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Fundamentalistisches Bibelverständnis

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Arcangel
Themenstarter
Beiträge : 6387

Hier möchte ich gerne sechs Charakteristiken, welche ein fundamentalistisches Bibelverständnis ausmachen zur Diskussion stellen. 

Erstens - Die Bibel ist verbal inspiriert. Damit ist gemeint Gott hat die Schreiber der Bibel bis in die Wahl ihrer Worte hinein leitet, Gott hat die Worte ausgewählt und festgelegt. Der eigentliche Autor der Bibel ist Gott

Zweitens - Die Bibel ist Gottes Wort. Das heisst die Begriffe, Bibel und Gottes Wort bedeuten das Gleiche, sie sind Synonym.

Drittens - Die Bibel ist Gottes entscheidende Offenbarung und damit die entscheidende Grundlage des christlichen Glaubens.

Viertens – Genauso wie Gott, hat auch die Bibel absolute Autorität, ihre Autorität ist Gottes Autorität, was die Bibel sagt, das sagt Gott, deshalb ist jede Relativierung der Bibel abzulehnen.

Fünftens - In der Bibel gibt es keine Fehler und keine Widersprüche. Das gilt auch für ihre geschichtlichen, geografischen, biologischen, medizinischen und astronomischen Aussagen. In der Bibel kann es keine Fehler geben, weil Gott keine Fehler macht, Gott ist vollkommen also ist es sein Wort auch.

Sechstens - Die biblische Urgeschichte, Genesis 1 bis 11 geht es um den geschichtlichen Anfang der Menschheit. Adam und Eva waren die ersten zwei Menschen alle anderen Menschen stammen von ihnen ab. Die moderne Evolutionstheorie steht im Widerspruch zur biblischen Urgeschichte darum kann sie von Christen nicht akzeptiert werden.

 

 

 

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Tertius
(@tertius)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 78
Veröffentlicht von: @arcangel

Sechstens - Die biblische Urgeschichte, Genesis 1 bis 11 geht es um den geschichtlichen Anfang der Menschheit. Adam und Eva waren die ersten zwei Menschen alle anderen Menschen stammen von ihnen ab. Die moderne Evolutionstheorie steht im Widerspruch zur biblischen Urgeschichte darum kann sie von Christen nicht akzeptiert werden.

Ohne Bibelverständnis Aussagen über die Bibel zu machen trägt zur weiteren Verwirrung der Menschheit bei.

Die Bibel, die ungefälschte Bibel, die Lutherbibel anno 1545 Faksimiledruck wortwörtlich nehmen, und dann DENKEN !!!!

Zum Beispiel so. Kain wandert aus ins Land Nod und heiratet dort eine Frau. Lebt diese Frau ganz allein in diesem Land Nod oder hat diese Frau Vorfahren und leben da noch andere Menschen ?

Dann gibt es noch das Land Hawila und das Land Eden wo der Garten war aus dem Adam und Eva rausgeflogen sind. Warum so viele Länder ? Haben sich Adam und Eva so stark vermehrt dass ihre Nachkommen dort hin ausgewandert sind. Oder ist es ganz anders ? Hinweis zum DENKEN. Ackerbau im Schweiße des Angesichts ist Tagesordnung, deshalb bedeutet Auswandern einen Wohlstandsverlust für die wo auswandern und für die wo bleiben, weil weniger Menschen die Gruppe durch Arbeiten unterstützen

Adam und Eva waren die ersten Menschen die Gott produziert hat, die Teufel haben sehr viel früher mit der Produktion von menschenartigen Wesen begonnen. Dass die Teufel dies können ist biblisch. Siehe die sogenannten Nephilim und die sogenannte Schlange im Garten in Eden die gemäß der Bibel gar keine Schlange war sondern ein von den Teufeln aus Menschenfleisch produziertes Alien-Wesen.

Warum heißt die Schlange im Garten in Eden "Schlange" obwohl es keine Schlange ist ?

Da gibt es einen Bibelvers der dies erklärt.

Aussagen zur Bibel ohne biblischen Beleg sind wertlos, aber wenn der Tertius jetzt wieder alle Bibelverse serviert verhindert dies das DENKEN bei den Bibel-Spezialisten. Deshalb macht was ihr wollt.

tertius antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10221

@tertius 

Zum Beispiel so. Kain wandert aus ins Land Nod und heiratet dort eine Frau.

