Benachrichtigungen
Alles löschen

Reformen in der Kirche!

Seite 2 / 3

ALF.MELMAC
Themenstarter
Beiträge : 2157

Wenn ihr Vollmacht hättet, Kirche zu reformieren:

welche drei Themen wären eure wichtigsten, würdet ihr als erstes anpacken?

im evangelischen Bereich

im katholischen Bereich

Es dürfen auch mehr als drei sein

Wie würdet ihr Kirche fit machen für das 21. Jahrhundert?

Antwort
133 Antworten
Clay
 Clay
Beiträge : 1328

Ich würde das, was die Kirche lehrt, anhand der Bibel prüfen und korrigieren, d.h.:
die charismatische Erneuerungsbewegung in der EKD und RKK würde sich in allen Bereichen durchsetzen.

Es würde z.B. nicht mehr gelehrt:
- die 'Erbsünde'
- dass man durch eine Wassertaufe Kind Gottes würde und das die Taufe heilsnotwenig sei
- das Abendmahl zur Sündenvergebung sei
- das Zölibat, usw.

Stattdessen würde u.a. wieder gelehrt:
- die Errettung aus Gnade durch die Annahme des Evangeliums
- die 'Glaubenstaufe'
- die Geistestaufe
- die Geistesgaben
- Zeichen und Wunder denen folgen, die glauben, usw.

Der Stil der Gottesdienste würden der heutigen Zeit entsprechen, so dass die Jugend wieder Zugang fände und nicht mehr so viele gläubige Christen in die Freikirchen abwandern würden; usw.

Es sollte nicht der Staat Theologen ausbilden, sondern die Kirchen, damit die Pfarrer auch glauben, was sie predigen, wenn sie es überhaupt noch predigen ...

Da, wo das teilweise so geschieht, sind die Kirchen auch voll.

LG.
Clay

Nachtrag vom 18.11.2021 1550
Das gilt z.T. natürlich auch für Freikirchen

clay antworten
27 Antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @clay

Ich würde das, was die Kirche lehrt, anhand der Bibel prüfen und korrigieren, d.h.:

Das war auch mein Gedanke, wobei ich "lehrt" durch "und lebt" ergänzen würde. Allerdings käme ich im Folgenden zu einigen völlig anderen Ergebnissen, die Lehre betreffend.

Zum Stil der Gottesdienste hätte ich ähnlich gedacht, wenn ich nicht andererseits in letzter Zeit gehört hätte, dass gerade der andere (liturgische) Stil der Gottesdienste diese aus dem Alltag heraushebt, sie quasi "heilig" macht gegenüber anderen Veranstaltungen, und dieser Stil gerade Menschen hilft anzukommen, sich auf die Begegnung mit Gott bzw. Gottes Reden in der Predigt vorzubereiten, und dass diese ganz andere Gottesdienstform den Gottesdienst attraktiv macht.

Mir wäre das Wichtigste: zurück zu Bibel und Bekenntnis, eine klare Trennung von Gesetz und Evangelium und eine Konzentration aufs Wesentliche, um es mit Paulus zu sagen: "Ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten." (1.Kor.2,2) - zum Stil der Predigten: "mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft." (1 Corinthians 2:4-5) und "Darum reden wir, nicht, als wollten wir den Menschen gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft." (1 Thessalonians 2:4 )
> klare, deutliche, wenn's sein muss auch unbequeme Verkündigung und Gemeinden, die das aushalten, sich von Gottes Wort korrigieren lassen, denen nicht "die Ohren jucken" nach Wohlfühlevangelium und der Verheißung irdischen Wohlergehens und Friedens ...

pinia antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @pinia

Zum Stil der Gottesdienste hätte ich ähnlich gedacht, wenn ich nicht andererseits in letzter Zeit gehört hätte, dass gerade der andere (liturgische) Stil der Gottesdienste diese aus dem Alltag heraushebt, sie quasi "heilig" macht gegenüber anderen Veranstaltungen, und dieser Stil gerade Menschen hilft anzukommen, sich auf die Begegnung mit Gott bzw. Gottes Reden in der Predigt vorzubereiten, und dass diese ganz andere Gottesdienstform den Gottesdienst attraktiv macht.

