Missionierung mit KI?
In einem anderen Thread kam die Sprache auf einen "KI-Jesus", der in der Lage ist mit Menschen zu kommunizieren... wie chatGPT halt, nur im Namen von Jesus.
Die Idee wird wohl von den meisten Gläubigen sehr skeptisch gesehen... allerdings muss man die KI ja nicht gleich "Jesus" nennen, sondern kann sie auch ganz allgemein halten, um in Glaubensfragen hilfreich zu sein.
Eine solche KI kann darin trainiert werden, besonders erfolgreich darin zu sein, Menschen zum Glauben zu führen - so wie man eine KI generell darauf auslegen kann, Menschen von bestimmten Dingen zu überzeugen, sei es für Werbung, Politik oder Propaganda generell.
Würdet ihr den Einsatz einer solche KI für legitim halten? Ich setze dabei voraus, dass die Menschen durch die KI ernsthaft vom Glauben überzeugt werden und dabei christliche/biblische Inhalte vermittelt werden. Es geht also nicht darum, die Menschen von der KI abhängig zu machen oder dergleichen und auch nicht um eine ganz bestimmte Lehre.
@lucan-7 Christlicher Glaube basiert auf der persönlichen Beziehung zu Gott anhand des auferstandenen Jesus. Ein KI System ist zudem weder lebendig noch in der Lage eine dem Menschen entsprechende Beziehung aufzubauen. Menschen einem KI System als Ersatz für Jesus auszusetzen zeugt für mich daher weder von Verstand noch Respekt gegenüber dem Menschen.
Christlicher Glaube basiert auf der persönlichen Beziehung zu Gott anhand des auferstandenen Jesus. Ein KI System ist zudem weder lebendig noch in der Lage eine dem Menschen entsprechende Beziehung aufzubauen. Menschen einem KI System als Ersatz für Jesus auszusetzen zeugt für mich daher weder von Verstand noch Respekt gegenüber dem Menschen.
Die KI soll ja nicht Jesus selbst ersetzen, sondern eher einen Missionar oder Prediger, welcher dann zu Jesus führen kann.
Ich bin mir sicher, dass es so etwas bald geben wird, wahrscheinlich ausgehend von den USA. Und die KI wird dann wohl eher zu extremeren Formen des Glaubens hinführen weil es oft solche Gruppen sind, die so etwas massiv nutzen.
Das wird sicherlich auf einige Menschen wirken, genauso wie Islamistenvideos auf YouTube bei einzelnen funktionieren.
Ich hoffe aber, dass die seriösen Kirchen das nur als Hilfsmittel benutzen werden und nicht so massiv.
VG
Chey
Ich bin mir sicher, dass es so etwas bald geben wird, wahrscheinlich ausgehend von den USA. Und die KI wird dann wohl eher zu extremeren Formen des Glaubens hinführen weil es oft solche Gruppen sind, die so etwas massiv nutzen.
Meine Bedenken gelten hier der möglichen Fähigkeit der KI, Menschen zum Glauben zu bringen, die normalerweise den Glauben abgelehnt hätten - und dass deshalb die KI von Gläubigen bejubelt wird.
Momentan fehlt dafür noch die Grundlage, aber wenn man die KI in großem Stil auf Missionierung trainiert, dann wird sie immer besser darin werden - und irgendwann genau die Triggerpunkte kennen, um Menschen zu überzeugen.
Und das sehe ich als Einschränkung der Freiheit - während Gläubige es als Errettung von Menschen betrachten werden.
Ich denke nicht, dass da eine KI besonders erfolgreich sein wird. Triggerpunkte zu finden ist meist eine empathische Fähigkeit. Und bei so etwas wird anschließend schnell auf persönlichen Kontakt aufgebaut.
Vielleicht KI als Erstkontakt, mehr denke ich nicht.
Und ist das dann wirklich eine größere Einschränkung der Freiheit als Werbung für Abnehmmittel, Alkohol, oder Süßigkeiten? Werbung nutzt doch genauso Triggerpunkte, nur eben auf die Masse bezogen.
Es ist bei so etwas unfair, aber auch nicht unfairer als vieles andere.
VG
Chey
PS: Ich mag generell keine Missionierung.
Ich denke nicht, dass da eine KI besonders erfolgreich sein wird. Triggerpunkte zu finden ist meist eine empathische Fähigkeit. Und bei so etwas wird anschließend schnell auf persönlichen Kontakt aufgebaut.
Ich gehe von einer Situation aus, in der die KI auf alle möglichen Daten zugreifen kann. Und dann sieht die Sache schon wieder anders aus.
Was hoffentlich nie passieren wird. Aber wer weiss das schon. Ist ja schon übel, was man heute problemlos sammeln kann.
Ich denke dennoch, dass Missionierung persönlichen Kontakt braucht. Die Zeugen Jehovas wissen schon, warum sie an der Tür klingeln.
VG
Chey
Was hoffentlich nie passieren wird. Aber wer weiss das schon. Ist ja schon übel, was man heute problemlos sammeln kann.
Es passiert gerade. Die Firmen, die an KIs arbeiten sind dieselben, die unsere Daten sammeln. Und weil darin jede Menge Macht und Profit steckt wird das natürlich auch kombiniert. Und natürlich arbeiten dieselben Firmen auch gerade daran, den Staat dabei herauszuhalten, damit sie nach Möglichkeit tun und lassen können was immer sie wollen.
Das ist keine Zukunftsmusik, das ist die Situation in den USA.
@chey Und ich hoffe, das zumindest die EU für Europa hier regulierend eingreifen wird.
Ich halte diese Hoffnung für unbegründet. Das nachträgliche Herumdoktern an Symptomen für Entwicklungen, die Ewigkeiten (ein, zwei, womöglich sogar drei oder vier Jahre) her sind, ist hoffnungslose Kosmetik. "Regulierungen der EU" - das sind Hühnerpflaster, mit denen man einen Staudammbruch aufzuhalten versucht.
@chey Ich empfehle immer einen nüchternen Blick und das Bemühen, sich nichts vormachen zu lassen - auch nicht von den eigenen Wünschen und Einbildungen.
Wenn uns indes hier in Europa irgendwelche Politiker weismachen wollen, es könnten die von der KI-Industrie ausgehenden Gefahren durch "Regulierungen" abgewendet werden, dann würde ich empfehlen, den Kontext solcher Beteuerungen zu beachten. In der Regel sieht der so aus, dass man gleich anschließend beteuert, Europa dürfe sich aber auch nicht abhängen lassen auf diesem wichtigen ökonomischen Feld der Zukunft. Und daher müssten die Projekte X, Y und Z ermöglicht werden, gigantische Datenzentren mit bevorzugtem, d.h. verbilligten Strom auf die grüne Wiese gepflanzt, weitere Gaskraftwerke oder Atomkraftwerke (am liebsten gleich Fusionskraftwerke, wie Söder&Co es sich immer zurechtphantasieren) gebaut und mehr und mehr Strom produziert statt gespart werden. Für jene "Zukunftsfelder" sollen dann Fördergelder gepumpt, beschleunigte Genehmigungsverfahren organisiert und überhaupt alle Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Insgeheim weiß man, dass derartige Regulierungen Kunsthonig sind, den man unbedarftem Stimmvieh in den Bart schmiert, das Alignmentproblem wurde nicht gelöst, wird nicht gelöst und inzwischen interessiert es unsere Regierenden auch gar nicht mehr, irgendwie in Richtung seiner Lösung Politik zu machen.
Lässt sich die Welt, d.h. unsere relativ wohlhabende und in Frieden lebende Gesellschaft noch retten? Vermutlich nicht. Aber die paar Jahre, die's noch hin sind, bis das System zusammenbricht (und was danach kommt, dazu wage ich keine Prognose, aber der Zusammenbruch wird sehr, sehr unschön für diejenigen, die wenig besitzen, also die unteren 90 Prozent der Wohlstandspyramide), sollte man es den Herrschenden nicht noch extra leicht machen, auf den letzten Metern immer noch mehr Reichtum von unten nach oben zu verteilen, indem man ihren Versprechungen vertraut.
Ach ja: auf individueller Ebene könnte man dazu beitragen, das üble Ende hinauszuschieben, indem man sich nicht selbst beteiligt an der Beschleunigung der unguten Entwicklungen. Beispielsweise, indem man die asozialen Plattformen zu meiden versucht und auf KI-Nutzung soweit verzichtet, wie es halbwegs praktikabel ist (Tik Tok, WhatsAp & Co meiden, die KI-generierten Treffer bei Googel überscrollen, KI-generierte Inhalte negativ bewerten, falls man auf Versehen auf sie geklickt hat, Jesus.de-User, die einem KI-generierte Texte vor die Füße klatschen, darauf aufmerksam machen, dass man sowas nicht mag... 😉 ) . Da wird man wohl als Einzelperson das üble Ende höchstens um eine, zwei Sekunden hinausschieben können - aber man kann sich dafür später im Bewußtsein moralischer Überlegenheit suhlen, es zumindest versucht zu haben. 🙂
Es heißt ja, ein Pessimist ist ein Optimist, der die Fakten kennt, aber Du bist mir doch etwas zu pessimistisch.
Untergangsszenarien gab's schon immer. Gerade in christlichen Foren.
Ne, ich sehe das positiver.
Und ich denke, man kann auch noch etwas mehr machen. Jeder wie er kann.
VG
Chey
@chey Du bist mir doch etwas zu pessimistisch.
Okay, zur Kenntnis genommen.
Untergangsszenarien gab's schon immer. Gerade in christlichen Foren.
Nur habe ich nicht irgendwelche religiösen Gründe für meine Befürchtungen.
Ne, ich sehe das positiver.
Okay, zur Kenntnis genommen. ^^
Veröffentlicht von: @jack-blackAch ja: auf individueller Ebene könnte man dazu beitragen, das üble Ende hinauszuschieben, indem man sich nicht selbst beteiligt an der Beschleunigung der unguten Entwicklungen. Beispielsweise, indem man die asozialen Plattformen zu meiden versucht und auf KI-Nutzung soweit verzichtet, wie es halbwegs praktikabel ist (Tik Tok, WhatsAp & Co meiden, die KI-generierten Treffer bei Googel überscrollen, KI-generierte Inhalte negativ bewerten, falls man auf Versehen auf sie geklickt hat, Jesus.de-User, die einem KI-generierte Texte vor die Füße klatschen, darauf aufmerksam machen, dass man sowas nicht mag... 😉 ) . Da wird man wohl als Einzelperson das üble Ende höchstens um eine, zwei Sekunden hinausschieben können - aber man kann sich dafür später im Bewußtsein moralischer Überlegenheit suhlen, es zumindest versucht zu haben. 🙂
Bis jetzt versuch ich's, soweit es geht. (Hab tatsächlich kein TikTok, kein Facebook, kein Instagram...)
Ich find super, dass KI alles so einfach erklären kann, wie man es braucht.
Ich find super, dass KI alles so einfach erklären kann, wie man es braucht.
