Zu viel Gesang im kirchlichen/christlichen Umfeld - wem geht es noch so?
Hallo zusammen,
und zwar fällt mir immer mehr auf, dass mich bei christlichen Veranstaltungen, Gottesdiensten, usw. zunehmend die starke Fixierung auf den gemeinsamen Gesang stört. Ich singe überhaupt nicht gerne & finde es schade, dass das einen so großen Teil des Gottesdienstes o.Ä. einnimmt.
Nicht, dass ich Musik an sich nicht mag, ganz im Gegenteil, aber oftmals denke ich mir, es würde eine leise klassische Musik, z.B. Klaviermusik im Gottesdienst als Hintergrundmusik vollkommen ausreichen - verbunden mit beispielsweise mehr Impulsen aus der Bibel, mehr Meditation, mehr gemeinsamer Austausch...
Ganz habe ich den Besuch von kirchlichen Veranstaltungen noch nicht aufgegeben, aber ich spüre mehr & mehr, dass mir das mehr Kraft zieht als gibt; ich finde es für mein Glaubensleben umso viel schöner & bereichernder, mich in eine leere Kirche zu setzen, dort die Stille zu genießen oder draußen zu meditieren.
Bitte diesen Thread nicht als Angriff sehen, an alle die, die gerne singen, für diejenigen freut mich das 🙂
Mich würde mal interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht.
Viele Grüße
@coffeeandbible Ich denke es kommt sehr darauf an, in welcher Kirche/ Gemeinde man ist, das lässt sich nicht pauschalisieren. Bei uns in der ev. Kirche wird eher heutzutage weniger gesungen (3 bis max. 5 Lieder), was natürlich auch daran liegen kann dass der Gottesdienstbesuch hier in Mecklenburg ohnehin ein Drama ist. Wenn in einer großen ev. Kirche nur 5 oder 10 Leute sitzen, dann kann man ja auch nicht viel singen.
In anderen Gemeinden wird dagegen viel gesungen, am meisten sicher in Freikirchen mit eher charismatischer Prägung.
Dir alles Gute! Nelagrüße