Wieviel Geld will Gott von mir?
Eine sehr schwere Frage für mich aber auch sehr spannend.
Ist es der Zehnte?
Eine Lehre aus dem AT. Unser Herr spricht auch davon im NT.
Ist es alles was du hast?
Wie die Liebe zum Herrn uns eigentlich bewegen möchte.
Ist es nichts?
Was könnten wir ihm für Geld geben, wenn ihm doch alles gehört und Geld vllt. nur tote Materie ist.
Ist es ein ganz individueller Betrag?
Ja, das fände ich schön. Wenn er genau dein Herz sieht und weiß wieviel du geben kannst.
Da muss ich an die arme Witwe denken (Markus 12).
Jesus nimmt die Frau als Vorbild. Ein ganz tolles Bild von etwas Kleinem, was aber eigentlich voller Liebe ist und großartige Auswirkung hat (?)
Was denkt ihr dazu??
Bin sehr gespannt auf eure Antworten!
In ihm.
Ich selbst gebe finanziell ungefähr den Zehnten (Teil meiner Einnahmen), engagiere mich zusätzlich in der Gemeinde im Kaffeedienst (nach dem Gottesdienst), wo wir auch kleine Leckereien anbieten. Da "investiere" ich ebenso. Auch engagiere ich mich im Dekorationsteam, das Veranstaltungen vorbereitet und "ausstattet" (die eigenen Feiern und auch regionale Veranstaltungen). Auch da fallen kleine Beträge an, die von mir als Spende an die Gemeinde gehen. Größere Investitionen bei Veranstaltungen würde ich erstattet bekommen, so das Angebot. Ich entscheide in der Situation, wie ich es möchte. - Da wir auch regelmäßig gemeinsam Essen, sind auch da Möglichkeiten, mich einzubringen. Auch diese Dinge kosten. Ebenso kleinere Treffen mit Geschwistern. Ich gebe auch gern Geschwistern, weil Gott mir einst sagte: "Du hast, also gib!" Und so gebe ich.
In Gott, in seine Gemeinde zu investieren, hat sich bisher immer "ausgezahlt", auch wenn ich nicht gern mit diesen Wörtern im Zusammenhang mit Gottes Reich jongliere. Gott sagt, teste mich, ob ich dich nicht segne ... (sinngemäß Maleachi)
Mal 3,10 Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
... und ich bezeuge: Ja, Gott segnet reichlich.
Wie schlägt dein Herz? Schaust du auf den Groschen, das Geld, das dir dann fehlt? Oder schaust du auf den Gewinn, auf das von Gott "Versprochene" und den Bau seines Reiches?
Wie schlägt dein Herz? Schaust du auf den Groschen, das Geld, das dir dann fehlt? Oder schaust du auf den Gewinn, auf das von Gott "Versprochene" und den Bau seines Reiches?
Ich bin immer skeptisch, wenn Spenden, Opfer, der "Zehnte" oder welche Form materieller Leistungen mit irgendwelchen Versprechungen Gottes verbunden sind. Auch dann, wenn diese Versprechungen irgendwo in der Bibel nachzulesen sind.
und erst recht deshalb, weil diese Verheißungen in wahrscheinlich mindestens 99% der Fälle durch Menschen ausgesprochen werden. Denn diese Menschen gehören wohl wiederum in 99% aller Fälle einer Gruppe, Gemeinde, Kirche, einem christlichen Werk oder einer Interessengemeinschaft an, falls sie sich nicht als "freischaffende Verkündiger" oder "Propheten in eigener Sache" verstehen.
Da drängt sich mir schon bisweilen der Verdacht auf, dass hier nicht aus "lauterer, rechtschaffener und selbstloser Haltung" argumentiert wird, 😇 😇 😇
sondern dass durchaus merkantile Überlegungen mitspielen. 😎 🧐 🤓 🤠
Denn eines sollte jedem klar sein: GOTT braucht unser Geld nicht, sondern allenfalls sein Bodenpersonal!
Das darfst du selbstverständlich sein. 🙂 - Ich bin es nicht jedenfalls nicht mehr und erwähne/bezeuge das auch gern.
