Das Gebet des Jabez
Wo es steht: 1.Chronik 4
Hi, seit vielen jahren geht mir das Gebet des Jabez nicht aus dem Kopf und ich finde es stark. In mitten von langweiligen, langen Geschlechterlisten taucht plötzlich dieses Gebet auf. Damals dachte ich...wow, seltsam und hochinteressant. Auch der Hintergrund und warum Jabez so genannt wurde. Jabez bedeudet Kummer / Schmerz
So stehts:
9 Und Jabez war angesehener als seine Brüder; zwar hatte seine Mutter ihm den Namen Jabez gegeben, denn sie sagte: Mit Schmerzen habe ich ihn geboren[2]. 10 Aber Jabez hatte den Gott Israels angerufen und gesagt: Dass du mich doch segnen und mein Gebiet erweitern mögest und deine Hand mit mir sei und du das Übel ⟨von mir⟩ fern hieltest, dass kein Schmerz mich ⟨treffe⟩! Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte.
Danach geht es wieder trocken weiter..
Was denkt ihr über dies alles und über dieses starke Gebet. Seltsam, dass dies so einfach mittendrin auftaucht. Hab ich was verpasst? Hat es was mit den Geschlechtern zu tun. Beziehung zu Gott?
Danke für eure Gedanken.
Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte.
Das ist mit der stärkste, zuversichtlichste Teil für mich.
Vor etlichen Jahren (20-30) gab es ein Büchlein über diese Bibelstelle.
Es hatte mich angesprochen und ich habe das Gebet übernommen. Mein Lebens- und Aktionsradius wurde immer weiter. Geografisch hatte Gott mich sogar bis nach Melbourne, Australien reisen und einen Gebetsauftrag dann in Alice Springs am ANZAC-Denkmal ausführen lassen.
Ich kann mich gut mit Jabez identifizieren aufgrund meiner Lebensgeschichte... vorgeburtliches Trauma, zwischenzeitlich mehr Raum und nun wieder räumlich-gesundheitlich eingeschränkt.
Danke für die Erinnerung an dieses Gebet. Ich hatte es lange aus den Augen verloren und nicht mehr gebetet.
Man kann dieses Gebet nicht nehmen und meinen, so Gott, nu mach mal. Es muss im Herzen gezündet haben.
Veröffentlicht von: @deborah71kann dieses Gebet nicht nehmen und meinen, so Gott, nu mach mal. Es muss im Herzen gezündet haben.
Das sehe ich auch so. Das muss Jabez auch so gesehen haben. Er wird uns das mal sagen, was da passiert ist.
Das könnte ein sehr interessantes Gespräch werden. Wenn er mich zurückfragen würde, könnte ich einiges erzählen, wie sich Gottes Versprechen in welchen Situationen erfüllt hat.
Das Büchlein von Wilkerson gibt es noch, neu oder günstig antiquarisch.
Irgendwie wirkst du auch angesprochen. Ich bin gespannt, wie sich das bei dir entwickelt oder einem User,einer Userin, die mitlesen oder mitschreiben und angesprochen werden.
es gibt davon auch noch eine Ausgabe von Darlene Wilkinson für Frauen.
Sicherlich auch interessant.
Das ist mir noch nicht vorbeigekommen. Danke für die Info.
Das Büchlein ist heute angekommen. Ich fang mal an zu lesen, was Darlene Wilkinson damit erlebt und herausgefunden hat.
Bis Seite 21 gestern wirkte der Heilige Geist und brachte die Frage hoch nach dem Bestimmtwerden durch den Schmerz der Schwiegereltern aus ihren Kriegs- und Lebenstraumata. Sie sind inzwischen verstorben und hatten doch ziemlichen Einfluß auf uns. Das möchte der Heilige Geist beenden.
@deborah71 So etwas nimmt doch auch einen gewichtigen Raum ein in der Psychotherapie. Erinnere mich an Diskussionsbeiträge hier aus dem Forum.
