvollziehen, aber so? Gedankenanstöße einfach so abzubügeln halte ich schon für sehr heftig und unpassend.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Was hat das dann noch mit "christlich" zu tun?

Gottes Gebote sollen das Leben hier und jetzt lebenswert machen und das wird es auch, wenn wir sie befolgen.
Ich befolge sie nicht, um mir ein besseres danach zu verdienen - weil ich über das Danach nun einmal nichts wissen kann.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

In meinen Augen wäre es ein Leben ohne Sinn.

Kann ich so nicht nachvollziehen. Selbst wenn der Glaube, in den ich hineingewachsen bin, sich irgendwann einmal als Fake herausstellen würde, dann würde mir mein Leben, so wie ich es bisher geführt habe, nicht leid tun und schon gar nicht würde ich es als sinnlos empfinden.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Das kannst du weder wissen noch geht es dich etwas an.

Das mag im Ton ein wenig schroff sein, das tut mir leid.
Inhaltlich aber stehe ich dazu. Auch in einem Diskussionsforum kann man immer noch selbst entscheiden, worüber man mit wem diskutiert und da seine Grenzen setzen.
Es gibt nur sehr wenige Menschen, mit denen ich bereit bin über meine Gottesbeziehung - immerhin etwas, das mich in meinem Innersten berührt - zu reden.
Über die Beziehung zu ihrem Partner reden die meisten Menschen ja auch nicht mit jedem - und, auch wenn es schwierig ist, hier überhaupt Worte zu finden, die nicht zu banal und trivial sind - an Intimität und Innigkeit ist die Beziehung zwischen Gott und dem gläubigen Menschen durchaus vergleichbar.
Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu sagen.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Gottes Gebote sollen das Leben hier und jetzt lebenswert machen und das wird es auch, wenn wir sie befolgen.

Sicher sind Gottes Gebote dazu geeignet, das Leben hier und jetzt lebenswert zu machen. Vor allem auch, weil sie die Grundlagen schaffen zu einem gelingenden Miteinander. Aber der christliche Glaube beschränkt sich ja nicht nur auf das Befolgen von Geboten sondern wie der Name "christlich" schon sagt, definiert er sich über "Christus".

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich befolge sie nicht, um mir ein besseres danach zu verdienen

Das tue ich auch nicht, weil ich mir ein besseres Danach überhaupt nicht verdienen kann. Das hat Jesus am Kreuz bereits für mich "verdient". Ich tue es aus Dankbarkeit für die geschehen Erlösung.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Kann ich so nicht nachvollziehen. Selbst wenn der Glaube, in den ich hineingewachsen bin, sich irgendwann einmal als Fake herausstellen würde, dann würde mir mein Leben, so wie ich es bisher geführt habe, nicht leid tun und schon gar nicht würde ich es als sinnlos empfinden.

Hat dann Dein Glaube gar keine Auswirkung auf Dein Leben? Würdest Du, wenn Du nicht glaubst, genauso leben wie als Glaubender? Natürlich musst Du das nicht beantworten, wenn Du nicht möchtest.

turmfalke1 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Das tue ich auch nicht, weil ich mir ein besseres Danach überhaupt nicht verdienen kann. Das hat Jesus am Kreuz bereits für mich "verdient". Ich tue es aus Dankbarkeit für die geschehen Erlösung.

Danke, das ist so schön treffend, mir hat es die Tränen in die Augen getrieben 😢

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Es kann uns wirklich die Tränen in die Augen treiben, wenn wir die Liebe des großen Gottessohnes so richtig bedenken.

turmfalke1 antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

ein paar Ohm-Kursen

Was'n das?

ungehorsam antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @ungehorsam

ein paar Ohm-Kursen
Was'n das?

Gemeint ist das Mantra "Om", das in einigen (nicht allen) Yoga-Kursen zu Beginn und am Ende ein paarmal gesprochen oder gesungen wird.

suzanne62 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Manchmal ist die Frage, ob wir das Geschenk in seiner Gänze auch annehmen und auch öffnen und und und ...

Und (!) wichtig ist, das wir dieses Geschenk verstehen können.

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Lies dir den Beitrag von Turmfalke durch - das läuft ja darauf hinaus bzw. wird von ihm so ausgesprochen, dass das "Danach" die eigentliche Hauptsache ist.

Das stimmt, wodurch aber das "Hier und Jetzt" nicht entwertet wird.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und Paulus spricht ja selbst davon, dass ohne das "Danach" eigentlich der Glaube nichts wert sein.

Und damit hat er recht. Denn der christliche Glaube geht von einem ewigen Gott aus, von einem auferstandenen Heiland, der die, die Ihm nachfolgen, ewig bei Sich haben will.
Jesus sagte zu den Sadduzäern, die nicht an eine Auferstehung glaubten:

Lukas 20
37 Dass aber die Toten auferstehen, hat auch Mose gedeutet bei dem Busch, da er den Herrn heißt: Gott Abrahams und Gott Isaaks und Gott Jakobs,
38 Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott; denn sie leben ihm alle.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dem setze ich meine Sicht entgegen, dass das Jetzt und Hier wichtig und kostbar sind - und unwiederbringlich.

... aber auch sehr zerbrechlich und unsicher. Wer weiß, ob er morgen noch lebt? Wer weiß, ob er morgen gesund ist? Wer weiß, ob er vielleicht morgen einen geliebten Menschen verliert und in abgrundtiefe Verzweiflung stürzt? Und gerade da ist man doch durch den Glauben an einen ewigen Gott, der uns in seine Ewigkeit hineinnimmt, total getröstet.
Oder schau mal zu den Christen, die z. B. in Nordkorea gerade um ihres Glaubens willen ein Leben in Arbeitslagern verbringen müssen, leidend unter Misshandlung, Hunger, ... Welch einen Sinn sollten sie in ihrem Leben sehen, wenn es kein "Danach" gäbe? Warum dann das alles? Warum dann nicht einfach den Glauben verleugnen und in Freiheit weiterleben?

turmfalke1 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Ich sehe das Leben irgendwie ganzheitlich 😊

Mit meiner Bekehrung hab ich den Wandel in die Unsterblichkeit vollzogen. Der Körper altert zwar und wird irgendwann ausgehen, aber ich sterbe ja dennoch nicht. Die Seele lebt ja dann bei Gott weiter.

Das macht das irdische Leben ungemein entspannt 😉 Weil es im Grunde im Hinblick auf die Ewigkeit ziemlich belanglos ist. Wenn es in 5 Minuten vorbei wäre, dann wäre ich damit einverstanden. Ich lebe trotzdem gern und versuche das Beste draus zu machen.

Ich kann daher Christen verstehen, die die Ewigkeit sehr ernst nehmen, denn sie wird sehr lang werden. Da sollte man sich schon mal Gedanken machen, wo man landet

Das nur als Erklärung, vielleicht verstehst du die Thematik dann besser

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

Da sollte man sich schon mal Gedanken machen, wo man landet

Ich gebe mir Mühe, die Gebote zu befolgen und leidlich anständig zu leben. Mehr geht halt nicht - was soll es da bringen, mir den Kopf zu zerbrechen um eine Ewigkeit, über die kein Mensch irgendetwas weiß?
Mir genügt es, zu wissen, dass mir Drohungen mit der Hölle keine Angst machen müssen, weil es schlicht nicht möglich ist, Menschen oder andere Lebewesen über den Tod hinaus zu quälen.

Veröffentlicht von: @tristesse

Das macht das irdische Leben ungemein entspannt

Das sehe ich auch so, jedenfalls an meinen besseren Tagen.

Veröffentlicht von: @tristesse

Weil es im Grunde im Hinblick auf die Ewigkeit ziemlich belanglos ist.

Und das kann ich nun mal überhaupt nicht nachvollziehen. Auch dieses Leben hier und jetzt ist Gottes Geschenk und alles andere als belanglos.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich gebe mir Mühe, die Gebote zu befolgen und leidlich anständig zu leben. Mehr geht halt nicht - was soll es da bringen, mir den Kopf zu zerbrechen um eine Ewigkeit, über die kein Mensch irgendetwas weiß?