»Heiraten« steht da aber nicht. Kain »erkannte« sie, und »erkennen« wird im Hebräischen auch für Sex benutzt. Eine sinngemäße Übersetzung wäre: Er wurde dort mit seiner Frau intim. Ob er sie mitgebracht hatte oder dort geheiratet, ist Interpretationssache.

Lebt diese Frau ganz allein in diesem Land Nod oder hat diese Frau Vorfahren und leben da noch andere Menschen ?

Stammen diese anderen Menschen von Adam und Eva ab?

Adam und Eva waren die ersten Menschen die Gott produziert hat, die Teufel haben sehr viel früher mit der Produktion von menschenartigen Wesen begonnen.

Laut Bibel stammen alle Menschen von Adam und Eva ab, von teuflischen Geschöpfen steht in keiner Bibelstelle was. Du machst genau das, was Luther immer den »Papisten« vorwarf: Erfindest einfach was, das nicht in der Bibel steht.

Siehe die sogenannten Nephilim und die sogenannte Schlange im Garten in Eden

Die Schlange war auch ein Geschöpf Gottes …

die gemäß der Bibel gar keine Schlange war sondern ein von den Teufeln aus Menschenfleisch produziertes Alien-Wesen.

Meinst du diese Bibelstelle:

Of 12,9 Vnd es ward ausgeworffen der gros Drach / die alte Schlange / die da heisst der Teufel vnd Satanas / der die gantze Welt verfüret / vnd ward geworffen auff die Erden vnd seine Engel wurden auch da hin geworffen.

Ich sehe da kein von Teufeln produziertes Alien-Wesen, sondern Satan persönlich.

Warum heißt die Schlange im Garten in Eden "Schlange" obwohl es keine Schlange ist ?

Keine Schlange? Laut Of 12,9 ist er eine Schlange und heißt Teufel und Satan. Du drehst das glatt um - oder gibt es eine Bibelstelle, die das so sagt, wie du es schreibst?

Aussagen zur Bibel ohne biblischen Beleg sind wertlos

Deswegen habe ich ja auch gedacht und Bibelstellen genannt …

hkmwk antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 641

@tertius 

Adam und Eva waren die ersten Menschen die Gott produziert hat, die Teufel haben sehr viel früher mit der Produktion von menschenartigen Wesen begonnen. Dass die Teufel dies können ist biblisch. Siehe die sogenannten Nephilim und die sogenannte Schlange im Garten in Eden die gemäß der Bibel gar keine Schlange war sondern ein von den Teufeln aus Menschenfleisch produziertes Alien-Wesen 

Spannend zu erfahren, dass es schon zu Adams und Evas Zeiten Aliens gab und dass Schlangen zu dieser Gattung zählen. 
Noch spannender, dass sogar die Bibel darüber berichtet haben soll..
- also eigentlich über die Schlange, die aber (lt. Bibel) keine Schlange war, 
- und über Gottes Schöpfung, wobei ihn die Teufel mit dem Tempo bei der Herstellung menschenartiger Wesen glatt in den Schatten gestellt hatten. 

Da gibt es einen Bibelvers der dies erklärt.

Jetzt erwischst du mich gerade beim DENKEN, welcher Bibelvers dies eigentlich sein soll und wie er konkret lautet. 

Deshalb macht was ihr wollt.

Genau das mache ich - ist wohl auch besser so.....

 

bepe0905 antworten
Blackhole
Beiträge : 1274

@arcangel Wo nehmen wir eigentlich das viele Schlachtvieh für die in der Bibel vorgeschriebenen Opfer her?
Es gibt Familien, da ist selbst ein ordentlicher Steak purer Luxus, der nur selten möglich ist. Regelmäßig eine ganze Ziege dürfte schwierig werden. 

Hier übrigens eine Sammlung von Belegen, daß die Schreiber der Bibel manchmal ungenau waren: 
https://bibellexikon.com/

Hätte das fundamentalistische Bibelverständnis recht, dürften wir heterosexuelle Frauen immerhin die Männer anderer Frauen begehren. Denn im entsprechenden Gebot heißt es ja nur, daß man keine verheirateten Frauen begehren soll. 