Die Frage wäre dann, inwieweit man es schafft, sich selber zu therapieren.
lg tatokala
Der Heilige Geist ist der beste Therapeut. Ohne Ihn greifen oft auch Fachtherapeuten zu kurz.
Was ER bislang bei mir aufgelöst hat, verwendet ER sofort danach in Fürbitteanweisungen für traumatisierte Länder. Das ist eine einzigartige Teamarbeit...ich staune da immer wieder.
Der Heilige Geist ist der beste Therapeut.
Das klingt so, als wenn man damit alles alleine hinkriegen könnte. Dann hätten also Seelsorger bzw. Pastoren keinen Therapiebedarf, denn die haben ja den Draht.
In einem Gemeindebrief der hiesigen Gemeinde hat mal ein Pastor ein paar Worte zu diesem Thema in seine einleitenden Worte eingeflochten... daß bei einer Angststörung ihm letztendlich erst die professionelle Hilfe an der Uniklinik weitergeholfen hat, besser als die gutgemeinten Worte (hierauf abzielenden Worte) von Kollegen. Das fand ich in seiner Bodenständigkeit - und auch Offenheit - sehr beeindruckend.
Deswegen wäre ich da vorsichtig, zu verallgemeinern. Weil damit eine Absolutheit rüberkommt, die nicht immer angebracht ist.
lg Tatokala
Dadurch, dass du nur meinen ersten Satz kopiert hast, wird meine zweite Aussage vernachlässigt und dein Rückschluß fraglich.
deborah71: Ohne Ihn greifen oft auch Fachtherapeuten zu kurz.
Hier wird die Arbeit der Fachtherapeuten einbezogen, aber auch ihre menschliche Begrenztheit nicht verschwiegen.
@deborah71 Naja, ok. Daß du dich nur auf Arbeit mit Fachtherapeuten beziehst, steht da aber auch nicht eindeutig. Deswegen kann man ja auf eine mögliche Problemlage hinweisen.
Ansonsten: den Rest habe ich mir so in dieser Richtung schon gedacht. ☹️
lg Tatokala
Ich weiß nicht, was du dir gedacht hast. Jedenfalls ist die Teamarbeit zwischen Fachausbildung und Rat durch den Heiligen Geist wirksam.
Aber kein Fachmann kann mir sagen, wann ich durch eine Sache wirklich durch bin. Der Heilige Geist schon, denn Gott sieht das Herz an. Meine Aussage im ersten Bericht über das Lesen ging ja darum, dass nun so gut wie aufgeräumt ist. Das finde ich sehr ermutigend.
@deborah71 Ob man durch eine Sache durch ist, kann sich überhaupt nur langfristig zeigen...das ist erstmal nicht mehr als einfach nur ein Gefühl, verbunden mit der Hoffnung, daß dem so sein könnte.
Ich rede nicht von Gefühl. Im Laufe aller Aufarbeitungen bekam ich vom Heiligen Geist auf jede Nachfrage den prozentualen Stand der Entwicklung mitgeteilt. Das magst du nicht für möglich halten, ist aber so.
Ja, wer das nicht kennt und erlebt, kann sich das nicht vorstellen, wie genau oft Mitteilungen im geistlichen Hören sind.
Im AT haben die Propheten keine Gefühle gehört, sondern die Ansagen Gottes. Im NT haben die Christen durch die Ausgießung des Heiligen Geistes alle die Möglichkeit konkrete Informationen von ihm zu erhalten.
Es steht alles drin.
@deborah71 Aber offensichtlich macht er sich bei verschiedenen Menschen auf unterschiedliche Weise bemerkbar.
Steht schon in Apg 2 ... Träume, Weissagen, Sprachen.... z.b. ..... auch bei den Gaben im Korintherbrief steht noch einiges, z.B. darf man bitten, dass man aus dem Geheimnisse REden mit Gott eine klare Auslegung bekommt. Was auch dazu gehört, dass einem plötzlich über einem Bibelvers ein Licht aufgeht und man sich fragt: wieso habe ich das vorher nicht gesehen/erkannt? Es steht doch da!