In der Bibel steht's doch drin. Wie kommst Du darauf, dass "kein Mensch" darüber was weiß 🤨 Es gibt bestimmt in der katholischen Kirche einiges an Lehrmeinungen drüber, mich wundert, dass Du davon so gar nichts weißt.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Mir genügt es, zu wissen, dass mir Drohungen mit der Hölle keine Angst machen müssen, weil es schlicht nicht möglich ist, Menschen oder andere Lebewesen über den Tod hinaus zu quälen.

Hier hat kein User mit der Hölle "gedroht". Aber es hat auch keinen Sinn zu erzählen, dass ja alle in den Himmel kommen, weil das nicht Gottes Wort entspricht. Das lehrt sogar die katholische Kirche.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und das kann ich nun mal überhaupt nicht nachvollziehen. Auch dieses Leben hier und jetzt ist Gottes Geschenk und alles andere als belanglos.

Ich hab ja gesagt, ich lebe gern. Aber ich weiß, dass die Ewigkeit auf mich wartet (ja, ich weiß das halt 😊 ) und die ist ziemlich cool. Natürlich ist das Leben ein Geschenk und ich würde es nie wegwerfen. Aber ich konzentriere mich halt nicht nur auf das Diesseits. Und das finde ich schön so 😊

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

In der Bibel steht's doch drin. Wie kommst Du darauf, dass "kein Mensch" darüber was weiß 🤨 Es gibt bestimmt in der katholischen Kirche einiges an Lehrmeinungen drüber, mich wundert, dass Du davon so gar nichts weißt.

Religiöse Lehrmeinungen sind ja nicht unbedingt gesicherte Erkenntnisse.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @suzanne62

Religiöse Lehrmeinungen sind ja nicht unbedingt gesicherte Erkenntnisse.

😀
Schade, dass das nicht Pankratius gesagt hat
😀

Ich hatte Dich bisher nicht so verstanden, dass Du auf katholische Lehrmeinungen keinen Wert legst, Du siehst mich sehr überrascht.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich hatte Dich bisher nicht so verstanden, dass Du auf katholische Lehrmeinungen keinen Wert legst, Du siehst mich sehr überrascht.

Ich glaube ja an das, was die Kirche lehrt. Aber Glauben ist nicht dasselbe wie Wissen.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich glaube ja an das, was die Kirche lehrt. Aber Glauben ist nicht dasselbe wie Wissen.

Jetzt bin ich verwirrt.

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Glauben ist nicht dasselbe wie Wissen.

Ist der Glaube dann unge"wiss"?

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ist der Glaube dann unge"wiss"?

Er kann eine persönliche Gewissheit sein. Aber mit beweisbarem Wissen ist das nicht gleichzusetzen.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Hier hat auch niemand von beweisbaren Wissen gesprochen?
Warum fangen du und Amooum auf einmal damit an?

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Aber ich weiß, dass die Ewigkeit auf mich wartet (ja, ich weiß das halt 😊 ) und die ist ziemlich cool.

Echt jetzt, keine Angst?

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Keine Angst, warum auch.

tristesse antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Keine Angst, warum auch.

Mit der Ewigkeit ist nicht zu spaßen.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Sehe ich genauso.

Aber warum sollte ich denn Angst haben 🤨

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich gebe mir Mühe, die Gebote zu befolgen und leidlich anständig zu leben.

Aber gerade das macht ja einen christlichen Glauben nicht aus. Sicher ist ein Befolgen der Gebote eine wichtige Folge des christlichen Glaubens, aber das Fundament ist Christus und Seine Gnade durch Sein vollbrachtes Opfer auf Golgatha. Und die Kraft des Evangeliums ist der Heilige Geist.
"Ich gebe mir Mühe, die Gebote zu befolgen", klingt mir eher nach Gesetzesdienst, nach Knechtschaft, wenn Du verstehst, was ich meine. Nicht ich erfülle Gottes Gesetz, sondern Christus, der in mir wohnt durch Seinen Geist.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Auch dieses Leben hier und jetzt ist Gottes Geschenk

Das bestreitet auch keiner.

Veröffentlicht von: @suzanne62

alles andere als belanglos.

Aber aus dem Blickwinkel der Ewigkeit weniger als eine Sekunde.

turmfalke1 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Egal, wie viele Bibelstellen mir noch um die Ohren gehauen werden.

Ich dachte immer, Jesus.de wäre ein christliches Diskussionsforum, wo man durchaus auch Bibelverse einbringen darf. Dabei wird das Schreiben von Bibelversen als ein "Um die Ohren hauen" verstanden ... Na so wat aber auch. Sorry, tut mir leid, aber ich kann das gerade nicht nachvollziehen. Welche Art von Diskussion erwartest Du denn?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Für mich ist und bleibt das Jetzt die Hauptsache.

Und das kann ich wiederum nicht nachvollziehen.
Was ist schon dieses Leben in Unsicherheit, mit Krankheit, Tod und vielen Problemen im Vergleich zu der ewigen Herrlichkeit bei Jesus Christus. Ich halte es hier auch mit Paulus und schaue lieber auf das unsichtbare Ewige als auf das sichtbare Zeitliche.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Aber was denkst du denn über die Wichtigkeit des Hier und Jetzt und des "Danach"?

Selbstverständlich freue ich mich auch über die wunderbaren Gaben Gottes im Hier und Jetzt und sehe meinen Auftrag, für meinen Nächsten da zu sein, zum Segen zu werden, etc., was mir leider nicht immer gelingt. Aber noch viel mehr freue ich mich auf den Augenblick, an dem ich meinen besten Freund und Erlöser Jesus Christus persönlich sehen werde.
Und ich freue mich darauf, wenn auch meine körperlichen Beschwerden ein Ende haben werden - ebenso wie auch die Attacken des Gegners, deren wir uns immer wieder zu erwehren haben dank der Waffenrüstung, die uns der Herr zur Verfügung stellt (Eph. 6).
Ich freue mich auf Gottes neue Welt, wo kein Kind mehr an Hunger stirbt, wo niemand mehr durch Krebs elend zugrunde geht, wo keiner mehr aufgrund seines Glaubens in Arbeitslagern schmachten muss, wo sich Menschen nicht mehr gegenseitig abschlachten, ...
Ich rufe täglich: "Komme bald, Herr Jesu!"

Folgendes Lied bringt das m. E. recht gut rüber:
https://www.youtube.com/watch?v=bhc3shb5x-Y

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich freue mich auf Gottes neue Welt, wo kein Kind mehr an Hunger stirbt, wo niemand mehr durch Krebs elend zugrunde geht, wo keiner mehr aufgrund seines Glaubens in Arbeitslagern schmachten muss, wo sich Menschen nicht mehr gegenseitig abschlachten, ...

Gerade die Menschen, die ihrer Religion wegen verfolgt und eingesperrt werden diejenigen, denen das Lebensnotwendige vorenthalten wird oder die auf dem Mittelmeer umhertreiben möchte ich nicht auf ein besseres Danach vertrösten. Sie sind mir Ansporn, mich für erträgliche Lebensbedingungen für alle Menschen einzusetzen - das verstehe ich (unter anderem) darunter, meinen Glauben zu leben.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Sie sind mir Ansporn, mich für erträgliche Lebensbedingungen für alle Menschen einzusetzen - das verstehe ich (unter anderem) darunter, meinen Glauben zu leben.

Das eine schließt ja das andere nicht aus. Ich finde es auch sehr gut und vorbildlich, wenn Du dich da einsetzt.
Aber es wird den Menschen dennoch nicht gelingen, Krankheit, Not und Elend komplett aus der Welt zu schaffen. Im Gegenteil - die Bibel spricht von Schreckenszeiten, bevor Jesus wiederkommt. Auch zählen lt. Jesu Aussage für die Gläubigen Verfolgungen in dieser Welt eher zum Normalzustand.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Auch zählen lt. Jesu Aussage für die Gläubigen Verfolgungen in dieser Welt eher zum Normalzustand.

Nun, ich bin nicht bereit, religiöse Verfolgungen, egal, gegen welche Religion sie sich richten, als "Normalzustand" zu akzeptieren.
Wäre ich jünger, fitter und gesünder, würde ich mich wohl gerne bei SeaWatch bewerben.
So aber begnüge ich mich damit, diejenigen, die es hierher geschafft haben, beim Deutschlernen, bei der Arbeitssuche sowie auf dem Weg zur Berufsanerkennung zu unterstützen.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

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Veröffentlicht von: @suzanne62

Nun, ich bin nicht bereit, religiöse Verfolgungen, egal, gegen welche Religion sie sich richten, als "Normalzustand" zu akzeptieren.

