[z.T. gestrichen - MfG Orleander]
„Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst.“ Zefanja 3,15
Warum sind wir an Jesus Gläubige so furchtsam? Hat uns die Krise überrollt? Was bewegt uns?
Mich hat dieses Wort ermutigt und auch gleichzeitig herausgefordert. Und es hat die Frage in mir hervorgerufen, warum sind wir so furchtsam?
Hier einige Gedanken meinerseits:
• Der erste spontane Gedanke: Wie steht es mit unserem Glauben an den Gott Israels (JHWH)? Oder haben wir Jesus zu einer religiösen heidnischen Gottheit gemacht?
• Welche Rolle spielt der der Götze „Gesundheit“ in meinem/unserem Leben. Ist Gesundheit ein Höchstwert (Götze), für den ich alles opfere oder ist es ein Geschenk Gottes?
• Wie weit lasse ich mich von der allgemeinen Panik anstecken, die durch Politik und Medien angefeuert wird?
Mich erschreckt in diesen Tagen weniger die Corona-Pandemie, sondern vielmehr, wie leicht es ist auf Grund einer solchen Vorgabe, Grundrechte des Menschen einzuschränken. Sogar das Treffen zum gemeinsamen Gebet ist verboten. Und wir Christen applaudieren dazu.
[Bei allem Verständnis für Zuspitzungen, aber das geht denn doch zu weit - MfG Orleander]
Gott mahnt uns zur Umkehr und zum Aufstehen, als sein priesterliches Volk:
„Wenn ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt oder wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land abzufressen, und wenn ich eine Pest unter mein Volk sende, und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ 2. Chronik 7, 13 + 14
Berufspessimisten
hat es immer schon gegeben. Und Furcht ist ein zutiefst menschliches Gefühl. Im Der Jakobusbrief erzählt davon, dass es weiterhin Anfechtungen, Leid, Krankheit ... geben wird. Es ist normal, in solch einer Situation Angst zu haben. Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen. Lassen wir uns von unserer Angst überrollen oder vertrauen wir auf Christus? Die heutige Losung erinnert uns daran, dass Gott da ist.
Sogar das Treffen zum gemeinsamen Gebet ist verboten.
Nein, das ist nicht verboten. Du auf deinem Balkon und dein Nachbar auf seinem könnt miteinander beten. Man kann gemeinsam am Telefon beten. Man kann sich via Skype oder Zoom oder Teamspeak ... in der Gruppe zum Gebet treffen.
Veröffentlicht von: @herbstroseLassen wir uns von unserer Angst überrollen oder vertrauen wir auf Christus?
Ich tue alles, was in meiner Mcht steht, um mich selbst und meine Mitmenschen zu schützen - alles darüber hinaus überlasse ich Gott.
So halte ich es eigentlich immer in Notlagen - es macht mich zwar nicht unbedingt zu einer coolen Socke, die haushoch über allem steht. Aber es hilft mir dabei, nicht vor Angst durchzudrehen.
Veröffentlicht von: @derbuntschnabelWarum sind wir an Jesus Gläubige so furchtsam? Hat uns die Krise überrollt? Was bewegt uns?
Ich sehe das nicht, dass Gläubige oder Nichtgläubige besonders furchtsam wären.
Für die Situation, die wir jetzt haben, gibt es keine Blaupause. Es ist für die, die Verantwortung tragen, sehr schwer, verschiedene Gesichtspunkte abzuwägen und das Beste für das Land zu tun.
Ich bin eher stolz darauf, in einem Land zu leben, das Rücksicht auf Leben und Gesundheit besonders der Schwachen nimmt. Wo Pflegebedürftige (jedenfalls bis jetzt) nicht einfach im Stich gelassen werden und einsam sterben, wie z.B. in Spanien geschehen. Ich bin stolz darauf, dass unser Land es sich Einiges kosten lässt, für alle da zu sein. Und ich sehe den Aufruf an Christen und alle Mitbürger eher dahingehend, zusammenzuhalten und diese Krise und ihre Folgen zu meistern.
Veröffentlicht von: @polyglottWo Pflegebedürftige (jedenfalls bis jetzt) nicht einfach im Stich gelassen werden und einsam sterben,
Die jetzige Situation, bewirkt schon, dass alte Menschen einsamer sterben, wenn Angehörige nicht oder fast nicht mehr ihre Schwerkranken im Altenheim / Krankenhaus besuchen dürfen. Das menschliche Leben ist mehr als nur medizinische Versorgung.
Dies ist für mich ein wichtiger Kritikpunkt: dass wir die gesamtgesellschaftliche Folgen unserer Maßnahmen nicht genügend beachten.