Apg 2, 14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, vernehmt meine Worte! 15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde des Tages; 16 sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: 17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.
@deborah71 Ich weiß nicht, ob das 'normal' für Christen ist.
Diejenigen, die ich kenne, haben solche Dinge noch nicht erzählt.
* 'normal' = im Sinne von 'Standard'
Es sollte Standard in der Jüngerschaft sein. Vor Jahren habe ich eine Jüngerschaftsausbildung gemacht. Eine Glaubensschwester hatte in ihrer Bibelschule die Unterlagen, war aber zeitlich total überfordert. Sie bot mir die Schule an und ich nahm sie gerne an. Eine andere Schwester war auch interessiert, wir sind zur Einführungswoche gefahren und haben dann zu Hause die schriftlichen und praktischen Aufgaben zusammen gemacht. Es ging um geistliche Diziplin, Zeitmanagement, Ausdauer, Bibelwissen, Predigtlehre, Evangelisation, Umgang mit Geistesgaben.
Am Ende des Matthäusevangeliums ist der Auftrag festgehalten... macht zu Jüngern....
@deborah71 Wie schon geantwortet - für mich klingt das recht 'speziell' und nicht nach 'Standard'.
@deborah71 Hat vielleicht auch was mit der Art und Ausrichtung der Gemeinde zu tun.
@deborah71 Ist trotzdem ein Gefühl. Daß es Gefühle unterschiedlichen Charakters gibt, bestreitet niemand.
@deborah71 Es ist aber nun mal die Gefühlsebene, auf der du wahrnimmst. Oder bekommst es du es schriftlich? Deine Statistik über mail? Wohl kaum, oder?
Veröffentlicht von: @tatokala@deborah71 Es ist aber nun mal die Gefühlsebene, auf der du wahrnimmst.
Ich kenne es als Eindruck, Impuls ... Wobei das ja auch mit Gefühlsebene zu beschreiben ist.
Eindruck, Impuls, Intuition sind nur ein Teil der Wahrnehmungen. Die Kommunikation in die Gedanken hinein ist eine andere Ebene. Dann gibt es noch Innere Vision, offene Vision, Traum. hörbare Stimme (sehr selten).
Das gesamte Paket ist eine Informationsübermittlung des Heiligen Geistes in den von oben geborenen Geist des Menschen, die dann auf den Bildschirm der Seele landet, oder im Fall von Sprachengebet aus dem Geist direkt auf die Sprachorgane fliesst.
@deborah71 Ich will und kann Dir nicht widersprechen.
Aber es klingt schon sehr speziell.
(Ich hab seit vielen Jahren mit Christen zu tun - vieles von dem, was Du beschreibst, kommt da anscheinend nicht vor. Oder sie erzählen nichts davon.)
Richtig... hier geht es anscheinend um Begrifflichkeiten.
wieder so ein interessantes Thema.
Habe den Vers auf einem Kärtchen in meiner Geldbörse...
der Vers "kommt aus dem nichts" und bedeutet so viel...
Er taucht in den Versen vorher gar nicht auf. Ich kann also gar nicht zuordnen, "wohin" er nun gehört ...
Über ihn dann: "9 Jabez war angesehener als seine Brüder. [ja, welche Brüder nur?] Und seine Mutter nannte ihn Jabez; denn sie sprach: Ich habe ihn mit Kummer geboren. 10 Und Jabez rief den Gott Israels an und sprach: Ach dass du mich segnetest und mein Gebiet mehrtest und deine Hand mit mir wäre und schafftest, dass mich kein Übel bekümmere! Und Gott ließ kommen, worum er bat."
Dann geht es munter weiter ...
Vielleicht ist in den Abschnittsbezeichnungen einzelner Übersetzungen was zu finden ... *denkt* ... *hm* ... "Die Geschlechter Judas" ... nö, sagt mir auch nichts. Gibts auch in 1. Chr. 2. - Sagt es dir/euch was?