Gott braucht auch sein Bodenpersonal nicht. Sorry, wenn ich dir diesen Gedanken madig mache. Er kann auch alles ganz alleine. Allerdings m ö c h t e er nicht allein, was ein Stück weit sein Wesen spiegelt. Aber vielleicht war auch das in deinem "allenfalls" enthalten, dann ist es ja gut, dass ich es nochmal lesbar gemacht habe. 😉
😇
Ich "testete" Gott schon immer, schon von Anfang an ... *schmunzelt*. Er hat sich immer als der erwiesen, der er ist. 😉
Hallo Goere,
ich denke, du solltest den Satz
Denn eines sollte jedem klar sein: GOTT braucht unser Geld nicht, sondern allenfalls sein Bodenpersonal!
anders lesen, dann ergibt er den Sinn, der zum Thread passt:
"Gott braucht unser Geld nicht - 😇
- aber sein Bodenpersonal ist daran interessiert." 🤑 🤑 🤑
@bepe0905 Wie gesagt, das Bodenpersonal muss ja auch leben.
Ich seh für mich da tatsächlich einen Unterschied zwischen spendenfinanzierten Gemeinden, die aus diesen Spenden die komplette Logistik (vom Pastorengehalt bis zu den Gemeinde-Räumlichkeiten) bestreiten müssen und den kirchensteuerfinanzierten Religionsgemeinschaften, die sich aber natürlich auch über Spenden freuen.
@chai
Kirchensteuer oder Spendenfinanzierung...?
Für beides gibt es Pro- und Kontra-Argumente.
Bei kleineren freien Gemeinden erlebte ich schon, dass einige (wenige) Großspender sozusagen die "Marschrichtung" der Gemeinde vorgaben. Denn wer zahlt, der bestimmt auch - und das gilt auch manchmal in Gemeinden.
Und manchmal werden auf Wunsch dieser Großspender Dinge angeschafft, die eigentlich nicht nötig sind. Aber vielleicht will sich jemand damit eine Art "Denkmal" schaffen, während andererseits die Gemeinde kaum genug Geld hat, einen Pastor zu ernähren.
Da ist dann die Kirchensteuer neutraler, bietet eine sichere (regelmäßige) Einnahmequelle. Aber eigentlich bin ich dagegen, dass sich Glaubensgemeinschaften mithilfe des Staates über ein steuerliches Umlageverfahren finanzieren.
Einen "fröhlichen" Geber liebt Gott.
Was dich fröhlich macht, macht Gott fröhlich.
Finde es heraus.
Um noch mal ganz direkt auf die Threadfrage im "Betreff" zu antworten: Vor allem will er in erster Linie dein ❤️ ...
Nee. Er will nur dein Herz. Alles andere folgt aus genau dem ...
Dann ist das deine Sicht. Meine nicht. - Oh, hat sich gereimt. 🙂
@fvrgliese667cc Den Zehnten zu geben finde ich einen guten Anhaltspunkt. Einen frohen Geber hat Gott lieb und Teilen ist ein wichtiges Element von verantwortungsvollen wirtschaften.
Aber ansosten weiß ich nicht, ob es da biblisch begründbare Erwartungen Gottes gibt.
Was aber wohl vorkommt, ist, dass der Heilige Geist einen konkrete Zahlungen dringend anrät. Dann z.B. wenn Gott konkrete wirtschaftliche Zeichen setzen möchte.
Ich habe es einmal erlebt, dass ich von Gott den Eindruck bekam, ich sollen einen größeren Geldbetrag spenden. Das war noch in DM Zeiten. Und meine Reaktion war: Kein Problem - was soll es sein? 50 DM, 100 DM? Bald wurde klar, dass Gott an einen deutlich höheren Betrag gedacht hatte und es war die Zeit, in der mein Arbeitsverhältnis als Praktikum in eine Festanstellung gewandelt wurde. Gott wollte, dass ich meinen Erstling opfere! Ich musst abschätzen, wie viel ich mit den Abzügen bekommen würde und ich habe das in etwa hinbekommen.
