Versuchungen im Homeoffice
Hallo, gibt es hier Christen, die wie ich Single sind, im Homeoffice arbeiten und in dieser Situation besonderen Versuchungen ausgesetzt sind (Stichwort: Internetpornografie)? Wenn ja: wie geht ihr damit um?
Ich persönlich schaffe es kaum, dauerhaft davon frei zu werden und überlege schon eine eigene Christen-WG aufzumachen für Christen im Homeoffice mit einem besonderen Co-Working-Raum wo man aufeinander aufpasst und es gemäß Matthäus 5, 29-30 quasi unmöglich wird, in diese Versuchung einzuwilligen.
Ich freue mich auf bibeltreue Rückmeldungen zu diesem Thema!
@tommy Wenn das Problem hauptsächlich im Homeoffice auftritt, könntest du dann nicht mit deinem Arbeitgeber vereinbaren, dass du wieder in der Firma arbeitest? Als Begründung dafür würde doch ausreichen, dass du dich in der Firma besser auf deine Arbeit fokussieren kannst. Manche Menschen können sich eben zu Hause aus diversen Gründen nicht so gut auf die Arbeit fokussieren und arbeiten in der Firma effizienter.
@belu danke für die Idee, das wäre natürlich naheliegend; doch erstens bin ich selbstständig und zweitens besteht die Versuchung nicht nur während der Arbeitszeit, weswegen ich gerne eine ganzheitliche, generelle Lösung verwirklicht sähe, wie sie eine entspr. WG ermöglichen würde (angelehnt an "Die Fleckenbühler", die ich bereits mehrfach als Beispiel zitierte, wo Suchtfreiheit selbst von den krassesten Süchten von heute auf morgen möglich / Standard ist! - wenn das in einem sekularen Umfeld klappt, wieviel mehr sollte eine christliche Gemeinschaft / WG das ermöglichen, denen die das wollen... aber solche zu finden, die das wollen scheint derzeit eines der größten Probleme dabei zu sein...).
Homeoffice wäre natürlich generell eine Voraussetzung für solch eine WG-Konstellation..
@tommy Wenn du selbstständig bist, funktioniert meine vorgeschlagene "Lösung" natürlich nicht. Ist statt dessen eine WG, wie du sie dir vorstellst, eine Lösung? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ob eine WG funktioniert, hängt immer von den Beteiligten ab. Du müsstest also Gleichgesinnte finden, die mit dir eine solche WG aufmachen wollen.
Im Grunde klingt das schon fast nach einer etwas speziellen Klostergemeinschaft. Hast du dich schon mal informiert, ob es Klostergemeinschaften gibt, in denen man den Beruf weiter ausüben kann, aber ansonsten in die Gemeinschaft eingebunden ist oder so etwas? Deinen Beruf möchtest du ja wahrscheinlich nicht an den Nagel hängen.
Hast du dich schon mal informiert, ob es Klostergemeinschaften gibt, in denen man den Beruf weiter ausüben kann, aber ansonsten in die Gemeinschaft eingebunden ist oder so etwas?
Das gibt es tatsächlich. Mir ist eine Franziskaner-Gemeinschaft bekannt, die "normal" in einer Mehrfamilienhaus-Wohnung lebt und wo jeder seinem Job nachgeht. Das nennt sich dann glaube ich Ordensgemeinschaft und nicht Kloster.
Mitglieder von Ordensgemeinschaften und Kommunitäten leben auch nicht unbedingt als Mönch resp. Nonne. Manche Gemeinschaften nehmen Gäste und ständige Begleiter auf. Nachteil: Wahrscheinlich ist die Verbreitung von solchen Gemeinschaften nicht sehr gross.
Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich das Kraft tanken in derartigen Gemeinschaften von Zeit zu Zeit. Ich bin mir sicher, dass dort zuständige Seelsorger mit der geschilderten Problematik vertraut sind.
Vielen Dank für die interessante Anregung.
Allerdings sind diese Gemeinschaften zum umfassenden Schutz vor der Lust-Thematik in der konkreten Umsetzung nicht spezifisch genug, das ist ja auch nicht ihr Fokus. Ich hätte voraussichtlich noch genügend Freiräume dort, um im Ernstfall einen oder mehrere Online-"Ausflüge" zu machen.
Ich bin inzwischen überzeugt:
Wenn der Rat in Mt. 5, 28-30 nicht erforderlich gewesen wäre, dann hätte Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, diese Worte nicht ausgesprochen.
Alle sicher gut gemeinten menschlichen und auch sicher biblisch fundierten / begründbaren Tipps und Hilfen helfen definitiv und sind sicher GUT, wichtig und sogar ggf. unverzichtbar.
Aber... es ist niemals eine gute Idee, seinen Glauben und auch sein Leben auf herausgegriffene Bibel-Lehren zu stützen. Ultimativ muss alles berücksichtigt werden.
Ich habe inzwischen so gut wie alles versucht. Ich lebe auch JETZT gerade in einem christlichen Haushalt! Aber eben nicht in einem, der bereit ist, Mt. 5, 28-30 umzusetzen.
Man kommt an Jesu Worten nicht vorbei.
Das meinte ich auch oben als ich gesagt habe: Jesus fragen ist gut, aber das ignorieren, was ER schon gesagt hat (Mt. 5, 28-30) ist nicht so gut.. Ich will nicht auf diesen Versen herumreiten, aber in meiner praktischen Erfahrung scheint dies (und 1. Kor. 7, 2 natürlich, aber das ist noch weniger direkt verwirklichbar..) das einzige, was mir noch fehlt in diesem Kampf, an allem anderen bin ich dran und tue es auch, ich habe Freunde, geistliche Aktivität und Heiligung, ein christliches Umfeld, kenne so gut wie jede biblische "Strategie"... einzig hänge ich bei der Umsetzung von Mt. 5, 28-30.
Vielen Dank für die interessante Anregung.
Danke für deinen freundlichen Kommentar. 🙂
Ich hoffe sehr, dass du für dich eine geeignete Strategie finden kannst, um dein Problem anzugehen. Es wäre schön, wenn der eine oder andere Tipp in diesem Thread doch irgendwie hilfreich war.
Hallo, nachdem ich hier mitgelesen habe, ist mir etwas eingefallen, was ganz interessant und hilfreich für dich sein könnte. Es geht darum, verbindliche Freundschaften zu anderen Männern aufzubauen und gemeinsam Weg miteinander zu gehen. Ich kenne ein paar Männer, denen das sehr gut getan hat. Für viele ist es schon hilfreich, sich regelmäßig wöchentlich zu treffen, gemeinsam zu wachsen.
Nennt sich ' Abenteuer Identität Die Männerreise'. Ist zwar keine WG, aber zumindest eine verbindliche Angelegenheit, wenn man sich drauf einlässt. Auch ist das Thema nicht Bewahrung vor Pornokonsum, aber wie andere zuvor geschrieben haben, denke ich, dass der Pornokonsum eher Symptom als Ursache ist und aus eigener Erfahrung weiß ich, je gefestigter ich in meiner Identität in Jesus bin, desto weniger Probleme habe ich mit schlechten Gewohnheiten.
Ich verlinke das mal (Hinweis an die Moderation, falls das nicht ok ist, bitte löschen)
Wie auch immer, alles gute auf deinem Weg und dass du Hilfe erfährst!
@goldapfel
Hallo und danke für die wertvolle Anregung!
Ich bin überzeugt, dass dies ein wichtiger Schritt in der ganzheitlichen Heilung und Heiligung ist und dass die Männer von heute sowas dringend brauchen.
Ich bin allerdings Mitglied in ähnlichen christlichen Gruppen.. die viel bringen..
Aber... wie in meiner eben geposteten Antwort auf den vorigen Beitrage muss ich sagen, dass ich vermutlich Jesu Worte und Rat in Mt. 5, 28-30 nicht ignorieren kann und darf und möchte.
Keine noch so gute Männergruppe und entspr. geistiges Wachstum wappnet im schwächsten Augenblick um 1 Uhr nachts vor dem einen fatalen Klick, der eine Talfahrt einleitet. Irgendwie schon, aber ultimativ eben nicht.
