Kommt ein Typ und sagt, er ist Jesus...
Mal aus aktuellem Anlass...
Ich habe im Zuge einer Diskussion darauf hingewiesen, dass mich nichts davon überzeugen könnte, dass Gott oder Jesus zu mir spricht. Weil ich keine realistische Möglichkeit habe, das irgendwie zu überprüfen - letztlich könnte das, so meine Argumentation, irgendein Wesen sein, dass sonstwas behauptet. Ein Wesen, das möglicherweise über überlegene und unerklärliche Fähigkeiten verfügt... aber was beweist das schon?
Nun sagt die Bibel: Jesus kommt zurück! Es könnte also - prinzipiell - durchaus sein, dass da plötzlich jemand vor euch steht und sagt: "Ich bin Jesus!"
Und nun die - durchaus sehr persönliche und daher sicher nicht einfache - Frage: Woran würdet ihr festmachen, dass da tatsächlich Jesus vor euch steht - und nicht irgendein Geist, Ausserirdischer oder sonstiger Betrüger...?
Eine vermutlich sehr persönliche, aber auch nicht ganz unwichtige Frage, wenn es um Glauben und Vertrauen geht.
Was würdet ihr hier sagen...?
Es werden ALLE erkennen das er es sein wird. Denke, er wird das so können. (falls es mal doch dazu kommt...was ich bezweifle)
Veröffentlicht von: @meriadocEs werden ALLE erkennen das er es sein wird. Denke, er wird das so können.
Davon geh ich auch aus. Wie das geschehen wird, bewegt sich im Bereich der Spekulation.
Es widerspricht dem menschlichen Denken, sich das absolut nicht vorstellen zu können.
Dadurch entsteht ja auch Unsicherheit - man kann sich auf nichts einstellen.
https://www.gotquestions.org/Deutsch/wo-wird-Jesus-zurueckkehren.html
Ich finde, da wird gute beschrieben was passieren (könnte).
Jedenfalls wird er NICHT als sterblicher mensch unter uns herumwandern und sích so zeigen. Das wird schon heftiger und eindeutig.
Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir--
.........eigentlich ganz einfach. Wenn Christus vor mir steht werde ich Seine Stimme hören, und
Ihm folgen. Das steht schon in der Bibel, Johannes 10,27.......................................................
Schafe sagt man nach, das sie eigentlich einfache Tiere sind.....
Also wenn ich meinen Hund Max rufe erkennt der mich auch, und folgt mir. Weil der weiß,
ich sorge für ihn. So einfach.........
Jemand anderen würde er nicht folgen.....
liebe Grüße,
Und nun die - durchaus sehr persönliche und daher sicher nicht einfache - Frage: Woran würdet ihr festmachen, dass da tatsächlich Jesus vor euch steht - und nicht irgendein Geist, Ausserirdischer oder sonstiger Betrüger...?
Eine vermutlich sehr persönliche, aber auch nicht ganz unwichtige Frage, wenn es um Glauben und Vertrauen geht.
Was würdet ihr hier sagen...?
Daran, dass sich diese Frage erst gar nicht stellt. 😎😇❤️
"Jetzt sehen wir nur ein unklares Bild wie in einem trüben Spiegel; dann aber schauen wir Gott von Angesicht. Jetzt kennen wir Gott nur unvollkommen; dann aber werden wir Gott völlig kennen, so wie er uns jetzt schon kennt." 1. Korinther 13,12
Wenn Blinde sehend werden ... Es ist definitiv nicht nur eine Frage des Augenlichts...
Gottes Wege sind schon faszinierend. Und wie jemanden wie dir, der sich so gut auskennt, der Blick so verschlossen sein kann, ist schon sehr speziell. Nichts gegen den Verstand. Meine Annahme: Du setzt ihn zu hoch. Und da passt es dann doch, dass Gott mit weniger Verstand "greifbarer" sein kann (als wenn er einem - wie ich das bei dir wahrnehme - im Weg steht), da es auf ihn eben nicht maßgeblich ankommt.
....ich sehe das auch so, dass wir oft zu lange und kompliziert denken. Gerade auch über
den Glauben. Was sollen da Menschen tun, die keine so großen Denker sind, mancher Predigt
in unseren Gottesdiensten nicht mehr folgen können.......................................................
