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Vermieter Ferienwohnung

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neubaugoere
Themenstarter
Beiträge : 18576

Hej 🙂 ich glaube, hier passt es gut rein - Christ sein, wie man halt ist. 🙂

Für die Hochzeit einer engen Freundin von mir habe ich mir in dem Ort dort eine Ferienwohnung gesucht, auch gefunden. Der Vertrag wurde digital abgewickelt - ich mag das nicht besonders, aber so war es nun mal. Der "digitale Vermieter" (eine Gesellschaft) sozusagen sandte mir Reisevertrag, Daten und die Rechnung, üblich halt mit Anzahlung und Endbetrag. Alles gut, alles, wie ich es kenne. - Es ist ein Haus für bis zu 6 Leute, ich buchte erstmal für mich und für 1 Person mehr und hatte meiner Freundin angeboten, wenn sie im Bekannten- oder Freundeskreis jemanden hat, der noch ein Domizil sucht, könnte er bei mir unterkommen. - Es meldete sich niemand. Da fragte dann meine Eltern an, wenn sich niemand gemeldet hat, ob sie die Unterkunft nicht für einen Urlaub nutzen könnten, sie würden mich auch nicht "behelligen" 😉 😀 . Ja, gut. Und weil das noch 1 Person mehr ist als nur die 2 gemeldeten, habe ich sie digital - über die App - nachgemeldet, wie es "vorgeschrieben" war. Ich registrierte eine eMail, schaute aber nicht rein, dachte, ja, guck ich mir morgen an.

Gestern - ich hatte noch nicht in meinem Mails geschaut - rief mich der "analoge Vermieter" an, der, dem das Haus halt gehört. Er fragte - schon recht "vorwurfsvoll" (ich hörte eine Art "Not" raus), warum ich das nicht bei ihm gemeldet habe (warum über diese Gesellschaft, hätten Sie doch bei mir angerufen). Unsere Kommunikation lief nicht unbedingt "glatt", wir hatten sowas wie Verständigungsschwierigkeiten sowohl technisch als auch menschlich. - Ich sagte ihm zu, ich würde versuchen, was ich kann und würde mich zurückmelden, wenn ich "es hingekriegt" habe.

Ich hatte es dann gestern sein lassen mit dem Gedanken: das mache ich morgen in Ruhe. 

Heute Morgen lese ich mir alle Sachen durch und denke über das Gespräch nach, suche in der App nach Möglichkeiten, als mir gewahr wurde, dass ich beim "digitalen Vermieter" zugunsten des "analogen Vermieters" lügen sollte. Das war es, was er am Ende von mir wollte. Ich verstand auch seine "Not" irgendwie - die Gegend dort ist sehr arm, möglicherweise - so meine Vermutung - hätte er sich gern in bar etwas "dazuverdient". Es würde dann digital eben nur 2 Leute anreisen, "in echt" aber drei, das muss der andere ja nicht wissen und so weiter.

Hossa. Nee. Das geht gar nicht. Auch wenn ich die Situation wirklich verstehen kann. Es ist am Ende nicht mein Problem, warum er die Dinge tut, die er tut und warum er die Probleme hat, die er möglicherweise hat. Es sind seine und dürfen sie auch bleiben. Ich habe die Rechnung des "digitalen Vermieters" für die nachgemeldete Person in der eMail gefunden und auch bezahlt und mich eben entschieden, nicht zu lügen. Weder in die eine noch in die andere Richtung. - Bleibt abzuwarten, wie der "analoge Vermieter" darauf reagiert und ob sich sein Verhalten verändert, wenn wir dort Urlaub machen für die eine Woche.

Mir ging noch durch den Kopf: Ich hab ihm Möglichkeiten geboten im Gespräch, wo er hätte "tätig" werden können - Fahrradverleih (ich fragte nach, ob er Fahrräder hat), nee, sei zu kompliziert etc., im Ortskern würde es Verleihe geben. Nach Fußläufigkeit zum Stadtkern hab ich ihn gefragt und ihm von der Hochzeit erzählt und dass ich ein Taxi brauchen würde etc. ... auf nichts ist er eingegangen, er kam mir nicht entgegen - er gab mir nicht mal ne Nummer eines Taxiunternehmens.

Wie dem auch sei. - Das ist es, was ich unter 'Christ sein, wie man halt ist' verstehe. Ich hatte die Wahl ... und hab mich entschieden für die Wahrheit, nicht die Lüge. Eine kleine Episode, aber diese Dinge machen eben auch unser Leben aus. Ich bin froh, mich nicht habe reinziehen lassen.