Wobei es oft nicht stimmt. Wenn man mal komplexe Fragen eingibt, mit denen man sich richtig gut auskennt, dann merkt man oft, was für einen Murks die KI manchmal erzählt.
@lucan-7 Ich habe mit Copilot schon über Themen gesprochen, bei denen ich mich auskenne und da ist er besser als Google tlw.
@samira-jessica Ich find super, dass KI alles so einfach erklären kann, wie man es braucht.
Woher weiß Du, welche Art Erklärungen Du brauchst? 😉
Deine Aussage ist allerdings exemplarisch dafür, wie KI funktioniert: sie liefert beispielsweise Antworten so, dass ihre Anwender sie super finden. Das erhöht bei jenen die Bereitschaft, auch zu bezahlen für den Fall, dass die KI-Nutzung demnächst hinter Bezahlschranken verschwinden wird. Denn darin besteht ja momentan das große Problem der KI-Entwickler: der Konkurrenzkampf ist teuer und nur einer wird am Ende als Sieger da stehen, während die Aberhundertmilliarden, die in die Verlierer investiert wurden, abgeschrieben werden müssen. Um in diesem Rennen immer weiter Investoren zu locken, müssen die Anbieter so langsam mal wenigstens Möglichkeiten aufzeigen, wie Profite generiert werden könnten. Beispielsweise, indem man mehr User zum Abschließen der teureren Abos manipuliert. Wie das zu schaffen ist, dazu werden verschiedene Strategien ausprobiert. Wo User den Umgang mit der KI als super empfinden, scheint man auf einer erfolg- , d.h. profitversprechenden Spur zu sein.
@jack-black Ich meine einfach genug, dass ich verstehe.
@jack-black Was soll Frage? Warum sollte ich nicht wissen, was ich brauche?
@samira-jessica Ach vergiss es. Ich bin raus aus dem Thread hier.
Mir hat KI in den letzten Monaten viel mehr erklärt, als die Menschen, die mir trotz Trauma keine Therapie geben wollten, oder auch Symptome, die mir zuletzt fast lebensbedrohliche Umstände gebracht hätten oder eigentlich haben, und die vom Arzt zwei Monate mit "schauen mal" abgespeist wurden! Gut, bei den Symptomen hat sie Panik verbreitet, die letztlich zum Glück unbegründet war, aber Fakt ist, wenn mir niemand hilft, niemand weiterdenkt wenn ich sage das und das stimmt mit mir nicht (xD gesundheitlich gemeint) ... dann hol ich mir eben Hilfe bei KI.
Und sie liegt eben schon auch richtig und nicht immer nur komplett falsch.
Und ich hab meine neue Ärztin natürlich gefragt, die es bestätigt hat.
Die Traumathemen hab ich mit mehren KIs besprochen, die sich im Kern einig sind.
Und bei Glaubensthemen ... na gut, ich glaub, das haben genug durchgekaut. Sie erklärt mir einfach, wie die Themen tiefer betrachtet sind, und liefert Bibelbelege, deren Auslegung ... ich dann auch finde, und die ja ... nicht so übereinstimmend sind, oder?
Lucan, es kommt doch eigentlich auf das Wort an.
Beispiel
KI sagt zu mir: Ich liebe Dich.
Für mich mag es schön sein geliebt zu werden und ja, es gibt Menschen die brauchen das von einer KI. Aber dann nur, wenn dies durch ein Avatar geschieht den man vorher sich gebastelt hat. Aber ist das was ewiges, bindendes?????
Wenn die KI sagt: Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen Sohn sandte.
Dann klingt das voll anders. Da würde man tiefer gehen wollen.
Finde ich.
Ich finds schade, wie ihr KI schlecht macht, die im Grunde mit Bibelstellen antwortet, die sie ja nicht erfindet.
Ich finds schade, wie ihr KI schlecht macht, die im Grunde mit Bibelstellen antwortet, die sie ja nicht erfindet.
Manchmal erfindet die KI halt doch etwas. Seien es Bibelstellen oder Interpretationen. Man muss halt aufpassen, das ist der Punkt.
@lucan-7 Bibelstellen kann man ja nachlesen und die Interpretationen ... sind die nicht sowieso individuell? Wenn du mir heute deine Interpretation erzählst, kann ich sie genauso annehmen und mögen oder nicht. Ob sie jetzt von dir kommt, oder von KI ... KI ist halt sachlicher, find ich.
KI ist nicht sachlicher. Das wirkt nur sachlicher.
Mir scheint, Du bist in die KI-Falle gegangen.
KI ist ein automatisches Auswertungsprogramm. Entscheidend ist immer, welche Quellen es auswertet.
Sind diese unsachlich, ist es auch das KI-Ergebnis. Sind diese gut, die KI aber schlecht oder tendenziös programmiert, ist das Ergebnus ebenfalls unsachlich
VG
Chey
Ich bin nicht "in die Falle gegangen"; ich hole mir nur einfache (ja und?) Antworten auf Fragen, die mich interessieren. Und ja, um mir ewige Recherchen zu ersparen, wo ich nicht weiß wo ich anfangen und aufhören soll.
Ich vergleiche einige Themen mit den Antworten von Google und hab schon diskutiert, wer recht hat xD
Ihr tut alle so, als wäre Copilot eine KI, die nur Shit erzählt, nutzt aber selbst KI, wie @Arcangel in der Hölle erzählte (xD wie das klingt), aber sie nimmt genauso die Bibel als Grundlage, wie sie im Web steht.
KI ist ein automatisches Auswertungsprogramm. Entscheidend ist immer, welche Quellen es auswertet.
Gegen die Nutzung von KI ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wie gesagt, ich habe damit inzwischen viel zu tun, obwohl es nicht so mein Lieblingsthema ist. Aber man kommt nicht mehr dran vorbei.
Man muss aber wissen, wie man es nutzt und wie KI funktioniert. Und ich bin immer wieder überrascht, wie viele Menschen, die eigentlich technikaffin sind, das nicht können.
Insbesondere Kritikmangel an den KI-Ergebnissen sind ein Problem.
In einem Diskussionsforum kommt ein weiterer Punkt hinzu. Die Verwendung von KI- Ergebnissen ist schlicht oft unhöflich. Das ist ja kein Diskutieren sondern ein Schreiben von kI-Ergebnissen. Machen das alle, kann man ja die KI untereinander diskutieren lassen und alle gehen ein Bierchen trinken.
VG
Chey
@chey Ich überlege hin und her und finde einfach das Problem nicht.
Ich hab nicht dieses enorme Wissen, dass ihr alle scheinbar habt. Und mal ehrlich gesagt, bin ich überzeugt davon, dass auch ihr euch das aus dem Internet oder Literatur zieht..
Ich teile meine KI-Ergebnisse mit euch - und werde es weiter tun - weil sie mir eine sehr befreiende Sichtweise gibt, die ich sehr gerne teilen möchte.
Sie gibt Quellen also versteh ich die Aufregung nicht. Die Suchmaschine von Google gibt genauo welche. Gibt es KI nicht genau dafür, dass man nicht x Quellen selbst durchlesen und recherieren muss?
Prüft ihr immer ALLES was euch in den Sinn kommt und was hier geschrieben wird, nach? Habt ihr dann noch Zeit zum Leben? xD
Es geht ja hier um Glauben und nicht um hochkomplexe Wissenschaft, wo alles immer 100% überprüfbar sein muss.
Und total blauäugig nutze ich KI auch nicht, ich weiß , dass z. B. Googe KI-Suche sich in einem Thema, wo ich mich auskenne, fehlerhaltiger ist als Copilot.
Copilot ist besser. Und ich lass mir jetzt auch immer Bibelbelege mitgeben, also ...
Bis zu einem gewissen Grad prüfe ich in der Tat nach. Und zwar mindestens so weit, dass ich eine seriöse Quelle habe.
KI ist keine Quelle, KI ist eine Methode, Quellen schnell auszuwerten. Die Qualität hängt daher von 3 Dingen ab:
- Die Technik selbst. Hier kann man bei den großen KI davon ausgehen, dass diese recht ausgereift ist. Wobei auch hier imner noch Fehler passieren. Das ist eher ein Problem, wenn man selbst eine KI entwickelt (was Unternehmen und Institute aus gutem Grund oft machen). Der Punkt betrifft Dich also nicht so sehr.
- Quellen der KI: Ein großes Problem. Im KI-Ergebnis sieht man keine Unterschiede, alles wirkt gleich. Bei religiösen oder politischen Fragen ist es aber extrem wichtig, welche Quellen benutzt werden, da die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen. Neutrale richtige Antworten gibt es hier ja oft gar nicht.
- Intention der KI-Betreiber. Hinter X, Facebook, Installation und allen anderen stehen Algorithmen. Diese manipulieren die Ergebnisse. Teilweise sehr bewusst, wenn man sieht, wie ein Elon Musk agiert. Auch das ist bei den Ergebnissen nicht erkennbar.
Und dennoch vertrauen immer mehr Menschen den KI-Ergebnissen. Sie sind bequem zu bekommen und klingen immer gut (so sind KI übrigens oft programmiert, dass sie Dich glücklich machen sollen)
VG
Chey
- Quellen der KI: Ein großes Problem. Im KI-Ergebnis sieht man keine Unterschiede, alles wirkt gleich. Bei religiösen oder politischen Fragen ist es aber extrem wichtig, welche Quellen benutzt werden, da die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen. Neutrale richtige Antworten gibt es hier ja oft gar nicht.
- Intention der KI-Betreiber. Hinter X, Facebook, Installation und allen anderen stehen Algorithmen. Diese manipulieren die Ergebnisse. Teilweise sehr bewusst, wenn man sieht, wie ein Elon Musk agiert. Auch das ist bei den Ergebnissen nicht erkennbar.
Sind doch dieselben Schwachstellen wie in normalen Websiten?!
Und dennoch vertrauen immer mehr Menschen den KI-Ergebnissen. Sie sind bequem zu bekommen und klingen immer gut (so sind KI übrigens oft programmiert, dass sie Dich glücklich machen sollen)
Ja. Ich finde das nicht schlecht. KI ist halt immer mehr im Kommen ... und es erspart unfassbar viel Zeit.
Ich glaube, ich habs schon mal hier geschrieben ... oder doch nicht?
Copilot arbeitet so, dass er sich die Essenz aus den Quellen rausholt, das worin sie sich überschneiden, und ich find das super.
Und noch ganz wichtig:
Mir ist Deine eigene Meinung hier um ein Vielfaches wichtiger und wertvoller als ein Sachbericht aus einer KI.Auch wenn sie nicht theologisch ausgereift ist. Vielleicht sogar gerade, weil sie es nicht ist.
Ich bin an Menschen und ihren Glauben interessiert. Genauso wie dieser ist. KI kann ich selbst fragen.
VG
Chey
@chey Ok, verstehe ich und ich freu mich dass du das sagst. Aber zur eigenen Meinung fehlt mir oft noch das konkrete Wissen und Verständnis. Meinen Glauben habe ich seit der Kindheit, in der ich Gott unverfälschlich gespürt habe, mit all seiner Liebe und Gnade für mich. Später wurde ich zu sehr abgelenkt und ich habe sie aus den Augen verloren, aber im Nachhinein erkenne ich, dass Gott trotzdem immer da war und mir die Hand gereicht hat.