In unserer Gesellschaft zählt das Denken, die Schulnoten, Studium usw.......
Aber der Glaube an Christus ist ein Angebot für alle Menschen. Ob sie jetzt intelligent sind,
oder keine so großen Denker.
Aus der Hirnforschung ist bekannt, die besten Entscheidungen sind die, die intuitiv getroffen
werden.
Unser modernes Leben ist mit vielen Reizen verbunden. Internet, Werbung, Computer,
Lärm......das kann kein Mensch alles verwerten. Vieles läuft dann über unser Unterbewusstsein
weiter.
Als Christus Jesus auf unserer Erde gelebt hat, war Leben oft leichter.....
Selbst mag ich die einfachen, klaren Worte von Ihm.
Vielleicht ausgeglichen leben, zwischen unserem Verstand und unseren Bauchgefühlen....
liebe Grüße,
Aus der Hirnforschung ist bekannt, die besten Entscheidungen sind die, die intuitiv getroffen
werden.
Ummm... nö?
Nichts gegen intuitive Entscheidungen, manchmal hat man da schon das richtige Gespür.
Aber verallgemeinern würde ich das nicht.
ich meine ja den Ausgleich zwischen intuitiven Entscheidungen, und Verstand.
Meine Frau zum Beispiel ist mehr der Verstandesmensch, ich mehr der intuitive.....
Das finde ich persönlich für mich gut.
Wenn Menschen sich einander von Herz zu Herz begegnen.....zusammen auch mal
lachen, verbunden sein, Leid und Freude teile.
Besser als immer zu streiten, wer Recht hat oder nicht.
Deshalb sind die natürlichen Worte der Bibel für mich auch wichtig.
Die Ermutigungen meinen Nächsten so zu lieben wie mich selbst, auch meinen
Hund.........der beste und wichtigste Vers der Bibel.
liebe Grüße,
@hundemann Alles darf sein. Und jeder Mensch, jedes Wesen hat seinen Platz. Wichtig ist aus meiner Sicht nur, dass wir dabei kein Ranking betreiben. Und ja, das tut "die Welt" und auch "die Christenheit" oft genug.
Einfache, klare Worte von Christus (ob dem so ist?)- ich sehe jedenfalls auch darin viel Spielraum, über den es sich nachzudenken lohnt - sowohl mit mehr Hintergrundwissen als auch mit persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen. ... auch du machst das. 😉
Perfekt zusammengefasst! Unterschreibe ich sofort. 😊
@marco1977 Das ist mal ein Kompliment am späten Abend. Danke!
Gerne doch, echt gut zusammengefasst. Die anderen Fragen von dir beantworte ich Morgen dann konzentriert und fit im Laufe des Tages. Jetzt noch Abendgebet und dann schlafen.
... ich sehe das auch so, dass wir oft zu lange und kompliziert denken. Gerade auch über den Glauben.
Aber ist es nicht genau das, wozu wir als Menschen berufen sind? Ist es nicht genau das, was Jesus uns aufgetragen hat und was sich durch die gesamte Heilige Schrift hindurch erkennen lässt, dass es um Erkenntnisgewinn geht, der uns in unserem Entwicklungsprozess hilft, geistlich zu reifen und Gott immer näherzukommen? Das lange, abstrakte und komplexe Denken, das du ansprichst, gehört doch letztlich dazu. Es ist gewissermaßen eines der Werkzeuge, die uns der Herr geschenkt hat, um Wahrheit zu suchen, Zusammenhänge zu erkennen und im Glauben zu wachsen.
So lesen wir beispielsweise in Sprüche 4,7: „Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und mit allem, was du hast, erwirb Verstand.“ Ebenso fordert Paulus die Gläubigen auf: „Prüft alles, das Gute behaltet“ (1. Thessalonicher 5,21). Erkenntnis und geistige Auseinandersetzung sind daher keineswegs Gegensätze zum Glauben, sondern können Ausdruck einer ernsthaften Suche nach Gott sein.
Was sollen da Menschen tun, die keine so großen Denker sind, mancher Predigt in unseren Gottesdiensten nicht mehr folgen können
Ich denke, ich verstehe gut, was du meinst und worauf du hinauswillst, sodass ich mich in die Situation der Betroffenen hineinversetzen kann. Das Problem, das du beschreibst, bewegt sich jedoch auf verschiedenen Ebenen.
