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"Ich bin überzeugter Christ"...

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klappstool
Themenstarter
Beiträge : 430

Das sagte ich über viele Jahre über mich selbst. Erst heute, mit 59 fällt mir auf, wie unsinnig dieser Satz ist. Denn entweder bin ich überzeugt, dann bin ich Christ. Oder ich bin es nicht, dann bin ich kein Christ. Niemand würde von sich sagen "ich bin nicht überzeugter Christ." warum auch sollte man das von sich sagen?

Viel wichtiger wäre mir, ich könnte von mir sagen "ich bin überzeugender Christ!" Und noch viel wichtiger wäre mir, das könnten und würden andere über mich sagen.

Ideen dazu? Danke. 🙂

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13 Antworten
2 Antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297
Veröffentlicht von: @klappstool

Das sagte ich über viele Jahre über mich selbst. Erst heute, mit 59 fällt mir auf, wie unsinnig dieser Satz ist. Denn entweder bin ich überzeugt, dann bin ich Christ. Oder ich bin es nicht, dann bin ich kein Christ. Niemand würde von sich sagen "ich bin nicht überzeugter Christ." warum auch sollte man das von sich sagen?

Viel wichtiger wäre mir, ich könnte von mir sagen "ich bin überzeugender Christ!" Und noch viel wichtiger wäre mir, das könnten und würden andere über mich sagen.

Ideen dazu? Danke. 🙂

Nun, es gibt wohl das, was wir "Namens-Christen" nennen, die biografisch eine Taufe, Konfirmation, Firmung o.ä. in ihrer Biografie verzeichnen, vielleicht noch nicht aus einer Kirche "ausgertreten" sind - aber keine "überzeugten" Christen sind, im Sinne eines praktizierten und gelebten Glaubens.

Und es gibt die, die schnell dabei sind, eine klare Linie zu ziehen zwischen Gläubigen und Ungläubigen, "richtigen" Christen und denen, die es nicht sind.

Dazwischen sind wir ALLE einfach Menschen, die unter dem Zuspruch des Evangeliums stehen - und auch als "überzeugte Christen" immer wieder mal Anfechtungen, Zweifel, Ungläubigkeiten und Entfernungs/Entfremdungs-Phasen und Augenblicke kennen. oder?

L'Chaim

 

awhler antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

Ja, das meine ich 😀 @klappstool ... 😉 ... dabei kommt mir ein interessanter Gedanke: du @awhler nennst es "klare Linie" zwischen ... wenn es sowieso hilfreicher/besser ist, jeden einzeln anschauen, komme ich gar nicht zu so einer "klaren Linie" (means Schublade) ... ich nehme dann den anderen, wie er ist, eben auch mit seinem Gedankengut, mit seinen Motivationen und Beweggründen, Wünschen ... etc. und hab eben genau das im Sprach-/Wortlaut (und nicht die "klaren Linien"/Schubladen)

Ist das irgendwie zu verstehen, was ich grad sagte?? 🤔 🤭 😇 

neubaugoere antworten
klappstool
Themenstarter
Beiträge : 430

Sorry dass ich so lange nicht geantwortet habe. Das "t" auf meiner TAstatur ist kaputt. Also, mittlerweile geh es wieder so halbwegs, aber es machte keinen großen Spaß zu tippen. 😉

Danke für die Antworten bisher. Ich kann nahezu keiner widersprechen, es sei denn, ich suchte krampfhaft. 😀

klappstool antworten
1 Antwort
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@klappstool Wenn du es durch ein d ersetzt, versteht man dich auch. Und der Text wird lustig. *wegduck*

tatokala antworten


Ahischa
Beiträge : 482

Ich empfinde solche Bezeichnungen als vollkommen überflüssig. Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, dann lebe ich das, da muss ich meine Überzeugung nicht vor mir her tragen. Das Leben selbst gibt dann Auskunft darüber, was mich und meine Überzeugung ausmacht. 

ahischa antworten
BrunoSchulz
Beiträge : 19

hier sagte jemand was Viele auch meinen, etwa:
"Mir ist lieber jemand spricht seine Zweifel aus, als so zu tun als ob er überzeugter Glaubender ist".
Wenn es auch Viele nicht glauben: Es gibt Millionen die absolut verwurzelt sind im Glauben. Im Glauben an Gott die allerheiligste Dreifaltigkeit, die lebt und herrscht von Ewigkeit zu Eewigkeit. Millionen, dass Gott, dass Jesus Christus jetzt in diesem Moment lebt und ist und bei Dir sein kann, wenn Du es so willst. Dass Jesus in der Hostie der Kommunion leiblich da ist. Er hat einen Leib mit dem Er auferstanden ist.
Warum wir dann diesen Leib nicht sehen?
Weil Gott zu Moses sagte, wer Mich sieht muss (vorher) sterben.
Die genannten Millionen Tiefgläubigen glauben und wissen auch, dass sie wie Paulus schrieb, im Sterben Gott sehen, denn den Leib verlassen bedeutet Gott sehen wusste Paulus.
Warum wir uns auf Paulus so sehr verlassen können? Er wusste das alles und mehr was es uns hinterließ, direkt von Jesus Christus. Er empfing das alles im DamaskusEreignis von Jesus der ihm sagte; Ich bin Jesus den du verfolgst.
Paulus wurde zunächst blind von dem Ereignis. Später wieder sehend, als ihm Jesu Apostel, allen voran Petrus, alles was in Paulus gelegt wurde erklärte und eröffnete, denn es war zuviel was Christus in Saulus den Christenverfolger vor den Toren Damaskus gelegt hatte.
Aber dem, der nun Paulus war, bekam alles was in ihn gelegt wurde in Klarheit eröffnet von den Aposteln, wie wenn uns jemand hilft ein IT-Programm zu verstehen. Und Gott war bei Seinem Werkzeug Paulus, so lange Paulus wirken konnte bis er enthauptet wurde.
Deshalb können wir uns wirklich vertrauensvoll auf Paulus verlassen, der uns Jesu Worte näher bringt, die wir schon vor Paulus hörten.
Mir erschien die Heilige Schrift oft unterteilt in vier Teile: Die Gottes, in denen Gott dem Moses und damit uns, sichselbst offenbart und erklärt. Gott spricht oft zu Moses, aber das Erste Mal als Moses Gott hört im Brennenden Dornbusch, sagt Gott zu Moses als dieser bittet dass Gott sich ihm zeige: "Wer Mich sieht, muss (vorher) sterben".
Der zweite und wichtigste Teil, natürlich der von und über Christus der uns im Neuen Testament alles von und über Gottes Sein erklärt und eröffnet. Die absolute Wahrheit und nichts als die Wahrheit des lebendigen Gottes.
Als dritten Teil meiner Glaubenshilfen las ich oft in der "Offenbarung" die ich natürlich als einfacher Handwerker (Porträtist und Medaillengraveur) oft nicht wirklich verstand, aber das ist egal wenn man Christus "hat". Ja, Christus haben ist möglich, denn Jesus Christus fragt und "glaubst du das?" (Johannes 11:26) Glaube ist nun mal Voraussetzung und nach dem Tod bei Gott zu bleiben.
Als vierten Teil dient mir die Apostelgeschichte, die in englisch Acts heißt, weil sie die Aktivitäten, Taten und Reden der Apostel wiedergibt, die uns im Glauben helfen in und mit Gott zu leben.

brunoschulz antworten


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