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Apg 10 - Jesus ist Herr über alles und Richter u er die Lebenden und die Toten

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Stern
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Themenstarter
Beiträge : 2572

Hallo zusammen,

in den letzten Tage haben wir auf unterschiedlichen Fäden (unter anderem) über diese Themen gesprochen:

-sind Religionen gleichwertig?

-ist Jesus absolut oder ist die Geschichte konstruiert und deshalb sind es relative Wahrheiten, die sich auch ausserhalb des Christentums finden lassen. (Liebe, …)

In der Apg 10 habe ich auf beides Antworten gefunden, deshalb der Thread.

Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht;35sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm.

Damit ist geklärt, dass für Gott jeder angenehm ist, der so ist: ihn fürchtet und Recht tut. Egal wer, welches Volk, welche Religion.

Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte,38wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.39Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und getötet.40Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen,41nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten.42Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten.

So, hier aus erster Hand: Jesus ist Richter über die Lebenden und die Toten. Hat er selbst darum gebeten, das so zu predigen.

Sobald ich das in Frage stelle, ist Jesus selbst in Frage gestellt. 

43Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.

36Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alles.

Bei Vers 43 kann man sich fragen, ob das nachträglich konstruiert ist

Bei Vers 36 lese ich es so, dass Jesus Frieden mit Gott verkündigt hat.

Verknüpft man beide Verse gedanklich, ist der Frieden mit Gott, den Jesus predigt, gleichzeitig auch die Vergebung der Sünden- denn eigentlich kann man nur dann Frieden mit Gott haben.
(Und man selbst gibt diesen „Verfehlungserlass“ dann weiter im Persönlichen.)

Und dass Jesus Herr über alles ist.

Damit ist er ziemlich absolut.

Ein Verwässern dieses Inhaltes ist, so mein gedanklicher Schluss für heute, nicht zielführend in unserem Glauben. Zumindest für mich nicht.

Was ist das Ziel im Glauben? Für mich ist das: ein fester Glaube. Einer, der nicht wackelt und der belastbar ist und trägt.

Einen schönes Christi Himmelfahrtsfest euch allen!

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99 Antworten
neubaugoere
Beiträge : 19069

Moin, dir auch einen segensreichen Himmelfahrtstag voller Gedenken an das, was da vor so langer Zeit für uns passierte. 🙂

Die Rückkehr Jesu Christi zu seinem Vater  Den Grund für Christi Himmelfahrt kennen nur die wenigsten. Jeweils genau 39 Tage nach dem Ostersonntag und damit immer an einem Donnerstag gedenken die Gläubigen der Rückkehr des Gottessohnes zu seinem Vater im Himmel.  Dabei berufen sie sich neben dem Lukasevangelium auf das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament.  Dort steht geschrieben, dass Jesus nach seiner Auferstehung noch vierzig Tage zu seinen Jüngern gesprochen habe (Apostelgeschichte 1,3), dann sei er aufgehoben worden und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg (Apostelgeschichte 1,9). Ex-Bild-DB-ID: 28799

 

😍 😎 

neubaugoere antworten
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Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@neubaugoere 

😍Danke!

stern antworten
AWHler
 AWHler
Beiträge : 1852

@stern 

Ja, Jesus Christus (und Gott IN IHM)  ist der HERR und dass Er der HERR ist (als Versöhner und Erlöser der GANZEN WELT), das soll und darf die Kirche verkündigen, das ist der Missionsauftrag, d.h. die Sendung zur Proklamation und Ansage.

IN IHM ist Gottes Entscheidung FÜR ALLE Menschen und FÜR DIE WELT gefallen, unumkehrbar, all-umfassend - ob die Welt oder alle Menschen das wissen, oder nicht.

Viele wussten und wissen es nicht, kannten und kennen diese Wahrheit und dieses Faktum nicht - aber ob wir diese "souveräne, gefällte Entscheidung Gottes über uns, über ALLE  Menschen (schon zu Lebzeiten) erkennen und ihr gerecht werden, das ist eine zweite Frage Aber "Es ist vollbracht!" und in diesem Sinne nennt das christliche Glaubensbekenntnis Jesus Christus 'unseren Herrn'!" (Karl Barth, Dogmatik im Grundriss, §13 Unser Herr)

Dass es im Lichte dieses Herrn auch "Lichter in der Welt" (Wahrheiten & Richtigkeiten) gibt, mindert den Missionsauftrag und die Ansage, dass Jesus "der HERR" ist, mMn nicht - und es untergräbt, verunsichert oder schmälert MEINEN Glauben, MEINE Beziehung zu dem EINEN Herrn und MEINE Glaubensgewissheit nicht.

In diesem Sinne auch von mir ein gesegnete "Himmelfahrts-Gewissheit"!

By the Way: Hier regnet es ununterbrochen und ich denke bedauernd an all die Gemeinden, die gerade heute Open-Air-Gottesdienste und Missionsfeste unter freiem Himmel geplant haben.

L'Chaim

 

awhler antworten
2 Antworten
hundemann
(@hundemann)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 532

.........ja es gibt viele Lichter auf dieser Welt, und durch Christus darf ich auch ein Licht sein..........

Glaube könnte so was von einfach sein. Wir Menschen machen diesen einfachen Glauben immer komplizierter. 

Wie soll das ein Mensch verstehen, so viele Streitthemen unter uns Christen, so viele unterschiedliche

Gemeinden......wer hat recht, wer nicht......

 

liebe Grüße,

 

https://www.youtube.com/watch?v=RvkzFaCAPW0&list=RDRvkzFaCAPW0&start_radio=1&pp=ygU3ZGllIEFudHdvcnQgbWVpbiBGcmV1bmQgd2Vpw58gR290dCBhbGxlaW4gZGVyIEhlcnIgTGllZKAHAQ%3D%3D

 

die Antwort gibt Jesus allein.............

 

hundemann antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@awhler 

Lieber AWHler,

vielen Dank für deinen Post. Er berührt mich sehr (ohne Rührung) weil er so gut zusammenfasst, was ich nicht konnte.

Ausserdem machst du deinem Berufsstand damit alle Ehre und wirst ihm gerecht- falls das hier jemand in Zweifel gezogen haben sollte. 

viel Grüße, ⭐️

 

stern antworten
Lucan-7
Beiträge : 28579

@stern 

Damit ist geklärt, dass für Gott jeder angenehm ist, der so ist: ihn fürchtet und Recht tut. Egal wer, welches Volk, welche Religion.

Den Punkt verstehe ich nicht. Dass hier alle Völker angesprochen werden ist klar - aber wie sollen die Gott fürchten, wenn die doch ganz andere Götter verehren? 

Gott hat das Verehren anderer Götter immer bestraft,  und das nicht zu knapp. Dass dies nun plötzlich anders interpretiert werden soll sehe ich hier nicht.

lucan-7 antworten
67 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4414

@lucan-7 Ich versteh's auch nicht ganz (oder nicht so); mag mich aber auch nicht zu tief reindenken, weil ich mir momentan ein bissel ADS-mäßig vorkomme mit etlichen Threads, die alle ein bissel ähnlich sind.

chai antworten
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(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 @chai

Den Punkt verstehe ich nicht. Dass hier alle Völker angesprochen werden ist klar - aber wie sollen die Gott fürchten, wenn die doch ganz andere Götter verehren? 

 

Religionen mit vielen Göttern oder gar keinem haben es schwieriger als die monotheistischen Religionen mit „ihn fürchten“ …aber „Recht tun“ können schon mal alle.

Ich denke, in den monotheistischen Religionen ist es der gleiche Gott, auch wenn die heiligen Schriften unterschiedlich sind und die Personen darin nicht den gleichen Status und nicht die gleichen Eigenschaften haben. Aber sowohl ein Muslim als auch ein Jude ist „gottesfürchtig“ bzw. können es sein.

In den Religionen mit mehreren Göttern oder gar keinem Gott zählt vielleicht die Hinwendung an eine Gottheit oder auch das Anstreben des Endes der Wiedergeburten als „Gott fürchten“..? Wäre zumindest denkbar. Aber ja, stimmt, das ist nicht schlüssig erklärbar.

Gott hat das Verehren anderer Götter immer bestraft,  und das nicht zu knapp. Dass dies nun plötzlich anders interpretiert werden soll sehe ich hier nicht.

Wird es aber. Denn der Hauptmann Kornelius ist ja vermutlich kein Jude- und kennt Gott trotzdem! 