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47 Antworten
Mariposa22
Beiträge : 1171

@neubaugoere 

Digitale Buchungsplattformen weisen in der Regel ausdrücklich darauf hin, dass die Kommunikation mit dem Vermieter ausschließlich über die Plattform erfolgen soll, und zwar zum eigenen Schutz, was du zum Glück ja auch getan hast. Da kannst noch einmal freundlich darauf hinweisen, sollte er das noch einmal ansprechen. 

 

mariposa22 antworten
2 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18576

@mariposa22 

Das ist mir schon klar und es soll ja auch seinen Zweck erfüllen. - Ich kann sein Ansinnen verstehen, er will auch was vom Kuchen abhaben (der analoge Vermieter) und bei der Armut ... gut, ich weiß es nicht mit Sicherheit, vermute es nur. 

Dennoch: Mir geht es darum, dass ich zum Lügen angestiftet werden sollte ... diese fiesen kleinen "Alltagslügen" ... Den meisten fallen die schon gar nicht mehr auf oder sie sehen sie sogar als "berechtigt" ... so weit sind wir schon in der Entwicklung ... 🙂

neubaugoere antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1171

@neubaugoere 

Ich mag solches Gemauschel auch nicht. Egal wie seine finanzielle Situation aussieht, der Mann ist einfach nur gierig. Im Grunde genommen verlangt er von dir, dass du Vertragsbruch begehst und damit auf deine Rechte verzichtest.

Ich hätte da weniger Verständnis.

mariposa22 antworten


Jack-Black
Beiträge : 5737

@neubaugoere War der "digitale Vermieter" vielleicht booking.com?

jack-black antworten
1 Antwort
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18576

@jack-black 

Nein. 🙂

neubaugoere antworten
Chai
 Chai
Beiträge : 3680

Er hat's versucht und Du hast abgelehnt. 

Sein Versuch macht ihn nicht zum schlechten Menschen und Deine Ablehnung macht Dich nicht zum guten Menschen.

chai antworten
15 Antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1171

@chai "Guter Mensch" vs. "Schlechter Mensch" war doch auch gar nicht das Thema. Es ging doch dich um Christ sein.

mariposa22 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3680

@mariposa22 Nun ja, mich hat diese Aussage "... der Mann ist einfach nur gierig ..." getriggert. 
Und natürlich empfinde ich 'gierig' nicht als gut. 

chai antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1171

@chai Das ist doch nur sein Verhalten und heißt doch nicht, dass der ganze Mensch schlecht ist. Nobody is perfect. Trotzdem muss und sollte man da nicht mitspielen, egal wie arm oder reich dieser Mensch ist.

mariposa22 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3680

@mariposa22 @BePe0905 hat's gut zusammengefasst.

chai antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@chai 

Nun ja, mich hat diese Aussage "... der Mann ist einfach nur gierig ..." getriggert. 

Wenn man weiß, dass die "digitalen Vermieter" (insbesondere "Booking.com") ihre Vermietungspartner mit regelrechten Knebelverträgen binden, dann bekommt das Wort "gierig" eine andere Bedeutung und bezieht sich auf einen anderen Vertragspartner, nämlich den Vermarkter. 

Wenn in diesem Zusammenhang die digitalen Vermieter (Vermarkter) darauf bestehen, dass die Kommunikation mit dem echten Vermieter nur über ihre Seite geführt wird, so dient das nicht dem Schutz des Vermieters oder Mieters, sondern ist reines Eigeninteresse. 

Daher hat jeder Vermieter meine uneingeschränkte Sympathie, der den direkten Dialog mit den Mietern sucht. 

bepe0905 antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1171

@bepe0905 In diesem Fall war es aber gar nicht Booking.com. Selbst wenn, ist das noch lange kein Grund, den Mieter zum Betrug aufzurufen. Der Vermieter kann den Rechtsweg wählen und nicht seinen Mietern auch noch Vorwürfe machen, weil diese ehrlich bleiben wollen. Ich kann nur sagen, dass ein Mieter froh sein kann, gerade in einem solchen Fall durch eine solche Plattform einen gewissen Schutz zu haben.

Ich habe es selbst schon erlebt, dass es für uns übel ausgesehen hätte, hätten wir direkt beim lokalen Vermieter gebucht.

Ferienwohnungsbesitzer profitieren ja schließlich auch von solchen Plattformen und gehen damit auch Verpflichtungen ein.

mariposa22 antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

Ferienwohnungsbesitzer profitieren ja schließlich auch von solchen Plattformen und gehen damit auch Verpflichtungen ein.

