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Matth 25,14 Das Gleichnis von den Talenten

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enar
 enar
Themenstarter
Beiträge : 670

14 Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; 15 dem einen gab er fünf Zentner[1] Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und ging außer Landes.

Wenn wir davon ausgehen, dass Jesus mit dem Mann, der ausser Landes geht, sich selbst meint, wie er zum Vater zurückkehrt, dann bleibt die Frage, was mit dem Vermögen gemeint ist, das er seinen Knechten anvertraut.

In einem anderen Thread hatte ich meine Sicht dargestellt. Ich gehe davon aus, dass mit dem Vermögen Jesu die Liebe Gottes gemeint ist, die uns über den heiligen Geist zuströmt und mit der wir je nach unseren individuellen Fähigkeiten arbeiten sollen.

Das wurde von Deborah bestritten. Daher möchte ich gerne von den Bibelexperten hier wissen, was sie unter dem Vermögen Gottes verstehen, das den Knechten, also uns Gläubigen, anvertraut wurde oder wird.

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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390
Veröffentlicht von: @enar

Wenn wir davon ausgehen, dass Jesus mit dem Mann, der ausser Landes geht, sich selbst meint, wie er zum Vater zurückkehrt, dann bleibt die Frage, was mit dem Vermögen gemeint ist, das er seinen Knechten anvertraut.

Vom Gleichnis gibt es zwei Varianten. Bei Lukas geht es um jemand, der nach Rom reist, um Ort zum König über das Land, in dem er gerade ist, ernannt zu werden. (Rom wird nicht explizit genannt, aber nur dort konnte jemand zum König ernannt werden). Bei Matthäus ist der Grund nicht genannt, es könnte auch eine Geschäftsreise oder ein Besuch bei entfernt lebenden Verwandten sein … Bei Lukas erhält jeder Diener eine Mine (Luther übersetzt Pfund), bei Matthäus jeder eine etwas andere Anzahl von Talenten (ein Talent war 60 Minen). In beiden Fällen sind Geldbeträge gemeint - eine Mine war 100 Drachmen wert, bzw. 100 Denare - beide Münzen hatten den gleiche Wert, sie wurden auch »Silberchen» genannt (Luther übersetzt Silberlking), was genau genommen eine andere, damals nicht mehr im Umlauf befindliche Münze war.

In einem anderen Thread hatte ich meine Sicht dargestellt. Ich gehe davon aus, dass mit dem Vermögen Jesu die Liebe Gottes gemeint ist, die uns über den heiligen Geist zuströmt und mit der wir je nach unseren individuellen Fähigkeiten arbeiten sollen.

Also »mit Liebe nach unseren individuellen Fähigkeiten arbeiten« klingt merkwürdig. »Mit unseren individuellen Fähigkeiten in Liebe arbeiten« ergibt für mich deutlich mehr Sinn.

In der Bibel wird gesagt, dass der Heilige Geist (also Gott) uns Geschenke (»Gaben«) gibt. Also individuelle Fähigkeiten, manche natürlich (z.B. Organisatorisch), manche vom Charakter bestimmt (z.B. Almosen-Geben, Luther übersetzt Barmherzigkeit), manche rein übernatürlich (z.B. Prophetie). Es gibt keine vollständige Liste in der Bibel, es gibt verschiedene Listen (Rö 12, 1.Ko 12 [zwei Listen!], Eph 4), und wie viele Ausleger gehe auch ich davon aus, dass es auch Gaben gibt, die in keiner dieser Liste vorkommen.

Wobei die Gaben nie Selbstzweck sind, genau genommen sind das Gaben für die Gemeinde, weshalb teilweise die entsprechenden Personen (z.B. die Lehrer statt der Gabe der Lehre) erwähnt werden.

Betont wird jedenfalls, dass Leute unterschiedlich viele Gaben erhalten haben (Rö 12,3;vgl.1.Ko12,4-6). Daher denke ich, dass deine Auslegung nicht zu Mt 25 passt.

Lk 19,11-27 ist besser für deine Auslegung geeignet. Den Heiligen Geist erhält ja jeder Glaubende,wenn er Jesus aufnimmt, dazu passt es,das dort jeder das Gleiche bekommt, um damit zu arbeiten (sei es mit hohen Spekulationsgewinnen oder mit bescheidenen,aber sicheren Zinsen, vgl.Lk 19,23)

Das wurde von Deborah bestritten. Daher möchte ich gerne von den Bibelexperten hier wissen, was sie unter dem Vermögen Gottes verstehen, das den Knechten, also uns Gläubigen, anvertraut wurde oder wird.

Debora und du habt wohl teilweise aneinander vorbei geredet. Aber das klärt besser untereinander.

hkmwk antworten
Deborah71
Beiträge : 22985

@enar 

Zum Beitrag

Das wurde von Deborah bestritten.