Jesu Rat in Mt. 5, 28-30 (ich weiß, ich reite auf diesen Versen sehr herum, aber ich habe so viel versucht und von der - wie auch immer gearteten!! das würde ich gerne mal diskutieren hier..! - Umsetzung dieser Verse erhoffe ich mir sehr viel), das absolute (wie auch immer gestaltete, aber ruhig extreme... laut Jesu Worten!) Unmöglichmachen des Fallens in Sünde hilft in diesem Augenblick um 1 Uhr nachts dann eben SCHON!!!
...denn dann KANN ich eben nicht in den Co-Working-Raum der "Christen-Homeoffice-WG" (wo ALLE meine Technik ist), weil ich dazu noch einen zweiten Schlüssel bräuchte (oder ähnliche Regeln..).
Ich habe schon ein paarmal "Die Fleckenbühler" zitiert, Die schaffen auf diese Weise tatsächlich den Absprung von HARTEN Drogen von einem Tag auf den anderen.
Meine - inzwischen wohl etwas resignierte und evtl. naive - Hoffnung war es, dass von den laut Statistik (wenigstens!) zig Tausend betroffener anderer Christen ein paar dabei sind, die auch bereit sind, alles bzw. viel für ein Leben in herrlicher Freiheit aufzugeben.
Hat jemand eine Idee, wo ich evtl, solche Christen finden könnte?
Wie ich ebenfalls schon oben schrieb, bringt dieser äußere "Schnitt" gem. Mt. 5, 29-30 schon auch innere Heiligung, denn mit zunehmendem Abstand von Pornografie verändert sich sehr viel, nicht nur nimmt das Verlangen danach ab, auch viele weitere positive Veränderungen setzen ein (nicht zuletzt auch physisch im Gehirn, siehe "Pornografie Dopamin" als Suchbegriff..).
Aber... wie in meiner eben geposteten Antwort auf den vorigen Beitrage muss ich sagen, dass ich vermutlich Jesu Worte und Rat in Mt. 5, 28-30 nicht ignorieren kann und darf und möchte.
Ist dir mal aufgefallen, dass in den Versen von dem rechten Auge und der rechten Hand die Rede ist?
Du guckst die videos doch nicht nur mit dem rechten Auge 😉 Also muss es etwas anderes bedeuten.
Die Symbolik aus dem AT her weist auf Autorität ausüben. Es ist deine Autorität, die gefragt ist, wohin und auf wen du schaust.
Im Thread hier scheint durchzuscheinen, dass du bei all deinen Bemühungen und Suchen immer noch auf DAS schaust. Wer kann dir helfen, DAS zu vermeiden? Wer kann dir Tipps vermitteln, DAS zu unterlassen?, und so kreist du immer um DAS. Diese Falle ist sehr subtil, weil sie sich unter der Anstrengung verbirgt, DAS loszuwerden.
Als engagierter Christ kennst du sicher den Vers der Blickrichtung auf Christus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens.
Von der Theorie zur Praxis... Bildschirmschoner, Hintergrundbild auf dem Screen..... Jesus als Lamm, Jesus als Löwe., Jesus als Mann mit der Dornenkrone und davor der Löwe... du bist wahrscheinlich so pc-begabt, dass du dir da ein Bild einrichten kannst, das dich stoppt, bevor du dahin weiterklickst, wo du nicht hinwillst.
Kenne das auch. Je mehr ich mich mit der Sünde und meinem (wiederholten/möglichen) Versagen beschäftige, desto größer werden sie. Hebe ich meinen Blick empor und schaue auf Jesus, verlieren Sünde und Versagen an Bedeutung.
@goldapfel
Ich habe grundsätzlich ermutigende Bilder auf den pc-Oberflächen, je nachdem, was mich gerade bewegt und woran der HERR gerade wirkt.
Der Sperrbildschirm ist ein Wolkenfoto, aufgenommen auf dem Flug nach Australien, kurz vor der Zwischenlandung in Singapur. Die Wölkchen über dem Meer bildeten die Botschaft "I ❤️ You".
Die nächste Oberfläche dahinter hat aktuell einen brüllenden Löwen gegen gewaltige Wolken. Gottes Macht ist stärker, als Entmutigung und Menschenfurcht.
Auf meinem Zoombildschirm ist ein Winterwolkenbild "Herrlichkeit". Aus gefühlt 1000 Wölkchen ist ein Lichtfächer am Himmel.
Jesus spricht nicht umsonst das Auge an.... darüber erreichen starke Botschaften das Innere. Es kommt nicht von ungefähr, dass viele Hochsensitive Nachrichten nur noch schriftlich aufnehmen und auf TV-Nachrichten verzichten, weil sie die Bilder schlecht wieder losbekommen.
Die Macht der Bilder wird gezielt in Werbung und anderen Bereichen eingesetzt.....schon Eva sagte, dass der Baum eine Lust anzuschauen war. Das hat Methode.
Danke Deborah, das sind sehr tiefgehende, interessante Zusammenhänge.
Stell dir vor, ich habe ein Bild eines sehr dominanten Löwen als Sperrbildschilm (zus. mit Lukas 10, 19 als Zitat auf dem Bild). Als Hintergrundbild auf dem PC habe ich einen wunderbaren Baum mit dem Psalm 1, 1-3 als Zitat.
Autorität (rechtes Auge, v.a. auch rechte Hand - in Verbindung mit ausreißen / wegwerfen / loslassen..): jedenfalls unterstreicht das den Gedanken, dass man bereit sein muss, ein großes Opfer und eine große Aufgabe in Kauf zu nehmen, wirklich etwas Wertvolles, Nützliches, dringend Gebrauchtes wegzugeben, um zu siegen.
Das unterstreicht für mich jedenfalls absolut die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Ganzen.
Wer bestimmt dein "rechtes" Auge.... in der Sucht hat sich da eine falsche Autorität der Augenlust wohl über deine eigene Autorität und die des Heiligen Geistes gemogelt. Also wäre die logische Konsequenz, der falschen Autorität die Gemeinschaft zu kündigen (rausreißen) und die richtige Autorität einzunehmen anzuwenden unter der Führung des Heiligen Geistes.
Psalm 1, 1-3 Glücklich kann sich der Mann/Mensch schätzen, der seine Lust hat am Wort des HErrn und über seine Weisungen und Hilfestellungen sinnt Tag und Nacht. (meine Interpretation aus dem Hebräischen)
Das Weltsystem bietet Glück in äusseren Ereignissen und hechelt ihnen hinterher, denn die kleinen Momente sind schnell vorbei wie Sternschnuppen.
Die hebräische Sichtweise auf Freude/Glück konzentriert sich auf das Innere.... auf einen -1- beständigen Gedanken im HERRN. Das macht unabhängig von Sternschnuppen. Meine Interpretation von "Die Freude am HERRN ist meine Stärke" geht so: Ich habe Freude daran, mich in allem an den HERRN zu wenden, weil ich Seine Hilfe erfahren habe und erfahre.
Oder wie David sinngemäß zu seiner Seele sagt: Lobe den HERRN, meine Seele und vergiß nicht, was ER dir Gutes getan hat. ...... Psalm 103.
Es gibt da ein Gebet, dass vielleicht auch für dich hilfreich sein könnte:
In Jesu Namen löse ich meine Seele per Entscheidung meines Willens von ............. ( was du an Gewohnheit loswerden willst). Ich binde meine Seele an meinen HERRN Jesus, sein Königreich, Seinen Shalom. (Shalom bedeutet Ganzheit, völliges Wohlergehen, göttlicher Friede).
@deborah71 herzlichen Dank! Das sind äußerst wertvolle Impulse und Gedanken!
(Ich habe mir sie sogar kopiert und gespeichert, weil ich sie umsetzen will und weiter darüber nachdenken will..!)
Ich sehe jedoch in den Bibelversen selbst (Mt. 5, 29-30) wenn man sie in ihrer unmittelbaren, direkten Bedeutung für das Thema der sexuellen Versuchung einmal ganz wörtlich versteht, dass man alles - und sei es das rechte Auge oder die rechte Hand!! -, was einen zur Sünde verführt dauerhaft abstoßen soll.