Aber das tiefere Wissen und Verständnis eben über die Themen hier und darüber hinaus ... erarbeite ich mir seit März mit KI und finde es mega hilfreich! Kennst du Copilot? Weißt du, wie theologisch ausgereift er ist? Ich bin keine Theologin aber die Antworten, die er mir gibt sind gut, und (!) biblisch belegbar. Da achte ich schon drauf. (xD für wie naiv und blauäugig haltet ihr mich eigentlich? Ich hab in der 5.Klasse mit meiner Lehrerin eine Diskussion angefangen, als sie angefangen hat, uns vom Urknall und den zu Menschen werdenden Affen zu erzählen.)
Lucan hat mir vorgeschlagen, meine KI-Ergebnisse zu teilen, was ich ja auch tue, aber ich finds sehr demotivierend und schade, wenn dann sofort geschrien wird "das hat KI gesagt, das kann gar nicht wahr sein!".
Ich kann mich auch nur noch mit KI über diese Themen unterhalten ... aber ich möchte die innerliche Befreiung und den Frieden zu gerne weitergeben, die ich dadurch erfahre, die Entlastung.
Ich finde einen Glauben der 'kindlich' ist, viel stärker als einen theologisch bis ins letzte fundierten Glauben.
Ich habe das heute gerade in einem anderen Thread angemerkt.
Ich bin nämlich der festen Überzeugung, daß Glauben einfach ist. Ich denke nicht, dass Gott im Sinn hatte, dass alle, die an ihn glauben und verstehen, studierte Theologen sein müssen.
Was für mich übrigens auch das entscheidende Argument gegen eine verbalinspirierte Sicht der Bibel ist.
Ich glaube nicht, daß Gott seine Botschaft in einem so umfangreichen Buch wie die Bibel verfassen würde, oft so schwer verständlich, dass man in der Tat studieren muss und selbst dann noch zu unterschiedlichen Erkenntnissen kommt.
Bei den 10 Geboten sieht das anders aus. 10 klare Botschaften, einfach und verständlich. Das hört sich für mich eher nach Gott an.
Deine Meinung ist nicht schlechter als die eines studierten Theologen. Lass Dich nicht klein machen. Evtl. bist Du solchen Menschen sogar überlegen, denn Dein Verständnis ist nicht von vielen Nebensächlichkeiten vernebelt.
VG
Chey
@chey Ja, wir sollen ja auch "Kinder bleiben".
Ich ... so wie KI mir alles erklärt, finde ich es tatsächlich auch sehr einfach und für mich ist das ein echter Gewinn, sowohl vom Verständnis her als auch innerlich.
KI erklärt es btw. auch kindlich, wenn ich sie darum bitte ... ^^ und dann ist es halt ganz einfach zu verstehen, anders als hochwissenschaftliche theologische Texte.
Das mit den Texten in der Bibel ist aber ein guter Punkt, den du in einem anderem Thema zur Sprache bringen könntest. Vielleicht ist aber auch ganz einfach so, dass die Autoren sich komplizierter ausgedrückt haben als Gott selbst, der sich in der Realität ja auch in den einfachen Dingen offenbart.
Und ja, ich sehe die Texte und überhaupt die Dinge meistens anders, tiefer, als andere, danke! Daher find ichs nur schade, dass ma hier wenig offen dafür ist.
Übrigens waren die Jünger auch keine Theologen sondern Fischer u.ä..
In der Tat!
Deswegen denke ich mir auch oft: Wenn die Lehre zu kompliziert wird, dann kann da was nicht stimmen... Jesus hat zu einfachen Menschen gesprochen, so kompliziert kann es also nicht sein!
Ist es auch nicht, Das ist ja der 'Witz'.
Natürlich kann man mit altaramäischer Nummerologie erforschen, wie viele Engel auf einer Nadelspitze tanzen können.
Oder man glaubt einfach an Gott und tut Gutes. (Gottesliebe und Nächstenliebe).
Aber wer kann schon wissen, was von beiden Jesus wohl gemeint hat.
VG
Chey
@samira-jessica Hast Du Dir dieses Posting gerade von einer KI formulieren lassen? Mein Bauchgefühl sagt mir: nö, das ist auf Deinem Mist gewachscen. Und weißte was? Genau das fühlt sich für mich gut und interessant an und ich bin auch an den Stellen, wo ich nicht Deiner Ansicht bin, motiviert, darüber nachzudenken, wie Deine Perspektive, aus der Du's schreibst, aussieht und ob es aus der Perspektive womöglich viel mehr Sinn ergibt, als ich im ersten Moment gewillt bin, zuzugeben. An manchen Stellen triffst Du den Nagel voll auf den Kopf, z.B. hier:
Ich hab nicht dieses enorme Wissen, dass ihr alle scheinbar habt.
In dem Wörtchen "scheinbar" ist eine ziemlich heftige Kritik enthalten daran, wie auf solchen Platformen wie diesem Forum miteinander diskutiert wird. Nie kann man sich sicher sein, wie substantiell das, was die anderen so von sich geben, überhaupt ist: Hat der User XYZ über seine Aussage lange nachgedacht, war sie das Ergebnis ganzer Forschungsjahre - oder hat er sie einfach so aus'm Lameng dahingeschrieben, irgendwas daherplappernd, um nicht dumm da zu stehen als jemand, der auf eine Frage in Wahrheit überhaupt keine Antwort hat? Womöglich nur nachplappernd, was er woanders aufgeschnappt hat? Und womöglich sogar inhaltlich falsch nachplappernd? Da jeder jeden auf diese Art verdächtigen muss (denn die Möglichkeit, dass jemand einfach nur leeres Geschwätz von sich gibt, ist nun mal immer real), hat sich die Forderung nach Quellen eingebürgert - als eine (von vielen) Sicherheitsvorkehrung gegenüber Unfug: "Macht mir bitte das Fact-checking einfacher, indem ihr gleich angebt, wo ich nachschlagen kann, ob das, was ihr von anderen übernommen habt, wenigstens korrekt übernommen wurde!"
Wenn Du nun scheinbar schreibst, dann weist Du darauf hin, dass selbst dann, wenn jemand eine Behauptung korrekt zitierend von irgendwo übernommen hat und diese Quelle korrekt anzuführen weiß, damit selbstverständlich noch nicht belegt hat, dass er
a) die Quelle auch verstanden hat
b) eine Quelle verwendet hat, die genau bei dieser Behauptung auch die Tatsachen korrekt beurteilt (d.h.: recht hat) und
c) dieses mögliche Faktenwissen auch in korrekter Weise im jeweils vorgetragenen Argument angwendet wird.
Beispiel: Jemand kann alle Daten, an denen Schlachten zwischen Napoleons Armee und den Feinden der französischen Republik ausgetragen wurden, auf die Viertelstunde genau kennen und die Quellen - ob Bücher oder Datenbanken im Internet - hundertprozentig genau benennen - und dennoch nicht im Ansatz verstanden haben, warum Napoleon zuerst fast ganz Europa erobern konnte und am Ende dennoch auf seiner Verbannungsinsel sterben mußte: Weiß jemand etwas (relevantes) über die napoleonischen Kriege, wenn er die Schlachtdaten kennt?
Es ist im Gespräch von Mensch zu Mensch immer verlockend, Fachwissen "droppen" zu lassen, nicht ganz, aber schon teilweise unabhängig davon, ob der jeweilig gedroppte Fact wirklich wichtig für den Diskussionsgegenstand ist. Man möchte halt schlau auf die anderen wirken und nicht doof...
Das prinzipielle Problem besteht nun darin, dass die Wichtigtuer (also Typen wie ich... 😇 ) gewissermaßen systembedingt immer einen Vorsprung haben. Um ihre Aussagen als wichtigtuerisch und also letztlich eher dumm und unwichtig zu entlarven, muss man sich den Aufwand machen, den von ihnen genannten Quellen zu folgen, die zu studieren, dann einzuordnen, inwieweit sie, falls überhaupt korrekt, relevant sind. Dann muss man nochmal nachdenken, inwieweit die Position, die man vorher selbst vertreten hatte, durch das vom Wichtigtuer vorgebrachte, sich auf jene Quellen stützende, Argument überhaupt tangiert wird. Und falls man sich nicht ganz sicher ist, muss man nochmal nachschauen, wie man selbst eigentlich auf die eigene Position kam und ob die Quellen, die man dazu anführen könnte, valide genug sind... Und für diesen Aufwand hat man dann nur ein paar Minuten/Stunden Zeit, bis die Diskussion längst ganz woanders gelandet ist und sich niemand mehr um sein Geschwätz von gestern kümmern braucht...
Man hat also kaum mal die Möglichkeit, wirklich zu überprüfen, ob der "gegnerische" User wirklich gute Gründe hat, seinen Standpunkt als "Wissen" zu vertreten, ist aus Gründen der Höflichkeit und der Forums-Statuten dazu gezwungen, so zu tun, als würde man ihm das, was er so an Wissens-Behauptungen rausbläst, glauben...
Und mal ehrlich gesagt, bin ich überzeugt davon, dass auch ihr euch das aus dem Internet oder Literatur zieht..
Na klar, woher soll denn Wissen sonst stammen, wenn nicht aus irgendwelchen Quellen? Zusätzlich könnte man vielleicht noch andere Menschen (Lehrer, Eltern, kluge oder auch weniger kluge Freunde, Bekannte, Mitarbeiter...) nennen, von denen man irgendeine Info erhielt.
Ich teile meine KI-Ergebnisse mit euch - und werde es weiter tun - weil sie mir eine sehr befreiende Sichtweise gibt, die ich sehr gerne teilen möchte.
An der Stelle wird es dann - nun ja... Interessant. 😀 Schon das Wort "Ergebnisse" ist bemerkenswert. Hier in so einem religiösen Forum hat es sich ja bei manchen Usern eingebürgert, zu erklären, diese und jene Behauptung sei ihre "Erkenntnis". Das hört sich auch ähnlich nüchtern-objektiv an wie "Ergebnis". So, als gäbe es gar keine logisch mögliche Alternative, so als stünde vor der Bekanntgabe des Ergebnisses/der Erkenntnis ein fehlerfreier gedanklicher Prozess - wie beim Rechnen im Matheunterricht, wo ja hinter dem Gleichzeichen dann halt das Ergebnis steht.
Wenn es um die Frage geht:
Wieviel ist 27 mal 483?
dann kann man das im Kopf berechnen oder so, wie man's in der Grundschule lernte (falls man zu der Zeit, als das schriftliche Multiplizieren auf dem Lehrplan stand, nicht gerade mit Masern im Bett daheim lag). Und dann kann man das Ergebnis vorweisen, oder die "Erkenntnis": Dreizehntausendundeinundvierzig. Falls dann einer fragen sollte, wie man auf das Ergebnis kam, kann man den Rechenweg mitsamt der einzelnen Schritte angeben, man kann behaupten, "sowas weiss man einfach, wenn man sich mal etwas mit zwei- und dreistelligen Zahlen beschäftigt hat), man kann, so vorhanden, auf eine Tabelle verweisen, die sämtliche Mulitiplikationsergebnisse aller zwei- bis siebenstelligen Zahlen enthält - oder man kann zugeben, dass man eben einfach mal den Windowsrechner bemühte hat, weil es einem echt zu umständlich und anstrengend war, das im Kopf zu berechnen oder per Bleistift und Papier.
