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Die apokalyptischen Reiter

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Themenstarter
Beiträge : 20857
  • Im Moment habe ich das Gefühl, das die letzten 3 apokalyptischen Reiter die Erde gerade Verwüsten. 

Feuer, Krieg, Seuchen

 

Jedenfalls krass ist das alles schon. Alles auf einmal.

 

der 2. Reiter

Die rote Farbe des zweiten Pferdes (Offb 6,4)symbolisiert das Blut und den Tod durch Kriege, und das vom Reiter geführte lange Schwert symbolisiert mächtige Kriegswaffen und Gewalt. Die Weissagung von Kriegen ist ein verbreitetes Motiv apokalyptischer Texte.Für eine zeitgeschichtliche Deutung auf einen bestimmten Krieg oder auf ein Weltreich bietet der Text keine Anhaltspunkte.

 

der 3. Reiter

Die schwarze Farbe des dritten Pferdes (Offb 6,5 EU) symbolisiert Tod und Hunger. Sein Reiter trägt eine Waage als Symbol für Teuerung und Knappheit. Eine Stimme kündigt Inflation und Hunger an.

 

Der 4. Reiter

Das vierte, fahle Pferd (Offb 6,8 )bedeutet Furcht, Krankheit, Niedergang und Tod. Die Reihenfolge erfolgt gemäß der Angabe des Propheten Sacharja (Sach 1,8–10 bzw. Sach 6,1–8)

 

sehr interessant 

 

 

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37 Antworten
lhoovpee
Beiträge : 2934

@meriadoc 

Krieg ist leider eine Konstante: Liste von Kriegen – Wikipedia

Seuchen sind jetzt auch nicht Neues: Liste von Epidemien und Pandemien – Wikipedia

Das einzige wirklich neue ist der menschengemachte Klimawandel. 

lhoovpee antworten
14 Antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6239

@lhoovpee 

Das ist richtig. Nur den Klimawandel hat der Mensch nicht gemacht, sondern "nur" enorm beschleunigt.

queequeg antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2934

@queequeg

Wortklauberei. Was ist dein Ziel? Die Verantwortung relativieren? Eine Ausrede haben, dass das Klima sich ja eh ändern würde? 

Es ist halt ein Unterschied, ob man bewusst mit 100 km/h gegen eine Mauer fährt oder ob das Auto mit 5 km/h dagegen rollt. Niemand würde dann auf die 5 km/h aufmerksam machen, sondern auf den Vollidioten, der Gas gegeben hat, obwohl er wusste, dass da eine Mauer steht. 

lhoovpee antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6239

@lhoovpee 

"Die Verantwortung relativieren? Eine Ausrede haben, dass das Klima sich ja eh ändern würde? "

Unsinn. Aber rede mal mit Kritikern des Klimawandels. Die sagen Dir genau das - den hat es immer schon gegeben und ist noch nie vom Menschen gemacht worden.

In der Tat ist das so. Nur hat der Mensch den eben enorm beschleunigt. Nicht mehr und nicht weniger. Ohne den Menschen würde es vielleicht noch 20-200.000 Jahre dauern, was uns jetzt in 2 oder 3 Jahrzehnten blüht.

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1640

@queequeg Ich wage eine These…

Ohne den Menschen würde es vielleicht noch 20-200.000 Jahre dauern, was uns jetzt in 2 oder 3 Jahrzehnten blüht.

… vielleicht ist genau das ein Segen, wenn ich sehe, wozu (im Guten und leider eben auch im Schlechten) der Mensch generell fähig ist und was ihm im Ganzen eh nicht gelingen wird (und worum es auch nicht geht): Die Welt retten.

Und ja, ich bin dafür, dass wir (besser jede*r) unseren Beitrag leisten für eine klimafreundliche, umweltschonende, soziale, … Welt, auf die wir achten (schützen und bewahren) und in der wir alle einander respektieren (lieben).

