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Guten Tag, ich bin aber nicht getauft

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Berliner1970
Themenstarter
Beiträge : 1

Guten Tag an alle hier im Forum. Ich bin neu hier. Ich glaube an Gott, bin aber durch meine Erziehung meiner Eltern eher unchristlich aufgewachsen. Beide waren strikte Gegner der Kirche. Es gab auch damals Diskussionen. Ich bin aber schon in immer auf der Suche und habe doch immer den Wunsch, mit Gott in Kontakt zu kommen. Hier im Forum hoffe ich jetzt, mich diesbezüglich austauschen zu können. Mir hat unser himmlischer Vater schon wirklich oft beigestanden und mir geholfen. Ich bin ihm unendlich dankbar für alles. 

Ich lebe in Berlin und würde mich freuen, Kontakt zu anderen hier zu bekommen. Vielleicht finde ich ja auch eine Gemeinschaft, der ich mich dann anschließen kann. 

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16 Antworten
Goldapfel
Beiträge : 1801

@berliner1970 

Hallo Berliner 😉,

herzlich Willkommen bei jesus.de.

Ich finde es Klasse, wenn Menschen Jesus als Erlöser erfahren haben und so in die Freiheit Gottes kommen. ❤️

Taufe ist nicht das entscheidende Kriterium, entscheidend ist, eine Beziehung zum lebendigen Gott zu haben. 

goldapfel antworten
3 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

@goldapfel 

Erinnert mich an den Pastor, den ich in der alten Gemeinde hatte. Der sagte bei solchen Gelegenheiten gern: Es ist nicht entscheidend. Es ist eine Folge der Liebe, der Ansprache, es ist unsere Antwort. Erfolgt sie also nicht, fehlt auch irgendwas - eben die Antwort, die Folge der liebevollen Ansprache ... (zumal ich die Taufe auch für ein "Position beziehen/einnehmen" betrachte in der sichtbaren und unsichtbaren Welt oder ihr gegenüber)

*plauder*

neubaugoere antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1801

@neubaugoere 

Ja, Taufe als Bekenntnis vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt, so war es damals für mich. Allerdings einige Jahre nach meinem ersten ja zu diesem lebendigen Gott.

Was für mich etwas strange war, dass nach meinem ersten, ziemlich unwissenden 😅 "Ja" zu Gott und Jesus, wollte man mit mir Termine für Gespräche über die Taufe machen (Baptisten in den späten 80ern und ich leicht landeskirchlich geprägt, aber eher fern) 

Aber auch das mit der Vergebung durch Jesus war mir fremd. (innerlich dachte ich bei mir auf die Aussage "Deine Sünden sind dir vergeben"  "was habe ich denn schon groß gemacht" 😂 ) Aber ich merkte, wenn ich einen Ausweg aus meinen Problemen wollte, könnte ich den nur über diesen Weg finden, mich Jesus und dem Vater zuzuwenden. 

Hat ziemlich viel Geduld mit mir gebraucht... Bzw braucht er immer noch. Aber er wollte mich und kann damit umgehen 😉. So sehe ich es jedenfalls. ❤️

Seine Gnade hört niemals auf. 

 

goldapfel antworten
Kathi _InChrist
(@kathi-_inchrist)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 1

@goldapfel Amen

 

kathi-_inchrist antworten


Kappa
 Kappa
Beiträge : 153

@berliner1970 Hallo Berliner, schön das Du zu Christus gefunden hast. Die Wege können verschlungen sein.

Allerdings was die Frage der Taufe auf den Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes angeht, da stehe ich mit meiner Meinung vermutlich jetzt gegen die Mehrheit.

Die Taufe wurde ursprünglich seit jeher als Sakrament und Eintritt in den neuen Bund - Die Wiedergeburt aus Wasser und Geist, begriffen. Die Taufe nur als eine Art Zeichen zu betrachten, ist nicht das ursprüngliche.

Für mich macht das auch keinen Sinn. Für wehn das Zeichen? Die Welt interessiert es nicht und die unsichtbare Welt wüsste - wäre diese Lehre korrekt - ja unabhängig davon (von einem kurzen Zeitpunkt) wer zu Christus gehört.

 

Theologisch macht es mehr Sinn , die Taufe als das unsichtbare Handeln Gottes zu begreifen, wo sich aber wirklich was tut. 

Gottes Segen 

 

kappa antworten
Kappa
 Kappa
Beiträge : 153

Ein Nachtrag, die ersten 300 Jahre lebte die Christenheit mehr oder weniger im Untergrund, ein Großteil der Taufen war daher versteckt. Das würde nicht zu der erst sehr spät entstandenen Lehrmeinung passen, das es ein reines Zeichen sein soll.

 

Sogar Luther, der Gründer des Protestantismus, sah das ganz traditionell.

 

Liebe Grüße und Gottes Segen

 Eddie

kappa antworten
3 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Hej @kappa 

ich denke, auch hier dürfen wir differenzieren. Taufe ist auch in der Bibel nicht gleich Taufe. 🙂 Nur, weil ich vielleicht jemanden unter Wasser stuke, ist der noch lange nicht mit dem Heiligen Geist von Gott in Gott hineingetauft.