Welche Menschen zieht es an? Die Jungen (Gemeinde von morgen) oder die Alten, die keine Veränderung wollen gemäß den drei Sätzen: 'Das war schon immer so; da könnte ja jeder kommen und wo kommen wir da hin!'

Ich kenne aus einem Kloster - klar, nicht repräsentativ - Liturgie, wo ich empfand, dass darin kein Leben mehr war; es wurde etwas abgespult, weil es auf dem Tagesablaufplan stand.
Andererseits habe ich bei den Christusträgern eine ähnliche Liturgie erlebt, wo das geistliche Leben zu spüren war und es wirkte ansteckend auf mich, obwohl ich der Liturgie eher skeptisch gegenüberstehe. Also Liturgie mit lebendigem Inhalt - ja; sonst lieber lassen oder besser noch: neu mit Leben füllen.
Dasselbe gilt auch für die Tradition, denn sie ist gut, solange sie nicht zum Traditionalismus wird. Beispiel:
Zähneputzen hat eine gute Tradition; wenn aber die Zeit der Corega Taps gekommen ist, wird Tradition zum Traditionalismus.

Veröffentlicht von: @pinia

Mir wäre das Wichtigste: zurück zu Bibel und Bekenntnis, eine klare Trennung von Gesetz und Evangelium und eine Konzentration aufs Wesentliche,

Ja, aber wir sollen außer der Verkündigung des Evangeliums auch die 'Bekehrten' zu Jüngern machen, damit sie wiederum das Evangelium verkündigen und 'zu Jüngern machen' können. Beides gehört zusammen.

LG.
Clay

clay antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187
Veröffentlicht von: @pinia

Zum Stil der Gottesdienste hätte ich ähnlich gedacht, wenn ich nicht andererseits in letzter Zeit gehört hätte, dass gerade der andere (liturgische) Stil der Gottesdienste diese aus dem Alltag heraushebt, sie quasi "heilig" macht gegenüber anderen Veranstaltungen,

Man bekommt auch ohne Liturgie eine heilige Gottesdienstatmosphäre hin. So geht es jedenfalls mir so, wenn ich die Gemeinde betrete. Das ist die Atmosphäre, die die Gottesdienstbesucher schaffen. Ich bin immer wieder geflasht wie schön das ist 😊 Trotz Schlagzeug, Lichtmaschine, englische Lieder und sportliche Predigten.

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Trotz Schlagzeug, Lichtmaschine, englische Lieder und sportliche Predigten.

Oder vielleicht gerade deswegen?
Man muß den Text der Lieder ja nicht unbedingt verstehen. Wenn ich so an gregorianische Gesänge denke (latein), die erzeugen auch eine heilige Athmosphäre.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Oder vielleicht gerade deswegen?
Man muß den Text der Lieder ja nicht unbedingt verstehen. Wenn ich so an gregorianische Gesänge denke (latein), die erzeugen auch eine heilige Athmosphäre.

Natürlich versteht man die Lieder.
Für was hältst Du uns?

Die Lieder werden über den Beamer angezeigt, die englischsprachigen mit Übersetzung. Wer mitsingt, weiß ganz genau, was er da singt.

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Ist ja gut!

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Du bist aber jetzt nicht eingeschnappt, nur weil ich Deinem Vorurteil widersprochen hab? 😊

Ich mag es halt nicht, wenn man uns freikirchliche Charismatiker für zu dämlich hält zu verstehen, was wir singen.

tristesse antworten
ichsen
 ichsen
(@ichsen)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 247

Hallo Clay,

Veröffentlicht von: @clay

Es würde z.B. nicht mehr gelehrt:
- die 'Erbsünde'

Diese Lehre ist aber älter als die Reformation und welche (Frei) Kirche lehrt nicht die Erbsünde?

