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Agnostizismus >< Glaubensgewissheit

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AWHler
 AWHler
Themenstarter
Beiträge : 2297

Neulich sagte mir Jemand: "Letztlich bin ich wohl sowas wie ein 'christlicher Agnostiker'!"

Ich habe gestutzt, denn beides scheint sich gegenseitig auszuschließen, beides scheint unvereinbar.

Ein Agnostiker sagt: "Ob es wahr ist, oder nicht, vermag ich nicht und vermag niemand zu sagen. Es kann wahr sein und es kann sich auch als falsch erweisen!"

Das ist in Glaubenssachen der Unterschied zu einem Atheisten (der möglichwerweise noch 'missionarisch' unterwegs ist, weil er God-Talk und Religion für schädlich hält) und der sagt: "Es gibt keinen Gott, das Christentum und Glaube sind grundsätzlich unwahr!" ...

Nun ist aber der christliche Glaube etwas, was Viele grund-sätzlich mit Glaubensgewissheit verbinden und alle Atheisen & Agnostiker einladen, "die Wahrheit selber zu entdecken", von Gott. in der Begegnung mit dem Auferstandenen und durch den Heilige Geist zur "Glaubensgewissheit" geführt zu werden!

Mein Gesprächsparner aber sagte: "Ich habe das in gewisser Weise hinter mir, ich war ja auch einmal so unterwegs. Aber aufgrund der Lebens- und Welterfahrung und mit all den Fragen und Zweifeln, die ich irgendwann nicht mehr wegblenden konnte und kann, ist mir diese Art von Gewissheit und Sicherheit nicht mehr möglich. Ich bin, versteh mich richtig, keiner, der den Glauben ganz verloren hat, ich bei kein Atheist - sondern eher Jemand, der nachwievor hofft, dass der christliche Glaube richtig ist und dass das Evangelium wahr ist. Ich hoffe es sehr! Aber ich bin mittlerweile auch ein 'Agnostiker', der sein 'Es kann (hoffentlich) wahr sein, ich wünsche es sogar - aber mit tiefer Gewissheit kann ich es nicht sagen - und vertraue darauf, dass mir dies nicht als Unglaube vor die Füße fällt!"

Mich hat das berührt und ich gebe es mal hier als Impuls weiter, dass nicht Jedem/Jeder die Glaubensgewissheit möglich ist, die Viele für das "A und O" halten.

Was meint Ihr?

L'Chaim

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39 Antworten
1 Antwort
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: @awhler

Mich hat das berührt und ich gebe es mal hier als Impuls weiter, dass nicht Jedem/Jeder die Glaubensgewissheit möglich ist, die Viele für das "A und O" halten.

Was meint Ihr?

L'Chaim

Ich denke, dass es vielen Menschen so geht, und dass das schon seit langer Zeit so ist. Ganz früher war es lebensbedrohlich, als Ketzer zu gelten, danach im Sinne der Zugehörigkeit zu einer großen sozialen Gemeinschaft noch lange schädlich, offen so über sein Glauben und Nichtglauben zu reden. Opportun war es immer, die offiziellen Bekenntnisse und Gebete mitzusprechen, die kirchliche Erziehung zu durchlaufen, danach die Rituale zu kennen und mitzumachen und die Fragen, was davon man wirklich glauben kann und glauben will, mit sich selbst auszumachen oder mit Menschen, denen man vertraute, aber nicht unbedingt mit Funktionschristen.

Mittlerweile hat sich da wohl der Wind gedreht. Christlicher Glaube kann nicht mehr als selbstverständlich vorausgesetzt werden, weniger als 50 % der Bevölkerung gehören einer der großen Kirchen an, und es ist die Frage, ob die Kirchen nicht den Bus verpasst haben.

Ich selbst habe irgendwann vor langer Zeit mal alles über Bord geworfen, bis auf die Kirchenmitgliedschaft, und dann nach und nach wieder Glauben aufgebaut. Der christliche Agnostiker aus dem Eingangsartikel ist mir jedenfalls sympathischer als Leute, die im Glaubenspoker ein Blatt vortäuschen, dass sie eigentlich gar nicht haben können.

