Wieviel Geld will Gott von mir?
Eine sehr schwere Frage für mich aber auch sehr spannend.
Ist es der Zehnte?
Eine Lehre aus dem AT. Unser Herr spricht auch davon im NT.
Ist es alles was du hast?
Wie die Liebe zum Herrn uns eigentlich bewegen möchte.
Ist es nichts?
Was könnten wir ihm für Geld geben, wenn ihm doch alles gehört und Geld vllt. nur tote Materie ist.
Ist es ein ganz individueller Betrag?
Ja, das fände ich schön. Wenn er genau dein Herz sieht und weiß wieviel du geben kannst.
Da muss ich an die arme Witwe denken (Markus 12).
Jesus nimmt die Frau als Vorbild. Ein ganz tolles Bild von etwas Kleinem, was aber eigentlich voller Liebe ist und großartige Auswirkung hat (?)
Was denkt ihr dazu??
Bin sehr gespannt auf eure Antworten!
In ihm.
Veröffentlicht von: @davidlindenWenn Pastoren, Pfarrer, Priester sich auf Paulus beziehen, dann missbrauchen sie seine Aussagen für sich selbst.
Das gilt natürlich nicht immer. (aber viel zu oft)
Ich will damit sagen, nicht immer, wenn man den Zehnten gibt, gibt man ihn damit automatisch auch Gott. Es kann sogar sein, dass man den Zehnten in Wirklichkeit wider Erwarten dem Satan gibt.
Zum besseren Verständnis wieder das Extrembeispiel mit den Zeugen Jehova: Das System fordert Geld von seinen Mitgliedern. Doch führt dieses System zu Jesus hin oder hält es in Wirklich von Jesus weg? Es ist Satan, der durch diese falsche Lehre, die Mitglieder vom echten Jesus fern hält. Könnte man da nicht sagen, wer dieses System unterstütz, der unterstützt in Wirklichkeit Satan?
Es müssen nicht immer die Zeugen Jehova sein, wo man in Wirklichkeit nicht dem Herrn Jesus dient, sondern den Widersacher Gottes unterstützt, bzw. dessen Lüge künstlich am Leben hält. Natürlich wider Erwarten. Denn wer hält schon seine eigene Sonderlehre für eine falsche?
Es ist so wichtig, sich und sein Leben ganz dem Herrn Jesus zu geben, und zu sagen, "Herr, du kannst alles von mir haben. Alles, was ich habe, ist Dein! Bitte Herr, ich bin nicht besser als ein Zeuge Jehova oder sonst wer. Ich brauche Dich, nur Dich, und dass du mich für deine Zwecke gebrauchst. Herr, bitte lass nicht zu, dass ich - weil ich es gut meine - in Wirklichkeit etwas mache, was in Feindschaft zu dir steht."
@davidlinden man sollte das nicht Pauschalisieren und alle mit dem Zehnten auf die Art über ein Kamm scheren. Teil von Ortodoxen oder Katholischen Kirchenlehren (du redest ja auch von Priestern) ist der 10te (in der Form des alten Testaments) meines Wissens zum Beispiel auch gar nicht.
Es wird aber fast überall Christen geben, welche mit dem persönlich gespendeten Zehnten positive Erfahrungen gemacht haben. Das ist dann aber nicht automatisch ein Gesetz. Sondern eher eine Glaubenserfahrung.
Ich glaube auch nicht daß ausgerechnet der Zehnte die Menschen zu den Zeugen J. führt. Deutschland ist allgemein sehr Kapitalfixiert. Alles was teuer erscheint schreckt erstmal sogar ab. - ich bin kein Zeuge, ich will hier keine Werbung machen nicht falsch verstehen (Es ist Häresie Jesus nicht als Gott anzuerkennen).
Wenn Du jetzt mal den Aspekt der 'Lehre' beiseitelässt, bleibt immer noch die Frage, wie diverse (von mir aus überkonfessionelle) Werke ihr Überleben sichern können, ohne die verbindliche Bereitschaft Einzelner, ihnen regelmäßig Spenden zukommen zu lassen.
Da gibt's z.B. ein Werk, das mit mehreren Schiffen in der Welt unterwegs ist, um den Menschen das Evangelium und medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Auch das geht nicht nur mit Luft und Liebe.
Epheser 2,10
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir darin wandeln sollen.