Wo denn? verlink doch mal. Das würde ich gerne nachlesen. Ansonsten musst du deine Behauptung zurücknehmen.

deborah71 antworten
9 Antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Netter Versuch.

Du schriebst: mal hier ein Pfund, mal da 300g, nein das ist nicht meine Denke.

Hast du wirklich so ein schlechtes Gedächtnis?

Also kannst du zu meiner Frage im Eingangsposting etwas sagen? Wie ist denn deine Denke nun?

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@enar 

Zum Beitrag

Mein Gedächtnis ist 100% in Ordnung.

Deine Spur mit den Talenten hat hier mit adjutante begonnen:

https://forum.jesus.de/community/theologie/ist-jesus-der-einzige-weg-zu-gott/paged/4/#post-371640

Ich habe dann nachgefragt, welche Talente dir anvertraut sind:

https://forum.jesus.de/community/theologie/ist-jesus-der-einzige-weg-zu-gott/paged/4/#post-372179

und dann deine Antwort, wie du das Wort Talente verstehst:

https://forum.jesus.de/community/theologie/ist-jesus-der-einzige-weg-zu-gott/paged/4/#post-372198

meine Antwort darauf in Bezug zu Liebe arbeiten:

https://forum.jesus.de/community/theologie/ist-jesus-der-einzige-weg-zu-gott/paged/4/#post-372245

Ah...du rechnest Liebe als Talent, als Pfund zum Einsetzen. Daher auch deine Wortwahl ...frei wiedergebe... mit der Liebe arbeiten.

Kopfkino: da ein Pfund Liebe verteilen, da 100g, da 300g.... ist nicht meine Denke.

Der Heilige Geist fliesst....

 

So, jetzt können sich die geneigten Leser etwas darunter vorstellen, was genau ich bestritten habe und was nicht. Deine Kabbelei mit adjutante über die Stelle mit den Talenten zwischen unseren posts kann selbst nachlesen, wer will.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 252

@deborah71

https://forum.jesus.de/community/theologie/ist-jesus-der-einzige-weg-zu-gott/paged/4/#post-372245

Ah...du rechnest Liebe als Talent, als Pfund zum Einsetzen. Daher auch deine Wortwahl ...frei wiedergebe... mit der Liebe arbeiten.

Kopfkino: da ein Pfund Liebe verteilen, da 100g, da 300g.... ist nicht meine Denke.

Der Heilige Geist fliesst....

Hmmh, ich verstehe dich hier so, dass du Enar widersprichst. Du glaubst nicht, dass im Gleichnis von den Talenten die Liebe gemeint sein könnte, die uns von Gott geschenkt wird. Zusätzlich verhöhnst du Enars Worte von der Liebe, indem du sie ins Absurde ziehst (da ein Pfund Liebe verteilen, da 100 g, da 300 g).

Vielleicht hast du es ja anders gemeint, als ich es verstehe. Falls das so ist, wäre es aber gut, wenn du ausführlich erklärst, was du meinst.

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@maria 

Zum Beitrag

Du glaubst nicht, dass im Gleichnis von den Talenten die Liebe gemeint sein könnte, die uns von Gott geschenkt wird.

Ich hatte mich gar nicht dazu geäussert, dass im Gleichnis von den Talenten die agape-Liebe gemeint sein könnte. Darüber hat er sich mit Adjutante unterhalten.

Es steht im Post von mir, dass ich mich auf  Liebe arbeiten bezogen habe. Liebe arbeiten finde ich nun tatsächlich absurd.

Es geht hier aber um die Talente, wie sie im NT verwendet werden in ihrer Bedeutung.

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 252

@deborah71

Es steht im Post von mir, dass ich mich auf  Liebe arbeiten bezogen habe. Liebe arbeiten finde ich nun tatsächlich absurd.

Das ist lediglich an die Wortwahl des Gleichnisses angelehnt. Mit den Talenten arbeiten und sie dadurch vermehren. Mit der Liebe arbeiten und sie dadurch vermehren. Du hast übrigens das mit vergessen. Dadurch klingt es etwas schräg.

Es geht hier aber um die Talente, wie sie im NT verwendet werden in ihrer Bedeutung.

Welche Bedeutungen wären das denn? Gehört die Agape nicht dazu? Die heilende Kraft der Liebe Gottes?

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@maria 

Ich habe das mit nicht vergessen, sondern durch das Fehlen die Absurdität, Liebe arbeiten zu wollen, herausgestellt.

Es wurde nach einer Expertenmeinung gefragt und ich habe einen Experten aus dem Schrank geholt. Voilá >

https://forum.jesus.de/community/bibel-bibelstellen/matth-2514-das-gleichnis-von-den-talenten/#post-372838

deborah71 antworten
Maria
 Maria
(@maria)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 252

@deborah71

Ich habe das mit nicht vergessen, sondern durch das Fehlen die Absurdität, Liebe arbeiten zu wollen, herausgestellt.

