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Wie kommt man zum Glauben?

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YumaKono
Themenstarter
Beiträge : 15

Hallo,

ich frage mich seit einiger Zeit wie man zum Glauben kommt. Bisher hat mich das nicht weiter interessiert und ich habe die ganze Sache mit diesem Gott irgendwie nicht ernst nehmen können.
Glauben war/ist für mich eher eine Art Krücke, um sich Dinge erklären zu können, die für uns Menschen schwer nachvollziehbar sind.
Andererseits hatte ich aber in letzter Zeit Begegnungen mit Menschen die z.B. ,wie wahrscheinlich die meisten hier, an Jesus glauben.

Viele dieser Menschen sind vorher durch eine Krise gegangen und fanden dann in ihrem Glauben soviel Kraft um diese Krise zu überwinden und quasi ein neues Leben zu starten.
Mich hat das nachdenklich gemacht.

Meine Erfahrung mit dem Christentum beschränkte sich bis dahin darauf, dass ich als Kind in die Kirche mitgenommen wurde bzw. auf den Religionsunterricht (bin auch getauft). Allerdings war das nie "lebendig" für mich so wie es bei diesen Menschen den Anschein macht.

Vielleicht klingt meine Frage etwas "naiv" und lässt sich wahrscheinlich auch nicht mit ein paar Sätzen abklären, aber ich stelle sie trotzdem:
Wie kommt man zum Glauben? Wie war das bei Dir/Euch?
🤨

Antwort
46 Antworten
neubaugoere
Beiträge : 12367

Hi YumaKono,

schön, dass du hier bist und Fragen stellst. - Ich berichte mal in aller Kürze (ich bin für viele Worte bekannt 😀) von mir und meinem Weg:

Im Internet vor vielen Jahren lernte ich einen jungen Mann kennen, der an Christus glaubt, sein ganzes Leben schon, seine Eltern Pastoren. Schon beim Kennenlernen war verwunderlicherweise meine Abneigung/Abscheu gegen Gläubige allgemein verschwunden und ich war neugierig auf ihn, weil er so anders war und die Welt so anders sah. Er erzählte mir viel über sein Leben mit Jesus Christus und alles rund um diesen Gott. Für mich war es dennoch immer noch "sein Gott", auf mich hatte das irgendwie keine "Auswirkungen". Bis auf den Tag, an dem merkwürdige Dinge geschahen und mir in der aufsteigenden Angst einfiel, was er damals zu mir sagte (das war einige Jahre später): Rufe ihn an in der Not und er wird dir helfen. Das tat ich. Und Gott antwortete. Von jetzt auf gleich war ich ein neuer Mensch, ich konnte es erleben. Ich sah mit den gleichen Augen die gleichen Dinge und doch war alles anders. Ich war anders. Ich war ein neuer Mensch, (an)gefüllt mit einem überdimensionalen Frieden, der alles "Unheilsein" aus mir herausnahm.

Damit war ich noch kein "Nachfolger" Christi. Dieses einschneidende Erlebnis steckte ich erstmal in die nächste Schublade. Doch Gott blieb eben dran. *schmunzel* Ich war irgendwie fortan "gläubig", weil ich diesen Gott ja kennengelernt hatte. Das mit der Nachfolge kam ein paar Jahre später (bei mir, muss nicht bei jedem so sein), als sich etwas früher als geplant meine Therapeutin bei mir meldete und einen Platz frei hatte (ich bin vergewaltigt worden vor vielen Jahren). Ich legte kurz auf, nahm den Hörer wieder in die Hand, um den einen Christen anzurufen, den ich in meiner Heimatstadt kannte und mit dem ich bis dahin über das Internet eine freundschaftliche Beziehung entwickelte und der mich über Jahre hinweg zu sich einlud und mir viele Fragen beantwortete. - Mit ihm verabredete ich mich wirklich innerhalb der nächsten Sekunden, weil durch meinen Kopf ein "Das geht jetzt nicht mehr ohne Gott" ging. - Seit diesem Sonntag bin ich in einer Gemeinde verwurzelt gewesen und bis auf wenige Ausnahmen jeden Sonntag seither in einem Gottesdienst und auch in vielen, vielen anderen Versammlungen meiner ersten und meiner jetzigen, zweiten Gemeinde, in Gebetstreffen & Co. - kurz: ich nehme am Leben einer Gemeinde teil, lerne Gott immer mehr kennen und gehe mit meinen Geschwistern gemeinsam meinen Weg, die mich unterstützen, begleiten und diesen Gott feiern.

Ich hab's versucht und bin erstaunlich kurz geblieben. 😀 😀 😉

Frag dich durch! Hier sind viele, viele Christen, die dir von diesem Gott berichten können. Hier sind auch viele andere zu finden, aber das lasse ich mal grad beiseite. 😊

Ich freu mich auf deine Fragen und hoffe, dass sie alle beantwortet werden.