 

Ich glaube, daß man der Bibel viel von ihrem Inhalt und ihrer Besonderheit wegnimmt, wenn man meint, daß sie direkt von Gott stammend vom Himmel gefallen sei und nicht auch Kind ihrer Zeit sei. 

Es waren üble Zeiten damals, von der Bronzezeit bis in die Römerzeit. Sehr unzivilisierte, gewalttätige Zeiten. Mit teils merkwürdigen Moralvorstellungen, die wir heute zum Glück nicht mehr teilen. Und von denen und ihrem Zeitgeist erzählt uns die Bibel. Beispielsweise finden wir es heutzutage abstoßend, wenn junge Mädchen zwangsverheiratet werden. Nun.... damals gab es noch keine zuverlässige Verhütung und die Großfamilie war die Überlebensgarantie. Die Umstände haben einen gesellschaftlichen Kodex geprägt, der stärker war als der individuelle Wunsch nach Freiheit, den jeder Mensch in sich hat. Sie sagt uns somit eines: Daß Gott auch in den schlimmsten Zeiten da ist und versucht, etwas neues mit uns anzufangen. Selbst in einer derart sündigen Zeit, voll von Zwangsehen, Sklaverei und Brutalität versucht Gott, etwas neues mit uns anzufangen, eine bessere Welt. 
Für mich ist das der Kern der Bibel. 

 

Muslime betrachten den Koran als sozusagen direkt vom Himmel gefallen, also als ohne menschliches Zutun diktiert. Mohammed war Analphabet, also konnte er den Koran nicht geschrieben haben. 
Ergebnis: Immer mehr Muslime weltweit wünschen sich Reformen, aber es geht nicht voran. Jeder Prediger pickt sich die Hackstücke aus dem Koran die ihm gerade recht sind. 

Genau das ist auch beim fundamentalistischen Bibelverständnis zu beobachten: Die Leute picken sich in der Regel Hackstücke raus, die ihnen gerade passen. 

 

blackhole antworten
3 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4863
Veröffentlicht von: @blackhole

Muslime betrachten den Koran als sozusagen direkt vom Himmel gefallen, also als ohne menschliches Zutun diktiert. Mohammed war Analphabet, also konnte er den Koran nicht geschrieben haben. 

Ergebnis: Immer mehr Muslime weltweit wünschen sich Reformen, aber es geht nicht voran. Jeder Prediger pickt sich die Hackstücke aus dem Koran die ihm gerade recht sind. 

Genau das ist auch beim fundamentalistischen Bibelverständnis zu beobachten: Die Leute picken sich in der Regel Hackstücke raus, die ihnen gerade passen. 

Wobei das ja auch bei liberalem Verständnis so ist - da werden andere Hackstücke ignoriert. 

chai antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1274

@chai Würde ich so nicht unbedingt sagen. Manche Stellen sagen uns nur heute nicht mehr so viel, während sie den ganz ursprünglichen Juden, die viehzüchtende Nomaden waren, ungemein wichtig waren. Und man rätselt heute, was die damit sagen wollten. Die Stammbäume z.B.

Im Prinzip gab es schon zur Zeit Jesu einen kulturellen Bruch und vielleicht haben manche Juden schon damals ihre Vorfahren nicht mehr verstanden, denn zur Zeit Jesu lebten die Juden in Städten und Dörfern und betrieben Ackerbau. 

blackhole antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@blackhole 

@arcangel Wo nehmen wir eigentlich das viele Schlachtvieh für die in der Bibel vorgeschriebenen Opfer her?
Es gibt Familien, da ist selbst ein ordentlicher Steak purer Luxus, der nur selten möglich ist. Regelmäßig eine ganze Ziege dürfte schwierig werden. 