Das müssen wir auch nicht. Und es ist auch gut und wichtig, gegen diese Zustände Stellung zu beziehen.
Aber ich bezog mich darauf, dass Jesus sagte: "Ihr müsst gehasst werden von jedermann um meines Namens willen." (Mt. 10, 22). Und auch Paulus schreibt, dass die, die gottselig leben wollen, Verfolgung leiden müssen (2. Tim. 3,12). Es handelt sich wohl dabei um eine Gesetzmäßigkeit in dieser gefallenen Welt, dass der Teufel sich mit Händen und Füßen gegen die Ausbreitung des Evangeliums sträubt, weil er nicht will, dass Menschen seinem Herrschaftsbereich entrissen werden.

Veröffentlicht von: @suzanne62

So aber begnüge ich mich damit, diejenigen, die es hierher geschafft haben, beim Deutschlernen, bei der Arbeitssuche sowie auf dem Weg zur Berufsanerkennung zu unterstützen.

Das ist sehr gut und ich wünsche Dir dabei viel Gelingen und Gottes Segen.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

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Veröffentlicht von: @turmfalke1

Das müssen wir auch nicht. Und es ist auch gut und wichtig, gegen diese Zustände Stellung zu beziehen.

Da sind wir uns ja einig.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ihr müsst gehasst werden von jedermann um meines Namens willen." (Mt. 10, 22). Und auch Paulus schreibt, dass die, die gottselig leben wollen, Verfolgung leiden müssen

Da ist es manchmal die Frage, ob es sich wirklich um religiöse Verfolgung handelt oder um berechtigten Gegenwind, weil man z.B. das Privatleben anderer Menschen in den Dreck zieht.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Es handelt sich wohl dabei um eine Gesetzmäßigkeit in dieser gefallenen Welt, dass der Teufel sich mit Händen und Füßen gegen die Ausbreitung des Evangeliums sträubt, weil er nicht will, dass Menschen seinem Herrschaftsbereich entrissen werden.

Da ich den Teufel nicht für ein real existierendes Wesen, sondern für eine Metapher für das Böse im Menschen halte, kann ich mit diesem Teil deiner Ausführungen nichts anfangen.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Da ist es manchmal die Frage, ob es sich wirklich um religiöse Verfolgung handelt oder um berechtigten Gegenwind, weil man z.B. das Privatleben anderer Menschen in den Dreck zieht.

Wie meinst Du das?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Da ich den Teufel nicht für ein real existierendes Wesen, sondern für eine Metapher für das Böse im Menschen halte, kann ich mit diesem Teil deiner Ausführungen nichts anfangen.

OK, dann lassen wir das so stehen.

turmfalke1 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @turmfalke1

"Ihr müsst gehasst werden von jedermann um meines Namens willen."

Also ist das "Ihr müßt .... " eine Voraussetzung für einen Christenmenschen?

chubzi

chubzi antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

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Nein, eine Begleiterscheinung ... ein "es WIRD so sein"

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

So sehe ich das auch. Es ist wohl eher eine Gesetzmäßigkeit.
Jeder, der Jesus nachfolgt, wird automatisch vom Feind angegriffen, denn dieser will nicht, dass weitere Menschen seinem Herrschaftsbereich entrissen werden. Aber - Jesus ist der Stärkere. 😊

turmfalke1 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794
Veröffentlicht von: @turmfalke1

So sehe ich das auch. Es ist wohl eher eine Gesetzmäßigkeit.
Jeder, der Jesus nachfolgt, wird automatisch vom Feind angegriffen, denn dieser will nicht, dass weitere Menschen seinem Herrschaftsbereich entrissen werden. Aber - Jesus ist der Stärkere. 😊

ah, mir fehlte ein Wort dafür ... "Prinzip" wäre auch eins ...

Genau das.
😊 und je näher ein Mensch Gott kommt, umso wilder wird der Feind ... denn er verliert Boden/Terrain.

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Ich hörte einmal, dass ein jeder wiedergeborene Christ eine Uniform trägt, die in der unsichtbaren Welt wahrgenommen wird. Aber Gott sei Dank tragen wir auch die dazugehörige Waffenrüstung. 😊

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich hörte einmal, dass ein jeder wiedergeborene Christ eine Uniform trägt, die in der unsichtbaren Welt wahrgenommen wird.

In unserer Kirche wird das symbolisiert durch das weiße Kleid, das nach der Taufe überreicht wird: der Getaufte hat "Christus angezogen".

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

Frage nebenbei
weil Du es grad erwähnst: Werden die von der Kirche dann bezahlt oder bezahlt die jeder selbst?

neubaugoere antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

Ich frage, weil es das bei uns in der alten Gemeinde nicht gab und auch in meiner jetzigen nicht gibt, da ziehen sich die Täuflinge selbst was Weißes an, wenn sie denn was haben oder finden (weils darauf niht wirklich ankommt, was man anhat, es aber eben symbolisch gut wirkt).

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535

Meistens kaufen die Eltern des Taufkinde selbst ein Taufkleid.
Es kann aber auch von der Gemeinde gestellt werden, wenn die Familie finanziell nicht so gut gestellt ist.

suzanne62 antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @neubaugoere

weil Du es grad erwähnst: Werden die von der Kirche dann bezahlt oder bezahlt die jeder selbst?

Wir kaufen keine Kinder. In anderen Kulturkreisen mag es so üblich sein.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @chubzi

Wir kaufen keine Kinder. In anderen Kulturkreisen mag es so üblich sein.

Scherzkeks 😊
Es geht um die Taufkleider.

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Ein schönes Bild.
Eingekleidet mit Jesus. Er unsere Uniform. Er unsere Waffenrüstung.
Und das weiß symbolisiert gerade so schön: Er unsere Reinheit.

Jesaja 1, 18
Wenn eure Sünde gleich blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden; und wenn sie gleich ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.

Psalm 51, 9
Entsündige mich mit Isop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Entsündige mich mit Isop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde.

Diese Stelle habe ich heute morgen noch gebetet - freitags ist in der Laudes immer Psalm 51 dran.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Diese Stelle habe ich heute morgen noch gebetet - freitags ist in der Laudes immer Psalm 51 dran.

Ein schöner Psalm. Ich bete oft die Verse 12-14

12 Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist.
13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
14 Tröste mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem freudigen Geist rüste mich aus.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ein schöner Psalm. Ich bete oft die Verse 12-14

Na ja, eigentlich ist es ja ein Bußpsalm, aber freitags ist Umkehr und Buße ja immer das Schwerpunktthema in den Stundengebeten.
Du schreibst, dass du diesen Psalm oft betest....praktizierst du auch das Stundengebet?

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Du schreibst, dass du diesen Psalm oft betest....praktizierst du auch das Stundengebet?

Kannst Du mir kurz beschreiben, was so ein Stundengebet ausmacht?
Also ich versuche, zumindest jede volle Stunde mal einen Stoßseufzer, einen Dank, etc. nach oben zu schicken, um die Verbindung zu Ihm lebendig zu halten. Ansonsten habe ich früh meine feste Gebetszeit und abends in Verbindung mit der Lese in Seinem Wort und rede tagsüber eher spontan mit meinem Heiland, weil Er ja sowieso dabei ist. 😉
Was die Verse aus dem Psalm betrifft: Es gibt mehrere Glaubensgeschwister, mit denen ich in unregelmäßigen Abständen gemeinsam bete, wo wir unsere persönlichen Sorgen dem Herrn vorlegen, und bei zweien davon schließen wir unser Gebet immer mit diesen Psalmworten ab.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Kannst Du mir kurz beschreiben, was so ein Stundengebet ausmacht?