Lieben Gruß
neubaug😇ere

neubaugoere antworten
4 Antworten
YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo Neubaugoere,

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Bis auf den Tag, an dem merkwürdige Dinge geschahen und mir in der aufsteigenden Angst einfiel, was er damals zu mir sagte (das war einige Jahre später): Rufe ihn an in der Not und er wird dir helfen. Das tat ich. Und Gott antwortete. Von jetzt auf gleich war ich ein neuer Mensch, ich konnte es erleben. Ich sah mit den gleichen Augen die gleichen Dinge und doch war alles anders. Ich war anders. Ich war ein neuer Mensch, (an)gefüllt mit einem überdimensionalen Frieden, der alles "Unheilsein" aus mir herausnahm.

Wie sah diese Antwort aus? War das ein Gefühl oder wie kann ich mir das vorstellen?
Ist dieser überdimensionale Frieden geblieben oder kam und ging dieser "Zustand"?
Nachfolge, heißt dann dass man in einer Gemeinde tätig wird und den Glauben "zeigt"? Hat man dann das Bedürfnis anderen davon zu erzählen oder will man das nicht lieber für sich behalten?
Ziemlich viele Fragen 😊

freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12367
Veröffentlicht von: @yumakono

Wie sah diese Antwort aus? War das ein Gefühl oder wie kann ich mir das vorstellen?

So:

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Von jetzt auf gleich war ich ein neuer Mensch, ich konnte es erleben. Ich sah mit den gleichen Augen die gleichen Dinge und doch war alles anders. Ich war anders. Ich war ein neuer Mensch, (an)gefüllt mit einem überdimensionalen Frieden, der alles "Unheilsein" aus mir herausnahm.

😌 Gott "handelte".

Veröffentlicht von: @yumakono

Ist dieser überdimensionale Frieden geblieben oder kam und ging dieser "Zustand"?

Ich sag's mal mit einem geflügelten Wort: ER kam, sah und siegte. 😀 Der Friede (Gott selbst) blieb und ist bis heute da.

Veröffentlicht von: @yumakono

Nachfolge, heißt dann dass man in einer Gemeinde tätig wird und den Glauben "zeigt"? Hat man dann das Bedürfnis anderen davon zu erzählen oder will man das nicht lieber für sich behalten?

Nachfolge ist ein weeeeiiiites Thema. 😊 Was Gott in einem Menschen bewirkt, wird sichtbar ... ja ... im Verhalten, in Sichtweisen, Einstellungen. Es zeigt sich ja immer, was IN einem Menschen ist, egal, was in ihm schlummert, es zeigt sich an seinem Verhalten, seinen Sichtweisen, Einstellungen ... 😊 Was "man" dann für ein Bedürfnis hat, kann ich nicht sagen, ich kann nur von mir reden. 😉 Ich war niemand, der der ganzen Welt um sich herum erzählen wollte, was passiert ist. Ich war so nicht gestrickt. Auch hatte ich ja niemanden ... also keine Freunde ... und mit Arbeitskollegen oder Nachbarn oder so, war ich nie besonders "dicke". Auch war ich ein Mensch, der immer erst einmal alles "mit sich selbst ausmachte". 😊 Ein Stück weit hängt das mit meiner Geschichte/meinem Leben, meinen Hintergründen und der daraus geformten Persönlichkeit zusammen (nicht gesehen, nicht angenommen, nicht geliebt). - Heute ist das anders. 😉 Nach vielen Jahren hat Gott viel freigesetzt und Sachen zum Vorschein gebracht, die ich selbst nie in mir vermutet hätte. 😀 ... Ich bin jetzt nicht "das komplette Gegenteil", aber sehr anders. Es ist noch genug zum freisetzen da, aber es ist eben auch schon sehr viel Heilung geschehen und von Gott sehr viel freigesetzt worden.

Ich sag mal: Wir Menschen sind "Herdentiere" (zur Erinnerung: Gott gebraucht das Bild des Hirten und der Schafe 😉). Wir sind nicht zum Alleinsein gemacht. Und was uns die Schrift erzählt mit diesem "Leib (Christi)" birgt noch mal große Geheimnisse, die es zu entdeckten, zu erforschen gilt. Gott hat sich ja was dabei gedacht ... und das ist soooo grandioooos. - Ich wollte anfangs auch nichts mit anderen zu tun haben. Ich war mein Leben lang Einzelgänger, das hatte sich auch mit diesem "Ereignis" nicht von heute auf morgen verändert. Das war ein längerer Prozess. Eben für mich zugeschnitten. Das kann bei jedem anders sein.