Veröffentlicht von: @clay

Es würde z.B. nicht mehr gelehrt:

...und das die Taufe heilsnotwenig sei

Da wird Dich vermutlich so mancher darauf hinweisen, dass sich auch Jesus hat taufen lassen.

Veröffentlicht von: @clay

Stattdessen würde u.a. wieder gelehrt:
- die 'Glaubenstaufe'
- die Geistestaufe
- die Geistesgaben
- Zeichen und Wunder denen folgen, die glauben, usw.

Willst Du nun keine Taufe, doch die Taufe oder was konkret?
Woran willst festmachen, wer "richtig" glaubt?
Hat jeder die Geistesgaben?
Folgen jedem der glaubt Zeichen und Wunder?

Nehmen wir Heilungswunder.
Was ist mit denen, die nicht geheilt werden?

LG

Stefan

ichsen antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @ichsen

Diese Lehre ist aber älter als die Reformation und welche (Frei) Kirche lehrt nicht die Erbsünde?

Von dem griechischen Philosophen Plato (427-347 v. Chr.) kennen wir diese Aussage: 'Das Verderben ist dem Menschen wegen einer alten, ungesühnten Schuld angeboren.' und von Plutarch (ca. 45-125 n. Chr.), dem Weisen von Chäronea: 'Die Leidenschaften sind dem Menschen angeboren und wurden ihm nicht von außen eingepflanzt.'
Da durch die griechischen Philosophen Plato und Aristoteles und ihre Nachfolger das 'griechische Denken' in der frühen Kirche Eingang gefunden hat, ist es naheliegend, hier die Ursache für die Lehre der 'Erbsünde' zu finden. Denn in der Bibel findet sich nirgendwo eine Stelle, die nach genauer Betrachtung unmissverständlich besagen würde, dass wir von Adam und Eva Sünde geerbt hätten, im Gegenteil.

Veröffentlicht von: @ichsen

Da wird Dich vermutlich so mancher darauf hinweisen, dass sich auch Jesus hat taufen lassen.

Die Taufe Jesu war die Bußtaufe von Johannes dem Täufer zur Zeit des 'Alten Bundes'. Sie hat mit der Taufe auf den Namen Jesu absolut nichts zu tun, denn wir leben im 'Neuen Bund'.

Veröffentlicht von: @ichsen

Willst Du nun keine Taufe, doch die Taufe oder was konkret?

In der Bibel wurden diejenigen getauft, nachdem sie das Evangelium angenommen hatten und von neuem geboren waren. Deshalb nannte ich diese Taufe die Glaubenstaufe.

Veröffentlicht von: @ichsen

Woran willst festmachen, wer "richtig" glaubt?

Es gibt keinen falschen Glauben. Glaube ist ein Geschenk Gottes, den wir bekommen, wenn wir das Evangelium angenommen haben; Ja gesagt haben zu der Liebesbeziehung mit Gott; Jesus in unser Herz und Leben aufgenommen haben. Dadurch werden wir durch den Geist Gottes von neuem geboren.
Etwas anderes ist es, nachdem wir eine Beziehung mit Gott haben, Ihm und seinen Zusagen z.B. der Heilung, der Versorgung, des Schutzes, usw. im Alltag zu vertrauen und sie nach Bedarf im Glauben in Besitz zu nehmen.

Veröffentlicht von: @ichsen

Hat jeder die Geistesgaben?

Ja, jeder der in seiner göttlichen Berufung lebt und dazu die Geistestaufe als Zurüstung zum Dienst empfangen hat; durchaus unterschiedliche, was sich nach der Berufung richtet.

Veröffentlicht von: @ichsen

Folgen jedem der glaubt Zeichen und Wunder?

Die Bibel sagt so und da wage ich nicht, zu widersprechen.

Veröffentlicht von: @ichsen

Nehmen wir Heilungswunder.
Was ist mit denen, die nicht geheilt werden?

