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Freiheit

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Zoro
 Zoro
Themenstarter
Beiträge : 95

Hallo zusammen,

neulich hörte ich eine Predigt von Olaf Latzel über die Freiheit. Er ist nicht lange bei der Freiheit geblieben und hat direkt überlegt, in welchen Knechtschaften Menschen heute so leben. 

Der Herr Jesus hat mal gesagt: "So euch nun der Sohn frei macht, seid ihr recht frei." Joh 8,36 In Vers 34 sagt er: " Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht." Was meint er damit ?

Die Juden sagten zuvor: "Wir sind Abrahams Kinder und niemandes Knechte, wie sagst du dann, wir sollen frei werden ? Vers 33

Es ist ja auch ungewöhnlich, so zu reden. Wenn man heute den Menschen predigen würde, daß sie frei von der Sünde werden müßen, was würden die wohl denken  ? 

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45 Antworten
Deborah71
Beiträge : 22985

@zoro 

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Ein Baustein zu deiner Frage: In Vers 34 sagt er: " Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht." Was meint er damit ?

Im Griechischen steht da in der Verbform: wer gewohnheitsmäßig sündigt, ist der Sünde Knecht.
Er kann nicht anders.... das ist Knechtschaft.

deborah71 antworten
21 Antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@deborah71 

»Gewohnheitsmäßig« ist schon Interpretation. Die Verbform zeigt längere Dauer bzw. wiederholtes Sündigen an, das kann man als gewohnheitsmäßig interpretieren, ist aber nicht zwingend so.

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@hkmwk 

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Quelle: Kommentar aus Enduring word (deutsch) Bibelserver.

Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde: Sünde tun ist in diesem Abschnitt in einer Verbform geschrieben, die auf eine gewohnheitsmäßige, fortwährende Handlung hinweist. Die Person, die gewohnheitsmäßig sündigt, ist ein Sklave der Sünde.

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@deborah71 

Fortwährend ist sprachlich gegeben, gewohnheitsmäßig ist Interpretation (die wohl richtig ist).

hkmwk antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 95
Veröffentlicht von: @deborah71

@zoro 

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Ein Baustein zu deiner Frage: In Vers 34 sagt er: " Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht." Was meint er damit ?

Im Griechischen steht da in der Verbform: wer gewohnheitsmäßig sündigt, ist der Sünde Knecht.
Er kann nicht anders.... das ist Knechtschaft.

Das kann ich wohl einsehen. Es gibt allerdings Sünden, die hartnäckig sind und von denen bin ich auch nach der sogenannten Bekehrung nicht völlig freigeworden. Wer glaubt schon, daß er nach der Hinwendung zu dem Herrn Jesus direkt frei von aller Sünde ist ? Da merkt man wohl andere Bedürfnisse, sucht fromme Gemeinschaft auf und liest in der Bibel. Man bekommt auch von dem Herrn Jesus Aufgaben gezeigt. Eph 2,10 Aber so richtig frei von Sünde bin ich nicht geworden. 1 Joh 1,9-10 

Mir war auch nie so bewußt, daß ich in einer Knechtschaft lebe. Die Fliegerei hatte mich auch später noch in den Bann gezogen. Kaum ein schöner Tag, wo ich nicht über das Fliegen nachgedacht habe. Für einige Jahre habe ich es geschafft, darauf zu verzichten, dann habe ich wieder angefangen, diesmal mit dem Gleitschirm und nicht mit dem Drachen. Aber bei dieser Sportart habe ich ein gewisses Suchtverhalten festgestellt.

Ähnlich war es mit der Raucherei. 

Was könnte man in der Gesellschaft als Sünde ansehen ? Ist übertriebene Habgier auch Sünde ? Lk 12,16-21 Durch die Beschäftigung mit Geld kann man in einen ziemlichen Sog geraten, immer mehr davon haben zu wollen. Man sagt sich vielleicht, das tue ich alles für die Familie, aber ist irgendwann dabei, seine Seele dabei zu verlieren.  Es gibt eine Knechtschaft, die einem gar nicht so schnell auffällt. Es gibt auch manche Christen, die haben als Jugendliche stark angefangen, sich für den Herrn Jesus zu engagieren, aber dann leben sie doch sehr weltlich.

Was hat der Herr Jesus bei den Juden als Sünde angesehen ? Er hat doch scharfe Worte an sie gerichtet. Ihr Vater wäre der Teufel und nach dessen Gelüsten wollten sie tun. Joh 8,44

zoro antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@zoro 

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Wie beschreibe ich das am Besten.. 

Im Moment der Umkehr zu Jesus gibt es einen Herrschaftswechsel.
Die Sünde (Einzahl), die Trennung von Gott ist beseitigt und man wird versetzt in das Reich seines Sohnes.

Dann beginnt die Veränderung des Lebensstiles, der sich an Jesus ausrichtet, unterstützt durch den Heiligen Geist. Das ist ein Prozess.  Die Bibel nennt das Heiligung. Umdenken, Altes loslassen, Neues erbitten und aufnehmen, Neues festigen.... mit der Hilfe des Heiligen Geistes.

Einige alte Dinge/Gewohnheiten gehen schnell, andere scheinen zu kleben.  Das, was jemand schnell loswerden will an schlechter Gewohnheit hängt vielleicht mit einer anderen Gewohnheit oder mit einer Notreaktion aus eine tiefen seelischen Verletzung zusammen und der Weg ist wie um drei Ecken, bis man frei davon ist.
Suchtverhalten..... sucht einen Ersatz für ein Original. Da der Ersatz nie wirklich sättigt, werden oft stärkere Versuche mit der Ersatzhandlung unternommen, aber der Erfolg bleibt höchstens auf 80%. Gott sieht ja das Herz an, er kennt den Mangel und er kann einem zeigen, woran sich Sucht festkrallt und wie Gott den Mangel beseitigen will und kann.  Psalm 23,1  lässt sich da gut als Gebet verwenden: HERR, hier ist Mangel...Du bist mein Hirte, bitte füll mir diesen Mangel aus.

Wir müssen nicht perfekt werden, sondern durchlaufen eine Art Umgestaltung, einen Reifeprozess. Das letzte i-Tüpfelchen gibt es dann im Himmel. Gott lässt uns nicht allein auf dem Weg. Phil 1,6 Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch bis zu dem Tag weiterführen und vollenden wird, an dem Christus Jesus wiederkommt.

Am Liebsten hätten Menschen die Umgestaltung des Charakters schon gestern und vollständig mit einem Fingerschnipp. Dann würden sie sich selbst nicht mehr wiedererkennen und hätten Schwierigkeiten mit sich selbst. Im Veränderungsprozess der Heiligung werden Menschen nicht überfordert und sie können mitgehen mit ihrer Veränderung.

Du beobachtest und reflektierst deutlich. Hab Geduld mit dir. Wer sich zuviel auf einmal vornimmt und dann alles gleichzeitig beachten will, sitzt sich wie ein Treiber nachher möglicherweise selbst im Nacken. So hat Gott sich das nicht gedacht.

Und gegen Freude an Hobbies hat er auch nichts. Nimm ihn mit in Gedanken und freut euch zusammen.

 

Im NT wird durchgängig ein Wort für Sünde/n verwendet: hamartia.... das kann man mit Zielverfehlung übersetzen.

Im AT gibt es drei verschiedene Worte für Sünde...   pesha = mit Absicht (gegen Gott);  avon Verfehlung und Strafe (sie trägt die Konsequenz gleich in sich wie Saat und Ernte)  und chet/chatta  Sünde und Opfer dafür, Bestrafung, Reinigung 

deborah71 antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 95
Veröffentlicht von: @deborah71

@zoro 

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Wie beschreibe ich das am Besten.. 

Im Moment der Umkehr zu Jesus gibt es einen Herrschaftswechsel.
Die Sünde (Einzahl), die Trennung von Gott ist beseitigt und man wird versetzt in das Reich seines Sohnes.

Dann beginnt die Veränderung des Lebensstiles, der sich an Jesus ausrichtet, unterstützt durch den Heiligen Geist. Das ist ein Prozess.  Die Bibel nennt das Heiligung. Umdenken, Altes loslassen, Neues erbitten und aufnehmen, Neues festigen.... mit der Hilfe des Heiligen Geistes.

Einige alte Dinge/Gewohnheiten gehen schnell, andere scheinen zu kleben.  Das, was jemand schnell loswerden will an schlechter Gewohnheit hängt vielleicht mit einer anderen Gewohnheit oder mit einer Notreaktion aus eine tiefen seelischen Verletzung zusammen und der Weg ist wie um drei Ecken, bis man frei davon ist.
Suchtverhalten..... sucht einen Ersatz für ein Original. Da der Ersatz nie wirklich sättigt, werden oft stärkere Versuche mit der Ersatzhandlung unternommen, aber der Erfolg bleibt höchstens auf 80%. Gott sieht ja das Herz an, er kennt den Mangel und er kann einem zeigen, woran sich Sucht festkrallt und wie Gott den Mangel beseitigen will und kann.  Psalm 23,1  lässt sich da gut als Gebet verwenden: HERR, hier ist Mangel...Du bist mein Hirte, bitte füll mir diesen Mangel aus.

Wir müssen nicht perfekt werden, sondern durchlaufen eine Art Umgestaltung, einen Reifeprozess. Das letzte i-Tüpfelchen gibt es dann im Himmel. Gott lässt uns nicht allein auf dem Weg. Phil 1,6 Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch bis zu dem Tag weiterführen und vollenden wird, an dem Christus Jesus wiederkommt.

Am Liebsten hätten Menschen die Umgestaltung des Charakters schon gestern und vollständig mit einem Fingerschnipp. Dann würden sie sich selbst nicht mehr wiedererkennen und hätten Schwierigkeiten mit sich selbst. Im Veränderungsprozess der Heiligung werden Menschen nicht überfordert und sie können mitgehen mit ihrer Veränderung.

Du beobachtest und reflektierst deutlich. Hab Geduld mit dir. Wer sich zuviel auf einmal vornimmt und dann alles gleichzeitig beachten will, sitzt sich wie ein Treiber nachher möglicherweise selbst im Nacken. So hat Gott sich das nicht gedacht.

Und gegen Freude an Hobbies hat er auch nichts. Nimm ihn mit in Gedanken und freut euch zusammen.

 

Im NT wird durchgängig ein Wort für Sünde/n verwendet: hamartia.... das kann man mit Zielverfehlung übersetzen.

Im AT gibt es drei verschiedene Worte für Sünde...   pesha = mit Absicht (gegen Gott);  avon Verfehlung und Strafe (sie trägt die Konsequenz gleich in sich wie Saat und Ernte)  und chet/chatta  Sünde und Opfer dafür, Bestrafung, Reinigung 

Ich habe es jetzt nicht geschafft, den Beitrag zu zerlegen und die Kommentare unter die einzelnen Abschnitte zu schreiben.