Stimmt einerseits, andererseit nimmt booking.com auch 30% Provision vom Mietpreis. Ich hatte mal ein Ferienhaus darüber gebucht und der Besitzer sagt, dass es seit diesen Plattformen kaum noch eine Möglichkeit gibt, das Ferienhaus anders zu vermieten, wie früher über Zeitungsanzeigen, Touristinformation oder private Webseite, weil alle Leute nur noch diese Plattformen benutzen.

Er hat uns auch gebeten, beim nächsten Mal direkt bei ihm anzurufen und zu buchen, wäre dann auch billiger, weil er die Provision nicht abdrücken muss. Ich habe Verständnis dafür, weil die Hausbesitzer quasi gezwungen sind, ihre Ferienwohnungen nur noch über diese Plattformen anzubieten.

 

murphyline antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@murphyline 

Stimmt einerseits, andererseit nimmt booking.com auch 30% Provision vom Mietpreis. Ich hatte mal ein Ferienhaus darüber gebucht und der Besitzer sagt, dass es seit diesen Plattformen kaum noch eine Möglichkeit gibt, das Ferienhaus anders zu vermieten, wie früher über Zeitungsanzeigen, Touristinformation oder private Webseite, weil alle Leute nur noch diese Plattformen benutzen.

Es gibt einen Haufen Plattformen, die man nutzen kann. Niemand ist gezwungen mit Booking.com zu arbeiten. Mit Eigenvermarktung bekommt man als Vermieter nur ein Bruchteil des Umsatzes hin und mal ehrlich am Ende zahlt die Provision der Mieter und nicht der Vermieter. 

 

derelch antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@derelch 

mal ehrlich am Ende zahlt die Provision der Mieter und nicht der Vermieter. 

Das ist nicht ganz zu Ende gedacht...
Schließlich gibt es in jeder Region einen mittleren Marktpreis, an dem sich alle Angebote orientieren. 
Und so kostet eine FeWo, die über einen Vermittler gebucht wird, etwa genauso viel wie eine, die man direkt beim Vermieter bucht. Das bedeutet dann aber auch, dass die Provision zu Lasten des Vermieters geht. 

Wobei ich grundsätzlich nichts dagegen einwenden will, denn die Vermittlungsgesellschaften haben schließlich auch Kosten. So bleibt eher die Frage, welche Provision als angemessen gesehen werden darf. Und so sind die Kritikpunkte oft gar nicht die Provisionshöhe, sondern eher Zusatzklauseln (wie Bestpreisgarantie oder Verbot eigener Vermietung). 

 

bepe0905 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@bepe0905 

Das ist nicht ganz zu Ende gedacht...

Eigentlich schon. 

Schließlich gibt es in jeder Region einen mittleren Marktpreis, an dem sich alle Angebote orientieren.

Es gibt sicher einen mittleren Marktpreis, die Preisdifferenzen sind allerdings auch zwischen vergleichbaren Angeboten ganz erheblich. 

Und so kostet eine FeWo, die über einen Vermittler gebucht wird, etwa genauso viel wie eine, die man direkt beim Vermieter bucht.

Nö, mit Sicherheit nicht. Preisbildung ist schon etwas komplexer. Auch jemand der nicht über Buchungsplattformen vermarket hat Vermarktungskosten, die einkalkuliert werden müssten. 
Aber da es keine ganz genau gleichen Wohnungen gibt, wird man das empirisch nicht nachweisen können.

Es ist jedenfalls nicht schlüssig dass jemand auf einen möglichen Wettbewerbsvorteil verzichtet um kurzfristig die Marge zu maximieren. Letztendlich geht es um den Nettoertrag über das ganze Geschäftsjahr gesehn. 

Das bedeutet dann aber auch, dass die Provision zu Lasten des Vermieters geht. 

Nö. Entweder zahlt der Vermieter jemanden, der ihm die Vermarktung macht und der Kunde zahlts oder er macht es selbst und der Kunde zahlt ihm seinen Aufwand.

Und so sind die Kritikpunkte oft gar nicht die Provisionshöhe, sondern eher Zusatzklauseln (wie Bestpreisgarantie oder Verbot eigener Vermietung).