Zunächst einmal befinden wir uns alle am Anfang unseres Glaubensweges gewissermaßen auf Entwicklungsstufe Null. Ohne Informationen und deren Verarbeitung kann sich kein Verständnis entwickeln. Alles beginnt mit einem ersten Impuls, einer ersten Begegnung mit Gott oder einer ersten Frage. Darin liegt eine gewisse Chancengleichheit: Jeder Mensch hat die Freiheit, sich entsprechend seines Willens und seiner Hingabe weiterzuentwickeln und auf seinem persönlichen Weg zu wachsen.
Hinzu kommt die geistliche Ebene. Die Bibel unterscheidet tatsächlich zwischen unterschiedlichen geistlichen Reifestufen von Gläubigen. Um es vereinfacht mit den Begriffen des Valentinus auszudrücken, könnte man von Hylikern, Psychikern und Pneumatikern sprechen. Ohne dabei zu tief in die Theologie einzusteigen, möchte ich dies anhand eines einfachen Vergleichs verdeutlichen.
Stellen wir uns ein Kind vor, das in die erste Klasse kommt. Es kann weder lesen noch schreiben oder rechnen. Doch durch jahrelanges Lernen, Üben und Wachsen entwickelt es diese Fähigkeiten Schritt für Schritt weiter. Kein Spitzentheologe, kein großer Philosoph und auch kein Quantenphysiker war bereits in der ersten Klasse das, was er später einmal werden sollte. Alles unterliegt einem Prozess der Reifung und Entwicklung. Man nennt es christliche Maturation.
Genau genommen basiert das gesamte Leben auf Entwicklung. Auch im geistlichen Bereich begegnen wir diesem Prinzip immer wieder. Der Hebräerbrief spricht davon, dass Gläubige von der „Milch“ zur „festen Speise“ gelangen sollen (Hebräer 5,12–14). Wachstum gehört somit zum Wesen des Glaubens selbst. Jesus lehrt, dass wir berufen sind, in unserer Beziehung zu Gott zu wachsen und geistlich zu reifen. Aber Jesus will noch mehr von uns, er will das wir göttlich werden, weise und vollkommen wie der Vater (Matthäus 5,48). Dies geht nur über Reifung und Entwicklungsprozesse (siehe Theosis)
Die entscheidende Frage lautet daher: Wie stark ist der Wille eines Menschen, und wie viel Zeit ist er bereit, in seinen Glauben zu investieren? Wie leicht oder schwer fällt es ihm, das rein Weltliche loszulassen und stattdessen in die zukünftige Wirklichkeit Gottes zu investieren? Diese Entscheidung muss letztlich jeder Mensch selbst treffen. (Josua 24,15 | 5.Mose 30,19)
Deshalb möchte ich dir Mut machen. Jeder darf ein „Denker“ sein. Gott unterscheidet hier nicht nach menschlichen Maßstäben. Im Gegenteil: Jeder Gläubige ist dazu berufen, Gott unmittelbar zu dienen. So lesen wir in 1. Petrus 2,9: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum.“ Im Verständnis der Ordnung Melchisedeks wird deutlich, dass Gott jeden Menschen mit einer besonderen Berufung und individuellen Fähigkeiten ausgestattet hat. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe.
Dazu möchte ich ein persönliches Beispiel nennen. Wenn meine Eltern mich zum Frühstück einladen und mein Vater und ich uns über Philosophie, Theologie oder Mythologie austauschen, entstehen zwischen Honigbrötchen und Kaffee oft die ungewöhnlichsten Konzepte und Thesen. Meine Mutter versteht dabei manchmal sprichwörtlich nur Bahnhof, weil ihr die gedanklichen Grundlagen und Zusammenhänge unserer Diskussionen fehlen.
Das bedeutet jedoch keineswegs, dass sie diese Themen nicht verstehen könnte. Vielmehr liegt es daran, dass sie schlicht kein besonderes Interesse daran hat. Ihre Interessen liegen stärker im Weltlichen, und das ist vollkommen in Ordnung. Gott wirkt durch Menschen auf unterschiedliche Weise, und jeder dient ihm entsprechend seiner Gaben und seines Weges.
Aber der Glaube an Christus ist ein Angebot für alle Menschen. Ob sie jetzt intelligent sind, oder keine so großen Denker.
