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Ewigkeit (erahnen)

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Seidenlaubenvogel
Themenstarter
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2. Korinther 17 Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, 18 uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig. 

Johannes 6, 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt

… möchte den Faden von hier hiermit gerne in einen neuen Thread ziehen.

 

Woran erkennst du in deinem Leben Ewigkeit?

Welche Bedeutung hat Ewigkeit für dein jetziges Erleben?

 

Freue mich über eure Gedanken und auf unseren Austausch.

LG von Lachmöwe

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Ewigkeit hat für mich - eben NICHTS mit dem Tod zu tun.

Das ewige Leben - dauert an.

    ... auch ~> und gerade: Jetzt. <~

Und: Ich darf mich entscheiden.

Ich darf Teil dessen sein.

 

Für mich zählen (notfalls) die 7 Minuten am Tag, in denen ich ~

                              glücklich, gelöst, im flow, tanzend, lachend, gut gelaunt, schmerzbefreit, mit einem anderem Menschen                                                                    verbunden, im Gebet, klar im Hier & Jetzt, frische Luft bewusst atmend in der Natur, Gedichte schreibend                                                                oder auch mit hochgekrempelten Ärmeln die Hausarbeit erledigend war, bin, sein darf - 

 . . . mehr als der Rest. Das Gute ist *für mich* was mir und anderen auf gesunde Weise gut tut, um Gutes zu tun.

Das darf von mir aus gerne in Ewigkeit so weitergehen. Alles andere wird nach und nach überwunden, darf & wird sterben,

daran glaube ich. Vielleicht ändert sich das noch mal, was ich nicht hoffe, aber in diesem Moment gehe ich davon aus, dass es so ist.

Auch wo Schmerzen, Sorgen, Kummer, Angst, Trauer, Enttäuschungen etc. heute ~> noch <~ den in messbarer Zeit "größten Teil" unserer Tage ausmachen mögen (ist das denn wirklich so?, egal, das nur nebenbei, denn: selbst wenn), sind sie doch nur ein Krümelchen gemessen an der Ewigkeit.

 

DAS ist für mich das Herz der guten Botschaft darin. Dass ich heute schon glauben darf, wie unwichtig dieser ganze Schmarren ist.

Dass ICH mich heute schon an die 7, 8, 9, 10, ...15 Minuten echten Glücks am Tag klammern darf.

Mich darauf "beschränken" darf, erweitert alles andere. … Das erscheint mir so bedeutsam, dass ich es nochmals sage:

Das ehrlich empfundene, gesunde Gute bewusst öfter zu teilen als alles andere, erweitert meinen Horizont.

In jeder Hinsicht.

(Verhindert, nebenbei gemerkt, auch Gedanken von „hoffentlich ist es bald vorbei“ und verlängert Wünsche von: „ach, gerne endlos weiter SO!“ …)

Weil es mich Tag für Tag für Tag daran erinnert, dass das andere nicht nur weh tut, nicht nur jeder Mühe wert ist, es zu überwinden (btw.: für mich UND andere; Stichwort soziale Ungerechtigkeiten etc.), ...

sondern, dass es schlichtweg NICHT zählt.

 

 

*

Ich darf mich demnach auch ~und soll womöglich sogar!* dem Guten in meinen Gesprächen die Ehre geben.

 

Muss nicht künstlich Dinge schönreden, muss nicht frömmeln, das hat Gott nun wirklich nicht nötig: Dass ich ihm 

(ausschließlich) in Lippenbekenntnissen huldige. Das zu können, das auch gelegentlich zu tun, um die Fähigkeit (die ja darin liegt, und nicht zu knapp) mir zu erhalten, mag wichtig sein.

 

Doch wenn es darum geht, das Geschenk der Ewigkeit zu *feiern* ... geht es um jede Sekunde.

Das Lächeln, das du einem sorgengequälten Menschen in den Blick zauberst, ... in Erinnerung rufst, zu welchem Freude~empfinden und teilen er oder sie fähig ist ...!

 

Komplimente zum Beispiel ... warum so viele damit geizen, wird sich mir (hoffentlich) nie erschließen.

