Zum Fremdschämen
Hi,
heute um TV gesehen.
Evangelikale in den USA.
Geld, Geld, Geld,Geld
Die vielen „christlichen“ Veranstaltungen. Geschäfte hier und da.
Ach Leute, ich schäme mich so sehr.
M.
Nachtrag vom 09.03.2021 0043
Hier anbei, dieser Gruselfilm. https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/bibeltreue-supermacht-evangelikale-in-den-usa-100.html
den ehemaligen, von Washington, in 2020
lebt in einer bescheidenen 43 Millionen Dollar Penthouse Wohnung
andere können das auch 😊
Veröffentlicht von: @alf-melmacandere können das auch 😊
Sicher können das andere auch. Wenn die Katholiken das mitmachen und spenden, warum nicht. Der Papst z.B. residiert im Gästehaus. Das ist etwas bescheidener. In Limburg wollten die Mitglieder der Diözese den Prunk von Bischof Tebartz-van Elst nicht mitmachen, auch gut.
hallo,
ich schäme mich auch, verstecke mich vor Gott, wie Adam......
Weil ich auch nicht so viel besser bin.
Auch ich sammle Schätze auf Erden, lebe nicht immer so, wie Jesus
gelebt hat. Auch ich habe schon homosexuelle Menschen verachtet.
Auch ich gehe nicht immer auf neue Menschen so, bleibe in meinem
alten Trott hängen, rede so, wie die Mehrheit auch redet.
Auch ich richte Menschen, weiß gerne alles besser, möchte immer
recht haben.
Auch ich lebe nicht immer in der Liebe, so wie es Jesus getan
hat. Gott geliebt, seinen guten Vater im Himmel, mich selbst lieben
und annehmen, auch andere Menschen lieben, sogar meine Feinde.
Auch ich kann nicht immer vergeben.
Dafür schäme ich mich, so wie es ist, ist es nicht ok. Und wenn andere
Menschen meine Unvollkommenheit sehen, schmerzt es mich.
Doch ich möchte auch öffentlich gesehen und gesehen werden,
meine guten Seiten.............
Und ich würde mich gerne manchmal wie Adam am liebsten
verstecken,vor Gott und den Menschen.
Doch Gott hat sich in Jesus nicht versteckt. Und er wünscht sich mich
als ein freies Gegenüber. Das ich Seine Gnade am Kreuz
von Golgatha für mich annehmen kann, darf.............
Und ich soll nicht so viel auf die anderen Menschen schauen, die
sich Christen nennen. Nicht ich habe zu richten, sondern Gott.
Es genügt, wenn ich mich mit meinem eigenen Verhalten ehrlich
vor Gott auseinander setze. Meine eigene Scham und meine eigenen
Schuldzuweisungen hängen da eng zusammen. Es geht auch um
meine verletzte Würde durch andere Menschen/Christen.
Sind die anderen Christen dafür verantwortlich, oder ich selbst.
Gott fragt mich, wo bin ich, und wie soll ich reagieren.
Ehrlich mit allem was ich bin und habe vor Gott stehen, mit allem
was ich bin und habe aus meinem Versteck kommen.
So gut ich kann, in Beziehung zu meinem guten Vater und Gott
im Himmel zu leben, durch die Gnade...............................
liebe Grüße,
na dich hab ich ja auch lange nicht gelesen ... 😊
Alles gut bei dir/euch und Hundi?
liebe Neubaugoere,
ja, mir und Hund geht es echt gut. Aber dieses Thema hier........
schon letzte Woche, wo es darum ging, das bei Jesus. de zu viel
gestritten wird.................................................
Und der Schreiber wurde sehr abgeblockt. Das empfand ich als
schlimm...........................................................
Oft sehen wir nur unsere eigene Perspektive, nicht mehr die
Perspektive eines andren Menschen. Die Wahrheit ist, ja hier
wird sehr viel gestritten, oft nur um Kleinigkeiten.........................
Wer ist der Beste hier, wer weiß mehr..................................
Die Wahrheit meiner Meinung ist, wir Christen sind kein bieschen
besser, auch ich nicht, wie andere Menschen...
Es geht uns genau so um unsere eigene Ehre.................................
Und in Amerika noch mehr........Christsein ist da mit viel Wertschätzung verbunden, kein Mensch wird wegen seinem Christsein verfolgt, muss leiden, hat keine Probleme im Beruf
usw.
Da ist der Konkurrenzkampf unter den Christen noch größer.