Von einfachen Familien wurde selten bis nie eine ganze Ziege als Opfer gefordert. Und der Ökonomische Status wurde bei den Opfern berücksichtigt. Aber die Frage nach den Mengen ist durchaus berechtigt. All die Opfer die Gefordert wurden sind für eine nomadische Stammesgesellschaft kaum tragbar, das heisst all die Opfervorschriften sind nur von einer sesshaften Gesellschaft tragbar. Das heisst, dass Grossteile des Gesetzes und des Tempelkultes wohl erst später entstanden sind. Ich halte nichts von der Quellentheorie, ich gehe davon aus das die Bibel ergänzt und erweitert wurde

 

Was nun die moralische und gesellschaftlichen Seiten betrifft, ich gehe davon aus das sich Gott in der Gesellschaft so wie sie war offenbart hat und das diese Offenbarung eine Fortschreitende ist, das heisst Gott hat, nicht von Anfang an alles offenbart. Jesus ist die ultimative und vollkommene Offenbarung, alles davor war nur ein Zwischenschritt. 

arcangel antworten


luxlucetintenebris
Beiträge : 769
Veröffentlicht von: @deborah71

Gal 2,16 bestätigt, dass man aus Glauben gerecht wird, nicht durch das Einhalten des Grundgesetzes des Volkes (Apg 13,38). Auch Abraham wurde aus Glauben gerechtfertigt. So werden wir heute durch den Glauben an das Erlösungswerk des Christus Jesus gerechtfertig, rein aus Gnade. 

Röm 2,13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein. (Damit ist natürlich Römer 13, 8-10 resp Gal 5,14 gemeint, wie Du sicher auch weisst.

Gesetzeswerke mit denen man vor Gott dem himmlischen Vater unseres Herrn Jesus NICHT als gerecht bestehen kann, sind jene-z.B. mosaische Tötungsgesetze, wie Steinigen und Verbrennen von Mitmenschen für dies und das, was Paulus ja in Apg 13.38 meint, 

Gal 217 Sollten wir aber, die wir durch Christus gerecht zu werden suchen, sogar selbst als Sünder befunden werden – ist dann Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! 18 Denn wenn ich das, was ich niedergerissen habe, wieder aufbaue, dann mache ich mich selbst zu einem Übertreter.

Das Erlösungswerk Jesus Christus dauerte 3 Jahre, das  hier zum Teil offenbar mit Füssen getreten wird. Und auch Paulus opferte seine Freiheit, aus Dank für die grosse Gnade die ihm dem einstigen Christenverfolger gottseits widerfuhr. 

Auch Jesus Jünger verbreiteten -trotz rigorosem Verbot seitens AT-Gesetzeslehrern- die vom Sohn des allein wahren unsichtbaren Gottes längst fällig gewesene Wahrheit darüber, dass dass Gott Liebe ist, 1 Joh 4,16 weder tötet noch zum Töten auffordert jak1.13 und was künftig zu tun und zu lassen sei um selber ein sündenfreies Leben beginnen und beibehalten zu können. 

Solange jemand noch hie und da sündigt, ist er noch nicht der Sünde gestorben, hat er oder sie den Bösen noch nicht überwunden was ja eigentlich seit 2000 Jahren als Ziel für das Evangelium Jesus vom Reich Gottes gedacht war. lg lulute

(Wer  bezeugt AN Jesus zu glauben sollte wohl gewiss auch IHM glauben, was beim allein wahren Gott als wahres Menschsein zählt) 

luxlucetintenebris antworten
14 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29337

@luxlucetintenebris 

Kennst du auch die Verse über Gottes Liebe im AT? 

deborah71 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@luxlucetintenebris 

Solange jemand noch hie und da sündigt, ist er noch nicht der Sünde gestorben, hat er oder sie den Bösen noch nicht überwunden was ja eigentlich seit 2000 Jahren als Ziel für das Evangelium Jesus vom Reich Gottes gedacht war. lg lulute

Und was machst du mit dieser Aussage Jesu:

Markus 10,18

Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als der eine Gott.

Nichteinmal sich selbst bezeichnet Jesus als gut, wie können wir uns da als gut (im Sinne von sündfrei) wähnen?

stern antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1627

@stern 

Jesus verneint doch nicht das er Gut oder Gott ist.

Er hält ihm nur vor Augen, was er letzten Endes eigentlich sagt. :).

 

Aber klar, das man auch als Christ sündigt ist nunmal oft der Fall 

Auch unter den Aposteln ist das vorgekommen.

Paulus warf Petrus "Heuchelei" vor. Das lässt eigentlich zwei Schlüsse zu.