Das Stundengebet, auch Tagzeitenengebet oder Offizium genannt, ist das offizielle Gebet der Kirche - nicht nur der katholischen, es wird auch von evangelischen, altkatholischen, anglikanischen und orthodoxen Christen praktiziert.
Für Priester und Ordensleute ist es verppflichtend, den Laien wird es empfohlen.
Es gibt dazu die "Stundenbücher" - je eines für die Fasten- und Osterzeit, die Advents- und Weihnachtszeit und den Jahreskreis (also die übrige Zeit im Kirchenjahr).
Laien beten gewöhnlich die Laudes am Morgen, die Vesper am späten Nachmittag und die Komplet, mit der der Tag abgeschlossen wird.
Es gehören immer zwei Psalmen dazu, eine kurze Schriftlesung sowie eines der Gebete aus dem Lukas-Evangelium: zur Laudes gehört das Benedictus (= der Lobgesang des Zacharias), zur Vesper das Magnificat (= das Lobgebet Mariens bei ihrer Begegnung mit Elisabeth) und zur Komplet das Nuns dimittis (= der Lobgesang des Simeon bei der Begegnung mit dem neugeboerenen Jesus im Tempel).
Außerdem betet man in der Laudes für ein gutes Gelingen des Tagwerks, in der Vesper gehören Fürbitten dazu - hier können auch persönliche Fürbitten und Danksagungen eingefügt werden.
Laudes und Vesper schließen ab mit dem Vaterunser und einer Oration (= ein Gebet speziell für diesen Tag) und die Komplet mit dem Ave Maria bzw. an Festtagen mit dem Salve Regina.
Kürzer ging es leider nicht....

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Danke für die interessante Erklärung. Praktiziere ich bis dato so nicht, halte ich aber durchaus für sinnvoll. Als Protenstant kann ich zwar mit dem Ave Maria und dem Salve Regina nichts anfangen, aber das übrige ist ein guter Weg, mit Jesus durch den Tag zu gehen und immer wieder die Verbindung frisch zu halten.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Als Protenstant kann ich zwar mit dem Ave Maria und dem Salve Regina nichts anfangen

Evangelische Kommunitäten, die das Stundengebet praktizieren, lassen die Mariengebete am Ende der Komplet weg, aus eben diesem Grund.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Es ist ein guter Weg, mit Jesus durch den Tag zu gehen und immer wieder die Verbindung frisch zu halten.

So erlebe ich das auch.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Wenn sie dazu dienen, die Beziehung zu Jesus lebendig zu halten, finde ich sie sehr gut. Sie dürfen nur nicht zum Selbstläufer werden - zur frommen Pflichterfüllung, die an Stelle des lebendigen Glaubens treten. Dann wäre es nicht mehr gut. 😉
Wir dürfen in der Wahrheit der Worte leben, die Jesus sprach: "Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende"

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Sie dürfen nur nicht zum Selbstläufer werden - zur frommen Pflichterfüllung, die an Stelle des lebendigen Glaubens treten.

Wenn der lebendige Glaube nicht (mehr) da ist, hat jede fromme Pflichterfüllung ihren Sinn verloren.
Von daher verstehe ich den Sinn deiner Ausführungen nicht wirklich.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn der lebendige Glaube nicht (mehr) da ist, hat jede fromme Pflichterfüllung ihren Sinn verloren.

Sie hat zwar ihren Sinn verloren, das heißt aber nicht, dass sie trotzdem noch praktiziert wird. Für mich ist lebendiger Glaube Beziehung zu dem lebendigen Heiland.
Ich kann im Gebet tatsächlich mit meinem Heiland reden, ich kann's aber auch herunterrasseln, um "meine Pflicht" erfüllt zu haben. Ich kann in der Bibel lesen, sie hinterher zuklappen und habe gar nichts behalten - ich kann aber auch in der Bibellese in lebendigem Kontakt mit Jesus stehen.
Hans-Peter Royer hat das mal sehr schön beschrieben in seinem Buch "Nach dem Amen bete weiter!". Da verglich er das Beten mit Telefonieren: Wie oft nehmen wir den Hörer ab, sagen dem Herrn unsere Bitte und mit dem Amen legen wir den Hörer wieder hin, anstatt in Verbindung mit Jesus zu bleiben. "Bete ohne Unterlass!", schrieb der Apostel Paulus.

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

hmm...ich finde da kein "ihr müsst gehasst werden" .... die Übersetzungen bringen durchgängnig "ihr werdet gehasst werden"

und der Kontext bezieht sich auf eine Verfolgung und nicht auf das ganze Christenleben...

das griechische Wort miseo ist genauso doppelt verwendbar wie das entsprechende hebräische Wort:
a) hassen
b) weniger lieben

Die Gemeinde war nicht von Anfang an und beständig auf der Flucht vor Verfolgung.

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Ok, danke für den Hinweis. Ich hatte auf Luther 12 zurückgegriffen.
Wie siehst Du da das Wort "von jedermann" - bzw. ist das so richtig übersetzt?

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Das kann ich nicht genau sagen. Das Wort scheint im Plural zu stehen und für bestimmtere Aussagen kann ich die Grammatik nicht im Zusammenhang.

Wenn ich mir den Kontext anschaue, dann spricht Jesus erstmal nicht über eine generelle allgemeine Verfolgung, sondern direkt zu seinen damaligen Jüngern, die er in den ersten Dienst aussandte.
Dann scheint sich der Radius der Verfolgung zu erweitern.... aber sooo genau habe ich mir diesen Abschnitt noch nicht vorgenommen.

Mir war dieses "muss" aufgefallen... das kann einen Gedanken hervorrufen: wenn ich nicht verfolgt werde, stimmt was nicht mit mir und dann kann es schnell in eine Erwartung selbsterfüllender Prophezeiungen gehen, die eine Ablehnung unbewusst provozieren kann.... und dann ist der Grund die Erwartung und nicht um des Namens Jesu willen.

Aus Kapitel 10 ist auch nicht deutlich, wer wäre in unserer Zeit der Sanhedrin und die Synagogen?

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @deborah71

Mir war dieses "muss" aufgefallen... das kann einen Gedanken hervorrufen: wenn ich nicht verfolgt werde, stimmt was nicht mit mir und dann kann es schnell in eine Erwartung selbsterfüllender Prophezeiungen gehen, die eine Ablehnung unbewusst provozieren kann.... und dann ist der Grund die Erwartung und nicht um des Namens Jesu willen.

Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Also ich muss mich nun wirklich nicht fragen: "Was muss ich tun, dass ich verfolgt werde?" 😊
Interessant ist aber, dass gerade in den Ländern, wo Christen verfolgt werden, viele Menschen zu Jesus finden - wahrscheinlich mehr als in den Ländern, wo jeder frei seinen Glauben leben darf. Ich glaube auch, dass es dort wesentlich weniger "lauwarme Christen" gibt - wenn ich das mal so nennen darf - als bei uns. Denn wer nur "Namenschrist" ist, wird nicht bereit sein, dafür Nachteile in Kauf zu nehmen.

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Es gibt noch ein anderes Modell (ich nenn es mal so), wo viele Menschen zu Jesus kamen ganz ohne Verfolgung:

Apg 2,
42 Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.
43 Es kam aber über jede Seele Furcht, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.
44 Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam;
45 und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war.
46 Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens,
47 lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Danke für die schönen Verse. Das können wir ja im Gebet gerade für uns heute in Anspruch nehmen, wenn das in unserem Leben und Gemeinden stimmt und passt. 😊
Aber mir fiel in den Versen gerade was anderes auf: Was verstehst Du darunter - Speise nehmen "mit Schlichtheit des Herzens?" "Mit Jubel" verstehe ich - wir haben allen Grund zu jubeln, so gut wie es uns geht und was wir alles essen und trinken können - aber was ist hier gemeint mit "Schlichtheit des Herzens"? Grübel

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Gute Frage. Da bin ich beim Zitieren auch drüber gefallen.

stöber.....

Tyndale:
griechisch ἀφελότης afelotes Aufrichtigkeit, Lauterkeit, Einfachheit, Schlichtheit

Tyndale übersetzt generous freigebig, selbstlos, großherzig, freigebig

hebr. Delitzsch b'tom mit Integrität, Unschuld, Einfachheit

HfA: In großer Freude und mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu den gemeinsamen Mahlzeiten.

NgÜ: und ihre Zusammenkünfte waren von überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt.

Zür: sie assen und tranken in ungetrübter Freude und mit lauterem Herzen,

GN: und aßen gemeinsam, mit jubelnder Freude und reinem Herzen.