Wer in dieser Leistungsgesellschaft keine Leistung bringt, ist
out. Da musst DU als Christ immer gut drauf sein, keep smiling,
vieles ist aber nicht mehr echt, sondern wird gespielt.
Übermalt, geschminkt.......so wie bei Herrn Trumpp.
Gott möchte aber die Wahrheit, das wir zu unserer Wahrheit stehen,
echt sind. Und Jesus/Gott möchte, das wir wieder sanftmütig und
demütig werden, so wie ER auch ist. Nicht um Macht soll es gehen,
wer kann mehr, wer weiß mehr, wer hat Erfolg, wer ist am Besten
drauf............
Das Wichtigste ist nach wie vor für Gott/Christus die Liebe. Die
Liebe von Gott, die Liebe und Annahme zu uns selbst, und zu
unseren Mitmenschen. Das versuchen zu leben, das ist Herausfor-
derung genug...........
in guten Gedanken für DICH,
liebe Grüße, auch vom Hund...........
Ja, der Umgangston ist nicht immer fein hier. Wir alle fallen immer mal wieder aus der Liebe.
Dürfte ich dich drum bitten, in dem Feld, in welchem du schreibst, nicht am Ende immer einen Absatz zu machen, sondern einfach weiterzuschreiben? Dann erscheint dein Text hinterher auch nicht immer in einzelnen Zeilen, die auch immer noch eine leere Zwischenzeile haben. - Danke. 😊
Veröffentlicht von: @frederick2Wer ist der Beste hier, wer weiß mehr..................................
Die Krankheit der gefallenen Welt. Sie macht auch vor Christen nicht immer Halt. Da ist es immer gut, wenn das Menschen im Blick haben und dafür wie auch für die User beten.
Knuddel den Hund von mir 😊
LG
Danke für die lieben Grüße an Hund.....................................
Hund schämt sich nicht. ..Sich nicht schämen zu müssen scheint für Gott/Jesus ja so was von wichtig für uns zu sein, das ER uns in der Bibel schon auf den ersten Seiten zeigt...
Warum aber schämen wir uns für unser Leben? Gibt es überhaupt ein Leben ohne Schämen..
Wenn ich in der Anfangsgeschichte Gottes mit den Menschen lese, lese
ich von einem Lebensraum der voller Liebe, Annahme und Schutz war, für Menschen und für Tiere.
Schämen war zwar möglich, aber offensichtlich nicht nötig.
Und für was schämen wir uns heute alles. Unseren Körper, unsere Falten, unser Tun, unsre Stellung, unsere Beziehungen, andere Christen usw...................
Müssen wir uns als geliebte Kinder Gottes noch schämen...........
liebe Grüße an dich,
Veröffentlicht von: @meriadocAch Leute, ich schäme mich so sehr.
Warum? Ich habe diese Dokumentation im ZDF auch gesehen, aber sonderlich überrascht hat mich das nicht. Es gab diese religiösen Strömungen in den USA schon in den 80ern.
Das hat mit dem, woran ich glaube und was mir in meinem Leben wichtig ist, überhaupt nichts zu tun.
Mich über alle religiösen Gruppierungen, die ich seltsam oder auch abstoßend finde, zu empören, dazu fehlt mir einfach die Energie.
Tja, so eine Pauschalisierung ist schnell daher gesagt. Und umso mühsamer wieder einzufangen. Ich probier's trotzdem:
Mir gehen eine Menge Aspekte durch den Kopf:
Zum einen gibt es schlechte Beispiele leider auch unter Christen und christlichen Gruppierungen. Zu allen Zeiten. Man denke an Korinth, an Laodizäa. Sein sollte das natürlich nicht. Christen sollten Jesu Wesen widerspiegeln. Geben - dauerhaft - sie ein schlechtes Beispiel, ist das traurig und in der Tat zum schämen.
Dann gibt es da leider auch Prediger, die in der Tat Gottes Namen missbrauchen, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Mit lebendigem christlichen Glauben hat das nichts zu tun, aber es wird halt leider von Außenstehenden den Christen zugeschrieben.
Schließlich muss man fair sein und auch Christen zugestehen, dass sie mal daneben greifen und ein schlechtes Beispiel abgeben. Das sollte nicht sein und soll auch keine Ausrede sein. Aber Jesus ruft nun mal keine Heiligen - die würde er auf der Erde auch nicht finden - sondern Sünder. Und ja, in der Regel verändern sich Menschen dann, kehren um von bösen Wegen, aber wir hören doch mit unserer Bekehrung nicht auf, auf Korrektur und Vergebung angewiesen zu sein.