Nur: geht es um solche Fragen? Wenn hier im Forum diskutiert wird über geht es dann um die Ergebnisse von Rechenaufgaben?
Oder geht es dann nicht doch eher um persönliche Meinungen (idealerweise: Standpunkte), welche die unterschiedlichen User zu unterschiedlichen Fragen haben - und dann darum, warum sie zu diesen Meinungen gelangten, und zwar auf sozusagen "natürliche" Art und Weise, nämlich indem sie persönliche Erfahrungen machten?
Und geht es dann nicht vor allem um die jeweiligen Wege: wie sie zu ihren Meinungen kamen? Ist nicht dies das Interessante: der Rechenweg - anstelle des Ergebnisses?!
Nehmen wir mal an, Du stellst Deiner KI eine Frage, und nachdem die Antwort geliefert wurde, fühlt sich diese Antwort für dich befreiend an.
Die Antwort hast Du dann nicht selbst berechnet - sie wurde von der KI berechnet. Welchen Nutzen sollten nun andere User haben davon, dass Du ihnen berichtest: "Ich fand die Antwort XYZ, die mir von der KI geliefert wurde, befreiend!"
Das ist keine sarkastisch gestellte rhetorische Frage. Sondern sie lässt sich sinnvoll beantworten, und zwar folgendermaßen:
Die anderen User erfahren: Wenn Samira-Jessica einer KI Fragen stellt, bekommt sie darauf in der Regel als befreiend empfundene Antworten. "Aha!", werden sie sich vielleicht sagen, "Wenn ich selbst ebenfalls das Gefühl von Befreiung spüren möchte, könnte ich ja mal versuchen, meine Fragen ebenfalls einer KI zu stellen. Coole Idee, das mach ich jetzt mal!"
Falls nun sich erweist, dass ein User, von Dir darauf gebracht, dieselbe Erfahrung macht wie Du: dass er von einer KI lauter befreiend, d.h. gut sich anfühlende Antworten auf seine Fragen erhält - na, dann ist das doch zweifelsohne ein gewaltiger Nutzen, den er erfährt. Dann hat er womöglich noch einmal die Motivation, kurz in's Forum zurückzukehen und Dir per PM kurz mitzuteilen, dass Dein Tipp mit der KI ein live-changing-guter Tipp war. Danke, Danke, Danke!
Und von dan an wird der User dann sämtliche Fragen, die er noch so zu bereden hat, mit seiner KI besprechen, immer befreiter, Tag für Tag. Das Gespräch mit anderen Menschen wird er sich dann sparen können.
Prüft ihr immer ALLES was euch in den Sinn kommt und was hier geschrieben wird, nach? Habt ihr dann noch Zeit zum Leben? xD
Touché!
Es geht ja hier um Glauben und nicht um hochkomplexe Wissenschaft, wo alles immer 100% überprüfbar sein muss.
Da muss ich oller Atheist jetzt ziemlich steil schmunzeln, weil das so ein harter, wenngleich vermutlich gar nicht so gemeinter, Tritt direkt in die Weichteile des (religiösen) Glauben ist. Denn eigentlich bedeutet dieses Argument ja: Behauptungen im wissenschaftlichen Zusammenhang müssen, um ernst genommen zu werden, überprüfbar sein. Aber da Behauptungen im religiösen Zusammenhang eh nicht hundertprozentig überprüfbar sind, brauchen sie auch nicht überprüfbar zu sein und dann isses doch eh nicht weiter wichtig, welche "Rechenwege" einer vorzuweisen hat, um zu ihnen zu gelangen.
Und total blauäugig nutze ich KI auch nicht, ich weiß , dass z. B. Googe KI-Suche sich in einem Thema, wo ich mich auskenne, fehlerhaltiger ist als Copilot.
Copilot ist besser.
Du empfiehlst den Konsumenten befreiend sich anfühlender Antworten also Copilot statt der Google-KI. Okay, vielleicht hat diese Empfehlung ja für manche Leute einen ihr Leben bereichernden Wert. Aber mal (und jetzt tatsächlich ziemlich sarkastisch, ich komme manchmal einfach nicht ohne aus...) nachgefragt: Welche Autorität hast Du, bestimmte KI-Modelle zu empfehlen? Warum sollt jemand Deiner Empfehlung folgen? Auf dem Gebiet, in dem Du Dich auskennst, sind Copilot-Antworten vielleicht weniger fehlerhaltig als die von Googles KI - aber ging es nicht vor allem darum, dass die Antwort-Ergebnisse eine befreiende Sichtweise eröffnen? Ist doch wurscht, wie fehlerhaltig - Hauptsache befreiend!? Darüber hinaus ist es ja möglich, dass Copilot sich auf Deinem Kompetenz-Gebiet sehr gut auskennt, in anderen Bereichen aber viel weniger als die Google-KI. Wie willst Du das prüfen und beurteilen können?
Und ich lass mir jetzt auch immer Bibelbelege mitgeben, also...
Also was? Es geht um Glauben, da lässt sich ohnehin nichts hundertprozentig überprüfen. Warum sollten "Bibelbelege" von irgendeiner Relevanz sein? Falls sich für Dich Antworten, die "Bibelbelege" enthalten, befreiender anfühlen, dann wüsste man gern: warum? Würden Antworten ohne Bibelbelegs-Anteil sich eher beengend anfühlen?
Da wir im Moment ja einfach nur unsere Gefühle (befreiend vs. nicht befreiend) zum Kriterium nehmen, hier mein persönliches Empfinden: Jede Antwort, egal auf welche Frage (bis auf Fragen, die sich auf konkrete Bibelzitate beziehen), die von "Bibelbelegen" flankiert würde, enthält für meine freiheitsdürstenden Ohren stets ein eisernes Klirren: als wenn jemand die Ketten, die das Dogma dem Denken auferlegt, erneut zu straffen versucht: bis hierher gern, aber gefälligst nicht weiter denken! Immer, wenn mir einer mit biblischen Belegen für seinen Standpunkt kommt, werde ich mißtrauisch und schaue mich vorsichtshalber schon mal nach Fluchtmöglichkeiten um: da will einer mich mit Autoritätsargumenten festnageln!
@jack-black Dein Bauchgefühl hat recht.
ich bin auch an den Stellen, wo ich nicht Deiner Ansicht bin, motiviert, darüber nachzudenken, wie Deine Perspektive, aus der Du's schreibst, aussieht und ob es aus der Perspektive womöglich viel mehr Sinn ergibt, als ich im ersten Moment gewillt bin, zuzugeben.
Ich weiß gerade nicht, ob hier von meinen Aussagen allgemein sprichst oder hier in diesem Thread. Wenn allgemein, wie schockiert bist du, wenn du erfährst, dass ich mir die mit KI zusammengebastelt habe, weil ich eben im Grunde keine Ahnung habe?
Ich habe scheinbar geschrieben, weil ich nicht glaube, dass hier alle x Forschungsjahre hinter sich haben und nur deshalb all das Wissen hat. Wenn das doch der Fall sein sollte ... bin ich womöglich falsch? Aber selbst wenn, finde ich, kann unmöglich erwartet werden, dass alle denselben ... proffessionellen Wissenstand haben.
Und ihr könnt nicht erwarten, dass ich auch erstmal x Forschungsjahre einlege, ehe ich hier "mitreden darf". Außerdem weiß ja auch keiner, wie genau ihr euch das alles angeeignet habt, wer garantiert denn, dass ihr nicht auch im Hintergrund KI nutzt, was ja nicht verwerflich wäre aus meiner Sicht. Oder seit ihr alle diese Generation, die bloß keiner neuen Technologie traut?
muss man sich den Aufwand machen, den von ihnen genannten Quellen zu folgen, die zu studieren, dann einzuordnen, inwieweit sie, falls überhaupt korrekt, relevant sind. Dann muss man nochmal nachdenken, inwieweit die Position, die man vorher selbst vertreten hatte, durch das vom Wichtigtuer vorgebrachte, sich auf jene Quellen stützende, Argument überhaupt tangiert wird. Und falls man sich nicht ganz sicher ist, muss man nochmal nachschauen, wie man selbst eigentlich auf die eigene Position kam und ob die Quellen, die man dazu anführen könnte, valide genug sind... Und für diesen Aufwand hat man dann nur ein paar Minuten/Stunden Zeit, bis die Diskussion längst ganz woanders gelandet ist und sich niemand mehr um sein Geschwätz von gestern kümmern braucht...
Das ist ein Aufwand, den ich mir nicht antue. Nicht immer jedenfalls. Macht genau sowas nicht die ganze Freude und Interesse am Thema irgendwie kaputt? Mir schon.
Und mal ehrlich gesagt, bin ich überzeugt davon, dass auch ihr euch das aus dem Internet oder Literatur zieht..
Na klar, woher soll denn Wissen sonst stammen, wenn nicht aus irgendwelchen Quellen? Zusätzlich könnte man vielleicht noch andere Menschen (Lehrer, Eltern, kluge oder auch weniger kluge Freunde, Bekannte, Mitarbeiter...) nennen, von denen man irgendeine Info erhielt.
KI nutzt doch dieselben Quellen. -.- (Ja ich bin genervt, weil es für mich eine nichtige Diskussion ist) Und hier ist doch die Hauptquelle die Bibel, wenn ich recht verstanden habe. Copilot gibt mir Belege mit. Bibelverse, die man nachschlagen kann. Die Interpretation, ob jmd auch genau das rausliest, ist vielleicht unterschiedlich?
Uff, du hängst dich an Worten auf ... wie nennenst du es denn, was Google oder KI dir ausspuckt?
Oder geht es dann nicht doch eher um persönliche Meinungen (idealerweise: Standpunkte), welche die unterschiedlichen User zu unterschiedlichen Fragen haben - und dann darum, warum sie zu diesen Meinungen gelangten, und zwar auf sozusagen "natürliche" Art und Weise, nämlich indem sie persönliche Erfahrungen machten?
-.-
1. füttere ich KI ja mit meinen persönlichen Meinungen, Fragen. Also wird diese, meine persönliche, ja nicht verändert, sondern nur sortiert und erweitert oder korrigiert (ja auch das macht Copilot, er redet mir nicht nach dem Mund).
2. persönliche Erfahrungen kann man nun mal nicht zu allen Themen hier machen. Oder hast du Erfahrung an ein Leben nach dem Tod, oder ob wir in die Hölle kommen oder wie die aussieht?
Das Argument find ich in diesem Themegebiet schwach, muss ich ehrlich sagen.
Nehmen wir mal an, Du stellst Deiner KI eine Frage, und nachdem die Antwort geliefert wurde, fühlt sich diese Antwort für dich befreiend an.