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Danke für die schöne Zusammenstellung. 😊

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @deborah71

Es gibt noch ein anderes Modell (ich nenn es mal so), wo viele Menschen zu Jesus kamen ganz ohne Verfolgung:

Vielen Dank für deinen konstruktiven Beitrag.
An religiöser Verfolgung ist nun wirklich gar nichts Gutes und für gottgewollt halte ich sie schon garnicht.
Und erst recht ist sie nicht nötig, damit Menschen von unserem Glauben überzeugt werden können.
Das hast du mit der Stelle aus der Apostelgeschichte eindrücklich aufgezeigt.

suzanne62 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3024

Wenn ich hier bezweifle, dass die weitaus meisten Christenmenschen immer noch so christlich wären, wenn sie zweifelsfrei wüssten, dass es nach ihrem irdischen Leben nichts mehr gibt, bekomme ich regelmäßig Prügel dafür, weil angeblich der Grund des Glaubens gar nicht das ewige Leben ist.

Dem widersprichst Du jetzt wirklich fundamental.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @queequeg

Wenn ich hier bezweifle, dass die weitaus meisten Christenmenschen immer noch so christlich wären, wenn sie zweifelsfrei wüssten, dass es nach ihrem irdischen Leben nichts mehr gibt, bekomme ich regelmäßig Prügel dafür, weil angeblich der Grund des Glaubens gar nicht das ewige Leben ist.

Veröffentlicht von: @queequeg

Dem widersprichst Du jetzt wirklich fundamental.

Das stimmt, und ich habe das auch nie behauptet. Das ewige Leben ist nicht der einzige Grund aber schon sehr wichtig und aus der christlichen Lehre nicht wegzudenken.
Kannst Du mir mal einen Post zeigen, wo das so gesagt wurde?

turmfalke1 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Nimm es mir bitte nicht übel, aber wen als Christ sollte es hier schon sonderlich rangieren, was du als Nicht heißt über die Ewigkeit erzählst?

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

aber wen als Christ sollte es hier schon sonderlich rangieren, was du als Nicht heißt über die Ewigkeit erzählst?

Wenn es dich nicht tangiert, was Queequeg zu bestimmten Themen zu sagen hat, ist es deine Sache.
Mich tangiert das schon, was er zu sagen hat und ich finde seine Beiträge nachdenkenswert.

Sagst du nicht immer, dass jeder für sich selbst sprechen sollte?

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @suzanne62

Sagst du nicht immer, dass jeder für sich selbst sprechen sollte?

Jepp, hast Du recht.

Gut, also mich tangiert es nicht.

Nachtrag vom 07.08.2019 0856
Du hast mir ja eben vorgeworfen, ich würde für andere sprechen. Seh ich ein. Aber tu Du das bitte auch nicht, wenn Du sagst, dass "kein Mensch" weiß, was nach dem Tod passiert 😊
Danke!

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

wenn Du sagst, dass "kein Mensch" weiß, was nach dem Tod passiert 😊 Danke!

Also du weißt es?

Ich bin schwer beeindruckt.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @suzanne62

Also du weißt es?

Ja klar 😀

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Also du weißt es?

Ja klar. Gott hat sich doch da in der Bibel sehr klar ausgedrückt.

turmfalke1 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1980

Also, ich weiß es auch.

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Doch...ich weiß es auch.... steht geschrieben...

und dir ist wohl gerade nicht bewusst, dass du es wohl schonmal gelesen hast 😉

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @deborah71

Doch...ich weiß es auch.... steht geschrieben...

Es gehört zu den Inhalten des Glaubens und ich glaube daran.
Ich glaube an alles, was im Glaubensbekenntnis steht. Aber ich würde nie behaupten, dass ich es weiß.

Veröffentlicht von: @deborah71

und dir ist wohl gerade nicht bewusst, dass du es wohl schonmal gelesen hast 😉

Ich weiß sehr wohl noch, was ich gelesen habe, aber ich mache halt einen Unterschied zwischen Glauben und Wissen, zwischen Hoffnung und Gewissheit.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Wenn Glauben(für wahr halten) und Wissen (im Verstand) ins Herz gewandert sind, dann ist da Hoffnung und Gewissheit, dass die Hoffnung erfüllt wird. 😊

so wie Hiob sagte: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn Glauben(für wahr halten) und Wissen (im Verstand) ins Herz gewandert sind, dann ist da Hoffnung und Gewissheit, dass die Hoffnung erfüllt wird. 😊


Sehr schön.

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

ich mache halt einen Unterschied zwischen Glauben und Wissen, zwischen Hoffnung und Gewissheit.

Was ist für Dich der Unterschied zwischen Wissen und Glauben?
Also ich weiß im Glauben, dass Gott ist, dass Jesus lebt und dass ich Sein erlöstes Kind bin.

Hebräer 11, 1:
Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht.

Vielleicht ist es auch ein Problem des Begriffs "Glaube" in der deutschen Sprache, dass er mehrdeutig verwendet wird. Wenn ich z. B. sage: "Ich glaube, dass es heute regnen wird.", dann gehe ich nicht von einer gewissen Zuversicht aus. Wenn ich dagegen sage, dass ich an die Wirksamkeit einer Medizin glaube, dann schon. Und wenn ich jemandem sage: "Ich glaube dir!", dann ist das auch Gewissheit.

Nachtrag vom 07.08.2019 1004
Zum letzteren "Ich glaube dir!" noch:
Wenn ich in dem Glauben nicht gewiss wäre, würde ich ja sagen: "Ich hoffe, dass Du die Wahrheit sagst."

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Was ist für Dich der Unterschied zwischen Wissen und Glauben?

Wenn ich etwas weiß, habe ich keine Zweifel. Zum Glauben können Zweifel aber schon dazu gehören. Mal mehr, mal weniger.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

OK, danke!

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich sehe das auch wie du, Suzanne62. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und bin überzeugt davon, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, aber von Wissen kann meines Erachtens niemand spechen. Das Leben nach dem Tod ist nicht methodisch gesichert nachweisbar.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das sehe ich auch so.

Im Hebräerbrief steht:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @amsiri

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

😊

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @amouum

Das Leben nach dem Tod ist nicht methodisch gesichert nachweisbar.

Benötigen Nachfolger Christ das denn? Sie haben das Wort Gottes!

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Um von "Wissen" zu sprechen, was der Ausgangspunkt des Postings war, wäre es meines Erachtens notwendig, dass das Leben nach dem Tod methodisch gesichert nachweisbar ist.
Aber ich finde nicht, dass Christen ein "Wissen" darüber benötigen - der Glaube und die Zuversicht reichen völlig aus.

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1980

Ich weiß, dass Jesus Christus auferstanden ist.

Nachtrag vom 07.08.2019 1027
... da gab es sogar Augenzeugen ....

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das ist dann wohl der Unterschied zwischen uns - ich kann auch die Auferstehung nämlich nicht methodisch gesichert nachweisen und weiß deshalb nicht, ob Jesus auferstanden ist. Ich kann die Auferstehung auch keinem Dritten nachprüfbar und nachvollziehbar nachweisen, weshalb für mich einfach kein Wissen vorliegt.
Das schadet doch nicht - ich glaube dennoch daran und bin überzeugt davon, dass Jesus auferstanden ist.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Ebenso wenig schadet es, den Christen die es wissen, ihr Wissen zu lassen.

Wen juckt's?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Wen juckt's?

Mich. Weil es mit der Definition von Wissen nichts gemein hat.

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1980

Es gibt so etwas wie eine Heilsgewißheit. Das hat etwas mit Wissen zu tun.

adjutante antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

ja, die Bibel spricht von "Gewissheit" in diesem Zusammenhang; "Wissen" taucht tatsächlich im Zusammenhang mit "sich Wissen aneignen" auf. Die Gewissheit schenkt der Heilige Geist.

Und da, wo noch Angst überwiegt - ich erinnere mich, gerade chubzi irgendwo fragend genau nach dieser Heilsgewissheit gelesen zu haben -, hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht - sagt auch die Bibel.

neubaugoere antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227

Da kann man aber auch sehr schnell in ein Leistungsdenken reingeraten. Nur wer eine Heilsgewissheit hat, hat den Prozess erfolgreich durchlaufen und da hat die Liebe genug gesiegt. Mir ist das etwas fremd. Jeder von uns steht an unterschiedlichen Punkten und hat mit unterschiedlichen Dingen zu kämpfen. Mich persönlich setzt das teilweise echt unter Druck, wenn von anderen Christen gesagt wird, sie hätten die Heilsgewissheit und die, die sie nicht haben, bei denen läuft es nicht richtig (so kann man das nämlich durchaus auch interpretieren), sie haben nicht genug Liebe erkannt etc. Hoffe, ich konnte es verständlich erklären.