Veröffentlicht von: @derbuntschnabelDies ist für mich ein wichtiger Kritikpunkt: dass wir die gesamtgesellschaftliche Folgen unserer Maßnahmen nicht genügend beachten.
Wer ist "wir"?
Und, die Verantwortlichen beachten die gesamtgesellschaftlichen Folgen, bisher war nur kaum ein anderes Handeln möglich als bisher geschah.
Hätte man die Infektionszahlen einfach weiter ansteigen lassen, wären die Pflegebedürftigen noch viel einsamer als jetzt. Dann wären alle 24h-Kräfte aus Angst weg und auch die Pflegekräfte aus den Altenheimen wie in Spanien.
Dann hätten viele schwer Erkrankte, die nichts mit Corona zu tun haben, im Krankenhaus nicht mehr behandelt werden können wegen Überfüllung.
Wie man es auch immer macht:
Infektionsschutz oder nicht - Beides hat gravierende Folgen.
Und ich maße mir nicht an, es besser zu wissen, als die, deren Verantwortung es ist zu bewerten und zu entscheiden.
Außerdem gibt es viele Menschen, die gerade Vieles daran setzen, dass Pflegebedürftige noch Kontakt zu Angehörigen haben: über WhatsApp, am Fenster...
Veröffentlicht von: @derbuntschnabelDie jetzige Situation, bewirkt schon, dass alte Menschen einsamer sterben, wenn Angehörige nicht oder fast nicht mehr ihre Schwerkranken im Altenheim / Krankenhaus besuchen dürfen.
Die "Begleitung in der letzten Lebensphase" ist ausdrücklich vom Besuchsverbot ausgenommen. Sterbende dürfen von Geistlichen, Hospizhelfern und Angehörigen besucht werden.
Ein Problem ist hier eher die vielerorts fehlende Schutzausrüstung, damit solche Besuche nicht zur Gefahr werden.
Ich antworte anonym, Susanne62, Du weißt, wer schreibt.
Hospiz war angeplant für mich, der Vertrag schon geschlossen.
Das Isolationsgebot aber veränderte alles. Nun bin und bleibe ich doch zuhause - sicher Belastung für alle mehr und mehr (obwohl es mir noch einigermaßen geht).
Liebe und Nähe wurde über alles gestellt.
Ich bin sehr dankbar.
Sei gesegnet und vom Herrn getragen.
Veröffentlicht von: @polyglottFür die Situation, die wir jetzt haben, gibt es keine Blaupause. Es ist für die, die Verantwortung tragen, sehr schwer, verschiedene Gesichtspunkte abzuwägen und das Beste für das Land zu tun.
Richtig - mehr als "auf Sicht fahren" kann im Moment niemand. Und dafür haben sie es bis jetzt nicht schlecht gemacht. Gerade jetzt bin ich froh und erleichtert von Angela Merkel regiert zu werden und nicht von Bolsonaro, Trump oder Orban.
Veröffentlicht von: @polyglottIch bin stolz darauf, dass unser Land es sich Einiges kosten lässt, für alle da zu sein.
Ich auch. Mich hat das einigermaßen positiv überrascht und es lässt darauf hoffen, dass die Folgewirkungen des Shutdowns doch einigermaßen erträglich sein werden.
Veröffentlicht von: @polyglottUnd ich sehe den Aufruf an Christen und alle Mitbürger eher dahingehend, zusammenzuhalten und diese Krise und ihre Folgen zu meistern.
Auch das empfinde ich als großes Glück im Unglück.....es ist einerseits gut, helfen zu können, anderseits ist es für mich auch ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass ich im Fall häuslicher Quarantäne nur im Pfarrbüro anrufen muss, damit jemand für mich einkaufen geht, wenn ich etwas brauche.
Wir schaffen das!
Auch das empfinde ich als großes Glück im Unglück.....es ist einerseits gut, helfen zu können, anderseits ist es für mich auch ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass ich im Fall häuslicher Quarantäne nur im Pfarrbüro anrufen muss, damit jemand für mich einkaufen geht, wenn ich etwas brauche.
Wir schaffen das!
So ist das bei uns auch. Im Fall des Falles reicht eine kurze Mitteilung in der Whatsappgruppe oder an die Gemeindeleitung.
Veröffentlicht von: @derbuntschnabelMich erschreckt in diesen Tagen weniger die Corona-Pandemie, sondern vielmehr, wie leicht es ist auf Grund einer solchen Vorgabe, Grundrechte des Menschen einzuschränken. Sogar das Treffen zum gemeinsamen Gebet ist verboten. Und wir Christen applaudieren dazu. Hier wir deutlich, wer unser Messias ist: Jesus oder ein Anti(Anstatt)Christus.