A) er hatte Recht, dann sündigte in dem Fall der hl. Apostel Petrus 

B) er hatte nicht Recht und sich dann auch nicht rückversichert, dann hat er Petrus etwas falsches Vorgeworfen und Spaltung riskiert. Sicher auch Sünde. 

 

kappa antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@kappa 

Jesus verneint doch nicht das er Gut oder Gott ist.

In diesem Vers tut er doch beides, oder?  Er akzeptiert das gut für sich nicht. Und nennt Gott „den einen Gott“….ohne Bezug zu sich selbst.

Er hält ihm nur vor Augen, was er letzten Endes eigentlich sagt. :).

Das verstehe ich nicht…

A) er hatte Recht, dann sündigte in dem Fall der hl. Apostel Petrus 

B) er hatte nicht Recht und sich dann auch nicht rückversichert, dann hat er Petrus etwas falsches Vorgeworfen und Spaltung riskiert. Sicher auch Sünde

Interessante Sichtweise.

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte…🤔🙂

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10221

@stern 

Das verstehe ich nicht…

Wenn nur Gott gut ist, und Jesus gut ist, dann ist Jesus Gott. Indirekte Frage an den reichen Mann: Hast du das so gemeint?

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte…🤔🙂

Da die Schilderung von Paulus im Galaterbrief, also in der Heilgen Schrift, steht, und der Eindruck entsteht, dass Petrus das eingesehen hat (siehe auch das Verhalten von Petrus später in Apg 15!), dürfte die Wahrheit wohl sein, dass Petrus falsch lag und Paulus ihn zu Recht tadelte.

hkmwk antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@stern 

Na das Problem mit diesem Vers liegt in der Übersetzung des Wortes τίς

Welches mit diesen Wörtern übersetzt wird

Die Frage Jesus lautet also

Warum nennst du mich gut? (Einheitsübersetzung/Gute Nachricht/Genfer) / Weshalb nennst du mich gut? (Hoffnung für alle)

Dann tut Jesus das, was Helmut weiter unten schreibt. Nennst du, ich Gott, weil du mich Gut nennst? 

arcangel antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@arcangel 

Dann tut Jesus das, was Helmut weiter unten schreibt. Nennst du, ich Gott, weil du mich Gut nennst? 

Achso: weil die Menschen Jesus für Gott halten, nennen sie ihn gut?

hm…kann natürlich sein

 

stern antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@stern 

Ich glaube nicht das der Jüngling Jesus Gut nannte, weil er ihn für Gott hielt. Aber ich denke, das Jesus dies aufgegriffen hat und diesen impliziten Bezug herstellt. 

arcangel antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@arcangel 

Aber ich denke, das Jesus dies aufgegriffen hat und diesen impliziten Bezug herstellt. 

Für mich hört sich das immer noch so an, als würde er das „gut“ zurückweisen…auch für sich.

stern antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@stern 

Ich verstehe diesen Vers im Zusammenhang des Kontextes, in Markus kommt vor dieser Episode eine Rede von Jesus, wo er das Gesetz von Mose über Scheidung auslegt und es verschärft. Dann kommt; "wer das Reich Gottes nicht wie ein Kind annimmt ... "

Darauf hin kommt die Episode mit dem Jüngling. Der Jüngling hat nämlich alles befolgt, was das Gesetz verlangt, es war aber immer noch nicht genug um als Gut zu gelten. 

Jesus stellt also zur Disposition was Gut ist. Das Gesetz ist nicht genug um vor Gott als Gut zu gelten. In diesem Zusammenhang fragt Jesus, WARUM nennst du mich Gut? WARUM meinst du, ich sei gut? Weil ich all die Gesetze befolge so wie du? 

Nein Gott alleine ist gut, weil Gut mehr ist als Gesetzebefolgen. Darum Folge mir nach. 

arcangel antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@arcangel 

Danke für die Erklärung.

Ja, das ergibt Sinn…

stern antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@stern Nichteinmal sich selbst bezeichnet Jesus als gut, wie können wir uns da als gut (im Sinne von sündfrei) wähnen?