In der Bibel steht, dass es nur einen einzigen Gott gibt, nicht viele. Die Götter, die man nicht anbeten soll im AT sind ja keine „echten“ Götter (also Geistwesen), sondern Statuen, die die Menschen gemacht haben und sie zu ihrem Gott erklärt haben. Und im NT sind es Gelüste („der Bauch ist ihr Gott“) oder der „Mammon“ allgemein (Geld, Besitz, Vermögen).

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Wird es aber. Denn der Hauptmann Kornelius ist ja vermutlich kein Jude- und kennt Gott trotzdem! 

Er vertraut Jesus. Und der steht ja gerade vor ihm.

 

In der Bibel steht, dass es nur einen einzigen Gott gibt, nicht viele. Die Götter, die man nicht anbeten soll im AT sind ja keine „echten“ Götter (also Geistwesen), sondern Statuen, die die Menschen gemacht haben und sie zu ihrem Gott erklärt haben. Und im NT sind es Gelüste („der Bauch ist ihr Gott“) oder der „Mammon“ allgemein (Geld, Besitz, Vermögen).

In der Bibel wird die "Hexe von Endor" erwähnt (1. Samuel 28), die echte Wahrsagerei betreibt, sich dabei aber auf Mächte stützt, die nicht von Gott sind. Diese Mächte werden als real geschildert. 

Wären diese Mächte nicht real, dann wäre die Hinwendung an andere Götter wohl auch nicht so dramatisch, wie es im AT geschildert wird.

lucan-7 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Er vertraut Jesus. Und der steht ja gerade vor ihm.

Ich denke du meinst den Hauptmann, der um die Rettung seines Knechtes bittet und mit Jesus spricht.

Ich meine aber den Hauptmann in der Apostelgeschichte 10, der dann durch Petrus erst von Jesus erfährt und sich von ihm taufen lässt… (nachdem der Heilige Geist auch auf die anwesenden Nicht-Juden fiel und Petrus darauf hin sagte, dass er ihnen dann ja wohl schlecht die Taufe verweigern könne, auch wenn sie Heiden seien…und in diesem Zuge sagt er den Satz: jetzt erkenne ich in Wahrheit dass Gott die Person nicht ansieht usw….)

1Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Kohorte, die die Italische genannt wurde.2Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott.3Der hatte eine Erscheinung um die neunte Stunde am Tage und sah deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten; der sprach zu ihm: Kornelius!4Er aber sah ihn an, erschrak und fragte: Herr, was ist? Der sprach zu ihm: Deine Gebete und deine Almosen sind gekommen vor Gott, dass er ihrer gedenkt.…

Zu den anderen Mächten:

Es gibt in der Bibel eine ganze Menge geistiger Mächte…(Engel, Dämonen, Erzengel, Cherubim,?) aber nur einen Gott.

Meines Wissens nach unterscheidet die Bibel in Wahrsagerei/Zauberei und Anbetung anderer Götter. Wobei „andere Götter“ eben alles mögliche sein kann… aber kein tatsächlicher anderer Gott, sondern nur etwas oder auch jemand, der vom Menschen in diesen Status eines Gottes erhoben wurde.

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Ich meine aber den Hauptmann in der Apostelgeschichte 10, der dann durch Petrus erst von Jesus erfährt und sich von ihm taufen lässt… (nachdem der Heilige Geist auch auf die anwesenden Nicht-Juden fiel und Petrus darauf hin sagte, dass er ihnen dann ja wohl schlecht die Taufe verweigern könne, auch wenn sie Heiden seien…und in diesem Zuge sagt er den Satz: jetzt erkenne ich in Wahrheit dass Gott die Person nicht ansieht usw….)

Ah ja, dann habe ich das verwechselt. Aber dass sich Nicht-Juden auch zum Christentum bekehrten ist ja bekannt.

 

Meines Wissens nach unterscheidet die Bibel in Wahrsagerei/Zauberei und Anbetung anderer Götter. Wobei „andere Götter“ eben alles mögliche sein kann… aber kein tatsächlicher anderer Gott, sondern nur etwas oder auch jemand, der vom Menschen in diesen Status eines Gottes erhoben wurde.

Kein gleichwertiger Gott - aber eine reale Macht. Deshalb wird ja auch Zauberei abgelehnt: Weil es die Anrufung anderer Wesenheiten als Gott bedeutet.

lucan-7 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Aber dass sich Nicht-Juden auch zum Christentum bekehrten ist ja bekannt.

Ich will darauf hinaus:

Bevor dieser Hauptmann sich zum Christentum bekehrt hat, hat er bereits Gott gekannt. Er hat ja schon gebetet und Almosen gegeben…

Und so wie es für diesen Hauptmann Gott schon gab, bevor er Christ wurde und ohne dass er Jude war, so kann es doch auch für jeden anderen Menschen schon Gott geben, egal zu welchem Volk er gehört. 

Kein gleichwertiger Gott - aber eine reale Macht. Deshalb wird ja auch Zauberei abgelehnt: Weil es die Anrufung anderer Wesenheiten als Gott bedeutet.

Genau. Gott möchte als Gott erkannt/anerkannt werden. 
Deswegen macht es Sinn, dass jeder Mensch zu einem Glauben an Gott kommen kann und dann auch genau dieser eine gemeint ist.

Und ich glaube nicht, dass Gott diese Erkanntwerden um sich selbst willen haben möchte, sondern zu unserem Gunsten. Weil es für uns gut ist, an ihn zu glauben.

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Genau. Gott möchte als Gott erkannt/anerkannt werden. 
Deswegen macht es Sinn, dass jeder Mensch zu einem Glauben an Gott kommen kann und dann auch genau dieser eine gemeint ist.

Nur ist es halt so, dass die Leute, die etwa Baal verehrt haben, auch dachten dass dies der "wahre Gott" sei - und Gott hat sie dafür verdammt und bestraft.

lucan-7 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Nur ist es halt so, dass die Leute, die etwa Baal verehrt haben, auch dachten dass dies der "wahre Gott" sei - und Gott hat sie dafür verdammt und bestraft.

Ja…😅

Also Gott hat ja die Juden für sich selbst separiert und von ihnen aus sollte sich dann der Glaube an ihn über die ganze Welt ausbreiten. So verstehe ich die Bibel…in diesem Zuge hat er alles mögliche vernichtet…das finde ich auch nicht so prickelnd. Aber ich kann es vom Prinzip her verstehen … damit quasi sich der Glaube an den echten Gott etablieren konnte…

Wobei mir auch nicht klar ist, wieso er seinen Geist nicht einfach auf alle Menschen hat plopsen lassen…oder sich auch ihnen so vorgestellt hat wie den Juden…🤷‍♀️

Dann hätten die ja vermutlich auch geglaubt…

 

Ich hoffe, dass alle, die diesen Feldzügen zum Opfer gefallen sind, genauso ewiges Leben bekommen werden wie die Spätgeborenen, die sich schon ins gemachte Nest setzen können 🙂

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Also Gott hat ja die Juden für sich selbst separiert und von ihnen aus sollte sich dann der Glaube an ihn über die ganze Welt ausbreiten. So verstehe ich die Bibel…in diesem Zuge hat er alles mögliche vernichtet…das finde ich auch nicht so prickelnd. Aber ich kann es vom Prinzip her verstehen … damit quasi sich der Glaube an den echten Gott etablieren konnte…

Dann war Gott damit aber ziemlich inkonsequent... so ein paar Völker wurden vernichtet, aber die Mehrheit der Menschen glaubt nach wie vor nicht ans Christentum.

 

Wobei mir auch nicht klar ist, wieso er seinen Geist nicht einfach auf alle Menschen hat plopsen lassen…oder sich auch ihnen so vorgestellt hat wie den Juden…🤷‍♀️

Tja. An der Allmacht kann's nicht liegen... also wird es wohl Gottes Wille sein.

 

 

lucan-7 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Tja. An der Allmacht kann's nicht liegen... also wird es wohl Gottes Wille sein.

Ich habe keinen blassen Schimmer.

Aber ja, muss eigentlich so sein…

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@lucan-7 

so ein paar Völker wurden vernichtet, aber die Mehrheit der Menschen glaubt nach wie vor nicht ans Christentum.

Ich kenne jetzt auch keine Aussage in der Bibel, wonach am Ende die Mehrheit glauben wird - in Lk 18,8 scheint eher das Gegenteil zu stehen.

also wird es wohl Gottes Wille sein.

Gott gehts ums Vertrauen …

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@hkmwk 

Ich kenne jetzt auch keine Aussage in der Bibel, wonach am Ende die Mehrheit glauben wird - in Lk 18,8 scheint eher das Gegenteil zu stehen.