Der Herrschaftswechsel erfolgt, wie Paulus sagt, aus der Finsternis zum Licht, aus der Gewalt Satans, zu Gott. Apg 26,18 Da könnte man schon vom frei werden sprechen. Joh 8,32-33 Manchmal wird ja in der Ankündigung des alten bzw. in der  Botschaft des NT, davon gesprochen, das Gefangene freigelassen werden sollen. Lk 4,18, Jes 61,1 Das bezieht sich bestimmt auf die Befreiung aus der Macht Satans. Der Herr Jesus beschreibt sich als Eindringling, der in das Haus des Starken eindringt, das ist der Teufel, und ihm seinen Hausrat raubt. Mt 12,28-29

Satan ist nicht mehr berechtigt, den Menschen ein Verkläger zu sein, weder für die Sünde Adams , noch für irgendeine Sünde , für die der Herr Jesus am Kreuz bezahlt hat. Hebr 2,14 

Aber wie frei sind wir jetzt wirklich ? Dürfen wir jetzt tun und lassen, was wir wollen ? Die Gebote Gottes engen doch berechtigterweise wieder ein. Wer Gott und seinen Nächsten lieben will, darf nun mal nicht alles tun. Mutwillig sündigen geht schon mal gar nicht. Hebr 10,26

Du hast recht, einige Veränderungen geschehen schnell, anderes braucht länger. Manches ist auch Folge von seelischem Leid. Ich habe beobachtet, daß nach Eheproblemen und  Trennung gerne wieder angefangen wird, zu rauchen . Leider gibt es auch Rückfälle zu alten Gewohnheiten. . Satan mag als Verkläger nicht mehr in Frage kommen, aber er versucht uns und bemüht sich, die alten Marotten wieder einzuführen. Nicht alles mag direkt als Sünde erkannt werden, aber steht nicht geschrieben, daß alles Sünde ist  was nicht im  Glauben genommen wird ? Rö 14,23b Was uns der Vater im Himmel nicht geben will, das sollten wir auch nicht haben wollen.  Übertriebener Luxus gehört sicher auch dazu, für den sich Menschen in diesem Lande abschuften und knechten 1 Joh 2,15

Durch unsere Bestrebungen frei zu sein, geraten wir unwillkürlich auch in Abhängigkeit und Gefahr. Der Gleitschirmflieger wird sich frei fühlen, bis er mal unfreiwillig in eine ungute Situation gerät und abstürzt. Ähnliches gilt für Motorradfahrer, Weltumsegler oder ähnliches. Gott will einfach manchmal  seinen Segen dazu nicht geben. Er hat uns in gewisser Weise freigemacht, aber er läßt uns auch Freiheiten, falsche Wege zu gehen. Kann nicht auf diesem Wege das Verhältnis zu Gott wieder zerstört werden ?

zoro antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@zoro 

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Ein kleiner Input zu deinen Gedanken:

Freiheit ist ein Bezugswort. Damit meine ich, dass es zwischen zwei Begriffen steht:

frei wovon  >  frei wozu.

Aus Glauben sind wir durch Jesus frei gemacht worden Gott zu lieben, ihm zu gehorchen und den neuen Lebensstil in der Nachfolge Jesu aufzunehmen.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@zoro 

Aber wie frei sind wir jetzt wirklich ? Dürfen wir jetzt tun und lassen, was wir wollen ? Die Gebote Gottes engen doch berechtigterweise wieder ein. Wer Gott und seinen Nächsten lieben will, darf nun mal nicht alles tun. Mutwillig sündigen geht schon mal gar nicht. Hebr 10,26

Mir scheint, dass viele Christen glauben, sie seien bereits frei, weil sie sich bekehrt hätten. Das ist ein Irrtum. Denn die Folgen der Trennung von Gott, die jeden Menschen gleichermassen betreffen, sind in ihre Seelen geschrieben und müssen erst durch die Liebe Gottes umgewandelt oder aufgelöst werden. Erst wenn diese Restbestände des alten Menschen völlig verschwunden sind, dann können wir uns als frei betrachten. Frei von den Banden der Finsternis und frei für das Wirken in Gottes Reich.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@enar 

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frei und frei.....

Frei von der falschen Herrschaft und frei in der Heiligung zu wachsen.

Wäre jemand nicht frei von der Herrschaft der Sünde, könnte er nicht unter der Herrschaft Jesu Christi und unter der Führung durch Gottes Geist in der Heiligung vorwärtsgehen.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Wäre jemand nicht frei von der Herrschaft der Sünde, könnte er nicht unter der Herrschaft Jesu Christi und unter der Führung durch Gottes Geist in der Heiligung vorwärtsgehen.

Du siehst das wie Licht an, Licht aus. Ich sehe es als Prozess mit Zwischentönen.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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@enar 

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Licht ist ein guter Ansatz um die Belange aufzuzeigen:

Licht an und dann Hausputz (Prozess) 

Im Dunkeln ist nicht gut putzen. 😎

1. Joh 1, 5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln doch in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.
8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Deine Zitate bestätigen ja, dass die Reinigung ein Prozess ist und nicht ein einmaliges Ereignis.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@enar 

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ich wiederhole:

Frei von der falschen Herrschaft und frei in der Heiligung zu wachsen.

Wäre jemand nicht frei von der Herrschaft der Sünde, könnte er nicht unter der Herrschaft Jesu Christi (Licht an)  und unter der Führung durch Gottes Geist in der Heiligung vorwärtsgehen (Hausputz).

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Das, was beim Hausputz rausgeworfen werden muss, beeinträchtigt ja gerade die Freiheit.

Es ist eben nicht so binär, wie du es darstellst. Sonst bräuchte man keinen Hausputz.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@enar 

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Es scheint bei dir immer noch nicht geklickt zu haben.

Ich zitiere aus meinem langen post:

Im Moment der Umkehr zu Jesus gibt es einen Herrschaftswechsel.
Die Sünde (Einzahl), die Trennung von Gott ist beseitigt und man wird versetzt in das Reich seines Sohnes.

Dann beginnt die Veränderung des Lebensstiles, der sich an Jesus ausrichtet, unterstützt durch den Heiligen Geist. Das ist ein Prozess. Die Bibel nennt das Heiligung. Umdenken, Altes loslassen, Neues erbitten und aufnehmen, Neues festigen.... mit der Hilfe des Heiligen Geistes.

deborah71 antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 95
Veröffentlicht von: @enar

@zoro 

Aber wie frei sind wir jetzt wirklich ? Dürfen wir jetzt tun und lassen, was wir wollen ? Die Gebote Gottes engen doch berechtigterweise wieder ein. Wer Gott und seinen Nächsten lieben will, darf nun mal nicht alles tun. Mutwillig sündigen geht schon mal gar nicht. Hebr 10,26

Mir scheint, dass viele Christen glauben, sie seien bereits frei, weil sie sich bekehrt hätten. Das ist ein Irrtum. Denn die Folgen der Trennung von Gott, die jeden Menschen gleichermassen betreffen, sind in ihre Seelen geschrieben und müssen erst durch die Liebe Gottes umgewandelt oder aufgelöst werden. Erst wenn diese Restbestände des alten Menschen völlig verschwunden sind, dann können wir uns als frei betrachten. Frei von den Banden der Finsternis und frei für das Wirken in Gottes Reich.

Da muß ich dir recht geben. Es kommt diese Umkehr zu Gott. Lange Zeit hat man ohne Gott gelebt. Eph 2,1-3 Dann wird das Licht angemacht und zunächst, villeicht, weil Satan noch festhält, erkennt man zaghaft, daß man bisher nicht ganz ohne Sünde gelebt hat.

Dann wird das Licht heller und es kommt der Tag, wo alles zum Vorschein kommt, was man bis dahin vergessen oder verdrängt hat. Was man vielleicht auch niemandem anvertrauen würde und es wundert einen, wie man so etwas tun konnte. Rö 2,4  Da war schon eine Unfreiheit da, ein Gebundensein von Satan und man hat das gar nicht zuordnen können.

Jetzt ist das Licht an und die Bindungen an die Mächte der Finsternis sind nicht mehr, da kann eine Zeit der Umgestaltung kommen, Veränderungen, die nötig sind, aber das dauert alles so seine Zeit und erfordert auch Willen. Rö 12,1-2 

Frei für das Wirken für Gott ist man eigentlich, sobald die ersten Schritte auf Gott zugetan werden. Z. Bsp. indem man in der Familie erzählt, was einem passiert ist oder im Freundeskreis. Und dann kommen auch in der Gemeinde schnell weitere Aufgaben auf einen zu. 

Aber dann heißt es doch wieder: "Legt die Waffenrüstung an, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels." Eph 6,11....   Auch Christen können sich durchaus wieder in den Schlingen des Satans verfangen und unfrei bzw. unnüchtern werden . 2 Tim 2,26

Es muß nicht direkt eine Sünde sein, die so ganz gegen die Gebote Gottes verstößt, das kann auch ganz unmerklich geschehen. Plötzlich hat man Prioritäten anders gesteckt. Oder man verwendet mehr Zeit für eine Sache, als sie wert ist. Paulus sagt dazu: Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich, es soll mich nicht gefangen nehmen. 1 Kor 6,12 Sind wir da nicht plötzlich wieder Knechte geworden ?

 

zoro antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@enar | zum Beitrag, auf den ich mich beziehe

Ich BIN frei seit dem Augenblick, als mich Gott in seinen neuen Weinstock einpflanzte. Ich BIN frei ab dem Augenblick, als ich Gott anrief und um Hilfe bat (und er mich dann ...). Wir SIND frei. Natürlich muss der alte Adam im Tod gehalten werden, natürlich steht auch immer wieder die Seele auf, die mit Erfahrungen daherkommt. Glauben und Hoffen sind die Instrumente für diesen Kampf gegen das Fleisch, die Seele, den alten Adam, gegen (gegenteilige) Erfahrungen. Wir dürfen NEUE Wege gehen und NEUE Erfahrungen sammeln.

Wir sind nicht erst frei, wenn alles Alte erledigt ist. Wir sind ab dem Moment frei, an dem uns Gott in den neuen HERRschaftsbereich stellt (Umpflanzen neuer Weinstock), ab dem Moment, wo wir auf neuem Boden stehen, auf einem neuen Fundament, ab dem Moment, wo wir ein neues Leben erhalten, SEIN Leben, schließlich starb er dafür, damit wir es haben, um wieder mit Gott vereint leben zu können.

Wir SIND frei, weil uns Gott FREIgemacht hat. Wir SIND frei ab dem Moment, wo wir in die Beziehung mit Gott eintreten (Herrschaftswechsel). Wie Deborah schon ausführte, 

Veröffentlicht von: @deborah71

Frei von der falschen Herrschaft und frei [dafür,] in der Heiligung zu wachsen.

Wäre jemand nicht frei von der Herrschaft der Sünde, könnte er nicht unter der Herrschaft Jesu Christi und unter der Führung durch Gottes Geist in der Heiligung vorwärtsgehen.