Die Antwort hast Du dann nicht selbst berechnet - sie wurde von der KI berechnet. Welchen Nutzen sollten nun andere User haben davon, dass Du ihnen berichtest: "Ich fand die Antwort XYZ, die mir von der KI geliefert wurde, befreiend!"
Das ist keine sarkastisch gestellte rhetorische Frage. Sondern sie lässt sich sinnvoll beantworten, und zwar folgendermaßen:
Die anderen User erfahren: Wenn Samira-Jessica einer KI Fragen stellt, bekommt sie darauf in der Regel als befreiend empfundene Antworten. "Aha!", werden sie sich vielleicht sagen, "Wenn ich selbst ebenfalls das Gefühl von Befreiung spüren möchte, könnte ich ja mal versuchen, meine Fragen ebenfalls einer KI zu stellen. Coole Idee, das mach ich jetzt mal!"
Falls nun sich erweist, dass ein User, von Dir darauf gebracht, dieselbe Erfahrung macht wie Du: dass er von einer KI lauter befreiend, d.h. gut sich anfühlende Antworten auf seine Fragen erhält - na, dann ist das doch zweifelsohne ein gewaltiger Nutzen, den er erfährt. Dann hat er womöglich noch einmal die Motivation, kurz in's Forum zurückzukehen und Dir per PM kurz mitzuteilen, dass Dein Tipp mit der KI ein live-changing-guter Tipp war. Danke, Danke, Danke!
Ich sehe einfach das Problem nicht! Ob ich jetzt "von selbst" durch jahrelanges Bibelstudium auf die befreienden Erkenntnisse komme oder durch KI, die mir die Bibelstellen schneller und spezifisch liefert ....
Ob dann Personen nur noch mit KI kommunizieren hat doch nichts damit zu tun.
Ehrlich, ich werd mit jedem Absatz genervter. Ihr seit eine Horde Boomer, die ja nichts "selbst erarbeitetes und verdientes" will. Langsam echt zum Kotzen!
Dann schreib ich in Zukunft nicht mehr dass ich meine Erkenntnisse durch Copilot gewonnen habe. Wollte ich eh nie anfangen. Dann liefere ich die Bibelbelege, um die es ja gehen sollte mMn, und fertig!
Denn eigentlich bedeutet dieses Argument ja: Behauptungen im wissenschaftlichen Zusammenhang müssen, um ernst genommen zu werden, überprüfbar sein. Aber da Behauptungen im religiösen Zusammenhang eh nicht hundertprozentig überprüfbar sind, brauchen sie auch nicht überprüfbar zu sein und dann isses doch eh nicht weiter wichtig, welche "Rechenwege" einer vorzuweisen hat, um zu ihnen zu gelangen.
So ist es doch, oder etwa nicht?
Gott ist fühlbar aber nicht überprüfbar. Leb damit.
Warum tummeln sich Atheisten in einem Forum, in dem es um etwas geht, von dem sie eh nichs halten??????
Darüber hinaus ist es ja möglich, dass Copilot sich auf Deinem Kompetenz-Gebiet sehr gut auskennt, in anderen Bereichen aber viel weniger als die Google-KI. Wie willst Du das prüfen und beurteilen können?
Warum denkt ihr, mir ist es egal, ob es wahr ist, hauptsache es fühlt sich gut an? Wie kommt ihr zu dieser Unterstellung?
Ich vergleiche die Antworten ... ja ja ist zu wenig aber ich nutze KI ja, wie gesagt um Zeit zu sparen ... Und ihr könnt mir nicht erzählen dass ihr alles was ihr von euch gebt stundenlang prüft!
Warum sollten "Bibelbelege" von irgendeiner Relevanz sein? Falls sich für Dich Antworten, die "Bibelbelege" enthalten, befreiender anfühlen, dann wüsste man gern: warum? Würden Antworten ohne Bibelbelegs-Anteil sich eher beengend anfühlen?
Warum sollten sie es nicht sein??? Die Bibel ist doch Grundlage unseres Glaubens. Wenn nicht sie, was denn dann?
Es fühlt sich für mich befreiender an, weil sie mir eine andere Sicht, tiefere, nicht nur oberflächliche, auf die Verse gibt.
Einige von euch empfinden das so, weil sie nur oberflächlich lesen.
@samira-jessica Wenn allgemein, wie schockiert bist du, wenn du erfährst, dass ich mir die mit KI zusammengebastelt habe, weil ich eben im Grunde keine Ahnung habe?
Wie soll ich das erfahren? Indem Du's schreibst? Ich hatte halt vom "Bauchgefühl" einen entsprechenden Eindruck. Wenn Du nun mir sagst, dass Du den Beitrag von einer KI hast schreiben lassen - dann bin ich nicht schockiert, sondern erstaunt, dass KI inzwischen so gut ist, dass sie sogar in derart komplexen Diskussionszusammenhängen wie einem Thread auf jesus.de überzeugend "echt menschlich" rüberzukommen vermag.
Aber wer sagt mir dann noch, dass Du überhaupt ein Mensch bist und ich mich nicht längst ausschließlich mit KI hier unterhalte? Entsprechend dieser Problematik wird dies auch mein letzter Beitrag in diesem Thread sein.
Ich habe scheinbar geschrieben, weil ich nicht glaube, dass hier alle x Forschungsjahre hinter sich haben und nur deshalb all das Wissen hat. Wenn das doch der Fall sein sollte ... bin ich womöglich falsch? Aber selbst wenn, finde ich, kann unmöglich erwartet werden, dass alle denselben ... proffessionellen Wissenstand haben.
Wer ist hier, in dem Zitat, mit "ich" zu identifizieren? Also ich meine: mit welcher KI tausche ich mich hier gerade aus? Mit Copilot oder irgendeinem etwas teureren reasoning-Modell?
. füttere ich KI ja mit meinen persönlichen Meinungen, Fragen. Also wird diese, meine persönliche, ja nicht verändert, sondern nur sortiert und erweitert oder korrigiert (ja auch das macht Copilot, er redet mir nicht nach dem Mund).
Aha. Es wäre interessant, mehr über Deine persönliche Beziehung zu Deinem Copiloten zu erfahren, wenn es mich interessieren würde, was jemand, der eine KI sein könnte, für eine Beziehung zu einer anderen KI hat. Interessiert mich nur halt nicht. Warum nicht? Gegenfrage: Warum sollte es mich interessieren? (Ja, inzwischen rede ich mit mir selbst - immer noch interessanter, als mit einer KI zu reden. Zumindest tue ich nicht so, als würde ich mir nicht ständig nach dem Munde reden...)
Ich sehe einfach das Problem nicht! Ob ich jetzt "von selbst" durch jahrelanges Bibelstudium auf die befreienden Erkenntnisse komme oder durch KI, die mir die Bibelstellen schneller und spezifisch liefert...
In der Hinsicht bin ich hier der falsche Gesprächspartner, liebe KI. Ich halte jahrelanges Bibelstudium für Zeitverschwendung, es sei denn, man könnte damit auf irgendeine Weise Geld verdienen: in der Geschichtsforschung oder als Angestellter irgendeines religiösen Unternehmens, oder Youtuber, der sich die entsprechenden Klicks verspricht... Ich habe nicht das Bedürfnis, auf irgendeine Weise "befreit" zu werden, indem mir jemand Bibelstellen liefert - wie schnell und spezifisch auch immer.
Ehrlich, ich werd mit jedem Absatz genervter. Ihr seit eine Horde Boomer, die ja nichts "selbst erarbeitetes und verdientes" will. Langsam echt zum Kotzen!
Da verstehe ich gerade den Zusammenhang nicht, liebe KI. Wer ist hier mit "Ihr" gemeint? Kommunizierst Du gerade mit mir oder hast Du mehrere Prompt-Inputs parallel zu bearbeiten?
Dann schreib ich in Zukunft nicht mehr dass ich meine Erkenntnisse durch Copilot gewonnen habe.
Brauchst Du ja auch nicht. Warum überhaupt ehrlich sein, wenn man damit nur Gefahr läuft, Widerspruch zu bekommen und sich drüber dann ärgern zu müssen? Einfach Erkenntnisse liefern lassen und dann weiterleiten und alles ist guti. Und wenn das alle so machen, sind alle zufrieden, und wer Bock hat, seine Zeit zu verplempern, kann dann mitverfolgen, wie KI-Erkenntnisse hin und her gewechselt werden. In den Anfangszeiten der Videogames gab es dieses Game "Pong", kennt das noch jemand? Mich faszinierte das Game damals, weil man ja, statt gegeneinander zu spielen, auch versuchen konnte, seinen "Schläger" exakt so zum Schläger des Gegenspielers auszurichten, dass der "Ball" einfach immer hin und her bouncte. War gar nicht so einfach, das abzustimmen. Wenn man es hinkriegte, freute man sich ein Weilchen, dem sinnlosen Hin- und Her der den Ball repräsentierenden Bildschirmpunkte zuzuschauen. Dann wurde es irgendwann öde.
Warum denkt ihr, mir ist es egal, ob es wahr ist, hauptsache es fühlt sich gut an? Wie kommt ihr zu dieser Unterstellung?
Ich bin eine Einzelperson. Bitte unterstelle den anderen Usern hier nicht, sie würden hinter meinen Anmerkungen stehen.
Wie kommt ihr zu dieser Unterstellung?
Ich arbeite mit dem, was Du geschrieben hattest. Ich zitiere Dich noch einmal und fette das relevante Wort:
Ich teile meine KI-Ergebnisse mit euch - und werde es weiter tun - weil sie mir eine sehr befreiende Sichtweise gibt, die ich sehr gerne teilen möchte.
Du teilst die KI-Ergebnisse gemäß Deinen eigenen Worten, weil sie (die KI vermutlich) Dir eine sehr befreiende Sichtweise gibt. Man könnte KI-Ergebnisse ja auch teilen,weil sie beispielsweise inhaltlich so gute, konsistente, widerspruchsfreie Argumente liefert. Das ist allerdings nicht der von Dir angegebene Grund. Vielleicht ist es Dir nicht völlig egal, ob von der KI gelieferten Ergebnisse wahr seien. Aber dass sie Dir eine befreiende Sichtweise verschaffen, ist Dir auf jeden Fall wichtiger, denn sonst bestünde ja nicht darin Dein Motiv, sie zu teilen.
Darüber hinaus schreibst Du ja nun auch zu meinen Ausführungen, dass sich Glaubensbehauptungen im Gegensatz zu wissenschaftlichen Behauptungen nicht überprüfen und (das ist jetzt erkenntnistheoretische Logik) entsprechend nicht als wahr erweisen lassen können:
So ist es doch, oder etwa nicht?
Ja. So ist es. Aber das scheint Dich halt nicht zu stören. Was okay ist; warum sollte ich von Dir verlangen, Deine Prioritäten zu ändern?
persönliche Erfahrungen kann man nun mal nicht zu allen Themen hier machen. Oder hast du Erfahrung an ein Leben nach dem Tod, oder ob wir in die Hölle kommen oder wie die aussieht?