Ich verstehe die Aussage Jesu zwar eher so: "Wenn du mich als gut bezeichnest, dann musst du mich auch als Gott anerkennen, weil nur Gott gut ist.", aber ich gebe dir dahingehend recht, dass eben nur Gott - in Seiner Dreieinigkeit - gut ist, aber niemals wir als Menschen. 

Aber das Wunderbare ist, bei aller Unvollkommenheit: Ich muss nicht gut sein, Jesus in mir ist gut. 

turmfalke1 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3299

@turmfalke1 

Aber das Wunderbare ist, bei aller Unvollkommenheit: Ich muss nicht gut sein, Jesus in mir ist gut.

Ja. 

stern antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@luxlucetintenebris Röm 2,13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein. (Damit ist natürlich Römer 13, 8-10 resp Gal 5,14 gemeint, wie Du sicher auch weisst.

Wenn Du einmal weiterlesen würdest bis Kapitel 3, würdest Du lesen, dass niemand in der Lage ist, das Gesetz zu halten und dass deshalb keiner durch das Gesetz gerecht werden kann. Das Gesetz ist heilig und gut, aber der Mensch ist es nicht. Deshalb:

Römer 3 (19)  Wir wissen aber, dass was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei. (20) darum dass keiner durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Und den Weg aus dem Dilemma weist er in folgenden Versen:

(23) Denn es ist kein Unterschied, sie sind allzumal Sünder und mangeln an dem Ruhm, den sie vor Gott haben sollten (24) und werden ohne Verdienst gerettet aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christum Jesum geschehen ist. (28) So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke , durch den Glauben.

Gal 217 Sollten wir aber, die wir durch Christus gerecht zu werden suchen, sogar selbst als Sünder befunden werden – ist dann Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! 18 Denn wenn ich das, was ich niedergerissen habe, wieder aufbaue, dann mache ich mich selbst zu einem Übertreter.

Treffend! Wer Jesu Opfertod angenommen hat, steht vor Gott nicht mehr als Sünder da, sondern als Gerechtgesprochener. Und außerdem befindet er sich im Wachstum der Heiligung, die ihn immer mehr der Sünde absterben lässt. Aber dass jemand auf Erden schon den Zustand der völligen Sündlosigkeit erreicht, dazu schreibt Johannes klar und deutlich:

1. Johannes 1, 8: Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, dann betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

Das Erlösungswerk Jesus Christus dauerte 3 Jahre, das  hier zum Teil offenbar mit Füssen getreten wird. 

Sehr dünnes Eis ... 

was künftig zu tun und zu lassen sei um selber ein sündenfreies Leben beginnen und beibehalten zu können. 

Hier fehlt völlig die vorausgehende Erlösung und Errettung durch die Gnade Jesu. Als ob ein Mensch überhaupt ohne das vollbrachte Erlösungswerk Jesu am Kreuz den Weg der Heiligung beschreiten könnte ... Dr. Martin Luther schrieb einmal treffend: "Wer sich durch Werke rechtfertigen will, der lästert Christus." Das bedeutet, wenn eigene Werke, eigene Heiligkeit, der Versuch eines sündenfreien Lebens zur Erlösung führen würden, dann wäre Christus vergeblich gestorben. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer durch Jesus und Seinen Tod am Kreuz erlöst worden ist, der wird dann auch gute Werke tun, erkennt aber dabei in Demut immer wieder seine eigene Unvollkommenheit. 

Solange jemand noch hie und da sündigt, ist er noch nicht der Sünde gestorben, hat er oder sie den Bösen noch nicht überwunden was ja eigentlich seit 2000 Jahren als Ziel für das Evangelium Jesus vom Reich Gottes gedacht war. 

Aha, du bist also völlig frei von jeder Sünde??? Wie gesagt, 1. Johannes 1, 8. sagt treffend, was davon zu halten ist.

 

 

turmfalke1 antworten
luxlucetintenebris
Beiträge : 769
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und warum musste uns dann Jesus von dem Fluch erlösen, indem er ein Fluch an unserer Statt wurde - lt. Paulus?

Außerdem bezeichnet Jesus dieses, obwohl es keine gerechtmachende Wirkung hatte, als heilig, gerecht und gut (Römer 7, 12+14; 1. Tim. 1, 8; ...) Er stellt sich damit gan klar auf die Seite des Gottes, der das Gesetz gegeben hat.

