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Frage an römische Katholikinnen und Katholiken

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kerygma
Themenstarter
Beiträge : 774

Guten Morgen,

die Frage richtet sich an Christen, die mit einer römisch-katholischen Gemeinde verbunden sind.

Nutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?

Antwort
292 Antworten
1 Antwort
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 1407
Veröffentlicht von: @kerygma

Nutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?

Ich nutze ihn, um gezielt Sachen nachzuschauen oder nachzulesen, aber nicht als gewöhnliche Lektüre von vorne nach hinten. 

Da ich wie gesagt gezielt suche, habe ich mit dem Aufbau kein Problem, habe mich damit aber auch nicht vertieft beschäftigt. 

Für den Einstieg empfehle ich das Kompendium des Katechismus. 

Wie ist es für dich? 

pankratius antworten
kerygma
Themenstarter
Beiträge : 774
Veröffentlicht von: @holger-f
Inhaltlich entspricht der Begriff aber nicht der katholischen Lehre, denn er konserviert und transportiert ungerechtfertigterweise das Vorurteil, Katholiken wollten sich den Himmel durch eigene gute Taten und Pflichten „erkaufen“.
 
 

Dazu hatte ich ausreichend Quellen genannt, die in ihrer praktischen Wirkung genau diese Problematik anzeigen. Natürlich kannst Du davor die Augen verschließen und das ganze ignorieren. Das ist auch ok. Mitlesende können am Ende beurteilen, ob meine Argumentation fundiert war oder nicht.

kerygma antworten


Holger F.
Beiträge : 700
Veröffentlicht von: @kerygma

Nur dass eben die Reformatoren mit ihren Thesen auf die Missbräuche in der katholischen Kirche antworteten und nicht umgekehrt.

Zunächst reagieren die Reformatoren auf die als Missbräuche empfundenen Zustände der Kirche. Dann reagiert das Tridentiner Konzil auf die als Irrlehren eingeschätzten Zustände des Protestantismus…

Und dann reagiert ein Reformator auf Irrlehren des jeweils anderen. Im Grunde gilt dieser unbefriedigende „Ansatz“ bis heute..

holger-f antworten
9 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5541

@holger-f

Du wolltest doch schweigen?

Ich selbst habe mir gerade ein Buss-Schweigen auferlegt, mich zu diesem Thema heute und morgen nicht mehr zu äußern…
(Sorry, der musste jetzt sein - ich hab grad Deinen vorigen Beitrag gelesen und dann gleich den nächsten)
chai antworten
Holger F.
(@holger-f)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 700

@chai 

Du liest meine Beträge, wie schön… 😅

Ich hoffe, diese kleine Unterbrechung siehst du mir nach. Bis morgen versuche ich, es durchzuhalten. Versprochen! 😎

LG und schönes erholsames Wochenende! 

holger-f antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5541

@holger-f 🙂

chai antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@chai Ich bin hier eh raus. Nachdem ich hier vehement als Lügner dargestellt wurde, weil ich begründet habe, wieso ich das Rechtfertigungsverständnis problematisch finde, man mir Steinbruchexegese vorgeworfen hat, Falschdarstellungen, und alles was geht, man jetzt aber eingeknickt ist und auf die historische Erklärung dessen umgeschwenkt ist, was vorher geleugnet wurde, ist das Thema für mich durch. Katholische Apologetik hat offensichtlich immer noch mittelalterliche Züge. Bloß keine Kritik an der heiligen Kirche. Das war auf vielen Ebenen aufschlussreich.

kerygma antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2518

@kerygma 

"So, jetzt beruhigen wir uns alle mal ein bisschen, atmen tief durch und lassen mal gaaanz langsaaaaam unsere Luft raus ....sehr schön ....  Sooo, geht's wieder?" 

Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt 😘 

Und gut is. 😆 

L'Chaim

awhler antworten
frosch80-mod
Moderator
(@frosch80-mod)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1568

@awhler 

Jepp!

"Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt"

Hmm... bloß welcher? Der evangelische oder der katholische?

 

 

frosch80-mod antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2518
Veröffentlicht von: @frosch80-mod

@awhler 

Jepp!

"Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt"

Hmm... bloß welcher? Der evangelische oder der katholische?

 

 

😉

https://www.youtube.com/watch?v=uvSLONArzEk

Jedem, das --- äh --- der seine ... oder so ... manchmal fallen mir immer solche Songs ein!

L'Chaim

awhler antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1804

@kerygma 

Guten Morgen,

Wenn du der Sache wirklich auf den Grund gehen willst - ich kenne zwei junge Männer die schon oft öffentlich (also Remote) Diskussion mit Protestanten, Moslems oder Orthodoxen geführt haben.  

Beide haben sich mit der Theologie bzw Kirchengeschichte intensiv beschäftigt bzw. Studiert.

Ich selbst bin halt kein Apologete, ich bin hab zum Beispiel lange nicht auf alles eine Antwort, bin Katholisch geworden weil der Ansatz nach meiner Wahrnehmung mehr Sinn macht als die anderen Ansätze welche subjektiv für mich keinen festen Grund hatten. Das reicht aber nicht aus um tiefere Diskussionen zu führen.

Wenn du Interesse hast, suche ich die Kontaktmöglichkeiten raus, am besten eine PN schreiben sonst übersehe ich das hier 

Eddie 

kappa antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@kappa ???

Entschuldige, aber der katholische Glaube ist objektiv definiert, ich kann nichts dafür, wenn Katholiken den eigenen Glauben nicht kennen.

Ich brauche keine Internetapologeten.

kerygma antworten
Holger F.
Beiträge : 700
Veröffentlicht von: @kerygma

Mitlesende können am Ende beurteilen, ob meine Argumentation fundiert war oder nicht.

Das stimmt. Nur dass sie nicht notwendigerweise zu einer „höheren Erkenntnis“ kommen, wenn sie lediglich ihre alte, mit trüben Gläsern ausgestattete konfessionelle Brille benutzen.

Leider sind auch wir nicht zu dieser „höheren Erkenntnis“ durchgedrungen, die nämlich darin bestünde, dass die hier konturierten Positionen nichts anderes sind als zwei historisch hervorgebrachte, geistliches Terrain absteckende Sichtweisen, die aber harmonisierbar wären, guten Willen vorausgesetzt.

Der Katholizismus hat aus der Geschichte gelernt und sich dergestalt weiterentwickelt, dass er heute die Wahrheitselemente anderer Religionen und Konfessionen anerkennt (Nostra aetate) und im Dialog der Religionen und ökumenischen Gesprächen weiterentwickelt. Im Protestantismus ist es im Grunde in kleinerem Maßstab ähnlich.

Lediglich in überschaubaren evangelikalen Nischen werden noch ausgrenzende Wahrheitsansprüche und konfessionelle Selbstvergewisserungsmechanismen gepflegt. 

Wenn‘s hilft, bitte…

 

holger-f antworten
1 Antwort
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@holger-f keine Ahnung. Mein Thema war ein anderes. Das habe ich begründet.

kerygma antworten


Holger F.
Beiträge : 700
Veröffentlicht von: @frosch80-mod

"Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt"

Hmm... bloß welcher? Der evangelische oder der katholische?

 

Ich wäre mit beiden zufrieden, ich hoffe die anderen Diskutanten auch 🤗

holger-f antworten
Holger F.
Beiträge : 700
Veröffentlicht von: @kerygma

ich kann nichts dafür, wenn Katholiken den eigenen Glauben nicht kennen

 

Man bin ich froh, dass du mir meinen Glauben erklärst. 😅😂🤣

holger-f antworten


Holger F.
Beiträge : 700
Veröffentlicht von: @kerygma

Daß sich aber ein gläubiger Christ gewohnheitsmäßig immer wieder schwere Sünden gegen Gott begeht, halte ich für unwahrscheinlich oder würde mich zumindest an der ernsthaften Bekehrung zweifeln lassen.

Wer spricht von „gewohnheitsmäßig“? Meine ursprüngliche Frage, wie mit einem (!) Mord in eurer Gemeinde umgegangen würde, - „täte er passieren“ - ist, glaube ich, noch offen. 

holger-f antworten
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