Was seltsam ist.

Ein allmächtiges und allwissendes Wesen sollte doch überzeugende Argumente haben... und diese auch vermitteln können.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@lucan-7 

Bei Glauben geht es nicht nur um Argumente - es geht um Beziehung.

Ich erwähne ja oft den Satz »Ich glaube an meine »Mannschaft«, mit dem ein Fußballtrainer ein längeres Statement abschloss, nachdem seine Mannschaft schon wieder ein Spiel verloren hatte …welche »überzeugenden Argumente« hatte der denn?

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@hkmwk 

Ich erwähne ja oft den Satz »Ich glaube an meine »Mannschaft«, mit dem ein Fußballtrainer ein längeres Statement abschloss, nachdem seine Mannschaft schon wieder ein Spiel verloren hatte …welche »überzeugenden Argumente« hatte der denn?

Das gehört zu seiner Jobbeschreibung.

Frag den Trainer nochmal, ob er auch noch an seine Mannschaft "glaubt", wenn sein Seelenheil davon abhängt...

 

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@lucan-7 

Das gehört zu seiner Jobbeschreibung.

Du meinst, sein Job hängt davon ab? Das wär dann ja die Parallele zum Seelenheil?

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@hkmwk 

Du meinst, sein Job hängt davon ab? Das wär dann ja die Parallele zum Seelenheil?

Es gibt keine Parallelen zu einem allmächtigen Wesen.

Gott ist uns völlig fremd. Wenn du ein dutzend Labormäuse in einem Käfig hast, dann vertrauen die möglicherweise auch dem netten Herrn im weissen Kittel, der ihnen jeden Tag das Futter bringt.

Und wenn der eines Tages eine künstliche Maus in den Käfig setzt, um sie besser beobachten zu können, dann denken die Mäuse womöglich: "Hey, das ist einer von uns!"

Nun, vielleicht ist es ja tatsächlich ein freundlicher Herr, der möchte, dass es den Mäusen gut geht (Obwohl es Berichte gibt, dass er Mäusen Schlimmes angetan hat, aber sicher hatte er gute Gründe dafür...).

Vielleicht kommt er aber eines Tages aber mit einer großen Spritze herein, und dann ist das schöne Leben vorbei. Oder er ist der Ansicht, dass die Schlangen mal wieder gefüttert werden müssen.

Die Mäuse wissen es nicht, und sie können es auch gar nicht wissen. Und ich als Maus weiss, dass ich meinen Mäusekumpels vertrauen kann. Die klauen zwar manchmal mein Futter, aber das mache ich ja auch... die kann ich einschätzen, und ich kann mich im Rahmen des Mäusedaseins auf sie verlassen.

Aber dieser Mann, der nur als übergroßer Schatten erscheint? Klar, man nimmt das Futter, weil man es halt braucht... aber das ist eine völlig andere Welt, die für Mäuse nicht zu begreifen ist. Es gibt keine Grundlage für Vertrauen. 

Und ich sehe nichts, das das ändern könnte. Denn auch wenn er hilft und heilt, etwa mit Medikamenten... dann hat die Krankheit zuvor womöglich selbst verursacht.

Man kann nur sein Schicksal hinnehmen, im Rahmen des Möglichen.

 

lucan-7 antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Ein allmächtiges und allwissendes Wesen sollte doch überzeugende Argumente haben... und diese auch vermitteln können.

Eigentlich hast du völlig recht.

Aber wie das mit Kindern nunmal so ist….hören die immer? 🙂

(Ja, ich weiss, allmächtig…:))

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Eigentlich hast du völlig recht.

Aber wie das mit Kindern nunmal so ist….hören die immer? 🙂

Du meinst, Gott ist mit der Erziehung überfordert...?

 

lucan-7 antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Du meinst, Gott ist mit der Erziehung überfordert...?

Ja..😅

Wobei ich das nicht wirklich glaube.

Dein Text mit den Mäusen hat mir gut gefallen. Ich finde er stellt die Angst vor diesem Gott, den man nicht kennt, ziemlich treffend dar.

Nun ist es aber bei den Christen ja so, dass dieser Jesus ja eben dazu gekommen ist, damit wir diese Angst verlieren, weil er uns versucht Gott zu zeigen (bzw.Gott versucht sich zu zeigen). 

Aber was soll er machen, wenn man/die Kinder nicht hinschauen, weil sie so mit spielen abgelenkt sind? Und eigentlich auch kein Interesse an dem Mann im weissen Kittel haben, weil er eh ausserhalb ihres Alltags ist und ausserdem so furchtbar unergründlich.

Wenn der Mann im Kittel allerdings irgendwann sagt: so, jetzt ist Schluss mit spielen, wir ziehen jetzt um. Dann kommt es darauf an, ob du dem Mann vertraust oder nicht. Wenn du es nicht tust, läufst du ja vielleicht weg aus Angst…und damit in die falsche Richtung. Also, es ist weniger ein Erziehungsproblem als ein Vertrauensproblem…

Wobei ich dir immer noch beipflichte: er hält sich schon sehr bedeckt, was dem Vertrauensaufbau ja nicht unbedingt förderlich ist.

Allerdings denke ich, kommt vielleicht trotzdem für jedes Kind einmal die Zeit, sich diesen Weisskittelmann genauer anzusehen…und er wird einen Weg finden, dass das Kind dazu die Gelegenheit erhält- wenn das Leben des Kindes davon abhängt.

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Wenn der Mann im Kittel allerdings irgendwann sagt: so, jetzt ist Schluss mit spielen, wir ziehen jetzt um. Dann kommt es darauf an, ob du dem Mann vertraust oder nicht.

Nein, kommt es nicht. Es spielt überhaupt keine Rolle. Der Mann im weissen Kittel macht, was immer er will. Ob die Mäuse ihm vertrauen oder nicht spielt für ihr Schicksal keine Rolle, weil sie keinen Einfluss darauf haben.

Wenn sie Labormäuse sind, gezüchtet für Medikamententests, dann werden sie für die Forschung gequält und dann getötet.

Wenn sie in einem Zoo gezüchtet werden, um als Schlangenfutter zu dienen, dann werden sie an Schlangen verfüttert.

Wenn sie das Glück haben, Haustiere eines gutmütigen Pensionärs zu sein, der ein Herz für Mäuse hat... dann wird es ihnen dort gut gehen.

Aber wie immer nun die Lage ist - Vertrauen wird daran nichts ändern. Das Vertrauen mag berechtigt sein - oder böse enttäuscht werden. Wir wissen es nicht. 

 

 

 

 

lucan-7 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Aber wie immer nun die Lage ist - Vertrauen wird daran nichts ändern. Das Vertrauen mag berechtigt sein - oder böse enttäuscht werden. Wir wissen es nicht. 

Nein, wir wissen es nicht.

Wir können nur glauben, dass Jesus nicht lügt.

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Wir können nur glauben, dass Jesus nicht lügt.

Ich würde das eher als ein Hoffen betrachten.

 

 

lucan-7 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Ich würde das eher als ein Hoffen betrachten.

Ich weiss nicht, ob mir das reichen würde.

Aber ich denke, es ist nur ein gradueller Unterschied.

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Ich weiss nicht, ob mir das reichen würde.

Aber ich denke, es ist nur ein gradueller Unterschied.

Es ist schon ein sehr wesentlicher Unterschied.

Wenn man daran glaubt, dass man auf einem guten Weg ist, dann geht man davon aus, nicht enttäuscht zu werden - auch wenn das möglich ist.

Wenn man nur hofft, auf einem guten Weg zu sein, dann kann man womöglich glauben, dass er in die Verdammnis führt... aber man hofft eben, dass man falsch liegt.

Wenn ich in diesem Zusammenhang von "Hoffnung" rede, dann meine ich: "Keiner weiss irgendwas... aber hoffen wir mal das Beste!"

 

lucan-7 antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Wenn ich in diesem Zusammenhang von "Hoffnung" rede, dann meine ich: "Keiner weiss irgendwas... aber hoffen wir mal das Beste!"

Im Prinzip ja. Wir sind hier alle am Versuchen.

Du hast es in deinem Post an Chey auch gut zusammengefasst, wofür uns die Lehre Jesu vorbereiten möchte, wie das Leben gelingt, obwohl wir mit Schuld umgehen müssen und dass das eine gute Basis ist für unsere Gesellschaft. 