Das Argument find ich in diesem Themegebiet schwach, muss ich ehrlich sagen.
Persönliche Erfahrungen kann man nur machen, während man lebt. Entsprechend stimme ich Dir zu: über Fragen zu einem Leben nach dem Tod, oder ob jemand in die Hölle kommt etc. lässt sich nichts auf eigenen Erfahrungen Begründetes sagen. Aber wenn Leute über solche Themen sprechen, dann haben sie ja persönliche Gründe, derentwegen sie darüber sprechen. Beispielsweise, weil sie miterlebten, wie ein naher Angehöriger oder Freund starb - und ob er da im Sterbensprozeß Angst hatte, in die Hölle zu kommen oder was auch immer. Und dann können sich Menschen darüber austauschen, was sie da gefühlt haben, wie sie selbst sich das vorstellen, was nach dem Tode kommen könnte. Oder sie können sich darüber austauschen, was irgendwelche andere Menschen in irgendwelchen Romanen oder Filmen oder als heilig bezeichneten Schriften zum Thema gesagt haben und inwiefern dies ihnen nun plausibel oder weniger plausibel erscheint. Da kommen sie dann "der Wahrheit" darüber, was nach dem Tod mit dem Bewußtsein von Menschen passiert, nicht wirklich näher. Aber womöglich kommen sie einander näher. Und darin bestand ja einst, als KI noch kein Thema war, der wichtigste Grund, dessentwegen Menschen über solche Dinge kommunizierten.
Warum sollten sie es nicht sein??? Die Bibel ist doch Grundlage unseres Glaubens.
Die Grundlage meines Glaubens ist sie nicht. Wenn Du also mit mir, dem Menschen, der hinter dem Nickname JackBlack steckt, kommunizieren möchtest, musst Du damit umgehen, dass dieser User sich von anderen Usern hier im Forum unterscheidet. Einige der anderen User werden vielleicht völlig Deiner Ansicht sein: dass die Bibel die Grundlage Eures Glaubens sei und dass daher Bibelverse stets Autorität hätten und als inhaltliches Argument herhalten können. Ich, der ungläubige Jack, halte dies aus prinzipiellen erkenntnistheoretischen Gründen für Unfug, wie ich alle Autoritätsargumente, egal, auf welche Autorität sich berufen wird, für Unfug halte.
Wenn nicht sie, was denn dann?
Diese offene Frage ist wohl nicht wirklich an mich gerichtet, sondern an die Christen hier im Thread, die prinzipiell kein Problem mit Autoritätsargumenten haben. Solltest Du wirklich mich mit dieser Frage adressieren wollen, so kannst Du mir diese Frage nocheinmal per PN stellen, und ich werde mir die Mühe machen, eine der Frage angemessen ausführliche und durchdachte Antwort zu geben.
Aber nur, wenn Du bei allem, was Dir heilig ist, wahrheitsgemäß beschwörst, ein Mensch zu sein.
😀
Veröffentlicht von: @jack-black@samira-jessica Wenn allgemein, wie schockiert bist du, wenn du erfährst, dass ich mir die mit KI zusammengebastelt habe, weil ich eben im Grunde keine Ahnung habe?
Wenn Du nun mir sagst, dass Du den Beitrag von einer KI hast schreiben lassen - dann bin ich nicht schockiert, sondern erstaunt, dass KI inzwischen so gut ist, dass sie sogar in derart komplexen Diskussionszusammenhängen wie einem Thread auf jesus.de überzeugend "echt menschlich" rüberzukommen vermag.
Ok, mein Satz kam missverständlich rüber; unabhängig davon, dass es ja tatsächlich möglich ist, sich 1:1 Texte von KI zusammenstellen zu lassen oder aus den Antworten zusammenzuwürfeln, das mache ich so krass nicht. Ich kopiere ... manchmal KI-Texte, ja, aber das kennzeichne ich dann auch so.
Ich gehe so vor, dass ich die Antworten mit eigenen Worten wiedergebe. Wenn ich mir zu einem Thema Hilfe von ihr, der KI, geholt habe.
Ich habe scheinbar geschrieben, weil ich nicht glaube, dass hier alle x Forschungsjahre hinter sich haben und nur deshalb all das Wissen hat. Wenn das doch der Fall sein sollte ... bin ich womöglich falsch? Aber selbst wenn, finde ich, kann unmöglich erwartet werden, dass alle denselben ... proffessionellen Wissenstand haben.
Wer ist hier, in dem Zitat, mit "ich" zu identifizieren? Also ich meine: mit welcher KI tausche ich mich hier gerade aus? Mit Copilot oder irgendeinem etwas teureren reasoning-Modell?
. füttere ich KI ja mit meinen persönlichen Meinungen, Fragen. Also wird diese, meine persönliche, ja nicht verändert, sondern nur sortiert und erweitert oder korrigiert (ja auch das macht Copilot, er redet mir nicht nach dem Mund).
Aha. Es wäre interessant, mehr über Deine persönliche Beziehung zu Deinem Copiloten zu erfahren, wenn es mich inte
ressieren würde, was jemand, der eine KI sein könnte, für eine Beziehung zu einer anderen KI hat. Interessiert mich nur halt nicht. Warum nicht? Gegenfrage: Warum sollte es mich interessieren? (Ja, inzwischen rede ich mit mir selbst - immer noch interessanter, als mit einer KI zu reden. Zumindest tue ich nicht so, als würde ich mir nicht ständig nach dem Munde reden...)
Ich sehe einfach das Problem nicht! Ob ich jetzt "von selbst" durch jahrelanges Bibelstudium auf die befreienden Erkenntnisse komme oder durch KI, die mir die Bibelstellen schneller und spezifisch liefert...
In der Hinsicht bin ich hier der falsche Gesprächspartner, liebe KI. Ich halte jahrelanges Bibelstudium für Zeitverschwendung, es sei denn, man könnte damit auf irgendeine Weise Geld verdienen: in der Geschichtsforschung oder als Angestellter irgendeines religiösen Unternehmens, oder Youtuber, der sich die entsprechenden Klicks verspricht... Ich habe nicht das Bedürfnis, auf irgendeine Weise "befreit" zu werden, indem mir jemand Bibelstellen liefert - wie schnell und spezifisch auch immer.
Ehrlich, ich werd mit jedem Absatz genervter. Ihr seit eine Horde Boomer, die ja nichts "selbst erarbeitetes und verdientes" will. Langsam echt zum Kotzen!
Da verstehe ich gerade den Zusammenhang nicht, liebe KI. Wer ist hier mit "Ihr" gemeint? Kommunizierst Du gerade mit mir oder hast Du mehrere Prompt-Inputs parallel zu bearbeiten?
Schade, dass die Hälfte der Antwort jetzt unbrauchbar geworden ist, mit deiner Annahme ich sei ein bloßer Bot.
Es geht mir ja nicht um die oberflächlichen Worte der Bibelstellen, sondern den Sinn darunter, den KI gut erklären kann, imho.
Dann schreib ich in Zukunft nicht mehr dass ich meine Erkenntnisse durch Copilot gewonnen habe.
Brauchst Du ja auch nicht. Warum überhaupt ehrlich sein, wenn man damit nur Gefahr läuft, Widerspruch zu bekommen und sich drüber dann ärgern zu müssen? Einfach Erkenntnisse liefern lassen und dann weiterleiten und alles ist guti. Und wenn das alle so machen, sind alle zufrieden, und wer Bock hat, seine Zeit zu verplempern, kann dann mitverfolgen, wie KI-Erkenntnisse hin und her gewechselt werden.
Wobei wir wieder beim Thema "überprüft ihr alles, was jeder hier schreibt?" wären.
Btw. kann ja jeder, der Bock hat, seine Zeit nutzen, und alle Aussagen überprüfen.
Warum denkt ihr, mir ist es egal, ob es wahr ist, hauptsache es fühlt sich gut an? Wie kommt ihr zu dieser Unterstellung?
Ich bin eine Einzelperson. Bitte unterstelle den anderen Usern hier nicht, sie würden hinter meinen Anmerkungen stehen.
Wie kommt ihr zu dieser Unterstellung?
Ich arbeite mit dem, was Du geschrieben hattest. Ich zitiere Dich noch einmal und fette das relevante Wort:
Ich teile meine KI-Ergebnisse mit euch - und werde es weiter tun - weil sie mir eine sehr befreiende Sichtweise gibt, die ich sehr gerne teilen möchte.
Du teilst die KI-Ergebnisse gemäß Deinen eigenen Worten, weil sie (die KI vermutlich) Dir eine sehr befreiende Sichtweise gibt. Man könnte KI-Ergebnisse ja auch teilen,weil sie beispielsweise inhaltlich so gute, konsistente, widerspruchsfreie Argumente liefert. Das ist allerdings nicht der von Dir angegebene Grund. Vielleicht ist es Dir nicht völlig egal, ob von der KI gelieferten Ergebnisse wahr seien. Aber dass sie Dir eine befreiende Sichtweise verschaffen, ist Dir auf jeden Fall wichtiger, denn sonst bestünde ja nicht darin Dein Motiv, sie zu teilen.
Darüber hinaus schreibst Du ja nun auch zu meinen Ausführungen, dass sich Glaubensbehauptungen im Gegensatz zu wissenschaftlichen Behauptungen nicht überprüfen und (das ist jetzt erkenntnistheoretische Logik) entsprechend nicht als wahr erweisen lassen können:
So ist es doch, oder etwa nicht?
Ja. So ist es. Aber das scheint Dich halt nicht zu stören. Was okay ist; warum sollte ich von Dir verlangen, Deine Prioritäten zu ändern?
Ja, deshalb mach ich das, weil die gerne versuchen möchte, die Befreiung aus der Engstirnigkeit, mit der hier auf die Oberflächlichkeit der bloßen Worte geschaut wird, weiterzugeben.
Wenn geschrieben steht, von Silber, das im Feuer gereinigt wird (Mal 3,2-3), lest ihr nur "Feuer! Wir werden einfach verbrannt!" und nicht, dass das Silber im Feuer von Unreinheiten befreit wird. Bspw.
Wie findet man bitte heraus, ob solche Verse "wahr sind oder nicht"? Nein, darum geht es mir tatsächlich weniger, als darum den tieferen Sinn hinter den Texten mithilfe der KI zu finden. Nicht nur Mord und Totschlag und Bestrafung und Feuer, sondern was ist mit den Metaphern gemeint, was steckt hinter den Beweggründen.
Nein, es stört mich nicht ... Gott kann man vielleicht nicht beweisen, aber an ihn glauben, und mir reicht das.
persönliche Erfahrungen kann man nun mal nicht zu allen Themen hier machen. Oder hast du Erfahrung an ein Leben nach dem Tod, oder ob wir in die Hölle kommen oder wie die aussieht?
Das Argument find ich in diesem Themegebiet schwach, muss ich ehrlich sagen.Persönliche Erfahrungen kann man nur machen, während man lebt. Entsprechend stimme ich Dir zu: über Fragen zu einem Leben nach dem Tod, oder ob jemand in die Hölle kommt etc. lässt sich nichts auf eigenen Erfahrungen Begründetes sagen.