 

tojak antworten
Jack-Black
Beiträge : 6191

@awhler Das ist in Glaubenssachen der Unterschied zu einem Atheisten (der möglichwerweise noch 'missionarisch' unterwegs ist, weil er God-Talk und Religion für schädlich hält) und der sagt: "Es gibt keinen Gott, das Christentum und Glaube sind grundsätzlich unwahr!" ...

 

Das ist eine falsche Darstellung der atheistischen Position.

Atheist zu sein bedeutet, nicht an die Existenz eines Gottes zu glauben. Man glaubt dann nicht an die Existenz von X, wenn man keine überzeugenden Gründe hat, an sie zu glauben. Weder bezieht sich der Atheismus speziell auf das Christentum, noch stellt er Behauptungen darüber aus, was grundsätzlich wahr oder unwahr sei. Insbesondere ergibt allein schon die Formulierung "der Glaube XYZ ist unwahr" aus atheistischer Perspektive keinen Sinn. Glaube ist das, was jemand hinsichtlich eines beliebigen Gegenstandes für eine Überzeugung hat: Glaube existiert nur als mentaler Zustand. Glaubenspositionen können nicht wahr oder unwahr sein, sie können lediglich vorhanden oder nicht vorhanden, zutreffend (bezüglich des Glaubensgegenstands) oder unzutreffend sein. 

 

Was nun Deinen zitierten Gesprächspartner angeht, so scheint er mir sehr wohl inzwischen ein Atheist zu sein in dem obigen Sinne und wiewohl er über sich selbst sagt:

Ich bin, versteh mich richtig, keiner, der den Glauben ganz verloren hat, ich bei kein Atheist - sondern eher Jemand, der nachwievor hofft, dass der christliche Glaube richtig ist und dass das Evangelium wahr ist. Ich hoffe es sehr!

Er hofft halt, dass der christliche Glaube oder das Evangelium richtig seien. Hoffen und glauben sind allerdings zwei unterschiedliche Angelegenheiten. Man glaubt stets dann etwas, wenn man (hinreichend) überzeugt davon ist, dass es sich so verhalte. Man hofft stets dann auf etwas, wenn man nicht davon überzeugt ist, dass es sich so verhalte. Wenn man es als (wünschenswerte) Möglichkeit vielleicht noch einräumt - aber eher aus psychologischen als epistemologischen Gründen.

Was die tatsächliche Glaubensposition Deines Gesprächspartners angeht, so hat er sie vermutlich hier zutreffend beschrieben:

Aber aufgrund der Lebens- und Welterfahrung und mit all den Fragen und Zweifeln, die ich irgendwann nicht mehr wegblenden konnte und kann, ist mir diese Art von Gewissheit und Sicherheit nicht mehr möglich.

Lebens- und Welterfahrung - das sind die Gründe, die ihn davon überzeugt haben, dass die christlich-theistische Position eigentlich nicht wahr sein kann. Er konnte die Belege dafür, die er so im Leben und der Welt fand, nicht mehr wegblenden, d.h. ausblenden oder ignorieren.

 

Ein Agnostiker sagt: "Ob es wahr ist, oder nicht, vermag ich nicht und vermag niemand zu sagen. Es kann wahr sein und es kann sich auch als falsch erweisen!"

Das ist eine zutreffende Darstellung der agnostischen Position. Sie bezieht sich auf das Wissen-Können hinsichtlich eines beliebigen Gegenstandes. Allerdings ist auch das Weglassen einer häufig anzutreffenden, aber falschen Assoziation hier richtig. Agnostiker gehen in den allerseltensten Fällen davon aus, dass die Wahrscheinlichkeiten fifty-fifty stehen. 