Mich erschreckt mehr, dass Du die konsequente Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes für antichristlich hältst. Dass ich überhaupt so häufig im Internet über solche absurden Ansichten stolpere, dass man uns das Osterfest verbieten würde, dass das Ganze nur ein Vorwand wäre, um uns unserer Grundrechte zu berauben, dass es nur darum ginge, das Bargeld abzuschaffen etc.. Besonders schlimm finde ich diejenigen, die einfach normal wie bisher weitermachen wollen (Stichwort: Herdenimmunität) und dafür den Tod von Millionen Menschen in Kauf nehmen. An einer Stelle las ich etwas von "natürlicher Auslese". Es ist diese Menschenverachtung und Herzlosigkeit, die ich nicht nachvollziehen kann. Vor allem, wenn sie von Christen kommt.
Veröffentlicht von: @nonconformistadass Du die konsequente Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes für antichristlich hältst.
Geht um Einhaltung oder um Auslegung? Hier in D scheint politisch inzwischen alles alternativlos zu sein. Es gibt sicherlich einen moderaten Weg als den, den wir gerade gehen. Nach dem Motto viel, hilft viel.
Veröffentlicht von: @nonconformistaStichwort: Herdenimmunität
Solange wir keinen Impfstoff haben oder Gott ein Wunder tut, bleibt nur der Weg der Herdenimmunität (schlimmer Begriff), es ist nur die Frage in welchem Zeitraum. Bei der jetzigen Ausbreitungsgeschwindigkeit von ca. 5000 pro Tag brauchen wir Jahre. Kann dies das Ziel sein? Was passiert nach dem Exit? Ohne vernünftige Strategie nur Chaos. Wenn schon Vernunft an erster Stelle, dann auch richtig. Der jetzige Weg ist ziellos und angstbesetzt.
Wir haben in einer Woche mehrmals die Intensität erhöht ohne je überprüfen zu können, ob der eingeschlagene Weg richtig ist.
Politik braucht viele gute Berater und Virologe sind nur einer, andere Disziplinen bringen andere Aspekte.
Wohin der moderate Weg geht, sieht man an Schweden.
Du als Christ hast übrigens die Aufgabe, dich der Obrigkeit unterzuordnen. (Röm. 13). Und du hast die Aufgabe, für deine Obrigkeit zu beten. Tust du das?
Veröffentlicht von: @derbuntschnabeles ist nur die Frage in welchem Zeitraum.
Ja, und hier möchte ich gern in Deutschland keine italienischen oder chinesischen Bedingungen haben.
Die Krankenhäuser haben nun mal nicht unendlich viel Kapazitäten. Da ist jeder Corona-Intesivpatien weniger gut. Und Zeit für gute Vorbereitung der Krankenhäuser und Ausrüstung mit Geräten sollte auch nicht verachtet werden.
Veröffentlicht von: @derbuntschnabelWas passiert nach dem Exit?
Da es hier noch keine greifbaren Lösungen gibt, ein Grund mehr das Kontaktverbot aufrecht zu erhalten.
Sofern du gute und realistische Ideen hast, ohne das dabei ein paar Millionen Menschen sterben, kannst du diese ja einbringen.
…dann ist es das einzig faire keinem zu helfen.
Diese - und wahrscheinlich jede - Pandemie ist zu groß für jedes Gesundheitssystem. Wenn 20% erkranken, dann wird man nicht allen helfen können. Wonach soll man dann entscheiden, wem man hilft und wem nicht?
Und, ja, die Herdenimmunität ist die einzige auf Dauer tragfähige Lösung.
Aber wir sind ja gar nicht in dieser Situation. Das Risiko zu erkranken nicht gleich verteilt. Die Risikogruppen sind identifiziert: Alte und Vorerkrankte.
Gegenwärtig müssen 80% ihre wirtschaftliche Zukunft aufs Spiel setzen, damit 20% nicht erkranken. Angesichts der Risikoverteilung muss man sogar sagen: Diejenigen 80%, die ihr Leben noch vor sich haben, sollen ihre wirtschaftliche Existenz riskieren für diejenigen, die ihr Leben lang den Wohlstand genießen konnten.
Würde man dagegen nur die Risikogruppen isolieren, so könnten die anderen normal weiterleben, weiterarbeiten und die Herdenimmunität aufbauen. Und für diejenigen, die erkranken, obwohl sie keiner Risikogruppe angehören dürften die Kapazitäten des Gesundheitswesens dann noch reichen.
Und isolieren bedeutet nicht: ab ins Camp. Da kann man durchaus Regelungen finden, die für alle akzeptabel sind. So könnten beispielsweise Zeiten reserviert werden, in denen nur die Risikogruppen aus dem Haus gehen dürfen - und alle anderen daheim bleiben. Auch das wäre Solidarität, hätte aber weniger wirtschaftlichen Schaden zur Folge.