Die Bestpreisgarantie von Booking.com ist rechtswidrig und vom Tisch und Eigenvermietung ist sowieso kein Problem. Viele Wohnungen findest man auf verschiedenen Plattformen. Wenn die Vermieter schlau wären auch über deren eigene Webseite. Aber das macht ja wieder Arbeit.

derelch antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@murphyline 

Er hat uns auch gebeten, beim nächsten Mal direkt bei ihm anzurufen und zu buchen, wäre dann auch billiger, weil er die Provision nicht abdrücken muss.

So ähnlich mache ich das auch oft. Beim ersten Mal buche ich (meistens Hotels) oft über ein Buchungsportal, weil es so schön einfach ist, mir die Sicherheit der Buchung und manchmal sogar ein Upgrade bietet. Aber wenn es mir dort gefallen hat und ich wiederkommen will, dann buche ich i.A. direkt im Hotel, z.B. über deren Homepage. 

 

bepe0905 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@mariposa22 

Selbst wenn, ist das noch lange kein Grund, den Mieter zum Betrug aufzurufen. Der Vermieter kann den Rechtsweg wählen und nicht seinen Mietern auch noch Vorwürfe machen, weil diese ehrlich bleiben wollen.

Wo genau siehst du hier den Straftatbestand des Betrugs?

derelch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18576

@bepe0905 

Eine Frage am Rande, wenn du dich auskennst: Wie kommt jemand denn zu solchen Plattformen/digitalen Vermietern?

neubaugoere antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@neubaugoere 
Hotels und Gasthöfe werden regelmäßig von den Vermittlungsgesellschaften angesprochen/angeschrieben und zur Zusammenarbeit aufgefordert. Das ist ein ganz normaler Geschäftsvorgang, der durchaus beiden Partnern Vorteile bringen kann. Denn besonders kleinere Hotels erhalten dadurch einen besseren Marktzugang, höhere Reichweite, manchmal auch eine bessere (sichere) Belegung - und sie zahlen halt mit einer Provision. 

Außerdem haben die Vermittler Mitarbeiter, die den Markt nach Ferienwohnungen "durchforsten", also nach Angeboten in der Presse, Internet (Facebook), regionalen Urlaubsangeboten durchsuchen (auch auf Touristikmessen) und teilweise in den Regionen Ausschau nach Ferienhäusern halten. 

Meine Familie hat ein Ferienhaus in Spanien, das zu fairen Konditionen von einer dort ansässigen Verwalterin betreut und sehr gut vermarktet wird - ohne weitere Vermittlungsfirmen. Aber die Verwalterin erhält regelmäßig Angebote von booking.com, Trivago, Check24, Expedia u.a.m., dann alle wollen daran mitverdienen...

bepe0905 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18576

@chai 

Das hat auch niemand behauptet. Oder kam das so rüber? Mein Hauptmittelpunktziel (eig. Wortkreation) war, dass ich zum Lügen angestiftet wurde und - selbstbeweihräuchernd, wie ich manchmal bin - widerstanden habe. Es ist mir aufgefallen. Spät, aber es ist mir aufgefallen. Das an sich finde ich schon dankbar machend gegenüber dem Heiligen Geist. Und von ihm einen Weg aufgezeigt zu bekommen, wie ich damit umgehen kann, ist der nächste Grund, dankbar zu sein.

Der Rest kommt von jedem selbst, was er aus der Geschichte "ausschlachtet" ...

neubaugoere antworten


Blackhole
Beiträge : 1255

@neubaugoere

Firmen und Immobilienmarkt: 
Auf dem Immobilienmarkt sind derzeit ganz schöne Ausbeuter wie die Vonovia, die die Mieten überall in den Städten in die Höhe treiben. Sogar die italienische Mafia mischt hier schon auf dem Immobilienmarkt mit. Ein "digitaler Vermieter", der das Haus einer anderen Person vermietet, offenbar ohne dessen volles Einverständnis, ist jedenfalls nie ein gutes Zeichen. https://www.br.de/nachrichten/bayern/mafia-kaeufe-lassen-immobilienpreise-explodieren,QncOpLh

Die gute Frage ist, wie es überhaupt dazu kommt, daß so eine anonyme Gesellschaft ein Haus, das einem anderen, eben einem analogen Vermieter gehört, überhaupt vermietet. Hier ist etwas oberfaul.
Wenn der analoge Vermieter irgendwelche Kriminellen an der Backe hat, dann kommt auch nichts von dem Geld, was du gezahlt hast, zu ihm, oder nur recht wenig.
Und ich kann, sorry, auch gut verstehen, daß er dir aufgrund deiner "Ratschläge" wie den 25. Fahrradverleih im Dorf auch ziemlich böse ist. Klugscheißerei braucht er echt nicht. 

blackhole antworten
10 Antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@blackhole 

Die gute Frage ist, wie es überhaupt dazu kommt, daß so eine anonyme Gesellschaft ein Haus, das einem anderen, eben einem analogen Vermieter gehört, überhaupt vermietet. Hier ist etwas oberfaul.