Nachtrag vom 07.08.2019 1521
Vielleicht besser auf den Punkt gebracht: Manchmal erscheint es mir so, als ob die Heilsgewissheit ein Maßstab für den "genügenden", "ausreichenden" Glauben sein soll. Wer sie nicht hat, glaubt nicht ausreichend.

speedysweety antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794
Veröffentlicht von: @speedysweety

Da kann man aber auch sehr schnell in ein Leistungsdenken reingeraten. Nur wer eine Heilsgewissheit hat, hat den Prozess erfolgreich durchlaufen und da hat die Liebe genug gesiegt. Mir ist das etwas fremd. Jeder von uns steht an unterschiedlichen Punkten und hat mit unterschiedlichen Dingen zu kämpfen. Mich persönlich setzt das teilweise echt unter Druck, wenn von anderen Christen gesagt wird, sie hätten die Heilsgewissheit und die, die sie nicht haben, bei denen läuft es nicht richtig (so kann man das nämlich durchaus auch interpretieren), sie haben nicht genug Liebe erkannt etc. Hoffe, ich konnte es verständlich erklären.

absolut (Gefahr Leistungsdenken), aber die besteht überall in unserem Leben ...

Es ist immer eine Frage der Situation und der Gesprächsteilnehmer, der Atmosphäre und des eigentlichen "Problems", der Verständigung etc. pp. Jeder ist anders.

Die Bibel erwähnt es.
Dass das pure Erwähnen in einigen Situationen nicht hilfreich sein kann, ist mir nicht neu. Auch da ist Fingerspitzengefühl gefragt, oder auch das Hinhören in Gottes Richtung ...

Ja, ist einfach schwierig ...
Ich hab da dieses Bild vor Augen, dass wir alle auf dem Weg sind, alle dasselbe Ziel haben, der eine steht hier, der andere da, jeder ist auf seinem Weg und jeder ist nach seiner Geschwindigkeit unterwegs. Niemand ist vergleichbar mit dem anderen (also kein Weg mit dem anderen). - Ich wollte und will definitiv niemanden unter Druck setzen. Gott bewahre. Verzeih, wenn das so rüber kam.

Veröffentlicht von: @speedysweety

Vielleicht besser auf den Punkt gebracht: Manchmal erscheint es mir so, als ob die Heilsgewissheit ein Maßstab für den "genügenden", "ausreichenden" Glauben sein soll. Wer sie nicht hat, glaubt nicht ausreichend.

Ich glaube, dieses "Maßstabsdenken" geht irgendwie an der Liebe vorbei - ganz allgemein gesagt. *denk* Es geht an dem vorbei, dass wir einander annehmen, wie uns Christus angenommen hat. Ich will das lernen, dass mir das in meinen Formulierungen mehr und mehr auffällt, was andere unter Druck setzt und ich möchte einen anderen Umgang dann finden. - Danke, dass Du die Geduld und Liebe hattest, Dich mitzuteilen.

neubaugoere antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227

Ich hab das jetzt gar nicht unbedingt auf die persönlich bezogen gemeint, Du brauchst Dich da bei mir nicht zu entschuldigen. Es ist ein Thema, dass mich tatsächlich völlig unabhängig von einer einzelnen Äußerung hier im Forum seit Monaten beschäftigt, Dein Post war nur mal Anlass, diese Gedanken schriftlich hier zu formulieren und evtl. Anregungen zu bekommen, vielleicht wird dann auch manches präzisiert, wie Du das jetzt gemacht hast.
Dein Bild hier gefällt mir sehr gut:

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich hab da dieses Bild vor Augen, dass wir alle auf dem Weg sind, alle dasselbe Ziel haben, der eine steht hier, der andere da, jeder ist auf seinem Weg und jeder ist nach seiner Geschwindigkeit unterwegs. Niemand ist vergleichbar mit dem anderen (also kein Weg mit dem anderen).

Das ist wertvoll, danke!

Nachtrag vom 07.08.2019 1614
Hab mich verschrieben, ich meinte:

Ich hab das jetzt gar nicht unbedingt auf Dich persönlich bezogen gemeint

speedysweety antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1980

Ergänzung:

Im Blick auf die Heilsgewißheit habe ich mich gefragt und möchte diese Frage mal so weiter geben: Wie gut kenne ich eigentlich meinen Herrn, von dem ich rede?

adjutante antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227

Genau so Sachen meine ich, da ist es schwer, nicht unter Druck zu geraten. Natürlich ist mir bewusst, dass es da irgendwo bei mir im Bild hakt. Da brauche ich keine zusätzlichen Fragen, das weiß ich auch so.

speedysweety antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

apropros Bild
kennst Du das Bild - jeder kann es auch mal schnell selbst zeichnen:
A4-Blatt (von mir aus) ... oben in die Mitte kommt "Gott" (ob nun als Schriftzug oder Figur oder Viereck, ist nicht so wichtig), auf dem Blatt verteilt überall Schafe (oder Punkte oder was auch immer) ... alle Schafe sind "unterwegs" zum Herrn (Gott) ... möglichst viele Schafe aufs Blatt bringen ... - und nun mal von jedem Schaf aus eine Linie zu Gott ziehen ...

und am Ende mal die Linien betrachten (ob da was auffällt)

😊

Nachtrag vom 07.08.2019 1636
Die Linien "symbolisieren" natürlich auch die Wege.

neubaugoere antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227

Nun, ich würde 2 Sachen aus dem Bild schließen:

Wege sind unterschiedlich lang
Wege kreuzen sich

speedysweety antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

ah, ja. Unterschiedlich lang - ja, weil jeder "woanders steht"

Was auffallen müsste ist, dass die Abstände zwischen den Linien immer geringer wird, je näher es zu Gott geht ... 😉 Je näher die Schafe also Gott kommen, umso näher kommen sie auch einander, es entsteht immer mehr Nähe ...

neubaugoere antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Was auffallen müsste ist, dass die Abstände zwischen den Linien immer geringer wird, je näher es zu Gott geht ... 😉 Je näher die Schafe also Gott kommen, umso näher kommen sie auch einander, es entsteht immer mehr Nähe ...

Stimmt! Was schließt Du für Dich daraus? Je näher wir an Gott sind, umso näher sind wir auch einander?

speedysweety antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794
Veröffentlicht von: @speedysweety

Stimmt! Was schließt Du für Dich daraus? Je näher wir an Gott sind, umso näher sind wir auch einander?

In der Tat. .......oO( wo kommt jetzt dieser Inder schon wieder her 🤨 😀 😉)

Es wird!!! Nähe entstehen zwischen mir und meinen Geschwistern, wenn wir alle auf dem Weg zu Gott sind. 😊

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Aber davon war doch hier nie die Rede?
Ich hab lediglich gesagt, ich weiß über die Ewigkeit Bescheid. Vielleicht bin ich ja auch ne religiöse Idee, wenn ich sowas behaupte. Aber User kommen jetzt daher und sagen mir, ich wüsste es nicht.

Aber mir ging es nicht darum, jemandem Druck zu machen. Wie käme ich dazu.

tristesse antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227

Da liegt wahrscheinlich ein Missverständnis vor, ich hab Dich nicht speziell gemeint. Wie ich schon an Neubaugöre schrieb, beschäftigt mich gerade dieses Thema schon seit einigen Monaten. Durch den Austausch kam ich dazu, meine Gedanken auch schriftlich zu formulieren, was das Thema mit mir macht und auch manche Argumente, das war aber auch schon vor dem Thread der Fall. In mir löst das einfach was aus und ich bin mir selber noch nicht ganz sicher, wie ich mit dem Thema innerlich umgehen soll. Ich kann einfach für mich momentan nicht sagen, dass ich diese Gewissheit so hätte. Ich würde mir wünschen, ich könnte es.

Veröffentlicht von: @tristesse

Vielleicht bin ich ja auch ne religiöse Idee, wenn ich sowas behaupte.

Der Gedanke ist mir nie gekommen, kann auch nicht ganz nachvollziehen, wie Du das meinst.