Ich mag Autobiografien von Georg Müller, Lydia Prince usw... Da sieht man eines: Gott selbst beauftragte diese Leute zu dem Werk und Weg, das sie für Ihn als Seine Werkzeuge tun und den sie für Ihn gehen sollten. Dass heißt, der Herr kümmert sich um alles, auch um die Einnahmen (falls welche benötigt werden)
Generell: Ich finde gut und wichtig, worum sich christliche Einrichtungen kümmern. Keine Frage. In diesem Sinn darf dann auch ruhig ein Leiter, der seine vertraglich geregelte Arbeitszeit arbeitet und organisiert, dafür seinen Lohn bekommen.
Doch es geht mir um die falsche Zielsetzung: "Ich predige das Evangelium und will dafür Geld haben."
Das geht keinesfalls.
Wie gesagt: Solange alles offen abläuft, so dass jeder genau einsehen kann, was mit dem Geld gemacht wird, hätte ich weniger Probleme damit, solange die Beiträge nicht manipulativ eingeholt werden.
Tatsächlich keine einfache Frage ohne einfache Antworten. Ich sehe es so:
Der Zehnte ist ein biblisches Prinzip mit geistlicher Logik: Gott verheißt Segen, wo wir ihm vertrauen (Mal 3,10). Mit der Hingabe an Jesus gehört ihm ohnehin unser Ganzes – der Zehnte ist nur ein sichtbares Zeichen davon. Und ich bin überzeugt: Wer göttlichen Prinzipien folgt, dem folgt Segen.
Warum genau 10 %? Vielleicht, weil Gott uns so lehrt, loszulassen, Prioritäten zu setzen – und uns im Rechnen nicht überfordern wollte.
Wer kann, der gebe den Zehnten aus Überzeugung, im Glauben an Gottes Versorgung. Wer nicht kann – aus finanziellen Gründen, wegen Uneinigkeit in der Familie oder fehlender innerer Freiheit – der gebe, was er im Herzen beschlossen hat (2Kor 9,7). Ziel ist nicht, eine Quote zu erfüllen, sondern sich von materieller Sicherheit zu lösen und Gott mehr zu vertrauen als dem Kontostand. Denn wer meint, er könne sich mit 10 % auch nur 1 % seiner Gerechtigkeit erkaufen, liegt 100 % daneben.
Natürlich brauchen Gemeinden eine verlässliche Basis, aber Missbrauch muss verhindert werden. Regelmäßiges Geben ist wichtig – wir zahlen ja auch selbstverständlich im Sportverein oder Fitnessstudio.
Regelmäßiges Geben und das Opfer sind zu unterscheiden – und das Opfer ist noch einmal eine eigene Geschichte.
Am Ende bleibt die Frage: Gebe ich so, wie Gott mich führt – und vertraue seiner Versorgung mehr als meinem Konto?
@thow42 Gut zusammengefasst.
Genau - die Gemeinde (jede Gemeinde) braucht regelmäßige und zuverlässige Einnahmen.
Sonst kann sie ihren regelmäßigen Verpflichtungen nicht nachkommen - das ist bei jeder anderen Vereinigung nicht anders.
Und ansonsten ist es halt einfach, wenn man sich irgendwann mal entscheidet und dann einfach regelmäßige Ausgaben hat.
Wenn ich jeden Monat überlegen müsste, wohin ich einen Teil hin überweise, wär der Monat rum, bis ich eine Entscheidung getroffen hab - also geht ein (kleiner) Teil an eine bestimmte Organisation, die dann auch wieder mit diesem kleinen Teil rechnen kann.
Veröffentlicht von: @lhoovpeeWie hoch der Betrag ist, ist ein recht politisches Thema
Ich denke, es ist vielleicht ganz einfach: Heute wird ja weit mehr als nur der Zehnt von den weltlichen Regierungen gefordert und ... die haben meist kein Einnahme- sondern ein Ausgabe- bzw. gerechtes Verteilungsproblem.
Veröffentlicht von: @samira-jessicaVeröffentlicht von: @lhoovpeeWie hoch der Betrag ist, ist ein recht politisches Thema
Ich denke, es ist vielleicht ganz einfach: Heute wird ja weit mehr als nur der Zehnt von den weltlichen Regierungen gefordert und ... die haben meist kein Einnahme- sondern ein Ausgabe- bzw. gerechtes Verteilungsproblem.