[Anmerkung eckige Klammer von mir eingefügt]

Veröffentlicht von: @deborah71

Im Moment der Umkehr zu Jesus gibt es einen Herrschaftswechsel.
Die Sünde (Einzahl), die Trennung von Gott ist beseitigt und man wird versetzt in das Reich seines Sohnes.

Dann beginnt die Veränderung des Lebensstiles, der sich an Jesus ausrichtet, unterstützt durch den Heiligen Geist. Das ist ein Prozess.  Die Bibel nennt das Heiligung. Umdenken, Altes loslassen, Neues erbitten und aufnehmen, Neues festigen.... mit der Hilfe des Heiligen Geistes.

Herrschaftswechsel bedeutet, "Trennung ... beseitigt". Frei von der Last der alten Herrschaft. Frei in der Gebundenheit an Gott, der neuen Herrschaft.

So habe ich es erlebt, so erlebe ich es noch. Ich war FREI ab dem Moment, als ich Jesus zum ersten Mal anrief und er mich in die Beziehung holte. Deshalb war ich nicht von dem Moment an "ne tolle Freundin" oder eben ein völlig umgestaltetes Ding. 😉 Dann begann der Heiligungsprozess, die Heiligung (biblischer Sprech). Heute bin ich jemand ganz anderes als zu dem Augenblick vor 24 Jahren. Ich bin auch heute anders als noch gestern, was an dem Erlebten mit Gott liegt. Ich lerne ja jeden Tag dazu und werde jeden Tag ein Stück mehr in das verwandelt, was Gott in mir sieht.

Ja, Christen glauben aus gutem Grund, dass sie vom ersten Augenblick an FREI sind. Einfach, weil sie es SIND. Auch, wenn sie noch nicht ganz verändert sind, das kommt danach. Die Freiheit ist aber da. Hier kommt es sicherlich auch auf unsere Wortwahl an und von wo aus ich was genau betrachte. Da dürfen wir auch genau sein mit unseren Worten. Die Freiheit ist "ein geistlich Ding", das sich im "natürlichen" vielleicht nicht auf die gleiche Weise und zum gleichen Zeitpunkt widerspiegelt. Liege ich richtig, dass du mit deinen Worten den natürlichen Bereich beschreibst, während es aber bei der Freiheit (von und zu/für) um etwas geistliches geht?

Segen uns.

neubaugoere antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 95
Veröffentlicht von: @neubaugoere

@enar | zum Beitrag, auf den ich mich beziehe

Ich BIN frei seit dem Augenblick, als mich Gott in seinen neuen Weinstock einpflanzte. Ich BIN frei ab dem Augenblick, als ich Gott anrief und um Hilfe bat (und er mich dann ...). Wir SIND frei. Natürlich muss der alte Adam im Tod gehalten werden, natürlich steht auch immer wieder die Seele auf, die mit Erfahrungen daherkommt. Glauben und Hoffen sind die Instrumente für diesen Kampf gegen das Fleisch, die Seele, den alten Adam, gegen (gegenteilige) Erfahrungen. Wir dürfen NEUE Wege gehen und NEUE Erfahrungen sammeln.

Wir sind nicht erst frei, wenn alles Alte erledigt ist. Wir sind ab dem Moment frei, an dem uns Gott in den neuen HERRschaftsbereich stellt (Umpflanzen neuer Weinstock), ab dem Moment, wo wir auf neuem Boden stehen, auf einem neuen Fundament, ab dem Moment, wo wir ein neues Leben erhalten, SEIN Leben, schließlich starb er dafür, damit wir es haben, um wieder mit Gott vereint leben zu können.

Wir SIND frei, weil uns Gott FREIgemacht hat. Wir SIND frei ab dem Moment, wo wir in die Beziehung mit Gott eintreten (Herrschaftswechsel). Wie Deborah schon ausführte, 

Veröffentlicht von: @deborah71

Frei von der falschen Herrschaft und frei [dafür,] in der Heiligung zu wachsen.

Wäre jemand nicht frei von der Herrschaft der Sünde, könnte er nicht unter der Herrschaft Jesu Christi und unter der Führung durch Gottes Geist in der Heiligung vorwärtsgehen.

[Anmerkung eckige Klammer von mir eingefügt]

Veröffentlicht von: @deborah71

Im Moment der Umkehr zu Jesus gibt es einen Herrschaftswechsel.
Die Sünde (Einzahl), die Trennung von Gott ist beseitigt und man wird versetzt in das Reich seines Sohnes.

Dann beginnt die Veränderung des Lebensstiles, der sich an Jesus ausrichtet, unterstützt durch den Heiligen Geist. Das ist ein Prozess.  Die Bibel nennt das Heiligung. Umdenken, Altes loslassen, Neues erbitten und aufnehmen, Neues festigen.... mit der Hilfe des Heiligen Geistes.

Herrschaftswechsel bedeutet, "Trennung ... beseitigt". Frei von der Last der alten Herrschaft. Frei in der Gebundenheit an Gott, der neuen Herrschaft.

So habe ich es erlebt, so erlebe ich es noch. Ich war FREI ab dem Moment, als ich Jesus zum ersten Mal anrief und er mich in die Beziehung holte. Deshalb war ich nicht von dem Moment an "ne tolle Freundin" oder eben ein völlig umgestaltetes Ding. 😉 Dann begann der Heiligungsprozess, die Heiligung (biblischer Sprech). Heute bin ich jemand ganz anderes als zu dem Augenblick vor 24 Jahren. Ich bin auch heute anders als noch gestern, was an dem Erlebten mit Gott liegt. Ich lerne ja jeden Tag dazu und werde jeden Tag ein Stück mehr in das verwandelt, was Gott in mir sieht.

Ja, Christen glauben aus gutem Grund, dass sie vom ersten Augenblick an FREI sind. Einfach, weil sie es SIND. Auch, wenn sie noch nicht ganz verändert sind, das kommt danach. Die Freiheit ist aber da. Hier kommt es sicherlich auch auf unsere Wortwahl an und von wo aus ich was genau betrachte. Da dürfen wir auch genau sein mit unseren Worten. Die Freiheit ist "ein geistlich Ding", das sich im "natürlichen" vielleicht nicht auf die gleiche Weise und zum gleichen Zeitpunkt widerspiegelt. Liege ich richtig, dass du mit deinen Worten den natürlichen Bereich beschreibst, während es aber bei der Freiheit (von und zu/für) um etwas geistliches geht?

Segen uns.

Du kannst dich jetzt auf den Balkon deines Neubaus stellen und laut in den Hof rufen: " Ich bin frei, der Herr Jesus hat mich freigemacht ! " Aber, wenn dann die Nachbarn kommen, kannst du dann auch beschreiben, wovon du frei geworden bist ? Das mag ein geistlich Ding sein, also zunächst nur den Geist betreffen, wie würdest du es beschreiben ? 

Wir unterliegen ja auch als Christen noch allen möglichen Gesetzen, Zwängen und Verpflichtungen. Die Schwerkraft zwingt den Körper immer wieder unweigerlich auf die Erde zurück. Wir sind gezwungen, Gesetze zu achten, Verträge einzuhalten und wer Familie hat, muß sich darum kümmern.

Außerdem will der Herr Jesus uns als Knechte haben. Er hat uns zwar freigekauft, aber wir sollen ihm dienen. Kol 3,24b Daraus ergeben sich auch einige Verpflichtungen, sonst schmeißt er uns als unnütze Knechte wieder hinaus in die Finsternis. Mt 25,24-30 Die Gebote der Liebe wären zu achten, ein Lebensstil, wie ihn die Welt treibt mit Habgier  freiem Sex und Tätowierung sollte dann zuende sein. Das hat man  unter der Herrschaft Satans gemacht. Und davon hat uns der Herr Jesus zu Beginn ja befreit. Das heißt nicht  daß uns Satan jetzt ein Leben lang in Ruhe läßt. Und der Heilige Geist will uns mit einer Begabung im Leib des Herrn tätig werden lassen. 1Kor 12,3...

Christen betrachten sich seelisch gesehen gerne in der Zeit der Wüstenwanderung, da ist mancher Verzicht, manche Dürre und Unzufriedenheit. Da ist Versuchung aber auch Gnade. Damals hatten sie eine eherne Schlange, auf die sie schauen sollten. Und ihr Gottesdienst drehte sich rund um die Stiftshütte.4 Mo 21,9, Joh 3,14

Als Christen sind wir aus dem Gröbsten raus, aber trotzdem sollen wir uns doch bemühen. Phil 2,12-13

 

zoro antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3630

@zoro Der Gleitschirmflieger wird sich frei fühlen, bis er mal unfreiwillig in eine ungute Situation gerät und abstürzt. Ähnliches gilt für Motorradfahrer, Weltumsegler oder ähnliches. Gott will einfach manchmal seinen Segen dazu nicht geben. Er hat uns in gewisser Weise freigemacht, aber er läßt uns auch Freiheiten, falsche Wege zu gehen. Kann nicht auf diesem Wege das Verhältnis zu Gott wieder zerstört werden ?

Diese Drachen- und Gleitschirmfliegerei kommt jetzt in mehreren Deiner Beiträge ständig wieder. Hast Du mal regelmäßig dieses Hobby betrieben und hast Du es (freiwillig) eingestellt, nachdem Du "bekehrt" wurdest? Ich finde, Du interpretierst da zuviel hinein in den Umstand, dass man als Gleitschirmflieger mal "in eine ungute Situation" hineingeraten kann. Man kann immer mal in eine ungute Situation hineingeraten, auch wenn man nur noch zuhause hockt und sich so gut wie möglich von der sündigen Welt abschirmt...

jack-black antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 435

@deborah71

Im griechischen steht nicht wenn man gewohnheitsmäßig sündigt, sondern wenn man einfach sündigt (und es nicht bereut), dann ist man Knecht der Sünde. 

wasilis antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@wasilis 

Zum Beitrag

Dann wende dich doch bitte an die Betreiber von Bible Hub interlinear, dass sie da deiner Ansicht nach einen Fehler in ihrem Programm haben.

deborah71 antworten


Deborah71
Beiträge : 22985

@zoro 

Zum Beitrag

ein Baustein zu: Der Herr Jesus hat mal gesagt: "So euch nun der Sohn frei macht, seid ihr recht frei.

Hier muss man sich kurz in die damalige Gesellschaft versetzen. Ein gekaufter Sklave war Eigentum eines Herrn. Er konnte sich nicht selbst aus dessen Herrschaft entlassen. Auch ein anderer Sklave konnte den ersten Sklaven nicht entlassen.

Der Sohn/Erbe des Herrn aber konnte einen Sklaven freikaufen und frei lassen.

Die Pharisäer konnten sich durch religiöse Leistung nicht freikaufen, egal wieviele zusätzlichen Gesetze sie noch produzierten.

 

Übertragen auf Jesus: Jesus hat uns am Kreuz mit seinem Blut freigekauft, weil er das rechtmäßig konnte und weil es sein Auftrag war. Wer Ihm glaubt, bekommt die Freiheit von der Herrschaft der Sünde aus Gnade geschenkt.