 

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6239

@seidenlaubenvogel 

Ja, retten müssen wir die Welt ja auch nicht. Dürfte uns auch kaum gelingen. Aber sie bewahren wären schon eher eine Option.

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1640

@queequeg zu bewahren - und genau da ist für mich entscheidend, dass wir (ich, du, alle) eben nur einen Beitrag leisten können und das ist genug (ausreichend), da wir eben gleichzeitig (aufgrund der Entwicklung?) vollumfänglich daran scheitern werden.

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6239

@seidenlaubenvogel 

Dass das faktisch ausreichend ist, wage ich zu bezweifeln. Aber für mehr als das sind wir nicht verantwortlich.

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1640

@queequeg 1) Bin ich völlig bei dir. 2) Darauf kommt es (aus meiner Sicht) nicht an.

seidenlaubenvogel antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1640

@queequeg 3) Verantwortung übernehmen bedeutet immer auch Konsequenzen tragen, aushalten und wenn möglich neue Gestaltungsräume finden.

Mein Trost: Was auch immer kommt, Gott hat es in der Hand. Und es ist eben nicht der Mensch, der sich selbst oder eben die Welt retten wird.

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6239

@seidenlaubenvogel 

"Verantwortung übernehmen bedeutet immer auch Konsequenzen tragen, aushalten und wenn möglich neue Gestaltungsräume finden."

Ja, wie auch anders? Aber mitunter ist es schwierig.

Wir sind nicht verantwortlich dafür, dass in Indien und sonst wo Menschen unter unsäglichen Bedingungen Tee ernten oder in Südamerika Mango anbauen und dabei ihr Grundwasser abgraben.

Aber wir fördern das, ob wir wollen oder nicht, wenn wir diese Produkte konsumieren. Wir müssten, um uns verantwortlich zu zeigen, darauf verzichten.

Und wenn wir aus Verantwortlichkeit spanische Tomaten ablehnen, die von fast sklavisch behandelten Arbeitern aus afrikanischen Staaten geerntet werden und nur noch deutsche oder holländische nehmen? 

Die gibt es nicht soviel und wenn die Afrikaner keine Tomaten mehr ernten können, wie sklavisch auch immer, kommen die dann nicht als Migranten nach Deutschland? Und wollen wir das?

Leider gibt es nicht für alles eine geradlinige Lösung.

 

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1640

@queequeg 

 

Leider gibt es nicht für alles eine geradlinige Lösung.

Vielleicht ist Lösung auch der falsche Ansatz. Was „das Ganze“ ja noch komplizierter macht, ist - auch wenn ein „Teil des Wir“ sich (je nach Wissensstand) immer und immer ethisch und umweltfreundlich korrekter verhält - dass sich parallel die Strukturen stets weiter verändern und neue Ungerechtigkeiten entstehen. Wir leben in einer Vernetzung, in der die Konsequenzen des eignen Handelns alles in allem nicht abzusehen sind. Und wir leben in einer Welt, die von Macht- und Geldgier gesteuert wird. Das wird sich (wohl/ eher sehr sicher) nicht ändern.

Natürlich ist es dennoch richtig und wichtig, das eigne Verhalten zu überdenken, korrigieren, anzupassen. 

 

 

seidenlaubenvogel antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1640

@queequeg: Du erinnerst mich an einen Buchtitel - auch schon wieder ca 7 Jahre her…

Wie viele Sklaven halten Sie?

Und ich bleibe dabei: Jede*r kann einen (seinen*ihren) Beitrag leisten. Das ist genug - wohlwissend, dass es (deine Wort: faktisch) nicht ausreichend sein wird.

 

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6239

@seidenlaubenvogel 

"Natürlich ist es dennoch richtig und wichtig, das eigne Verhalten zu überdenken, korrigieren, anzupassen."

Natürlich - wie Du sagst.