Dir ist aber klar, dass du den Sinn verfälschst, indem du das mit unterschlägst wie auch jetzt wieder?

Es wurde nach einer Expertenmeinung gefragt und ich habe einen Experten aus dem Schrank geholt. Voilá >

Ach so, dieser Artikel soll deine Meinung zu den Talenten ausdrücken. Sind die dort erwähnten Talente die einzigen Gaben Gottes an die Menschen und sind keine anderen denkbar?

maria antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@maria 

Zum Beitrag

Ob mit mit oder ohne mit, es bleibt absurd, Liebe arbeiten zu wollen. Ob du nun mein stilistisches Mittel gut findest oder nicht.... geschenkt. 

Ach so, dieser Artikel soll deine Meinung zu den Talenten ausdrücken.

Ich habe nichts dazu geschrieben, dass es meine Meinung wäre. Es ist die Meinung des Bibelexperten Gerhard Meier.

Neubaugöre hat die Ansicht eines anderen Experten verlinkt und zitiert. Mal sehen, was noch kommt. Es sind ja einige Fachleute unter den usern.

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@deborah71 

es bleibt absurd, Liebe arbeiten zu wollen

»Liebe arbeiten«ist so absurd, dass ich nicht verstehe,was damit gemeint sein könnte. Mit Liebe arbeiten: darunter kann ich mir was vorstellen (sowie es enar gebrauchte wird die Liebe eingesetzt,umdamit was zu »ererabeiten«).

hkmwk antworten


Deborah71
Beiträge : 22985

Quelle: Edition C Bibelkommentar von Gerhard Meier

Talente im NT:

Matthäus 18, 21-35  weist auf den Wert der Vergebung. Gott hat seinem Knecht seine ganze Schuld erlassen, dieser aber war nicht bereit, seinem Schuldner eine Winzigkeit zu erlassen.

Matthäus 25, 14-30 der Besitz Jesu ist Seine Botschaft: das Evangelium des Königreiches, Sein Auftrag: der Missionsbefehl, Botschafter an Christi Statt sein mit der Bitte, lasst euch versöhnen mit Gott. Zeuge sein, Jünger sein.

Die unterschiedliche Anzahl an Talenten für die Knechte: Nicht jeder ist der berufene Evangelist, oder in einem Amt des 5-fältigen Dienstes (Eph 4) , aber jeder kann von Jesus erzählen und durch sein Vorbild  auf Ihn hinweisen. In Verbindung dazu steht das erhaltene Maß des Glaubens, das den Auftragsbereich abdeckt. 

Talent ist ein Gewicht  für einen bestimmten Geldwert und auch ein Raummaß.

https://de.wikipedia.org/wiki/Talent_(Einheit)#Das_Talent_in_der_Bibel

https://de.wikipedia.org/wiki/Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_in_der_Bibel#Gewichte

HELPS Wort-Studien

5007 tálanton - ein silbernes Talent, das etwa 6.000 Denare wert war (goldene Talente waren etwa 30 Mal so viel wert). Ein Talent war keine Münze, sondern eher ein Gewicht (etwa 75 Pfund, NIVSB), das als Grundlage für den Geldaustausch verwendet wurde.

deborah71 antworten
24 Antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

"Matthäus 18, 21-35  weist auf den Wert der Vergebung. Gott hat seinem Knecht seine ganze Schuld erlassen, dieser aber war nicht bereit, seinem Schuldner eine Winzigkeit zu erlassen."

Wenn ich das lese, frage ich mich, was da vermehrt wurde? Magst du es mir erklären?

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@enar 

Zum Beitrag

Du fragst dich,.... und was antwortest du dir?

Hinführung: Was ist vermehrt in dir, wenn du erfährst und annimmst, dass Gott dir deine ganze Lebensschuld erlassen hat?

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Liebe Deborah,

was ich antworte, hatten wir schon in dem anderen Thread besprochen und du hast gesagt, dass dies nicht deine Denke sei.

Und wieder drückst du dich davor, offen zu sagen, dass die Liebe vermehrt wird. Das Vergeben von Schuld ist eine Anwendung der Liebe Gottes. Womit klar wäre, dass man damit arbeiten kann. Und das ist nicht die einzige Möglichkeit, mit Gottes Liebe zu arbeiten.

Möchtest du mir immer noch widersprechen?

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@enar 

Zum Beitrag

Und wieder drückst du dich davor, offen zu sagen, dass die Liebe vermehrt wird.