[...]
Aber womöglich kommen sie einander näher. Und darin bestand ja einst, als KI noch kein Thema war, der wichtigste Grund, dessentwegen Menschen über solche Dinge kommunizierten.
Spannend, dass du so genau weißt, was die Leute hier suchen.
Warum diskutieren wir hier dann über solch großen Themen, wenn wir einander bloß näher kommen wollen? Dann können wir uns auch nur sagen wie lieb wir uns alle haben und Gott und alles außen vor lassen.
Warum sollten sie es nicht sein??? Die Bibel ist doch Grundlage unseres Glaubens.
Die Grundlage meines Glaubens ist sie nicht. Wenn Du also mit mir, dem Menschen, der hinter dem Nickname JackBlack steckt, kommunizieren möchtest, musst Du damit umgehen, dass dieser User sich von anderen Usern hier im Forum unterscheidet. Einige der anderen User werden vielleicht völlig Deiner Ansicht sein: dass die Bibel die Grundlage Eures Glaubens sei und dass daher Bibelverse stets Autorität hätten und als inhaltliches Argument herhalten können. Ich, der ungläubige Jack, halte dies aus prinzipiellen erkenntnistheoretischen Gründen für Unfug, wie ich alle Autoritätsargumente, egal, auf welche Autorität sich berufen wird, für Unfug halte.
Wenn nicht sie, was denn dann?
Diese offene Frage ist wohl nicht wirklich an mich gerichtet, sondern an die Christen hier im Thread, die prinzipiell kein Problem mit Autoritätsargumenten haben. Solltest Du wirklich mich mit dieser Frage adressieren wollen, so kannst Du mir diese Frage nocheinmal per PN stellen, und ich werde mir die Mühe machen, eine der Frage angemessen ausführliche und durchdachte Antwort zu geben.
Aber nur, wenn Du bei allem, was Dir heilig ist, wahrheitsgemäß beschwörst, ein Mensch zu sein.
😀
Warum antwortest du, ungläubiger Jack, dann überhaupt darauf, wenn du eh nicht mitreden kannst oder willst?
Und mir persönlich wär's auch deutlich lieber, wenn manche Unterhaltungen etwas 'bodenständiger' wären, aber offenbar besteht bei anderen Personen auch das Bedürfnis, sich besonders klug zu präsentieren. Wie gesagt - mich muss es nicht beeindrucken und ich hab auch kein Problem damit, im Vergleich etwas 'nicht-so-klug' zu wirken.
Veröffentlicht von: @samira-jessicaEhrlich, ich werd mit jedem Absatz genervter. Ihr seid eine Horde Boomer, die ja nichts "selbst erarbeitetes und verdientes" will.Langsam echt zum Kotzen!
Und C) weil Du hier auf eine höchst eigenartige Weise sämtliche Personen durcheinanderwirfst.
Die hier Schreibenden sind doch recht unterschiedliche Persönlichkeiten (falls es nicht unterschiedliche KIs sind 😉 ), die man persönlich ansprechen kann und nicht in einen Topf mit 'Ihr hier' werfen braucht.
... die Befreiung aus der Engstirnigkeit, mit der hier auf die Oberflächlichkeit der bloßen Worte geschaut wird, weiterzugeben.
Wenn geschrieben steht, von Silber, das im Feuer gereinigt wird (Mal 3,2-3), lest ihr nur "Feuer! Wir werden einfach verbrannt!" und nicht, dass das Silber im Feuer von Unreinheiten befreit wird. Bspw.
Da jetzt zu unterstellen, dass 'Wir hier' alle nur 'Feuer' lesen, ist ja schon ein bissel arg platt.
Hat man in der Hölle ja gesehen ... Da ging es u. a. genau um diesen Vers.
Veröffentlicht von: @samira-jessicaDa jetzt zu unterstellen, dass 'Wir hier' alle nur 'Feuer' lesen, ist ja schon ein bissel arg platt.
Hat man in der Hölle ja gesehen ... Da ging es u. a. genau um diesen Vers.
Und? Was haben 'wir' geschrieben?
Oder waren das nur Einzelne?
Kleiner Gag am Rand:
Ich hab gestern in einem Status gelesen, dass eine Person sich überlegt, ihr Leben zu ändern.
Aufgrund der derzeitigen Temperaturen kam sie zur Erkenntnis, dass es ihr in der Hölle wohl doch zu warm ist.
@chai Ja, Einzelne, aber ich hab den Eindruck, dass nicht nur Einzelne so sind hier.
@chai Für diesen Ausbruch würde ich Dir am liebsten einen Verweis erteilen.
Ernsthaft?
@stern Es war nicht freundlich gemeint, wie auch?
Aber hieran erkennt man wieder, dass sich einige hier zu sehr an oberflächlich an bloßen Worten orientieren, wie es Jack bei mir gemacht hat.
So kommt halt wenig Licht ins Dunkeln, imho.
So kommt halt wenig Licht ins Dunkeln, imho.
Hm, keine Ahnung wie du das meinst.…insgesamt ist der Ton schon recht rauh und das ist eigentlich unnötig. wo jwtzt welches Licht in welches Dunkel kommt, ist mir ehrlich gesagt nicht klar.
Ich hatte mich nur gefragt, ob Jack das tatsächlich als normal empfindet.
@stern Bei der rein oberflächlichen Lesung der Worte in der Bibel!
Ich glaube, ihr seit zu sehr im Wissenschaftsfokus und im Zerlegen von Worten. Ihr lest nicht mit dem Herzen.
Ihr lest nicht mit dem Herzen.
So kann man auch sagen, wenn jemand anderer Meinung ist. (:
Veröffentlicht von: @samira-jessicaIch glaube, ihr seit zu sehr im Wissenschaftsfokus und im Zerlegen von Worten.
Ihr lest nicht mit dem Herzen.
Wie liest man das mit dem Herzen?
Ehrlich, ich werd mit jedem Absatz genervter.
Ihr seit eine Horde Boomer, die ja nichts "selbst erarbeitetes und verdientes" will.
Langsam echt zum Kotzen!
@chai Ihr dreht mir doch absichtlich die Worte um ... Ich rede von der Bibel, Mensch!
Ich glaube, ihr seit zu sehr im Wissenschaftsfokus und im Zerlegen von Worten. Ihr lest nicht mit dem Herzen.
Ich finde auch, dass du hier ziemlich hart urteilst, nur weil manche Leute nicht deiner Ansicht sind.
Jeder von uns hat hier einen anderen Hintergrund, der uns geprägt hat. Dadurch interpretieren wir Texte anders und haben andere Meinungen. Solche unterschiedlichen Meinungen auszutauschen, dafür ist ein Diskussionsforum da.
Und natürlich ist es dabei normal, dass man nicht nur Zustimmung bekommt. Manche Meinungen mögen sogar völlig gegenteilig sein.
Aber das solltest du nicht als persönlichen Angriff werten - deine Meinung bleibt dir ja unbenommen.
@lucan-7 Kommt daher, dass ich das Gefühl haben jeder Furz, den ich hier schreibe, wird auf die Goldwaage gelegt .... das verdirbt alle Freude.
Ja, mit "zu persönlich nehmen" hab ich so meine Probleme, das weiß ich.
@stern Fandest du das freundlich?
Nein. Verweise zu erteilen, als sei man ein Schulrektor, der ungezogene Schüler einzunorden habe, halte ich nicht für freundlich. 🧐
p.s.: Ach menno, ich hatte versprochen, hier im Thread nicht mehr zu schreiben, und nun hab ich schon zum zweiten Mal dieses Versprechen gebrochen! Was tut diese Welt mir nur an?! 😫 😪
Verweise zu erteilen, als sei man ein Schulrektor, der ungezogene Schüler einzunorden habe, halte ich nicht für freundlich.
Vielleicht in ihrer Mod- Funktion …ist das ja ihr Job, oder?
@stern Hast du mir nicht erst per PN was von rausmobben erzählt?
Ernsthaft? Ihr hängt euch jetzt daran auf und schreibt wieder xx Posts, die voll am Thema vorbeigehen ... Viel Spaß
Hast du mir nicht erst per PN was von rausmobben erzählt?
Doch.
Chai wollte dich nicht rausmobben. Auch sonst niemand. Auch ich nicht.
Lediglich darauf aufmerksam machen, dass die Art und Weise wie du hier mit manchen sprichst nicht den Forenregeln entspricht.
Ich persönlich finde das eigentlich ganz angenehm, dass man auf einen freundlichen Umgangston achtet. Und du bist nicht die einzige, die sich manchmal im Ton vergreift, ich hatte letztens auch das Vergnügen…hüstel….Das hat nichts mit dir persönlich zu tun, sondern damit wie sich das Forum den Umgang untereinander wünscht.
@stern Das hat eigentlich gar nicht viel mit einer Mod-Funktion oder Forenregeln zu tun.
Es ist einfach eine Frage des Umgangstons.
Es gibt Dinge, die sind einfach nicht ok - z.B. die von mir angesprochenen Rundumschläge mit 'Ihr' etc.
Und manches kann man evtl. mal sagen, aber in geschriebener Form sieht das echt nicht gut aus.
Und nein - ich will niemanden rausmobben.
Es gibt Dinge, die sind einfach nicht ok - z.B. die von mir angesprochenen Rundumschläge mit 'Ihr' etc.
Und manches kann man evtl. mal sagen, aber in geschriebener Form sieht das echt nicht gut aus.
Da ist der eine aber auch empfindlicher als der andere.
Vielleicht in ihrer Mod- Funktion …ist das ja ihr Job, oder?
Zum Moderieren gibt es einen Mod-Account. Woher soll man wissen, dass chai mod ist? Mir zum Beispiel war das neu.
Zum Moderieren gibt es einen Mod-Account. Woher soll man wissen, dass chai mod ist? Mir zum Beispiel war das neu.
In der Mitgliederliste steht Chai-MOD…da bin ich davon ausgegangen, dass das der Mod-Account von chai ist. Und wenn chai sagt: ich hätte dir beinahe einen Verweis erteilt - dann kann doch das eigentlich nur ein MOD. Wir untereinander können uns doch keine Verweise erteilen.
Und wenn chai sagt: ich hätte dir beinahe einen Verweis erteilt - dann kann doch das eigentlich nur ein MOD.
Das kann jeder sagen, der genervt ist oder sich ein bisschen aufplustert. Als moderatorischer Eingriff sind solche unklaren Formulierungen sowieso nicht geeignet.
Und ihr könnt nicht erwarten, dass ich auch erstmal x Forschungsjahre einlege, ehe ich hier "mitreden darf".
Liebe Samira-Jessica,
kleiner Einwurf von der Seite. Hier ist jede*r willkommen mitzuschreiben. … sag ich mal - ohne hier ein Hausrecht zu haben.