Das ist ganz anfassbar und konkret: Was verführt dich zur Sünde? Wirf es weg! Hack es ab! Dabei geht es um konkrete Dinge (Auge, Hand,..!).
Ich glaube auch und weiß, dass viele / alle / die meisten Bibelverse (bspw. auch Prophetie etc.) viele Ebenen haben (für die unmittelbare Zeit des Propheten bspw. + für die "Endzeit" etc.) und je länger man darin gräbt, desto mehr entdeckt man an Wahrheit - man kann oft nur so staunen.
Aber man sollte dabei nicht die unmittelbare, einfachste, direkteste Botschaft ignorieren.
Die Bibel sagt: Entledige dich auf physische Weise dessen, was zur Sünde verführt.
Diese Worte des Gottessohnes haben äußerstes Gewicht. Ich will das umsetzen, was du geschrieben hast und bin sehr dankbar dafür (der Fokus auf einen Bibelvers, das Meditieren darüber, ihn auswendig lernen und bewegen etc. sind Tugenden, die ich mir schon oft vorgenommen habe aber immer nur eine zeitlang umgesetzt habe, das sollte noch besser werden..!). Doch will und muss ich glaube ich auch die unmittelbare, direkte Aussage des Sohnes Gottes berücksichtigen und umsetzen, um völlige und dauerhafte Freiheit zu erlangen. Ich hoffe und bete um Weisheit und Gnade und Gelingen dazu und danke dir nochmals.
Es gibt Bibelverse, die sind auf keinen Fall absolut wörtlich zu nehmen, sondern übertragen/metaphorisch....nicht weniger ernst, aber sie sind keine Anleitung zu Selbstverletzungstendenzen.
Nimmst du Matt 5....dann kau ihn, bis er seinen Inhalt und seine Weisung für dich persönlich freigibt. Frag den HERRN, was dieser Vers genau für dich bedeuten soll.
Hier ist noch eine Hilfe aus dem anderen Thread, wo es in ein Wortstudium geht:
@tommy Mir scheint, du hast dich sehr auf diese WG als Patentlösung eingeschossen. Bei allen anderen Vorschlägen kommen sofort Gegenargumente.
Trotzdem mache ich noch mal einen Vorschlag: Wenn du versuchst, ein Büro oder einen Co-Working-Raum außer Haus zu finden, wo dann alle deine Technik ist, hast du die Technik nachts gar nicht zu Hause. Das wird zwar Miete kosten, aber du kannst nachts um 1 dann eben nicht einfach an deine Technik ran.
@belu das mit der WG ist halt bisher so ziemlich die einzige konkrete (und praktikable..) Umsetzung dieser Bibelpassage (Mt. 5, 28-30), die mir bisher eingefallen ist.
Andere Vorschläge tue ich nicht ab, nur praktiziere ich sie so ziemlich alle bereits. Es gibt detaillierte (nach Denomination aufgeschlüsselte!) Statistiken, welche genau beziffern, wieviele der sonntäglichen Kirchgänger daneben noch Pornografie ansehen (also unter der Woche). Das ist so krass. Sonntagliche Kirchgänger..! Das sagt so ziemlich alles über dieses Laster und dass es eben nicht mit ein, zwei biblischen Tipps getan ist... Ich will das Problem wirklich loswerden. Habe es auch schon einige Male recht lange geschafft.
Ich knabbere halt gerade wirklich noch daran, WIE ich Mt. 5, 28-30 umsetzen kann, denn das erscheint mir der erste (und einzige konkrete?!) Rat des Gottessohnes selbst zu diesem Thema zu sein.
Das will und kann ich nicht übergehen. Die WG ist nur eine Idee, ich bin offen und habe mehrmals nach anderen Umsetzungsideen gefragt.
Über deine Idee mit der Co-Working-Platz-Miete freue ich mich daher sehr. Das wäre zwar nicht ganz billig und aufwändig, aber das wäre ja auch im Sinne von Mt. 5, 29-30.
Ich hatte daran natürlich auch schon gedacht, aber Kosten und praktischer Aufwand (ich wohne mitten in der Natur.., daher tgl. 2 Stunden Fahrzeit..) haben mich dies bisher ausschließen lassen.
Aber mich inspiriert Dein Beitrag dazu, nochmal über konkrete Möglichkeiten nachzudenken, wie ich in meinem aktuell bestehenden christlichen Haushalt mit Hilfe der anderen ggf. solch eine Situation herstellen könnte (all meine internetfähige Technik ausschließlich in deren Gegenwart verwenden, sonst in einen Schrank sperren o.ä.?!).
Ich finde deborahs Hinweis auf die Autorität, die auszuüben ist und ihre Tipps zur Umsetzung schon recht gut, darüber hinaus noch:
Keine noch so gute Männergruppe und entspr. geistiges Wachstum wappnet im schwächsten Augenblick um 1 Uhr nachts vor dem einen fatalen Klick, der eine Talfahrt einleitet. Irgendwie schon, aber ultimativ eben nicht.
Wenn man authentisch und verbindlich ist, kann man sicher auch jemanden finden, den man nachts notfalls anschreiben/anrufen kann, um zu sagen "Hey, ich habe Angst, rückfällig zu werden..." Die AA haben z.B. m.W. Paten, die man im Notfall kontaktieren kann. Wenn man in so einer Gruppe mit Brüdern offen mit seinen Problemen umgeht, warum sollte sich niemand finden, der sich bereit erklärt, notfalls für einen da zu sein? Das ganze frühzeitig, bereits bei den 'harmlosen Tanzvideos', die dich dich in die Falle locken wollen. Ich denke, dass man in dieser Verbindlichkeit authentisch wird und auch lernen kann, Rechenschaft abzugeben. Keiner muss alleine seine Last tragen. Gott hat uns mit seinem Leib auch in die Gemeinschaft gestellt. Ich persönlich habe zum Beispiel Freundinnen, die könnte ich bei Not mitten in der Nacht anrufen. Und vielleicht überlegst du nach einem Anruf Montag Nacht, am Dienstag mehr, ob du wirklich unbedingt diesen Kick brauchst, es nicht vielleicht lieber doch erst selbst bei Jesus versuchst statt den Bruder schon wieder anzurufen...😉 Andererseits heißt es, wo zwei oder drei in Jesu Namen zusammen kommen, ist er direkt dabei. Ein schöner Gedanke, wie ich finde. Du könntest dir sonst auch noch jemand in der Nähe suchen, dem du abends deine Elektronik bringst und morgens vor Arbeitsbeginn wieder abholst. Keine Ahnung, ob das umsetzbar ist.
Ich gehe davon aus, dass du im Gebet mit einem geistlichen Beistand bzw. Zeugen, bereits Gott deine Anfälligkeit gebracht hast und ihm gesagt hast, dass du bereust und das sein lassen willst? Ist vielleicht komisch, dass ich frage, aber im längeren Austausch mit einer Schwester/Freundin habe ich gemerkt, dass vieles zwar "gewusst" wird, bzw. bekannt ist, aber man tut es nicht unbedingt, setzt es nicht oder nicht ausreichend um.
@goldapfel Danke für deine guten Gedanken.
Ich will da echt nicht besserwisserisch sein etc. oder undankbar für all die Tipps.
Aber ich habe das alles (mehrmals..) durch.
Ich habe und hatte Verantwortlichkeitspartner, - gruppen etc. Da ruft man die ersten Male vorbildlich an, wird ermutigt, dann kommt des dritte, vierte, fünfte Mal... man will - wie Du schon völlig korrekt erkannt hast! - nicht schon wieder nerven... ist wieder allein mit sich und seinen Problemen... anderen ging es ähnlich. Solche Gruppen und Lösungen und entsprechende Software gibt es wie Sand am Meer, das Problem hat sich aber - zumindest dokumentiert in Statistiken - nicht bewegt, zumindest nicht in die gewollte Richtung.