Damit kommen wir zu einer weiteren wichtigen Ebene, dem Umgang miteinander. Wenn es unterschiedliche geistliche Entwicklungsstufen gibt, dann trägt gerade derjenige, der weiter fortgeschritten ist, eine besondere Verantwortung gegenüber demjenigen, der noch am Anfang steht. Das klingt in der Theorie einfach, ist in der Praxis jedoch eine große Herausforderung.
Dennoch ist es möglich. Wenn ich beispielsweise mit neuen Christen spreche, beginne ich bewusst bei den Grundlagen und versuche, jeden dort abzuholen, wo er sich gerade befindet. Das gelingt nicht immer problemlos, aber es ist wichtig. Umgekehrt wünsche ich mir auch von Menschen, die in bestimmten Bereichen weiter entwickelt sind als ich, dass sie Rücksicht nehmen und mich dort abholen, wo ich aktuell stehe.
Letztlich ist alles, was wir haben und sind, von Gott geschenkt. Dass ich den Luxus habe, mich von morgens bis abends mit Glaubensfragen zu beschäftigen und die Heilige Schrift studieren zu dürfen, verdanke ich nicht mir selbst, sondern Gottes Gnade. Kein Mensch und sei er noch so intelligent oder gebildet hat seine Fähigkeiten aus eigener Kraft hervorgebracht. Deshalb sollte sich niemand rühmen oder sich für etwas Besseres halten. Andernfalls besteht die Gefahr, in eine Haltung zu geraten, die an jene Pharisäer, die einst geistige Elite erinnert, die nicht erkannten, wem sie ihre Stellung und ihr Wissen letztlich verdankten. Paulus schreibt hierzu: „Was hast du, das du nicht empfangen hast?“ (1. Korinther 4,7).
Demut und Dankbarkeit sollten daher niemals vernachlässigt werden. Ebenso wichtig ist die Rücksichtnahme auf diejenigen, die Unterstützung, Orientierung und Hilfe benötigen. Wahre geistliche Reife zeigt sich nicht allein in Wissen und Erkenntnis, sondern auch in Liebe, Geduld und der Bereitschaft, anderen auf ihrem Weg zu dienen. (Auch wenn das viele Zeilen und Zeit benötigt)
Vielleicht konnte ich dir damit etwas Mut machen, das große Puzzle des Glaubens weiter zusammenzusetzen, selbst dann, wenn einzelne Teile kompliziert erscheinen. Denn geistliches Wachstum ist ein lebenslanger Weg, und jede ernsthafte Suche nach Wahrheit und Erkenntnis kann uns näher zu Gott führen. Wie es in Sprüche 25,2 heißt: „Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.“ Und das Puzzlespiel das sich von Welten Zyklus zu Welten Zyklus weiter ausdehnt findet sich im 1. Korinther 13,9-10.
LG. Marco 😊
vielen Dank für deine Antwort. Ja, ich kann dich gut verstehen, und es ist doch gut, dass
Gott uns unterschiedliche Gaben geschenkt hat, einzigartige Menschen. Selbst war ich schon
immer der mehr "einfache" Mensch. Und seit meinen Schlaganfällen denke ich noch
einfacher. Mancher komplizierten Predigt in meiner Gemeinde, kann ich nicht mehr
folgen. Aber anderen Menschen finden die Predigt wieder sehr gut, und das ist doch gut so.
Lese auch oft in der Volxbibel, weil ich die verständlicher und praktischer finde.
Gott lieben, mich selbst, andere Menschen, und das versuchen auch praktisch zu
leben, mit reden und tun. Das ist für mich das Wichtigste.
Nur wenn ich mit Gott, mir selbst in reinen bin, kann ich anderen Menschen gut begegnen.
Das läuft oft im stillen ab, bis ich Klarheit über meine Situation, meine Gefühle,
meine Bedürfnisse finde.
Unterwegs mit Hund komme ich oft mit Menschen in Gespräche, von daher weiß ich,
das alle unsere Probleme Beziehungsprobleme sind.....................................
Und da gibt es so viele unterschiedliche Meinungen.....alle sehen es anders.
Im Zuhören und im Gebet gibt es oft einfache Lösungen..