Ich als Atheist bin beispielsweise auch bezogen auf die Gotteshypothese ein Agnostiker. D.h. ich vertrete die Position, dass man nicht wissen kann, ob ein Gott existiere. (Jeder vernünftige Atheist muss meiner Ansicht nach immer auch Agnostiker sein, denn die anderen Atheisten haben meiner Ansicht nach nicht mehr Erkenntnismöglichkeiten als ich.) Das bedeutet aber nicht, dass ich ein atheistischer Wackelkandidat wäre. Denn: die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gott existiere, wie er üblicherweise verstanden wird, halte ich für gegen Null tendierend gering. Ich glaube nicht, dass ein Gott existiere. Und entsprechend verhalte ich mich.

Ich bin, um den Aspekt zu veranschaulichen, beispielsweise auch ein Agnostiker hinsichtlich der Hypothese, dass ich morgens, wenn ich aus der Tür trete, von einem herabfallenden Dachziegel oder einem Blitz erschlagen werden könne. Dennoch verlasse ich täglich das Haus: Die erwähnten Risiken eben als vernachlässigenswert gering einschätzend. Weiß ich, dass kein Dachziegel mir den Schädel zertrümmern wird heute? Nein, weiß ich nicht. Aber ich glaube es halt auch nicht - und verhalte mich entsprechend.

Wir verhalten uns stets gemäß dem, was wir glauben.

Die Glaubensposition ist sozusagen für unser praktisches Leben relevanter als unsere gnostische (?) Position.

Um es auf ein weiter unten in der Diskussion angesprochenes Beispiel anzuwenden: Wer einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche geht, der glaubt offensichtlich nicht daran, dass es einem möglichen Gott wichtig wäre, dass man regelmäßig den Gottesdienst besucht, also "den Feiertag heiligt". Ob das ein Ausdruck von Atheismus sei, lasse ich hier mal dahingestellt. So jemand ist dann eben dem speziellen Gott gegenüber, der auf die Heiligung des Feiertags insistiert, atheistisch. So, wie ja auch Ihr Christen hier gegenüber allen möglichen Gotteskonzepten gegenüber atheistisch eingestellt seid: indem ihr z.B. nicht die muslimisch-religiösen Regeln einhaltet, beweist ihr, dass Ihr keine Gründe habt, an den muslimischen Gott zu glauben.

Übrigens ist Dein Bekannter in gewisser Weise schon satirisch unterwegs, wenn er sagt:

Es kann (hoffentlich) wahr sein, ich wünsche es sogar - aber mit tiefer Gewissheit kann ich es nicht sagen - und vertraue darauf, dass mir dies nicht als Unglaube vor die Füße fällt!

Damit räumt er die Pascal'sche Wette mit einem Augenzwinkern vom Tisch. Er vertraut (d.h. glaubt...) darauf, dass ihm das Nichtglauben dessen, was entsprechend dem christlichen Dogma eigentlich geglaubt werden müsste, nicht am Ende, sollte sich doch herausstellen, dass mit dem Tod nicht alles zuende ist, vor die Füße falle. Das ist ziemlich nonchalant, und zeigt, dass er zumindest das Dogma eines strengen Richters am Jüngsten Tage nicht wirklich ernst zu nehmen vermag.