Ich will hier nicht fatalistisch sein und sagen das bringt alles nichts. Das bringt alles sehr viel und bei dem einen oder anderen (v.a. bei Verheirateten, die den 1.-Kor.-7,2-"Bonus" haben..) hat das sicher auch ausgereicht, auch dauerhaft. Bei mir leider, LEIDER nicht.
Selbstverständlich bin ich mit Gott quasi pausenlos in Kontakt dazu, vor allem in akuten / schwachen Phasen, aber nicht nur. Rückfälle bekenne und bereue ich sofort. Ich war aber auch schon an dem Punkt, dass ich einfach nur mit Gott geschwiegen habe, weil ich nicht mehr wusste, was ich sagen sollte oder mir heuchlerisch vorkam, weil ich Ihm zuvor so sehr beteuert hatte, wie sehr es mich reut und ich dann doch wieder zum "Erbrochenen" zurückgekehrt bin..
Deinen Gedanken, der dem von Belu ähnelt (schon zwei Impulse..), all meine Technik jemandem zu überlassen für die Nacht ist echt gut und ihr inspiriert mich, da in meiner aktuellen Wohnsituation nochmal alle Möglichkeiten durchzudenken und hoffe und erbete dazu Weisheit und Gnade und Gelingen. Das Gute könnte da ja doch vielleicht sehr nahe liegen. Es müsste aber eine umfassende Lösung sein, nicht nur für die Nacht. Also immer wenn ich alleine wäre tagsüber müsste ich die Technik auch wegschließen lassen. Auch für alles Weitere (mein schöner großer Bildschirm an meinem Arbeitsschreibtisch, der aber isoliert steht etc.) müsste ich mir Lösungen einfallen lassen. Aber Mt. 5, 28-30 spricht ja auch nicht davon, dass das leicht wäre...
Danke für all die gute Inspiration!
Hi,
ich hab jetzt mal eine Weile mitgelesen und nicht sehr viel gesagt.
Deinen Gedanken, der dem von Belu ähnelt (schon zwei Impulse..), all meine Technik jemandem zu überlassen für die Nacht ist echt gut und ihr inspiriert mich, da in meiner aktuellen Wohnsituation nochmal alle Möglichkeiten durchzudenken und hoffe und erbete dazu Weisheit und Gnade und Gelingen. Das Gute könnte da ja doch vielleicht sehr nahe liegen. Es müsste aber eine umfassende Lösung sein, nicht nur für die Nacht. Also immer wenn ich alleine wäre tagsüber müsste ich die Technik auch wegschließen lassen. Auch für alles Weitere (mein schöner großer Bildschirm an meinem Arbeitsschreibtisch, der aber isoliert steht etc.) müsste ich mir Lösungen einfallen lassen. Aber Mt. 5, 28-30 spricht ja auch nicht davon, dass das leicht wäre...
Wenn ich mir so ansehe, wie Jesus und die Apostel mit Menschen umgegangen sind, die Lasten und Probleme hatten, so lese ich eigentlich nichts davon, dass sie empfohlen hätten, WGs zu gründen, die sich gegenseitig streng überwachen müssten, um nicht zu trinken oder zu Huren zu gehen. Das Problem gab es ja damals auch schon.
Jesus hat die Menschen einfach frei gemacht. Punkt. Er hat natürlich zu konsequenter Nachfolge aufgerufen, er hat alles von ihnen verlangt ("Folge mir nach") und das ist kein Spaziergang. Gerade Paulus spricht sehr viel über Heiligung und einen tadellosen Lebenswandel, aber er sagt auch, dass man in Jesus Freiheit erlangen kann. Und das geht in meinem Kopf die ganze Zeit herum, wenn ich Deine Beiträge lese: Du lebst gefangen in der Pornographie und sehnst dich nach Freiheit, aber stattdessen bemühst Du Dich so sehr, damit in eine unfreie Lebensgemeinschaft zu gehen, die genau das tut, was nichts mit Freiheit zu tun hat: wegsperren, kontrollieren, verbieten. Das ist nicht das, was Jesus sagte: "Ihr werdet die Wahrheit er kennen und die Wahrheit wird euch frei machen" (Johannes 8,32)
Die Wahrheit ist, dass Jesus für all das am Kreuz gestorben ist: Deine Sünde, Deine Süchte, das nächtliche Rumhängen am PC, die Bilder und Deine Handlungen darauf. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass er am Kreuz hing und dachte "Ich sterbe gern dafür, dass meine Jünger sich dann alle in WGs zusammen tun und einander aus Angst vor der Sünde auf die Finger hauen." Ich stelle mir das sehr unfrei vor. Stell Dir vor, Du hättest die Energie, die Du jetzt dafür vergeudest, nicht Pornos konsumieren zu müssen zur Verfügung, um für Deine Leute zu beten oder Bibel zu lesen. Was für Ressourcen zu dann hättest!
Sich gegenseitig alles wegzusperren, was irgendwie auch nur nach Versuchung riecht halte ich für wenig biblisch. Das ist ne Krücke, aber keine Heilung. Kann man kurzfristig machen, aber meiner Meinung nach ist das ein sehr großer Umweg zum Ziel.
Inzwischen hast Du Dich ja auf Deine WG-Idee sehr eingeschossen, zitierst immer wieder Matthäus 5,28 (die Du meiner Meinung nach falsch interpretierst, da hat sich ja schon Deborah um Klärung bemüht) und lässt eigentlich in der Argumentation wenig Spielraum für anderes offen. Das macht es in der Diskussion hier etwas schwierig.
Meine Empfehlung wäre für Dich in Deiner Nachfolge "all in" zu gehen. Deborah hat ja schon sehr gute Sache darüber gesagt, wie es ist, mit Gott einen Vertrag zu schließen und seine Wünsche unter Gottes Kontrolle zu bringen. Ich empfehle Dir dazu ein Buch von Monika Flach "Das Kreuz - lebst du davor oder dahinter?", wo es darum geht, wie man Herrschaftswechsel in seinem Leben vollzieht und sein Leben unter Gottes Führung stellt. Ja, man fällt auch, aber Gott sieht das Herz und Du wirst merken, je mehr Deiner Lebensbereiche Du unter Gottes Zepter stellst, desto leichter fällt es Dir, die Sünde zu lassen. Jesus ist auch dafür gestorben, dass Du fällst, aber wie er kannst Du wieder auf(er)stehen und neu anfangen. Ich erlebe das gerade in einigen Bereichen meines Lebens, die mir früher unfassbar viel Probleme gemacht haben. Aber ich hab sie am Kreuz eingetauscht gegen etwas Besseres, nämlich ein Leben im Reich Gottes in der Fülle, auch wenn es ab und an hart ist und auch ich falle und geh mal einen Schritt zurück.
Such Dir eine gute Seelsorge, die sich damit auskennt, Menschen auf dem Weg in die Freiheit zu helfen. Lies abends vor dem Schlafengehen Deine Bibel und wenn Dich nachts der Gedanke an nackte Frauen reizt greif zur Bibel und lies weiter. Begegne der Versuchung mit dem Wort Gottes und nicht mit Verboten. Ich denke, das Wort Gottes ist ein Schlüssel für alles, es ist eine so mächtige Waffe. Da kann man sich auch gern neben das Bett an die Wand ein paar Bibelstellen pinnen und die nachts laut beten. Die Versuchung ist nur ein Moment, der vorbei geht.
Das war jetzt eine lange Rede, aber Deine Unfreiheit und Deine Verzweiflung bewegen mich sehr und vielleicht hilft Dir das eine oder andere ja weiter. Wenn nicht, dann wünsche ich Dir dennoch alles Gute und Gottes Segen auf Deinem Weg.
Trissi
PS: und ja, ich hab auch durchaus in der Vergangenheit Erfahrungen mit Pornografie gemacht, sonst hätte ich diesen Beitrag nicht schreiben können.