 

deborah71 antworten
11 Antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@deborah71 

Das Bild passt nur teilweise.

Anders als später konnte in der Antike ein Sklave Geld zusammenbekommen, um sich selbst freizukaufen.

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@hkmwk 

Zum Beitrag

Auf  die natürlichen Umstände bezogen ist das so, auf die geistlichen Belange bezogen, ist es nicht so. Erinner dich an Tetzel: Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.

Gnade gibt es nur geschenkt.

deborah71 antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 95
Veröffentlicht von: @deborah71

@zoro 

Zum Beitrag

ein Baustein zu: Der Herr Jesus hat mal gesagt: "So euch nun der Sohn frei macht, seid ihr recht frei.

Hier muss man sich kurz in die damalige Gesellschaft versetzen. Ein gekaufter Sklave war Eigentum eines Herrn. Er konnte sich nicht selbst aus dessen Herrschaft entlassen. Auch ein anderer Sklave konnte den ersten Sklaven nicht entlassen.

Der Sohn/Erbe des Herrn aber konnte einen Sklaven freikaufen und frei lassen.

Die Pharisäer konnten sich durch religiöse Leistung nicht freikaufen, egal wieviele zusätzlichen Gesetze sie noch produzierten.

 

Übertragen auf Jesus: Jesus hat uns am Kreuz mit seinem Blut freigekauft, weil er das rechtmäßig konnte und weil es sein Auftrag war. Wer Ihm glaubt, bekommt die Freiheit von der Herrschaft der Sünde aus Gnade geschenkt.

 

Bis zu einem gewissen Erlassjahr konnte ein Israelit sein Land gegen Geld einem anderen überlassen. Israeliten konnten sich auch für eine Zeit zum Knecht machen lassen. Aber irgendwie war immer die Möglichkeit des Freiwerdens gegeben. 

Das NT spricht jetzt auch von der Möglichkeit des Freikaufens durch ein Lösegeld. Mt 20,28 ; Off 12, 10-11 Der Herr Jesus wollte sich dafür zum Knecht machen, damit wir bei Gott dem Vater für unsere Sünden nicht bestraft werden. Denn Satan, unser Verkläger fordert ja seit dem Sündenfall im Paradies den Tod für Adam und seine Nachkommen. Rö 5, 14... Hebr 2,14. Da mußte jemand kommen, um dieses Urteil aufzuheben und Menschen aus dem Totenreich wieder herauszuholen Hosea 13,14. Der Herr Jesus hat nun den Schlüssel des Totenreiches und kann nun alle Menschen herausholen, die sich mit der Bitte um Gnade und Vergebung an Gott gewandt haben. Off 1,18    Auch in der Vergangenheit, denn es heißt ja, "er hat Gefangene gefangen geführt" Eph 4,8 Das heißt doch, daß auch als gerecht eingestufte Menschen, an denen Gott Gefallen gefunden hat, nach der Auferstehung aus dem Totenreich entlassen wurden.

Das Ganze hat ja auch für Menschen einen Preis, denn sie machen sich automatisch mit dem Bekenntnis zu dem Herrn Jesus Christus auch zu seinen Knechten. Lk 17,10 Paulus empfand sich sagar als Gefangener des Herrn. Eph 4,1 Er war nicht so ganz frei, weil der Herr Jesus ihn brauchte. Apg 9,5

 

 

 

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Deborah71
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Bis zu einem gewissen Erlassjahr konnte ein Israelit sein Land gegen Geld einem anderen überlassen. Israeliten konnten sich auch für eine Zeit zum Knecht machen lassen. Aber irgendwie war immer die Möglichkeit des Freiwerdens gegeben.

Das galt nur für Schuldknechte unter dem Volk.
Für gekaufte Sklaven (Ausländer) galten andere Belange. Meine Ausführungen bezogen sich im Beispiel auf gekaufte Sklaven und Kriegsbeute.

Das "Lösegeld" im NT durch Jesus ist sein vergossenes Blut durch seinen Tod am Kreuz.

deborah71 antworten
Zoro
 Zoro
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Bis zu einem gewissen Erlassjahr konnte ein Israelit sein Land gegen Geld einem anderen überlassen. Israeliten konnten sich auch für eine Zeit zum Knecht machen lassen. Aber irgendwie war immer die Möglichkeit des Freiwerdens gegeben.

Das galt nur für Schuldknechte unter dem Volk.
Für gekaufte Sklaven (Ausländer) galten andere Belange. Meine Ausführungen bezogen sich im Beispiel auf gekaufte Sklaven und Kriegsbeute.

Das "Lösegeld" im NT durch Jesus ist sein vergossenes Blut durch seinen Tod am Kreuz.

Wie kommen wir jetzt wieder aufs Thema und in die heutige Zeit ? Auch heute verdingen sich die Menschen und  stürzen sich in alle möglichen Verpflichtungen. Es wird wohl offiziell nicht als Sünde bezeichnet, aber der Herr Jesus würde vielleicht vom unrechten Mammon reden. Mt 6,24, Lk 16,9 

Israel war lange Zeit in der Knechtschaft in Ägypten. Darunter haben sie sehr gelitten und sie waren zunächst freiwillig da. Obwohl ihnen zu Beginn der Pharao mit Gosen ein gutes Land zur Verfügung gestellt hat und da konnten sie Kürbisse, Melonen, Knoblauch und Zwiebeln und sonstiges Gemüse anbauen 1 Mo 47,27, 4 Mo 11,5 Und sie waren Viehhirten im Lande des Pharao und hatten Fleisch und Milchprodukte. Das war wohl auch noch so, als die Israeliten in Ungnade fielen, und sie mußten Sklavendienst leisten.

Der Auszug aus Ägypten mit vorherigem Passah und anschließendem Durchgang durch Schilfmeer gilt als Vorbild für die Christenheit 1 Kor 10,1-13 Das Passah gilt als Vorbild für das Opfer Jesu, der Durchgang durchs Schilfmeer als Taufe, die Zeit in der Wüste, als Zeit der Versuchungen, welche die Christen ja auch haben. Wie läßt sich die Zeit der Knechtschaft in Israel in diesen heilsgeschichtlichen Kontext einbauen ? Wie läßt sich das Leben in Ägypten mit dem Leben  vergleichen, das Menschen unserer Zeit vergleichen, bevor sie aufbrechen, um dem Herrn Jesus nachzufolgen ? Ist Ägypten ein Bild für die sündhafte Welt ?

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Deborah71
(@deborah71)
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Für uns heutige Menschen ist das stellvertretende Opfer Jesu am Kreuz, sein vergossenes Blut, das Lösegeld, das uns aus der Herrschaft der Sünde freigekauft hat. Aus Glauben durch Gnade wird es uns zugerechnet und wirksam. Damit ist auch ein Herrschaftswechsel verbunden. Jesus ist nun der rechtmäßige HErr für den, der Ihm glaubt und Ihn in sein Leben einlädt.

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Zoro
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Für uns heutige Menschen ist das stellvertretende Opfer Jesu am Kreuz, sein vergossenes Blut, das Lösegeld, das uns aus der Herrschaft der Sünde freigekauft hat. Aus Glauben durch Gnade wird es uns zugerechnet und wirksam. Damit ist auch ein Herrschaftswechsel verbunden. Jesus ist nun der rechtmäßige HErr für den, der Ihm glaubt und Ihn in sein Leben einlädt.

Du hast schon recht, der Herr Jesus hat uns freigekauft und er ist jetzt der rechtmäßige Herr in unserem Leben. Was hat das für Folgen ? Früher war Satan der Herr Eph 2,1-3 Und ich gehe davon aus, daß es Satan war, von dem der Herr Jesus uns frei machen will. In diesem Einfluß standen ja auch die Israeliten, mit denen er sprach, als er sagte: "Die Wahrheit wird euch frei machen. " Joh 8,31-33... Denn sie wollten ihn ja umbringen und das ohne  besonderen Grund.  Ihre körperliche Abstammung war von Abraham, aber ihr geistiger Vater war der Teufel, sagt er ihnen und seinen Willen wollten sie tun. Joh 8,40-44

Unser geistiger Vater ist auch der Teufel, wenn wir sündigen 1 Joh 3,8 Der hatte auch  Macht über den Tod. Hebr 2,14 , wegen der Sünde Adams und ist auch sonstwie unser Verkläger und wir können ihn durch das Blut des Lanmes überwinden. Off 12,10-11 Denn der Herr Jesus will unser Fürsprecher sein. 1 Joh 2,1

Aber der Herr Jesus will auch etwas, das soll ja nicht  nur so eine Redensart sein, wenn wir sagen, daß der Herr Jesus unser Herr ist. Ich finde auch die Worte in Mt 25,24-30 und Mt 25,46 irgendwie beängstigend. Da werden Menschen  in die Finsternis hinausgestoßen, weil sie ihre Gabe vergraben haben bzw. keine Nächstenliebe gezeigt haben. Christen sollen dem Herrn Jesus nachfolgen Mt 11,28-30 Da ist von einem Joch die Rede, insofern sind auch Christen nicht ganz frei. Sie werden sich auch mit dem Satan herumplagen müßen, aber am Ende ist es wohl ein besseres Ziel, das da anvesiert und für das auch manchmal gelitten wird. Off 2,10

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Deborah71
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@zoro 

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Unser geistiger Vater ist auch der Teufel, wenn wir sündigen 1 Joh 3,8

Das steht da nicht so in 1. Joh 3,8. Das hatte ich schonmal rausgesucht: freie Wiedergabe > wer im gewohnheitsmäßigen Sündigen bleibt, lässt sich nach wie vor von Satan gängeln.

Denn der Herr Jesus will unser Fürsprecher sein. 1 Joh 2,1

Er ist nicht nur unser Fürsprecher, sondern hat dem Satan auch die Schlüssel des Todes und des Totenreiches abgenommen. Offb 1,18

Christen sollen dem Herrn Jesus nachfolgen Mt 11,28-30 Da ist von einem Joch die Rede, insofern sind auch Christen nicht ganz frei.

Wie verstehst du denn den Ausdruck Joch an dieser Stelle?  Es ist in dem Abschnitt ja von einem anderen Joch im Gegensatz zum ersten die Rede, unter dem man mühselig und beladen war.

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Zoro
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@zoro 

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Unser geistiger Vater ist auch der Teufel, wenn wir sündigen 1 Joh 3,8

Das steht da nicht so in 1. Joh 3,8. Das hatte ich schonmal rausgesucht: freie Wiedergabe > wer im gewohnheitsmäßigen Sündigen bleibt, lässt sich nach wie vor von Satan gängeln.

Denn der Herr Jesus will unser Fürsprecher sein. 1 Joh 2,1

Er ist nicht nur unser Fürsprecher, sondern hat dem Satan auch die Schlüssel des Todes und des Totenreiches abgenommen. Offb 1,18

Christen sollen dem Herrn Jesus nachfolgen Mt 11,28-30 Da ist von einem Joch die Rede, insofern sind auch Christen nicht ganz frei.