Als Gott mich damals zu sich zog und mich umpropfte in den neuen Weinstock (ja, ich durfte das erleben), wollte ich eine Taufe. Ich wollte Gott und der Welt zeigen, also ein Statement abgeben, dass ich zu Gott gehöre. Ich wollte es vor aller Welt bekennen, auch vor der unsichtbaren. Wir reden ja auch mit dem Vater, obwohl wir sagen könnten, der weiß ja eh alles, wozu dann noch reden? 😉 (Es sei denn, du vertrittst diese Haltung, Gebet sei überflüssig.) Das ist der Unterschied im Herzen, ob ich Taufe als etwas "was ich tun soll" sehe oder als etwas, das ich unbedingt will. Das ist Veränderung im Geist (durch den Heiligen Geist).

Ich schaute und schaue dabei nicht auf Traditionen (haben wir schon immer so gemacht, über die Jahrhunderte) oder wie es welche Kirchengemeinde "vorschreibt". Gott gab mir seinen Heiligen Geist, ich erkannte daraufhin meine Sünden, die Gott mir vergeben hatte, ich erkannte, wer ich bin, wer Gott ist und ich wollte unbedingt eine Taufe. Das ist der Unterschied. Ich schreibe niemandem etwas vor. Ich finde es nur sehr merkwürdig, wenn einer eine Taufe eben grundsätzlich ablehnt. Da frage ich schon nach ...

Grüßle

neubaugoere antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 153

@neubaugoere Guten Abend :). Also ich sehe es nun schon genauso - Wenn jemand wirklich korrekt das erste Mal getauft wird, findet die Wiedergeburt statt, aus Wasser und Geist. Aber nicht weil es nur ein Mensch macht, sondern weil wir glauben das Gott in diesem Zeichen oder Ritual mithandelt und man sich dann auch immer als Gläubiger darauf berufen kann.

 

Letztes ist durchaus bedeutsam, wenn man die Wiedergeburt im Grunde an etwas schwammigen festmacht und dann im Grunde ständig zweifeln könnte. Ein Bruder von früher aus dem Freikirchen Bereich der hatte über Jahre genau das Problem

 

Das ist nunmal der uralte überlieferte Glaube der in einem roten Faden seit der Urkirche so geglaubt wurde, auch heute vertritt es immerhin noch die Mehrheit der weltweit Gläubigen.

Wie geschrieben steht : "Die  Ekklesia ist die Grundfeste der Wahrheit"

 

Aber ja, ich bin mir bewußt das es da auch andere Meinungen gibt. Die Frage aber: Was spricht dagegen, daß sich der TE Taufen lässt ? In beiden Fällen der Auslegung wäre es Gottes Wille.

 

Liebe Grüße , Eddie 

 

kappa antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

zum Beitrag

@kappa 

Veröffentlicht von: @kappa

In beiden Fällen der Auslegung wäre es Gottes Wille.

Das sehe ich etwas anders.

Ich glaube, dass Gott heute noch handelt. - Ich glaube, dass Gott in so manch einem Ritual auch handelt; was für mich nicht heißt, dass er automatisch in jedem Ritual handelt. Aber vielleicht sprechen wir von denselben Dingen, drücken uns nur anders aus.

Wenn Gott uns seinen Heiligen Geist gibt, der uns unserer Sünde(n) überführt, dann ist das eine eindeutige Gabe Gottes, die nicht an rituelle Handlungen gebunden ist. Aus dieser "Bekehrung" geht, nach meinem Dafürhalten, der drängende Wunsch hervor, das auch "festzumachen" und vor aller Welt (sichtbar und unsichtbar) zu bezeugen, dass Gott gehandelt hat.

Gott ist alles möglich, gar keine Frage. Und so manches Mal überrascht er auch. Ich will dieses Fass der unterschiedlichen Sichtweisen, die es in der "Christenheit" gibt, gar nicht aufmachen. - Ich habe meine Auffassung dargelegt, du die deine. Und ich denke, wir sind hier fertig. 🙂

Lieben Gruß

neubaugoere antworten


farbenfroh-oder-so
Beiträge : 50

@berliner1970 

Hallo du, schön dich hier zu treffen. Wie schon die anderen schreiben ist Taufe für dieses Forum nicht relevant, weil es eben nur ein Austausch- und Diskussionsforum ist. Für dein Glaubensleben aber vielleicht schon? Wie wichtig ist dir diese Frage? Liebe Grüße nach Berlin.

farbenfroh-oder-so antworten
Kappa
 Kappa
Beiträge : 153

Ja, hier im Forum wird man auf die Theologische Deutung keine Einheit bekommen.  Aber das Jesus es grundsätzlich möchte, das war ja sein Sendungsbefehl, ich hoffe das ist ein Konsens. Weil Jesus es gut meint, ist es auch gut für uns. 

kappa antworten


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