Wäre das Risiko zu erkranken dagegen gleich verteilt, dann meine ich, dann sollte man, wenn man nicht allen helfen kann, wirklich keinem helfen.
Der Tod ist eine Realität des Lebens, die wir akzeptieren müssen. Wir drücken uns in der westlichen Welt nur allzu gerne davor.
So richtig durchkalkuliert mit allen Konsequenzen hast du das aber nicht, richtig?
Die Isolation der Risikogruppen müsste noch viel stärker und intensiver sein als es jetz bereits der Fall ist. Und "keinen" zu retten, wenn man ein paar retten könnte... das ist so, als wenn man auf der Titanic gar keine Rettungsboote benutzt hätte und alle zusammen untergegangen wären. Scheint mir nicht gerade eine sinnvolle Lösung zu sein.
Veröffentlicht von: @lucan-7das ist so, als wenn man auf der Titanic gar keine Rettungsboote benutzt hätte und alle zusammen untergegangen wären. Scheint mir nicht gerade eine sinnvolle Lösung zu sein.
Wie bei der Titanic sollte es ja genau nicht laufen, war nicht gerade fair damals…
Der Junge an Strand
Veröffentlicht von: @groesste-liebeWäre das Risiko zu erkranken dagegen gleich verteilt, dann meine ich, dann sollte man, wenn man nicht allen helfen kann, wirklich keinem helfen.
Der Tod ist eine Realität des Lebens, die wir akzeptieren müssen. Wir drücken uns in der westlichen Welt nur allzu gerne davor.
Ein älterer Mann beobachtete einen kleinen Jungen nach einer starken Flut am Strand. Das Ufer war übersät mit gestrandeten Fischen, die das Meer auf dem Trockenen zurück gelassen hatte.
Immer wieder bückte sich der Junge und warf etwas zurück ins Meer.
Der Alte ging auf den Jungen zu und sah, wie dieser immer wieder einen Fisch aufhob ,um ihn zurück ins Meer zu werfen.
" Was machst du da, Junge", fragte er diesen.
" Es sind doch viel zu viele Fische! Die kannst du doch nicht alle retten!"
" Stimmt", sagte der Junge, bückte sich erneut , hob einen Fisch auf und beförderte ihn zurück ins rettende Wasser, " diesen hier aber schon!"
Ich halte deine Sichtweise für völlig daneben.
Sie vergweigert sich dem Leben und den immer wieder anfallenden Entscheidungen, die unser Leben mit sich bringt.
Was auf den ersten Blick gerecht aussieht, ist bei genauerem Blick zutiefst sich dem Leben verweigernd!
Aber deine Sicht birgt auch in sich die Zerrissenheit, denen sich angesichts der Katastrophe Ärzte ausgesetzt sehen können.
Das möchte ich dir zugute halten.
Veröffentlicht von: @irrwischAber deine Sicht birgt auch in sich die Zerrissenheit, denen sich angesichts der Katastrophe Ärzte ausgesetzt sehen können.
Das möchte ich dir zugute halten.
Danke.
Es macht schon einen Unterschied, ob man das aus der Sicht des Helfers oder der Sicht des Notleidenden betrachtet.
Aus der Sicht des Helfer möchte man so vielen wie möglich helfen.
Aus der Sicht des Notleidenden stellt sich aber die Frage: "Warum denen und nicht mir?"
Veröffentlicht von: @groesste-liebeAus der Sicht des Notleidenden stellt sich aber die Frage: "Warum denen und nicht mir?"
Was macht den Notledenden denn so sicher, dass er nicht zu den Fischen gehört, die der Junge ins Meer zurück befördert?
Wenn der Ältere noch mithelfen würde, wäre seine Chance noch doppelt so groß!
Mich erschreckt in diesen Tagen weniger die Corona-Pandemie, sondern vielmehr, wie leicht es ist auf Grund einer solchen Vorgabe, Grundrechte des Menschen einzuschränken. Sogar das Treffen zum gemeinsamen Gebet ist verboten. Und wir Christen applaudieren dazu. Hier wir deutlich, wer unser Messias ist: Jesus oder ein Anti(Anstatt)Christus.
Was für ein Blödsinn! Weil wir durch das Kontaktverbot dafür sorgen dass weniger Leute sterben, folgen wir einem Antichrist? Spinnst Du?!
Es ist vom TE natürlich überspitzt formuliert, aber bedenklich finde ich schon auch,
a) wie schnell hier die Freiheit auf Religionsausübung ausgehebelt wird,
b) wie viele Christen das selbst befürworten, fordern, bejubeln.