Danke für deine Fragen.
hope this helps 😊

die neubaug😇ere

neubaugoere antworten
YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo neubaugoere,

ja, doch das hört sich echt spannend an, was Dir da so widerfahren ist. Du sagst der Friede blieb bei Dir bis heute. Bleibst Du jetzt cooler wenn Dich jemand ärgert bzw. hat das auch etwas mit Deinem Charakter gemacht. Bist Du "anders" geworden? Hat sich danach sonst noch etwas geändert? Hast Du z.B. den Beruf gewechselt?
Danke, dass Du das so ausführlich erzählst. 😊

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12367

Hey,
danke für deine Fragen und deine Neugier, dein "Wissen-Wollen". 😊

Veröffentlicht von: @yumakono

ja, doch das hört sich echt spannend an, was Dir da so widerfahren ist.

ja, das war wirklich eine spannende Zeit (also Spannungen waren immer da und sind es auch heute). Gottes Friede ist mit mir, weil Gott mit mir ist und durch seinen Heiligen Geist in mir Wohnung genommen hat, sagt die Bibel.

Veröffentlicht von: @yumakono

Bleibst Du jetzt cooler wenn Dich jemand ärgert bzw. hat das auch etwas mit Deinem Charakter gemacht. Bist Du "anders" geworden? Hat sich danach sonst noch etwas geändert? Hast Du z.B. den Beruf gewechselt?

Sicher nicht gleich sofort. Denn mit - ich formuliere es mal extra so - "Eintritt in sein Reich" wechseln wir den "Zuständigkeitsbereich", den HERRschaftsbereich und gehören nicht mehr Satan/der Sünde, sondern Gott. Das ist ein ganz anderer Ausgangspunkt, von dem aus wir denken dürfen und die Dinge betrachten dürfen. Mit diesem "Eintritt" beginnt eine Entwicklung, ein Entwicklungsprozess, der in unserem Leben nie abgeschlossen sein wird. Herkömmlich sagen wir, dass wir uns entwickeln, so wahrscheinlich die Psychologie, rein von der Formulierung her - ich bin so frei und sage: wir werden ent-wickel-t. Ich hab dabei - abgeleitet aus der Heiligen Schrift - ein "Bild" vor Augen von einem Diamanten, einem Edelstein, der in viele Schichten Klebepapier eingewickelt ist und eher ausschaut wie ein Felsbrocken. Gott ent-wickel-t uns; er wickelt uns quasi aus allem heraus, was es unmöglich macht, diesen Diamanten zu sehen. - Anderes Bild: Stell dir eine Wiese vor, ein Stückchen Wald, Sträucher; ein Vater mit seinem Kind spielend und auf Entdeckungstouren unterwegs; das Kind rennt über die Wiese, hüpft herum und tanzt auch durch die Sträucher. Dabei sind nun auch Sträucher mit diesen Kletten, die dann an dem Kind (an der Kleidung) haften bleiben. Kommt das Kind zum Vater zurück, nimmt er diese Kletten wieder ab. Ein übertragenes Bild für unseren "Stand", für unser Verhältnis zum Vater. Mit allem, was uns in unserem Leben "anhaftet, können wir zum Vater gehen, der uns von diesen Dingen befreit.

Wir werden ent-wickel-t, ausgewickelt ... und zu dem gemacht (oder auch das Bild vom Ton und dem Töpfer) oder gestaltet zu dem, was Gott selbst in uns sieht, was er in uns hineingelegt hat. Das kennen wir ja oft nicht und dürfen gespannt sein. 😊

Natürlich war ich nicht sofort von Jetzt auf Gleich ein ganz anderer Mensch. Ich war vom "Ursprung" her neu, weil ich in einen neuen HERRschaftsbereich versetzt wurde. Meine Anbindung sozusagen ist nicht mehr an die Sünde - von der bin ich ja gerettet (also dem sicheren Tod) -, sondern an Gott, meinem Schöpfer --> also eine Anbindung an Gott, das ist mein neuer Boden, auf dem ich stehe, mein quasi neuer Ursprung. Und natürlich hat das Folgen, wenn so ein HERRschaftswechsel stattfindet. Natürlich hat das Folgen, wenn Gott in vielen Dingen Heilung schenkt und durch die Eingliederung in seinen Leib eben auch Veränderung erwirkt auf die eine oder andere Art.