PPS: ich bin nicht wirklich bereit, meine Ausführungen zum Thema "Heiligung" mit Nichtchristen zu diskutieren, das war ein Beitrag für Tommy und nicht um mich von anderen auseinander nehmen zu lassen 😉
PPS: ich bin nicht wirklich bereit, meine Ausführungen zum Thema "Heiligung" mit Nichtchristen zu diskutieren, das war ein Beitrag für Tommy und nicht um mich von anderen auseinander nehmen zu lassen
Dazu sehe ich keinen Grund. Ich finde deine Ausführungen sehr gut - und zwar nicht nur aus "nicht-christlicher" Sicht, sondern auch aus der Perspektive wie ich Jesus einst verstanden habe.
Es geht um eine innere Befreiung - nicht darum, die Verantwortung letztes Endes auf Andere zu schieben (ich weiß, dass es so nicht gemeint ist, aber darauf liefe es ja trotzdem hinaus).
Diese innere Befreiung ist natürlich sehr viel mühsamer und dauert vermutlich auch länger. Aber ich denke, dass das Ergebnis am Ende sehr viel zufriedenstellender sein wird.
Diese innere Befreiung ist natürlich sehr viel mühsamer und dauert vermutlich auch länger. Aber ich denke, dass das Ergebnis am Ende sehr viel zufriedenstellender sein wird.
Oh, vielen Dank, Lucan. Das freut mich, dass meine Gedanken bei dir ankommen.
Wann und wie Befreiung gelingt, ist meiner Meinung nach ein Geheimnis. Ich kenne persönlich Menschen, die Gott von einem Moment auf den anderen komplett frei gemacht hat, mir ging es mit dem rauchen so und ich bin von einem Tag auf den anderen komplett frei geworden und hab in 13 Jahren nicht einmal das Bedürfnis nach einer Zigarette verspürt. Und ich war eine starke Raucherin 🙂
Und ich kenne Leute, die lange Wege gehen, um frei zu werden, die alles "richtig" machen und sich nicht vorwerfen können, was "falscher" zu machen als andere. Ich denke, dass Gott da über den Weg entscheidet.
Aber wirkliche Freiheit hat nichts mit Kontrolle zu tun
Vielleicht mit Disziplin und auch Selbstbeherrschung (2. Tim. 1.7) und das kostet auch was. Aber das ist nicht das, was meiner Meinung nach Tommys Idee ist.
Zu diesem Punkt gibt es schon ein paar konkrete Hinweise in der Heiligen Schrift, dem Wort Gottes, der Wahrheit an sich:
Hebräer 10,24
und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken
Hebräer 12, 16:
16 Achtet auch darauf, dass keiner von euch ein ausschweifendes Leben führt oder mit heiligen Dingen so geringschätzig umgeht wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte!
Apostelgeschichte 20,28
So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat. (1Tim 4,16; 1Petr 5,2)
Römer 12:4-5
Es ist wie bei unserem Körper. Er bildet ein lebendiges Ganzes, hat aber viele Glieder, von denen jedes seine besondere Aufgabe hat. Genauso sind wir alle in ‹Verbindung mit› Christus ein einziger Leib und einzeln genommen Glieder voneinander.
Apostelgeschichte 2
Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten.
Es geht ja nicht um gefängnismäßige Kontrolle etc., wie sich das bei Dir evtl. anhört.
Mir schwebt eher eine echt authentisch christliche WG / Gemeinschaft vor, die (ähnlich wie ich das bereits erlebt habe, was unendlich stärkend und grandios war!) sich erbaut, ggf. sogar morgends und abends einen Bibelkreis macht, wo wirklich einer des anderen Last trägt, wo halt (ganz nebenbei) gewisse Standards gelebt werden (inkl. kein unbeaufsichtigter, isolierter Internetzugang etc.
...und dass diese äußere, selbstauferlegte "Kontrolle" (eher gelebte Liebe, Interesse, Austausch, Unterstützung) gute Früchte hervorbringt, die weit über das Äußere hinausgehen, ist für mich erlebte Realität. Mit dem Abstand kommt ganz viel Gutes!
Zu diesem Punkt gibt es schon ein paar konkrete Hinweise in der Heiligen Schrift, dem Wort Gottes, der Wahrheit an sich:
Jein.
Es geht ums aufeinander acht haben und sich um einander kümmern in den Bibelstellen, dass niemand allein gelassen wird. Was Du aber willst ist Kontrolle und davon sagen diese Bibelstellen nun mal nichts.
Ich bin überzeugt, das Problem ist nicht, dass Du Zugang zu pornographischen Bildern hast, sondern dass Du abhängig davon bist. Natürlich kannst Du auch einen Alkoholiker einsperren, beim Einkaufen hinter ihm herlaufen und ihn so davon abhalten zu trinken. Aber wenn er die Sucht nicht besiegt, dann fällt er wieder, sobald die Kontrolle aufhört.
Willst Du tatsächlich Dein Leben lang es anderen aufbürden, darauf achtzuhaben, dass Du keine Pornos schaust? Jedes WG Leben ist mal vorbei und wenn Du dann nicht gelernt hast, mit Deinem Verhalten umzugehen, hängst Du wieder drin.
Daher mein Rat: werde frei und nicht "lass dich kontrollieren".
@tristesse ich finde es echt erstaunlich bis traurig, wie sehr hier auf JESUS.de gegen das Wort Gottes argumentiert wird.
Dieser Vers könnte sogar eindeutig auf die sexuelle Versuchung gemünzt sein:
Hebräer 12, 16:
16 Achtet auch darauf, dass keiner von euch ein ausschweifendes Leben führt oder mit heiligen Dingen so geringschätzig umgeht wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte!
Ich will genau das: "aufeinander acht haben", "darauf achten dass keiner von euch..." (Pornografie ansieht, könnte man einsetzen) nicht mehr und nicht weniger.
Wenn du das Kontrolle nennst und damit das WORT GOTTES in ein negatives Licht rücken und aushebeln willst, bitte, das ist deine Entscheidung.
Ich will es einfach nur tun.
Und nein, die Vorstellung dass bei 5 Minuten "Kontroll"-Entzug sofort das Schlimmste passiert ist ganz und gar realitätsfern! I.d.R. ist es so, dass erstens durch den Abstand die Heilung schnell voranschreitet und entsprechende Begierden stark in den Hintergrund treten. Der Rat Jesu ist sozusagen das äußere Stützrad für viel Inneres, was durch diese Hilfe und diesen Freiraum passieren kann und auch passiert. Das ist ja nicht der einzige Rat der Heiligen Schrift zu diesem Thema, alles Weitere (mehr das Innere Betreffende) sollte und muss natürlich auch stattfinden.
Ich habe mich wieder hinreißen lassen, in diese Diskussion einzusteigen, was ich eigentlich nicht mehr wollte.
Ich werde hier das Wort Gottes in einem christlichen Forum aber nicht weiter verteidigen.
ich finde es echt erstaunlich bis traurig, wie sehr hier auf JESUS.de gegen das Wort Gottes argumentiert wird.
Die Diskussion ist hiermit beendet. Jemand anderem, der Gottes Wort anders versteht als man selbst als "Gegenargumentation des Wortes Gottes" zu unterstellen geht gar nicht.
Sag doch bitte beim nächsten Mal gleich, dass Du nur bestätigt werden willst und keine Diskussion wünscht, dann hätten wir uns hier viel gespart.
@tristesse Sehr sehr viel würde ich gar sagen.
Du bist in Not. Das tut mir leid.
Ich werde hier das Wort Gottes in einem christlichen Forum aber nicht weiter verteidigen.
Was ich wahrnehme: Du verteidigst nicht das Wort Gottes, sondern den Notanker, den du dir selbst gebaut hast. Was ich nicht verstehe, wenn für dich alles so klar ist, warum suchst du Austausch oder gar Rat? Und was ich auch nicht verstehe, wenn du deinen Plan nicht realisieren kannst, warum lässt du dich nicht auf Alternativen ein, die dir andere hier genannt haben?
Auf mich wirkt das alles sehr verbohrt. Nicht nur die Sucht hat dich im Griff, sondern auch dein gewünschter, aber anscheinend nicht umsetzbarer Weg da raus zu kommen.
Ich wünsche dir sehr, dass Gott dich frei macht. Dir empfehle ich, Gott dafür nicht einen Weg vorzuschreiben.