Ich weiß nicht, was Du mit der Frage bezweckst. Willst Du mit Deinen negativen Erfahrungen, die ich übrigens auch habe, das Wort Gottes revidieren? Das tue ich nicht mehr, weil Gottes Wort die Wahrheit ist.
Ich erlebe, dass Menschen geheilt werden, denen ich i.A. Jesu die Hände auflege.
Ich erlebte, dass Gott mich nach 25 Jahren Schwerbehinderung vollständig wiederherstellt hat, um Ihm gemäß meiner Berufung dienen zu können. Das hat Er auch in 2Mo 23,25 versprochen und was Er verspricht, das hält Er auch. Und ich erlebe es immer wieder.

Du Fragst: 'Was ist mit denen, die nicht geheilt werden?'
Ich weiß es nicht und ich muss es auch nicht wissen. Hilft es mir, das zu wissen, wenn ich krank bin? Wohl kaum, denn durch dieses Wissen werde ich nicht geheilt. Also ist doch die Frage an mich persönlich, wenn ich krank bin:
"Was, Vater im Himmel, hast du dir dabei gedacht, dass du das dieses Mal nicht verhindert hast?
Ich weiß, dass du eine gute Absicht (vgl. Röm 8,28) damit hast; bitte sag mir, was deine Absicht ist.
Bitte sag mir auch, was deine Diagnose ist und ob ich geheilt werde - durch Ärzte oder übernatürlich, ganz wie du willst - oder ist das die Krankheit, an der ich sterben soll, denn ich weiß, dass mein Leben endlich ist?"
Gott antwortet auf unsere Fragen, so wie Er es versprochen hat. Dann wissen wir Bescheid und alle Diskussionen erübrigen sich.

LG.
Clay

clay antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

die charismatische Erneuerungsbewegung in der EKD und RKK würde sich in allen Bereichen durchsetzen.

Dann trete ich aus.

ungehorsam antworten
mamba
 mamba
(@mamba)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 171

[quote=Ungehorsam;12895245
Dann trete ich aus.

Und ich komme gleich mit !

Ich weiß nicht, was eine Gleichmacherei bringen soll.

Ich habe bewusst die Kirche gewählt, in der ich bin, weil ich deren Gottesdienstform liebe. Und so dürfte es viele anderen auch ergehen. Egal in welcher Ecke der christlichen Landschaft sie sich befinden.

mamba antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Gottesdienstform hin oder her - mir geht es hauptsächlich um die Vielfalt an theologischen und geistlichen Prägungen, die es in einer Volkskirche eben gibt. Das empfinde ich als bereichernd. Sollte es aber nur noch eine charismatische Prägung geben, wie hier gefordert wurde, ist es aus mit der Vielfalt.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Hier wird überhaupt nichts "gefordert", hier wird nur mal geträumt, wie sich jeder die perfekte Kirche für sich vorstellt. Ich finde das Thema sehr anregend und finde es schade, wenn gleich so ein schärfer Ton reinkommt. Das ist nicht nötig, weil es ja nur ein Traum ist

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Hallo Traurigkeit!
Für dich ein Traum, für andere ein Trauma.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Ich bin nicht traurig.
Wenn dich die einzelnen Beiträge hier so triggern dann ist das kein gutes Thema für dich.

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Jetzt hast du mich aber gründlich mißverstanden. Dein Nick tristesse heißt auf Deutsch Traurigkeit.
Mich triggert hier gar nichts.
Ich frage mich nur, warum du mir gegenüber auf Krawall gebürstest bist.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Jetzt hast du mich aber gründlich mißverstanden. Dein Nick tristesse heißt auf Deutsch Traurigkeit.

Als ob ich das nicht wüßte.
Es ist aber nur ein Nick, es gibt keinen Grund, das jetzt ins Deutsche zu zerren.

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Mich triggert hier gar nichts.

Ernsthaft?

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Ich frage mich nur, warum du mir gegenüber auf Krawall gebürstest bist.