Wie verstehst du denn den Ausdruck Joch an dieser Stelle?  Es ist in dem Abschnitt ja von einem anderen Joch im Gegensatz zum ersten die Rede, unter dem man mühselig und beladen war.

Ich lese da eigentlich immer noch nichts vom gewohnheitsmäßigen sündigen. Johannes sagt doch:"Wer die Sünde tut, ist vom Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. .... 1 Joh3,8 Wer auf ihn eingeht, den begleitet er und wird ihn zu immer schlimmeren Sünden antreiben. So wird der Mensch immer unfreier und schließlich braucht er Befreiung durch den Herrn Jesus Christus. Der Herr Jesus sah die Pharisäer und Schriftgelehrten in der Abhängigkeit des Teufels und sah in ihren Gedanken, daß sie ihn töten wollten. Mt 9,4, 12,25,  Joh 7,19 ;Joh 8,37-40 Soweit hatte der Satan sie schon umgarnt, daß sie jemanden töten wollten, obwohl er sie mit der Wahrheit befreien wollte. Joh 8,36 Aber entweder fiel ihnen ihre Befangenheit gar nicht auf oder sie hatten kein Interesse, mal ein einen ehrlichen Blick auf sich zu werfen und  sich von Sünde befreien zu lassen.

Der Herr Jesus sagt: "Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, .... Das klingt nach einem Joch, daß offensichtlich durch die Satzungen der Pharisäer und Schriftgelehrten entstanden ist. Mt 23,4 Das ist irgendwie auch das Joch Satans.

Das Joch von dem der Herr Jesus spricht, bedeutet, von ihm zu lernen. Das würde die Seele zur Ruhe führen. Das Joch Jesu ist sanft und die Last ist leicht. Mt 11,28-30 Sicherlich sind die Aufgaben, die mir der Herr Jesus aufgebürdet hat, nicht immer ganz leicht gewesen, da mußte ich mich ach schon mal überwinden. Aber so richtig schwer wurde es erst wieder, nachdem Satan sich an dem gestört hat, was ich machte.

Es ist ist die Freiheit eines Christenmenschen, dem Herrn Jesus nachzufolgen und wer es aufrichtig tut, wird auch seine Unterstützung erhalten. Aber es reicht ja ein Blick in die Apostel - bzw. Kirchengeschichte, daß es nie so einfach war, den Willen Gottes zu tun. Apg7,58-59; 2 Kor,11,23-12,9

 

zoro antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@zoro 

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Am Besten nimmst du mal den ganzen Abschnitt aus 1. Johannes 3 von 1-10. Dann wird es deutlich.

Im Griechischen steht noch einiges schärfer, aber da muss ich erst eine Bibel-Griechischkenner fragen, ob ich die Darstellung aus dem Bible hub richtig verstehe.

 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
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@zoro 

Es ist ist die Freiheit eines Christenmenschen, dem Herrn Jesus nachzufolgen

Ich würde sogar sagen, dass diese Freiheit jeder Mensch hat, auch wenn er sich noch nicht zu Gott und Christus bekehrt hat. Es liegt in seinem Willen, dies zu tun oder es zu lassen. Und wer sich bekehrt hat, hat immer wieder mal mit Versuchungen zu kämpfen, die seine Nachfolge auf die Probe stellen.

enar antworten
Lucan-7
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@zoro 

Es ist ja auch ungewöhnlich, so zu reden. Wenn man heute den Menschen predigen würde, daß sie frei von der Sünde werden müßen, was würden die wohl denken ?

Das hängt wohl von den Voraussetzungen ab, von denen man ausgeht.

Die christliche Lehre geht ja davon aus, dass es gut für die Menschen ist, sich an Gott zu orientieren, und schlecht, sich davon abzuwenden. Zwar scheint die "Sünde" zunächst verlockend, erweist sich letztlich aber als schädlich.

Wenn sich jemand mit Süßigkeiten vollstopft, selbstsüchtig oder undankbar ist, stets auf das eigene Wohl bedacht und die Bedürfnisse anderer ignoriert, dann wird dieser Mensch früher oder später dick und krank, einsam und unglücklich werden... die "Sünde" führt in einen Zustand des Unglücks. Sich an Gott zu orientieren, also auf sich selbst und seine Mitmenschen zu achten, Respekt zu zeigen, diszipliniert zu sein ist zwar zunächst anstrengender... führt am Ende aber zu mehr Glück und Zufriedenheit.

Die "Freiheit" liegt dann darin, man selbst sein zu können... frei von Verlockungen, die uns auf den falschen Weg und ins Unglück führen.

In diesem Sinne habe ich auch immer Jesu Lehre verstanden, welche uns in die Freiheit führt - nämlich die Freiheit, so zu sein, wie wir tatsächlich sind - ein Christ würde wohl sagen: So wie Gott sich das mit uns vorgestellt hat.

Das setzt natürlich voraus, dass Gott wirklich einen Plan für uns hat, der gut und richtig für uns ist, und dass sein Weg uns dahin führt, wo wir auch selbst aus tiefstem Herzen sein wollen... frei von falschen Gedanken, die uns selbst schaden.

Ob das auch der Realität entspricht... nun ja, darüber ließe sich wohl streiten. Aber ich denke, um diese Idee geht es hier.

lucan-7 antworten
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Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

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Veröffentlicht von: @lucan-7

@zoro 

Es ist ja auch ungewöhnlich, so zu reden. Wenn man heute den Menschen predigen würde, daß sie frei von der Sünde werden müßen, was würden die wohl denken ?

Das hängt wohl von den Voraussetzungen ab, von denen man ausgeht.

Die christliche Lehre geht ja davon aus, dass es gut für die Menschen ist, sich an Gott zu orientieren, und schlecht, sich davon abzuwenden. Zwar scheint die "Sünde" zunächst verlockend, erweist sich letztlich aber als schädlich.

Wenn sich jemand mit Süßigkeiten vollstopft, selbstsüchtig oder undankbar ist, stets auf das eigene Wohl bedacht und die Bedürfnisse anderer ignoriert, dann wird dieser Mensch früher oder später dick und krank, einsam und unglücklich werden... die "Sünde" führt in einen Zustand des Unglücks. Sich an Gott zu orientieren, also auf sich selbst und seine Mitmenschen zu achten, Respekt zu zeigen, diszipliniert zu sein ist zwar zunächst anstrengender... führt am Ende aber zu mehr Glück und Zufriedenheit.

Die "Freiheit" liegt dann darin, man selbst sein zu können... frei von Verlockungen, die uns auf den falschen Weg und ins Unglück führen.

In diesem Sinne habe ich auch immer Jesu Lehre verstanden, welche uns in die Freiheit führt - nämlich die Freiheit, so zu sein, wie wir tatsächlich sind - ein Christ würde wohl sagen: So wie Gott sich das mit uns vorgestellt hat.

Das setzt natürlich voraus, dass Gott wirklich einen Plan für uns hat, der gut und richtig für uns ist, und dass sein Weg uns dahin führt, wo wir auch selbst aus tiefstem Herzen sein wollen... frei von falschen Gedanken, die uns selbst schaden.

Ob das auch der Realität entspricht... nun ja, darüber ließe sich wohl streiten. Aber ich denke, um diese Idee geht es hier.

So war es von Anfang an. Hätten sich die Menschen an Gott orientiert, dann wäre die Welt in Ordnung geblieben. 1 Mo 2,17 Aber da war noch die Schlange, von Satan inspiriert, hat sie den Menschen dazu angeregt, die verbotene Frucht zu essen. "Ihr werdet sein, wie Gott und wissen, was Gut und Böse ist. 1 Mo 3,4-5 Daraufhin aß die Frau von dem Baum, der eine Lust für die Augen war und sie gab ihrem Mann auch davon. 1 Mo 3,6

Zunächst verlockend, aber dann so schädlich, weil es Tod und Verderben über die Menschheit gebracht hat. Menschen wurden vergänglich und mußten  nun mit einer Gabe zurecht kommen, die niemand so richtig handhaben kann. Fehlentscheidungen werden getroffen, Gebote Gottes übertreten  und  manchmal werden Menschen deswegen ganz unglücklich. Aber sind sie deswegen unfrei ? 

Jeder Mensch lebt  begrenzte Zeit, das fällt auf, je mehr man dem Ende entgegengeht. Hiob7,6..., Ps 90,5-12 Gott zieht die Menschen zu sich, er braucht bloß zu warten, bis sie alle sterben. Bis dahin merken wir vielleicht nicht viel von dem Zorn Gottes, aber dann vielleicht schon. Ps 90,11

Mag sein, daß der Mensch sich auch gerne um sich selber dreht und die anderen vergißt. Das geschieht vor allen Dingen im Wohlstand, wo man einander nicht mehr braucht. Das ist in Gottes Augen auch Sünde. Mt 25, 45-46 Macht nun der Glaube an den Herrn Jesus frei davon ? 

Es muß doch eine gute Portion guter Wille dazu kommen, um sich aufzuraffen, und mal für andere Leute dazusein. Ein Christ bleibt doch auch egozentrisch und in sich selbst gefangen, weil er zunächst mal seine eigenen Bedürfnisse befriedigt haben will. Phil 2,3-4 Wenn man es tut, macht es  meistens Freude, weil Gott sich dazu gesellt. 

zoro antworten


Patrick74
Beiträge : 0

@zoro Werter Bruder

Von Geburt an lebt der Mensch unter der Knechtschaft der Sünde und das bleibt er sein Leben
lang bis zu dem Tag, an dem er stirbt oder an dem er zu Jesus Christus findet. Was bedeutet
Knechtschaft und wessen Knechte sind wir? Im Grunde genommen ist es sehr einfach und
ähnlich wie das Leben hier auf Erden. In jedem Land der Welt gibt es Gesetze, welche das
friedliche und sichere Zusammenleben der Menschen regeln sollen. Wir können uns an diese
Gesetze halten und friedlich schlafen, weil wir keine Angst vor einem Richter oder Verbrecher
haben müssen wenn sich alle an die Gesetze halten würden, was ja auch das Ziel sein sollte, oder wir
können zu Gesetzesbrechern werden und müssen uns dafür vor einem Gericht verantworten.
Das Leben der gläubigen Menschen wird ebenfalls von Gesetzen geregelt, nämlich von den
Gesetzen Gottes (Torah). Wir können uns daranhalten, dann sind wir Gerechte oder wir können
sagen, dass die Gesetze keine Gültigkeit mehr haben, dann sind wir Sünder (Gesetzlose). Jeder
Gesetzesbruch bedeutet Sünde und Sünde wiederum bedeutet Gesetzlosigkeit:

4 Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
1. Joh. 3/4

Jede Sünde ist also nichts anderes als ein Gesetzesbruch. Das Gesetz bestimmt also was Sünde
und was heilig ist, und das Gesetz ist heilig und gerecht:

12 So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. Römer 7/12

Wenn das Gesetz heilig, gerecht und gut ist kann das Gesetz Gottes NIEMALS Knechtschaft
bedeuten, wie das leider aber allzu oft behauptet wird. Es gibt keine Bibelstelle, die besagt, dass
das Gesetz (Torah) Knechtschaft bedeutet. Im Gegenteil. Das Wort Gottes bezeugt, dass das
das Gesetz Freiheit bedeutet, was auch aus folgendem Vers klar wird:

22 Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen. 23 Denn wer [nur]
Hörer des Wortes ist und nicht Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Angesicht im
Spiegel anschaut; 24 er betrachtet sich und läuft davon und hat bald vergessen, wie er gestaltet
war. 25 Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser
[Mensch], der kein vergeßlicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in
seinem Tun. Jakobus 1/22-25

Das Gesetz bedeutet somit Freiheit. Was bedeutet nun aber stattdessen Knechtschaft?:

34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein
Knecht der Sünde. Joh. 8/34

Damit macht Jesus klar, dass die Knechtschat aus der Sünde (Gesetzlosigkeit) kommt. Jeder der
also die Sünde tut ist ein Knecht der Sünde. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass jeder der das
Gesetz hält, kein Knecht der Sünde mehr ist uns somit FREI von der Knechtschaft der Sünde ist
und nicht frei vom Gesetz, dass wir es nicht mehr halten müssten!