Ich nahm das Geld mit in die Kirche für die Kollekte.
Die Gemeinde wollte neu bauen und der Prediger rief dazu auf, in der Kollekte ein deutliches Zeichen zu setzen. Das haben sie bekommen und Gott selber war es, der es gewirkt hat!
@fvrgliese667cc 2.Korinther 8:12-15 HFA "12 Gott kommt es dabei nicht auf die Höhe der Gabe an, sondern auf unsere Bereitwilligkeit. Er freut sich über das, was jeder geben kann, und verlangt nichts von uns, was wir nicht haben. 13 Ihr sollt nicht selbst in Not geraten, weil ihr anderen aus der Not helft. Es geht nur um einen gewissen Ausgleich. 14 Heute habt ihr so viel, dass ihr ihnen helfen könnt. Ein andermal werden sie euch von ihrem Überfluss abgeben, wenn es nötig ist. Das meine ich mit Ausgleich. 15 Erinnert euch daran, was die Heilige Schrift dazu sagt: »Wer viel eingesammelt hatte, der hatte nicht zu viel; und wer nur wenig aufgelesen hatte, dem fehlte nichts."
Der Herr sieht die Motivationen, Beweggründe...die Bereitschaft unserer Herzen zu geben und nicht auf die Größe der Gabe wie wir aus dem Zitat von 2. Kor. entnehmen können. Es zählt was jemand geben kann und nicht was er nicht hat. Auch geht es um gerechten Ausgleich was durch das Zitat aus 2. Mose 16:18 deutlich unterstrichen wird. Die die haben geben denen die wenig oder nichts haben und sollte sich die situation einmal umkehren dann können vielleicht die geben die jetzt empfangen haben.
Wer Jesus angehört, der gehört sich nicht mehr selbst. Wer die Schrift genau liest, der weiß, dass nicht nur von Kindschaft und Freundschaft gesprochen wird, sondern auch davon, dass wir streng genommen seine Sklaven sind.
Gott gehört nicht nur der Zehnte, sondern alles.
Das bedeutet aber nicht, dass ich irgendeiner menschengemachten Gemeinde oder Kirche je den Zehnten geben würde, wenn der Herr selbst es mir nicht auf's Herz legt. Wer dem widerspricht, der weise mir nach, welche der 46.000 christlichen Richtungen weltweit (die Zahl stimmt), denn die Richtige ist.
Sind es die Baptisten, Pfingstler, Charismatiker, Adventisten, Katholiken, Evangelikalen, Apostolischen, ZeugenJehova, Methodisten, Lutheraner...?
In vielen Gemeinden wird Manipulation und geistlicher Missbrauch betrieben, wenn es um die Kohle geht.
Dabei weiß doch jeder: Wenn Gott selbst (ja, ER höchstpersönlich) für einen Menschen einen Auftrag hat, den er für IHN erfüllen soll, dann stattet Gott diesen Menschen auch mit allem aus, was er dazu braucht.
Ein Pastor, Priester, Pfarrer, der all sonntaglich vom Zehnten spricht, der ist nicht weit entfernt von denen, die damals behaupteten, "Die Seele in den Himmel springt, wenn der Taler im Kasten klingt" (oder so ähnlich wie es hieß)
Wenn Pastoren, Pfarrer, Priester sich auf Paulus beziehen, dann missbrauchen sie seine Aussagen für sich selbst.
Denn von Paulus weiß ich, dass er von Gott selbst berufen und beauftragt war. Bei vielen Oberen einer Kirche oder Gemeinde war es nicht Gott, sondern die Person selbst.
Da sind diese Leute i.d.R. auch nicht vom Heiligen Geist gelehrt, und nicht persönlich Beauftragt, sondern sie haben sich für ein Bibel- oder Theologiestudium entschieden.
Wo man in der Apostelgeschichte deutlich lesen kann, wie Gott / Jesus / sein Geist selbst zu seinen Leuten sprach, wo ER selbst noch das Haupt seiner Gemeinde war, der sie leitete, lehrte usw... wo er Wunder wirkte, Gaben verteilte, wo Tote auferstanden, Weissagen / Prophetie usw. nichts Ungewöhnliches war,
so findet man sowas in den "Spende deinen Zehnten"-Gemeinden/Kirche nicht.
