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Yoga - bedingt zu empfehlen oder nicht?

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leena
 leena
Themenstarter
Beiträge : 76

Hallo Forenmitglieder,

was haltet ihr von Yoga?
praktiziert es jemand von Euch und wenn, wie geht es Euch damit?

Würdet ihr die Übungen ohne spirituellen Hintergrund machen, um eure Gesundheit zu fördern?

LG leena

Antwort
64 Antworten
Orangsaya
Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @leena

was haltet ihr von Yoga?
praktiziert es jemand von Euch und wenn, wie geht es Euch damit?

Ich habe eine Zeit lang Lachyoga gemacht. Entwickelt wurde das von einem Inder. Praktiziert wurde es bei uns von mehr Menschen, die eher der 68er Bewegung nachliefen, als irgend einem religiösen Zweck.

Veröffentlicht von: @leena

Würdet ihr die Übungen ohne spirituellen Hintergrund machen, um eure Gesundheit zu fördern?

Es gibt viele Bewegungen, die religiös sind, und sich Elemente von Yoga zu eigen machen Mazdaznan ist da ein Beispiel. Was spricht denn dagegen, wenn man solche Übungen macht und die spirituelle Ebene nach seinem Glauben und nicht nach dem Glauben der Anderen ausrichtet?

Ich gebe zu, Yoga wird gerne als negativ konditioniertes Bespiel genommen. Doch wie ist es mit Themen, die zwar einen ähnlichen Hintergrund haben, aber kein Thema sind.
Der Bioanbau ist da ein Beispiel. Es waren in den Anfängen der industrialisierten Landwirtschaft die Esoteriker, die den Bioanbau gerettet und erhalten haben. Die Methoden auch spirituell wurden von ihnen entwickelt. Heute erfreuen sich sich immer mehr dieser Produkte. Thematisiert wird nicht, du darfst kein Bio essen, weil auf dem Acker in einer Zeremonie im Acker vergraben wurde und die Saat seit Generationen so hergestellt wird. Nein, das ist gar kein Thema. Vielmehr steht der gesundheitliche Aspekt im Mittelpunkt. Leider wird diese Thema auch politisch missbraucht und fordern für die ganze Menschheit Bio, weil wir sonst Katastrophen oder den Weltuntergang befürchten.

Zurück zu Yoga, Es ist eine fremde Art an Übung und man fragt sich insbesondere in exotischen Dingen, was hat das, was ich nicht kenne, nicht habe. Sie sehen die Erfolge und wollen das auch. Einige übernehmen Yoga mit dem exotischen Weltbild und meinen, nur wer dieses Weltbild hat, kann auch den richtigen Erfolg haben. Das ist beim Bioanbau auch so. Einige übernehmen dann das Weltbild andere hören da auf sich. Dann gibt es einige, die den Gartenbau mit ihrem Glauben an Jesus anknüpfen. Das ist bei Yoga so und beim Bioanbau.
Du muss dich entscheiden, was du willst und was du wie machst. Einige sind in der Frage oberflächlich andere nicht. Das ist alles.

orangsaya antworten
1 Antwort
leena
 leena
(@leena)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 76

Danke für Deinen interessanten Beitrag.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich gebe zu, Yoga wird gerne als negativ konditioniertes Bespiel genommen. Doch wie ist es mit Themen, die zwar einen ähnlichen Hintergrund haben, aber kein Thema sind.
Der Bioanbau ist da ein Beispiel. Es waren in den Anfängen der industrialisierten Landwirtschaft die Esoteriker, die den Bioanbau gerettet und erhalten haben. Die Methoden auch spirituell wurden von ihnen entwickelt. Heute erfreuen sich sich immer mehr dieser Produkte. Thematisiert wird nicht, du darfst kein Bio essen, weil auf dem Acker in einer Zeremonie im Acker vergraben wurde und die Saat seit Generationen so hergestellt wird.

Wusste ich bisher nicht. Denke aber hier brauch man sich nun wirklich keine Gedanken machen. Was manche für Rituale beim Anbau betreiben hat keine Auswirkung auf die Saat. Somit auch nicht auf mich/uns. 🙂
Nur auf die Personen, die die Rituale betreiben. So ist es ja auch beim Yoga. Das mache ich ja dann selbst.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Zurück zu Yoga, Es ist eine fremde Art an Übung und man fragt sich insbesondere in exotischen Dingen, was hat das, was ich nicht kenne, nicht habe. Sie sehen die Erfolge und wollen das auch. Einige übernehmen Yoga mit dem exotischen Weltbild und meinen, nur wer dieses Weltbild hat, kann auch den richtigen Erfolg haben. Das ist beim Bioanbau auch so. Einige übernehmen dann das Weltbild andere hören da auf sich. Dann gibt es einige, die den Gartenbau mit ihrem Glauben an Jesus anknüpfen. Das ist bei Yoga so und beim Bioanbau.

