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Der Ewigkeitsbegriff


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

ist für moderne Menschen wirklich schwer zu begreifen weil wir alle an den modernen Zeitbegriff von Newton gewöhnt sind in der es nur Materie gibt und Kräfte die mit dieser Materie etwas machen. Zeitlich aufeinanderfolgend. Deswegen stellen wir uns Zeitlosigkeit als etwas unbewegtes totes vor.

In diesem Artikel habe ich ein paar neue Ansätze gefunden wie man sich Ewigkeit/Zeitlosigkeit noch vorstellen kann:

http://naturalismuskritik.de/Raus_aus_Newtons_Kiste%21.html

Ich werde noch ein paar Jahre brauchen um den Artikel komplett zu verstehen.

Vorneweg eine Sicht auf die Zeit einer mystischen Strömung:

"Ein schönes Beispiel ist die Überzeugung mancher Sufis, nach der die Welt von Moment zu Moment jeweils ins Nichts versinkt und anschließend wieder neu geboren wird, freilich in leicht veränderter Form. Jede Veränderung verdankt sich damit einem Eintauchen in jenes mystische Nichts, das wir nie verstehen werden, dem aber alle Veränderungen zuzuschreiben sind, die uns – naiver Weise – so erscheinen, als ob sie auf irdische Ursachen bzw. Kräfte zurückzuführen wären."

Als vierdimensionale Menschen sind wir eher selten in der Lage aus der Zeit heraus zu treten und die mystische Erfahrung der Zeitlosigkeit zu machen, so wie z.B. Lebewesen die nur zwei Dimensionen kennen mit dem Begriff "Höhe" nichts anfangen können.

Nichtsdestotrotz verlassen Menschen oft die vierdimensionalität und treten in die Dimension der Zeitlosigkeit (Ewigkeit) ein , in Glücksmomenten, beim Musik hören, bei mystischen Erlebnissen.

„Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche.“ könnte man auch sagen.

Als Fazit könnte man sagen: Nicht Erstarrung, sondern Lebendigkeit ist der Ewigkeit wesentlich . Ganzheitlichkeit in der uns die Begrenzungen der Zeit nicht mehr beschränken.

Antwort
2 Antworten
Lucan-7
Beiträge : 15247

Liest sich für mich sehr nach "Mir gefällt die Realität nicht, ich erfinde mir lieber meine eigene!"

Was übrigens nicht heissen soll, dass die Antworten hier so einfach wären... Zeit und Raum sind wohl tatsächlich nicht so, wie wir sie wahrnehmen.

Aber was hier geschildert wird scheint mir kein gangbarer Weg zu sein. Dafür werden hier viel zu viele Dinge nach Belieben vermischt.

lucan-7 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

„Durch welche inneren Eigentümlichkeiten ist der Fall n = 3 ausgezeichnet? Wenn Gott bei der Erschaffung der Welt dem Raum gerade 3 Dimensionen verlieh, lässt sich dafür durch Aufdeckung solcher Eigentümlichkeiten irgendein ’vernünftiger’ Grund angeben?“ (Hermann Weyl, Philosophie der Mathematik und Naturwissenschaften, 3° München/Wien 1966, S. 94)

Naja, das hat Hawking glaube ich aufgezeigt:
n❤ beudetet, dass man nicht verdauen könnte, ohne dass das Essen den Körper teilt.

n>3 bedeutet, dass Planetenbahnen exakt kreisförmig (statt auch elipsenförmig) sein müssten, also instabil wären.

Ein Universum, in dem Leben vorhanden ist, mit n ungleich 3 ist daher sehr unwahrscheinlich.

Nachtrag vom 02.04.2019 1816
n kleiner als 3 (nicht Herz 😉 )

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