Man muss nur vergleichen, jedes Kind kann das: Was lese ich ab der Apostelgeschichte? Was finde ich davon in dieser oder jenen Gemeinde/Kirche.
Die Antwort lautet da nicht selten: Nichts.
Zudem kann es nicht sein, dass besonders die Elite-Christen wunders was von sich halten, siehe z.B. Adventisten (Wir halten Gottes Gebote und den Sabbat!!" oder die Katholiken, "Wir haben den Papst, den Stellvertreter Gottes!!", oder die Zeugen Jehova, "Nur wir! Nur bei uns!" usw...
Wie können sie sich alle so sehr widersprechen, sich in 46.000 Richtungen zersplittern, sich gegenseitig ablehnen und behaupten,
unser "Verein" das ist das Werk Gottes!
Wohl kaum.
Ich spreche mich keinesfalls dagegen aus, etwas zu geben. Doch wem und was ich gebe, entscheidet bei mir keinesfalls ein Pastor, Priester oder Pfarrer, sondern
alleine der Herr.
Veröffentlicht von: @davidlindenIch spreche mich keinesfalls dagegen aus, etwas zu geben.
Doch wem und was ich gebe, entscheidet bei mir keinesfalls ein Pastor, Priester oder Pfarrer, sondernalleine der Herr.
Und wie wird Dir das klar?
Angenommen, ich gehe in eine bestimmte Ortsgemeinde, dann 'bekomme' ich da ja auch was und - ob wir das wahrhaben oder akzeptieren wollen oder nicht - eine Gemeinde kostet ja auch Geld. Egal, ob's um das Gebäude oder die Einrichtung geht.
Und wenn nicht nur Laienprediger 'das Wort verkündigen', müssen diese Hauptamtlichen ja auch von was leben.
Klar, man kann sagen, dass 'der HERR die Seinen versorgt' - aber das tut er halt oftmals auf ganz irdische Weise.
Die Gemeinschaft der Gläubigen kostet doch kein Geld. Hat es nie, wird es nie.
Wenn sich Gläubige dazu entscheiden, eine Versammlungsunterkunft zu mieten, dann kostet es Geld, ja. Aber es sage doch keiner, (siehe Beispiel Zeugen Jehova) dass das immer im Sinne Gottes ist. Auch steht nirgends in der Bibel, dass Predigen etwas ist, wofür man sich bezahlen lässt.
Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es auch.
Natürlich ist es bequem, sich auf dem Rücken der Gläubigen auszuruhen. (ich unterstelle das nicht grundsätzlich)
Apostelgeschichte 18,3:
„Und weil er das gleiche Handwerk hatte, blieb er bei ihnen und arbeitete; sie waren nämlich Zeltmacher von Beruf.“
1. Thessalonicher 2,9:
„Denn ihr erinnert euch, Brüder, an unsere Mühe und Anstrengung: Wir arbeiteten Nacht und Tag, um niemandem von euch zur Last zu fallen, während wir euch das Evangelium Gottes predigten.“
2. Thessalonicher 3,7–8:
„Denn ihr selbst wisst, wie man uns nachahmen soll. Wir haben nicht unordentlich unter euch gelebt, haben auch nicht umsonst Brot von jemandem gegessen (natürlich darf man das trotzdem, wenn man eingeladen ist), sondern wir haben mit Mühe und Anstrengung Nacht und Tag gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen.“
1. Korinther 9,6–15:
Paulus verteidigt zwar das Recht der Apostel, von ihrer Arbeit zu leben, betont aber, dass er darauf verzichtet habe, um niemandem zur Last zu fallen.
Wenn ich Gemeindeleiter wäre (was ich nie sein werde), dann würde ich
1) mit offen Karten spielen, "Leute, wenn ihr das hier wollt, das sind die monatlichen Kosten, Miete, Strom usw..."