Gerade in einer Situation wie der aktuellen bräuchte man mehr Gottesdienste, mehr Gebet etc.
Einen guten Kommentar dazu von Birgit Kelle findest du unter http://www.kath.net/news/71240
Veröffentlicht von: @pankratiusGerade in einer Situation wie der aktuellen bräuchte man mehr Gottesdienste, mehr Gebet etc.
Du erinnerst dich hoffentlich daran, wohin das in Südkorea geführt hat...?
Es geht hier nicht um eine Einschränkung der Religionsfreiheit - das ist nur ein notwendiger Teilaspekt des Ganzen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Du erinnerst dich hoffentlich daran, wohin das in Südkorea geführt hat...?
Hat sich das Virus dort primär über Gottesdienste verbreitet?!
Veröffentlicht von: @lucan-7Es geht hier nicht um eine Einschränkung der Religionsfreiheit
Grundgesetz Artikel 4 Absatz 2:
"Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."
Ist das etwa aktuell nicht eingeschränkt?
Veröffentlicht von: @lucan-7das ist nur ein notwendiger Teilaspekt des Ganzen.
Das ist die Frage, ob und wozu das notwendig ist.
Veröffentlicht von: @pankratiusHat sich das Virus dort primär über Gottesdienste verbreitet?!
Unter anderem auch.
Veröffentlicht von: @pankratius"Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."
Klar können wir unsere Religion ausüben. Zwar z.Zt. nicht wie gewohnt.
Aber es gibt viele andere Möglichkeiten. Verboten sind die nicht.
Eine gute Möglichkeit ist doch schon die Aktion, Deutschland betet gemeinsam mit Johannes Hartl.
Veröffentlicht von: @sternenblueteUnter anderem auch.
Danke für den Link. Das hatte ich nicht mitbekommen.
Dazu dann aber bitte auch den Hintergrund dieser Infektionen:
In 2020, the South China Morning Post reported that it had been the centre of a cluster of COVID-19 infections, claimed to have been caused by spraying salt-water into followers' mouths, under the belief that this would protect them from the virus. Around 70 devotees were tested positive after the spraying of the salt water and the incident caused a sudden spike in coronavirus cases in South Korea.
https://en.wikipedia.org/wiki/River_of_Grace_Community_Church
Veröffentlicht von: @sternenblueteKlar können wir unsere Religion ausüben. Zwar z.Zt. nicht wie gewohnt.
Aber es gibt viele andere Möglichkeiten. Verboten sind die nicht.
Es entfällt in jedem Fall die Heilige Messe, "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" (Lumen Gentium). Das ist schon eine erhebliche Einschränkung.
Veröffentlicht von: @sternenblueteEine gute Möglichkeit ist doch schon die Aktion, Deutschland betet gemeinsam mit Johannes Hartl.
Zum beten brauche ich Johannes Hartl nicht.
Veröffentlicht von: @pankratiusEs entfällt in jedem Fall die Heilige Messe, "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" (Lumen Gentium). Das ist schon eine erhebliche Einschränkung.
Ja, ist es. Aber z.Zt. ist doch unser ganzes Leben erheblich eingeschränkt. Es kann doch nicht sein, dass alle Veranstaltungen abgesagt werden müssen, viele Menschen im Homeoffice arbeiten, Kurzarbeit leisten,
Mindestabstände einhalten, jedoch die Kirchen ganz normal ihren
Gottesdienst halten. Wie soll man das vermitteln? Da sammeln sich dann die Leute als gebe es keine Ansteckungsgefahr?
Veröffentlicht von: @pankratiusZum beten brauche ich Johannes Hartl nicht.
Nein, aber allein, dass diese Aktion so offen in vielen Medien beworben wird, zeigt doch, dass wir unsere Religion frei ausüben dürfen.
Veröffentlicht von: @sternenblueteDa sammeln sich dann die Leute als gebe es keine Ansteckungsgefahr?
Aber gerade in Gottesdiensten könnte man doch gut auf Mindestabstände etc. achten, da so viele Leute ja leider nicht mehr in die Kirche gehen.
In den meisten Sonntagsmessen wäre es wohl kein Problem, immer 1.5 - 2.0 m Abstand zu halten. Weihwasserbecken wurden ja schon vor dem Versammlungsverbot geleert, Friedensgruß untersagt (der sowieso überflüssig ist), zum Kommunionempfang besteht ja auch keine Pflicht ...
Naja, so leer die meisten Kirchenbänke sind mag das okay sein. Da kann man oft großzügig sich verteilen. Aber in Freikirchen geht das bei der Masse nicht so.
😉
M.