Da ist übergaupt nichts oberfaul. Es ist völligt normal, dass Eigentümer Buchungsdienstleister in Anspruch nehmen. Die Reichweite erreicht man sonst nicht, wenn man das Marketing selbst macht.  

derelch antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@derelch 

Da ist übergaupt nichts oberfaul. Es ist völligt normal, dass Eigentümer Buchungsdienstleister in Anspruch nehmen. Die Reichweite erreicht man sonst nicht, wenn man das Marketing selbst macht.  

Normal? Nicht unbedingt, denn die Reichweite erreicht man auch über Portale wie "ImmoWelt", "ImmoScout" oder "facebook" genauso. 
Ich jedenfalls habe als Vermieter noch nie einen externen Buchungsdienstleister in Anspruch genommen und war stets mit meinen Ergebnisse zufrieden. 

 

bepe0905 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@bepe0905 

Normal? Nicht unbedingt, denn die Reichweite erreicht man auch über Portale wie "ImmoWelt", "ImmoScout" oder "facebook" genauso.

Ja normal. Also zum einen ist auch Immoscout nicht gerade gratis und zum anderen werden dort keine Ferienwohnungen vermittelt. Über Facebook hat man null Reichweite.

Man kann das Marketing und Adminsitartion auch komplett selbst machen (und sich einbilden das wäre gratis) oder man bezahlt halt jemand dafür und preist es ein. So teuer wie Ferienwohnungen inzwischen sind, bleibt immer noch genug hängen, bei den Vermietern. 

 

Ich jedenfalls habe als Vermieter noch nie einen externen Buchungsdienstleister in Anspruch genommen und war stets mit meinen Ergebnisse zufrieden.

Schön für dich. 

derelch antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@derelch 

Ja normal. Also zum einen ist auch Immoscout nicht gerade gratis und zum anderen werden dort keine Ferienwohnungen vermittelt. Über Facebook hat man null Reichweite.

Der Beitrag von Blackhole betraf nicht nur Ferienwohnungen, sondern den Immobilienmarkt ganz allgemein. 
Und darauf bezog sich meine Antwort. Und im allgemeinen Immobilienmarkt sind die erstgenannten Portale genau richtig - aber tatsächlich auch facebook. 

Ansonsten - ich habe nichts gegen Buchungsportale, die Hotelzimmer und FeWo vermitteln, gelegentlich nutze ich sie ja auch selbst. 

Aber inzwischen ist deren Marktdominanz so stark, dass z.B. bei einer gezielten Suche nach einem bestimmten Hotel zuerst alle Vermittler angezeigt werden, oft auch andere Hotels aus deren Portfolio, bis dann schließlich weit unten die HP des eigentlich gesuchten Hotels auftaucht. Und dies ist eine ungesunde Entwicklung, zeigt sie doch, wie weit finanzielle Interessen über der Informationsfreiheit stehen. 

 

 

bepe0905 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@bepe0905 

Der Beitrag von Blackhole betraf nicht nur Ferienwohnungen, sondern den Immobilienmarkt ganz allgemein.

Das ist hier aber reichlich offtopic. 

Und darauf bezog sich meine Antwort. Und im allgemeinen Immobilienmarkt sind die erstgenannten Portale genau richtig - aber tatsächlich auch facebook.

Ja natürlich, aber auch das ist hier offtopic. Ich kenne übrigens Verwaltungen, die nicht mehr im Immobiliescout arbeiten wollen, weil sie keine anständigen Konditionen aushandeln konnten. 

aber tatsächlich auch facebook.

Ja im kleinen Stil funktioniert das, für Professionelle Vermieter auch nicht. Aber Mietwohnungen sind was anderes als Ferienwohnungen. Bei Mietwohnungen will man keine internationale Reichweite. 

 

Aber inzwischen ist deren Marktdominanz so stark, dass z.B. bei einer gezielten Suche nach einem bestimmten Hotel zuerst alle Vermittler angezeigt werden, oft auch andere Hotels aus deren Portfolio, bis dann schließlich weit unten die HP des eigentlich gesuchten Hotels auftaucht. Und dies ist eine ungesunde Entwicklung, zeigt sie doch, wie weit finanzielle Interessen über der Informationsfreiheit stehen. 