2) niemand muss, aber jeder darf - wichtig - WIE GOTT es ihm gibt und OHNE vorherige Manipulation aufs Herz legt
3) ich kriege davon nichts. (einfach deshalb, weil ich das, was ich für Jesus mache, aus freien Stücken tue, ohne etwas dafür zu erwarten)
Du bringst Paulus als ein Beispiel.
Ab anderer Stelle lesen wir, das sich die ersten Jünger dem Wort und Gebet widmeten. Ich lese nicht das Petrus und Johannes da ihren Berufen nachgingen. Von Luft und Liebe werden die nicht die ganze Zeit gelebt haben. Ging sogar soweit das manche Häuser verkauften und der Ekklesia spendeten.
Das ist kein generelles Gesetz, aber zu sagen daß es nie was kosten darf wäre nicht richtig. Die statische Kirchensteuer in Deutschland hat meines Wissens irgendein speziellen historischen/ Hintergrund, das gibt's in anderen Ländern gar nicht.
Woher weißt Du nun das die Deine Ansicht richtig ist?
Ich hatte das NT Dutzende Male und das AT einige Male gelesen. Bin auf bei Heilsrelevanten Themen auf keinen stabilen Punkt für mich gekommen. In jeder Gemeinde oder Kirche gibt's Leute die ernsthaft Jesus nachfolgen möchten. Das macht die freie Beurteilung umso schwieriger.
Es ist gefährlich sich selbst seine Lehre zusammen zu Schustern.
Im NT bzw. den Briefen wird oft die Einheit und Warnung vor Spaltungen genannt.
@kappa
Es gibt weltweit 46.000 christliche Richtungen (die Zahl stimmt), die sich alle mehr oder weniger widersprechen. Katholiken, Baptisten, Pfingstler, Brüder, Methodisten, Adventisten, AmishPeople, ZeugenJehova usw... Dass also gerade ich mir etwas zusammenschustere, davon kann wohl kaum die Rede sein.
Diese Zahl trägt den Beweis in sich selbst, dass sich ALLE etwas zusammenschustern. Sie können es auch nicht anders. Je mehr sie sich bemühen, je genauer sie die Bibel nehmen, desto weiter driften viele oft von der Wahrheit ab.
2Kor 3,6
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
46.000 christliche Richtungen, die sich in ihren Lehren teils krass unterscheiden, sind der Beweis in sich selbst, dass nicht der Geist Gottes es ist, der sie persönlich lehrt.
Der Geist sagt nicht
► zu den einen "Papst!",
► zu den anderen "Sabbat!",
► zu den anderen "Zungenrede! Schalalala lululu",
► zu den anderen, "NUR bei Euch! NUR mit Euch!",
► zu den anderen, "Patriachat!",
► zu den anderen, "Frauen tragen Hauben, Knielange Röcke und schweigen! in! der! Gemeinde!",
► zu den anderen, "Männer tragen Sonntags Anzüge!",
► zu den anderen, "Der Pastor ist der Chef, obwohl er mich nicht kennt!",
► zu den anderen, "Ihr seid meine Elite, obwohl man NICHTS bei euch findet, was man ab der Apostelgeschichte über mich und mein Wirken liest!",
► usw...
1Kor 3,4
Denn wenn einer sagt: Ich bin des Paulus, der andere aber: Ich des Apollos – seid ihr nicht menschlich?
1Kor 1,12
Ich meine aber dies, dass jeder von euch sagt: Ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kephas, ich aber Christi. Ist Christus denn zerteilt?
Du fragst, "Woher weißt Du nun das Deine Ansicht richtig ist?"
Das ist eigentlich einfach. Jesus / Gott ist für mich nicht jemand, von dem ich nur gehört oder gelesen habe, sondern jemand, der sich mir offenbart hat, dessen höchstpersönliches Reden auf unterschiedliche Arten ich zu mir kenne seit 2002. Ich kann bezeugen, dass eine Prophetie, die man vom Herrn erhält, ausnahmslos immer eintrifft. (ich kann das zumindest für die Dinge bestätigen, die die nähere Zukunft betrafen)
Wenn es jemand auf dem Herzen hat, seiner Gemeinde den Zehnten zu geben, dann muss das nicht falsch sein. Wenn diese Forderung durch Manipulation, latenten geistlichen Missbrauch geschieht, oder Versprechen wie, "Wenn ihr mir den Zehnten gebt, wird Segen euch überfließen!", dann ist es immer falsch, immer satanisch.
