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Glaube in den Alltag integrieren

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Fluegelchen123
Themenstarter
Beiträge : 9

Hallo,

ich bin neu hier und freue mich, ein Forum gefunden zu haben, auf dem ich mich austauschen kann.

Ich bin 36 Jahre alt und habe Gott vor 5 Monaten durch Krankheit (Depression) gefunden. Ich bin verheiratet (mein Mann ist nicht gläubig) und habe keine Kinder.

Aktuell bin ich bemüht, Jesus in meinen Alltag zu integrieren, als festen Bestandteil.

Bisher spreche ich das Tischgebet vor den Mahlzeiten, lese die Losungen und bete 1-2 mal täglich. Ich höre gerne online Predigten von Joyce Meyer und lese ihre Bücher. Aktuell höre ich kaum Predigten, da ich krankheitsbedingt Konzentrationsschwierigkeiten habe und nicht folgen/bei der Predigt bleiben kann.

Probleme habe ich beim regelmäßigem Bibellesen. In Gemeinschaft (Bibelkreis) macht es mir sehr großen Spaß, da ich mich dann mit anderen darüber austauschen kann. Alleine bin ich sehr unmotiviert.

Meine Frage:
Wie motiviert ihr euch zum bibellesen?
Welche Rituale für den Alltag habt ihr?
Wie holt ihr Gott mit Freude und ohne das es ein Pflichtgefühl ist, in Euren Alltag?

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Vielen Dank.

Antwort
22 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo,

wünsch' Dir auch einen guten Start bei Jesus.de und ganz viel Freude beim Austausch!!!)

Falls Du die Bücher von Sarah Young noch net kennst, würde das vielleicht grad passen. Die Andachten sind nicht so lang, die entsprechenden Bibelstellen angegeben, bei manchen ihrer Bücher auch als ganzer Text. Sie kann nicht so, wie sie gern möchte. Die Texte sind ganz wunderbar aus der Sicht Jesu geschrieben und bibelfundiert.

Z.B. Sarah Young, Ich bin bei Dir, ISBN 978-3-96122-230-8, SCM-Shop

Les' auch immer wieder in diesen Andachtsbüchern, man kann wirklich den Herrn dort spüren, mein' ich, ich find's ein Stück Himmel am Morgen..

*Herzliche Segensgrüße*

Anonymous antworten


sa.br
 sa.br
Beiträge : 483

Liebe Flügelchen,

schön, dass du hier bist!
Von mir kann ich dir sagen, dass ich an sich einen Hausbibelkreis habe, in dem wir ganze Abschnitte
lesen und uns darüber unterhalten. Und dass wir Andachten aus "Leben ist Mehr" zu den Abschnitten
passend lesen. Wir singen, unterhalten uns über biblische Themen und tauschen uns aus. Leider findet
der Hauskreis zur Zeit wegen Corona nicht statt.
Dann lese ich die Losungen - wie du auch - aus der Herrnhuter Gemeine , und da stehen ja Bibelstellen
zusätzlich zu jedem Tag angegeben. Die kannst du lesen. Und ich finde es immer gut und auferbauend,
einen größeren Abschnitt in der Bibel dazu im Zusammenhang zu lesen.
Ich halte morgens eine stille Zeit im Gebet und eine Zeit der Fürbitte. Wenn die stille Zeit nicht so statt-
findet, weil hier zuviel Leben im Haus ist, bete ich einfach zwischendurch, bei der Hausarbeit.
Alles Liebe für dich.

sa-br antworten
Clay
 Clay
Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @fluegelchen123

Ich bin 36 Jahre alt und habe Gott vor 5 Monaten durch Krankheit (Depression) gefunden.

Dann begrüße ich Dich als neues Mitglied in der Familie Gottes und heiße Dich herzlich willkommen, Du geliebtes Kind Gottes.

Da Gott nicht nur Rettung, sondern auch Heilung und Befreiung will und Jesus am Kreuz auch alle unsere Krankheiten und Gebrechen auf sich genommen hat, empfehle ich Dir, mit einem Seelsorger darüber zu sprechen, der um diesen Bereich des Evangeliums weiß. Gott heilt auch übernatürlich und deckt dämonische Belastungen auf, falls solche vorhanden sein sollten.

Veröffentlicht von: @fluegelchen123

Wie motiviert ihr euch zum bibellesen? Welche Rituale für den Alltag habt ihr? Wie holt ihr Gott mit Freude und ohne das es ein Pflichtgefühl ist, in Euren Alltag?

Ich motiviere mich damit, dass ich die Bibel mit einem Ziel lese, z.B. will ich wissen, welche Zusagen mir mein Vater im Himmel macht und schreibe alle auf.
Oder wer und wie Er ist. Dieses Suchen nach Antworten ist spannend und macht uns den Vater lieb. Ich schreibe auch hier alles auf, was ich finde. Und ich benutze die gewonnenen Schätze für meine Anbetung Gottes (wer und wie Er ist)

Ich habe keine regelmäßigen Gebetszeiten, sondern bin den ganzen Tag über mit meinem Vater in Kontakt, weil ich weiß, dass Er an meiner Seite ist. Ich sage ihm, was ich jetzt brauche, danke Ihm für die gerade erfolgte Hilfe, usw.

So rief mich mal ein Kunde an und machte mich zur Schnecke. Bevor ich ihn fragen konnte, um was es denn eigentlich geht, legt er wütend auf. Ich bete zu meinem Vater um Klärung. Da ruft der Kunde an und sagt: "Hat sich für sie erledigt" und legt wieder auf. Danke, Vater!

Ein anderes Mal habe ich die Adresse eines Treffpunkts am Telefon nicht richtig verstanden, jedenfalls nimmt das Navi den Straßennamen nicht, auch keine ähnlich klingenden Namen. Telefonisch erreiche ich auch niemanden. Ich bitte meinen Vater, mich ans Ziel zu bringen, da ich keine Ahnung habe, wo ich hin muss. Ich fahre über die Autobahn zu der Stadt, dann Richtung Innenstadt, biege mal links, mal rechts ab, wie ich mich geführt sehe, und als ich irgendwann anhalte, stehe ich vor dem Haus und mein Papa hat sogar noch einen einzigen Parkplatz und den vor der Haustür für mich reserviert. Unser Vater ist großartig.

Rituale verwende ich keine, weil das für mich unnatürlich ist. Kommuniziere ich mit meinem leiblichen Vater mit Ritualen? Er würde sich ernsthaft Gedanken über mich machen.

Ich verstehe, dass es für Dich zunächst ein Pflichtprogramm ist, aber je besser Du den Vater kennen und lieben lernst, umso mehr wird aus der Pflicht eine Kür.

Der Austausch mit anderen ist sehr wertvoll, weil wir Ergänzung und Korrektur brauchen, um geistlich zu wachsen und erwachsen zu werden.

Der Vater vergleicht sich in Jesaja 66 mit einer Mutter und sagt Dir:
"Sauge dich satt an meiner tröstenden Brust, / trinke und labe dich an der Fülle meiner Herrlichkeit! Trinke dich an dieser Fülle satt! Auf den Armen werde ich dich getragen, und auf den Knien werde ich dich wiegen/liebkosen. Ich will dich trösten, wie nur eine Mutter trösten kann."
Sei gesegnet.

LG.
Clay

clay antworten


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