Die satirische Qualität besteht darin, das, was gemäß einem weitverbreiteten christlichen sola-fide-Dogma allein ausschlaggebend sei, nämlich den (richtigen) Glauben, als unwesentlich zu charakterisieren. Er vertraut, d.h. er glaubt, dass ihm das Nicht-Glauben nicht als Unglaube vor die Füße fällt. Sprachlich raffiniert! 🙂 Er drückt sich da auch schön vage aus, übt sich in der Kunst des Weglassens und legt sich nicht auf Zeitpunkt und konkrete Situation fest. Die sind für ihn als Kultur-Christen, der sich in einem kultur-christlichen Umfeld einem Christen gegenüber äußert, als mitzudenkende Hintergrundfolie schon vorhanden. Würde er mit einem Nicht-Christen, der in einem nicht-christlichen Umfeld sozialisiert wurde, so reden, wüßte sein Gegenüber vermutlich wenig damit anzufangen. Aber in unserer christlich geprägten Kultur funktioniert das gut und wir können ihn uns vorstellen, wie er im nicht wirklich erwarteten Fall, vor einem richtenden Gott zu stehen, nur mit einem Schulterzucken darauf zu antworten wüßte, warum er nicht, wie es doch vorgeschrieben oder zumindest von der allerobersten Obrigkeit erwünscht sei, richtig geglaubt habe: "Ach naja, ich habe einfach darauf vertraut, dass DU, Gott, da jetzt kein großes Ding draus machen werdest. Denn mal unter uns, so von Angesicht zu Angesicht... Wäre es DIR wirklich wichtig gewesen, dass ich an DICH glaube, hättest DU mein Leben und meine Welt gewiß mit deutlicheren, überzeugenderen Hinweisen ausgestattet, oder? Also come on, lass uns diese pro-forma-Veranstaltung schnell über die Bühne bringen. Jetzt bin ich hier, jetzt möchte ich auch meine so lang vermissten Freunde wieder treffen, darauf hatte ich ja öfter mal doch noch gehofft..."

 

jack-black antworten
1 Antwort
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

Nachtrag, weil Korrekturzeitraum abgelaufen.

Ich schrieb: Aber ich glaube es halt auch nicht - und verhalte mich entsprechend.

Ich hätte korrekterweise schreiben müssen: Aber ich glaube es eben - und verhalte mich entsprechend.

jack-black antworten


lhoovpee
Beiträge : 3547

@awhler 

Sich einzugestehen, dass man falsch liegen kann, ist eine Stärke. Und das hat dein Gesprächspartner getan. 

Das kann man auch tun, obgleich man eine tiefe Gewissheit hat; und die dein Gesprächspartner scheinbar nicht mehr hat.

Ich finde es sogar sehr gut, wenn Zweifel und Ungewissheiten nicht immer direkt als etwas schlechtes gesehen werden. Immerhin helfen diese uns, uns weiter zu entwickeln und uns selbst und unseren Glauben zu hinterfragen.

lhoovpee antworten
BrunoSchulz
Beiträge : 19

hier sagte jemand was Viele auch meinen, etwa:

"Mir ist lieber jemand spricht seine Zweifel aus, als so zu tun als ob er überzeugter Glaubender ist".

 Wenn es auch Viele nicht glauben: Es gibt Millionen die absolut verwurzelt sind im Glauben. Im Glauben an Gott die allerheiligste Dreifaltigkeit, die lebt und herrscht von Ewigkeit zu Eewigkeit. Millionen, dass Gott, dass Jesus Christus jetzt in diesem Moment lebt und ist und bei Dir sein kann, wenn Du es so willst. Dass Jesus in der Hostie der Kommunion leiblich da ist. Er hat einen Leib mit dem Er auferstanden ist.

Warum wir dann diesen Leib nicht sehen?

Weil Gott zu Moses sagte, wer Mich sieht muss (vorher) sterben.

 Die genannten Millionen Tiefgläubigen glauben und wissen auch, dass sie wie Paulus schrieb, im Sterben Gott sehen, denn den Leib verlassen bedeutet Gott sehen wusste Paulus.

Warum wir uns auf Paulus so sehr verlassen können? Er wusste das alles und mehr was es uns hinterließ, direkt von Jesus Christus. Er empfing das alles im DamaskusEreignis von Jesus der ihm sagte; Ich bin Jesus den du verfolgst.

Paulus wurde zunächst blind von dem Ereignis. Später wieder sehend, als ihm Jesu Apostel, allen voran Petrus, alles was in Paulus gelegt wurde erklärte und eröffnete, denn es war zuviel was Christus in Saulus den Christenverfolger  vor den Toren Damaskus gelegt hatte.