 Wovon ist dein Herz voll, dass als erstes eine Unterstellung herauskommt?

~~~

Gott ist Liebe.... kannst du Ihn vermehren? Nein, auch du kannst nur dankbar nehmen und weitergeben.

Ja, ich widerspreche dem Begriff arbeiten. Der klingt nach Leistung und Pflicht.

Es steht geschrieben, dass man von Herzen vergeben soll. Das ist eine komplett andere innere Haltung.  Mt 18,35

Jesus ging nicht aus Pflicht ans Kreuz, sondern aus agape-Liebe.... dem Wunsch und Willen zu retten.

 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Jesus ging nicht aus Pflicht ans Kreuz, sondern aus agape-Liebe.... dem Wunsch und Willen zu retten.

Naja, da kann man geteilter Meinung sein. Mit seiner Liebe hat er die Dunkelmächte überwunden, aber den Kreuzestod erlitt er um das Gesetz zu erfüllen. Er hat seinen Willen unter den Willen des Vaters gestellt. Das weisst du doch genauso gut wie ich.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@enar 

Zum Beitrag

Jesus ist genauso Liebe wie Gott.  In der Auferstehung hat er den Tod überwunden und am Kreuz hat er sein Blut vergossen, dass wir gerettet werden können aus der Herrschaft der Sünde und der Schuld und in Sein Reich versetzt werden. ....so wir die Gnade glaubend annehmen.

Er hat seinen Willen unter den Willen des Vaters gestellt.

Freiwillig! Das kann gar nicht genug betont werden.

 

deborah71 antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 435

@deborah71 Diese Behauptungen sind nicht brauchbar. Haben mit der Realität des Gleichnis nichts zu tun. Jedes Gleichnis ist für das Leben des Menschen von großer Bedeutung. Lesen Sie die Bedeutung des Gleichnis in meiner Antwort zur Frage von enar. 

Übrigens hier geht es um Münzen die Talanta (die Mehrzahl) genannt wurden und nicht Talente.  

wasilis antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@wasilis 

Talente ist die "deutsche" Übersetzung des griechischen Talanta.

Ich habe dein Post gelesen.

deborah71 antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1986

@wasilis 

Zum Beitrag

Diese Behauptungen sind nicht brauchbar. 

Könntest du bitte die Freundlichkeit haben und ergänzen, dass sie für dich persönlich nicht brauchbar sind?

Deine Worte kommen für mich sehr abkanzelnd rüber und ich denke nicht, dass jeder hier der Meinung ist, deborahs Worte seien nicht brauchbar. 

 

goldapfel antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 435

@goldapfel Deborahs Worte waren erstens nicht - ich kenne Deborahs Worte und ich schätze sie - aber der Inhalt dieses Beitrages hat es mit dem Gleichnis wenig zu tun. Wenn ich sicher bin für etwas was nicht nur meine persönliche Ansicht ist, sondern die allgemeine Ansicht ist, dann darf ich sie nicht als persönliche Meinung nach außen präsentieren und noch dazu abkanzelnd sein. Das ist nicht mein Charakter. Aber auf das was ich schreibe, stehe ich.

wasilis antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@wasilis 

Zum Beitrag

Die Auslegungszusammenfassung auf die du geantwortet hattest ist mit Quellenangabe versehen. Sie stammt aus der Studienreihe Edition C Bibelkommentare von Matthäus bis Offenbarung.

Gerhard Meier's Gedanken zu den zwei Vorkommen bzgl Talenten im Matthäusevangelium als allgemein unbrauchbar zu bewerten wird ihnen nicht gerecht. Ein wesentlicher Input zu Mt 25 ist sein Hinweis auf die Einbettung zwischen Himmelfahrt und Jesu Wiederkunft.  DAS ist auch die Zeit, in der wir leben. DAS geht uns an.

Meine persönliche Ausarbeitung steht in einem anderen post.

 

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@wasilis (Zum Beitrag)

aber der Inhalt dieses Beitrages hat es mit dem Gleichnis wenig zu tun

Es wird ein Vers aus dem Gleichnis zitiert und dazu gesagt, dass der da erwähnte Auftrag der ist,das Evangelium zu verkünden. Entsprechend werden die Talente als Befähigung zur Verkündigung der Guten Nachricht gedeutet - das hat was mit dem Gleichnis zu tun.

Wenn ich sicher bin für etwas was nicht nur meine persönliche Ansicht ist, sondern die allgemeine Ansicht ist,

Bei einer allgemeinen Ansicht würde ich davon ausgehen, dass sie auch von einem hauptamtlichen, bibeltreuen Theologen wie Gerhard Maier geteilt wird,den Deborah zitiert hat. Dass du dem widersprichst beweist schon, dass deine Ansicht nicht »sie allgemein Ansicht« ist. Sondern bestenfalls die deiner Gruppe (welche Gruppe wäre das?).

