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Bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern (Phil 2,12)

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Georg Heinrich
Themenstarter
Beiträge : 258

Wovor sollen wir uns fürchten?
Wie trägt das zu unserem Heil bei?

Bin gespannt auf Eure Ansichten!

Antwort
14 Antworten
Deborah71
Beiträge : 15878

Leben und Wandel in Christus
Der Vers gehört mit den Versen 13-16 zusammen, sonst gerät man in Versuchung, die Furcht nicht als Ehrfurcht, sondern als Angst zu lesen.

Wer sich aber vor Gott fürchtet (Angst hat) ist nicht vollendet in der Liebe. Wir leben (und sollen) in einer Liebesbeziehung mit Gott leben und das können wir durch den Heiligen Geist, der seine Frucht in uns wirken will. So wie Jesus sagt: Bleibt in meiner Liebe, wie ich in der Liebe des Vaters bleibe.

Die Verbindung zu Philipper ist eine Verheißung in Jeremia, denn es geht um den neuen Bund. Als Christen leben wir im Neuen Bund durch und in Jesus Christus.

Jer 32, 40 Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich mich nicht von ihnen abwende, ihnen Gutes zu tun. Und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen. 41 Und ich werde meine Freude an ihnen haben, ihnen Gutes zu tun, und ich werde sie in diesem Land pflanzen in Treue, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele. 42 Denn so spricht der HERR: Ebenso wie ich über dieses Volk all dies große Unheil gebracht habe, so will ich über sie auch all das Gute bringen, das ich über sie rede.

Man kann Vers 12 unter dem Blickwinkel der Leistung lesen, dann passt aber Vers 13 nicht dazu.

Liest man die Verse unter dem Blickwinkel der Ehrfurcht und freudigen Erwartung auf Gottes helfendes Wirken hin, kommt ein zuversichtliches Leben und freudiger Gehorsam zum Vorschein und eine Stärkung der Beziehung mit Gott - Vater,Sohn und Heiliger Geiist.

deborah71 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Furcht erfüllt mich ... lässt mich zittern eigennützig und im Fleisch zu handeln. Ich fürchte mich am Willen des Herrn vorbei zu handeln, nicht IHN in die Mitte zu stellen.

Dieses Kapitel sollte man ganz lesen, nicht allein einen Vers ... gleichwohl auch der kostbar ist.

Wenn ich mich davor fürchte Rotlichtverstöße zu produzieren ... so werde ich wohl vorsichtig fahren resp. gegen sonstige Gebote zu verstoßen im Stadtverkehr. Das trägt zu einem gemäßigten Punktestand in Flensburg bei.

Dem Herrn Jesus gehorsam zu sein ... bewirkt in der Gemeinschaft mit IHM und den Glaubensgeschwistern einen gesegnete Nachfolge.

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4 Antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @pvm

Furcht erfüllt mich ... lässt mich zittern eigennützig und im Fleisch zu handeln.

Ich denke, es geht nicht um Angst, sondern um Ehrfurcht, denn:

Veröffentlicht von: @pvm

1Jo 4,18: Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.

Veröffentlicht von: @pvm

Dem Herrn Jesus gehorsam zu sein ... bewirkt in der Gemeinschaft mit IHM und den Glaubensgeschwistern einen gesegnete Nachfolge.

Aber ich gehorche Ihm nicht aus Angst, sondern aus Liebe.

LG.
Clay

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @clay

Ich denke, es geht nicht um Angst, sondern um Ehrfurcht, denn:

Diese Argumentation ist mir durchaus vertraut ... doch bekenne ich mich auch zur Furcht.

Es sind schon peinvolle Gedanken ... angstvolle Gedanken was mag mir entgehen oder widerfahren bei fleischlicher Nachfolge.

Womit rufe ich Zucht hervor? Zucht welche mich vor Ärgerem bewahren soll!

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Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @pvm

Es sind schon peinvolle Gedanken ... angstvolle Gedanken was mag mir entgehen oder widerfahren bei fleischlicher Nachfolge.

Meine Erfahrung ist, dass Furcht (Angst) ein schlechter Motivator ist, um im Gehorsam zu leben. Ich habe mich damals aus Angst bekehrt und das hat nicht lange vorgehalten. Erst als ich Gottes Vaterliebe erkannte, änderte sich alles. Es kollidiert auch mit der Aussage in 1Jo 4,18:
'Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.'
Das, was uns wirklich vor Ungehorsam bewahrt ist die Liebe zu unserem Vater im Himmel und nicht Angst.

Ich kann diese Gedanken auch nicht nachvollziehen, da ich mich, selbst wenn ich gesündigt habe, vom Vater geliebt weiß, denn Er liebt mich um seinetwillen und nicht, weil ich so ein braver Kerl wäre. Und meine Liebe zu Ihm veranlasst mich, meine durch den Ungehorsam gestörte Beziehung so schnell wie möglich wieder in Ordnung zu bringen.

Ich habe keine Angst vor meinem Vater, auch dann nicht, wenn Er mich beschneiden muss (meinen Stolz, Eigensinn, usw.), weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es immer zu meinem Besten dient. Ich habe Respekt und Hochachtung vor Ihm, aber wenn ich Angst hätte, müsste ich mir ernsthaft Gedanken über meine Beziehung zu Ihm machen, denn Kinder dürfen vor ihren Vätern keine Angst haben.

LG.
Clay

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

So hat ein jeder eine Definition, Überlieferung oder Übernahme einer Auslegung. Und es ist ja zulässig eine eigene Ausdrucksweise einzubringen.

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Arcangel
Beiträge : 3348

Interessant, dass das Wort Furcht bei dir Fragezeichen auslöst und nicht bewirkt.

Bewirkt euer Heil. der Rest ist ein Nebensatz.

arcangel antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

da der Mensch in erster Linie sein Heil nicht selbst bewirken kann sondern nur Gott, sollten Christen daran erinnert werden das es Gott ist der wirkt. Der Christ erfährt Gottes mächtiges Handeln in seinem Leben und daher muss ein Christ mit aller Ernsthaftigkeit und aller (Ehr)-Furcht seinen Teil dazu beitragen, dass die Frucht des Heiligen Geistes an ihm sichtbar wird.

Glaube ohne (sichtbare) Werke ist tot.

VG

Meriadoc

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lena
Beiträge : 596

Das ist mittlerweile für mich wirklich eine fantastische Bibelstelle.
An Dieser Bibelstelle kann man feststellen, ob man ein Buchstaben Gläubiger ist, oder ein Christus Gläubiger
Wer hier im gewissen noch ängstlich getroffen wird, gegenüber der Aussage: "wo der Geist des Herrn ist da ist Freiheit, wo der Geist des Herrn ist ist keine Furcht !" darf sich als einen Bibelleser wissen, der den Buch magische Züge zutraut.
Hingegen die Christus Gläubigen, erkennen in jedem Wort ihren Gott ,
mit Einem gelassenen Gewissen lieben Gruß Lena

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1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich glaub, es wird nicht gern gesehen wer was wann wo Gläubig ist oder nicht.

Aber, ich habe eine Aussage Jesu die auch zum Nachdenken anregt.

Lukas 7
47Derhalben sage ich dir: Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt; welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. 48Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben

So ist es auch mit der Sache mit dem bewirken. Ein Christ, dem so viel Liebe gegeben wurde, kann in seiner Liebe nicht anders.

Max

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