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Das Wort, nur geistlich und nicht mehr.

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Meriadoc
Themenstarter
Beiträge : 1025

Hi,

 

ganz hart mal vorher.

Ich glaube weder an eine Hölle noch an einem Himmel, ich glaube an die Konsequenz von Fehlverhalten und Moral, aber das in einem begrenzten Maß. Das wäre das unnötige  Verurteilen von sexueller Unmoral wie HS oder Sex vor Ehe. 

 

Man weiß ja nicht, was im Wort geistlich zu sehen ist oder was real ist (historisch vieles fragwürdig). 

 

Keine Frage, ich lese gerne die Bibel. Vieles spricht ja an und ist wertvoll. Aber das sind buddhistische Weisheiten zum Teil ja auch. Das Wort kann ja auch in Krisen helfen. und daraus herauslösen.

Ich glaube auch nicht mal, das jemand wiederkommen muss um sich an den Ungläubigen zu Rächen oder was weis ich noch alles ...oder den rest Jucheida in den Himmel zu befördern.

Und die Prophezeihungen über dies und das....ich weiß nicht. Man kann darin viel sehen.

 

Oder? 

 

Habt ihr "glaubwürdige" andere Meinungen?

Antwort
16 Antworten
Samira-Jessica
Beiträge : 901

Wenn ich richtig verstanden habe, geht es hier darum, dass jeder die Bibel anders liest, und etwas anderes darin findet, ist das korrekt?

Hier wird viel über die Bedeutung der einzelnen Worte diskutiert - weniger jedoch um den Sinn im jew. Wort konktret, hab ich den Eindruck.

Korrigiert mich gerne. Vielleicht ist hier ein guter Platz, mal auszusprechen, wie wir die Bibel eigentlich verstehen.

Ich schaue (ja ja mit KI) auf den Sinn dahinter, den Sinn des Wortes im Vers und die Bedeutung des Textes. Die tiefere Bedeutung.

samira-jessica antworten


Holger F.
Beiträge : 38
Veröffentlicht von: @hkmwk

Menschlich gedacht, hat sich die Kirche damit selbst ein Bein gestellt, als nämlich herauskam, wie sehr sie sich von dem entfernt hatte, was in der Bibel steht.

Seit Luther ist die Entwicklung der rkk meist in die Richtung gegangen, wieder näher zur Bibel zu kommen.

Das ist das allgemeine, offensichtlich in protestantischen Kreisen immer noch zu hörende Vorurteil. Dabei ist alles und wirklich alles, was die Katholische Kirche lehrt, in der Heiligen Schrift verankert. Dass das nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, darf man getrost der Tatsache zuschreiben, dass sie bereits 2000 Jahre die biblischen Texte durchdenkt.

Wenn dabei nur das herausgekommen wäre, was offensichtlich beim ersten Lesen einleuchtet, bräuchten wir keine Theologie. Und wir hätten z.B. weder die Zweinaturenlehre noch die Dreifaltigkeislehre - zwei wesentliche theologische/ kirchliche Bausteine, ohne die wir beim reinen Bibellesen über einen „Kinderglauben“ nicht hinauskämen… 😊

Insofern würde ich dir widersprechen, dass die Kirche „seit Luther wieder näher zur Bibel“ gekommen sei. Dort war sie nämlich schon immer. 😀

Wenn man sich demgegenüber die Entwicklung des Protestantismus anschaut, scheint es mir zwei Richtungen zu geben. Die eine, die an einem biblische fundierten Glauben festzuhalten gewillt ist (biblische Theologie) und die andere, die durch „blauäugiges“ Vertrauen auf „aufgeklärte“ Sichtweisen (historisch-kritische Theologie) Gefahr läuft, ihre Spiritualität zu verlieren.

Das sind Entwicklungen, die ähnlich, aber noch in etwas abgeschwächterer Form, im Katholizismus zu beobachten sind…

holger-f antworten
kerygma
Beiträge : 253
Veröffentlicht von: @holger-f

Das ist das allgemeine, offensichtlich in protestantischen Kreisen immer noch zu hörende Vorurteil. Dabei ist alles und wirklich alles, was die Katholische Kirche lehrt, in der Heiligen Schrift verankert. Dass das nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, darf man getrost der Tatsache zuschreiben, dass sie bereits 2000 Jahre die biblischen Texte durchdenkt.

Ich glaube, das „protestantische Vorurteil“, dass nicht alles in der Bibel zu finden ist, liegt vor allem daran, dass Luther die Bücher gestrichen hat, in denen diese Dinge drin stehen.

kerygma antworten


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