Wieso uns, wir leben ja nicht unter dem Fluch der zu Sündern werden lassenden Tötungsgesetzen, die für Nachfolger Jesus und das Evangelium vom Reich Gottes nicht mehr galten.

Jesus erlöste Israel mit seiner 3-jährigen Aufopferung für die Wahrheit bezüglich wahrhaftigem Gott und dessen Willen für Schaffung seines Reiches wie im Himmel so auf Erden vom dort bislang vorherrschenden Fluch.

Was Paulus als Apostel an Gesetzen für heilig gerecht und gut empfindet bezieht sich klar auf die Gebote/Gesetze wie er sie in Römer 13, 8-10 erwähnt.

Römer 13,8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. 

Dasselbe gilt klar für die Gebote, die Paulus ja leider ebenso mit GESETZ wiedergibt, wie jene GESETZE Mose, mit dem Umsetzen derselben man vor Gott dem himmlischen Vater unmöglich als Gerechte bestehen konnte. Wer Jesus glaubte und ihm nachfolgte ielt sich davon fern.

Röm 2,13 Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein.

Hier lehrt ja Paulus klar, was von der Tora -noch- für Schaffung des Evangeliums Jesu Reich Gottes künftig gilt.nicht mehr und nicht weniger.Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
3 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4863

@luxlucetintenebris Du wiederholst Dich. 

Hör doch mal auf mit dieser geschwollenen Sprache und der 'dreijährigen Aufopferung'. 
Jesus verließ den Himmel und lebte +/- dreißig Jahre auf dieser Erde.
Wenn wir von 'Aufopferung' sprechen, dann war vermutlich diese ganze Zeit eine 'Aufopferung'. 

chai antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@luxlucetintenebris der zu Sündern werden lassenden Tötungsgesetzen

Die Menge der Gesetze, die Gott durch Mose seinem Volk Israel gegeben hat, als "Tötungsgesetze" zu verunglimpfen, ist eine pure Entstellung. Selbst die Gesetze, die den Tod von Menschen zur Folge hatten, hatten damals durchaus ihre Berechtigung, weil es darum ging, das Volk als Ganzes in einer feindlichen Umgebung zu bewahren und vor Unterwanderung durh fremde Götterkulte etc. zu schützen.

Was Paulus als Apostel an Gesetzen für heilig gerecht und gut empfindet bezieht sich klar auf die Gebote/Gesetze wie er sie in Römer 13, 8-10 erwähnt.

Du reißt Römer 7, 12 aus dem Zusammenhang.
Gerade weil Paulus ausführt, dass das Gesetz nicht gerecht macht, sondern eher den Tod des Sünders zur Folge hat, muss er hier dem Eindruck entgegensteuern, dass das Gesetz etwas Negatives sei. Das Problem liegt für ihn nicht im Gesetz, sondern in der Macht der Sünde, die den Menschen daran hindert das Gute zu tun. Und weil der Mensch in Sünde lebt, tritt dann das Gesetz strafend und richtend ein. Paulus schreibt in Vers 10:

"Ich aber starb, und das Gebot, das zum Leben gegeben war, erwies sich für mich als Tod."

und erklärt das in Vers 13:

"... damit die Sünde als Sünde offenbar würde, indem sie durch das Gute (das Gesetz) den Tod bewirkte.

So kann Paulus gleichzeitig das Gesetz wertschätzen und trotzdem festhalten, dass es dem Menschen nicht das Leben sondern den Tod bringt - und er führt den Menschen vom Gesetz zu dem lebendigen Heiland, der durch Seinen Kreuzestod die Sünde, die wir getan hatten, gesühnt hat, dass wir durch ihn leben:

2. Kor. 5 (20) So bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott. (21) denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes würden.

turmfalke1 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10221

@luxlucetintenebris (zum Beitrag)

wir leben ja nicht unter dem Fluch der zu Sündern werden lassenden Tötungsgesetzen

Das NT sagt etwas Anderes: Zum Fluch wird das Gesetz für die, die es nicht befolgen. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was du sagst.