Schließlich sind da die Journalisten: Zum einen sind oft nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten. Oder schlechte Beispiele. Man stelle sich eine Reportage vor, die einfach unaufgeregtes, geordnetes, vorbildliches Gemeindeleben zeigt. Und so pickt man sich halt die Aufreger heraus. Dann gibt es da leider auch noch die offen missgünstigen unter den Journalisten, für die schlechte Beispiele ein willkommener Anlass für eine entsprechende Berichterstattung sind.
Und schließlich sind leider viele Sendungen auch von sehr mäßiger Qualität und bedienen eher Klischees als dass sie ein ausgewogenes Bild liefern.
Mir tun derartige Reportagen auch weh - und sogar doppelt, eben weil auch Christen mitunter einen Anlass zu Kritik geben, die dann allerdings auch nicht selten einseitig oder tendenziös ausfällt. Mir geht so etwas nach und arbeitet in mir, und es ist gar nicht leicht, das loszulassen. Letztlich gibt es aber noch den Aus- oder Löschknopf. Und es hilft, den Blick auf die vielen guten Beispiele zu lenken, angefangen von der eigene Gemeinde am Ort und weltweit, für die ich dankbar bin. Und für die vielen Organisationen mit tollen und engagierten Menschen, die ich kennen und an deren Dienst ich Anteil nehmen darf.
Veröffentlicht von: @meriadocEvangelikale in den USA.
warum so weit weg schauen? In den USA gibt es zwar einige "Goldtempel" ich gehe aber davon aus, das es in Deutschland mehr teure Kirchen mit weniger Mitgliedern gibt.
In den USA gibt es keine Kirchensteuer. Etliche neue Kirchengebaeude sind in den USA daher Mehrzweckbauten. Unter der Woche sind es teilweise Schulgebaeude, am Abend finden dort Sprach- und Lehrkurse statt, am Samstag ist es ein juedischer Treffpunkt und am Sonntag ist dort christlicher Gottesdienst. Massig Gold findet man vergebens und es ist auch kein protziger Prunkbau wie die meisten deutschen Kirchen.
Natuerlich gibt es Ausnahmen, aber ich denke das im Durchschnitt die Kirchen hier besser mit Geld umgehen.
Veröffentlicht von: @stefantweeetysEtliche neue Kirchengebaeude sind in den USA daher Mehrzweckbauten. Unter der Woche sind es teilweise Schulgebaeude, am Abend finden dort Sprach- und Lehrkurse statt, am Samstag ist es ein juedischer Treffpunkt und am Sonntag ist dort christlicher Gottesdienst.
das geht glaube ich auf die Idee der sog. Town Häuser zurück, die für alle da sein sollen, stammt von Benjamin Franklin, m W.
Veröffentlicht von: @alf-melmacdas geht glaube ich auf die Idee der sog. Town Häuser zurück
Naja, die ersten paar hundert Jahre gab es keine oder kaum Kirchen. Man hat sich zu Hause getroffen.
Veröffentlicht von: @stefantweeetysNaja, die ersten paar hundert Jahre gab es keine oder kaum Kirchen. Man hat sich zu Hause getroffen.
auf dem Land gibt viele kleine Holzkirchen, ich weiß aber nicht, wann die entstanden sind...
und nun wie weiter?
Veröffentlicht von: @meriadocAch Leute, ich schäme mich so sehr.
Das ist die Gefühlsebene.....
..und wie willst du nun praktisch darauf reagieren? Fürbitteaufruf oder Zeigt-mit-dem-Finger-auf-sie?
liebe deborah71,
das ist nicht nur die Gefühlsebene. Glaube . Christsein ist Verstand
und Gefühl........und da da die Mitte in Gott/Jesus finden, das ist
das Beste. Dankbar bleiben, für alles was noch gut ist.
Auf mich selbst schauen, wie ich persönlich meine Beziehung zu
GOTT lebe. Im Gespräch mit unserem guten Gott bleiben, was ist
gut in meinem persönlichen Leben, was sollte ich mit Gottes/Jesus
Hilfe verändern.