Als Beispiel: Ich war sehr aufbrausend früher, habe mit Türen geschmissen bei den kleinsten Konflikten, weil ich nie gelernt hatte, das Gefühl auszuhalten, das damit verbunden ist, wenn man sich in einem Konflikt befindet. Ich hatte zuhause nie gelernt, Konflikte auch auszutragen; erst recht nicht, wie man das genau tut oder erreicht. - Da hat mir sowohl meine erste Gemeinde als eben auch meine jetzige Gemeinde unendlich viel geholfen. Ich habe sehr viel gelernt und kann wohl heute von mir behaupten, ich bin ein recht friedfertiges Exemplar Mensch 😉, verständnisvoll, ruhig, konfliktfähig. 😊 Mein Temperament hab ich immer noch, ich bin generell ein fröhlicher Mensch, aber diese Freiheit in Gott, diese Liebe von Gott haben mich krass verändert. Es gibt halt viele Verletzungen nicht mehr, weil die Liebe sie geheilt hat und Mangel ausgefüllt hat. Ich handle immer weniger aus einer Verletzung heraus (es ist nicht immer und auch nicht immer jedem bewusst, dass er aus einer Verletzung heraus agiert). Meine Geschwister um mich herum, mit denen ich engeren Kontakt habe (Hauskreis z.B.), weisen mich auf solche Dinge hin, weil sie oft einen Blick dafür haben. Wir helfen einander in und durch solche Sachen.

Ich hab einen Beruf erlernt und habe aber ungefähr zwei Drittel meines bisherigen Arbeitslebens in einem anderen gearbeitet. Gott hat mich - als ich ihn in Arbeitssuche und Bewerbungen mit einbezog -, den Weg zurückgeführt an den Ursprung, an meinen erlernten Beruf, den ich liebe; ich liebe die Dinge, die ich tue. Und heute arbeite ich wieder in meinem Ursprungsberuf, weil Gott es möglich gemacht hat. Er hat mir etwas über mich gezeigt und auch von sich - denn diese Fähigkeiten habe ich von ihm. Sicher hab ich mein Handwerk in einer Schule erlernt, in einer Ausbildung; doch ich glaube eben, dass es Gott ist, der solche Dinge in uns hineinlegt. Er hat mich in einem Bewerbungsverfahren vor vielen Jahren daran erinnert, was mir wirklich Freude macht. Ich sage noch einmal, dass das "mein" Weg ist; das ist nicht automatisch "der" Weg für alle. Es war mein Weg. Nichtsdestotrotz schadet es nie und ich kann es empfehlen, Gott zu befragen danach, was er möchte, was er sich von Anfang an gedacht hat und ihn eben überall miteinzubeziehen. Auch den Job, den ich jetzt innehabe, habe ich - so mein Glaube - von Gott erhalten. Die Geschichten sind viel zu lang, weil sie ganze Teile meines Lebens betreffen, um sie hier zu erzählen; das würde mündlich weitaus schneller gehen und selbst da muss ich immer weit ausholen, was dann auch entsprechend Zeit kostet. 😊 Das mit dem Job/Beruf war eben auch keine Von-Jetzt-auf-Gleich-Geschichte, sondern eben ein Prozess ... mein Prozess.

Ich finde mich heute in einigen Leitungspositionen (Gemeinde und Beruf) wieder in meinem Leben, kann Menschen begeistern, sie führen (nein, ich bin nicht perfekt darin 😉), was ich früher niemals von mir geglaubt hätte, dass ich sowas kann und dass mir mal jemand "vertraut" sozusagen. Mein Selbstbild war ein komplett anderes.

Das sind alles Geschichten über Geschichten, die sich in den letzten - lass mich zählen - 16 Jahren angesammelt haben, viele viele Situationen, die ich durchlebt habe oder durchleben musste, damit mir Erkenntnisse geschenkt werden, damit ich mich eben ent-wickel-n kann. Man nimmt ja keine Pille und schwupp ist alles anders. 😉 😊 Und ich habe immer in diesen ganzen Jahren Menschen an meiner Seite gehabt, die für mich gebetet haben, wofür ich von Herzen dankbar bin, dass sie an mich geglaubt haben und Hoffnung für mich hatten und sich bei Gott für mich stark gemacht haben. Das berührt mich bis ins Tiefste meines Herzens. Angefangen von dem Menschen, der mir als erstes etwas von Gott erzählen durfte bis hin zu meiner Gemeinde heute. Ich bin umgeben von Liebe, die mir vorher so fremd war. Ich war ein eher zurückgezogener Mensch, misstrauisch, skeptisch, ängstlich, voller Verletzungen, Wunden. - Ich bin heute ein freundlicher Mensch, anderen zugewandt, der von sich auch mal wegschauen kann, anderen zur Seite steht, gern mit anderen Zeit verbringt, der in seinen Gaben lebt und offen ist für das Wirken Gottes in freudiger Erwartung auf die nächsten Abenteuer in dieser Welt, in tiefem Vertrauen auf Gottes Führung.

ups, doch ein wenig lang geworden 😀 😀 😉
Schön, dass du gefragt hast, es hat mich gefreut, es zu erzählen. 😊

Lieben Gruß

neubaugoere antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 327

Hallo YumaKono,

wie man zum Glauben kommt, ist sicherlich von Christ zu Christ sehr unterschiedlich. Gott kennt unzählig viele Wege, die Menschen heimzusuchen. Es gibt aus meiner Erfahrung heraus keine sichere "Methode", mit der der Mensch sich den Glauben verschaffen könnte. Er bleibt immer Gottes unverfügbare Gnadengabe.