Vielleicht sind manche einfach orientierungsloser- ich zB- und brauchen mehr theoretische Anleitung…die sie dann auch glauben müssen, um die Orientierung nicht zu  verlieren…wer weiss 🤷‍♀️

 

 

 

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@lucan-7 (zum Beispiel)

"Keiner weiss irgendwas... aber hoffen wir mal das Beste!"

Die Hoffnung stützt sich auf das, was man mit Jesus erlebt hat,

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@hkmwk 

Die Hoffnung stützt sich auf das, was man mit Jesus erlebt hat,

Wenn du damit eigene Erlebnisse meinst, dann geht dem natürlich die Hoffnung voraus, dass diese Erlebnisse tatsächlich auf Jesus zurückzuführen sind... und nicht irgendwas anderes.

 

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@lucan-7 

Klar, streng beweisen kann ich so was nicht. Am Ende bleibt nur Ockhams Rasiermesser.

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@hkmwk 

Klar, streng beweisen kann ich so was nicht. Am Ende bleibt nur Ockhams Rasiermesser.

Das würde vom Glauben wohl nichts übrig lassen.

Alles lässt sich über menschliche Vorstellungen erklären. Letztlich also Psychologie und Biologie.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@lucan-7 

Alles lässt sich über menschliche Vorstellungen erklären

Dann erklär mal das:

Nach der Wende standen die Hoffnungstaler Anstalten Lobetal auf der Kippe. Ihr Leiter, Uwe Holmer, hatte den Eindruck, dass der Wessi, der für den Fall zuständig war, die am liebsten schließen wollte.

Dann (so hat er es erzählt) kam im im Gebet der Gedanke (»Impuls von Gott«), einen Sanierungsplan über eine bestimmte krumme Summe aufzustellen. Das Team machte sich an die Arbeit und erstellte so einen Plan.

Beim nächsten Treffen fragte er den Sachbearbeiter, wie viel denn eine Sanierung maximal kosten dürfe, damit Lobetal bestehen bleibt. er nannte exakt diese Summe, Holmer zog den Sanierungsplan aus der Schublade und überreichte ihn dem Wessi.

Lobetal gibt es bis heute.

Wie erklären Psychologie und Biologie das? 😉

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@hkmwk 

Beim nächsten Treffen fragte er den Sachbearbeiter, wie viel denn eine Sanierung maximal kosten dürfe, damit Lobetal bestehen bleibt. er nannte exakt diese Summe, Holmer zog den Sanierungsplan aus der Schublade und überreichte ihn dem Wessi.

Lobetal gibt es bis heute.

Wie erklären Psychologie und Biologie das? 😉

Du meinst, dass in christlichen Kreisen eine wundersame Geschichte die Runde macht, und du diese dann hier im Forum wiedergibst?  Soll das jetzt für mich "unerklärlich" sein? 

Davon abgesehen... selbst wenn das notariell beglaubigt wurde (Was ich bezweifle), dann reden wir hier nicht von einer beliebigen Summe, sondern von einem bestimmten Bereich, den so eine Sanierung nun einmal kostet. Und die Chance, dass eben genau diese Summe getroffen wird, liegt dann in einem bestimmten mathematischen Bereich.

Und falls du darauf bestehen solltest, dass diese Geschichte auf jeden Fall wahr ist, weil die beteiligten Personen vertrauenswürdig sind und du auf jeden Fall von einem Eingreifen Gottes ausgehst... dann musst du dich auch fragen lassen, warum das erste Beispiel, das dir als wundersames, unerklärliches Ereignis für ein Eingreifen Gottes und Gebetserhörung einfällt, mit dem du einen Atheisten beeindrucken willst, lediglich einer Art Taschenspielertrick eines Jahrmarktszauberers gleicht, der einem Publikum auf wundersame Weise eine unbekannte Zahl in einem verschlossenen Umschlag nennen kann...

Wirklich jetzt? 

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19069

@hkmwk 

Ach Helmut, es gibt Dutzender solcher Geschichten ...

Wir haben in der Gemeinde das Wunder erlebt bei einer Frau, die sich vom Finanzamt zu einer Summe im fünf- oder sechsstelligen Bereich verdonnert sah, weil sie Unterlagen ihres Mannes eben einfach so unterschrieb (anderer Kulturkreis nach D eingewandert), ohne zu fragen, ohne die Sprache zu verstehen - ihrem Mann vertrauend.

Als dann die Scheidung kam - ihr Mann trennte sich von ihr, wer könnte das glauben -, saß sie rechtlich auf genau diesen Dingen, weil ihr Mann da schon für gesorgt hatte.

Wir beteten. Weil Gott kann.

Sie erhielt Post mit einem Stempel drauf von dem Mitarbeiter, der ihr auch das vorherige "Verurteilungsschreiben" schickte, und ward plötzlich frei von den Schulden. Rechtlich unerklärlich.

Na klar gäbe es dazu gannnnnnnz sicher eine looooooogische Erklärung ... 😉 😎 

neubaugoere antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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@neubaugoere 

Ach Helmut, es gibt Dutzender solcher Geschichten ...

Ich weiß, ich hätte z.B. die Tagebücher von George Mueller erwähnen können (die Waisenhäuser stehen nicht mehr, aber nur weil die Ashton Down Stiftung beschlossen hat, dass es bessere Konzepte gibt). Oder vom ERF … oder was aus einem Buch, das ich vor einem Jahr erworben hatte.

Und es gibt auch Geschichten, die ich nicht nennen kann, weil mir zu viele Details entfallen sind …

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@neubaugoere 

Sie erhielt Post mit einem Stempel drauf von dem Mitarbeiter, der ihr auch das vorherige "Verurteilungsschreiben" schickte, und ward plötzlich frei von den Schulden. Rechtlich unerklärlich.

Na klar gäbe es dazu gannnnnnnz sicher eine looooooogische Erklärung ... 😉 😎 

Ich kenne auch Leute, denen das passiert ist und die trotz hoher Schulden auf dem Papier nochmal mit einem blauen Auge davon kamen.

So etwas passiert...

lucan-7 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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@neubaugoere 

ward plötzlich frei von den Schulden. Rechtlich unerklärlich.

Wenn es rechtlich unerklärlich ist, bleibt da nicht doch ein unsicheres Gefühl? Klingt nach einer nicht so richtig entspannten Lösung. Es könnte ja noch einmal ein pingeliger Mitarbeiter dem nachhaken und feststellen, das Kollege xy sich geirrt hat.

 

tatokala antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19069

@tatokala 

😀 Du bist auch so'n Negativmensch ... 😉

Nein, sie war und ist auch Jahre später noch frei. 🙂

neubaugoere antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 537

@lucan-7 

Mal eine Frage. Du schreibst hier viel, was Du nicht glauben kannst.

Kannst Du auch positiv zusammen fassen, am was Du glaubst?

Sprich wenn man alles, was du nicht glauben kannst, weglässt, was bleibt dann über?

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@chey 

Mal eine Frage. Du schreibst hier viel, was Du nicht glauben kannst.

Kannst Du auch positiv zusammen fassen, am was Du glaubst?

Sprich wenn man alles, was du nicht glauben kannst, weglässt, was bleibt dann über?

Das ist eine gute Frage!

Ich glaube beispielsweise, dass es notwendig ist, an etwas Gutes zu glauben. Dass Menschen nicht nach Belieben und eigenem Gutdünken definieren können, was sie gerade für "gut" halten wie es ihnen passt, sondern dass sie sich verantworten müssen für das, was sie tun - und das eben nicht beliebig ist.

Das extremste Beispiel waren ja die Nazis, die meinten, sie könnten mal eben mit allen Regeln der Zivilisation brechen... und es war gut und richtig, ihnen am Ende zu sagen: Nein, es gibt Regeln, die nicht einfach gebrochen werden dürfen! Daran glauben wir! Es gibt eine höhere Moral!

Jesus nun hat wertvolle Anregungen gegeben, wie wir als fehlbare, also sündhafte Menschen, überhaupt miteinander klar kommen können.

Da ist zum einen die Aussage: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!". Und das bedeutet eben auch: Ja, wir dürfen uns auch selber lieben, das ist Teil unserer Natur... aber wir dürfen auch den Nächsten darüber nicht vergessen!

Und wir brauchen Vergebung. Denn wir machen so viele Fehler, verletzen uns immer wieder, ärgern uns über Andere, werden traumatisiert dass das Elend kein Ende nimmt, denn aus Verletzungen werden neue Aggressionen. Vergebung durchbricht diesen Kreislauf und ermöglicht es, Verletzungen zu heilen.