Bin ich nicht. Ich reagiere doch einfach nur auf Deine Statements.

tristesse antworten
mamba
 mamba
(@mamba)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 171
Veröffentlicht von: @tristesse

Hier wird überhaupt nichts "gefordert", hier wird nur mal geträumt, wie sich jeder die perfekte Kirche für sich vorstellt. Ich finde das Thema sehr anregend und finde es schade, wenn gleich so ein schärfer Ton reinkommt. Das ist nicht nötig, weil es ja nur ein Traum ist

Wir sind ja nun nicht erst seit einem Jahr Christ und wissen somit, dass es "die perfekte Kirche" nicht gibt und auch nicht geben wird.
Und wir sind vermutlich, wie jeder Christ hier, in der Kirche oder Gemeinde, die uns am meisten gibt oder am ehesten unseren Bedürfnissen entspricht. Somit ist doch eigentlich alles okay.

Ich glaube nicht, dass es möglich ist eine "Einheitskirche" herzustellen, in der sich dann alle zu Hause fühlen.

mamba antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Das glaub ich auch nicht 😊

tristesse antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15502
Veröffentlicht von: @mamba

Wir sind ja nun nicht erst seit einem Jahr Christ und wissen somit, dass es "die perfekte Kirche" nicht gibt und auch nicht geben wird.
Und wir sind vermutlich, wie jeder Christ hier, in der Kirche oder Gemeinde, die uns am meisten gibt oder am ehesten unseren Bedürfnissen entspricht. Somit ist doch eigentlich alles okay.

Und darum geht es doch nicht. Hier fragte der TE nach Reformen, was jeder so an der Kirche, den Kirchen ändern würde, wenn er könnte ... nicht mehr und auch nicht weniger. Wie tristesse schon sagte: ein Traum, einfach mal träumen ...

neubaugoere antworten
mamba
 mamba
(@mamba)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 171
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Und darum geht es doch nicht. Hier fragte der TE nach Reformen, was jeder so an der Kirche, den Kirchen ändern würde, wenn er könnte ... nicht mehr und auch nicht weniger. Wie tristesse schon sagte: ein Traum, einfach mal träumen ...

Ja klar, ich verstehe schon. Aber wenn hier andere träumen, wie sich die Kirche, in der ich Mitglied bin verändern sollte, darf ich ja auch sagen, dass ich das nicht gut fände, weil ich in diese Kirche vor 15 Jahren bewusst eingetreten bin, weil sie so ist wie sie ist. Und dass ich im Falle des Erfüllungs des Traumes desjenigen dann vermutlich austreten würde. Weil es eben nicht mehr passen würde.

Schönen Sonntag !

mamba antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Klar kannst Du. Aber konstruktiver wäre es dann andersherum, wenn Du betonen würdest, wie Du es gern hättest, anstatt gleich mit Austreten anzukommen. Ich finde diese Art von Äußerungen in der Diskusskion hier nicht hilfreich 😊

Aber natürlich kannst Du sagen was Du möchtest, das sei Dir unbenommen.

tristesse antworten
mamba
 mamba
(@mamba)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 171
Veröffentlicht von: @tristesse

Klar kannst Du. Aber konstruktiver wäre es dann andersherum, wenn Du betonen würdest, wie Du es gern hättest, anstatt gleich mit Austreten anzukommen. Ich finde diese Art von Äußerungen in der Diskusskion hier nicht hilfreich 😊

Ich hätte es gerne so wie es ist und austreten würde ich nur, wenn die zitierten Träume wahr würden.

Ich bin kein Kirchenreformer. Das überlasse ich anderen.

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber natürlich kannst Du sagen was Du möchtest, das sei Dir unbenommen.

Danke ! 😊

mamba antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187
Veröffentlicht von: @mamba

Ich bin kein Kirchenreformer. Das überlasse ich anderen.