Das hat genau nix mit Marktdominanz zu tun, Positionen in der Suchmaschine kann man kaufen. Oder als Kunde kannst einfach auch mal eine andere Suchmaschine als google verwenden.

derelch antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@derelch 

Das hat genau nix mit Marktdominanz zu tun, Positionen in der Suchmaschine kann man kaufen.

Eben, "kann man kaufen"...
Und die besten Kunden (also die am meisten zahlen) erhalten die besten (vorderen) Plätze. 
Egal, wonach der User eigentlich gesucht hat. 
Wenn das keine Marktdominanz ist, was dann?

 

bepe0905 antworten
MikeFromMUC
(@mikefrommuc)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 900

@bepe0905 

Wenn das keine Marktdominanz ist, was dann?

Freie Marktwirtschaft? Geschäftsmodell von Google & Co.?

 

mikefrommuc antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@bepe0905 

Eben, "kann man kaufen"...

Marketing kostet Geld. Und Hotels die sich aktiv um ihr Marketing kümmern, sind auch bei google unter den ersten Treffern.

Egal, wonach der User eigentlich gesucht hat.

Du bist als Konsument nicht gezwungen google zu benutzen und einen Kopf hast du auch auch auf den Schultern. 

Wenn das keine Marktdominanz ist, was dann?

Gemecker.

derelch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18576

@blackhole 

Entschuldigung, habe ich etwas nicht mitbekommen?

neubaugoere antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@blackhole 

Die gute Frage ist, wie es überhaupt dazu kommt, daß so eine anonyme Gesellschaft ein Haus, das einem anderen, eben einem analogen Vermieter gehört, überhaupt vermietet. Hier ist etwas oberfaul.

Ich gehe in solchem Fall davon aus, dass es sich um rechtlich selbständige, aber wirtschaftlich miteinander verbundene Unternehmen handelt. Eine Firma macht die Hausverwaltung und eine andere die Vermarktung freier Wohnungen. 

Es ist aber oft ein etwas dubioses Konstrukt, das man eher dort anfindet, wo größere Immobilienkonzerne mit manchmal zweifelhaftem Ruf am Werk sind und deshalb nicht unter ihrem eigenen Namen inserieren. 

 

bepe0905 antworten
Channuschka
Beiträge : 5311

Also, Leute...

Jetzt lasst mal die Kirche im Dorf.

Vonovia vermietet selten Ferienwohnungen. Auch Immowelt und Immoscout sind nicht für Ferienwohnung bekannt.

Selbst booking.com ist da nicht mein erster Gedanke. Eher sowas wie Airbnb. Und da sind es je nach Modell 3 - 16% Provision für den Gastgeber. Dafür zahlt je nach Modell auch der Gast einen Teil der Provision.

Von daher tippe eher auf ein Modell, wo Änderungen den Vermieter extra kosten oder auf Steuer sparen, weil weniger eingenommen offiziell. Gerade da es um eine Woche geht. Denn wenn es dann bar und ohne Rechnung läuft....

Allerdings wird gerade dort, wo von privat zu privat vermietet wird immer davor gewarnt es nicht über die Plattform laufen zu lassen. Als eigener Schutz. 

Ob das jetzt lügen ist... Ich würde eher auf Betrug tippen. Betrug, der überall irgendwie üblich ist. Der als Kavaliersdelikt gilt. Wobei Betrug eben auch eine Form der Lüge ist.

Und bei Steuern würde gelten.... Gebt dem Kaiser... Auch wenn heute darauf selten ein Monarch abgebildet ist, wenn es um den Euro geht.

Für mich zeigt das Beispiel eher, wie normal doch kleine Betrügereien und Mauscheleien in unserem Alltag sind. Fängt an bei Dingen wie "Aber sag es XYZ nicht" und endet bei Korruption und Steuerhinterziehung.

Die häufigste Lüge ist aber vermutlich "Ich habe die ABG gelesen und stimme zu" 

channuschka antworten
13 Antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1894

@channuschka 

Die häufigste Lüge ist aber vermutlich "Ich habe die ABG gelesen und stimme zu"

🤣 😆 🙃 Das war für mich heute der Tageswitz!

murphyline antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@channuschka 

Vonovia vermietet selten Ferienwohnungen. Auch Immowelt und Immoscout sind nicht für Ferienwohnung bekannt.