Und wenn wir Schuld auf uns geladen haben, die schwer auf uns lastet, aber kein Mensch uns vergeben mag... dann kann auch das vergeben werden, vorausgesetzt, wir bedauern unser Tun aufrichtig und sind auch selbst bereit, zu vergeben, so es einmal notwendig ist.

Das halte ich für eine gute Gesellschaftsbasis.

Womit ich nichts anfangen kann sind Wunderdenken und jenseitige Wesen und ein Gott, dessen Handeln willkürlich, emotional und chaotisch erscheint und dessen Handeln keinen Sinn ergibt, wenn man die Erzählungen konsequent zu Ende denkt...

 

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

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@lucan-7 

Das klingt für mich nach sehr irdischen Zielen, nicht so sehr nach Glaubenszielen. Wobei das aber auch kein Widerspruch sein muss.

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@chey 

Das klingt für mich nach sehr irdischen Zielen, nicht so sehr nach Glaubenszielen. Wobei das aber auch kein Widerspruch sein muss.

Ich unterscheide nicht zwischen "irdisch" und "nicht-irdisch", das ergibt für mich keinen Sinn.

Für mich gibt es nur "real" oder "nicht real".

Aber ich bin auch kein Materialist. Ich denke, dass der "Geist", also unsere innere Vorstellungswelt, sich nicht allein materiell erklären lässt. Trotzdem betrachte ich auch diesen Geist als "irdisch", auch wenn man ihn nicht direkt erfassen kann.

Und "Glaubensziele" erschliessen sich mir auch nicht. Dass da irgendwo ein unsichtbares Wesen ist, welches uns unter bestimmten Bedingungen auf ewig irgendeine Belohnung zukommen lässt halte ich für eine sehr menschliche Vorstellung. Ich wüsste also nicht, welche "Glaubensziele" ich in diesem Zusammenhang haben könnte.

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

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@lucan-7 

Ziel in der Hinsicht, dass Du mir hier als 'auf der Suche ' erscheinst. Wer sucht, hat meist ein zumindest ungefähres Ziel.

Vielleicht interpretiere ich aber auch viel zu viel in Deine postings, zumal es menschlich ist und folglich auch bei mir, immer ein bisschen von sich selbst mit hinein zu interpretieren. 

Bist Du mit Deinem Status quo denn so zufrieden oder hast Du das Gefühl, dass da glaubensmässig noch was fehlt?

Wenn iich zu persönlich frage, schreibe das bitte. Ich bin bei so etwas manchmal zu neugierig. 

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@chey 

Ziel in der Hinsicht, dass Du mir hier als 'auf der Suche ' erscheinst. Wer sucht, hat meist ein zumindest ungefähres Ziel.

Womöglich treibt mich immer noch die Hoffnung nach einem Sinn im Leben um, was ja damals der wesentliche Grund dafür war, mich näher mit dem christlichen Glauben zu befassen.

Diese Hoffnung wurde enttäuscht - aber etwas Anderes habe ich auch nicht gefunden.

 

Vielleicht interpretiere ich aber auch viel zu viel in Deine postings, zumal es menschlich ist und folglich auch bei mir, immer ein bisschen von sich selbst mit hinein zu interpretieren.

Ja, das ist wohl normal. Geht mir auch meist so.

 

Bist Du mit Deinem Status quo denn so zufrieden oder hast Du das Gefühl, dass da glaubensmässig noch was fehlt?

Wenn iich zu persönlich frage, schreibe das bitte. Ich bin bei so etwas manchmal zu neugierig.

Fragen kannst du gerne, ich entscheide dann ja selbst, was ich von mir preisgeben möchte 😉 

Ob wirklich etwas fehlt kann ich nicht recht sagen, weil ich ja nicht weiss, was es da noch für mich gibt. Vielleicht war das schon alles, was ich erreichen kann, vielleicht ist da noch etwas Anderes - keine Ahnung.

Den Glauben anderer Menschen kann ich ja nicht einfach für mich übernehmen, egal wie positiv sie darüber auch berichten - es geht ja immer nur darum, was man selbst erreichen kann, nicht darum, andere zu kopieren.

Und genau deshalb ist das für mich auch kaum zu beantworten. Ich weiss nicht, was da für mich noch drin ist - und wenn da etwas ist, wo ich es finden könnte.

(Und mir ist klar, was viele Christen an dieser Stelle antworten würden, dafür bin ich hier wirklich lange genug dabei... 😎 )

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 537

@lucan-7 

Wenn ich das mal von der anderen Seite sage, denn ich habe vor 3 Jahren (was in Sichtweite meines Rentenalters ist) meinen Platz als Suchender und Glaubender endlich gefunden. Und zwar ohne Kompromiss oder Abstriche.

Ich denke, das sehen viele Gläubige so für sich.

Und das verführt Gläubige dazu, Menschen wie Dir den eigenen Weg nahezulegen, denn für einen selbst funktioniert er ja toll.

Das funktioniert aber nur selten.

Ich kann Dir daher nur zur Offenheit raten. Lass Dich auf etwas ein, aber schalte dennoch nie ganz das Hirn aus. Das Problem mit dem Hirn scheinst Du aber eh nicht zu haben.

Und probier dann einfach mutig aus.

Mein eigener Weg führte vom Christentum über das nichtchristliche Judentum letztlich wieder zu einer Gemeinschaft,  die zumindest christlichen Ursprungs ist. Ohne diesen Zwischenschritt hätte ich meinen Weg nicht gefunden.

Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel. Wie auch immer der bei Dir aussehen könnte.

Viel Erfolg auf Deinen Weg. Ich freue mich auf weitere Diskussionen hier mit Dir.

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@chey 

Wenn ich das mal von der anderen Seite sage, denn ich habe vor 3 Jahren (was in Sichtweite meines Rentenalters ist) meinen Platz als Suchender und Glaubender endlich gefunden. Und zwar ohne Kompromiss oder Abstriche.

Ich denke, das sehen viele Gläubige so für sich.

Ja, das finde ich ja so erstaunlich, dass Menschen trotz ähnlicher Voraussetzungen zu so unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

 

Und das verführt Gläubige dazu, Menschen wie Dir den eigenen Weg nahezulegen, denn für einen selbst funktioniert er ja toll.

Na ja, nennt sich halt "Mission". Werbung für den eigenen Glauben machen ist ja auch in Ordnung... erst wenn man damit eine Einmischung in andere Lebensvorstellungen begründet wird eine Grenze überschritten.

 

Ich kann Dir daher nur zur Offenheit raten. Lass Dich auf etwas ein, aber schalte dennoch nie ganz das Hirn aus. Das Problem mit dem Hirn scheinst Du aber eh nicht zu haben.

Ich versuche tatsächlich offen zu bleiben und nicht irgendwann ein verbiesterter, unbelehrbarer Alter zu werden, der alles besser weiß... leider ist das Gefühl, tatsächlich alles besser zu wissen oft recht stark und es ist nicht immer leicht, da gegen zu steuern... 😎 

Das "Hirnproblem" haben wir letztlich alle, weil wir alle unserem Gehirn ausgeliefert sind... wir haben halt nur eins, und wenn das Unsinn produziert, dann wird's halt kompliziert... 😛 

 

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 537

@lucan-7 

Ich würde Dir ja raten, die verstärkte Diskussion mit Hardcore-Atheisten zu suchen.

Hier im christlichen Forum argumentierst Du ja oft dagegen. Dennoch hast Du unstrittig Verbindung zum Glauben.

Bei Hardcoreatheisten würdest Du daher wohl schnell in die Rolle kommen, Glaubende zu verteidigen, sprich Du würdest Dich zwangsläufig mehr in die Rolle von Gläubigen versetzen.

Nur mal so ein Gedanke.

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@chey 

Bei Hardcoreatheisten würdest Du daher wohl schnell in die Rolle kommen, Glaubende zu verteidigen, sprich Du würdest Dich zwangsläufig mehr in die Rolle von Gläubigen versetzen.

Das tue ich in der Tat - immer dann, wenn es zu absoluten Aussagen kommt wie "Es gibt nur Materie und sonst nichts!" oder "Alles, was die Religionen sagen ist falsch!"... oder sogar: "Es gibt keinen Gott!", weil man da erst mal fragen muss: Was genau meinst du mit "Gott" überhaupt? Denn nur dann lässt sich diese Frage ja eindeutig beantworten.