Was wir austauschen ist teils Wissen, sind oft Gedanken, Fragestellungen, … - die sehr viel mit persönlicher Erfahrung, Einschätzung zu tun haben (selbst bei Kochrezepten ;)). Unser persönlicher Hintergrund ist völlig unterschiedlich, teils bekannt - aber überwiegend nicht offengelegt. Und genau das macht Jesus.de für mich spannend. Jede*r ist willkommen - so wie er ist!
Und ja, auch ich will mich mit den Menschen hier austauschen, die ich teils einschätzen kann oder die ich immer wieder neu kennenlerne und ich finde es spannend, dass mein Verständnis im Gespräch wachsen darf (mit mir selbst wie mit den anderen). Wenn nun jemand „seine KI“ mit mir sprechen lassen will, interessiert mich der Mensch dahinter; wie er die Antworten einschätzt, einordnet …
Upps, muss aufhören - hab mich in der Zeit vertan.
Ich finds irgendwie witzig, wie hier ein KI als Thema aufgemacht wird, und dann überwiegend dagegen geredet wird (oder ist das nur mein Eindruck?) ...
Wenn nun jemand „seine KI“ mit mir sprechen lassen will, interessiert mich der Mensch dahinter; wie er die Antworten einschätzt, einordnet …
Daraus mache ich ja kein Geheimnis. Oder meinst, du sollte ich noch mehr dazu schreiben?
Wir könnten doch mal sammeln, wenn wir ja schon beim Thema sind, was hier im Forum gebraucht oder gewünscht wird, um KI-Anteile ... anzuerkennen?
Meine Weise ist bisher halt Bibelverse dazuzugeben (zu lassen) und ich werde mich auch noch dran setzen, zu zeigen, wo ich die Übereinstimmungen mit KI ...interpretiere. Anfangs hats mich genervt, weil ich dachte "es nervt, dass alle immer alles 100% 'bewiesen' haben wollen", aber eigentlich ist es spannend, so "gezwungen zu sein" genauer hinzuschauen und zu auszuführen.
Ich mag, wie mich Foren zur Selbstreflektion anregen. (@Jack-Black das ist einer der Gründe, warum ich hier bin, neben dem Interesse an den Themen natürlich. Ich liebe es, wie mich der Austausch zum Nachdenken anregt.)
Veröffentlicht von: @samira-jessicaIch finds irgendwie witzig, wie hier ein KI als Thema aufgemacht wird, und dann überwiegend dagegen geredet wird (oder ist das nur mein Eindruck?) ...
Du darfst differenzieren: Lucan hat das Thema eröffnet.
Und: ... Meist stehen uns unsere Emotionen im Weg ...
Veröffentlicht von: @samira-jessicaIch finds irgendwie witzig, wie hier ein KI als Thema aufgemacht wird, und dann überwiegend dagegen geredet wird ...
Nun ja - Lucan stellte das Thema zur Diskussion.
Das muss ja nicht bedeuten, dass man dafür sein muss.
Liebe Samira-Jessica, für mich ist dein Vorgehen, wie ich es bisher wahrgenommen habe, völlig in Ordnung.
Es macht hier für mich deshalb Sinn zu wissen, ob ein Text von KI oder einem Menschen kommt, damit ich es besser einordnen kann und weil es mir beim Schreiben auch - wechselseitig - um Resonanz geht.
Wir sind hier ja oft über einen längeren teils sehr langen Zeitraum im Gespräch. Da will ich wissen, mit wem ich rede. Das macht für mich einen Unterschied. Ich verbinde mit den jeweiligen Namen etwas; habe Verknüpfungen (teils etwas diffus - das gebe ich zu; menschlich unvollkommen eben).
Eine KI glättet, kann auch verfälschen bzw. verpackt ihre Darlegung glaubhaft (ohne dass sie dafür einstehen kann/ muss), sie täuscht eine Art Vollkommenheit vor. Nützlich kann sie nur dann sein, wenn wir wissen, was auf ihrem Mist gewachsen ist und es von dem trennen, was auf unserem Mist (bestenfalls an Erkenntnis) wächst.
Und - ich bin mir sicher für unser geistiges und geistlicher geistliches Wachstum hat es soo sehr viel mehr Wert, was in uns an Erkenntnis reift als was eine KI "ausspuckt". Für mich (das muss nicht für jeden gleich sein) ist das selbst-Formulieren dabei ein wesentlicher Prozess.
@seidenlaubenvogel Schon, klar, aber ich brauche ja Wissen, damit eine Erkenntnis in mir heranreifen kann, und das hole ich mir eben von KI.
Btw. habe ich auch das Thema Resonanz ausführlich mit Copilot besprochen und es ist sehr interssant und spannend.
Schon, klar, aber ich brauche ja Wissen, damit eine Erkenntnis in mir heranreifen kann, und das hole ich mir eben von KI.
Ich benutze die KI übrigens auch genau dafür:
-Wissen, was wo in der Bibel steht: sie ist prima dafür, mir Bibelstellen rauszusuchen wenn ich eine Bibelstelle im Kopf habe, aber nicht mehr weiss wo sie steht.
- und manchmal taugt sie auch für Erkenntnisse…das hab ich aber weniger probiert.
Die Male wo ich es gemacht habe, war ich eigentlich meistens erstaunt, wie treffsicher sie einen doch immerhin „geistigen“ Inhalt transportieren kann - ohne dass sie tatsächlich einen Schimmer davon hat. Das ist schon zT beeindruckend. Nur ab und zu merke ich, dass sie das missversteht.
Ohne also selbst schon die treffendere Erkenntnis zu haben, würde ich dann solche Fehltritte nicht als Fehltritte zuordnen können. Aber ehrlich gesagt: sie sind dann eben nur nicht hundertprozentig ins Schwarze getroffen; richtig komplett daneben sind sie bisher eher selten.
- und ich schaue mir die ersten Ergebnisse bei der Suchmaschine nach einer bestimmten Bibelstelle auch immer an - und die sind ja immer KI, erst später kommen die anderen (noch) von Menschen zusammengefassten Auslegungen. Und ich finde sie auch meistens hilfreich. Wenn dann die Auslegung für mich nicht so passt, such ich eben weiter.
Kurz gesagt: ich benutze sie oft in oben beschriebener Weise und war auch schon öfters mal froh um die eine oder andere Erkenntnis, die sie mir auf dem Silbertablett lieferte.
Ich kann also sehr gut verstehen wieso du sie benutzt und dass du sie als hilfreich empfindest. Und ich persönlich finde da auch nichts verkehrt daran.
Solange du nicht vergisst, dass du auch Gott um Weisheit und Erkenntnis bitten kannst. Denn manchmal lässt sich eine komplexe Lebenssituation, in der man eine Erkenntnis braucht, nicht mehr so ohne weiteres in eine KI eingeben und die daraus folgende Antwort ist dann uU auch nicht mehr zutreffend.
@jack-black Vielleicht sind die beiden alles entscheidende Fragen: Wozu nutzt wer jesus.de? Und wofür nutze ich es?
Wenn wir uns darüber im Klaren sind, können wir sowohl den Ball flach halten als auch immer wieder individuell wertvolle Treffer erzielen.
Und ich bin immer wieder überrascht, wie viele Menschen, die eigentlich technikaffin sind, das nicht können.
Oder nicht wollen. Es mag Zeit sparen, qualitativ besser wird es meistens nicht. Dafür steht zuviel Bullshit im Internet.
Ich habe inzwischen recht viel mit KI zu tun und spreche auch öfter mal allgemein mit Programmierern darüber, auch über Grenzen, Fehler und Gefahren.
Daher noch mal mein Tipp: Verlass dich lieber auf Dein Gehirn als auf eine KI.
Ki hat ihre Berechtigung und ihren Nutzen. Aber in Diskussionen wie hier zeigt die Nutzung meines Erachtens eine Missachtung des Gegenübers. Mir ist eine unvollkommen Meinung 100mal lieber als eine lieblos KI-Generierte. Die kann ich mir nämlich auch schnell selbst erstellen.
VG
Chey
Wir könnten doch mal sammeln, wenn wir ja schon beim Thema sind, was hier im Forum gebraucht oder gewünscht wird, um KI-Anteile ... anzuerkennen?
(Meine Weise ist bisher halt Bibelverse dazuzugeben (zu lassen) und ich werde mich auch noch dran setzen, zu zeigen, wo ich die Übereinstimmungen mit KI ...interpretiere. Anfangs hats mich genervt, weil ich dachte "es nervt, dass alle immer alles 100% 'bewiesen' haben wollen", aber eigentlich ist es spannend, so "gezwungen zu sein" genauer hinzuschauen und zu auszuführen.)
Ich mach dafür mal einen neuen Strang.
Ich finde die Nutzung von KI im Kontext von Glaube kein Tabu. Man muss dem LLM nur klar sagen, dass es nicht so tun solle, als ob es Glaube verstünde. Am Ende kann es ein Feedbacker, Impulsgeber, sokratischer Lektor. Und wie auch schon gesagt wurde: Wenn Gott durch Esel sprechen konnte, dann auch durch KI. Aber Gott will mit Menschen arbeiten - und die KI wird das nie ersetzen, weil er uns nicht durch sie ersetzt.
@thow42 ist es nicht sogar am Ende "nur" eine andere (Art der) Auslegung? Eine andere Erklärung der Inhalte und ihren Bedeutungen und Hintergründen. So empfinde ich das und dafür nutze ich sie jedenfalls.

@samira-jessica Das ginge mir zu weit. KI macht am Ende nur das: Es fasst die Schwarmintelligenz ein und daraus eine Antwort. Und ich traue dem Schwarm nicht. Im Gegenteil: Ich traue nur einem, Jesus. Und wer das Wort auslegt, der sollte eine Beziehung zu ihm haben, keinen Durchschnittswert möglicher und gefälliger Antworten.
Mein Prompt ist zwischenzeitlich lang, aber das hier hat mir oft geholfen. „Was ist deine Aufgabe? Ein Feedback zu geben. Nicht schmeichelnd, nicht belehrend, keinen Glauben vortäuschend, den eine KI nicht haben kann, aber Einsicht gewinnend, Resonanz erzeugend, über die Grenzen des Textes blickend“
@thow42 Genau das macht sie, und ... also ich finds super. Sie holt die Essenz raus.
Ist der Teil nach der Frage KIs Antwort?
@samira-jessica Man ist sich selbst eine KI... zusammengesetzt aus seinen Lebenserfahrungen und aus dem, was man so konsumiert.
@samira-jessica Wenn man sich die Arbeitsweise der KI mal wieder vor Augen führt, kann man sich inspirieren lassen, es (mal wieder) auch so zu machen... Angenommen, du suchst ein paar Bücher aus zu dem Thema, das dich interessiert, und fängst an zu lesen...
Das ist natürlich kein geradliniger Prozeß, es wird mal spannend, mal langweilig, mal schwer, mal öde...dann wieder besser, man beschleunigt, überblättert, greift doch erstmal zum anderen Buch, man gibt auf, nimmt einen Faden wieder auf...
Im Idealfall hat man am Ende ein paar neue Erkenntnisse gewonnen... vielleicht auch, daß es Autoren gibt, die zeigen, wie mans nicht machen sollte...