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber User kommen jetzt daher und sagen mir, ich wüsste es nicht.

Das liegt meinem Empfinden nach daran, dass hier verschiedene Dinge unter Gewissheit und Wissen verstanden werden, bzw. jeder für sich unterschiedlich definiert, ab wann er von einer Gewissheit sprechen würde bzw. was er ganz persönlich dafür braucht, um davon reden zu können. Für mich ist das legitim. Die beiden Ansichten widersprechen sich für mich auch nicht so unbedingt, wie es vielleicht von manchen empfunden wird. Ich glaube, ihr geht die Dinge da in unterschiedlichen Ebenen an. Ich hab aber gerade nicht das Gefühl, dass ich das gut erklären kann. Irgendwie fehlen mir die Worte gerade dafür.

Nachtrag vom 07.08.2019 1709

Aber mir ging es nicht darum, jemandem Druck zu machen. Wie käme ich dazu.

Das habe ich auch zu keiner Zeit so empfunden!

speedysweety antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968

Wie komme ich zur Heilsgewissheit?

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Die Gewissheit schenkt der Heilige Geist.

Dieser Satz allein wird oft überstrapaziert und erzeugt, wie speedysweety schreibt, oft entweder Druck oder Sehnsucht; wirkt auch teilweise überheblich. Wer die Gewissheit gerade nicht hat, weil er in einer Krise steckt usw. wird es so empfinden. Der Heilige Geist ist für uns nicht verfügbar. Die Frage bleibt: Wie komme ich zur Heilsgewissheit?

Ich habe den Weg dorthin über den Glauben an seine Worte, wie sie in der Bibel aufgeschrieben sind, gefunden. Wenn ich an Jesus und seine Worte als Wahrheit glaube dann sagt er mir durch diese Worte persönlich zu, dass ich ewiges Leben habe. Er gibt es mir sozusagen schriftlich, er bindet sich daran, und ich kann es in Krisen immer wieder nachlesen.

Was mir dabei noch hilft, ist die Erinnerung an meine Taufe. Ich bin getauft und gehöre auf Gottes Seite - das ist nachprüfbar.

Beides kommt nicht aus mir sondern wird mir von Gott zugeeignet. Es ist also unabhängig von meiner Situation und meinen Gefühlen usw..

LG OpaStefan

opastefan antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

ja, danke ... ich merke das ja selbst, dass es so ist, wenn der Satz alleine steht, es eben auch "schiefgehen" kann (weil Druck und so).

Nur für mich zur Verständigung: Wie kann ein solcher Satz "überstrapaziert" werden?

neubaugoere antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nur für mich zur Verständigung: Wie kann ein solcher Satz "überstrapaziert" werden?

Ich habe es, vor allem in Predigten, schon oft erlebt. Es ist eine fromme Redewendung, die schnell zur Hand ist, wenn man entweder keine Antwort weiß, oder sich nicht die Mühe machen will näher und tiefer auf das Problem einzugehen. Es ist doch so leicht und fromm dazu, das dem Heiligen Geist zu überlassen.

Eigentlich hilft der Satz "Das muss man sich vom Heiligen Geist schenken lassen.", außer dem der es ausspricht, niemand wirklich. Stell dir vor, du bestaunst den Ring, den deine Schwester (hast du eine?) geschenkt bekam. Sie merkt das und sagt zu dir: "Den musst du dir von Oma schenken lassen."

LG OpaStefan

opastefan antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227
Veröffentlicht von: @opastefan

Ich habe den Weg dorthin über den Glauben an seine Worte, wie sie in der Bibel aufgeschrieben sind, gefunden. Wenn ich an Jesus und seine Worte als Wahrheit glaube dann sagt er mir durch diese Worte persönlich zu, dass ich ewiges Leben habe. Er gibt es mir sozusagen schriftlich, er bindet sich daran, und ich kann es in Krisen immer wieder nachlesen.

Das bedeutet, Du hast die Wahrheit der Worte erkannt und für Dich verinnerlicht? Oder liest bei Zweifel dann die entsprechenden Stellen, die Dich angesprochen haben? Oder wie kann ich mir das praktisch vorstellen?

speedysweety antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @speedysweety

Das bedeutet, Du hast die Wahrheit der Worte erkannt und für Dich verinnerlicht? Oder liest bei Zweifel dann die entsprechenden Stellen, die Dich angesprochen haben? Oder wie kann ich mir das praktisch vorstellen?

Ich glaube.

Glaube ist keine Erkenntnis sondern eine Willensentscheidung. Ich will den Worten glauben, weil sie Jesus Christus gesagt hat. In Anfechtung und bei Zweifeln muss ich mir das manchmal trotzig selbst sagen.

Jesus sagt: "Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte werden nicht vergehen." Und weiter: "Wer an mich glaubt, hat das ewige Leben." Da seine Worte auch den Tod überdauern gelten sie auch nach meinem Tod noch. Er wird dann auch noch zu seinem Wort stehen.

LG OpaStefan

opastefan antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227

Danke für Deine Erklärung!

speedysweety antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Du hast keine Ahnung davon, was ich weiß. Also hör bitte auf, mir vorschreiben zu wollen, was ich wissen kann und was nicht, nur weil du es nicht weißt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Wer weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nicht weiß, dass er nichts weiß.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Ja das ist jetzt auch so ein Glückskeksspruch, der im Grunde nichts sagt. Jedenfalls mir nichts.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich habe eine Ahnung davon, was methodisch sicher nachweisbar ist - und deshalb auch eine Ahnung davon, was man "wissen" kann.
Um das nochmal festzuhalten: Das steht nicht im Widerspruch dazu, von etwas überzeugt zu sein, an etwas zu glauben, sich etwas sicher zu sein.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @amouum

Das steht nicht im Widerspruch dazu, von etwas überzeugt zu sein, an etwas zu glauben, sich etwas sicher zu sein.

Richtig - das habe ich auch nicht abgestritten.
Nur gebrauche halt auch in christlichen Foren Worte so, wie sie gewöhnlich gebraucht werden.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Gut.
Ich denke, wir einigen uns einfach, dass wir uns in dem Punkt nicht einig sind😊
Einverstanden?

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

Einverstanden?

In Ordnung.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

😉

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535

Danke für deinen Beitrag. Du bringst genau das auf den Punkt, was ich meine.
Ich lüge ja nicht, wenn ich in der Kirche das Glaubensbekenntnis spreche.
Aber es ist eben nichts Beweisbares, was ich da von mir gebe. Aber ich kann damit leben.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Womit du leben kannst, ist allein deine Sache.
Aber es ist nicht deine Sache, meine Heilsgewissheit in Frage zu stellen.

Wenn das jemand bei dir gemacht hat, dann hast du in der Vergangenheit ausgesprochen empfindlich reagiert und das zu Recht.

Also mach es bei mir bitte auch nicht.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535

Ich habe auf Amouums Beitrag geantwortet. Wo soll ich denn deine Heilsgewissheit in Frage gestellt haben?
Wenn ich dich nicht als eine überaus friedfertige Userin kennen würde, könnte ich glatt auf die Idee kommen, dass hier jemand einfach nur Streit sucht.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Und ich hab mit Amooum diskutiert, also versuch nicht so zu tun, als ginge es nicht um mich. Ich bin nun echt nicht doof 🙂

Wenn du weißt, dass ich keinen Streit suche, warum redest du dann davon?!

Du hast gesagt, dass kein Mensch wissen kann, was nach dem Tod kommt.
Ich hab geantwortet, ich weiß es. Und das stellst du seitdem in Frage. Kannst du ja auch machen, aber wenn man deine Überzeugungen in Frage stellst, wirst du ungehalten.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich hab geantwortet, ich weiß es. Und das stellst du seitdem in Frage.

Wenn man behauptet, etwas zu wissen, bedeutet das im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch, dass man es auch beweisen kann - und die Bibel taugt da nun mal nicht als "Beweismaterial", da dies Glauben voraussetzt.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn man behauptet, etwas zu wissen, bedeutet das im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch, dass man es auch beweisen kann

Nö 😊
Überhaupt nicht.

Schön wäre wenn, aber in einem christlichen Forum muss ich mit Sicherheit nicht beweisen, dass ich an ein Leben nach dem Tod glaube, bzw. ich weiß, dass es nach dem Tod weitergeht.

