Paulus als genialer Coach für wahres Christsein
Hallo zusammen. Ich finde es höchst unfair, dass man Paulus unermüdlichen Einsatz für Jesus Evangelium vom Reich Gottes viel zu wenig würdigt. Schliesslich wurde er, der diese Lehren früher meinte zerstören zu müssen dann deswegen von einstigen gleichgesinnten AT-Gesetzeslehrer verfolgt, gefangengenommen.
Er ist sicherlich gegen die weitverbreitete Irrlehre in manch Christenkreisen. Menschen könnten nichts für ihre Errettung vom Bösen, Erlösung aus allfälliger Sündenknenchtschaft tun.
Das ist nur schon mal eines von mehreren Beispielenn, was zu wahrem sinnerfülltem Leben in Christus und Anteilhabe am Reich Gottes führt. Dies, so man nebst Leser auch getreulicher, beherzter Umsetzer sein wird. Man kann Jesus um den Hl.Geist bitten, der darin führt und unterstützt.
Gal 5,19 Es ist ja offensichtlich, was die Werke des Fleisches sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Eigennutz, Zwietracht, Parteiung, 21 Missgunst, Trunkenheit, Übermut und dergleichen mehr - ich sage es euch voraus, wie ich es schon einmal gesagt habe: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Güte, Rechtschaffenheit, Treue, 23 Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen all dies kann kein Gesetz etwas haben. 24 Die aber zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. 25 Wenn wir im Geist leben, wollen wir uns auch am Geist ausrichten.
Wieso Paulus Untugenden, oder auch unrein machende Gedanken wie Jesus ja Neid, Eifersucht etc. nennt, als fleischlicher Gesinnung bezeichnet, verstehe ich nicht wirklich. Doch worum es geht, ist ja offensichtlich. Ist doch genial, findet Ihr nicht auch? lg lulute
Alle Jahre wieder mit dem gleichen Thema.
@arcangel Wieso meinst Du? Mit Paulus unermüdlichem Einsatz für Jesus Christus Evangelium Reich Gottes habe ich mich erst letztes Jahr intensiv beschäftigt.
Veröffentlicht von: @marthaIch zitiere mal aus Google-KI (die Theologen hier mögen mir verzeihen und sich bestenfalls ihrerseits dazu äußern):
Paulus fokussierte sich nicht primär auf das ethische Lehrleben Jesu, sondern auf dessen Tod und Auferstehung als kosmische Wende. Die Auferstehung ist der Garant für das ewige Leben und bezeugt Jesus als Christus.
"In Christus" – Eine neue Existenz:
Na, da würde Paulus aber zurecht protestieren. Es geht ihm wirklich in allen Briefen darum, Menschen für das Evangelium vom Reich Gottes zu gewinnen, zu lehren was hierfür an Untugenden abzulegen und was für Tugenden sich anzueignen sind.
Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
In Galater 5,19-25 geht Paulus gar ins Detail. in 24 erwähnt sogar, dass die Christus angehören, nurmehr geistlich gesinnt sind.
Römer 13.8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Auch Paulus geht es immer darum alle bisherige Bosheit zu Gunsten gelebter Liebe abzulegen.
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Veröffentlicht von: @marthaEs scheint der einzige zu sein, auf dem man sich nahe kommen kann, ohne einander auszugrenzen.
Aber ob er vom Apostel Paulus so gewollt ist? (Um ihn geht es ja in diesem Thread.)
Gerade bei Paulus gibt es dann keinen Unterschied mehr zwischen Juden, Griechen etc. wenn sie an alle Bosheit abgelegt haben, also sich in gegenseitiger Wertschätzung begegnen, darin sich gleich-gesinnt -geworden- sind. Zumindest sehe ich das in Kolosser 3
8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat.
11 Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus.
12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! 14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
Und wieder geht es um allseits aufrichtig gelebte Liebe für sagen wir inneren Frieden mit Gott den Mitmenschen und sich. lg lulute
Paulus bleibt nicht bei der gelebten Liebe stehen.
Weiter oben zitierst du aus dem Galaterbrief:
In Galater 5,19-25 geht Paulus gar ins Detail. in 24 erwähnt sogar, dass die Christus angehören, nurmehr geistlich gesinnt sind.
In Römer 8,9 schreibt Paulus: "Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein."
Kannst du diese Gedanken im interreligiösen Dialog neben der Goldenen Regel einbringen?
Oder lässt du sie lieber in deinem Herzen und speist deinen Glauben daraus, mit dem du an die Arbeit gehst?
Ich frage, weil der Thread um den "wahren christlichen Glauben" kreisen sollte, dessen "genialer Coach Paulus" sei.
Veröffentlicht von: @jigalAuf die Bibelstellen möchte ich jetzt nicht eingehen. Bibelstellen aus den Briefen des Paulus gehören zu den klassischen Predigttexten in der Evangelischen Kirche. Also auch von der Seite erhält er viel Beachtung. Kritik erhält er praktisch nur durch sein Frauenbild. Interessant ist ja auch, auf diesen Reisen hat er nicht nur evangelisiert, er hat seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdient. Jugendlichen erzählt man wie er als Zeltmacher weiter gearbeitet hat.