Ich wünsche dir sehr, dass Gott dich frei macht. Dir empfehle ich, Gott dafür nicht einen Weg vorzuschreiben
Danke, das hab ich genauso empfunden durch den ganzen Thread hier.
Danke.
Ich werde es auf diesem Wege versuchen.
Muss ich ja sowieso, weil eine entsprechende (ur- bzw. authentische) christliche Gemeinschaft / WG so wie ich es mir ersehne nicht von heute auf morgen realisierbar scheint.
Wen der Sohn (GOTTES) freimacht der ist wirklich frei. (Johannes 8,36)
Das ist mächtig.
Und wie Tristesse schon geschrieben hat ist die ultimative Freiheit und der Weg dorthin in Gottes Hand.
Ich habe auch schon (wie jetzt gerade / diese Woche im Wochengottesdienst meiner Gemeinde) oft die innere Heiligung durch Gott höchstpersönlich erlebt. Im Zustand dieser Heiligung ist jetzt die Lust und alles Weltliche nicht einmal ein Hauch einer Versuchung. Ich bin gerade in diesem Zustand, weiß aber leider aus der Vergangenheit, dass er (bei mir..) leider nicht für immer angehalten hat in der Vergangenheit zumindest. Ich hoffe und bete, dass dieser Zustand stabiler und häufiger bzw. dauerhaft wird und dass Gott mir den besten Weg zeigt, um dieses Erleben zu replizieren. Aber letztendlich ist es ja wohl keine "Methode", sondern eine Beziehung und Gnade und das Streben nach Nähe zu Gott, der heilig ist.
Danke auch für jedes Gebet nochmal. Ich bin überzeugt, dass mir das auch gerade einen kräftigen Schub gibt.
Ich muss aber andererseits, um der Wahrheit willen, nochmals wiederholen, dass ich schon auch an einer wortgetreuen, direkten Offenbarung der Heiligen Schrift festhalte.
Die vielzitierte Stelle in Matthäus 5, 29-30 besagt einfach schon, dass man selbst das größte Opfer auf sich nehmen soll, um Freiheit und Reinheit zu bewahren. Ich verstehe zwar nicht, wie nach all dem Geschriebenen mir jemand hier Selbstverletzungstendenzen unterstellt. Man muss chon Jesu Worte, auch wenn man sie im direkten Sinn verstehen will, richtig einordnen (bspw. auch Balken im Auge etc.), ohne dabei zu weit vom Gesagten abzuweichen. Und da glaube ich schon an die unmittelbare Aussage Jesu, dass man für seine Reinheit und Freiheit auch phsyisch etwas tun darf oder soll.
Veröffentlicht von: @tommy (zum Beitrag)Muss ich ja sowieso, weil eine entsprechende (ur- bzw. authentische) christliche Gemeinschaft / WG so wie ich es mir ersehne nicht von heute auf morgen realisierbar scheint.
Wen der Sohn (GOTTES) freimacht der ist wirklich frei. (Johannes 8,36)
Das ist mächtig.
🙂 *hm* vielleicht möchte Gott das auch gar nicht und "schenkt" dir deshalb keine dieser von dir priorisierten Gemeinschaft, weil auch - und ich kann trissis Bedenken verstehen, ich kann dich auch verstehen - die Falle hier kaum zu sehen, ist, sich mehr auf von der Gemeinschaft (WG) zu erhoffen als von Gott. Eine Verschiebung des Fokusses quasi ... Das kannst natürlich nur du einschätzen. Aber die "Gefahr" ist da. *hinweist*
Veröffentlicht von: @tommy (zum Beitrag)Ich habe auch schon (wie jetzt gerade / diese Woche im Wochengottesdienst meiner Gemeinde) oft die innere Heiligung durch Gott höchstpersönlich erlebt. Im Zustand dieser Heiligung ist jetzt die Lust und alles Weltliche nicht einmal ein Hauch einer Versuchung. Ich bin gerade in diesem Zustand, weiß aber leider aus der Vergangenheit, dass er (bei mir..) leider nicht für immer angehalten hat in der Vergangenheit zumindest. Ich hoffe und bete, dass dieser Zustand stabiler und häufiger bzw. dauerhaft wird und dass Gott mir den besten Weg zeigt, um dieses Erleben zu replizieren. Aber letztendlich ist es ja wohl keine "Methode", sondern eine Beziehung und Gnade und das Streben nach Nähe zu Gott, der heilig ist.
Es ist oft "Kampf". Es könnte sein, dass dich Gott ganz bewusst vor dieser Situation stehen lässt (und es dir scheinbar nicht einfacher macht). Er hat ein Ziel: einen starken Mann Gottes ...
Am Anfang meines Weges mit Gott (und nach der Vergewaltigung und anderen unguten Dingen) hatte ich so oft Gedankenanflüge der schmutzigsten Art, um es mal so zu sagen. Diese Bilder im Kopf drangsalierten mich, widerten mich an. Es war ganz schön Kampf, zu erlernen, dass ich die Kraft und die Möglichkeit, das Instrument habe, diese Gedanken zu "verjagen", sie in die Wüste zu schicken sozusagen. Heute ist das leichter; heute kommen kaum noch Angriffe dieser Art. Auch das ist eine Entwicklung in der Heiligung.
Ich kann ja nur von mir reden, vielleicht ist da was für dich drin. Prüfe alles, das Gute behalte. -
Ich bin ein "bildhafter Typ", also in meinem Kopf ist es nicht nur sehr bunt und lebendig, es spielt sich fast alles in Bildern ab (und Farben), weshalb mein "Kampffeld" wohl auch gezielt Gedanken sind. (Mal davon abgesehen, dass das im Reich Gottes eigentlich allen so gehen könnte. 😉 ) Was ich sagen will: Ich hatte ein Erlebnis bei/mit meinen Eltern, als ich mich ihnen nach vielen, vielen Jahren offenbarte und die Angriffe kamen in Form von Vorwürfen und anderem ... ich "sah" sie in meinem Kopf als Pfeile auf mich zukommen. Kurz vor der Gesamtsituation "sah" ich aber auch im und durch Gebet und Festmachen an Jesus SEINEN Frieden wie Balsam, wie Dickflüssiges herablaufen oder wie ein seidenes Tuch im Wind herabfällt - es gleitet eher sanft schwingend ... oder wie Dickflüssiges an einer Wand langsam herunterläuft und alles benetzt. Dies "sah" ich um mich herum und wusste, ich stehe unter Gottes Schutz, ich bin sicher. Wie gesagt, dann sah ich diese Gedanken (Vorwürfe u.a.) als Pfeile auf mich zukommen. Ich wusste ja, sie würden mir nichts anhaben können. Sie "trafen" auf meine "äußere Hülle" (den Frieden Gottes) und prallten einfach ab. Ich spürte eben auch, dass sie keine Kraft hatten, dass sie mir nicht schadeten. (zusätzliche Bemerkung: Als ich Gott damals anrief, antwortet er und ich "sah" eben auch solcherlei Dinge, andere Geschichte.) - Ich durfte also die Kraft Gottes erleben, während ER sie in mir ausübte sozusagen und wusste irgendwie instinktiv, dass ich es auch können werde, irgendwann (Ausbildungsgedanke). - Und genau so sieht mein Kampf eben oft aus: Die Gedanken kommen, erscheinen und ich gebiete ihnen zu stoppen und zu verschwinden. Da sich derlei Kopfkino auch mit Emotionen verbunden hat, spüre ich quasi anhand meiner vorhandenen oder eben nicht mehr vorhandenen angekoppelten Emotionen, wann der Kampf zu Ende ist. Das sind in der Regel nur Sekunden bis hin zu einer halben Minute.
Was ich sagen will: Es ist möglich. Wir haben die Werkzeuge erhalten. Wir dürfen sie auch gebrauchen. In SEINER Kraft. Wir kämpfen mit SEINER Kraft, mit SEINEN Werkzeugen den guten Kampf des Glaubens (gegen Lügen und anderes).
Bleib behütet!