Irgendeine Bewandnis muss es ja haben mit diesen "Stammbaum-Aufzählungen" ...
Ja, ist seltsam. Aber er ist nun mal da. Das ist ja das krasse und dann dieses Gebet.
Wie bei hennoch. Er taucht auf, wenige Worte und wurde dann entrückt. 😀
Da ist einmal die Spannung zwischen der Namensbedeutung des Stammvaters Juda = Lob und Preis und der Namensbedeutung des Jabez = Kummer, Schmerz.
Was für eine Namenshypothek auf einem Leben! Jabez hätte resignieren können, in eine Depression verfallen können... aber er gab nicht auf, sondern wandte sich an Gott.
Er hatte Brüder, mehr erfahren wir nicht. Sie führten wohl ein übliches Leben....nicht weiter interessant. Nicht mal ihre Namen sind wichtig. Das macht die Bibel oft, dass nur Wesentliches an Ereignissen oder Personen in den Fokus gerückt wird.
Wenn man sich vorstellt, jedesmal wenn man gerufen wird, enthält der Name eine Anklage, dass Jabez seiner Mutter Schmerz zugefügt hatte, ohne etwas dafür zu können.
Wir heutzutage und in unserem Kulturkreis reflektieren nicht sehr auf Namensbedeutungen. Dafür gibt es aber immer wieder negative Label, die andere (oder man selbst auch) unbewusst verteilen. Faulpelz, Lügner, blöde Kuh, Zicke ....... Das sind schon krasse Entwürdigungen.
>>>>>>Taugenichts, aus Dir wird nichts.....Du kannst nichts
Hachja
Hab mal gegoogelt. Ich heisse ja Max und das kommt aus maximillian.
Der Besieger, Bezwinger 🙂
Es gibt einen krassen Mechanismus:
Wenn ein negatives Label ins Zentrum des Seins (IchBin) trifft und man unbewusst das Label annimmt durch Wegbeweisen wollen, bleibt seine Macht über einem. Denn was nicht wirklich existiert, muss man nicht wegbeweisen und kann es auch nicht, denn man gibt dem negativen Schatten selbst Macht.
Trennt man sich von dem Wegbeweisen wollen und nimmt die Wahrheit Gottes über sich an, dann verlieren die bösen Worte ihre Macht.
Ja, sie verlieren ihre Macht.
Stell dir mal vor, eine Tasse fällt herunter und zerdellert. Man kittet es wieder zusammen. Aber ausgerechnet das eine kleine Stück kann nicht mehr eingefügt werden weil zuviele kleinse Splitter fehlen. Man ist zusammengekittet, aber es bleibt doch was ....aber das ist nahezu unwichtig wenn die Tasse einen ideelen Wert hat.
Ich hab im Laufe des Lebens einiges zusammengekittet. Trotzdem bleibt immer was.
https://www.youtube.com/watch?v=SIYqeQsgaps&list=RDSIYqeQsgaps&start_radio=1
"das Gebet des Jabez" von Siegfried Fietz
.......dieses Lied habe ich heute auch schon gesungen, und Hund "Max" hat zugehört.
Mich begleiten diese Verse auch schon einige Jahre, und ermutigen mich immer wieder.
Danke fürs Reinstellen.
liebe Grüße,
Danke.
Die Bibelübersetzungen sorgen schon für Verwirrung, weil eine mit Geschlecht Judas übersetzt, eine andere mit "Stamm Juda" ...
Veröffentlicht von: @deborah71Wir heutzutage und in unserem Kulturkreis reflektieren nicht sehr auf Namensbedeutungen. Dafür gibt es aber immer wieder negative Label, die andere (oder man selbst auch) unbewusst verteilen. Faulpelz, Lügner, blöde Kuh, Zicke ....... Das sind schon krasse Entwürdigungen.