Da kenne ich nun meine Perspektive recht gut, ich verteidige zwar hier und da Ansätze eines Glaubens - aber nicht die Religionen selbst, denn es sind ja gerade deren konkrete Aussagen über Gott (oder Götter, je nachdem), die ich für überzogen halte.

 

Nur mal so ein Gedanke.

Eine gute Anregung, auch ganz allgemein gesehen - danke.

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 537

@lucan-7 

Es gibt ja auch Glaube, sogar Glaubensgemeinschaften ohne Religion. 

Bei Dir klingt das oft so, als wenn Du das bei Dir als Defizit siehst. Vielleicht ist es das gar nicht. 😉 

VG

Chey

chey antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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@lucan-7 (zum Beitrag)

dessen Handeln keinen Sinn ergibt, wenn man die Erzählungen konsequent zu Ende denkt...

Wir kennen nicht alle Hintergründe, ein »logisch zu Ende denken« kann dann schnell zu falschen Schlüssen führen.

Logisch wäre es, sich die Unwissenheit einzugestehen und das Unerklärliche stehen zu lassen.

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@hkmwk 

Wir kennen nicht alle Hintergründe, ein »logisch zu Ende denken« kann dann schnell zu falschen Schlüssen führen.

Logisch wäre es, sich die Unwissenheit einzugestehen und das Unerklärliche stehen zu lassen.

Dann handelst du wohl kaum logisch. Denn du gehst ja von bestimmten Voraussetzungen aus - beispielsweise dass Gott "gut" in unserem Sinne ist und wir ihm vertrauen können - obwohl du ja auch nur einen Teil der Informationen hast.

Ich hingegen tue ja genau das: Ich halte mich heraus. Ich schaue mir an, was die verschiedenen Religionen so behaupten, sehe aber keinen Grund, mich da für irgendetwas zu entscheiden. Eben weil mir das, was ich weiß, völlig unsinnig erscheint und ich keine weiteren Informationen habe, die daran etwas ändern könnten.

In diesem Sinn handele ich nach deiner Aussage also "logisch" und du nicht, denn du lässt es ja nicht "einfach stehen", sondern setzt Dinge voraus, über die du keine Informationen hast.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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@lucan-7 

denn du lässt es ja nicht "einfach stehen", sondern setzt Dinge voraus, über die du keine Informationen hast.

Ich gehe auch von dem aus, was ich weiß und was ich erfahren habe.

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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@hkmwk 

Ich kenne jetzt auch keine Aussage in der Bibel, wonach am Ende die Mehrheit glauben wird - in Lk 18,8 scheint eher das Gegenteil zu stehen.

Was machst du mit dieser Aussage?

daß in dem Namen Jesu sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der HERR sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Philipper 2,10-11

 

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@stern 

Was machst du mit dieser Aussage?

Das ist eine Anspielung an Jes 45,23: der HERR schwört, dass am Ende jeder die knie vor Ihm beugen muss. Und da Jesus den höchsten Namen (HERR) erhalten hat (V.9), müssen alle bekenne, dass Jesus der HERR ist.

Also: Am Ende, wenn sie vor Gottes Thron stehen, wird jeder dran glauben müssen.

Nur wird durch so einen Glauben niemand gerettet, dann ist es zu spät.

 

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@hkmwk 

Also: Am Ende, wenn sie vor Gottes Thron stehen, wird jeder dran glauben müssen.

Nur wird durch so einen Glauben niemand gerettet, dann ist es zu spät.

Also, auch wenn ich verstehe was du meinst…wieso bist du dir da so sicher?

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@stern 

Also, auch wenn ich verstehe was du meinst…wieso bist du dir da so sicher?

Wegen Stellen, die klar machen, dass man vor Gottes Richterstuhl verurteilt werden kann. Etwa Of 20,10. Wenn es dann ausreichen würde, niederzuknien und Gott anzuerkennen, um der Hölle zu entgehen - das würde doch jeder machen, dem das droht.

Vergleiche auch:

Jk 2,19 Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Gut! Das glauben die bösen Geister auch – und zittern vor Angst.

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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@hkmwk 

Du nennst diese Stelle:

Jk 2,19 Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Gut! Das glauben die bösen Geister auch – und zittern vor Angst.

 

Der Kontext dieser Stelle sagt, dass es bei diesem Vers um den Zusammenhang von Glauben und Taten geht, und dass es kein Glaube ist, wenn es keine Tat dazu gibt.

Wenn du Jk 2 liest, wird das deutlich…hier mal nur der zweitletzte Vers.

24Ihr seht also: Wir werden nur dann von Gott angenommen, wenn unser Glaube auch Taten hervorbringt. Der Glaube allein genügt nicht.

Diese Stellen im Jakobusbrief (es gibt einige da) verdeutlichen auch die Frage, die ich mir öfters schon gestellt und formuliert habe: 

Was ist mit den Menschen, die Jesus nicht kenne aber nach seinen Massstäben handeln?

Hier die Antwort dazu:

13Gott wird nämlich kein Erbarmen haben mit dem, der selbst unbarmherzig ist. Er wird das Urteil über ihn sprechen. Wer aber barmherzig ist, braucht sich nicht zu fürchten: Bei ihm triumphiert das Erbarmen über das Gericht.

 🫶🫶🫶🫶🫶🫶🫶🫶🫶🫶🫶🫶🫶

Für alle die gezweifelt haben, dass Gott nicht gerecht ist…

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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@stern 

Der Kontext dieser Stelle sagt, dass es bei diesem Vers um den Zusammenhang von Glauben und Taten geht

Stimmt, deswegen sagte ich auch »vgl,«, weil es nicht exakt passt.

Das eigentliche Argument war ja Of 20,15. Ein Niederfallen und bekennen, dass Jesus JHWH ist, wenn man kurz davor ist, in den Feuersee geworfen zu werden, das rettet nicht. Da muss schon vorher was passiert sein.

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@hkmwk 

Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Off 20,15

 

 

Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Hurer und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Off 21,8

Also….wer nicht im Buch des Lebens ist und dazu noch lügt, hurt, zaubert, frevelt, mordet, Götzen anbetet und  ungläubig ist, der kommt in den feurigen Pfuhl.

 Hm, ok.

stern antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@hkmwk 

Das eigentliche Argument war ja Of 20,15. Ein Niederfallen und bekennen, dass Jesus JHWH ist, wenn man kurz davor ist, in den Feuersee geworfen zu werden, das rettet nicht. Da muss schon vorher was passiert sein.

Ist da nicht auch schon was bedeutendes vorher passiert?

Nämlich dass Jesus bereits 1000 Jahre regiert hat zu dem Zeitpunkt bevor der feurige Pfuhl kommt…🧐

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@stern 

Ist da nicht auch schon was bedeutendes vorher passiert?

Vor was? Der Feuersee wird erwähnt, bevor die 1000 Jahre genannt werden. Wer beim Ende dieses Äons lebte, wurde entweder als Jesus-Nachfolger »entrückt« oder als Diener des Tieres in den Feuersee geworfen. Nach den 1000 Jahren gibt es etliche Generationen mehr, die die Toten stehen auf, die haben aber die 1000 Jahre »verschlafen«.

Du kannst natürlich der Meinung sein, dass es in Of 20+21nicht so streng chronologisch zugeht, aber dann kannst du auch nicht mit »vorher … passiert« argumentieren.

hkmwk antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1533

@lucan-7 

Wo steht das, wer sagt das?

Sagt Paulus nicht im Römerbrief die Heiden werden nach dem gerichtet, was Sie von der Wahrheit wussten.

Diese pauschale Verdammnis für alle ist glaube ich, nicht richtig. Die alte Kirche hatte meines Wissens schon andere Ansichten darüber.

kappa antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@kappa 

Wo steht das, wer sagt das?

Wo steht was...?

Leider ist es mit dieser Forenstruktur völlig unklar, worauf du dich beziehst. Ein kurzes Zitat wäre hilfreich...

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@stern (zum Beitrag)

Bevor dieser Hauptmann sich zum Christentum bekehrt hat, hat er bereits Gott gekannt.

… durch seine Verbindung zum Judentum. Er war gottesfürchtig (Apg 10,2), der Ausdruck bezeichnete Sympathisanten des Judentums. Was das für ihn praktisch bedeutete, wird ja im Folgenden gesagt: Spenden für das (jüdische) Volk und beten.