25 Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser
[Mensch], der kein vergeßlicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in
seinem Tun. Jakobus 1/25

Jesus hat uns von der Sünde und damit von der Knechtschaft der Sünde=Gesetzlosigkeit befreit.
Jetzt wo wir von der Knechtschaft der Sünde (Gesetzlosigkeit) befreit sind, sind wir in der Lage
und wir wollen und können das Gesetz halten! Zuvor hat uns die Sünde davon abgehalten das
Gesetz zu befolgen, weil die Knechtschaft der Sünde die Menschen antreibt die Gesetze zu
brechen. Erst wenn wir von dieser Knechtschaft der Sünde befreit sind, sind wir auch in der Lage
die Gesetze zu halten. Wir waren unter der Knechtschaft der Sünde. Zu behaupten, Jesus hätte
uns von der Sünde (Gesetzlosigkeit) und vom Gesetz Gottes (Torah) befreit, um weiter die
Gesetze zu brechen und in der Sünde zu leben ist unbiblisch und macht auch überhaupt keinen
Sinn! In Schwachheit zu fallen und zu sündigen ist etwas ganz anderes als in der Sünde zu
verharren. Gottlose verharren in der Sünde (Gesetzlosigkeit). Kinder Gottes können fallen aber
sie sollen nicht in der Sünde verharren damit die Gnade in ihnen umso grösser wird. Das sei
ferne. Jesus ist für die schwachen gestorben. Schwach sind Menschen, die fallen. Verharren hat
nichts mit schwach zu tun, sondern mit Rebellion gegen Gott!

6 Wer in ihm bleibt (im Gesetz verharrt), der sündigt nicht; wer sündigt (in der
Gesetzlosigkeit/Sünde verharrt), der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt. 1. Joh. 3/6

Ich sage nicht, dass wir nachdem wir von Jesus von der Knechtschaft der Sünde befreit wurden
gar nicht mehr sündigen, aber es besteht ein grosser Unterschied ob ich nun sage, dass die
Gebote Gottes heilig, gerecht und gut sind und dass ich versuche diese bestmöglich einzuhalten
und falls ich doch wieder einmal strauchle habe ich einen der für mich bezahlt hat nämlich Jesus
Christus oder ob ich sage die Gesetze haben für mich keine Bedeutung mehr denn ich kann ja
leben wie ich möchte in dem ich ein paar Gebote halte und wo ich schwach bin kann ich in der
Sünde verharren und einfach immer wieder um Vergebung bitten. Das Erste und höchste Gebot
besagt ganz klar, dass wir Gott lieben sollen!:

5 Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen
Seele und mit deiner ganzen Kraft. 5. Mose 6/5

27 Er aber antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen
Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen
Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst! Lukas 10/27

Wie zeigen wir Gott unsere Liebe?

1 So sollst du nun den Herrn, deinen Gott, lieben, und seine Ordnung, seine Satzungen,
seine Rechtsbestimmungen und Gebote halten allezeit. 5. Mose 11/1

9 So erkenne nun, dass der Herr, dein Gott, der wahre Gott ist, der treue Gott, der den Bund
und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren, 5. Mose 7/9

3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind
nicht schwer. 1. Johannes 5/3

Gott sagt uns ganz klar und unmissverständlich, wie wir ihm unsere Liebe zeigen. Nicht wir
entscheiden, wie wir Gott zeigen wie wir ihn lieben, sondern Gott sagt klar und
unmissverständlich, dass wir seine Gebote halten, wenn wir ihn lieben! Nochmal zurück zur Knechtschaft und Freiheit. Wir haben eben gelernt, dass das Gesetz (Torah) heilig, gerecht und gut ist und Freiheit bedeutet. Das Gesetz ist aber noch mehr.
Das Gesetz ist ewig und auch Wahrheit:

142 Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit. Psalm
119/142

Wenn das Gesetz ewig ist, kann es nicht aufgehoben oder abgeschafft worden sein! Nochmal.
Wenn das Gesetz ewig ist, kann es nicht aufgehoben oder abgeschafft worden sein! Das Gesetz
ist also auch die Wahrheit. In Johannes 8/32 lesen wir, dass uns die Wahrheit (Torah) Frei
machen wird:

und ihr werdet die Wahrheit (das Gesetz Gottes) erkennen, und die Wahrheit (Gesetz Gottes)
wird euch frei machen! Joh. 8/32

Wovon aber befreit uns Jesus? Etwa von der Wahrheit (das Gesetz/Torah)? Das macht keinen
Sinn:

34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein
Knecht der Sünde. Joh. 8/34

4 Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.
1. Johannes 3/4

Somit ist eindeutig das Wiederstreben gegen das Gesetz (Torah) also die Gesetzlosigkeit
Knechtschaft, weil wir dann Knechte der Sünde sind! Sind wir von Jesus befreit von der
Knechtschaft der Sünde so sind wir Frei und können und wollen aus Liebe zu Gott die Gebote
Gottes (Torah) halten!

17 Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam
geworden seid dem Vorbild der Lehre (Torah), das euch überliefert worden ist. 18 Nachdem ihr
aber von der Sünde befreit wurdet, seid ihr der Gerechtigkeit (Torah) dienstbar geworden. Römer
6/17-18

Nun zu deiner eigentlichen Frage der Freiheit in Christus. Wie wir nun gesehen haben, bedeutet die Sünde (Gesetzlosigkeit) Knechtschaft und das Gesetz Freiheit. Jesus hat uns von der Sünde (Gesetzlosigkeit) befreit so, dass wir jetzt das Gesetz
halten können, was uns vorher gar nicht möglich war als wir unter der Knechtschaft der Sünde
(Gesetzlosigkeit) waren! Vielleicht wirst du jetzt einwenden, aber ein Gesetz bringt doch keine
Freiheit, da es mir doch dieses und jenes verbietet? Falsch! Das Gesetz verbietet die Sünde
(Gesetzlosigkeit) das ist richtig aber wir wollen ja als wiedergeborene Christen auch nicht mehr
sündigen, oder? Wenn du als wiedergeborener Christ weiterhin Ehebruch, Unzucht,
Götzendienst, Schweinefleisch essen usw. willst, dann ist deine Gesinnung
fleischlich und nicht geistlich und somit musst du dir ernsthaft die Frage stellen, ob du wirklich
wiedergeboren bist, wenn deine Gesinnung der Gesetzlosigkeit nacheifert anstelle der Torah.

5 Denn diejenigen, die gemäß [der Wesensart] des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem
Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß [der Wesensart] des Geistes sind, [trachten] nach
dem, was dem Geist entspricht. 6 Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des
Geistes aber Leben und Frieden, 7 weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft
gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch
nicht; 8 und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. Römer 8/5-8

Die Wesensart des Fleisches unterwirft sich also dem Gesetz Gottes nicht. Die Wesensart des
Geistes sehr wohl! Warum bringt jetzt aber das Gesetz Freiheit und welche Art von Freiheit ist
damit gemeint? Etwa die Freiheit die Gesetze nicht mehr halten zu müssen so wie das in vielen
Gemeinden gelehrt wird? Natürlich nicht! Viele Christen glauben fälschlicherweise, dass die
Freiheit darin besteht, dass wir nach einem selbstgewählten Gottesdienst (Lebenswandel) selber
entscheiden können was wichtig ist und, dass wir das alles nicht mehr so ernst nehmen müssen,
da wir sowieso erlöst sind, aber das ist eine fleischliche Gesinnung, die im Wiederspruch zum
Wort Gottes steht. Wenn wir Gott nachfolgen wollen, müssen wir uns an seine Regeln halten.
Wenn du eigene Regeln/Menschengebote aufstellst und eigene Opfer, wie du Gott ehren
möchtest und nicht so wie Gott das möchte, dann erinnere dich an das, was Kain Gott opfern
wollte und wie Gott darauf reagiert hat:

3 Und es geschah nach geraumer Zeit, dass Kain dem Herrn ein Opfer darbrachte von den
Früchten des Erdbodens (nach eigenem Ermessen/Menschengebot). 4 Und auch Abel brachte
[ein Opfer] dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett (nach dem Gesetz/Torah).
Und der Herr sah Abel und sein Opfer an;5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht an. 1. Mose
4/3-4

Willst du, dass Gott deine »Opfer« deinen Gottesdienst ansieht oder nicht?

20 Wenn ihr nun mit Christus den Grundsätzen der Welt gestorben seid, weshalb lasst ihr euch
Satzungen auferlegen, als ob ihr noch in der Welt lebtet? 21 »Rühre das nicht an, koste jenes
nicht, betaste dies nicht!« 22 – was doch alles durch den Gebrauch der Vernichtung anheimfällt –
[Gebote] nach den Weisungen und Lehren der Menschen, 23 die freilich einen Schein von
Weisheit haben in selbstgewähltem Gottesdienst und Demut und Kasteiung des Leibes, [und
doch] wertlos sind und zur Befriedigung des Fleisches dienen. Kolosser 2/20-23

Menschengebote sind in den Augen Gottes wertlos! Wenn du also die Gebote Gottes (Torah)
verwirfst und dich in einer falschen Freiheit wägst, dann spricht Gott im oben zitierten Vers genau
zu dir. Auch die folgende Stelle spricht 1:1 zu Christen in der heutigen Zeit:

8 Siehe, ihr verlasst euch auf trügerische Reden, die keinen Nutzen bringen! 9 Meint ihr denn,
nachdem ihr gestohlen, gemordet, die Ehe gebrochen, falsch geschworen, dem Baal geräuchert
habt und anderen Göttern nachgelaufen seid, die ihr nicht kennt, 10 dass ihr dann kommen und
vor mein Angesicht treten könnt in diesem Haus, das nach meinem Namen genannt ist, und
sprechen: »Wir sind errettet!« – nur, um dann alle diese Gräuel weiter zu verüben? 11 Ist denn
dieses Haus, das nach meinem Namen genannt ist, in euren Augen zu einer Räuberhöhle
geworden? Ja wahrlich, auch ich sehe es so an! spricht der Herr. Jeremia 7/8-11

Jesus ist nicht für uns gestorben, damit wir zurück in unser altes gesetzloses Leben gehen!
Zurück nun zur Freiheit im Gesetz. Nicht selten höre ich den Vorwurf gegen die Gebote Gottes,
dass diese zum Teil äusserst brutal sind. Das stimmt, aber sie sind wie wir gelesen haben
dennoch gerecht! Wir sind mit unserem beschränkten Verstand gar nicht in der Lage alles zu
verstehen und wir sind schon gar nicht in der Position Gottes Gerechtigkeit anzuzweifeln! Nur
weil wir etwas nicht verstehen, heisst es noch lange nicht, dass es nicht richtig ist.