Hier ist auf denkbar simple Weise so viel Gutes (weiter) zu verschenken, das dann auch andere Menschen ihrem Ewigkeits~Schatz

gutschreiben könn(t)en. Wer sind wir denn, das wir einander so darum betteln lassen? Haben wir nicht die Fähigkeit geschenkt bekommen, das Schöne, Gute, Gelungene, Heitere, Inspirierende, Mutige, ... kurz: Das Wundervolle aneinander zu entdecken?

Haben wir keine Stimme, nicht die Worte geschenkt bekommen, es zu sagen, es miteinander zu teilen?

Ist nicht, das Gute, das wir voneinander wissen, ungeteilt zurückzuhalten, bis es ... uns "nutzt", uns "nicht mehr gefährlich werden kann", es "gesellschaftlich üblich ist" -  nichts anderes als Furcht? Ist uns nicht geboten worden, uns NICHT zu fürchten?

 

... Ewigkeit scheint doch, wenn mensch sich erst mal darauf einlässt, sehr viel komplexer zu sein als:

"egal, durchhalten, danach wird´s besser!" ... puh, mir wird ganz kalt, wenn ich nur versuche, mich darauf einzulassen.
Ja, ich verstehe, wenn jemand, der 24/7 heftige Schmerzen leidet, sich nach dem Tod sehnt. Aber das gibt mir nicht das Recht, es ihm gleich zu tun. Vor allem: Nimmt es mir nicht das Recht, mich über all das schmerzbefreit Gute in meinem Leben zu freuen.

Lässt mich auch die Pflicht erkennen, es mit anderen ~> zu teilen <~. 

Und zwar aus meiner eigenen Entscheidung heraus.

(Wie, wo, bei wem) Gelingt mir das, heute?

 

 

Als Autorin muss ich damit leben, dass zwischen meiner Arbeit und deren konkreter Nutzbarmachung, wenn man das überhaupt in diese Begriffe zwängen muss, nicht selten Jahre liegen. Manchmal auch nur ein paar Klicks.

Aber die Zeit dazwischen ... bin ich ja auch. Bin ich der Mensch, die ich bin. Und dadurch allein schon ein Teil der Ewigkeit.

Jeder überwundene Funke Unmut (über mangelnde Bezahlung z.B. und die daraus resultierenden Folgen, Folge-Schmerzen ...                               

ein weites Feld) verringert den Todesstachel.

Denn ich werde, wo mein Trost gebraucht wird, auch um so selbstverständlicher ~> ehrlichen Herzens, nicht nur fromm <~                               

einem anderen Menschen beistehen können. Nicht, weil ich dafür bezahlt oder weil ich gebraucht werde, sondern weil es mir                                 

ein aufrichtiges Bedürfnis ist, das Gute zu ~ >teilen <~. 

 

Auch wenn es mich manchmal noch traurig macht, wie wenige Menschen tatsächlich zum Teilen bereit sind,                                                       stattdessen noch im Geben & Nehmen stecken. (Wir haben nichts zu geben, Herr Göttin noch mal!

... und auch dieser kurze Moment ... wird vergehen.

Was bleibt, ist Ewigkeit.

 

                    Jedes Lächeln verlängert diese.

 

 

 

                   ~

 

 

 

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... Ewigkeit vom Tod her zu erklären oder sich von dem aus zu nähern, finde ich schwierig, weil ich den Tod nicht für einen Teil der Ewigkeit halte. Das nur als Gedanke, der sich noch zusätzlich . . . aufgedrängt? Angeboten? Eingeschlichen hat.

 

 

 

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Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
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@ladygiant ... in der Ewigkeit hat Tod auch keinen Raum. ❤️ Dennoch begleitet mich der Gedanke an Ewigkeit auch im Blick auf Leben nach dem Tod.

Gestern war in mir der Gedanke präsent, dass wir (also das ganz große wir ALLE) bestenfalls im Tod Gott unser Leben geben; ....was wir (wir, die wir an Gott glauben) letztendlich auch jeden Tag tun. 

Römer 12,1 Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Einig waren wir uns bei Ewigkeit... - im Moment. Aktuell bewegen wir uns offensichtlich in der Zeit - die Ewigkeit ist weniger greifbar. Mit Vergänglichkeit sind wir täglich stets konfrontiert - mit dem Tod überwinden wir sie (im Blick auf Jesu Auferstehung). Ganz ausblenden kann ich den Tod bei dem Thema nicht, auch wenn für mich entscheidender ist, wie erlebe ich die Ewigkeit jetzt. Und ganz präsent (u.a. auch bewusst zeitlos) kann sie mir in der Liebe, in der Musik und der Literatur sein.