Ich habe auch schon (wie jetzt gerade / diese Woche im Wochengottesdienst meiner Gemeinde) oft die innere Heiligung durch Gott höchstpersönlich erlebt. Im Zustand dieser Heiligung ist jetzt die Lust und alles Weltliche nicht einmal ein Hauch einer Versuchung.
🤗 Danke Gott!
Zu dem, was danach wieder kommen könnte fällt mir spontan sinngemäß ein "Wo die Sünde groß ist, ist die Gnade größer". Meine persönliche Erfahrung bei mir und anderen ist, dass die Phasen des 'Clean bleibens' von was auch immer, länger werden, das andere Bedürfnis nachlässt, wenn man in der Beziehung zu Jesus bleibt, sich nicht selbst verdammt, sondern Seine Gnade und Vergebung in Anspruch nimmt und daran festhält - und in Zeiten langer 'Nüchternheit' bereits die kleinste Versuchung abblockt und die Stimme des Lügners "...ist doch nur..." "...das schadet doch nicht..." "...du kannst doch jederzeit stoppen..." "...nach der Zeit hast du es dir verdient..." dahin jagt, wohin sie gehört - in die Wüste, weit weit weg... Sozusagen auf die kleinen Füchse achtet, die den Weinberg zerstören können...
Vielleicht mache ich mich mit den nächsten Gedanken unbeliebt, aber ...
Wenn es dir wirklich ums ausreißen geht, also dich radikal und evtl schmerzhaft von etwas trennen...besteht die Möglichkeit deinen Job zu wechseln? Irgendwo hin, wo du kein Home Office mehr hättest? Evtl. Einkommenseinbußen hinnehmen? Privat auf Internet zu verzichten außer in irgendwelchen Internet Cafés (falls es die noch gibt) ?
Du willst nicht mehr in Versuchung kommen? Also meide alles, was dich in Versuchung bringen kann.
Aber das ist sehr radikal und eigentlich nur nötig (meiner Meinung nach), wenn dein Wunsch pornos zu schauen so stark ist, dass er dein ganzes Leben dominiert.
Wie auch immer, ich wünsche dir den tiefen Frieden unseres Herrn in und um dich!
Ich habe auch schon (wie jetzt gerade / diese Woche im Wochengottesdienst meiner Gemeinde) oft die innere Heiligung durch Gott höchstpersönlich erlebt. Im Zustand dieser Heiligung ist jetzt die Lust und alles Weltliche nicht einmal ein Hauch einer Versuchung. Ich bin gerade in diesem Zustand, weiß aber leider aus der Vergangenheit, dass er (bei mir..) leider nicht für immer angehalten hat in der Vergangenheit zumindest. Ich hoffe und bete, dass dieser Zustand stabiler und häufiger bzw. dauerhaft wird und dass Gott mir den besten Weg zeigt, um dieses Erleben zu replizieren. Aber letztendlich ist es ja wohl keine "Methode", sondern eine Beziehung und Gnade und das Streben nach Nähe zu Gott, der heilig ist.
Heiligungsetappen erreichen geht in Gottes Gegenwart leicht. Diese Etappe zu behalten ist eine Aufgabe. Die erreichte Etappe wird durch fortwährendes Danken stabilisisert und dem sich vor Augen führen und aussprechen, wer man in Christus ist: ein freigekaufter Mensch, ein erlöster Mensch.
Wenn das mal richtig klick gemacht hat, dass du ein Köngssohn bist... dann kann die Überzeugung greifen: ich bin ein Königssohn, also kann ich als Königssohn leben und mich so verhalten, wie es natürlich für einen Königssohn ist.
Immer wieder in Gottes Gegenwart gehen... HERR, hier bin ich.....Vater im Himmel, rede, dein Sohn hört... HERR, ich mache meine Pause jetzt mit dir.... in deiner Gegenwart ist Freude, die mich aufbaut und stabilisiert.... Psalm 16,11.....
Gott ist nicht nur im Gottesdienst anwesend..... auch bei dir zu Hause und in dir....
@deborah71 danke 🙂
Das ist ein sehr guter Hinweis: Ich kann und sollte absolut noch dankbarer für diese umwerfenden, im Innersten erschütternden und verändernden BEGEGNUNGEN (!) mit GOTT (!) sein.
Ich erlebe diese Tiefe an Gotterleben in dieser Qualität, die nicht in Worte fassbar ist, im Gottesdienst, in dem sich der Heilige Geist offenbart. Das kann man nicht in Worte fassen, was dabei passiert.
Das Bewusstsein der eigenen Identität ist wichtig, aber solange es ein Kopfbewusstsein ist, ist es leider nicht so wirksam.
Als ich das mit den Versuchungen im Home-Office gelesen hatte, fühlte ich mich durchaus angesprochen: Im Home-Office wo kein anderer zuschaut was man macht, kann man alle möglichen Dinge tun außer arbeiten. Man kann Hausarbeit erledigen, man kann während der Arbeitszeit einen Kuchen backen, man kann fernsehen schauen oder ein guten Buch lesen, man kann im Internet für die nächste Urlaubreise recherchieren oder auf jesus.de ein Post hinterlassen. Alles das sind durchaus Dinge, die mich in Versuchung führen, so dass ich meine Arbeitszeit nicht für die Erledigung der Arbeit für meinen Arbeitgeber verwende. Es muss ja nicht immer Porno sein. Und das ein oder andere Beispiel findet durchaus noch Unterstützung durch den Freundeskreis.
Was jetzt die spezielle Versuchung im Homeoffice mit Porno angeht: da braucht man keine WG, da kann man ganz öffentlich sich in ein geteiltes Büro einmieten. Dann ist die soziale Kontrolle da, wenn man sie braucht.
@peterpaletti in der Großstadt wäre das einfacher für mich, aber ich wohne auf dem Land... da wären täglich in Summe 2 Stunden Fahrzeit (12 / Woche = 1,5 Arbeitstage!) plus Benzinkosten plus Miete eines Co-Working-Platzes einfach ganz schön happig...
Aber sollte es keinen anderen Weg geben, muss ich das in Erwägung ziehen.
Also beim Essen funktioniert es es ganz gut, wenn man statt des Süßkramverbotes ausreichend Obst und Gemüse ist, dann passt Schokolade nicht mehr rein.
Menschen sind sexuelle Wesen und haben Bedürfnisse. Vielleicht könnte man kleinschrittig auch ohne Bilder onanieren, der Onan ist ja nur trübselig in die Geschichte eingegangen, weil er seinem Bruder Nachkommen verwehrte, nicht, weil er sichs selber tat.
Mein Mann hatte da ganz großen Leidensdruck als die Kinder klein waren und ich keine Lust hatte. Ich musst ihn förmlich zwingen, seine Bedenken doch bitte zu vergessen, weil es mir sowas von egal ist, solange er mich damit in Ruhe lässt, wenn ich nicht will.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Frau gibt, die sagt: Ich fühle mich betrogen, wenn du selbst Hand anlegst. Und noch weniger eine, die sagt: Du warst zwar nicht mein Mann, aber dass du das damals gemacht, puh, also damit komm ich nicht klar.
Das sprengt wirklich meine Vorstellungskraft.
Aber vielleicht bin ich auch nur unkreativ.
😉
Homeoffice kenn ich, aber offen gesprochen ist Arbeit halt Arbeit und hat man genug davon, wüsste ich nicht, wann Zeit für Pornos bliebe.
Hallo zusammen,
ich bin nach all dem überzeugter denn je, dass es notwendig ist, Matthäus 5, 28-30 möglichst direkt umzusetzen (nicht wortwörtlich, aber im Sinn und Geist des Wortes des Gottessohnes, also NICHT nur sinnbildlich verstanden - jemand der mir deswegen unterstellt Selbstverletzungabsichten zu haben versteht glaube ich nicht viel... es ist doch nicht schwer, den unmittelbaren Sinn der Worte des Gottessohnes zu verstehen!!), sonst hätte ER (!) sie nicht so gesagt.