Ja Label ... hören wir sie nur oft genug (auch der Meister der Lügen hat das ja ausgenutzt), glauben wir Aussagen ... mich beeinflusste mein halbes Leben lang der Kosename "Dicke" und ein scherzhaft gemeintes "schwing mal deine dicken Keulen hier rüber" ...
Krass. Danke nochmal. Also für die Erklärung. Jetzt muss das mit dem Juda und Judas und und und noch in meinen Kopf ...
Stamm Juda und Geschlecht Juda..... das s an Juda ist ein Genitiv, nicht der Name Judas. Der Name Judas ist die griechische Form das Namens Juda hab ich gerade ergoogelt.
Stell dir mal vor. Der Neuschreiber ( Übersetzer ) kriegt diese Rolle und dann kommt er an diese Stelle und sagt sich...'hääääh? Okay, dann schreib ich das mal so ab. Also mir würde das so ergehen. Passt das jetzt hier rein.
Ich hab immer wieder gehört, Gott wacht über sein Wort. Also akzeptiere ich es hier und da einfach mal. Aber deine Erklärung über den Zustand im Stamm Juda ist plausibel.
Kann aber auch sein das seine Brüder Kummer gemacht haben und dann kam noch er. Ungewollt und dann auch noch vielleicht schwere Geburt. Ich glaube, an der Geburt kann es nicht liegen. Vielleicht war zum Zeitpunkt eine schwere Zeit in israel vorhanden.
Es steht da, dass er angesehener war ... *hm-denkt*
Hört sich nach einem "guten Ruf" an den er sich angeeignet hat. Vielleicht hat er seine identität in Gott erkannt?
Interessant
https://www.bibelkommentare.de/lexikon/1999/jabez
Auszug
Dies ist ein wunderbares Beispiel von persönlichem Glauben, der sich der Vorrechte des irdischen Volkes Gottes bewusst war und auf den Gott Israels vertraute.
Also erkannte ER seine Identität in Gott.
Das ist schön, dass du das siehst.
Ich seh noch immer keine Bedeutung des "einfach-so-Auftauchens" ... Ist das ne Art "Familienfluch", weil Nachkomme Judas? Und er ist der einzige, der "dagegenhält"?
Die Bibel enthält (sagen wir es mal so) viele stille Helden des Glaubens. Henoch, Jabez, Josef, der vater von Jesus u v m
Veröffentlicht von: @meriadocDie Bibel enthält (sagen wir es mal so) viele stille Helden des Glaubens.
Henoch, Jabez, Josef, der vater von Jesus u v m
'Mein Held' ist der Henoch. Über den wissen wir gar nicht viel, nur dass er mit Gott lebte.
Und das reicht.
@chai Im Grunde ist das hier ein sehr ähnlicher Fall insofern: daß man eben nicht viel weiß. Und das lässt viel Interpretationsspielraum. So, daß man sich damit identifizieren kann.
Das ist viel besser als irgendwelche gut dokumentierten Helden wie z.B. Josua, David u.v.m. 😀
@neubaugoere Ja, das ist die Frage, wie es gemeint ist. Allerdings ist es der Geschichte vorangestellt.
In chronologischer Reihenfolge: er war also angesehener (vor wem? vor seiner Mutter? also: narzisstische Mutter-Kind-Beziehung, das passt), aber das schien ihm nicht viel praktisch zu nützen. Denn sonst wäre ja sein Bittgebet nicht nötig.
Oder: Der Satz fasst die Geschichte zusammen, die im folgenden erzählt wird.
Da komme ich aber auch nicht weiter.
Aus Sichtweise des modernen Lesers klingt es eher nach der ersten Variante. Aber ob das ursprünglich so gemeint ist - keine Ahnung.
Gute Frage. - Angesehen vor "dem Volk", also dem Dorf oder der Familie ... vor seiner Mutter denke ich nicht, sonst hätte sie ihm diesen Namen nicht verpasst. *hm*
vor seiner Mutter denke ich nicht, sonst hätte sie ihm diesen Namen nicht verpasst.
In Familiendingen denkt man nicht rational. Leider. ☹️
lg Tatokala