Ich mag das einfache klare Leben von Christus, mir auch nicht Schätze auf
Erden zu sammeln.........
liebe Grüße,
Danke, dann hast du einen gesunden Glauben und ich freue mich das du wie es ist, soweit klarkommst und dir Jesus dabei hilft.
LG.
Wir haben ja derzeit in.mehreren Threads das Thema Trinität, dessen Kern ja ist, dass Jesus nicht nur Mensch sondern auch Gott ist. Einige schreiben dazu, dass sie das nicht so sehen oder theologisch nur etwas anders oder damit ringen.
Ich frage daher mal:
Muss ein Christ nach Eurer Meinung klar dazu ja sagen, dass Jesus Gott ist?
Und wie seht Ihr Christen, die da ringen, die das nicht erfassen können und oft ja sagen ' ich habe dazu noch keine abschließende Meinung'.
Insbesondere Eure Beurteilung der letztgenannten Position würde mich interessieren, da ich glaube, dass es davon viele Christen gibt.
@ Lucan: Ich hoffe, es ist okay, wenn ich das hier als Frage ergänze. Ich finde, das passt hierzu und insbesondere zu authentisch Christ sein. Falls nicht, können wir die Mods ja bitten, das abzutrennen.
VG
Chey
@ Lucan: Ich hoffe, es ist okay, wenn ich das hier als Frage ergänze. Ich finde, das passt hierzu und insbesondere zu authentisch Christ sein. Falls nicht, können wir die Mods ja bitten, das abzutrennen.
Muss man halt sehen wie sich das entwickelt... wenn es irgendwann nichts mehr mit dem Thema zu tun hat kann man ja einen eigenen Thread aufmachen. Das war ja hier auch der Anlass.
Könnt ihr gerne machen. Bloß haben die Mods leider keine Ahnung, wie das geht...
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Muss ein Christ nach Eurer Meinung klar dazu ja sagen, dass Jesus Gott ist?
Erstmal nicht….und von müssen kann eigentlich auch keine Rede sein.
Aber
Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.Math 16,16-17
Es ist eine Gewissheit, die man geschenkt bekommt, denke ich. Und wer weiss, wann das der Fall ist….bis dahin passiert nichts schlimmes, wenn man denkt, dass Jesus einfach nur ein Mensch war. Christen, die damit ringen, haben diese Gewissheit jedenfalls noch nicht - deswegen ringen sie ja.
Allerdings ist Jesus (nach meinem Verständnis) nicht Gott. Also nicht im Sinne der Trinität: der Gott, der sich dreifältig zeigt.
Sohn Gottes ist nicht Gott.
“Ich und der Vater sind eins“ kann man zwar so verstehen, als wäre der Mensch Jesus mit Gott „gefüllt“ und daher „eins“…aber manche Aussagen ergeben dann keinen Sinn mehr, wenn Jesus Gott ist. ZB : „Setz dich zu meiner Rechten“ oder „mein Vater im Himmel“ usw.
Unabhängig von der Abstammungsfrage ist aber die Tatsache, dass man Gott in Jesus sehen kann.
Veröffentlicht von: @stern... die Tatsache, dass man Gott in Jesus sehen kann.
Genau das war ja meine Rede im Trinitatis-Thread, wenn ich das Bild von den DREI GESICHTERN Gottes als Verständnishilfe benannt habe - Gott in Jesus sehen und von diesem "Gesicht" Gottes in Jesus angeschaut werden 😀
L'Chaim
Moin
Ich finde die Diskussion interessant.
Eigentlich schreibt die Bibel schon etwas darüber. Matthäus 7, 15 Warnung vor den falschen Propheten.
Das ist auch im normalen Leben schon jetzt gut zu gebrauchen.
Manchmal reicht ein bisschen Geduld, um zu sehen was dabei herauskommt.
Moin
Manchmal reicht ein bisschen Geduld, um zu sehen was dabei herauskommt.
Meinst du, bis Jesus wiederkommt…oder ob hier jemand noch was schreibt ? 🙂
War nicht ernst gemeint…
Habt alle einen schönen Tag!
Ich lasse mal beiseite, dass DU das fragst ...