Und dein Stil war schon sehr abkanzelnd.

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

Tippfehler:

… dass deine Ansicht nicht »die allgemein Ansicht« ist.

hkmwk antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 435

@hkmwk 

Für mich hat der Inhalt des Beitrages von Deborah71 zum Thema Talenten wenig Aussage gehabt, deswegen habe ich diesen Inhalt als nicht brauchbar bezeichnet und nicht die Ansichten des Theologen Gerhard Maier die ich nicht kenne. Übrigens das Gleichnis der Talenten ist eine der bekanntesten Formen der Berufsauswahl, die viele Länder einführen, damit die junge Menschen diesen Beruf erlernen für den sie die Fähigkeiten von Gott erhalten haben und der Freude und Erfolg für die Allgemeinheit bringt. Gott hat absichtlich alle Menschen nicht gleich gescheit gemacht, damit alle Arbeiten auf der Erde erledigt werden können.

Ein Teil der Bibel beinhaltet die Lehre Jesus Christus in Form von Gleichnissen.
Jesus lehrte in Gleichnissen, weil:
a) Dies damals der beste Weg war, die neuen, unerhörten und subversiven Lebenswahrheiten zu lehren.
b) Jeder konnte ihn mit den Gleichnissen verstehen.
c) Die Gleichnisse mit den Wahrheiten, die sie offenbarten, waren tief in das Innere der Menschen eingraviert und sie erinnerten sich immer daran.

So sollten sie heute auch verstanden werden, denn sie zeigen uns den Weg den wir nehmen müssen, um unsere Mission – Leben auf der Erde – mit guten Ergebnissen vollenden zu können. Damit wir im Leben es gut haben.

Im Matthäus Evangelium Kapitel 18, 21-35 ging um die Vergebung. Gott zeigt uns wie wichtig es ist den anderen zu vergeben für seine an uns schlechte Taten. Hier müssen wir unser Gewiesen den Kontrolleur unsere Handlungen aktivieren, damit wir vergeben können.

Wenn wir Wortbrüchiger mit den Gesetzen Gottes geworden sind, dann haben wir eine schlechte Tat begangen. In der Theologie heißt sie Sünde. Wenn ich zum Beispiel Geld veruntreue oder meine Partnerin oder Partner betrüge, das ist Sünde. Sünde ist gezieltes, bewusstes Handeln. Man muss einfach zugeben dass man gesündigt hat und um Vergebung bitten. Wenn ich 1.000 Euro stehle und ich tu es gestehen, ohne dass ich diese zurückgegeben zu haben, kann ich keine Vergebung erwarten.

Im Matthäus Evangelium Kapitel 25, 14-30 geht es um die Arbeit die die Menschen auf der Erde ausführen sollten. Erstens um Ihr Leben wahrzunehmen und zweitens um die Fortsetzung der Existenz der Erde. Weil das Leben auf der Erde sehr vielfältig ist, verlangt auch von den Menschen verschiedene Fähigkeiten zu haben um diese Vielfältigkeit zu bedienen. Mit diesen Fähigkeiten wenn man sie auf Berufe auslegt, haben wir jeden Fachmann der die Erde bedienen kann. Jeder Mensch ist Fachmann und übt einen Beruf aus. Jeder mit seiner Fähigkeiten. Aber jeder sollte mit dieser Fähigkeiten eine ehrliche Arbeit leisten. Wer ehrlich ist wird mit mehr Lohn... belohnt. Wer seinen Beruf liebt, hat nicht nur materielle Vorteile sondern seine Seele erfreut sich und zusammen mit ihr sein Körper. Wer unehrlich oder faul ist, wird im Leben bestraft. Seine Seele wird krank und zusammen mit ihr auch sein Körper.

Gott ist im Gleichnis gerecht und bestraft... die Menschen die faul und schlau sind und ihren Fähigkeiten – auch wenn sie klein sind - nicht ausüben. Die Bestrafung erfolgt natürlich nicht durch Gott sondern durch die Menschen selber. Wer faul und schlau ist und lebt auf die Kosten der anderen oder des Staates der hat sicher kein langes und zufriedenes Leben zu erwarten. Und auch keinen Platz im Königreich Gottes... erhält er, sondern einen Platz in der Hölle...

 

wasilis antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@wasilis 

Zum Beitrag

Für mich hat der Inhalt des Beitrages von Deborah71 zum Thema Talenten wenig Aussage gehabt, deswegen habe ich diesen Inhalt als nicht brauchbar bezeichnet und nicht die Ansichten des Theologen Gerhard Maier die ich nicht kenne.

Du hast das post mit der Zusammenfassung von Gerhard Meiers Aussagen abgekanzelt.

Dort war keine Meinung von mir kundgetan.

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@wasilis (zum Beitrag)