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege,
spricht der Herr; 9 sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege
als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55/8-9

Wir brauchen ein kindliches Vertrauen in die Gerechtigkeit Gottes. Ja manche Gesetze
erscheinen äusserst brutal, aber ist den zb. Ehebruch nicht auch eine äusserst brutale Sünde?
Wie viele Familien wurden durch Ehebruch zerstört? Wie viele Männer oder auch Frauen haben
schon ganze Familien mit Kindern wegen Ehebruch ausradiert? Wie viele Männer und Frauen
haben wegen Ehebruch gebrochene Herzen? Wie viele Kinder haben deswegen gebrochene
Herzen? Ehebruch ist kein Bagatelldelikt! Der Vorwurf gegen das Gesetz Gottes ist heuchlerisch,
denn genau so oft höre ich wie toll es die Menschen finden, dass man zb. in Dubai oder Saudi Arabien mit einem Lamborghini mit offenem Verdeck irgendwo hinfahren kann, Schlüssel,
Portemonnaie und Handy im Auto offen liegen lassen kann, um einen gemütlichen Spaziergang
zu machen ohne, dass man sich sorgen darüber machen muss, dass etwas gestohlen werden
könnte. Wieso ist das möglich? Weil in vielen islamischen Ländern bei Diebstahl immer noch
Hände abgehackt werden. Das ist auch sehr brutal aber durch dieses brutale Gesetz gewinnen
die Gesetzestreuen Bürger die FREIHEIT, dass man sich eben keine Sorgen mehr machen
muss, bestohlen zu werden! Das ist die Freiheit des Gesetzes! Wenn wir in einem Torah Gottesstaat leben würden, in dem die Gesetze Gottes umgesetzt werden, würde sich jeder mindestens 3-mal überlegen Ehebruch zu begehen, weil er weiss, dass darauf die Todesstrafe steht. In einem Gottesstaat müssten wir uns also automatisch viel weniger Sorgen wegen
Knabenschänder, Dieben, Mördern, Ehebrechern usw. machen. Durch das Gesetz kommt die
Freiheit für all jene die sich an das Gesetz halten! Für alle anderen bedeutet das Gesetz natürlich
keine Freiheit, weil das Gesetz die Sünde verbietet und bestraft. Wenn du also das Gesetz nicht
als Freiheit ansiehst sondern als Last, die dich in deinem Leben einschränkt, dann nur deswegen
weil du offenbar weiter gesetzlos leben möchtest. Wenn das der Fall ist, stimmt etwas in deinem
Glaubensleben nicht. Das Gesetz bringt also all jenen die danach leben wollen die Freiheit und
es ist nur denen ein Dorn im Auge welche die Gesetzlosigkeit ausleben wollen! Im
Tausendjährigen Reich werden wir in so einem Gottesstaat leben und Jesus wird unser König
sein und er selbst wird alle Gesetzesbrecher nach der Torah richten:

15 Denn siehe, der Herr (Jesus) wird im Feuer kommen und seine Streitwagen wie der
Sturmwind, um seinen Zorn in Glut zu verwandeln und seine Drohungen in Feuerflammen. 16
Denn mit Feuer und mit seinem Schwert wird der Herr alles Fleisch richten; und die
vom Herrn Erschlagenen werden eine große Menge sein. 17 Die sich heiligen und reinigen für die
[Götzen-]Gärten, und einer anderen nachlaufen, inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse
und andere Gräuel essen – alle zusammen sollen sie weggerafft werden! spricht der Herr. Jesaja
66/15-17

Ist Jesus also wirklich auch für die Schweine gestorben, um diese reinzumachen und sollen wir
diese wirklich essen dürfen, wenn er im tausendjährigen Reich jene erschlagen wird die
Schweinefleisch essen? Das macht einfach absolut keinen Sinn! Wurden Gebote aufgeboben,
abgeschafft oder für ungültig erklärt? Der langläufigen Meinung in den meisten christlichen
Kreisen zufolge wurden die Gebote Gottes entweder aufgehoben, abgeschafft, und für uns
Gläubigen für Ungültig erklärt oder gelten nur für die Juden. Stimmt das wirklich? Ist das biblisch?
Nein, tatsächlich ist nichts davon biblisch! Der Gott des Alten und des Neuen Testaments ist ein
und derselbe Gott. Gott ändert sich nicht und Gott widerspricht sich nicht. Wir müssen also jeden
Vers in der Bibel erstens im Gesamtkontext des Verses und danach im Gesamtkontext der
Heiligen Schrift (Altes und Neues Testament) betrachten. Wenn wir einen Vers nehmen und
diesen aus dem Gesamtkontext reissen so, dass dieser, anderen Versen in der Schrift
widerspricht so muss zweifelsohne die Auslegung über diesen aus dem Kontext gerissenen Vers
falsch sein, da sich ja ansonsten Gott widersprechen würde. Die Heilige Schrift ist also der
Massstab und legt sich durch sich selbst aus. Wenn ein Vers einem anderen Vers vermeintlich
widerspricht, so müssen wir unsere Auslegung so ändern, dass die beiden Verse sich nicht mehr
widersprechen, da wir sonst die wahre Aussage missverstehen. Ein Beispiel:

Wir Christen sind zur Freiheit berufen. Das Gesetz wurde aufgehoben, so dass wir das Gesetz
nicht zu mehr halten, brauchen:

1 So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in
ein Joch der Knechtschaft spannen! Galater 5/1

Wie jetzt? Das Gesetz der Freiheit wurde aufgehoben, um wieder in die Gesetzlosigkeit
zurückzukehren? Wiederum steht geschrieben:

25 Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser
[Mensch], der kein vergeßlicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in
seinem Tun. Jakobus 1/25

Jetzt wird die völlig unsinnige und unbiblische Behauptung vom aufgehobenen Gesetz deutlich.
Wir wissen jetzt, dass es unter dem Gesetz keine Knechtschaft gibt, sondern nur unter der Sünde
(Gesetzlosigkeit) und dass wir nicht vom Gesetz, sondern von der Gesetzlosigkeit/Sünde befreit
wurden. Somit wurde nicht das Gesetz aufgehoben. Das wiederum steht auch im Einklang mit
folgendem Vers:

31 Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das
Gesetz. Römer 3/31

Dieser Vers steht im direkten Wiederspruch zu der Meinung, dass das Gesetz aufgehoben
wurde. Gott kann sich aber nicht widersprechen also muss dieses Glaubens-Dogma vom
aufgehobenen Gesetz falsch sein und endlich abgelegt werden! Ein weiteres Beispiel. Jesus hat
das Gesetz nicht aufgelöst aber erfüllt und aus diesem Grund müssen wir es nicht mehr halten:

17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen.
Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Matthäus 5/17

Erfüllen kann aber wie wir gleich sehen werden nicht bedeuten, dass wir es nicht mehr halten
müssen, denn wiederum steht geschrieben:

19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der
Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt
werden im Reich der Himmel. Matthäus 5/19

Jesus hat das Gesetz fehlerfrei gehalten und damit vollkommen erfüllt. Er hat das getan was uns
nicht möglich ist. So wurde er als einziger richtiger unschuldiger der keine Strafe verdient hat
stellvertretend für uns bestraft und hat all unsere Schuld auf sich genommen, um uns von der
Sünde zu befreien. So haben wir einen Fürsprecher, wenn wir in unserer Schwachheit sündigen,
aber wir können uns nicht zurücklehnen und sagen wir sind halt schwach, aber wir haben ja
jemanden der für uns bezahlt hat. Nein wir sind angehalten, nachdem wir von der Sünde und
dessen Knechtschaft befreit wurden das Gesetz Gottes nach bestem Wissen und Gewissen zu
halten. Das Gesetz wurde also definitiv nicht aufgehoben, aber was ist mit einzelnen Gesetzen?
Wurden einzelne oder sogar das komplette Gesetz abgeschafft? Wen wir jetzt wieder anfangen,
die Gesetze zu halten werden wir doch gesetzlich denn es heisst ja:

3 Ich bezeuge nochmals jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er verpflichtet ist,
das ganze Gesetz zu halten. Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht
werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen! Galater 5/3-4

Was wäre der Umkehrschluss dieser verdrehten und falsch interpretierten Bibelstelle? 1. Wir
wären bereits alle aus der Gnade gefallen, denn dann wären wir alle gesetzlich. Jeder Christ wird
wohl mindestens ein Gesetz einhalten und wenn es »nur« Du sollt nicht töten ist. Nach dieser
Auslegung wären wir alle, jeder einzelne gesetzlich und sofort aus der Gnade gefallen, sobald
man nur ein Gebot einhalten würde. Der Umkehrschluss daraus wäre, dass wir mit Absicht jedes
Gebot brechen müssten um ja nicht gesetzlich zu werden und aus der Gnade zu fallen. Wir
müssten Stehlen, Ehebrechen, Morden, Götzendienst betreiben usw. Du merkst also wie absurd
diese Theologie ist! Gott will, dass wir heilig werden und nicht zu Gesetzlosen Ehebrechern und
Mördern! Auch Paulus erkannte genau dieses falsche Verständnis und stellte es richtig:

15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade
sind? Das sei ferne! Römer 6/15

Wir werden nicht gesetzlich, wenn wir anfangen, die Gebote Gottes zu halten. Wir werden
gesetzlich, wenn wir glauben, wir könnten durch das Halten der Gebote gerettet werden! Wenn
wir das tun, fallen wir aus der Gnade und genau das sagt auch der Vers in Galater 5 aus, und
nichts anderes:

4 Ihr seid losgetrennt von Christus, die ihr durchs Gesetz gerecht werden wollt; ihr seid aus der
Gnade gefallen! Galater 5/4

Was aber meinte Paulus mit folgendem Vers bezüglich der Beschneidung:

2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird euch Christus nichts
nützen. 3 Ich bezeuge nochmals jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er
verpflichtet ist, das ganze Gesetz zu halten. Galater 5/2-3

Damals gab es unter den Juden, welche die lehrten, dass es ohne Beschneidung keine Errettung
gäbe. Sie sagten damit, dass die Rechtfertigung durch das Einhalten des Gesetzes und nicht
durch Jesus Christus kommt. Darum warnte Paulus und sprach, wenn ihr glaubt, dass ihr durch
das Einhalten des Gesetzes zb. Bescheidung gerechtfertigt werdet anstatt durch den Glauben an
Jesus, dann müsst ihr das ganze Gesetz einhalten. Wenn man Jesus nicht hat, muss man das
ganze Gesetz fehlerfrei einhalten, um gerettet zu werden. Er sagte aber nicht, dass was viele
Christen heute daraus machen, dass wir das Gesetz gar nicht mehr zu halten brauchen. Wir
Christen aus den Heiden müssen uns nicht Beschneiden lassen, da unsere Beschneidung am
Herzen geschieht und wir sind auch keine Juden sprich direkte Nachkommen Abrahams. Die
Beschneidung ist ein Gesetz für die Nachkommen Abrahams und nicht für die Heiden! Wir
können uns aber beschneiden lassen, solange wir es nicht tun, weil wir der Meinung sind,
dadurch gerettet zu werden. Die Rettung kommt einzig und allein durch Jesus Christus. Der Friede unseres Herrn Jesus Christus sei mit dir!

patrick74 antworten
GoodFruit
Beiträge : 2607

@zoro Ich kann mich an die Predigt erinnern. Wieder sehr gut fundiert und lehrreich.