Ich persönlich finde mich zu 100% in Neubaugoeres Worten wieder, wenn sie schreibt:

Von jetzt auf gleich war ich ein neuer Mensch, ich konnte es erleben. Ich sah mit den gleichen Augen die gleichen Dinge und doch war alles anders. Ich war anders. Ich war ein neuer Mensch, (an)gefüllt mit einem überdimensionalen Frieden, der alles "Unheilsein" aus mir herausnahm.

Auch bei mir ging eine Krise voraus. Vergleichbar mit der Bekehrung des Paulus, wie Du sie in der Apostelgeschichte im neunten Kapitel nachlesen kannst. Der Glaube kam also bei mir "einfach so" wie aus dem Nichts. Für mich war das Christentum vorher bestenfalls nur ein lächerliches Placebo für schwache und kranke Idioten. Und tatsächlich gehört auch ein bißchen "Kranksein" zum Glauben dazu, nämlich die Erkenntnis der Sünde.

Veröffentlicht von: @yumakono

Glauben war/ist für mich eher eine Art Krücke, um sich Dinge erklären zu können, die für uns Menschen schwer nachvollziehbar sind.

Tatsächlich meint "Glaube" die liebevolle Hingabe an den liebenden Gott; das unumstößliche Vertrauen in den, der sich aus Liebe zu uns in Leiden, Schmerz und Tod geben hat. Diese Hingabe bestimmt und verändert dann unser ganzes Leben.

Ich muß nicht erst aus mir heraus werden, was ich von Gott her schon längst bin. Wohl dem, der das erkennt und darum Gott herzlich vertrauen kann.

Möge er uns alle in diesem Vertrauen zu ihm täglich stärken und machen, daß sein Weg und Dein Weg einmal zusammenkommen und beide ein Weg werden.

Von Gott will ich nicht lassen, denn er läßt nicht von mir,
führt mich durch alle Straßen, da ich sonst irrte sehr.
Er reicht mir seine Hand, den Abend und den Morgen
tut er mich wohl versorgen, wo ich auch sei im Land.

Sei gesegnet!

Plueschmors.

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YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo Plueschmors,

Veröffentlicht von: @plueschmors

Auch bei mir ging eine Krise voraus. Vergleichbar mit der Bekehrung des Paulus, wie Du sie in der Apostelgeschichte im neunten Kapitel nachlesen kannst. Der Glaube kam also bei mir "einfach so" wie aus dem Nichts. Für mich war das Christentum vorher bestenfalls nur ein lächerliches Placebo für schwache und kranke Idioten. Und tatsächlich gehört auch ein bißchen "Kranksein" zum Glauben dazu, nämlich die Erkenntnis der Sünde.

Das mit der vorausgehenden Krise, habe ich wie gesagt jetzt schon öfters gehört. Es scheint wohl irgendwie damit zusammenzuhängen, dass der Mensch sich selber zurücknimmt und damit den Weg freimacht. Also von diesem selbstbezogenen Denken wegkommt.
Ich sehe halt auch viel Widersprüche in dem was man so gemeinhin unter Glauben versteht, das ist alles für mich nicht immer schlüssig.

Aber wenn ich dann jemanden wie Dich sehe/höre dann ist da noch etwas anders, etwas lebendiges. Kann man sich das so vorstellen, dass das Ego welches vorher da war, gewissermaßen wegfällt wenn man in der Krise sein Leben vor lauter Verzweiflung freigibt?
Hat Dich das plötzlich hinein katapultiert oder wie kam das, dass Du Dich an das Christentum gewandt hast und nicht an irgendeine andere Religion/Weltanschauung?

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
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Von guten Mächten wunderbar geborgen
Hallo YumaKono,

Veröffentlicht von: @yumakono

Es scheint wohl irgendwie damit zusammenzuhängen, dass der Mensch sich selber zurücknimmt und damit den Weg freimacht. Also von diesem selbstbezogenen Denken wegkommt.

ja, da ist ein wichtiger Punkt: Man kommt weg vom egozentrischen Denken. Vom "In-sich-Verschlossensein" hin zur Freiheit, Gott und anderen zu dienen.

Veröffentlicht von: @yumakono

Kann man sich das so vorstellen, dass das Ego welches vorher da war, gewissermaßen wegfällt wenn man in der Krise sein Leben vor lauter Verzweiflung freigibt?

Also bei mir ist es nicht einfach weggefallen, sondern der bis heute innige Wunsch geworden, es loswerden zu wollen. Ich habe in dem Moment erkennen müssen, daß Ursache meines Leids allein mein Ego war. Das heißt nicht, daß es jetzt völlig verschwunden wäre. Aber es wird beständig kleiner und die Liebe gewinnt mehr und mehr Raum in mir. Gottlob!