Deshalb schrieb ich ja: mehr Gottesdienste anbieten. Dann verteilt es sich.
Das Problem ist, das Virus hält sich lange auf Oberflächen wie Türklinken usw.
Da geht es nicht unbedingt um dem Sitznachbar.
Und weißte wie viele Oberflächen es gibt? Und wenn Kinder kommen, die Verteilen es und dann kommen ältere oder Vorerkrankte? Willste deine Kirche noch leerer sehen?
Max
Nachtrag vom 07.04.2020 1709
https://www.swr.de/swr2/wissen/so-lange-ueberlebt-das-corona-virus-auf-oberflaechen-100.html
Du hast den Artikel, den du verlinkt hast, aber schon auch gelesen? Selbst in einem Haushalt mit vielen hochinfektiösen Leuten konnten keine lebenden Viren auf Oberflächen gefunden werden. Es ist generell kein Fall einer Infektion über Gegenstände bekannt.
Ich finde das völlig daneben ,was du hier für Gerüchte und falsche Info verbreitet.
Bist du jetzt Virologe?
Pankratius hat dir das auch mitgeteilt.
Ich bitte um Unterlassung!
Für eine Ansteckung über Oberflächen braucht man genügend Viren
Laut der vorab veröffentlichten Studie könnten einzelne Viren an der Stange bis zu 72 Stunden überleben. Die meisten Viren würden aber schon vorher inaktiviert werden – also weniger als 72 Stunden. Nur wenn genügend Viren überleben, kann sich ein Mensch anstecken. Nur dann kann sich das Virus im Rachen und in der Nase ausbreiten. Wie viele Viren für eine Ansteckung überleben müssen, weiß man noch nicht.
Die Ergebnisse der vorab veröffentlichten Studie halten deutsche Virologen für glaubwürdig. Analysen von anderen Coronaviren kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Wissenschaftler aus Asien konnten das Erbgut des neuen Coronavirus sogar an mehreren Stellen in Krankenhauszimmern nachweisen.
Also, weiterhin
Hände waschen
Nicht in Gesicht fassen
Abstand halten
😊
Nice Day!
M.
Ignoranz und dann auch noch Befehle geben.Ich fass es nicht🤮👎
Es gibt keinen Grund, sich im Ton zu vergreifen.
Ich sehe keine Befehle, sondern einen Hinweis auf einfache Hygieneregeln.
Und ich sehe sehr wohl Befehle von einem meriadoc?!
Ich fasse mir ins Gesicht so viel wie ich möchte! Z.B.
Wieso antwortest du jetzt für ihn?
Ich antworte nicht für ihn. Auch sehe ich keine Befehle. Mir fällt nur auf, dass du ziemlich unsachlich reagierst. Du bist hier der mit dem Befehlston. Deine PN an mich schießt ebenfalls deutlich über das Ziel hinaus.
Außerdem bist du nicht in der Position, mir vorzuschreiben, auf welchen Post ich wie zu reagieren habe.
Natürlich antwortest du für ihn!
Natürlich gibt er Befehle.Er schreibt im "Imperativ",das ist Befehlsform!
Du möchtest gern alles verdrehen.
Sorry, aber deine Kristallkugel hat einen Riss.
Sorry,ich besitze keine Kristallkugel?!
Soviel zum Thema, dass du mir nicht mehr antworten willst.
Lalalala
Bruder Jakob Bruder Jakob schläfst du noch schläfst du noch.... ? Hörst du nicht Sams Geschreiiii
Schönen Abend, hab jetzt Feierabend... Gääähn
Mit solchen Geschwätz kann ich leider nichts anfangen.
Bye
Man muss kein Virologe sein, Ahnung von Hygiene zu haben reicht.
Es ist tatsächlich so, dass Viren an Oberflächen überleben und so auch übertragen werden können.
Man muß sehr wohl Virologe sein,um zu beweisen,wie und wo und wie lange sich genau dieser oder jener Virus hält!!!
Mit irgendwelcher Hygiene hat das null zu tun,wenn nach einem oder 10 Mal abwischen an gleicher Stelle wieder was entsteht.
Ist doch logisch.
Leichtsinn
Nein, das ist nicht logisch. Es gibt zahlreiche Studien, aufgrund derer ein Hygieneschutzgesetz erstellt worden ist. Auf jeder Fortbildung zu diesem Gesetz sind auch die Hintergründe ein großes Thema.
Wenn du eine Türklinke anfasst, auf der sich zuvor ein kleines Krönchen niedergelassen hat und dir anschließend ein Krümel zwischen den Zähnen entfernst oder in der Nase popelst, freut sich das kleine Coronavirus über den neuen gastfreien Wirt.