Das ist ja völlig okay so 😊

tristesse antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2870
Veröffentlicht von: @clay

Ich würde das, was die Kirche lehrt, anhand der Bibel prüfen und korrigieren,

Und dann kommt Hans Peter, der etwas ganz anders aus der Bibel heraus liest.

Die größte Lüge vieler Christen ist: Die Bibel sei eindeutig, klar und fehlerfrei.

Veröffentlicht von: @clay

Der Stil der Gottesdienste würden der heutigen Zeit entsprechen, so dass die Jugend wieder Zugang fände und nicht mehr so viele gläubige Christen in die Freikirchen abwandern würden; usw.

Wer denkt, dass die Jugend nur fern bleibt, weil die Gottesdienste "nicht der heutigen Zeit" entsprechen, macht es sich doch etwas sehr einfach. Gerade in der Landeskirche kenne ich viele, die die Liturgie lieben. Ohne diese würden sie keine Kirche mehr besuchen.

Veröffentlicht von: @clay

Da, wo das teilweise so geschieht, sind die Kirchen auch voll.

Hast du dazu auch Statistiken (für Deutschland)? Oder ist das nur eine weitere Übertreibung, wie so häufig, wenn die große charismatische Erneuerung prophezeit wird? Von dieser höre ich jetzt schon seit 20 Jahren. Ich warte noch immer, dass die Mitgliederzahlen dieser Freikirchen durch die Decke gehen. Was ich eher beobachte: Es gibt dort weniger Gemeinden, dafür mit einem größeren Einzugsgebiet.

Die größten Kirchen, die ich kenne, entsprechen nicht deinem Bild. Es sind konservative baptistische und mennonitische Freikirchen. Das mag in anderen Regionen anders aussehen; ist aber meine subjektive Wahrnehmung.

lhoovpee antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Die größte Lüge vieler Christen ist: Die Bibel sei eindeutig, klar und fehlerfrei.

Das ist keine Lüge, das ist eine Grundentscheidung, die Schrift so zu sehen und zu verstehen.
Andere (wie Du) treffen andere Grundentscheidungen hinsichtlich der Schrift. Auch das darf sein, ohne Dich der Lüge und der Verfälschung zu bezichtigen.

deleted_profile antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2870
Veröffentlicht von: @banji

das ist eine Grundentscheidung

Das die Bibel nicht eindeutig, nicht immer klar ist, ist ein Fakt. Den kann man leugnen, wenn man will, aber das wäre nach Definition dann eine Lüge.

Wir wissen viel zu wenig über Kontext und Sprache der damaligen Kultur. Viele Bibelstellen sind einfach auf verschiedene Art deutbar. Wir wissen nicht mehr, was der Autor damit sagen wollte. Es gib zig Interpretationen und Annahmen, also ein Unklarheit.

Gerade als Menschen, die die Wahrheit suchen, sollte das Eingeständnis von Unwissenheit kein Tabu sein.

lhoovpee antworten


DerNeinsager
Beiträge : 1449

Hi,
Oh das ist hier bestimmt nicht gern gesehen :

im evangelischen Bereich (inkl. Freikirchen)
- Zurück zur Apostolischen Kirche und zur Tradition die 1500 Jahre lang das Selbstverständnis der Christen war, weg mit dem Schisma

🙂

derneinsager antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187
Veröffentlicht von: @derneinsager

Hi,
Oh das ist hier bestimmt nicht gern gesehen :

Da das nie passieren wird, ist es mir als Freikirchlerin völlig egal 😊

tristesse antworten
tristesse
Beiträge : 19187

Ich würde die Kirchensteuer, das Zölibat und die Kindertaufe abschaffen 😊 Und die Position des Papstes verändern.
Heiligenverehrung auch und das Abendmahlsverständnis.

tristesse antworten


Suzanne62
Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @alf-melmac

im evangelischen Bereich

Meinst du damit die EKD?
Da ich dieser Kirche nicht angehöre, gehen mich deren interne Angelegenheiten nichts an.