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Chai
 Chai
Beiträge : 4829

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Beiträge : 30188

 Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen

                und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht

       durch das Evangelium.

 

2. Tim 1,10b )

 

.......................................... der aktuelle Wochenspruch.

Wie`s aussieht, bekommen wir für unser Thema gerade himmlischen Aufwind.

 

 

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Dass Kunst im Allgemeinen, Musik insbesondere und gerade aufgrund der Herausforderung, oder Einladung,

eigene Bilder zu evozieren auch die Literatur, gute Transporteure für die Idee der Ewigkeit sind, auch gute Wege, sie zu erfahren,

empfinde ich auch so.

Wenn ich mir dann aber anschaue, vor welche enormen Aufgaben wir gerade gestellt sind, ... dann kann ich nicht anders,

als mir einen Austausch in einem christlichen Forum im Jahre 2024 in einem friedlichen Umfeld, wie es unser Land ja bietet, etwas bis deutlich umfangreicher zu wünschen.

Unabhängig davon, ob und wie mir dieser Wunsch erfüllt wird, schwingt darin ja die berechtigte Hoffnung mit,

dass wir uns noch mal neu daran erinnern, dass Christsein umfassende Lebensbejahung ist.

 

*

 

Die Ewigkeit zu spüren, unsere Sinne daraufhin immer mehr zu verfeinern ... fordert etwas von uns.

Wo nötig: Unseren Umgang mit unseren Sinnen, unserer Wahrnehmungsfähigkeit nochmals neu zu klären;

unseren Anspruch an Unterhaltenseinwollen, Abgesichertseinwollen, an Eskapismus, viell. ein Übermaß an Sinnesfreuden etc.

Das alles kenne ich auch von mir und kann daher sagen, je feinfühliger ich "hinhöre", woher die inneren oder verinnerlichten Stimmen kommen, die ich ernst nehme oder überhöre ... um so klarer verstehe ich das Wort.

Nicht im Unterschied zu anderen Menschen, sondern im Unterschied dazu, wie und wer ich selbst früher einmal war. 

Und um den Bogen wieder zum Thema zurückzuführen: Ewigkeit ist  *meiner Erfahrung nach* keine bloße Sache der eigenen Meinung. Sondern wie wir diese begreifen, wirkt sich sogar ganz entscheidend auch auf unser Mitgefühl, unser Miteinander aus.

Je mehr ich selbst erfahre, mir erlaube, jemand zu sein, der seine Sinne klärt, nüchtern lebt . . .

                    (im weitesten Sinne und nat. immer so gut es eben geht + etwas Übung)

. . . um so mehr traue ich auch anderen zu, Freude an einem nüchtern-klaren Lebensstil zu haben - und die spirituellen Geschenke zu empfangen, die mit einem solchen einhergehen. Und: Beides zu teilen; sowohl die Lebensart als auch das Geschenk des mitfühlenden Wir´s.

(Im konkreten Gegensatz zu einem rein strukturellem Wir, wo jeder eben nur seinen "Platz" hat, damit ein wie auch immer geartetes menschgedachtes System "funktioniert".) Das alles - wird ja bekanntlich vergehen.

Was bleibt?

. . . 

 

Ich denke, fühle vor allem: Dass unsere (jeweilige) Antwort darauf uns einen Schlüssel zur Ewigkeit geben kann.

 

Für mich ist es Liebe. Ist es Freude. Ist es Sinnhaftigkeit.

 

Wo ich diese in Musik und Literatur etc. finde, ist es nicht Musik oder Literatur an sich, ... sondern die Freude daran, dass jemand liebesbeseelt war, das, was ihr (oder ihm) Sinn macht, in Musik oder Kunst zu übersetzen ~ um auch uns daran teilhaben zu lassen.

Liebe, Freude & Glückseligkeit, ich hätte vor 30 Jahren nie gedacht, dass ich so einen Satz mal schreibe, wird es ewig geben.