Also bitte: jammere nicht rum, wenn dich dieser Leichtsinn das Lebrn kostet.
Das ist mir völlig egal und hat in meinem Leben keine Relevanz.
Ich denke du projezierst hier dein Gedankengut auf mich!
Auch hier nochmal: du stellst unhaltbare Behauptungen auf.
Veröffentlicht von: @sam7Mit irgendwelcher Hygiene hat das null zu tun,wenn nach einem oder 10 Mal abwischen an gleicher Stelle wieder was entsteht.
Viren "entstehen" nicht auf Türklinken und können sich dort auch nicht vermehren.
Ich sehe da auch keine Gefahr.
Verstehe die Panikmache hier auch nicht.
Ich sehe keine Panikmache, nur Leute, die in einer Blase leben.
Veröffentlicht von: @sam7Ich sehe da auch keine Gefahr.
Das habe ich nicht geschrieben. Ich führe immer Desinfektionsmittel bei mir.
Nur weil Viren sich nicht vermehren können heisst das ja nicht, dass sie nicht vorhanden sind. Man sollte die Dinge schon realistisch sehen.
Und das Leben deiner Mitmenschen sollte dir nicht egal sein.
Das hat auch keiner behauptet. Aber sie können dort bis zu 72 Stunden überleben.
Was meinst woher die alten in den Heimen den Virus herbekommen haben. Viele sind in ihren Zimmern gestorben. Eben wegen Schutzanzüge. Nicht nur wegen Mundschutze.
Mein Vater bekam mal einen Keim im Krankenhaus. Der musste wochenlang isoliert werden. Der kam nicht über die Atemluft.
M.
Es ist bislang wohl umstritten, wie groß die Ansteckungsgefahr über Gegenstände ist. Aber die Chance ist gegeben, deshalb sollte man lieber etwas zu vorsichtig als leichtsinnig sein, keine Frage.
Aber gerade in Gottesdiensten könnte man doch gut auf Mindestabstände etc. achten, da so viele Leute ja leider nicht mehr in die Kirche gehen.
Gerade in Gottesdiensten ist bei uns Abstand halten nicht möglich. Dazu müssten wir anbauen. Bei uns ist es jeden Sonntag voll, nicht nur an Heiligabend.
Nun, wenn deine Kirche so schlecht besucht ist, dass dort 2m Abstand möglich ist, ist das schön für euch. In vielen Kirchen geht das nicht.
Das geht leider nicht in allen Gottesdiensten. Wie soll man das kontrollieren, wo es funktioniert und wo nicht. Ich glaube keiner der leitenden Personen hat sich diese Entscheidung leicht gemacht.
Mehr Gottesdienste anbieten ist für manchen Pfarrer auch nicht möglich, da sie oft weite Wege zu verschiedenen Gottesdiensten an einem Vormittag haben.
Hoffen wir das diese Situation bald vorbei geht.
Die Heilige Messe und andere Gottesdienste fallen zwar aus, wenn man sie als Vor-Ort-Veranstaltung betrachtet.
Gib einfach mal bei youtube "Heilige Messe live" ein. Da ist bestimmt auch eine für dich dabei.
Salzwasser enthielte Coronaviren? soll man das so lesen?
Da war wohl eher der Sprayer infiziert und kam den Leuten beim Sprayen zu nah.
Kirchen als Verbreitungsorte
Hat sich das Virus dort primär über Gottesdienste verbreitet?!
Sternenblüte hat ja schon auf „Patientin 31“ hingewiesen, der man alleine mindestens 70 Ansteckungen nachweisen konnte und etwa 60% der Infizierten in Südkorea auf ihre Kirche zurückzuführen sind (Stand mitte März).
Dass das Elsass in Frankreich der Infektionsherd Nr. 1 ist, lässt sich vor allem auf eine Versammlung einer Freikirche in Mulhouse zurückführen (Link, obwohl während der Veranstaltung kein Teilnehmer Symptome gezeigt hat (was ja das tückische an diesem Virus ist). Diese Veranstaltung ist auch Ursprung für viele Infektionen in Luxemburg, der Schweiz und BaWü.
In Heinsberg war‘s der Karneval, in Ischgl das Kitzenloch, in Bergamo und Valencia das Fußballspiel der beiden Vereine gegeinander, in Indien sind es oft religiöse Veranstaltungen...
Es zeigt sich einfach, dass Ansammlungen von Leuten ein enormes Infektionspotential bieten. (Da ich Tontechniker bin leide ich da auch persönlich drunter.)
Meine Gedanken zu dem Kommentar von Birgit Kelle
Unsere Pfarrer sind auch nicht glücklich über die Situation,
sehen aber, dass wir in einer ernsten Situation, was Krankheit
anbetrifft, sind.