Veröffentlicht von: @alf-melmac

im katholischen Bereich

Zugang zu allen Weiheämtern für Frauen, Abschaffung des verpflichtenden Zölibats für Priester/innen (gäbe es ja, wenn die erste Forderung erfüllt würde), mehr Mitsprache für Laiengremien bei organisatorischen und finanziellen Fragen.....und natürlich vor allem:
Entfernung aller Missbrauchstäter aus dem kirchlichen Dienst sowie aller Verantwortungsträger, die durch Vertuschen und Stillschweigen die Taten ermöglicht haben.

suzanne62 antworten
mmieks
 mmieks
Beiträge : 1126

- Kirchensteuer abschaffen
- mehr Freiraum in der Gestaltung der Gottesdienste
- die Überbetonung von Priester und Amt
- der Papst als Bruder unter den Brüdern, die Ernennung von Bischöfen den jeweiligen Regionen zugestehen
- eine ehrlichere und offene Konfliktkultur
- gelebte Ökumene (z.B Abendmahlverständnis und gegenseitige Einladung zur vollständigen Teilnahme)
- die "automatische" Taufpastoral überdenken

mmieks antworten
5 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

Freiräume zur Gottesdienstgestaltung gibt es - zumindest in unserer evangelischen Kirche - genügend. Die jeweiligen Kirchenvorstände sind verantwortlich für die Liturgie in ihrer Gemeinde und die Pfarrer können entscheiden, über welches Thema sie gerade sprechen wollen.
Nur wenige Gottesdienste (z.B. zu besonderen Festen) sind enger strukturiert. Die Predigtthemen sind zwar vorgeschlagen, aber Abweichungen und eigene Gestaltung sind erlaubt.

deleted_profile antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Das sind mehr als drei.

pankratius antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Was laut TE auch in Ordnung ist 😊

tristesse antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Oh, danke für den Hinweis, überlesen. 😛

Da könnte ich meinen Beitrag auch noch deutlich erweitern. Wobei ich unter die drei Oberbegriffe, die ich genannt habe, schon ziemlich viel subsumieren kann.

pankratius antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187
Veröffentlicht von: @pankratius

Oh, danke für den Hinweis, überlesen. 😛

Ich helfe, wo ich kann 😘

tristesse antworten


lhoovpee
Beiträge : 2870

Ich glaube die Kirche würde keine Besucher mehr haben, wenn ich sie nach meinen Vorstellungen gestalte 😀

lhoovpee antworten
7 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Da bin ich jetzt neugierig 😊

tristesse antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2870

Ein paar Punkte wären:
a) Abschaffung der Predigtkultur hin zu einer Diskussionskultur
b) Weg von der Zentrierung auf einzelne Personen (Pastor, Prediger, Gemeindeleiter)
c) Klare Absage gegenüber dem Fundamentalismus
d) In Zentrum steht die Nächstenliebe, nicht das Dogma (Bibel)

lhoovpee antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Bis auf Punkt 2 gäbe es von mir Widerspruch 🙂 aber es ist ja deine Wunschkirche, nicht meine.

tristesse antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2870
Veröffentlicht von: @tristesse

Bis auf Punkt 2 gäbe es von mir Widerspruch 🙂

Nicht nur von dir 😀

Ich denke auch nicht, dass sich eine solche Kirche lange halten würde. Alles wäre zu unkonkret, zu wage. Die Kirche würde ihr Profil verlieren. Und schlussendlich obsolet werden.

Aber ich habe auch gar nicht vor irgend eine Kirche zu reformieren 😉

lhoovpee antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1336

Du würdest

c) Klare Absage gegenüber dem Fundamentalismus
d) In Zentrum steht die Nächstenliebe, nicht das Dogma (Bibel)]

ablehnen?

pankratius antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19187

Jupp.

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Punkt a und b sind interessante Gedanken. Ich halte sie aber für schwer umsetzbar.
Bei c und d gehe ich uneingeschränkt mit.

ungehorsam antworten
Seite 2 / 3
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?