Gibt es Gott wirklich?
Warum braucht es Gott und warum sollte es ihn geben? Energie ist nachweisbar (überall ind verschiedensten Formen). Warum darf Gott da sein, von Anfang, aber Energie nicht?
Was spricht dagegen dass Energie einfach schon immer da war & immer da sein wird und dass alles durch Energie entstanden ist? (welche wirklich nachweisbar ist). Dann bräuchte es Gott gar nicht. Alles was besteht ist in dem Falle auch nicht durch Zufall entstanden sondern durch die Gesetze der Energie und naturwisseschaft. Warum ist es für Menschen nicht wahrscheinlicher dass es so war, statt dass es einen Gott gibt?
Rechtfertigen musst du gar nichts. Es geht ja um Gründe für den Glauben.
Gut, ich kann es auch so ausdrücken: Mein Grund für meinen Glauben ist der Urgrund von Allem (Gott).
Und die Annahme, dass es so etwas wie einen "übernatürlichen Verstand" gibt oder was immer dir hier vorschwebt ist ihrerseits bereits eine Glaubensaussage
Alles, was wir bestätigend verbal aussagen ist ein Glauben, denn wir glauben an die Angemessenheit (oder sogar die "Wahrheit") des Ausgesagten ... zumindest in dem Augenblick des verbalen Ausdruckes, oft sogar länger. Auch deine Aussagen sind alle eine Form des Glaubens, wenn nicht des religiösen, so doch eine Form des im weiteren Sinne "philosophischen" Glaubens. Du setzt das Primat des natürlichen Verstandes so wie es in philosophischen Diskussions-Foren üblich ist. Das sei dir unbenommen, ist hier in diesem Forum aber eigentlich nicht angemessen, weil es hier um einen Glauben geht, der nicht von der natürlichen Qualität dieser genannten Glaubensarten ist, denn er basiert nicht auf dem Licht des natürlichen Verstand. Es ist ein zusätzliches Licht erforderlich für den christlichen Glauben, den ich meine. Dass ich mich hier verbal ausdrücken kann, dafür benötige ich auch den natürlichen Verstand, aber dass ich im religiösen Sinne glaube, dafür reicht der natürliche Verstand nicht aus, sonst könnte ja jeder aus eigener Kraft diesen Glauben per logischen Schlussfolgerungen erwerben. In gewissem Sinne transzendiert der christliche Glaube von dem ich rede den natürlichen Verstand, weil es sich um ein allgemeines aber unkonkretes (vielleicht "intuitives"?) Wissen handelt.
@stero
Jene Person die die letzte Wahrheit verkünden möchte ist als Person völlig unwichtig, denn diese Person gibt es eigentlich garnicht mehr. "Er" entwurde zum Sprachrohr Gottes. 😉
De Person ist also transzendiert.
Veröffentlicht von: @setzei@stero
Jene Person die die letzte Wahrheit verkünden möchte ist als Person völlig unwichtig, denn diese Person gibt es eigentlich garnicht mehr. "Er" entwurde zum Sprachrohr Gottes. 😉
Ja.
Aber die Person wurde zum Sprachrohr Gottes, wie du sagst. So wurde die Person von Gott auserwählt.
Blosse Transzendenz entspricht aber nicht Gott. Eher aber unendliche Unendlichkeiten der Unendlichkeit. Also der Begriff der Unendlichkeit transzendiert sich unendlich weiter.... und das ist die unvorstellbare Freiheit des Geistes.
Man kann viel über Gott philosophieren warum es wahrscheinlicher ist, dass es ihn gibt als nicht. Ich will dir aber eine andere Antwort geben. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit. Damit lässt sich die Wahrheit nur in der Beziehung zu Jesus erfassen. Der feste Glaube, die Heilsgewissheit, die findest du in der Beziehung zu ihm. Es ist damit eine personale eine subjektive Wahrheit. Du kannst sie nur schwer weiter geben, weil es eben subjektiv ist. Wenn du möchtest, dann beweist sich Gott in deiner Beziehung zu Jesus Christus. Damit wirst du glücklich, dein Leben erhält Sinn. Du bist nicht mehr allein. Für das philosophieren bringt das aber nichts, weil du hast nichts "das du objektiv auf den Tisch legen könntest". Aber dein Leben würde unglaublich viel reicher werden, du hättest ein Leben als Gotteskind. Also, was möchtest du: philosophieren über Gott oder ihn erleben?
Hallo Leonie
Vielleicht gibt es diesen Gott wirklich nicht und unsere Vernunft konstruiert nur diese Vorstellung, um besser durchs Leben zu kommen.
Für mich persönlich macht das keinen Unterschied. Ich brauche keine Beweisurkunde, dass es Gott gibt oder dass es ihn nicht gibt. Das würde an meinem Leben nichts ändern. Ich weiss, dass mein Leben eine Struktur und daher einen Sinn hat, der sich irgendwann erfüllen wird. Wenn es so weit ist, werde ich sterben. Was dieser Sinn genau ist, werde ich vielleicht nie erfahren. Ich weiss nur, dass er sicher nicht darin besteht, möglichst viel Geld anzuhäufen, Karriere zu machen oder auf dieser Welt die Selbstlose zu spielen. Diese Welt ist zwar schön und wir sollten gut zu unserem Planeten schauen, aber sie ist nicht das Eigentliche, auf das es ankommt. Ich glaube, dass Gott in Allem wirkt und seine eigenen Pläne durchsetzt und wir Menschen einfach zu klein sind, um an diese Wirklichkeit heranzukommen.
Das Gleichnis mit dem Schmetterling gefällt mir dafür sehr gut: Unser irdisches Leben ist die Raupe und die Wirklichkeit, die Gott in uns erschafft, der Schmetterling. Beides könnte unterschiedlicher nicht sein.
Viele Grüsse
zeitistsein