Aber dem, der nun Paulus war, bekam alles was in ihn gelegt wurde in Klarheit eröffnet von den Aposteln, wie wenn uns jemand hilft ein IT-Programm zu verstehen. Und Gott war bei Seinem Werkzeug Paulus, so lange Paulus wirken konnte bis er enthauptet wurde.

Deshalb können wir uns wirklich vertrauensvoll auf  Paulus verlassen, der uns Jesu Worte näher bringt, die wir schon vor Paulus hörten.

Mir erschien die Heilige Schrift oft unterteilt in vier Teile: Die Gottes, in denen Gott dem Moses und damit uns, sichselbst offenbart und erklärt. Gott spricht oft zu Moses, aber das Erste Mal als Moses Gott hört im Brennenden Dornbusch, sagt Gott zu Moses als dieser bittet dass Gott sich ihm zeige: "Wer Mich sieht, muss  (vorher) sterben". 

Der zweite und wichtigste Teil, natürlich der von und über Christus der uns im Neuen Testament alles von und über Gottes Sein erklärt und eröffnet. Die absolute Wahrheit und nichts als die Wahrheit des lebendigen Gottes.

Als dritten Teil meiner Glaubenshilfen las ich oft in der "Offenbarung" die ich natürlich als einfacher Handwerker (Porträtist und Medaillengraveur) oft nicht wirklich verstand, aber das ist egal wenn man Christus "hat". Ja, Christus haben ist möglich, denn Jesus Christus fragt und "glaubst du das?" (Johannes 11:26) Glaube ist nun mal Voraussetzung und nach dem Tod bei Gott zu bleiben.

Als vierten Teil dient mit die Apostelgeschichte, die in englisch Acts heißt, weil sie die Aktivitäten, Taten und Reden der Apostel wiedergibt, die uns im Glauben helfen in und mit Gott zu leben.

Vielen Suchenden im Glauben habe ich schon geholfen per Mail und würde mich freuen auch mit die zu korrespondieren in Mails 

[- gestrichen -;  bitte die Regeln beachten! EMail-Adressen in Postings sind nicht zulässig; mfg fr 🙂 sch80-mod]

Euer Bruno

 

brunoschulz antworten
1 Antwort
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1459

@brunoschulz 

Hallo BrunoSchulz,

bitte lies dringend mal die Spielregeln hier durch! Erneut muss ich eine EMail-Adresse streichen, die du regelwidrig gepostet hast.

Freundliche Grüße

fr 🙂 sch

frosch80-mod antworten


Tatokala
Beiträge : 4579

@awhler als Impuls weiter, dass nicht Jedem/Jeder die Glaubensgewissheit möglich ist, die Viele für das "A und O" halten.

Ich denke das eigentlich schon sehr lange, daß so eine extreme, simple Glaubensgewissheit gar nicht für jeden als Weg bestimmt ist.

 

lg Tatokala

tatokala antworten
1 Antwort
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@tatokala Bei der Konfirmation meiner Tochter sagte der Pastor, dass Zweifel zum Glauben dazugehören. 
Und dass man seine Zweifel selber durchleben muss.

chai antworten
Alexy9
 Alexy9
Beiträge : 2

@awhler Ich kann deinen Gesprächspartner gut verstehen, und ehrlich gesagt finde ich das gar nicht widersprüchlich. Glaube wird oft mit absoluter Gewissheit gleichgesetzt, dabei ist er für viele eher ein Leben zwischen Hoffnung und Zweifel. Selbst in der Bibel ist Zweifel allgegenwärtig – Thomas, Hiob, die Psalmen. Ein „christlicher Agnostiker“ sagt vielleicht einfach ehrlich: Ich hoffe, aber ich behaupte nicht mehr, alles sicher zu wissen. Das wirkt für mich authentischer als gespielte Sicherheit. 

[- Werbung gestrichen -  bitte keine werbenden Links im Forum; mfg fr:-)sch80-mod]

alexy9 antworten


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