Theologen und Psychologen im Dialog über die Heilung der Seele(Psyche).
Theologie und Psychologie scheinen auf den ersten Blick als zwei verschiedene Welten, die durch ein gemeinsames Wissen verbunden sind, nämlich die Art und Weise wie unser Denken, unsere Emotionen, unser Verhalten und letztendlich unseres ganzen Lebens beeinflusst. Es geht um die Treibkraft des Lebens um unsere Seele(Psyche). Wie können wir die Gesundheit unserer Seele fördern? Denn eine gesunde Seele macht einen gesunden Körper. Diese Feststellung erfordert dass der Staat die gleiche Aufmerksamkeit sowohl der psychischen wie auch der körperlichen Gesundheit der Menschen im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsvorsorge widmet. Das geschieht meistens nicht. Die psychisch Kranken bleiben auf der Strecke.
Eine wesentliche Rolle für die Erhaltung und Verbesserung der seelischen Gesundheit, die Vorsorge spielt. Die erste Vorsorge ist dass man gute soziale und familiäre Voraussetzungen im Leben schafft damit nicht zu seelischen Krankheiten kommt. Die zweite Vorsorge ist, die Behandlung von angefangenen psychischen Krankheiten und die dritte Vorsorge ist die Wiedereingliederung des Menschen in der Gesellschaft, wenn die Krise vorbei ist. Hier helfen viel die Religiöse Grundzüge im Leben des Menschen, weil der Mensch in seiner Natur metaphysische Gegebenheiten sucht, die wiederum mit dem religiösen Gefühl verbunden sind. Es ist von Vielen festgelegt worden, dass die Forschung, die Entdeckung, die philosophische und religiöse Suche, einen Zusammenhang mit dem neurobiologischen Urstoff der Existenz des Menschen haben. Wenn das religiöse Gefühl und die metaphysische Suche von den Verantwortlichen der Erziehung nicht arrangiert werden, oder ignoriert werden, überlässt man den Mensch in seinem Handeln sorglos auf sein Glück.
Die Umgebung der Kirche ist der Ort wo der Mensch hauptsächlich eine seelische Pflege erhält, welche mit Gesundheit, familiären und gesellschaftlichen Verhältnissen, zusammenhängt. Die Kirche kann eine große Rolle bei der Heilung der Menschen von seinen seelischen Krankheiten übernehmen. In einem Verlauf von 2000 Jahren und mehr, hat die Kirche geforscht und niedergeschrieben die Mechanismen und die Dynamik der geistigen Umgestaltung und Therapie unsere Seele. Ein Meer von Schriften geben ein Reichtum an Möglichkeiten und Perspektiven welche zu einer positiven Veränderung der menschlichen Seele führen können. Anfang der 60er Jahren war noch die Landschaft der wissenschaftlichen Seelenforschung chaotisch. Inzwischen ist die Welt der Neurowissenschaft und der Psychotherapie ausgereift und hat zu beeindruckenden Ähnlichkeiten mit der Tradition der Kirchenlehre geführt.
Beide Richtungen anerkennen den Dialog als Mittel zu Verhaltensänderung. Beide verpflichten sich der Ehrlichkeit und der Vermeidung von Irreführungen. Beide untersuchen kranke Gedanken für die persönliche Existenz, die Umgebung und die Zukunft als eine Quelle psychische Probleme. Beide Anerkennen dass die Gedanken oder ihre Therapie eine bedeutende Rolle zur Rückkehr des Menschen zu einem gesunden Leben und zur seine Identität führen können. Wir sind dass was wir denken. Beide bestätigen der Wichtigkeit der Gedanken bei der Funktion unsere Seele. Beide glauben dass die Benützung der Logik zu einer Besserung der Funktion des Menschen führt. Beide vertreten der Ansicht dass die menschliche Existenz für eine Kontrolle der Gedanken und Handlungen welche zu einer Veränderung in Richtung Gesundheit führen, fähig ist. Diese Ähnlichkeiten würden der Kirche das Recht geben, seelisch kranke Menschen heilen zu können.
Die Theologen sind die wahren Psychologen die, die Seele von ihrer Geburt bis zu Ihrer Trennung vom Körper des Menschen begleiten können. Durch einen geeigneten wissenschaftlichen Lehrgang kann die Kirche Theologen zu Psychologen/Psychotherapeuten ausbilden. Viele Psychologen nützen heute die Erfahrungen der Kirchenlehre und führen sie in ihren Praktiken ein. Theologen und Psychologen müssen für immer im Dialog bleiben und vom Staat gleichberechtigt anerkannt werden. Beide können die Seele des Menschen heilen. Die einen machen aus Überzeugung und gratis, die anderen verlangen dafür Geld.