Verstehe. Im Grunde sagst Du die Übungen allein sind nichts anderes als Sport, ohne das Spirituelle. Es kommt drauf an, wie man dazu eingestellt ist.

leena antworten


Tinkerbell
Beiträge : 1552

Wenn du Sorge hast...
...dann mach einfach Pilates 😀 Ich habe eine zeitlang Yoga gemacht, aber da es mir eher um Sport als um Stressabbau usw. ging, war das nichts für mich. Bei uns waren die Kurse schon alle sehr spirituell angehaucht, das fand ich eher nervig als gefährlich 😉 Probiere es aus und dann wirst du ja sehen, ob es dir guttut - in jeder Hinsicht. Wenn du Bedenken hast, würde ich auf Pilates zurückgreifen. Da besteht auch keine Gefahr, aus Versehen in Kurse zu geraten, wo man neben dir ein Räucherstäbchen anzündet...

tinkerbell antworten
lhoovpee
Beiträge : 2946
Veröffentlicht von: @leena

Würdet ihr die Übungen ohne spirituellen Hintergrund machen, um eure Gesundheit zu fördern?

Die Übungen sind sehr gut hin hilfreich.
Man kann sie auch mit christlichen Inhalten und Gebet füllen, wenn man denn einen spirituelle Aspekt einfließen lassen will.

lhoovpee antworten
3 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 20857
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Man kann sie auch mit christlichen Inhalten und Gebet füllen, wenn man denn einen spirituelle Aspekt einfließen lassen will.

So sehe ich das auch. Yoga ist das, was man selbst draus machst.
Man kann Yoga und die entsprechenden Konzentrations- und Atemübungen sehr gut mit dem Herzensgebet verbinden.

deleted_profile antworten
leena
 leena
(@leena)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 76
Veröffentlicht von: @lhoovpee
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Man kann sie auch mit christlichen Inhalten und Gebet füllen, wenn man denn einen spirituelle Aspekt einfließen lassen will.

Das wäre nichts für mich. Mir ginge es mehr um den gesundheitlichen Aspekt; Dehnbarer sein und Tiefenmuskulatur stärken etc..
Ich käme mir vor als wenn ich Christentum mit Buddhismus oder Hinduismus verbinden würde, würde ich dabei beten.

leena antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2946
Veröffentlicht von: @leena

Ich käme mir vor als wenn ich Christentum mit Buddhismus oder Hinduismus verbinden würde, würde ich dabei beten.

Genau das soll ja nicht der Fall sein. Wenn du das nicht trennen kannst, lass lieber.

lhoovpee antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1248

Wenn du jemandem Lesen beibringen möchtest, hast aber als einzigen Lesestoff nur eine Zeitschrift über Horoskope, was würdest du tun?

Ich würde zuerst versuchen, Lesestoff zu finden, der keine zusätzliche ungewollte Botschaft enthält oder einfach nur selbst schreiben. Dir wurden dazu schon einige Tipps gegeben, Pilates z.B.

Gelänge mir das nicht, würde ich überlegen, welche Elemente ich wirklich brauche. Das kostet etwas Zeit. Man muss ja die Wirkmechanismen hinterfragen und verstehen. Dann würde ich die Zeitschrift so zerschneiden, dass sie als Lesestoff taugt, aber keinen Aberglauben mehr weitergibt.

Auf Yoga übertragen würde ich, falls ich genau solche Übungen brauche, nicht in geweihten Räumen, mit religiösen Trainern trainieren wollen. Zu Hause oder im Freien würde ich dazugehörige Sprache und Musik weglassen, bzw. eine christliche Entsprechung suchen.

Mir wäre das aber zu viel Arbeit. Ich verzichte dann schon mal auf einen bestimmten Heilungsweg, suche mir etwas, was irgendwie auch passt und bete um Heilung.

tagesschimmer antworten
stundenglas
Beiträge : 4769

Und...?
Hat dir der Thread nun weitergeholfen?

stundenglas antworten
2 Antworten
leena
 leena
(@leena)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 76
Veröffentlicht von: @stundenglas

Hat dir der Thread nun weitergeholfen?

Bedingt. Danke. 🙂

Ich kann nicht regelmäßig online sein, daher dauert es manchmal, bis ich antworte.

leena antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @leena

Bedingt.

Vielleicht wären etwas längere Postings von dir da hilfreich. Aber gut.

stundenglas antworten


DerNeinsager
Beiträge : 1449

Hi, also ich war mal vom Glauben abgekommen und zu der Zeit hatte ich mich auch diesbezüglich geöffnet.

Gott sei Dank - half dieses Zeug gar nicht. Es war irgendwann eine lästige Pflichtübung. Entweder hat Gott mich übernatürlich vor irgendwas bewahrt (tat er an anderer Stelle auch) oder es ist mehr oder weniger Placebo.

Beides kein guter Grund um sich in das Fahrwasser von Ritualen fremder Religionen zu bringen. Chancen Risiken Verhältnis ist mies. Chance= Es geht einem subjektiv partiell vom Gefühl her etwas besser Risiko = Ich vergifte mir die Beziehung zum Herrn und nehme langfristigen Schaden weil ich unter das Falle, was Paulus "Tisch der Dämonen nennt" .

Daher kann ich dir auch ohne genau zu Wissen was 100% richtig ist, nicht dazu raten.

LG Eddie

derneinsager antworten
Seite 2 / 3
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