Zum einen: Du weißt es dann! So vielen Menschen, gläubig oder nicht, ist Jesus im Traum erschienen und jeder von ihnen wusste es, weil es da keinen Zweifel mehr gibt. (bei der Gelegenheit kann jeder gut über "Zweifel" nachdenken 😉 )
Zum anderen: "Meine Schafe kennen meine Stimme." Musst du nichts weiter zu sagen, ich kenne deine Einstellung. Die meisten hier kennen sie. Es ist so, seine Schafe kennen seine Stimme; sie können sie von anderen unterscheiden.
Kurze Erinnerung: Die "Welt" des Glaubens betrittst du nicht mittels Überprüfungen. Gottes Reich ist mit nichts von dieser Welt vergleichbar.
Habe fertig.
Zum einen: Du weißt es dann! So vielen Menschen, gläubig oder nicht, ist Jesus im Traum erschienen und jeder von ihnen wusste es, weil es da keinen Zweifel mehr gibt.
Mir ist auch schon Jesus im Traum erschienen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es nicht der "echte" Jesus war.
Allerdings gilt natürlich auch umgekehrt in diesem Fall: Ich kann auch nicht belegen, dass er es NICHT war.
Zum anderen: "Meine Schafe kennen meine Stimme." Musst du nichts weiter zu sagen, ich kenne deine Einstellung.
Wirklich? Es ist für mich halt nicht verständlich, dass hier die Regeln der Logik nicht mehr gelten sollen. Denn meiner Ansicht nach ist Logik hier zu 100% anwendbar.
Wenn jetzt jemand kommt und sagt: "Nö, ist nicht so!"... tja, da kommt man dann halt schwer zusammen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Mir ist auch schon Jesus im Traum erschienen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es nicht der "echte" Jesus war.
Merkste scheinbar nich selber ... *seufz*
Ich sagte:
Veröffentlicht von: @neubaugoereZum einen: Du weißt es dann!
DAS ist der Unterschied zwischen unseren Aussagen. Ich traue deinem Verstand die nötigen Schlüsse daraus zu.
Zum Rest sage ich einfach nichts.
Zum einen: Du weißt es dann!
Nein.
Das ist eben der Punkt, auf den ich hinaus will.
Vielleicht gibt es ja diese totale Gewissheit, wo ich mir absolut sicher bin: "Ja, das war Jesus - jetzt wirklich!"
Es gibt aber auch alle möglichen zweifelhafte "Gewissheiten". Also, wo ich mir möglicherweise "total sicher" bin, dass da etwas oder jemand war und dass das auf jeden Fall stimmt, und ich bin mir sicher, dass das jetzt garantiert Jesus war (Aus irgendwelchen Gründen, weil ich gerade Krise habe oder sonstwas)... aber es ist eben gar nicht diese "totale Gewissheit", sondern eben nur Einbildung und Wunschdenken. Egal, wie sehr ich auch davon überzeugt bin.
Und das ist der Punkt: Ohne klaren Vergleich vermag niemand etwas Genaues zu sagen.
Das liegt in der Natur der Sache.
Und woran machst du das fest?
Weil es keinen Unterschied zu anderen Träumen gab. Außerdem erschien Jesus als Frau. Was keinen Sinn ergeben muss, schließlich war es ein Traum... es sagte einfach jemand: "Da ist Jesus!", und da stand eine Person in einer Hausruine, und als ich genauer hinschaute war es eine Frau, die mit jemandem sprach (Aber nicht mit mir).
Und das war's schon. Als gläubiger Mensch hätte ich wohl einiges aus dem Traum gemacht... so denke ich, dass ich da wohl nur verschiedene Erlebnisse verarbeitet habe.
Veröffentlicht von: @lucan-7Als gläubiger Mensch hätte ich wohl einiges aus dem Traum gemacht
Nicht unbedingt. Man träumt ja oft als Verarbeitung des Tagesgeschehens und wenn das viel mit Glauben und Kirche zu tun hat, spiegelt sich das auch in den Träumen manchmal wieder.
Meine eigene Erfahrung: Man erkennt einen von Gott gesandten Traum, weil er sehr viel klarer ist und in Erinnerung bleibt (ich vergesse Träume ansonsten sehr schnell).
Dein Traum wäre für mich wohl auch nur ein normaler Traum gewesen.
VG
Chey
Und das war's schon. Als gläubiger Mensch hätte ich wohl einiges aus dem Traum gemacht... so denke ich, dass ich da wohl nur verschiedene Erlebnisse verarbeitet habe.