Deshalb beziehe ich mich auch so gerne auf die Apostelgeschichte. Da gibt es nämlich sehr wichtige Stellen, die damals als Normalität unter den Christen vorhanden waren, heute aber in den meisten Gemeinden gänzlich gar nicht mehr zu finden sind. Dazu gehören Bereiche wie Zungenrede (nein, ich bin kein Pfingstler und habe diese Gabe nicht), Weissagung / Prophetie, überhaupt ein Jesus, der selbst zu seinen Leuten spricht, ihnen dieses und jenes offenbart, ihnen Aufträge erteilt, Heilungen, Tote werden wieder lebendig usw... Sowas kennen die Religiösen unter den Christen freilich nicht, weil Jesus nie von Religiosität, sondern immer nur von echter Beziehung gesprochen hat.
Das meine Ansicht richtig ist, ergibt sich aus der Tatsache, dass die meisten Christlichen Systeme / Richtungen meilenweit von dem Vorbild entfernt sind, das die Apostelgeschichte gibt. Wer wie die ZeugenJehova behauptet, "Ja, das gab es nur damals!", der predigt ein falsches Evangelium.
Gal 1,8
Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.
Können alle obigen Richtungen also das eine richtige Evangelium predigen? Denn zum Evangelium gehört nicht nur Glaube, Buße, Taufe, Errettung, sondern eben auch ein Gott von dem man nicht mehr nur lesen oder hören muss, sondern den man kennen und erleben darf! 🙂
Wer das Reden des Herrn zu sich kennt, der wird vom Herrn selbst - ja, von ihm höchstpersönlich - korrigiert, heute so wie damals. Das sollte etwas Normales im Leben von Christen sein.
Das heißt: Wo Jesus heute nicht genauso zu finden ist, wie unter den ersten Christen, dort läuft in gewaltigem Maße etwas falsch. (Das betrifft aber alle Richtungen mehr oder weniger)
Deshalb geht es auch nicht um Richtungen, sondern um die eigene Beziehung zu Jesus.
Er - Jesus selbst - möchte das Haupt, der Kommandant jeder Gemeinde sein, nicht jemand, von dem man nur hört oder liest. Doch das Haupt, der Kommandant von Gemeinden ist oft nicht jemand wie Paulus oder Petrus, sondern jemand, der ein Theologie- oder Bibelstudium hinter sich hat. Erkennst du den krassen fundamentalen Unterschied zu damals?
Was ist der Unterschied zwischen einem Theoretiker und jemand, der von dem berichtet, was er vom Herrn selbst gelehrt wurde, der aus seinem reichen Erfahrungsschatz berichtet? Paulus, Petrus waren solche.
Gal 1,12
Denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi.
Was wir heute haben, ist die Negierung dessen.
Da kann ein einfacher Maurer ohne Schulabschluss Tausendmal besser als als jeder Theologieprofessor für andere Christen geeignet sein, wenn er selbst den Herrn wie ein Paulus KENNT und IHN tagtäglich erfährt.
Deshalb, ich gebe nur dort etwas, wo der Herr es mir sagt oder auf's Herz legt.
Nun zu deiner Hauptaussage: Nur weil ein Christ, der Gott wirklich nachfolgen will, aber es nicht besser weiß, Sonntags zu den Zeugen Jehova geht, bleibt es doch ein satanisches System eines falschen Jesus und eines falschen Evangeliums.
Ich gebe die Frage anders formuliert zurück: Wenn du Jesus also nicht so erlebst wie die ersten Christen und sein Reden zu dir nicht so kennst, wie sie es kannten, woher weißt du, dass deine Lehre besser ist als die der Zeugen Jehova, Katholiken, Pfingstler, Brüder, Baptisten...?
Wir brauchen Jesus! Jeder einzelne von uns! Und zwar den Echten, den persönlichen Jesus.