Übrigens das Gleichnis der Talenten ist eine der bekanntesten Formen der Berufsauswahl

  • Was hat das mit »Berufsauswahl« zu tun?
  • Inwiefern ist diese Form bekannt?

Im Matthäus Evangelium Kapitel 18, 21-35

Das hat Maier erwähnt,weil er über Talente schrieb und die dort erwähnt werden. Ansonsten ist das hier off-topic.

Im Matthäus Evangelium Kapitel 25, 14-30 geht es um die Arbeit die die Menschen auf der Erde ausführen sollten.

Im Gleichnis (wörtlich) geht es um Geld vermehren durch geschickten Handel. Die Frage ist:Welche »Arbeit« entspricht dem im wirklichen Leben?

Erstens um Ihr Leben wahrzunehmen und zweitens um die Fortsetzung der Existenz der Erde.

Ich kann nicht erkennen, dass es im Gleichnis darum geht. Es ist ja das Geld des Herrn, der seinen Dienern (Angestellten oder Sklaven?) den Auftrag gibt, es zu vermehren.

Meier hat ja das Wachstum des Reich Gottes im Blick gehabt und deshalb den Auftrag als Auftrag zur Evangelisation verstanden. Das ist jedenfalls brauchbarer als deine Auslegung auf Berufe im Allgemeinen.

Ich habe in meiner Antwort hier ja gesagt,wie ich das sehe, das ist etwas allgemeiner als das, was Meier sagte.

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

Hat sich Deborah vertippt,oder gibt es neben Gerhard Maier noch einen Gerhard Meier, der das geschrieben hat, was sie zitiert?

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@hkmwk 

Zum Beitrag

Nein, das ist der Gerhard Meier. Ganz unten auf der Wiki-Seite steht seine Autorenschaft für einige Bände der Edition C.

Unter der Überschrif: 

Reihen

Mehrere Bände der Edition-C-Bibelkommentare. Hänssler, Holzgerlingen 2007, ISBN 3-7751-3315-1.

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@deborah71 

Ganz unten auf der Wiki-Seite steht

Da steht aber nicht, dass die von nem Gerhard Meier sind. Also soll offenbar gesagt werden, dass sie von „Gerhard Maier (Theologe)” sind, von dem der Artikel handelt. 😉 😀 😆 😉 

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@hkmwk 

Zum Beitrag

Der wiki-Artikel-Gerhard Meier (Theologe) ist derselbe aus dem Buch seiner Reihe Edition C, die in meinem Schrank steht und aus der ich die Zusammenfassung gebracht habe.

Also kein anderer Gerhard Meier.  😆 

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 7390

@deborah71 

Der wiki-Artikel-Gerhard Meier (Theologe)

Den gibt es nicht.

Du hast den Wiki-Artikel Gerhard Maier (Theologe) verlinkt. Außerdem gibts noch Gerhard Meier (Superintendent) (1664-1732).

Und allmählich find ich die Diskussion um Maier vs.Meier ermüdend …

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@hkmwk 

ah..Schreibfehler bei Meier.... es ist der Maier, der den du auch verlinkt hast.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Maier_(Theologe)

deborah71 antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 435

@deborah71 Liebe deborah71, mit besten Willen verstehe ich nicht was du mit dem folgenden Text , oder dem Text des  Theologen Gerhard Meier sagen willst.

Matthäus 25, 14-30 der Besitz Jesu ist Seine Botschaft: das Evangelium des Königreiches, Sein Auftrag: der Missionsbefehl, Botschafter an Christi Statt sein mit der Bitte, lasst euch versöhnen mit Gott. Zeuge sein, Jünger sein.

Die unterschiedliche Anzahl an Talenten für die Knechte: Nicht jeder ist der berufene Evangelist, oder in einem Amt des 5-fältigen Dienstes (Eph 4) , aber jeder kann von Jesus erzählen und durch sein Vorbild  auf Ihn hinweisen. In Verbindung dazu steht das erhaltene Maß des Glaubens, das den Auftragsbereich abdeckt. 

Alle Gleichnisse Jesus dienen den Zweck der Verbesserung des Lebens aller Menschen auf der Erde, damit sie möglichst das Königreich Gottes nach ihrer Auferstehung als Ziel zu erreichen.

Eine Mission von Jesus Christus im Sinne des Textes von Gerhard Meier würde nur die Auserwählten von Ihm betreffen. Jesus kennt seine Diener weil er sie selbst berufen hat und kann er sich auf sie verlassen. Das löst aber die Probleme der Existenz des Menschen auf der Erde und der Existenz der Erde selber nicht. Mit nur allein betten oder tätig für den Jesus unterwegs zu sein, würde den Jesus selber nicht gefallen. Wer würde die sonstigen Arbeiten auf der Erde machen? Wer würde die Erde pflegen? Jesus mit seiner Lehre hat uns den Weg gezeigt wie wir produktiv sein sollten damit diese Welt dem Gott als Schöpfer und uns als Diener erhalten bleibt.