Ein Prediger verdient bis zu 3600€ Also wo haben Sie ein Problem? 🙂
@fvrgliese667cc Spende entweder dein Vollen Lohn oder die 10% vom lohn. Und spende es an Jemand der für Jesu Arbeitet. Die Kirche, der Verein der Gemeinde hat Genug Geld. Aber ist deine Entscheidung 🙂
aus meinem Leben: es gab eine Zeit (ein paar Jahre) da war Geld Mangelware - und ich litt unter Existenzangst. Dann erkannte ich Saat und Ernte und traf eine kleine Herzensentscheidung - ich wollte nur noch guten Samen säen (täglich säen wir - Liebe, Geduld, Zuhören, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Barmherzigkeit, Gebet, oder auch Geld zu geben - oder auch Härte, Ungeduld, Egoismus, Geiz - und wir ernten - zeitlich später und die Ernte ist immer größer, 30, 60, 100fach).
Ich fing an kleinste Mengen zu geben - da, einfach treu zu sein. Das geben, dorthin geben, wo ich es im Herzen hörte. Das Geld wurde nicht weniger. Allmählich merkte ich, dass Einnahmen stetiger kamen. Irgendwann las ich dann: Der Freigiebige bekommt immer mehr, der Geizhals spart sich arm.
Gott schenkte viele Wunder. Er hob mich schließlich aus Schulden raus. Mir ist heute so bewußt, dass alles was in meinem Leben ist, Gnade ist. Gnade - sein Wort wurde in meinem Herzen lebendig. Und die 3. Bibelstelle, die sogar mit einer Verheißung ist: Gib und dir wird gegeben - in dem Maß wie du gibst, wirst du empfangen. Gott ist treu - ich hab verstanden, dass ich nicht ernten kann, wo ich nicht gesät habe. Jeder Bauer weiß das. Gott liebt einen freudigen Geber, es geht um unser Herz. Geld ist keine Sicherheit - Gott ist unser Versorger. Es ist leicht zu geben wenn du was hast. Wenn du es kennst, nix zu haben, wünschst du dir geben zu können. Gott segnet uns, damit wir ein Segen sind.
Allerdings kenne ich es auch, dass es manchmal Spendenpredigten gibt und mein Herz zumacht, die Freude weggeht. Da nehme ich mir neuerdings auch die Freiheit nichts zu geben. Fühlt sich irgendwie komisch an, tut meinem Herzen aber gut, es nicht zu übergehen, nur der Erwartungen anderer. Gott schaut aufs Herz. Und auf das möchte ich aufpassen. Geld ist neutral, aber es zeigt oftmals Herzenshaltungen.
Eine Verheißung Gottes - Bringt mir den Zehnten ganz in mein Kornhaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hierin, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. Maleachi 3:10 - ich habe den Herrn geprüft und er hat mich rausgehoben aus Angst und finanz. Mangel.
Und noch eine Stelle wurde lebendig: Wer Israel segnet, wird gesegnet. Darauf hin wollte ich dorthin spenden. Fand damals nix. Dann las ich im Internet von Lev Haolam. Die monatliche Summe für das Päckchen war höher, als ich spenden wollte, dafür bekam ich jedoch Waren - ich hatte ein ja und machte es - und bin begeistert! So viel Freude beim Öffnen - 7-8 Produkte aus dem Land, von kleinen Familienunternehmen, die Überraschung was es ist und wunderschön eingepackt - mit jeweils einem biblischem Thema versehen (Kaffee, Tee, Kekse, Schoki, Datteln, Kräuter, Wein, Öl, Likör, Schmuck, Kosmetik, Nüsse, Getöpfertes, Bilder, Lederutensilien, Genähtes...) vieles konnte ich genießen und auch verschenken.
In der Zeit, als ich Geldsorgen hatte, haben sich meine Gedanken viel darum gedreht, wie ich Geld verdienen kann. Bis Gott mir dann sagte: ich habe dich nicht gemacht, um viel Geld zu verdienen. Tja - aber irgendwie muss es ja auch hereinkommen.
Geistliche Gesetze gelten, ob wir sie tun oder nicht, ob wir dran glauben, oder nicht. Alles wird vergehen, aber Gottes Wort bleibt.
Ein Satz noch: Den Seinen gibts der Herr im Schlaf. Gott ist treu und er hat sehr viel Humor. Ich bin so froh darüber!