Na, im aktuellen Kath. Pfarreiforum 03/26 des Bistums St.Gallen erkennt man, dass auch ein Kath.Pfarrer sich offensichtlich von der kurzfristigen einmaligen Schwäche Paulus hat suggerieren lassen es sei ein allgemeiner Zustand.
Römer 7.19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
Man bedenke, dass Paulus dereinst Verbreiter Jesus Lehren, z.B. dass für das Reich Gottes die künftige Gültigkeit bisheriger Gesetze und Propheten von gelebter Liebe zu Gott dem Nächsten abhängig ist Mt 22,37-40(womit er alle mosaische Tötungsgesetze ausser Kraft setzte) verfolgte und dann aber genau selber Verfolgung in Kauf nahm, um sich überall für Schaffung Reich Gottes einzusetzen.
Von Paulus werden aber statt jene hilfreichen Anleitungen für wahres Christsein gerade solche Bibelstellen zweckentfremdet um Gottsuchenden einreden zu können, sie seien ALLE Sünder Rö 3.23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen.
(wie Zitate Paulus aus Psalm 14 und 53 über Toren, die behaupteten es gäbe keinen Gott und deshalb keiner Gutes tat nicht einer)
Auch wurde die angebliche Sühneopfertheologie in (HFA) 1. Kor. 1,18 ff hineingedichtet. In früheren Bibeln geht klar hervor, dass es sich beim Wort vom Kreuz zweifelsohne um das Wort CHRISTUS geht, also dass der Gekreuzigte Jesus der verheissene CHRISTUS gewesen sei. was den Juden ein Ärgernis sei.
den 23 wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit; 24 denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Das einst auf Jesus Christus Lehren basierende Christentum der gelebten Liebe zu Gott dem Nächsten hat sich mehrfach in die falsche Richtung entwickelt, Man kann nur beten, dass die glaubensmässig irrgeleiteten Gläubigen sich doch noch dafür entscheiden, sich Jesus Christus Gebote zur Errettung vom Bösen zu eigen zu machen. lg lulute
Veröffentlicht von: @marthaIn Römer 8,9 schreibt Paulus: "Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein."
Kannst du diese Gedanken im interreligiösen Dialog neben der Goldenen Regel einbringen?
Ja, mit den Worten Paulus im Kolosserbrief.....da sind alle eins in Christus, ob Grieche, Jude (Muslime gab es damals nicht Buddhisten waren zu weit weg aber mit ihren Edlen Wahrheiten stimmen sie ja mit Abkehr von aller Bosheit zu nurmehr gelebter Wertschätzung überein)
Kol 3,8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. 11 Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus.
Vermutlich schreiben wir aneinander vorbei.
Du beziehst dich auf den Kolosserbrief im Jahr 60 n. Chr. und ich frage dich nach dem Römerbrief im Jahr 2026 n. Chr....
🤔
@martha Es gibt keinen Römerbrief 2026. Ich habe mit Google gesucht um.und dies gefunden. Der Römerbriief ist im Jahr 2026 zentraler Bestandteil evangelischer Gottesdienste.
Es gibt keinen Römerbrief 2026.
Damit meinte ich die Umsetzung des Römerbriefs im Jahr 2026 im z.B. interreligiösen Dialog.
@martha was Paulus in Kol 3, 8-17 lehrte ist auch heute bewährt für gegenseitig wertschätzenden Umgang innerhalb und außerhalb von christlichen Gemeinschaften....finde ich. Er macht ja dann keinen Unterschied mehr...es sind alle in Christus, Juden,Griechen etc., (was verbindet nicht trennt)haben alle dann das, was er Christi Geist nennt.
Wenn wir - unterschiedlichen Religionen angehörend - uns zusammensetzen um gemeinsam Projekte zu r Förderung des vorurteilsfreien Interreligiösen Dialog zu fördern, haben wir dasselbe Ziel.
Veröffentlicht von: @arcangelAber Gott gab den Israeliten das Gesetz erst nach der Erlösung und nachdem er einen Bund mit ihnen geschlossen hat.
Ein gerechtes Leben ist eine Folge der Erlösung und nicht umgekehrt.
Soweit stimmen wir im Grunde ja überein.....Ein künftig nurmehr gerechtes Leben in Christus bedingt auch gemäss Paulus vollkommene Abkehr von bisher gottfernem Verhaltensweisen = Erlösung vom Verführer zu bösem, lieblosem, gottlosem Verhalten/Handeln
Röm 2,13Dennvor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz* hören, sondern die das Gesetz* tun, werden gerechtsein.
*das bezieht Paulus natürlich auf Jesus Christus Version der künftigern Erfüllung der Gesetze und Propheten, also im Sinne Gottes unserm Himmlischen Vaters, der Liebe ist. Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Röm 6,17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.