Es ging zuletzt aber wohl nicht mehr nur um Ferienwohnungen, sondern: 

Firmen und Immobilienmarkt: 
Auf dem Immobilienmarkt sind derzeit ganz schöne Ausbeuter wie die Vonovia, die die Mieten überall in den Städten in die Höhe treiben. Sogar die italienische Mafia mischt hier schon auf dem Immobilienmarkt mit. Ein "digitaler Vermieter", der das Haus einer anderen Person vermietet, offenbar ohne dessen volles Einverständnis, ist jedenfalls nie ein gutes Zeichen.  https://www.br.de/nachrichten/bayern/mafia-kaeufe-lassen-immobilienpreise-explodieren,QncOpLh

ganz allgemein um den Immobilienmarkt. So habe ich jedenfalls den Beitrag von Blackhole verstanden...

 

 

 

bepe0905 antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5311

@bepe0905 

Darum ging es aber nur blackhole und hat mit dem Thread nichts zu tun. In der Schule wäre es Thema verfehlt. Es gab ja nicht mal eine Entwicklung eines Gespräches dorthin um ehrlich zu sein.

channuschka antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 446

@channuschka 
Nenn mir doch mal einen Thread bei Je.de, wo man über 3 Tage beim Thema bleibt.  🤔 🤔 🤔 
Normalerweise haben Threads ein Eigenleben und nach spätestens 20 Posts verzweigt sich die Diskussion. 🤣 😆 🤩 😣 😥 🤩 

Is halt so... 😔 

 

bepe0905 antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5311

@bepe0905 

Ne, aber normalerweise gibt es eine Entwicklung - also Ferienwohnung, Anbieter, Wohnungsmarkt, dann irgenwann auch mal so Extreme wie vonovia.

Hier ging es von Ferienwohung - booking.com - venovia .... da gibt es vielleicht eine Assozationskette, aber da wir hier nicht im entsprechenden Thread für sind....

Aber hier war ja nicht mal Ferienwohnung das eigentliche Thema, sondern die Aufforderung zur Lüge gegenüber der Plattform über die gebucht wurde (und die dadurch je nach AGB, bzw. Plattform zu einem Vertragspartner wurde)

Und ich hab mich ja nicht nur darauf bezogen, sondern eigentlich, dass sich hier Leute am Beispiel aufhängen und das Thema darüber vergessen. Wir sind hier immerhin bei authentisch christ sein und nicht bei Politik und Gesellschaft.

 

 

channuschka antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@bepe0905 

Nenn mir doch mal einen Thread bei Je.de, wo man über 3 Tage beim Thema bleibt.  🤔 🤔 🤔 

Wenn man direkt auf das Eröffnungsposting antwortet und nicht auf irgendjemand der schon offtopic ist, sollte das eigentlich auch 3 Tage oder auch 2 Wochen später drin liegen.  

derelch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18576

@channuschka 

Veröffentlicht von: @channuschka

Für mich zeigt das Beispiel eher, wie normal doch kleine Betrügereien und Mauscheleien in unserem Alltag sind. Fängt an bei Dingen wie "Aber sag es XYZ nicht" und endet bei Korruption und Steuerhinterziehung.

Die häufigste Lüge ist aber vermutlich "Ich habe die ABG gelesen und stimme zu" 

👍

neubaugoere antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@channuschka 

Dafür zahlt je nach Modell auch der Gast einen Teil der Provision.

Der Gast zahlt immer die Provision und zwar vollständig, ob sie jetzt offen ausgewiesen wird oder nicht spielt dabei keine Rolle. Ich persönlich habs lieber, wenn sie nicht ausgewiesen wird. 

Ob das jetzt lügen ist... Ich würde eher auf Betrug tippen. Betrug, der überall irgendwie üblich ist. Der als Kavaliersdelikt gilt. Wobei Betrug eben auch eine Form der Lüge ist.

Das ist eher eine steile These oder um im hier üblichen Jargon zu bleiben üble Nachrede. Man weiss hier weder Buchungsdienstleister, noch kennt man die vertraglichen Verhältnisse zwischen Eigentümer und Dienstleister.

Üblicherweise ist man als Vermieter frei abseits des Buchungsportals zu vermieten und oftmals werden Ferienwohnungen sowieso über mehrere Dienstleister parallel vermarktet. Wo soll denn da Betrug sein?

Mit dem Mieter hat all das sowieso nichts zu tun, es gibt kein Vertragsverhältnis zwischen Buchungsdienstleister und Mieter. 