Direkt übertreten konnte er nicht, das war ihm als Offizier im römischen Heer verboten.

so kann es doch auch für jeden anderen Menschen schon Gott geben

Klar, irgendwelche Erkenntnisse, die jemanden zum Monotheisten machen, kann es überall geben. In der ältesten sira (Biographie Muhammads) werden Hanifen erwähnt, Monotheisten, die den Götzendienst der Araber ablehnten. Einige blieben das bis ans Lebensende, einige wurden irgendwann Christen, einige Muslime, einer erst Muslim und dann Christ.

Nur so was sind ja eher Einzelfälle …

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@hkmwk 

durch seine Verbindung zum Judentum

verstehe

Nur so was sind ja eher Einzelfälle …

Du meinst also, bis auf Einzelfälle, glauben alle Menschen bis auf die Juden und Christen nicht an diesen einen Gott, sondern eben an einen falschen? 

 

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@stern 

Du meinst also, bis auf Einzelfälle, glauben alle Menschen bis auf die Juden und Christen nicht an diesen einen Gott, sondern eben an einen falschen?

Bei vielen Menschen kann man nicht davon sprechen, dass sie an einen falschen Gott glauben, weil sie nicht an einen Gott glauben.

Buddhismus (und mache Formen des Hinduismus) ist pantheistisch - mit »Gott« ist da das Universum gemeint.

Polytheisten glauben an viele »Götter« - aber solche begrenzten Götter sind nun mal eine andere Kategorie als ein monotheistischer, allmächtiger Gott. Natürlich kann sich jemand besonders einem der Götter verpflichtet fühlen (gibts insbesondere im Hinduismus) und keinen anderen verehren, aber das macht diesen Gott noch nicht zu einem monotheistischen Gott.

Dazu kommt, dass sich solche Dinge auch Kombinieren lassen. Tibetanischer Buddhismus ist Polytheismus mit buddhistischen Überbau. In Teilen des Katholizismus und des Islam ist der Monotheismus mit einem Heiligenglauben kombiniert, der bei näherem Hinsehen letztlich auch Polytheismus ist - diese Auswüchse werden von der rkk und dem Standard-Islam natürlich abgelehnt, sind aber in manchen Gegenden weit verbreitet.

Und dann gibt es noch das Phänomen des Hochgotts: Die Leute haben zwar in ihrer Religion das Konzept eines Schöpfers, aber weil sich die Menschen (z.B. durch einen Kojoten verführt) gegen ihn versündigt haben, haben sie den Kontakt zu diesem Gott verloren und können sich nur an niedere Geister wenden, Gott spielt keine Rolle. Sie haben zwar den Glauben, dass es Gott gibt, aber sie glauben nicht an ihn.

Zusammen mit echten Atheisten haben wir damit die Mehrheit der Menschheit abgedeckt.

Jes 60,2 Auf der ganzen Erde liegt Finsternis, die Völker tappen im Dunkel; doch über dir strahlt dein Gott auf, der Glanz seiner Herrlichkeit geht über dir auf.

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@stern (zum Beitrag)

Ich denke, in den monotheistischen Religionen ist es der gleiche Gott, auch wenn die heiligen Schriften unterschiedlich sind

Du meinst, der Gott, der im Qor'an (stets in der »Wir«-Form redend) vehement bestreitet, einen Sohn zu haben und davon spricht, dass er (rein hypothetisch, keine Absicht) jederzeit Jesus vernichten könnte, ist der gleiche Gott wie der Vater unseres Herrn Jesus Christus?

Klar, er behauptet, der gleiche Gott zu sein, der Gott Abrahams, Isaaks, Ismaels und Jakobs - aber immer wieder ist zu erkennen, dass er das nicht ist. Bis hin zu Kleinigkeiten wie: Während Gott bei nichts Anderem schwört als bei sich selbst (seinem Leben, seiner Ehre, seinem ausgerecktem Arm, …), schwört der Gott im Qor'an unbekümmert bei geschaffenen Dingen.

Ich kann nicht sehen, dass das der gleiche Gott ist …

Dass jemand behauptet, der wahre Gott zu sein, reicht nicht, die Behauptung muss auch stimmen 😉 Im NT werden wir sogar vor einem anderen Jesus gewarnt - so was gibt es bei Esoterikern und wohl auch bei manchen Sekten.

Die Götter, die man nicht anbeten soll im AT sind ja keine „echten“ Götter (also Geistwesen), sondern Statuen, die die Menschen gemacht haben

Das gibt es auch im NT

1,Ko 8,4 Was also das Essen von Opferfleisch betrifft: Es ist ganz richtig, was ihr sagt: »Es gibt überhaupt keine Götzen«, und: »Es gibt keinen Gott außer dem Einen«.

Aber andererseits gilt auch:

1.Ko 10,20 Nein! Aber was die Götzenverehrer opfern, das opfern sie nicht Gott, sondern den Dämonen. Ich möchte aber nicht, dass ihr euch mit Dämonen verbindet.

Es geht eben nicht nur um Gelüste von Menschen aus Fleisch und Blut - es gibt auch die unsichtbaren Mächte, gegen die wir kämpfen sollen (Eph 6!). Und die kommen auch bei anderen Religionen ins Spiel …

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@hkmwk 

Vielen Dank, Helmut-WK…das war ein sehr erhellender Beitrag für mich und rückt vieles ins rechte Licht.

Ich habe den Koran nie gelesen und habe das nur gemutmaßt. Bei den Juden ist es ja klar, dass wir uns auf den gleichen Gott beziehen.

Dass jemand behauptet, der wahre Gott zu sein, reicht nicht, die Behauptung muss auch stimmen 😉

Das kann man aber als Mensch schlecht nachprüfen.

So wie sich mancher Christ (und Jude) fragen mag, was denn die ganze Gewalt im AT soll und auch zu dem Schluss kommen könnte: nee, der (Gott) kann doch nicht echt sein…so geht es ja auch einem Muslimen.

Es geht eben nicht nur um Gelüste von Menschen aus Fleisch und Blut - es gibt auch die unsichtbaren Mächte, gegen die wir kämpfen sollen (Eph 6!). Und die kommen auch bei anderen Religionen ins Spiel …

Auch dafür danke! Das ist mir gerade erst wieder dadurch bewusst geworden…

 

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@stern 

Ich habe den Koran nie gelesen

Tja, das haben Viele nicht, und dann stellen sie sich den Qor'an so vor wie die Bibel bzw. ein biblischen Buch - aber er ist ganz anders.

Umgekehrt stellen Muslime fest, dass die Bibel ganz anders ist, als man auf Grund des Qor'ans erwarten würde - und heraus kommt die These, dass die Bibel verfälscht sei.

Ich sage zuweilen auf die Frage, ob die Muslime an den gleichen Gott wie wir glauben: Kommt darauf an. Glauben sie an den Geist, der im Qor'an »wir« sagt, oder an den Gott, für den sich dieser Geist ausgibt? Und das ist wohl kaum für alle Muslime gleich …

hkmwk antworten
Irrwisch
Beiträge : 3620

@stern Lieber Stern,

was macht dich da so sicher?

Was ich hier die letzten Tage so alles mitverfolgen konnte, läßt mich zweifeln, ob nicht gerade hier auf Jesus.de so einige Poster diese Macht an sich gerissen haben.

Mit dir bin ich allerdings der für mich der sehr beruhigten Erkenntnis, dass noch immer Gott im Regiment sitzt uns nicht sich selbst ermächtigte " Geheimräte" Gottes.

Die nur nach Buchstaben meinen urteilen zu können.

Aber nicht in die Herzen ihres Gegenübers zu schauen bevollmächtigt sind!

Sei herzlich gegrüßt

Inge

irrwisch antworten
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Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@irrwisch 

was macht dich da so sicher?

Hallo,

ich weiss nicht genau, worauf du diesen Satz beziehst….

stern antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3620

@stern Auf Geschehnisse hier in Foren.

irrwisch antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4438

@irrwisch 

nur nach Buchstaben meinen urteilen zu können

Aber so funktioniert doch schriftlicher Austausch nun mal. 🙁

tatokala antworten
Chey
 Chey
Beiträge : 537

@stern 

Mir ist nicht klar, wie du auf diese Fragen Antworten in einem Glaubenswerk wie der Bibel finden willst?

Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Ein Glaubenswerk, egal welches, wird die Religionen nur selten als gleichwertig bezeichnen. Eine Voraussetzung wäre wohl, dass die Religion nicht missionarisch wäre, was das Christentum aber ist.

Wobei man als Gläubiger, auch als Christ,  dennoch zu dieser Überzeugung kommen kann. 