Ja. Ich glaube, bei dem Traum würde ich mir auch nichts dabei denken.
Normalerweise hinterlassen Jesus- Träume, so wie ich es kenne, einen anderen Eindruck.
Normalerweise hinterlassen Jesus- Träume, so wie ich es kenne, einen anderen Eindruck.
Und da wäre es halt wirklich mal interessant über die Unterschiede zu sprechen.
Ich persönlich würde ja unterstellen, dass solche Träume aus der Gläubigkeit der jeweiligen Person resultieren.
Mir ist jedenfalls keine glaubwürdige Erzählung eines ungläubigen Menschen bekannt, der ein intensives Jesus-Erlebnis in seinen Träumen hatte, die entsprechend Eindruck hinterliessen.
Ein gläubiger Mensch würde da wohl antworten: Logisch... wer dafür nicht offen ist, also nicht gläubig, wird solche Träume auch nicht haben.
Was jetzt aber Ursache und was Wirkung ist, das wird sich objektiv kaum feststellen lassen.
Es gab mal eine Zeit, da haben Muslime in deren Ländern von jesus geträumt. Für sie war es Jesus. So wie er spach, wie er sich gab...für sie war es Jesus. Ganz eindeutig Jesus und nicht der Prophet Mohammed oder so.
Ich werde jetzt hier keine Links anfügen. Die könnten sonst zu den "einseitigen Berichtserstattungen" gehören. Weil kaum andere Medien darüber berichten. Aber du findest sicherlich was auf der Suchmaschine. Auch Erzählberichte (Zeugnis) von den betroffenen.
Ja, auch ich habe mittlerweile so meine Gedanken und doch hoffe ich in mir selbst, dass sich Gott zeigt. Tut doch jeder. Ich aber denke, solch Träume könnten auch durch tiefgehende Sehnsüchte enstehen. Das geht aber in die Traumforschung.
Trotzdem, seltsam ist es schon.
Es gab mal eine Zeit, da haben Muslime in deren Ländern von jesus geträumt. Für sie war es Jesus. So wie er spach, wie er sich gab...für sie war es Jesus. Ganz eindeutig Jesus und nicht der Prophet Mohammed oder so.
Die Geschichten kenne ich. Bisher sehe ich allerdings keinen Grund, als mehr darin zu sehen als: "Dinge, die man sich gerne in christlichen Kreisen erzählt, weil es so schön zum eigenen Weltbild passt".
Ob das wirklich so passiert ist oder ob da jemand einfach einen guten Asylgrund brauchte... wer weiss.
Und was wenn doch? Muss man auch mal sich fragen.
Dann ist es halt passiert und ich liege falsch.
Aber so lange ich keine Gründe habe, das anzunehmen, habe ich auch keine Gründe irgendwas anderes zu glauben.
Die Frage bringt einen nicht weiter.
Was wenn die Zeugen Jehovas Recht haben? Was wenn die Atheisten Recht haben? Was wenn die yogischen Flieger tatsächlich fliegen können?
Man kann sich nicht auf alles einlassen, was vielleicht möglich ist. Weil das grenzenlos ist. Aber jede Gruppe wird sagen, dass es bei ihnen natürlich trotzdem Sinn macht.
VG
Chey
Man könnte immer sagen....Was wenn doch...was wenn nicht.
So ist es mit dem christlichen Glauben auch. Was wenn das alles nicht so ist. Jesus kommt nicht, nach dem Tod kommt nichts...und doch hasst du Gewissheit. Oder nicht?
Das AT ist vollgespickt mit Träumen und Visionen.
Also, was wenn doch?
Was jetzt aber Ursache und was Wirkung ist, das wird sich objektiv kaum feststellen lassen.
Ja, das ist wahr. Ein Traum bleibt ja auch erstmal nur ein Traum und ist in der Regel keine Vision oder Offenbarungs-Schau (Theophanie)
Dass in der Bibel thematisiert wird, dass es auch bedeutungsvolle Träume mit Botschaften gibt, will ich da mal aussen vor lassen…denn meist macht man sich auf seinen Traum seinen eigenen Reim und hat dabei auch die entsprechende Brille auf.
In der Bibel ist es Gott, der für einen die Träume deutet (Zumindest laut Josef im AT) und vermutlich auch einem gibt…das weiss ich aber nicht genau.