wasilis antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@wasilis 

Zum Beitrag

Hi wasilis,

danke für deine Nachfrage.

Dieses Gleichnis richtet Jesus an seine Jünger und dann ist der Auftrag aber nicht beendet, nachdem die ersten Jünger oder die Apostel, die Jesus persönlich kannten, zum HErrn gegangen sind.   Es steht in einer Kette der Endzeitreden, die Jesus an seine Jünger gerichtet hat. Da sind Aufgaben für die Leiter und die Gemeindeglieder. Der Sendungsbefehlt gilt meinem Verständnis nach, bis Jesus wiederkommt.

So wie ich Jesus verstanden habe und Maier in seinen längeren Ausführungen verstehe, ist die erste Priorität die Rettung von Menschen ins Reich Gottes, dass sie ewiges Leben beim Vater erlangen.

Nichtchristen können definitiv nicht den Missionsauftrag ausführen.

Der normale Alltag, von diesen Aufgaben sind die Jünger auch nicht ausgenommen. Das läuft sowieso.

Der allgemeine Auftrag, die Erde zu pflegen, ist schon in der Schöpfungsgeschichte erteilt worden und schließt alle  Menschen ein.

deborah71 antworten
neubaugoere
Beiträge : 15295

@enar 

Auch nach meinem Verständnis sind mit dem "Vermögen" - oder in einigen Übersetzungen "Talenten" - Gottes Gaben des Heiligen Geistes gemeint, die zur Auferbauung (aufbauen, ermutigen, trösten) des Leibes eingesetzt werden sollen, zum Bau des Reiches. In seiner Gnade gab uns Gott diese Dinge nicht, damit wir sie schlummern lassen oder eben "nicht anwenden", sondern sie einsetzen (vgl. 1. Kor 14).

Hier etwas Lesestoff: Quelle https://www.bibelstudium.de/articles/4632/das-gleichnis-von-den-talenten.html

Im Folgenden wollen wir uns anschauen, was das Gleichnis uns zu sagen hat. Aufgrund ihrer Stellung und ihres Verhaltens können wir drei Personen, bzw. Gruppen ausmachen, die wir etwas genauer untersuchen wollen:

1. Der Herr

Der Herr in unserem Gleichnis reist ins Ausland. Warum er das tut, ist nicht Gegenstand des Gleichnisses. Es geht um die Tatsache, dass er nicht anwesend ist und in dieser Zeit seinen Knechten seine Habe anvertraut. In gleicher Weise ist auch unser Herr Jesus auf dieser Erde nicht körperlich anwesend. Wir haben es mit einem hier auf der Erde verworfenen, aber von Gott im Himmel verherrlichten Herrn zu tun. In dieser Zeit leben wir als seine Knechte hier auf der Erde, in der der Herr selbst uns Talente, d.h. geistliche Gaben geben hat. Damit sind nicht natürliche Fähigkeiten gemeint, die wir schon mit in die Wiege gelegt bekommen, erlernt oder entwickelt haben, wenn diese auch nicht ganz davon abzulösen sind. Vielmehr sind damit geistliche Befähigungen gemeint, die der Herr gibt, um die Aufgaben, von denen er möchte, dass wir sie für ihn tun, erledigen zu können. Auffallend sind dabei zwei weitere Tatsachen: Erstens ist es der Herr selbst, der seinen Knechten die Talente gibt. Er hat keinen anderen Knecht oder andere Knecht mit dieser Aufgabe beauftragt, sondern der Herr tut dies persönlich. In gleicher Weise erhält jeder Knecht Gottes, und das sind wir alle, seine geistliche Befähigung vom Herrn Jesus persönlich und nicht von Menschen. Dementsprechend sind wir in der Ausübung unserer Gaben, der Aufgaben, allein vor dem Herrn Jesus verantwortlich. Zweitens gibt der Herr seinen Knechten nicht alle die gleiche Anzahl an Talenten, sondern nach ihrer eigenen Fähigkeit. Auch wir besitzen nicht das gleiche Maß an geistlicher Fähigkeit. Der Herr Jesus hat uns in seiner Souveränität und Weisheit ein unterschiedliches Maß gegeben. Dementsprechend sind wir auch nicht für alle Aufgaben geeignet und haben unterschiedliche Aufgaben.

2. Die beiden treuen und guten Knechte