Die häufigste Lüge ist aber vermutlich "Ich habe die ABG gelesen und stimme zu"

Das ist keine Lüge. Es gibt keine Pflicht die AGB zu lesen. Es gibt nur eine Pflicht sie zur Kenntnis zu bringen und das ist mit der Angabe bestätigt. Wenn der Kunde aufs lesen verzichtet, ist das im Zweifelsfall sein Problem.

derelch antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3680
Veröffentlicht von: @derelch

@channuschka  

Die häufigste Lüge ist aber vermutlich "Ich habe die ABG gelesen und stimme zu"

Das ist keine Lüge. Es gibt keine Pflicht die AGB zu lesen. Es gibt nur eine Pflicht sie zur Kenntnis zu bringen und das ist mit der Angabe bestätigt. Wenn der Kunde aufs lesen verzichtet, ist das im Zweifelsfall sein Problem.

Denk ich auch. Natürlich ist es 'gelogen', wenn ich 'ja' ankreuze. 
Aber im Endeffekt ist das eine dieser Pflichtfragen, die man einfach durchwinkt. 

chai antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18576

@chai 

Wer sie nicht liest und "ja" ankreuzt, ob er sie gelesen hat, lügt. Schlicht und einfach.

Das Drumherum, warum was wie ist, ist dabei egal. 🙂

neubaugoere antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5311

@derelch 

Üblicherweise ist man als Vermieter frei abseits des Buchungsportals zu vermieten und oftmals werden Ferienwohnungen sowieso über mehrere Dienstleister parallel vermarktet. Wo soll denn da Betrug sein?

Weil es hier schon einen Vertrag gab, der aus drei Parteien besteht - Buchungsseite, Mieter und Vermieter - und Vertragsänderungen daher fast immer über die Webseite stattfinden sollten. Meistens Teil der Geschäftsbedingungen. Und wenn man dann an der Webseite vorbei das regelt.... ist es Vertragsbruch oder Betrug.

Das ist keine Lüge. Es gibt keine Pflicht die AGB zu lesen. Es gibt nur eine Pflicht sie zur Kenntnis zu bringen und das ist mit der Angabe bestätigt. Wenn der Kunde aufs lesen verzichtet, ist das im Zweifelsfall sein Problem.

Wenn ich sage, "Ich habe die AGB gelesen" und habe sie nicht gelesen, dann ist das eine Lüge. Und oft genug steht da nicht "zur Kenntnis genommen" sondern eben "gelesen". Da Spielt es keine Rolle, was meine Pflicht ist, sondern was ich an Aussage treffe.

channuschka antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1804

@channuschka 

Weil es hier schon einen Vertrag gab, der aus drei Parteien besteht - Buchungsseite, Mieter und Vermieter -

Nein gibt es nicht. Die Buchungsportale sind Vermittler. Der Vertrag über die Miete einer Ferienwohung besteht idr. ausschliesslich zwischen Eigentümer oder dessen Bevollmächtigten und dem Mieter. Der Vermittler stellt lediglich den Markt zur Verfügung und hält sich ansonsten raus, sonst käme er ja noch in die Verlegenheit für mangelhafte oder nicht erbrachte Leistungen gerade stehn zu müssen. Blöd sind sie ja nicht. 

Aber du darfst natürlich glauben, was du willst.

ist es Vertragsbruch oder Betrug.

Nicht alles was in den AGB steht ist auch wirksam und nicht jede Vertragsverletzung ist auch ein Betrug. Es geht hier um Recht, nicht um Moral.

 

Wenn ich sage, "Ich habe die AGB gelesen" und habe sie nicht gelesen, dann ist das eine Lüge.

Was machst du in der Praxis mit dieser Erkenntnis? Liest du stundenlang ABG oder tust du jedesmal Busse für die Sünde ohne lesen den Haken gesetzt zu haben?

derelch antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 5311

@derelch 

Mit dem Mieter hat all das sowieso nichts zu tun, es gibt kein Vertragsverhältnis zwischen Buchungsdienstleister und Mieter.

Teilweise doch. Gerade wenn ich es über den Dienstleister buche, kreuze ich in den AGB Dinge an, wie, dass Veränderungen im Vertrag über den Dienstleister laufen. Je nach dem Überweise ich auch das Geld nicht direkt an den Mieter, sondern an die Plattform und die an den Mieter. Dient wohl dem Schutz von Mieter und Vermieter. Manchmal behält wohl die Buchungsplattform die Anzahlung bis der Urlaub angetreten wurde, damit sicher ist, dass da ne Wohnung ist und alles stimmt. Also, ja die Plattform ist Teil des Vertrags.

channuschka antworten


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