Veröffentlicht von: @yumakono

Hat Dich das plötzlich hinein katapultiert oder wie kam das, dass Du Dich an das Christentum gewandt hast und nicht an irgendeine andere Religion/Weltanschauung?

Wie in vermutlich jedem Haushalt gab es auch in meinem eine Bibel im Bücherregal. Eine Luther 1956 von meinem Onkel geerbt. Ich habe Jahre zuvor schon einmal die Bibel gelesen von vorne nach hinten durch wie einen Roman, einfach der Bildung wegen, um das sagen zu können, "ich habe die Bibel gelesen". Aber interessiert hat sie mich nicht. Im Gegenteil. Endlos langweilig.

An diesem Abend jedoch - oder war es schon Nacht? - überfiel mich eine so gewaltige Todesangst, daß ich zu sterben meinte. Mein ganzes bisheriges Leben fiel plötzlich um mich herum in Trümmern. Wie auf einem Asteroiden im endlos lebensfeindlichen und eiskalten Nichts, der sehr schnell zerbröckelt. Und unter mir das klaffende Maul des grauenhaften Todes.

Und in dieser absoluten Finsternis und Gefahr "zog" mich plötzlich diese Bibel an. Kann ich nicht erklären, weiß nicht wie und warum. War wie ein Leuchtfeuer mitten im tosenden Sturm, zu dem der Ertrinkende mit letzter Kraft hinpaddelt, während die Wellen über ihm zusammenschlagen. Und dann habe ich diese Bibel meines Onkels aus dem Regal gerissen, aufgeschlagen und bin bei den Psalmen "gelandet". Habe angefangen zu beten. Wußte vorher gar nicht, wie das ging. Beten war für mich bis dahin aufsagen irgendwelcher Formeln und Verse. Blablabla. Aber ich habe mit den Psalmen zu Gott geschrien: "Hilf! O Gott! Hilf mir doch!" usw.

Und ich wurde getröstet, das kann ich Dir sagen. Und wie! Da zog plötzlich eine nie gekannte Ruhe in mein Herz. Alles war weg, mein ganzes vorheriges Leben kaputt und tot. Aber ich tatsächlich wiedergeboren zu einem neuen Leben mit Gott.

Habe dann noch - immer ruhiger werdend - weiter die Psalmen gelesen und bin dann selig eingeschlummert:

[url= https://community.jesus.de/forum/aktion/neuen-beitrag-erstellen.html?ctrl [post_uid]=12797390&tx_scmforum_pi1[post_answer]=12797390] Von guten Mächten wunderbar geborgen [/url].

Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.

Nachtrag vom 19.09.2020 2211
Ich schätze, der Link funktioniert nicht nach Wunsch. Hier nochmals.

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YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo Plueschmoers,

das liest sich ja äußerst spannend. Die Sache mit dem Egotod kenne ich auch aus anderen Weltanschauungen z.B. vom Buddhismus, wo auch davon gesprochen wird, dass die Wurzel allen Leids das Ego und das damit verbundene Wollen ist.
Diese Todesangst von der Du schreibst, gab es dafür einen (physischen) Grund oder war das eine Art Panikattacke die aus dem Nichts kam?
Bist Du nach diesem Ereignis dann einer Kirche/Gemeinde beigetreten oder zelebrierst Du Deinen Glauben für Dich allein?
Danke. 😊

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 327

Hallo YumaKono,

Veröffentlicht von: @yumakono

Die Sache mit dem Egotod kenne ich auch aus anderen Weltanschauungen z.B. vom Buddhismus, wo auch davon gesprochen wird, dass die Wurzel allen Leids das Ego und das damit verbundene Wollen ist.

ja, das ist leider eine sehr allgemeine Sache unter den Menschen.

Veröffentlicht von: @yumakono

Diese Todesangst von der Du schreibst, gab es dafür einen (physischen) Grund oder war das eine Art Panikattacke die aus dem Nichts kam?

Das Untypische an dieser Angst war eben dieser Akt mit der Bibel darin und dem bewußten Zerfallen meines Lebens um mich herum. So mancher würde das Ereignis sicher in die Nähe eines Nervenzusammenbruchs oder eben einer Panikattacke mit Depersonalisation stellen und dem Paulus wirft man ja gern eine Halluzination vor, aber ich habe weder davor noch danach etwas Vergleichbares erlebt, obwohl ich mit akuten Belastungsreaktionen einigermaßen vertraut bin. Das Erlebnis war völlig einmalig und auch bis heute nur ganz schwer für mich zu beschreiben.

Veröffentlicht von: @yumakono

Bist Du nach diesem Ereignis dann einer Kirche/Gemeinde beigetreten oder zelebrierst Du Deinen Glauben für Dich allein?