Arbeitsverträge und Rentenversicherungen vermutlich eher nicht. Um so wichtiger *erscheint es mir*, dass wir eben auch unsere ganz alltäglichen Lebensentscheidungen uns daraufhin zu hinterfragen *wagen*, wie ewigkeitstauglich sie sind.

Und selbst wenn nicht - dürfen wir sie nach oben abgeben. Nochmal "gegenchecken" lassen.

Und verändert & spirituell gewaschen 😉 zu uns zurücknehmen.

 

. . .

Zumindest ist das meine Art, die Arbeit zu tun. Und in meinem Fall war & ist das eine Menge Arbeit ..., gemessen an meiner Motivationserschöpfung, die mich gerade in diesen Wochen elendig plagt, hab ich da aktuell auch noch einiges zu lernen ... das nur nebenbei.

 

 

................. interessant wäre für mich: Wie bist du, liebe Seidenlaubenvogel, denn auf das Thema gekommen?

Wie hat dich die Inspiration "erwischt"?

 

Irgendwie scheint das Thema ja gerade dran zu sein, ... freiwillig hätte ich mich nicht so reingekniet; da schwingt bei mir schon eindeutig etwas "Gewolltes" mit ~ somit letztlich auch Zusage und Segen.

 

... ihr, die ihr ernsthaft bis hierher gelesen habt ... pfff, ... ich weiß nicht, ob ich das gemacht hätte.

Ich hätte es euch auch nicht übel genommen, wenn ihr stattdessen aus dem Fenster geschaut hättet!

Wolken, Vögel, Wetter, Sterne & Bäume! ... halte ich definitiv für aussagekräftiger als mein Getippsel hier.

 

In diesem Sinne: Auch euch einen schönen Dienstag!

 

                & LG von LG

 

 

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2 Antworten
Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 2325

@ladygiant Guck an, jetzt hab ich den Beitrag wiederentdeckt - nur für heut ist es mir zu spät zum Antworten. 
Bis morgen oder später!

Und, liebe Ladygiant, zu deiner Frage an anderer Stelle… und ich verstand erst später, dass diese Frage an mich gerichtet war. Ich habe keine Angst, Beiträgen später zu antworten oder auch sie unbeantwortet zu lassen und habe hier auch keine weitere andere Angst. Jede*r hat so seine eigene Weise, wie er* das Forum nutzt. Mir taugt es am besten, wenn ich mir Zeit zum Lesen und Schreiben zugleich nehme. Eine fixe Regel ist aber auch das nicht.

seidenlaubenvogel antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@seidenlaubenvogel ... das eilt ja nicht. Bis Ende September möchte ich auch wieder mehr Zeit offline verbringen.

Auch dir einen guten Start in den Herbst!

 

LG

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Seidenlaubenvogel
Themenstarter
Beiträge : 2325

Johannes 12, 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. 25 Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben. 26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.

Täuscht euch nicht! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten!
Galater 6,7

Teilt ihr diese Auffassung? Wir säen gewissermaßen unser Erdenleben und daraus hervorgehen wird, was bereits zuvor war, jetzt schon ist und auch das (nicht sichtbare und trotz Wissen um Christi Auferstehung nicht vorstellbare) ewige Leben sein wird?

seidenlaubenvogel antworten
3 Antworten
Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 2325

wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben. [Aus Johannes 12,25]

Wie versteht ihr das?

seidenlaubenvogel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@seidenlaubenvogel 

Wer sein (egoistisches) Leben auf dieser Welt an die zweite Stelle setzt (zugunsten einer besseren Wahl griech miseo), der wird sein Leben bewahren zum ewigen Leben.

 

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1277

@seidenlaubenvogel 

wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben. [Aus Johannes 12,25]

Wie versteht ihr das?

Das ist eine schlechte Übersetzung, denn Jesus hat sicherlich nicht gelehrt zu hassen. Das würde Seiner ganzen Lehre widersprechen. Hass verdirbt die Seele.

Zum Vergleich hier die Einheitsübersetzung: Joh 12,25 Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.

Wer an seinem weltlichen Leben festhalten will, ist nicht offen für das neue Leben aus Gott. Es geht um die Bereitschaft, das alte Leben loszulassen, damit das neue Leben kommen kann.

maria antworten
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