Wenn ich heute jemandem sage, er müsse von Sünde frei werden? Wenn ich das jemanden so direkt ins Gesicht sagen würde, würde das nichts bringen, außer das ich denjenigen verärgern würde. Denn es impliziert ja zunächst einmal, dass ich behaupte, er sei ein Sünder, begeht Sünden, lebt in Sünde. Das ist ein Vorwurf und ob der berechtigt ist, wird denjenigen kaum interessieren, weil er vermutlich viel mehr daran interessiert ist, den Frechfratz, der da wilde Behauptungen aufstellt, erst einmal selbst einzunorden.

Wenn ich aber einen Menschen sehe und sehe, wie ihn Sünden belasten, sein Leben schwer machen und er darüber zu scheitern droht, dann habe ich Ansatzpunkt, die ich ansprechen kann und wo in der Konsequenz dann herauskommt: es wäre ziemlich clever, wenn Du Dich von Jesu Blut von Deinen Sünden befreien lassen würdest. So könnte das dann etwas sein, das sogar eine Lebenswende herbeiführen kann, eine echte Rettung in eine neue Dimension der Freiheit hinein. Und ich denke, dass die Predigt so gemeint war.  Da Olaf Latzel von Christen gepredigt hat, kann er davon ausgehen, dass sie das Aufdecken von Sünden schon selber bzw. mit Hilfe des Heiligen Geistes hinbekommen.

Frage ist da natürlich auch: Was genau ist Sünde? Und hier kann die Predigt dann auch wieder eine Hilfe sein, wenn wir mal das Pferd von hinten aufzäumen. Wenn Sünde unfrei macht - was macht mich denn unfrei, was bindet mich an Dingen oder Gedanken, die mich letztendlich ruinieren können, die mich von Gott trennen? Das finde ich einen guten Ansatz, um Dinge zu identifizieren, die mein Problem sind und die unbedingt ans Kreuz gebracht gehören.

goodfruit antworten
2 Antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 95
Veröffentlicht von: @goodfruit

@zoro Ich kann mich an die Predigt erinnern. Wieder sehr gut fundiert und lehrreich.

Wenn ich heute jemandem sage, er müsse von Sünde frei werden? Wenn ich das jemanden so direkt ins Gesicht sagen würde, würde das nichts bringen, außer das ich denjenigen verärgern würde. Denn es impliziert ja zunächst einmal, dass ich behaupte, er sei ein Sünder, begeht Sünden, lebt in Sünde. Das ist ein Vorwurf und ob der berechtigt ist, wird denjenigen kaum interessieren, weil er vermutlich viel mehr daran interessiert ist, den Frechfratz, der da wilde Behauptungen aufstellt, erst einmal selbst einzunorden.

Wenn ich aber einen Menschen sehe und sehe, wie ihn Sünden belasten, sein Leben schwer machen und er darüber zu scheitern droht, dann habe ich Ansatzpunkt, die ich ansprechen kann und wo in der Konsequenz dann herauskommt: es wäre ziemlich clever, wenn Du Dich von Jesu Blut von Deinen Sünden befreien lassen würdest. So könnte das dann etwas sein, das sogar eine Lebenswende herbeiführen kann, eine echte Rettung in eine neue Dimension der Freiheit hinein. Und ich denke, dass die Predigt so gemeint war.  Da Olaf Latzel von Christen gepredigt hat, kann er davon ausgehen, dass sie das Aufdecken von Sünden schon selber bzw. mit Hilfe des Heiligen Geistes hinbekommen.

Frage ist da natürlich auch: Was genau ist Sünde? Und hier kann die Predigt dann auch wieder eine Hilfe sein, wenn wir mal das Pferd von hinten aufzäumen. Wenn Sünde unfrei macht - was macht mich denn unfrei, was bindet mich an Dingen oder Gedanken, die mich letztendlich ruinieren können, die mich von Gott trennen? Das finde ich einen guten Ansatz, um Dinge zu identifizieren, die mein Problem sind und die unbedingt ans Kreuz gebracht gehören.

Ich hatte das auch so verstanden, wie du es jetzt interpretierst. Nur waschechte Evangelisten würden frontal auf Menschen zugehen, und ihnen sagen, daß sie Befreiung von Sünde brauchen. Spurgeon hat immer einige wunde Punkte angesprochen z. Bsp.Ehebruch und dann in eine bestimmte Richtung geschaut, sodaß sich die Betroffenen angesprochen fühlten und das Gespräch mit ihm gesucht haben. Wilhelm Busch sprach von einer langen Kette, welche die Menschen hinter sich herziehen und bei jeder Sünde kommt ein Glied dazu. Nur, das Problem ist, das die Menschen die Sünde nicht erkennen, sie scheint ihnen keine Last zu sein. In einer Gesellschaft, wo alle so sind, fällt es gar nicht auf. Heutzutage wird man ja schon bestraft, wenn man Sünde beim Namen nennt, da sollte Olaf Latzel mal eine sehr hohe Geldstrafe zahlen, weil er die gleichgeschlechtliche Liebe als Sünde deklariert hat. . In Österreich wurde ein christlicher  Lehrer ins Gefängnis gesteckt, weil er einen männlichen Schüler, der gerne als Frau angesehen  werden wollte, nicht mit seinem Wahlgeschlecht anreden wollte. Das sind Kennzeichen einer Gesellschaft wie sie in Sodom und Gomorra gewesen ist. Ägypten und Sodom und Gomorra gelten glaube ich geistlich gesehen für das sündhafte Treiben in der Welt, wo viele Dinge normal sind und gar nicht als Sünde erkannt werden.

Eigentlich wäre es normal, den Leuten zu erzählen, wie Gott darüber denkt. Aber da muß man bedenken, daß sich dann ein Feind aufmacht, um den Aufklärer abzuwehren, nötigenfalls mit bösen Worten. Auf einmal regt sich der Drache in einem Menschen, der vorher noch ganz ausgeglichen war.

Der Herr Jesus meinte, man müße, bevor man dem Starken seinen Hausrat raubt, diesen erstmal fesseln, also dürfte vor jedem evangelistischen Gespräch das Gebet nicht fehlen. Mt 12,29 

Olaf Latzel spricht natürlich in erster Linie zu gläubigen Menschen. Auch die können sich wieder in irgendwelche Sünden verstricken und brauchen Befreiung. 2 Tim 2,26  Da sind Beziehungsprobleme, da sind überzogene Wünsche, die entsprechend viel Zeit und Geld kosten. Mancher vergräbt sich in der Arbeit, mehr als vernünftig ist. Es gibt Hobbys, die mehr als nur Ausgleich sind usw. Und für Gemeinde und Bibellesen und was der Herr Jesus für Wünsche hat, ist keine Zeit mehr übrig. Überall wird auch der Satan dahinterher sein, solche Dinge zu fördern. 

Was ist eigentlich  Sünde ? Was bindet die Menschen an die Welt, macht sie unfrei und bringt sie auf dem frommen Weg zu Fall ? Das sind natürlich erstmal die normalen Übertretungen der Gebote. Da sagte mir abe auch mal jemand, daß alles, was nicht im Glauben genommen wird, Sünde ist. Rö 14,23b Alles, was Gott mir nicht geben würde, weil er es für notwendig und sinnvoll hält, das ist Sünde. Ist das jetzt zu fromm gedacht ?

 

 

zoro antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2607

@zoro Ich denke, dass man sich da vom Heiligen Geist führen lassen muss. Auf jeden Fall dürfen wir nie lieblos handeln. Und wenn ich jemanden einfach seine Sünden nur vor den Latz knalle, dann ist das in der Regel lieblos.

Etwas anderes ist es, wenn ich vom Heiligen Geist da hinein geführt werde - wenn ich zum Beispiel auf einen mir völlig fremden Menschen stoßen und der Heilige Geist sagt mir, dass der Mensch ein Betrüger ist und dass ich ihn mit seiner Sünde konfrontieren soll. Vielleicht bekomme ich noch mehr Details aus seinem Leben erzählt, die ich ihm dann sagen kann. Das wäre dann ein prophetischer Einsatz und es gibt Menschen die haben diese Gabe und werden von Gott in dieser Weise in so einen speziellen Dienst gestellt. Jesus selber hat das ja auch so gemacht. Man denke nur mal an die Frau am Jakobsbrunnen. Da war dann die Konfrontation mit ihren ungeregelten Verhältnissen gleich zweierlei: eine Aufforderung, die Dinge in Ordnung zu bringen und zugleich das sich als Prophet erkennen zu geben.

Ich habe diese Gabe nicht, aber Leute, die sie haben und anwenden sprechen davon, dass die Angesprochenen Menschen in der Regel erst einmal "baff" sind. Es wird da dann auch erkenntlich, dass nicht dieser Mensch, sondern Gott in ihr Leben hineinspricht. Das ist etwas anderes als an einem Ort wo man sich gegenseitig kennt, dreckige Wäsche zu waschen. Natürlich kann ich auch dort von Gott zu so ein Gespräch getriggert werden. Da macht dann natürlich immer auch der Ton die Musik. Und es kann durchaus sein, dass dieser Mensch das, was ich für Sünde halte, nicht biblisch geregelt sieht oder er meint, das sei OK so. Dann muss ich theologisch gut gegründet sein, um das abschätzen zu können. Ein Bibelvers allein dürfte da nicht reichen.

goodfruit antworten


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