Ich hoffe dass dieser Vorschlag zu einem gesunden Dialog innerhalb der Kirchen führen könnte, um die Gesundheit des Menschen mit dem vorhandenen Potenzial zu verbessern und den Kirchen wieder Vertrauen und existenzielle Möglichkeiten zu verschaffen.
@wasilis Ich drücke es mal etwas platt aus . Du bleibst mit Deinem Vortrag in den Möglichkeiten , die wir Menschen haben .
Ich weis , Gott ist wissenschaftlich nicht kalkulierbar . Noch schlimmer , sein Wirken ist nicht beweisbar- q. e. d. geht nicht im Wissenschaftsmodus .
Ich stelle jetzt mal meinen Fall dar . Mit 23 Jahren ( jetzt 59 ) war ich depressiv und Selbstmord gefährdet . Außerdem ein großerer Egoist . Mein Verstand "stürzte" ab was sich seit meinem Abi mit 2,2 beim Studium massiv bemerkbar machte . Da es aber langsam geschah war es erst in der Retrospektive zu erkennen . Bisher hatte ich alles unter der Führung meiner Eltern gemeistert . Sie hatten mich zur Unselbständigkeit erzogen . Massive Angst die ein normales Herangehen an Probleme sehr erschwerte . Ich war also eine ziemliche Katastrophe . Für mich und für andere .
Ich will hier keinen "Seelen Striptease" machen . Ich will nur zeigen , wie mich die Praxis eines Bibelverses so verändert hat , das ich einen Großteil dieser Probleme nicht mehr wie eine Last mit mir herumtragen muß .
Es geht um den Vers : "Werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes .."
In welche Richtung soll sich meinen Sinn verändern ? Warum werde ich dann ( von außen ) verändert ?
Kurzdarstellung des Menschen : Körper , Seele ; Geist ( nicht Verstand ) . Werden wir geboren leben wir mit Körper und Seele . Werden wir wiedergeboren ( Jesus ) haben wir Körper , Seele und Geist . Seinen Sinn jetzt von Körper und Seele auf den Geist als Orientierung zu ändern ist die "Erneuerung des Sinnes" . Dadurch gebe ich Gott die Möglichkeit "an und in mir zu arbeiten" . Er verändert , heilt meine Seele . Angefangen von den Gefühlen ( ich war auf Grund des teilweise brutalen Verhaltens meiner Eltern haßerfüllt , was ich aber garnicht als solches registrierte . Einmal hat sich dieser Haß sogar körperlich bei mit manifestiert ) , Verstand ( meine Fähigkeit ein Problem zu lösen - ich bin leidenschaftlicher Schachspieler - ist noch nicht wirklich befriedigend . Ich merke aber , das meine Gedankenwelt in einen stetigen Fluß hineinkommt , der durch seinen Frieden geschützt wird ) , mein Wille ( ich habe einen starken Willen , der mich fast jede harte Arbeit ertragen läßt . Er ist aber durch die Unselbständigkeit nicht frei . Ich suche immer noch Halt bei anderen und scheue mich voran zu gehen .
Keine Depressionen , kein Haß ( mein Verhalten gegenüber meinen Eltern wurde nicht mehr davon überschattet ) ; mein Verstand arbeitet , ist aber nicht mehr derjenige , der alles durch einander bringt ; mein Wille beugt sich der Führung des Geistes .
Die Veränderungen geschahen langsam . Ich vergleiche mit dem Wachstum eines Baumes . Die Veränderung ist nicht altersbedingt sondern für mich klar erkenntlich auf die Veränderungen durch IHN zurück zu führen , wobei wir wieder beim q. e. d. sind . Reine Glaubenssache . Ich sehe es so , das er mein Leben gerettet hat . Aber wie immer . Nichts für nichts . Von meiner Seite mußte ich auf ihn reagieren sonst hätte er nicht mehr reagiert .
Gruß
Praktiker
@mt-24-14 Die guten Gedanken haben wir als Kinder in unserem Hirn gespeichert. Beispiele dazu. Sprachen lernen. Der gesamte Lehrstoff den wir in den Schulen lernten. Die gute Botschaften Christi die wir als Kinder gelernt haben, u.v.m. Auch als erwachsene lernen wir das Gute. Aber wir lernen auch die bösen Gedanken die uns nicht weiterhelfen, wenn wir sie einsetzen. Unsere Aufgabe ist die guten Gedanken von den bösen Gedanken zu trennen damit wir gesund bleiben. Dieses erreichen wir indem wir unsere Logik einsetzen - die die guten Gedanken um ein Problem zu lösen einzusetzen versucht - und unser Gewissen gibt uns Recht oder Unrecht. Wenn falsch war das was wir probiert haben müssen wir den Fehler finden und es wiederholen, bis unser Gewissen zufrieden ist.