"auch wenn ein „Teil des Wir“ sich (je nach Wissensstand) immer und immer ethisch und umweltfreundlich korrekter verhält - dass sich parallel die Strukturen stets weiter verändern und neue Ungerechtigkeiten entstehen"

Diesen Zusammenhang hat genauestens Eugen Drewermann in "Strukturen des Bösen" beschrieben. Der Mensch steht vor allen möglichen Problemen und sinnt sich ohne Gott mit eigenem Verstand Lösungen aus, die auch meist tatsächlich funktionieren. Nur - der Preis dafür ist, dass man nach der Lösung des Problems in noch größere Probleme gerät.

Beispiel Globalisierung, die für unsere Wirtschaft und wohl auch den Verbraucher gut war. Nur erleben wir jetzt die daraus resultierenden Abhängigkeiten.

Preisfrage: Wie sähe denn eine Lösung von Problemen mit Gott aus? Hätte der gottbezogene Mensch die Globalisierung nicht implementiert? Und was wäre an deren Stelle getreten?

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1640

@queequeg 

Preisfrage: Wie sähe denn eine Lösung von Problemen mit Gott aus? Hätte der gottbezogene Mensch die Globalisierung nicht implementiert? Und was wäre an deren Stelle getreten?

Ich bin da sehr ernüchtert (und sehr individualistisch): Aushalten, weitersehen & weitergehen - unter Berücksichtigung meiner, des Nächsten und der Umwelt Bedürfnisse, so gut ich kann (und dazu bereit bin). Und ich ergänze: Aus Gnade und in Versöhnung leben - wissend, dass ich in allem Streben leider auch scheitere und mich daran festhaltend, dass wir alle einander stehen lassen, nicht untereinander richten und - da uns dies so schwer gelingt-, immer wieder Versöhnung schenken und erfahren dürfen.

Die gottbezogene Gesellschaft richtete sich nicht an Gewinn- und Machtstreben aus. Das werden wir nicht erleben; da brauche ich nicht spekulieren, wie es wäre, wenn es das nicht gäbe.

seidenlaubenvogel antworten


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Innerhalb von einer Woche gleich 3 Katastrophen. 

Griechenland Überschwemmung

Marokko Erdbeben mit 1000enden Toden

Libiyen Überschwemmung mit 1000enden Toden

 

Echt krass...............

 

Quasi tagtäglich was neues.

 

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Beiträge : 20857

@meriadoc 

Lieber Meriadoc, 
ja, manchmal kommts knüppeldicke - kein Wunder, wenn dann Weltuntergangspropheten Hochkonjunktur haben. 
Und ich bin sicher, dass solche Meldungen an Häufigkeit und in ihren drastischen Folgen noch zunehmen werden. 

Aber ich bin sicher, dass für den "Normalbürger" immer noch gilt, was schon Goethe schrieb: 

"Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei, Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus, Und segnet Fried und Friedenszeiten."

"Herr Nachbar, ja! so laß ich's auch geschehn: sie mögen sich die Köpfe spalten,
Mag alles durcheinander gehn; doch nur zu Hause bleib's beim alten."

Wirklich berührt es die viele Menschen (die meisten?) doch nur dann, wenn es sie selbst trifft oder wenn die Katastrophen zumindest vor der eigenen Haustür passieren. 

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 20857

@bepe0905 

 

Die alten Dichter und Denker, herrlich. 

Lasst uns heute Saufen und Feiern, morgen sind wir tot.

 

Mir selber ist bewusst, mich kann es morgen auch treffen. Ich habe mir ein Tattoo zugelegt...Das mich erinnert....das morgen alles vorbei sein kann und heute ich Leben geniesse....und wer weiß schon was danach kommt.

https://www.etsy.com/de/listing/1235860403/banksy-i-love-life-wall-art-little-boy

Ich lebe mittlerweile bewusster. Seit ich einiges hinter mir habe. 

 

 

 

 

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