Ob es sich bei einer Schrift, ebenfalls egal welcher, um absolute Wahrheit, relative Wahrheit oder mehr oder weniger Fiktion handelt,  kann sich ebenfalls nicht aus dem Werk selbst ergeben sondern nur durch Sekundärquellen, die das wissenschaftlich untersuchen. Zumindest wenn man über den Glauben hinausgehen will. Denn glauben kann man ja alles.

Nehmen wir mal an, ein Präsident Trump würde schreiben, dass er auch der Messias ist und schließt das ganze mit dem Satz 'und das ist die Wahrheit '.

Würde dieser letzte Satz denn beweisen, dass er der Messias ist?

VG

Chey

 

chey antworten
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Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4414

@chey Ein guter Gedankengang. 
Natürlich sagt die heilige Schrift einer (jeder) Glaubensrichtung, dass ihr Glaube der richtige sei. 
Und es würde keine 'Bekehrungen' geben, wenn alles gleich richtig wäre. 
Dass man die Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften respektiert, wird davon ja nicht ausgeschlossen.

chai antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@chey 

Mir ist nicht klar, wie du auf diese Fragen Antworten in einem Glaubenswerk wie der Bibel finden willst?

Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Es ist genau dann kein Widerspruch, wenn es bei dem sich offenbarendem Gott der Bibel eben um den Gott handelt. Denjenigen, welcher ein Gott für alle Menschen ist, unabhängig ihrer Religion. Und davon gehe ich aus. (Das nennt man dann „Glauben haben“…denn ohne diesen, kannst du ALLES in Frage stellen.

Wenn ich das in Frage stelle - also dass die Bibel auch nicht von dem „richtigen“ Gott handeln könnte und die Sachen darin nur Dichtung ohne Bezug zu IHM ist…dann habe ich keine Sicherheit und auch keinen Glauben, oder? Denn dann habe ich ja auch keine Quelle, die ich als „glaubwürdig“ einstufen könnte…wie denn auch als Mensch? Ich kann höchstens über Try-and-Error es herausfinden, ob da was dran ist oder nicht. ZB ob Trump nun der Messias ist. (Was er nicht ist.)Und die Ergebnisse meiner Versuche sind eigentlich für mich auch nicht wirklich aussagekräftig- denn letztendlich weiss ich doch nicht, aus welcher Quelle meine Ergebnisse gespeist wurden…kann ja auch gar nichts mit dem von mir für wahr gehaltenen Gott zu tun haben, was ich erlebte…

Wenn ich aber was in der Bibel steht für wahr in Bezug auf Aussagen über Gott halte, dann ist das immer noch kein allgemeingültiger Beweis und immer noch meine Entscheidung, das zu glauben. Aber ausser auf eine persönliche Offenbarung von genau diesem Gott zu warten, bleibt mir eigentlich nicht viel anderes übrig. Und als Glaubende glaube ich ja sogar, dass Gott selbst mich zu Jesus hingezogen hat. („Keiner kommt zu mir, es sei denn, Gott zieht ihn.“) und wohin hat er mich gezogen? Zur Bibel…um da nachzuforschen, was dieser Mann gesagt, getan und gewollt hat…

Ob es sich bei einer Schrift, ebenfalls egal welcher, um absolute Wahrheit, relative Wahrheit oder mehr oder weniger Fiktion handelt,  kann sich ebenfalls nicht aus dem Werk selbst ergeben sondern nur durch Sekundärquellen, die das wissenschaftlich untersuchen. Zumindest wenn man über den Glauben hinausgehen will. Denn glauben kann man ja alles.

Ja, glauben kann man alles. Ich hab auch schon alles mögliche geglaubt…🙂

Am Anfang war mir das irgendwann auch mal wichtig, dass Jesus tatsächlich eine historische Person war und es ausser der Bibel noch andere Zeitzeugen Berichte gibt, die ihn belegen. Davon alleine kommt aber kein Glaube…obwohl, auch das sollte man nicht ausschliessen….wer weiss.

Ich kann aber nicht umhin, seine Aussagen in der Bibel ernst zu nehmen, wenn ich mich als Christ sehe oder ihm nachfolgen will. Ohne das, ist der Glaube a)Offenbarungswissen oder b)Spekulation.

 

stern antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 537

@stern 

Wahrscheinlich habe ich mich unklar ausgedrückt. Du hattest auf deine beiden Fragen geschrieben,  dass du die Antwort in der Bibel gefunden hast. Das ist für mich in der Tat deshalb ein Widerspruch (oder eben keiner), weil diese Antwort systemimmanent ist. Sie ist in sich logisch, aber unlogisch, wenn man von außen schaut.

> Wenn ich das in Frage stelle - also dass die Bibel auch nicht von dem „richtigen“ Gott handeln könnte und die Sachen darin nur Dichtung ohne Bezug zu IHM ist…dann habe ich keine Sicherheit und auch keinen Glauben, oder? 

Warum sollte das den Glauben ausschließen? Er hätte einfach nur nicht diese Grundlage.

Zumal daraus ja auch nicht folgt, dass alles verkehrt ist, was in der Bibel steht.

Ja, es kostet wohl Sicherheit. Aber wenn diese Sicherheit nicht real ist, was ist diese dann wert? Ist es dann überhaupt eine Sicherheit?

PS: Mit den Text-Formatierungen hier Kämpfe ich noch etwas. 🤔 

chey antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@chey 

PS: Mit den Text-Formatierungen hier Kämpfe ich noch etwas. 🤔

In der Symbolzeile: B steht für Fett, I für kursiv, und die Anführungszeichen für Zitat.

Mit PC-Tasten: Steuerungstaste (Strg, bzw. Ctrl) plus B, I oder U (für unterstrichen, geht nur so).

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@chey 

Das ist für mich in der Tat deshalb ein Widerspruch (oder eben keiner), weil diese Antwort systemimmanent ist. Sie ist in sich logisch, aber unlogisch, wenn man von außen schaut.

Weder du noch ich können ja von aussen schauen. Wir sind ja beide in diesem System. Dass die Bibel sich nicht selbst „glaubwürdig“ mit ihren eigenen Aussagen machen kann, stimmt nur bedingt. Denn es geht ja genau darum, dass die Bibel einen Inhalt transportiert- vor allem mit Jesus, aber nicht nur- der von etwas berichtet, dass ausserhalb unseres Systems liegt. Also kann es nicht von innerhalb des Systems bewiesen werden. Dir bleibt gar nichts anderes übrig, als es zu glauben - oder halt nicht.

In so Sätzen wie : „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ deutet Jesus das an, oder auch wenn er sagt: „Keiner hat den Vater je gesehen, ausser dem, der vom Vater kommt.“ (also er)

Die Frage ist: glauben wir, dass die Bibel uns von dem einen Gott erzählt und glauben wir, dass Jesus von diesem Gott uns erzählt, kündet und ihn uns sichtbar macht? 

stern antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 537

@stern 

Wieso bin ich im System ?

VG

Chey

chey antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10125

@chey 

Am Besten definiert ihr mal beide, was ihr mit »System« meint. Damit ihr nicht aneinander vorbei redet …

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@chey 

Wieso bin ich im System ?

Du meintest, die Bibel ist ein in sich geschlossenes System und kann nur von aussen über andere Systeme verifiziert werden und nicht durch ihre eigenen Aussagen…erst dann könne man bestimmen, ob ihre Aussagen vertrauenswürdig und wahr sind.

Stimmt das so?

Ich habe daraufhin versucht zu erklären, dass die Bibel nicht durch ein anderes System erklärt werden kann, weil sowohl du als auch ich als auch die Bibel als auch ein System, das die Bibel verifizieren könnte - wir alle im gleichen System stecken. Nämlich in unserer uns bekannten Realität.

Die Bibel spricht aber von Gott, Jesus zeugt von Gott- und damit von einem „System“ oder einer Wahrheit oder wie du das auch immer nennen willst, das komplett ausserhalb unserer Realität liegt - und deshalb nicht mit Methoden unserer Realität bewiesen oder verifiziert werden kann. Du bist mit mir und der Bibel hier - deshalb im System- aber der Inhalt der Bibel weist auf etwas hin, das wir nicht kennen und deshalb gibt es nichts, mit dem du hier diesen Inhalt verifizieren könntest.

Glauben kannst du ihn- beweisen nicht.

stern antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 537

@stern 

Danke für Deine Erläuterung. 

Ich dachte erst, wir liegen weit auseinander,  aber das scheint mir jetzt nicht mehr so.

VG

Chey

chey antworten
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