Beide Knechte unterscheiden sich, haben aber auch Gemeinsamkeiten. Der eine hatte fünf, der andere zwei Talente bekommen. Beide handeln mit der ihr anvertrauten Habe. Da aber die Ausgangsbedingungen unterschiedlich sind, so ist auch das Ergebnis unterschiedlich. Der eine gibt zehn, der andere vier Talente seinem Herrn zurück. Aber es geht gar nicht um das Ergebnis, zumindest nicht im Vergleich zu anderen Knechten. Was für ein Herr wäre das, der unterschiedlich ausstatten, dann aber das gleiche Ergebnis erwarten würde? So ist aber nicht unser Herr! Wenn der Herr beide Knechte in gleicher Weise lobt, dann zeigt uns das offensichtlich, dass es ihm nicht auf das unterschiedliche Ergebnis ankommt, sondern auf die Art und Weise, wie sie mit der ihnen anvertrauten Gabe umgehen: treu! In dieser Hinsicht müssen wir uns nicht so sehr um das Ergebnis sorgen. Es sollte uns keine Sorgen bereiten, dass wir vielleicht nur „vier Talente“ vorzuweisen haben, unser Mitbruder oder unsere Mitschwester aber „zehn Talente“. Die Frage ist vielmehr: Sind wir treu? Treu sind wir, wenn wir im Bewusstsein, dass es der Herr ist, der uns persönlich geistliche Befähigungen gegeben hat, diese in seinem Sinne eifrig ausüben. Wenn wir das beachten, dann wird auch unser persönliches Ergebnis stimmen.

3. Der böse, faule und unnütze Knecht

Der dritte Knecht ist ein trauriges und warnendes Beispiel, wie mit dem vom Herrn Jesus anvertrauten Gaben umgegangen werden kann. Das Ende dieses Knechtes ist schrecklich: Er wird hinausgeworfen in die äußerste Finsternis. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass ein Kind Gottes nicht wieder verloren gehen kann. Seine Stellung ist „in Christus“ (Eph 1,3–14) und in seinem vollbrachten Werk gesichert. Es kann sehr wohl sein, dass ein Kind Gottes sich in seinem Verhalten versündigt und in seinem Dienst untreu ist, aber das wird seine Stellung „in Christus“ nicht verändern (wenn auch die Gemeinschaft gestört sein wird). Der Knecht in unserem Gleichnis wird jedoch in die äußerste Finsternis geworfen, das heißt ins ewige Verderben. Es kann sich also nicht um ein Kind Gottes handeln. Und dennoch wird dieser Knecht zu „seinen“ Knechten gezählt. Es scheint also eine gewisse Beziehung da zu sein, wenn auch nur formal und äußerlich. Daher müssen wir bei diesem dritten Knecht davon ausgehen, dass er einen christlichen Bekenner darstellt, d.h. jemanden, der zwar behauptet, Christ zu sein, bei dem aber die entscheidenden Elemente – Buße, Glaube, Umkehr – in seinem Leben fehlen. Der Knecht in unserem Gleichnis ist dadurch gekennzeichnet, dass er weder den Herrn kannte noch einen Einblick in seine Interessen hatte noch eine Wertschätzung für das ihm Anvertraute hatte. Sonst hätte er das Talent wohl nicht in der Erde vergraben. Der Herr brandmarkt diesen Knecht mit harten Worten: böse, faul und unnütz.

Sei gesegnet.

neubaugoere antworten
4 Antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@neubaugoere 

Danke, Göre. Dein Artikel, in dem du einige Passagen hervorgehoben hast, entspricht meiner eigenen Auffassung.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@neubaugoere 

Zu 1. Kor 14 gehört noch 1. Kor 12, da sind noch mehr Gaben und auch Dienstgaben auf Leitungsdienste bezogen (Leitung,  praktische Hilfeleistung Vers 28) , parallel zu Eph 4, dem fünffältigen Dienst: Apostel, Propheten, Hirten, Lehrer, Evangelisten.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22985

@neubaugoere 

Zum Beitrag

Noch ein ganz wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang:

Die Liebe ist eine Frucht des Geistes Gal 5,22  und eine Basis, wie die Gaben ausgeführt werden sollen. 1. Kor 13

Die Talente sind  GnadenGaben = Charismata Geistesgaben + Dorea PersonenGaben (Leiter, Helfer, Apostel, Propheten, Hirten, Lehrer, Evangelisten

Vertauscht man Frucht mit Gaben gibt es eine große Verwirrung.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15295

@deborah71 

Das ist bei mir ein Selbstverständnis. Das eine ergibt sich aus dem anderen. Ja, es ist besser, es immer wieder hervorzuheben und darüber zu reden. Ich danke dir.

neubaugoere antworten


Goldapfel
Beiträge : 1986

@enar 

Möchtest du eigentlich nur Antworten von Bibelexperten?

goldapfel antworten
1 Antwort
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 670

@goldapfel 

Nein. Deine Meinung ist mir auch willkommen, falls du dich nicht als Experten siehst.

enar antworten
enar
 enar
Themenstarter
Beiträge : 670

Ich denke, ich werde noch einen weiteren Thread aufmachen, in dem wir mal besprechen können, ob und wie man mit agape arbeiten kann. 

enar antworten


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