Nunja, auch vor der Krise war die Betreuung bei sterbenden
schon sehr gering. Zumindest habe ich hier das so erlebt.
Auch ist es einfach einen erweiterten Suizid auf geschlossene
Kirchen zu schieben. Bei offenen passiert so etwas nicht?
Unsere Kirchengemeinde versorgt uns gut mit Andachten und Gottesdiensten z.B. über youtube.
Es ist vom TE natürlich überspitzt formuliert
Das ist Mal sowas von untertrieben.
Also, ich persönlich genieße das alles im Moment in vollen Zügen. Ich danke Gott für den Nebeneffekt - Entschleunigung.
Max
Starke Worte!
Veröffentlicht von: @pankratiusa) wie schnell hier die Freiheit auf Religionsausübung ausgehebelt wird,
Mein Christsein ist nirgendwo ausgehebelt.
Lediglich Gottesdienste wurden wegen Menschenansammlungen und dadurch erhöhte Infektionsgefahr für eine Weile nicht mehr gestattet.
Aber noch nie war es leichter, an Gottsdiensten teilzunehmen wie gerade jetzt.
Durch Fernsehen,auf Yuotube, durch Streaming.
Auch das praktisch gelebte Christsein kann mehr denn je gelebt werden.
Durch Gebete, ich verstehe nicht, wo diese untersagt sind.
Durch mutmachende Postings hier
Durch Mails oder whatsapp
Durch einen Brief oder eine Karte
Durch praktische Hilfe wieeinkaufen für gefährdete Menschen.
Hilfsangebote an Bauern als Erntehelfer oder sonstige Hilfen.
Hilfsangebote an Krankenhäuser und Pflegestationen.
Und was der Dinge mehr sind!
Veröffentlicht von: @pankratiusbedenklich finde ich schon auch,
a) wie schnell hier die Freiheit auf Religionsausübung ausgehebelt wird,
Ich sehe nicht, dass mein Recht auf Religionsausübung ausgehebelt wird - es gibt ein Verbot von öffentlichen Veranstaltungen, das auch für Gottesdienste gilt. Und so schmerzlich ich schon die Messe am Palmsonntag vermisst habe und so sehr mir erst recht die Gottesdinste an den Kar- und Ostertagen fehlen werden: ich finde das in Ordnung.
Denn gerade diese Gottesdienste sind ja immer sehr voll - da muss man nicht mal Virologe sein um das Grausen zu kriegen.
Dem Virus ist es doch drissegel, welcher Art eine Veranstaltung, bei der alles dicht an dicht steht oder sitzt, ist.
Aber nichts und niemand hindert mich, zu beten, in der Bibel zu lesen und Radio-, Fernseh- und Onlinegottesdienste mitzuverfolgen.
Veröffentlicht von: @pankratiusb) wie viele Christen das selbst befürworten, fordern, bejubeln.
Ja, klar. Kann es etwas Wichtigeres als den Schutz von Menschenleben geben?
Veröffentlicht von: @pankratiusGerade in einer Situation wie der aktuellen bräuchte man mehr Gottesdienste, mehr Gebet etc.
Das sehe ich auch so - und es ist auch nicht verboten. Einem so jungen und intelligenten Menschen wie dir muss man sicher nicht erklären, auf welche Weise man das bewerkstelligen kann.
Nachtrag vom 07.04.2020 2038
Sorry, ich habe mich vertippt: dem Virus ist das drissegal
Veröffentlicht von: @pankratiusGerade in einer Situation wie der aktuellen bräuchte man mehr Gottesdienste, mehr Gebet etc.
Bloß nicht. In Korea waren es Gläubige (christliche Sonder?gemeinschaft), die für einen massiven Ausbruch gesorgt haben. Im Elsaß waren es ebenfalls Gläubige (Freikirchler-Treffen) und in Israel auch (da sind es Ultraorthodoxe).
Reichen nicht diese Beispiele, um sich ganz klar für "online Gemeindetreffen" auszusprechen?
Wobei...macht nur, dann weiß man wenigstens, dass es einiges an Egoismus unter dem Deckmantel des Glaubens gibt. Denen geht es nur drum selbst heilig zu sein, auch über die Leichen der Mitmenschen... sicher, dass Gott sowas belohnt? Ist er wirklich so ein Trottel?
Ich stimme dir und Frau Kelle vollkommen zu.
Schon einmal was von Nächstenliebe gehört?
So toll Gebetstreffen auch sein. Dort das Virus zu verbreiten ist nicht sehr Lieb.
Und Gesundheit ist kein Götze, sondern ein Ziel, dem ich gern mit Gott zusammen entgegen gehen.
Du sollst nicht töten
owt