Veröffentlicht von: @suzanne62

und die Bibel taugt da nun mal nicht als "Beweismaterial", da dies Glauben voraussetzt.

Für mich schon, vor allem bei Jesus.de. In einem Wissenschaftsforum hätte ich diese Aussage z.B. nie getätigt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Schön wäre wenn, aber in einem christlichen Forum muss ich mit Sicherheit nicht beweisen, dass ich an ein Leben nach dem Tod glaube, bzw. ich weiß, dass es nach dem Tod weitergeht.

Das kannst Du nicht wissen.
Du kannst glauben, daß es so ist und auf die Verheißung des Neuen Testaments vertrauen, wie wir alle.

Aber der Inhalt des Glaubens ist nicht identisch mit empirisch nachweisbarem Wissen.

Wo Du Dich befindest, spielt für diese Fragestellung überhaupt keine Rolle, denn wie man sieht, sind auch nicht alle Christen in diesem "christlichen Forum" Deiner Ansicht.

Der Titel "christliches Forum" kann auch meiner Ansicht nach nicht bedeuten, daß man sich einer Diskussion bei abweichender Meinung mit Trotzverhalten entziehen kann.

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @emnuni

Das kannst Du nicht wissen.

Doch, ich kann es wissen, weil ich mit Jesus lebe.
So wie Hiob sagen konnte: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.", obwohl er das auch nicht "empirisch nachweisen" konte.
Auch Johannes schreibt in seinem 1. Brief, Kapitel 5, 15, dass wir wissen, dass Gott uns hört. Er schreibt im selben Brief von weiterem Wissen:
3, 2 - dass wir Ihm gleich sein werden
3, 14 - dass wir aus dem Tod ins Leben gekommen sind
5, 19 - dass wir in Gott sind und die ganze Welt im Argen liegt

Paulus schreibt in 1. Kor. 2, 12, dass wir wissen, was uns von Gott gegeben ist.
Die Liste liese sich beliebig fortsetzen.

turmfalke1 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

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37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.

38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,

39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Nachtrag vom 08.08.2019 1043
Römer 8

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Weiter unten hat Clay einen guten Beitrag dazu geschrieben.

Was Du weißt, ist das, was der Heilige Geist Dir im Glauben in Dein Herz und Deinen Verstand eingegeben hat.

Der Glaube an das ewige Leben nach dem Tod ist kein empirisch nachweisbares Wissen, sonst wäre er ja kein Glaube.

Analog verhält es sich mit dem Wissen darüber, daß wir erlöst sind.
Wir haben, sofern wir an Jesus Christus glauben, die Zusage, daß wir erlöst werden und einen Fürsprecher im Gericht haben werden. Und doch werden wir uns vor Gott verantworten müssen. Deswegen würde ich auch nicht sagen: Ich weiß, daß Gottes Gericht nicht für mich gelten wird.

Wissen und Erkennen gehören für mich zusammen, deswegen gefällt mir in diesem Zusammenhang auch so gut, was Paulus in 1. Korinther 13 schreibt:

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Dann werden wir wissen und erkennen, jetzt bleiben uns vorerst Glaube, Hoffnung und Liebe.

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1980

Im alten Testament gab es auch Leute, die von dem Leben nach dem Tod wußten.

adjutante antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @emnuni

Das kannst Du nicht wissen.
Du kannst glauben, daß es so ist und auf die Verheißung des Neuen Testaments vertrauen, wie wir alle.

Veröffentlicht von: @emnuni

Aber der Inhalt des Glaubens ist nicht identisch mit empirisch nachweisbarem Wissen.

Es gibt zweierlei Wissen:
1. das Wissen des Verstandes, was jederzeit beweisbar ist
2. das Wissen des Herzens, das nicht beweisbar ist, aber auch keinen Beweis braucht
Beides ist gleichermaßen real.
Laut Hebräer 11,1 ist Glaube dieses Wissen des Herzens, es ist mehr als nur ein Für-wahr-halten.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das hast Du sehr schön zusammengefaßt, worum es hier geht.

Der Glaube ist mehr und seinem Wesen nach anders als ein beweisbares Fürwahrhalten, weil er Vertrauen und Hoffnung miteinschließt.

Anonymous antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @emnuni

Der Glaube ist mehr und seinem Wesen nach anders als ein beweisbares Fürwahrhalten, weil er Vertrauen und Hoffnung miteinschließt.

Ja, Glaube ist Vertrauen (in Gott und seine Zusagen), es ist dasselbe Wort.

Und Hoffnung bedeutet nach Hebräer 11,1 Gewissheit haben. Was wir erhoffen ist zwar noch nicht sichtbar, aber ich weiß, es wird ganz sicher kommen, weil Gott es versprochen hat, der nicht lügt und das, was Er verspricht, zu 100% hält.

Im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden wir Hoffnung anders. Da ist sie vage und wird eher so gebraucht, dass man es sich wünscht, aber nicht weiß, ob es Wirklichkeit wird.

LG.
Clay

clay antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @clay

Im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden wir Hoffnung anders. Da ist sie vage und wird eher so gebraucht, dass man es sich wünscht, aber nicht weiß, ob es Wirklichkeit wird.

Stimmt, und mit dem "Glauben" ist es im allgemeinen Sprachgebrauch genauso. Wenn ich sage: "Ich glaube, dass es heute regnen wird.", ist das auch vage. wenn ich dagegen sage: "Ich glaube, dass das Medikament wirkt.", sieht das schon anders aus.

Lg
der Turmfalke

turmfalke1 antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Stimmt, und mit dem "Glauben" ist es im allgemeinen Sprachgebrauch genauso. Wenn ich sage: "Ich glaube, dass es heute regnen wird.", ist das auch vage. wenn ich dagegen sage: "Ich glaube, dass das Medikament wirkt.", sieht das schon anders aus.

Glauben ist eben kein Bekenntnis, kein Für-wahr-halten, sondern Beziehung. Wenn ich statt Glauben Vertrauen setze, nämlich einer Person und dem, was sie sagt, zu vertrauen, einer Person, die ich gut kenne und weiß, dass sie vertrauenswürdig ist, meinem Vater, der mich liebt, dann bekommt Glaube eine völlig andere Bedeutung.

LG.
Clay

clay antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

So ist es. Und in dieser lebendigen Beziehung zu Jesus dürfen wir leben. Das ist Glaube.

turmfalke1 antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3227

Ich finde, Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht. Meiner Wahrnehmung nach definieren hier Menschen Wissen/Gewissheit unterschiedlich und beide Argumente sind schlüssig auf der jeweiligen Ebene.

speedysweety antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @emnuni

Aber der Inhalt des Glaubens ist nicht identisch mit empirisch nachweisbarem Wissen.

Ich hab hier mit keinen Wort von empirisch nachweisbar gesprochen, bitte schieb mir das jetzt nicht unter.

Ich beende den Diskurs, denn ich werde von meiner Meinung nicht abrücken und Du mit Sicherheit auch nicht und ich muss dann nicht hin und her diskutieren 😊

Vor allem, wenn da jemand herkommt und mit"Trotzverhalten" mal eben unterstellt, ohne mich zu kennen. Brauch ich echt nicht.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @tristesse

aber in einem christlichen Forum muss ich mit Sicherheit nicht beweisen, dass ich an ein Leben nach dem Tod glaube,

Was man glaubt, kann und muss man nicht beweisen.

Veröffentlicht von: @tristesse

ich weiß, dass es nach dem Tod weitergeht.

Da gewöhnliche Menschen, die das Verb "wissen" so gebrauchen, wie es normalerweise gebraucht wird, das nicht wissen können, setzt das voraus, dass man entweder über Fähigkeiten verfügt, die Menschen normalerweise nicht haben oder eben das Verb "wissen" anders gebraucht als es allgemein üblich gebraucht wird.

Die meisten Christen, die ich im RL kenne, benutzen für diesen Sachverhalt das Verb "glauben".

Muss man halt, je nachdem, mit wem man sich auf Diskussionen einlässt, einkalkulieren, dass manche Worte anders gebraucht werden als allgemein üblich.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

However. Ich bin es irgendwie leid, immer dasselbe zu schreiben und denke, ich kann hier endlich mal einen Punkt setzen 😊

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806