Was war am Anfang?
Wie entsteht Glaube ((bisher? ; )) nicht)?
Wer kann erinnern und möchte teilen, wann/ wie/ wodurch es bei ihm "Klick" gemacht hat. Es sind auch Erfahrungen willkommen, bei denen sich Glaube eher vage und nach und nach entwickelt hat oder wie auch immer sich Glaube entstanden ist.
Wer nicht glaubt ist auch willkommen zu schreiben, was bei ihm den Glauben im Keim (oder später) erstickt hat oder auch weshalb er sich nicht darauf einlassen kann oder will.
Auf eure Beiträge freut sich Seidenlaubenvogel
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogelWer kann erinnern und möchte teilen, wann/ wie/ wodurch es bei ihm "Klick" gemacht hat. Es sind auch Erfahrungen willkommen, bei denen sich Glaube eher vage und nach und nach entwickelt hat oder wie auch immer sich Glaube entstanden ist.
"Klick" gemacht hat es bei mir erst sehr spät in meinem Leben, mit 51 Jahren, nachdem ich festgestellt hatte, dass mich meine über 30-jährige "spirituelle Suche" in der Esoterik keinen Schritt weitergebracht hat. Einen "Cut" zu machen und ein "neues Leben mit Jesus" zu beginnen, war dann einfach eine bewusste Entscheidung, wobei ich aber glaube, dass Gott das schon von Anfang an vorbereitet hat, denn er hat uns ja die Sehnsucht nach Ihm ins Herz gelegt, lässt uns aber auch an der "langen Leine".
Erst etwa anderthalb Jahre nach meiner "Lebenswende" habe ich dann festgestellt, dass ich von einer okkulten Belastung frei geworden war - einfach dadurch, dass ich nun den "Herrschaftsbereich" gewechselt hatte. Seither erlebe ich Gottes Führung und Reden in meinem Leben - Letzteres meist in Form von "Koinzidenzen" (wie ich es nenne), also scheinbar zufälligen Begebenheiten, die aber keine Zufälle sind, sondern von Gott gegebene "Zeichen".
Hmmmh, bei mir eine seeeeeehr lange Geschichte.
Meine Oma hat mir das Vaterunser reingezwängt und mich dann herruntergezogen. Mit 14 kam ich zum Konfiunterricht und hatte einen sehr lieben Pfarrer gehabt. Auch war ich in der Jungschar. Ab da gingen meine Blicke nach oben. Dann träumte ich eine emndzeitliche Scene und die habe ich heute noch vor Augen. Ich vergas dann einiges und zog dann irgendwann weg. Musste damals mal wieder ins Krankenhaus....wegen einer nicht heilenden Wunde am Fuß. Aber vorher zog es mich wieder irgendwie zu Gott. Habe ein esoterisches Buch im KH dabei gehabt und habe dann mal mit einer Krankenschwester in Ausbildung darüber geredet. Ich fragte sie, was sie davon hält. Sie sagte: Sie hat Jesus und das reicht ihr vollkommen. Ich war baff. sowas von baff und später neugierig. Ihre so sichere Ausstrahlung und lächeln hat mich fasziniert. ich passte sie immer am Ausgang ab wenn sie Feiuerabend hatte. Wollte mehr wissen. Dann kam die Entlassung und ich sagt zu ihr, ich brauche mehr. Sie lud mich zum Gottesdienst ein. Ich war so erschlagen von der Liebe, dem Gesang und vor allem von den Predigten. Die haben mich so berührt und ich musste auch mal eine Träne wegwischen.
Ja, paar Monate später, ich war alleine inm meiner Wohnung. ich war innerlich zerrissen. Ich lehnte mich an der Tür, mein Kopf drückte dagegen und ich sprach. Jesu, ich brauche dich, ich brauch Veränderung...
Mein Leben schoss vor meinem Augen vorbei und alle Lasten fielen weg.
Trotz all den Problemen, er konnte nicht von mir lassen.