Frage an römische Katholikinnen und Katholiken
Guten Morgen,
die Frage richtet sich an Christen, die mit einer römisch-katholischen Gemeinde verbunden sind.
Nutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?
Veröffentlicht von: @kerygmaNutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?
Ich nutze ihn, um gezielt Sachen nachzuschauen oder nachzulesen, aber nicht als gewöhnliche Lektüre von vorne nach hinten.
Da ich wie gesagt gezielt suche, habe ich mit dem Aufbau kein Problem, habe mich damit aber auch nicht vertieft beschäftigt.
Für den Einstieg empfehle ich das Kompendium des Katechismus.
Wie ist es für dich?
Veröffentlicht von: @holger-fInhaltlich entspricht der Begriff aber nicht der katholischen Lehre, denn er konserviert und transportiert ungerechtfertigterweise das Vorurteil, Katholiken wollten sich den Himmel durch eigene gute Taten und Pflichten „erkaufen“.
Dazu hatte ich ausreichend Quellen genannt, die in ihrer praktischen Wirkung genau diese Problematik anzeigen. Natürlich kannst Du davor die Augen verschließen und das ganze ignorieren. Das ist auch ok. Mitlesende können am Ende beurteilen, ob meine Argumentation fundiert war oder nicht.
Veröffentlicht von: @kerygmaNur dass eben die Reformatoren mit ihren Thesen auf die Missbräuche in der katholischen Kirche antworteten und nicht umgekehrt.
Zunächst reagieren die Reformatoren auf die als Missbräuche empfundenen Zustände der Kirche. Dann reagiert das Tridentiner Konzil auf die als Irrlehren eingeschätzten Zustände des Protestantismus…
Und dann reagiert ein Reformator auf Irrlehren des jeweils anderen. Im Grunde gilt dieser unbefriedigende „Ansatz“ bis heute..
Du wolltest doch schweigen?
Ich selbst habe mir gerade ein Buss-Schweigen auferlegt, mich zu diesem Thema heute und morgen nicht mehr zu äußern…
@chai Ich bin hier eh raus. Nachdem ich hier vehement als Lügner dargestellt wurde, weil ich begründet habe, wieso ich das Rechtfertigungsverständnis problematisch finde, man mir Steinbruchexegese vorgeworfen hat, Falschdarstellungen, und alles was geht, man jetzt aber eingeknickt ist und auf die historische Erklärung dessen umgeschwenkt ist, was vorher geleugnet wurde, ist das Thema für mich durch. Katholische Apologetik hat offensichtlich immer noch mittelalterliche Züge. Bloß keine Kritik an der heiligen Kirche. Das war auf vielen Ebenen aufschlussreich.
"So, jetzt beruhigen wir uns alle mal ein bisschen, atmen tief durch und lassen mal gaaanz langsaaaaam unsere Luft raus ....sehr schön .... Sooo, geht's wieder?"
Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt 😘
Und gut is. 😆
L'Chaim
Jepp!
"Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt"
Hmm... bloß welcher? Der evangelische oder der katholische?
Veröffentlicht von: @frosch80-modJepp!
"Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt"
Hmm... bloß welcher? Der evangelische oder der katholische?
😉
https://www.youtube.com/watch?v=uvSLONArzEk
Jedem, das --- äh --- der seine ... oder so ... manchmal fallen mir immer solche Songs ein!
L'Chaim
Guten Morgen,
Wenn du der Sache wirklich auf den Grund gehen willst - ich kenne zwei junge Männer die schon oft öffentlich (also Remote) Diskussion mit Protestanten, Moslems oder Orthodoxen geführt haben.
Beide haben sich mit der Theologie bzw Kirchengeschichte intensiv beschäftigt bzw. Studiert.
Ich selbst bin halt kein Apologete, ich bin hab zum Beispiel lange nicht auf alles eine Antwort, bin Katholisch geworden weil der Ansatz nach meiner Wahrnehmung mehr Sinn macht als die anderen Ansätze welche subjektiv für mich keinen festen Grund hatten. Das reicht aber nicht aus um tiefere Diskussionen zu führen.
Wenn du Interesse hast, suche ich die Kontaktmöglichkeiten raus, am besten eine PN schreiben sonst übersehe ich das hier
Eddie
Veröffentlicht von: @kerygmaMitlesende können am Ende beurteilen, ob meine Argumentation fundiert war oder nicht.
Das stimmt. Nur dass sie nicht notwendigerweise zu einer „höheren Erkenntnis“ kommen, wenn sie lediglich ihre alte, mit trüben Gläsern ausgestattete konfessionelle Brille benutzen.
Leider sind auch wir nicht zu dieser „höheren Erkenntnis“ durchgedrungen, die nämlich darin bestünde, dass die hier konturierten Positionen nichts anderes sind als zwei historisch hervorgebrachte, geistliches Terrain absteckende Sichtweisen, die aber harmonisierbar wären, guten Willen vorausgesetzt.
Der Katholizismus hat aus der Geschichte gelernt und sich dergestalt weiterentwickelt, dass er heute die Wahrheitselemente anderer Religionen und Konfessionen anerkennt (Nostra aetate) und im Dialog der Religionen und ökumenischen Gesprächen weiterentwickelt. Im Protestantismus ist es im Grunde in kleinerem Maßstab ähnlich.
Lediglich in überschaubaren evangelikalen Nischen werden noch ausgrenzende Wahrheitsansprüche und konfessionelle Selbstvergewisserungsmechanismen gepflegt.
Wenn‘s hilft, bitte…
Veröffentlicht von: @frosch80-mod"Stellt Euch vor, wie Gott Euch kräftig in den Arm nimmt"
Hmm... bloß welcher? Der evangelische oder der katholische?
Ich wäre mit beiden zufrieden, ich hoffe die anderen Diskutanten auch 🤗
Veröffentlicht von: @kerygmaDaß sich aber ein gläubiger Christ gewohnheitsmäßig immer wieder schwere Sünden gegen Gott begeht, halte ich für unwahrscheinlich oder würde mich zumindest an der ernsthaften Bekehrung zweifeln lassen.
Wer spricht von „gewohnheitsmäßig“? Meine ursprüngliche Frage, wie mit einem (!) Mord in eurer Gemeinde umgegangen würde, - „täte er passieren“ - ist, glaube ich, noch offen.