Das Richten über andere darf ich GOTT/Jesus überlassen. ER hat die
Weisheit, die Klugheit, die ganze Übersicht, das ganze Verständnis,
was mir als Mensch fehlt.
liebe, Grüße
Ist Scham ein Gefühl oder oder eine sachliche Verstandesentscheidung? Was meinst?
liebe Deborah,
für mich war Scham mehr eine Sache von meinen Gefühlen. Früher habe ich mich für meine Krankheit der Depression sehr geschämt.
Weil ich auch sehr oft, gerade in evangelikalen Kreisen sehr beschämt wurde.
Wie auch homosexuelle Menschen wegen ihrer Andersartigkeit immer
noch sehr beschämt wurden. Das Meschen stundenlang versucht wurde, ihnen ihre Andersartigkeit auszutreiben. Und in der ersten Begeisterung,
Gefühlswallung ging das ja. Aber dann kam die Wahrheit. ....................
Doch jeder Mensch hat eine Würde, darf sich zeigen, so wie er ist. Das steht sogar in unserem Grundgesetz. Jeder Mensch soll sich zeigen dürfen, so wie er ist, ohne falsche Scham.
Unsere menschliche Würde ist ein Geschenk von Gott. Es hat ewigen Wert, weil Gott uns nach Seinem Bild erschaffen hat. Wir Menschen können uns unsere Würde nicht selbst geben. Aber unsere Würde ist
verletzbar, deshalb braucht sie einen Schutz, Achtsamkeit.........
Wir dürfen unsere persönlichen Grenzen achten, auch hier im Forum,
wenn unsere Grenzen verletzt werden, schämen wir uns.
Doch Gottes und unsere Wertschätzung, warnt uns vor entwürdigendem Verhalten..und peinlichen Situationen.
Adam und Eva sehen sich im Paradies plötzlich mit ganz anderen Augen an. Sie merken, das ihnen Gottes Schutz fehlt.
Sie wollten unabhängig von Gott sein, sie übertraten aber ihre Grenzen, und taten, was ihre menschliche Würde verletzte.
Doch dann sahen sie, erkannten, was sie ohne Gottes schützende Liebe sind. ....verletzlich, unsicher, schuldig, ohne Gottvertrauen,
ohne Selbstvertrauen.
Im Vergleich zu den amerikanischen Christen, darf ich mein eigenes
Maß nicht zu hoch anlegen. Das Maß, das ich anlege sieht auch
Gott..........
Deshalb dürfen wir meiner Ansicht nach, richten. Erstmal verstehen,
warum haben sich manche amerikanische Christen wo entwickelt..
Um dann in ein Gespräch mit ihnen zu kommen, aber nicht um zu richten, oder zu verurteilen. Das dürfen wir Gott überlassen.
liebe Grüße an dich,
Frederick
Lieber Frederick,
ist es nicht wunderbar, dass Jesus unsere innere Nacktheit mit dem herrlichen weißen Kleid der Erlösung bedeckt hat, das aus Liebe gewebt ist?
Ja, dass ER uns sogar noch stärker bedeckt durch die geistliche Waffenrüstung, die ER selbst ist...sein Heil, seine Gerechtigkeit für uns, sein Glaube, der in uns wirkt...
und als Drittes heißt es: von allen Seiten umgibt er uns und hält seine Hand über uns.
Ich wünsche dir ein immer stärkeres Bewußtsein davon, wer du in Ihm bist und wie exzellent du bekleidet bist..ja, dass dies fest verwachsen ist mit dir, so wie Hund sein Fell hat, das ihn rundum schützt.
liebe deborah 71,
vielen herzlichen Dank für deine guten und weisen Worte, auch für mich.
Worte sind so wichtig für unser Leben. Worte die von Gott kommen, das
Wort Gottes, das wir diese Worte annehmen können, gute Worte von anderen Menschen, und gute Worte, die wir weiter geben dürfen.
Auch wenn wir sie nicht sofort als gute Worte für uns erkennen.
Worte, die uns Trost geben, neue Perspektiven schenken, zur Einsicht führen. Worte die uns stärken uns uns ermutigen. Worte, die unsere
Angst vertreiben, die uns versöhnen, uns helfen, uns mit Gott, zu versöhnen, anderen Menschen vergeben.
Worte. die Freude bringen, Frieden, eine tiefe Dankbarkeit, Gott
gegenüber, mir selbst und anderen Menschen.
Gott/Christus, das lebendige Wort. In ihm sind reden und leben eins.
Danke, das es dich gibt, liebe Deborah,
liebe, leise Grüße an dich,
Frederick und Hund