Gehörte eh zur Landeskirche seit meiner Taufe als Säugling. Bin denn auch dort hingegangen. Hab dann aber viel über den Tellerand geschaut. In der Zeit war ich so oft in der Kirche, wie andere bei der Arbeit. Nur hatte meine Kirche nicht acht Stunden auf, da mußte ich auch anderswo mal kucken 😉 ...

Freundliche Grüße zurück,
Plueschmors.

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12367

etwas o.t. - Hallelujah!
😀

Veröffentlicht von: @plueschmors

Und in dieser absoluten Finsternis und Gefahr "zog" mich plötzlich diese Bibel an. Kann ich nicht erklären, weiß nicht wie und warum. War wie ein Leuchtfeuer mitten im tosenden Sturm, zu dem der Ertrinkende mit letzter Kraft hinpaddelt, während die Wellen über ihm zusammenschlagen. Und dann habe ich diese Bibel meines Onkels aus dem Regal gerissen, aufgeschlagen und bin bei den Psalmen "gelandet". Habe angefangen zu beten. Wußte vorher gar nicht, wie das ging. Beten war für mich bis dahin aufsagen irgendwelcher Formeln und Verse. Blablabla. Aber ich habe mit den Psalmen zu Gott geschrien: "Hilf! O Gott! Hilf mir doch!" usw.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Und ich wurde getröstet, das kann ich Dir sagen. Und wie! Da zog plötzlich eine nie gekannte Ruhe in mein Herz. Alles war weg, mein ganzes vorheriges Leben kaputt und tot. Aber ich tatsächlich wiedergeboren zu einem neuen Leben mit Gott.

Erstaunlich, welche Wege Gott mit Menschen gehen kann ... wie wunderbar! *drüberfreu* 😊

neubaugoere antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 327

Ich freue mich auch immer wieder, wenn ich daran denke, z.B. durch Psalm 18,20: "Er riss mich heraus, denn er hatte Lust zu mir."

Oder frei nach Luthers Worten: "Gott hat den Teufel überwunden und besiegt und uns als Beute an sich gerissen", so fühlte es sich auch an...

Halleluja!

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Herbstrose
Beiträge : 14193

Hallo YumaKono,

herzlich willkommen hier! Schön, dass du fragst.

Mir ging es wie dir: von den Eltern mit zur Kirche genommen worden, Christenlehre, Konfirmandenunterricht ... Allerdings mit anderem Ausgang.

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Es gab keinen Religionsunterricht in der Schule. Deshalb sind wir am Nachmittag in die Kirche zur Christenlehre gegangen.

Von Beginn an war ich in der Grmeinde integriert. Ich war ab der 2. Klasse im Kirchenchor aktiv. In den Winterferien gab es Ferienbibelwochen für uns Kinder. Wir waren auf Frfizeiten und hatten auch sonst ein lebendiges Gemeindeleben. Trotz all der Repressalien, die die Stasi sich hat einfallen lassen. In meiner Jugend veränderten sich die Freizeiten dahingehend, dass die jeweiligen Organisatoren uns verlebten, was es bedeutet, eine persönliche Beziehung zu Jesus zu haben. Wir hatten bei uns in der Stadt regelmäßig Jugendgottesdienste. Theo Lehmann war regelmäßig da, oft zusammen mit Jörg Swoboda. Die Musik von Manfred Siebald, Jugend mit einer Mission, Siegfried Fietz und anderen begleitete uns.

Ich bin sehr dankbar für diese Zeit, in der mein Glaube an Festigkeit gewann. Mit Gott waren viele schwere Dinge, die ich erlebt habe, ganz leicht. Ja, ich kann sagen, dass dieser Glaube mich trägt. Ich erlebe Jesus als Erlöser und als Freund und Bruder. Ich erlebe den Vater als meinen Versorger, Tröster, Lehrer, Wegweiser ...

herbstrose antworten
1 Antwort
YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo Herbstrose,

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich bin sehr dankbar für diese Zeit, in der mein Glaube an Festigkeit gewann. Mit Gott waren viele schwere Dinge, die ich erlebt habe, ganz leicht. Ja, ich kann sagen, dass dieser Glaube mich trägt. Ich erlebe Jesus als Erlöser und als Freund und Bruder. Ich erlebe den Vater als meinen Versorger, Tröster, Lehrer, Wegweiser ...

Das ist wirklich sehr schön. 😊

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo sei gegrüßt 😊

Bei mir war das irgendwie anders.

Ich wusste im Herzen das irgendwas ist. Seit bald 30 Jahren bin ich Christ. Für mich war Gott / Jesus unnahbar. Bis eine junge Frau mir von Jesus erzählt hat. Ich besuchte Ihre Gemeinde und ein paar Monate später durfte ich mich Christ nennen. Das war ganz alleine Abends zuhause.

Ich habe gesagt: Herr, komm in mein Leben und vergib mir meine Schuld (und Sünden).

