nicht nur in der kirche zu gott finden
versteht mich nicht falsch aber ich persönlich bin zum beispiel an ruhigen orten so wie auf einem berg mehr mit gott verbunden
Gottverbundenheit und Gott-Präsenz ist sicher (inwendig und im Außen verortet) überall möglich.
Auch - Gott ist gnädig 😉 - in Kirchräumen, Gottesdiensten und im Miteinander von Menschen, die "in seinem Namen" zusammenkommen.
"Ach wissen Sie, Herr Pfarrer, ich habe auch meinen Glauben, aber dazu muss ich nicht zur Kirche gehen!" so (oder in Varianten) hab ich das immer wieder in Gesprächen gehört - und es war oft der Einstieg in eine etwas differenziertere Wahrnehmung der Frage, welche Bedeutung Gottesdienste, Kirchen & Gemeinschaft haben - für den Einzelnen und das "Wir".
In meiner Dienstzeit habe ich jedenfalls versucht, jedes gottesdienstliche Miteinander im Kirchraum geist- & seelenvoll, gewinnend und erfüllend (mit)zugestalten. Wir haben unsere alte Kirche innen neu und einladend umgestaltet, was auch den Raum für Menschen (im Miteinander oder als individuellen Andachtsraum) neu zur Einladung gemacht hat. Und - anders als in jungen Jahren - habe ich auch einen tieferen Sinn entwickelt für sakrale Räume und (in der Regel) katholische Kirchen, in die man für sich "die Welt da draußen" (im stillen Sitzen, Sich Umschauen, Beten) außen vor lassen kann.
Aber auch der Blick aufs Meer oder eine Landschaft, der Abendhimmel und mein Meditationskissen zu Hause sind definitiv Orte der Gottesnähe. Der Zahnarztstuhl (augenzwinker) vor Kurzem übrigens auch sehr intensiv 😉
L'Chaim
Da bist du sicher nicht allein damit. Auch Jesus ist manchmal an einsamere Orte gegangen. Und ich merke auch, dass Gott präsenter für mich ist, wenn ich alleine bin.
Ja, absolut nachvollziehbar. Ich fühle mich Gott in der Natur sehr nahe & in der Stille (vor allem abends)
Bei mir ist es der Morgen, alles ist noch ruhig, ich bin alleine mit meinen Gedanken.Das Erwachen des neuen Tages ist für mich eine Kraftquelle vor und von Gott.
Veröffentlicht von: @bepe0905obwohl er auch da wohl kein Hausverbot hat
... Da wäre ich mir nicht so sicher. Nicht alles, was sich christliche Kirche nennt läd Gott ein. Vielmehr feiern sich viele Gemeinden in ihren ´Kirchen` selber, bzw. ´alte weiße` Männer, die glauben die Weisheit über Gott gepachtet zu haben.
Ein kleines Gedankenexperiment: Stell dir vor, Jesus wäre als Mensch heute unterwegs und wird im Gottesdienst aussprechen, was er an Verlogenen und Verbogenem sieht. Ein Priester der weihevolle Worte predigt und nachher sich an einen Jugendlichen vergeht; ein Bischof der predigt, Jesus ist die Warheit und der Weg, der den Priester in eine andere Pfarrei versetzt; ein Kardinal der Nächstenliebe predigt, aber dagegen ist, dass ein gemischtkonfesionelles Ehepaar seine Golden Hochzeit mit einen gemeinsamen Abendmahl feiern. Der die Fastenzeit mit einem AUfruf zu Spenden einläutet, und nach mit seinem Dienstmercedes nach hast fährt und sie einer Luxusbadewanne (von Eltzt) erholt, ... Bin gespannt, wer diese Reihe mit anderen Beispeilen fortsetzt.
Ein interessanter Denkansatz.
Auch wenn doch etwas zu sehr überspitzt.
Es geht schon im Kleinen los, der ist wiedermal nicht vernünftig gekleidet hat der denn keinen Respekt, z. B.
Warum sind die Kinder so laut? Können die denn nicht draußen …
So geht es weiter und weiter.
Ich denke mal auch das Jesus heute nicht viel anders behandelt werden würde als damals.