Ich will die viel erwähnte Bibelpassage hier einmal zitieren, weil sie so wichtig ist (Hervorhebungen sind von mir):
Matthäus 5, 28-30 (SLT2000):
28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
29 Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
30 Und wenn deine rechte Hand für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
Was Anstoß zur Sünde ist - und sei es das rechte Auge oder die rechte Hand!!! (was sie ja nicht snd in meinem Fall, sondern isolierter internetzugang mit entspr. Webseiten!) - DAS soll man eben wegwerfen und abstoßen. PUNKT.
Ich werde das nicht weiter diskutieren, OB das so ist.
Alle geistigen Ebenen und Interpretationen dieses Worten (ob wortgetreu oder nicht, mit zusätzlichen Aspekten (etwas Neues dafür ersetzen etc.)) mögen VIELLEICHT auch hilfreich sein. Aber zunächst geht es um die unmittelbare Aussage des Gottessohnes und um sonst nichts.
Wie komme ich zu dieser Einstellung?
1. Es ist das Wort Gottes! Es ist meine viel gemachte Erfahrung, dass man daran nicht vorbei kommt (auch nicht mit wohlgemeinten "Interpretationen").
2. Meine eigene Lebenserfahrung: Die allerheiligsten Momente ("Mountaintop Experiences" wie auf dem Berg der Verklärung) mit absoluter innerer Heiligung und ALLE (jahrzehntelange!) Bemühungen inkl. teurer Seminare etc. etc. und die entsprechende Umsetzung haben KEINE (dauerhafte) Freiheit gebracht. Im schwächsten Augenblick greift eben nur Mt. 5, 29-30!!! Und zwar garantiert!!! Das ist DER Rat des SOHNES GOTTES (!) zu diesem Thema. Das kann und darf nicht ignoriert werden.
Ich bin sehr geistlich, bin errettet, bin Kind Gottes (positiv sicher, habe SEINEN Geist), bin kirchlich aktiv und eingebunden etc. etc. - und muss dennoch Mt. 5, 29-30 umsetzen, weil es (erwiesenermaßen durch zumindest meine jahrzehntelange Erfahrung!) nicht anders geht und weil JESUS es so sagt.
Matthäus 7, 21 (SLT2000):
21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
Alle Einwände die hier kamen sind ja durch folgende Worte der Wahrheit / des WORTES GOTTES ja von mir auch bereits entkräftet worden:
Hebräer 10, 24:
und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken
Hebräer 12, 16:
16 Achtet auch darauf, dass keiner von euch ein ausschweifendes Leben führt oder mit heiligen Dingen so geringschätzig umgeht wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte!
Apostelgeschichte 20, 28:
So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat. (1Tim 4,16; 1Petr 5,2)
Mir geht es jetzt nur noch darum, WIE ich wirklich Christen finde, die die Bibel in all ihren Aussagen ernst nehmen, die ebenfalls im Homeoffice arbeiten (denn ich lebe aktuell mit Christen die NICHT im Homeoffice arbeiten und da sind die Überschneidungen so dass ich nur 2 Stunden am Tag arbeiten könnte...) und die - nebenbei - an einer gemeinsamen Umsetzung von Mt. 5, 29-30 interessiert sind. Im Mittelpunkt soll Jesus und Sein Wort stehen. Der Fokus liegt NICHT - wie mir hier oft unterstellt wurde, weil das eben hier das Thema ist, aber das ist nicht mein FOKUS im Alltag, sondern genau das Gegenteil: Freiheit, Liebe,...! - auf den Regeln, Verboten, dem REINEN Co-Working-Space, sondern auf dem liebevollen, kraftvollen, authentischen Zusammenlebenm befreiter, starker Gottesmänner in Jesus Christus.
Wer dazu Ideen und Inspiration hat, über dessen Antworten freue ich mich.
Und danke für das "Gespräch", das mir geholfen hat, noch mehr Klarheit zu erlangen.
Ihr dürft mir auch gerne privat schreiben, wenn ihr interessiert seid oder jemanden kennt (der jemanden kennt...).
Wer dazu Ideen und Inspiration hat, über dessen Antworten freue ich mich.
Also wiederholst Du jetzt einfach nur das Eröffnungsthema?
Mir tut's grad so ein wenig leid um Dich, dass all das, was hier an Ratschlägen und Ideen kam, in keinster Weise angekommen ist.
Von dem her ist für mich das Thema erledigt und ich wünsche Dir viel Glück bei Deinem Vorhaben.
@tristesse Um mir braucht es dir nicht im Entferntesten leid tun. Es tut mir vielmehr um diejenigen hier leid, die beharrlich gegen Bibelverse selbst (im wortgetreuen Sinn) und gegen eine Reihe weiterer Schriftstellen schreiben und "interpretieren" (vor allem wenn es wirklich nichts mehr mit dem eigentlichen Vers zu tun hat). Alles Bibeltreue ist angekommen (ich habe mir ein paar Sachen sogar rausgeschrieben) und ich danke nochmals dafür. Aber alles nicht Bibeltreue ist durch weiteres Licht aus der Heiligen Schrift deutlicher denn je aufs Abstellgleis gekommen. Das ist für mich ein deutlicher Gewinn.
@tommy Ich weiß nicht, ob du noch mitliest, ob du überhaupt noch mal hier reinschaust ...
Das Thema ging mir doch noch ein wenig nach und ich machte mir so die einen oder anderen Gedanken. - Dabei fiel mir auf, dass du, wenn du tatsächlich ein "Problem" mit der Pornografie siehst, dieses Problem nicht nur im HomeOffice hast, sondern generell. Denn die Sucht tritt ja wenn, dann nicht nur im HomeOffice auf, sondern immer, den ganzen Tag lang. Dann dachte ich, ist es zu kurz gegriffen, dieses Problem mit "Äußerlichkeiten" anzugehen, wenn es doch ein innerer Kampf ist.
Ein anderer Gedanke, der mir mal kam, als ich mit dem Rauchen aufhörte (ist ja auch eine Sucht): Ich mag es nicht, gelinde gesagt, wenn mich ETWAS beHERRscht, wenn mich ETWAS dominiert, wenn mich ETWAS unter Kontrolle hat, sodass ich unfähig bin, selbst zu handeln, sondern eben ge-trieb-en bin, gezwungen werde ... So denke ich hier auch. Da hat dich ETWAS unter Kontrolle. Ist dir das bewusst? Ist dir dann auch bewusst, wo dieser Kampf tobt -> in deinem Inneren? Ist dir bewusst, dass dich da ETWAS be-HERR-scht? Ich weiß es nicht, ob es dir so bewusst ist. Du möchtest einerseits "etwas dagegen tun", ich frage dennoch, ob es dir auf diese Art bewusst ist, was sich da abspielt.
Denn in ihm (Christus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid (!!!) in ihm zur Fülle gebracht, denn Christus ist das Oberhaupt jeder (!) Macht und Gewalt im ganzen Kosmos. (Kolosser 2,9-10)
Wird es bewusst, was ich meine? Christus in dir kämpft mit dir dagegen. Äußerliche Dinge können hilfreich sein, ja. Doch der Kampf an sich tobt IN DIR. Und MIT diesem Christus, der die Macht über Finsternis und Tod hat, kommst du dagegen an. In deinem Inneren. Denn Christus arbeitet an deinem inwendigen Menschen.
Ich möchte dir noch einmal Mut machen, mit Christus in dir aufzuräumen, dir von Christus zeigen zu lassen, wo ihr beide ansetzen könnt und wo da wirklich was IN DIR "lebt", das da nicht hingehört und "rausgeschmissen" gehört, weil es keine Miete zahlt.
Bleib behütet. Der HERR, der die Macht im Kosmos hat und über allen anderen Mächten steht, ist mit dir, in dir ...
@neubaugoere danke für den Zuspruch und die Impulse!
Selbstverständlich geht es vor allem und letztendlich sogar alleinig um die innere Entwicklung und Heiligung.
Zum "aber" habe ich ja schon genug gesagt..
Gott sei Dank durfte ich schon ein paar wertvolle ChristInnen finden, die an einem christlichen Zusammenleben interessiert sind.