Ich glaube das Glaube ein Geschenk ist und ich glaube, wer wirklich interessiert ist, kann Gott bitten.

M.

Anonymous antworten
4 Antworten
YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo Meriadoc,

Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich habe gesagt: Herr, komm in mein Leben und vergib mir meine Schuld (und Sünden).

Was geschah danach? Hat sich sofort etwas verändert?

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo YumaKono,

es hat sich einiges verändert.

Zuerst war ich erst mal einer der versuchte (in diese Falle tappt man oft) Jesus zu beeindrucken. Das lief lange so und ich wurde mit der Zeit etwas schwierig. Dann kamen persönliche Dinge und ich fing an zu rebellieren. 5 Jahre lang ging das so. Aber danach, als ich wieder Gott suchte, hat sich die Qualität der Beziehung verändert.

Gefühlsmäßig hat sich auch einiges verändert. Ich konnte diverse Dinge in meinem Leben anders handhaben, wurde sensibler und wenn es nicht so war beschäftigte mich das. Aber die meiste Veränderung geschah dadurch das ich die Nähe zu Jesus immer mehr genoss. Das aber auch weil ER mich beständig sucht.

M.

Anonymous antworten
YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo Meriadoc,

wie ist dann Deine Beziehung heute zu Jesus? Ist er eher ein Freund für Dich oder versuchst Du noch alles "richtig" zu machen?

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi,

Veröffentlicht von: @yumakono

wie ist dann Deine Beziehung heute zu Jesus? Ist er eher ein Freund für Dich oder versuchst Du noch alles "richtig" zu machen?

Das ist eine gute Frage.

Jesus weiß, dass ich mit "Beziehungen" so meine Dinger habe. Die hat hier jeder. Tiefe Freundschaften müssen wie andere Beziehungen wachsen. Ich respektiere IHN in allen Dingen und hinterfrage viele Dinge (nicht das Wort) aber ...also um jetzt nicht Drumherum zu reden..... als ein bester Freund kann ich nicht so nennen...aber andererseits lerne ich Vertrauen mehr und mehr.

Ich würde "anderen" IHN immer vertrauensvoll Empfehlen 😊

M.

Nachtrag vom 24.09.2020 1459
Ach, die weitere Antwort. Ich versuche es nicht mehr. Ich lebe Gnade. Weil ich Römerbrief vor Kapitel 7 verstanden habe.

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Deborah71
Beiträge : 17201

Hi Yumakono,

wenn ich zurücküberlege, bin ich aus Neugier.............. zum Glauben gekommen.

Eine Kollegin hatte zu Jesus gefunden und erzählte sehr begeistert und voller Freude von ihm. Die anderen Kollegen versuchten ihr das auszureden, aber sie liess sich nicht beirren. Ich hörte von ihr Einiges aus der Bibel und hatte Null Ahnung, obwohl ich als Kind in der Kirche war.
Ich wollte verstehen und eine Bibel haben. Zeitnah bekam ich dann eine Bibel und fing im Johannesevangelium an zu lesen. Als ich in Kapitel 19 war, wo es um die Kreuzigung ging, meldete sich jemand überaus deutlich in meinen Gedanken mit dem Hinweis "DAS bin ich" (von dem da geschrieben steht). Diese Worte und dieser Moment war von einer sehr starken Liebe begleitet. Ich reagierte darauf mit "Ja, HErr" . Und ich hatte so eine Freude und sah und erlebte die Welt von einem ganz anderen Standpunkt aus.
Und ab da lernte ich Ihn dann immer besser kennen, wurde in eine Gruppe Christen eingeladen, befasste mich weiter mit der Bibel... und die Beziehung mit Gott ist immer intensiver geworden.

Du siehst schon an den unterschiedlichen Berichten, dass Gott immer auf einen zugeschnitten zu erleben ist.

lg
Deborah

deborah71 antworten
4 Antworten
YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo deborah71,

was war davor in Deinem Leben? An was hast du geglaubt?

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17201

Danke für deine Nachfrage 😊

davor war Frust mit Kirchens, panische Angst vor Gott-Vater aus einer Fehlerziehung heraus und gleichzeitig fromme Werte, doppelte Prägung durch evangelischen Vater, der früh verstarb und katholische Mutter, durch verschiedene Ereignisse mehrfach traumatisiert, kein wirkliches Zuhause.

lg
Deborah

deborah71 antworten
YumaKono
(@yumakono)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 15

Hallo Deborah,

ist das jetzt alles besser geworden? Bit Du jetzt gefestigt und hast Deine Prägung mit Hilfe der Beziehung zu Jesus überwinden können?

Freundliche Grüße
YumaKono

yumakono antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17201

Hi YumaKono,

ja... es ist alles anders und sehr stabil positiv geworden.

lg
Deborah

deborah71 antworten


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