Jesus wurde gefragt, wie man ewiges Leben bekommen kann, Seine Antworten:

Mk 10,19 Du kennst doch die Gebote: ›Du sollst keinen Mord begehen, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst keine falschen Aussagen machen, du sollst niemand um das Seine bringen, ehre deinen Vater und deine Mutter!‹

Lk 10,26 Jesus antwortete: »Was steht denn im Gesetz? Was liest du dort?«27 Der Gesetzeslehrer antwortete: »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«28 »Du hast richtig geantwortet«, sagte Jesus. »Handle so, dann wirst du leben.«

Also verweist er stets auf die 5 Bücher Mose (die 10 Gebote in Mk 10, und in Lk 10 zitiert der Gesetzeslehrer aus der Thora). An keiner Stelle deutet Jesus an, dass irgendein Gebot in der Thora den zum Sünder macht, der es befolgt.

Also warum wiederholst du ständig diese längst widerlegte These?

Hier lehrt ja Paulus klar, was von der Tora -noch- für Schaffung des Evangeliums Jesu Reich Gottes künftig gilt

Weiß nicht, was du da »klar« sehen willst: Aus Rö 2,13 kann man höchstens herauslesen, dass sämtliche Gebote in den Mosebüchern noch gelten … und in Rö 1,32 hatte Paulus je bekräftigt, dass es Gebote gibt, bei deren Übertretung die Leute den Tod verdienen.

Und Rö 14,17: Ja, Heidenchristen sind nicht (direkt) an die Thora gebunden, aber das liegt daran, dass sie nicht im Bund vom Sinai sind.

hkmwk antworten


luxlucetintenebris
Beiträge : 769
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Gott ist Liebe,  passt nicht zu jemandem der bezeugt das Herz des Pharao jeweils zu verstocken, damit jener das Volk nicht ziehen lassen werde und er Jahwe möglichst viele Zeichen ( in Form von Zerstörungswunder) Plagen tätigen können.

2Mo 7,3 Aber ich will das Herz des Pharao verhärten und viele Zeichen und Wunder tun in Ägyptenland.

2Mo 10,27 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, dass er sie nicht ziehen lassen wollte.

Ach ja, der wahrhaftige höchste Gott, Schöpfer von Himmel und Erde brauchte dafür keinen Zauberstab, Was er sagte geschah. Im Gegensatz dazu benutzte Moses HERR immer wieder den Zauberstab, um zB eine Schlange daraus entstehen zu lassen, den Nil in stinkiges Blut zu verwandeln etc

Jesus und Johannes der Täufer wurden vom Höchsten Gott geschickt...Johannes um dessen opferfreie Vergebung von Sünden anzubieten und Jesus um die dort längst fällige Wahrheit über ihn zu verbreiten. 

ja, was Jesus Christus lehrte und dafür 3 Jahre seines Lebens opferte.. scheint immer weniger gewichtet zu werden wie mir scheint. lg lulute

luxlucetintenebris antworten
1 Antwort
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@luxlucetintenebris 2Mo 10,27 Aber der HERR verstockte das Herz des Pharao, dass er sie nicht ziehen lassen wollte.

Siehe Römer 9, wo sich Paulus eindeutig zu dem Gott bekennt, der das Herz des Pharao verstockt hat.

Ach ja, der wahrhaftige höchste Gott, Schöpfer von Himmel und Erde brauchte dafür keinen Zauberstab, Was er sagte geschah. Im Gegensatz dazu benutzte Moses HERR immer wieder den Zauberstab, um zB eine Schlange daraus entstehen zu lassen, den Nil in stinkiges Blut zu verwandeln etc

Hebräer 11 erwähnt zwar nicht explizit den Stab, bezieht sich aber auf die Wunder, die Mose mit dem Stab vollbrachte. Bezugnehmend auf den Fels, aus dem Mose mit seinem Stab Wasser schlägt, schreibt Paulus in 1. Kor. 10: "Der Fels, der sie begleitete, war Christus". Christus als Begleiter von Mose, wie passt das in deine Theorie. Lt. Hebräer 11, 26 erwählte Mose die "Schmach Christi". In Apostelgeschichte 3, 22 wird Jesus als "Prophet wie Mose" bezeichnet ...

Johannes um dessen opferfreie Vergebung von Sünden anzubieten

Opferfrei stimmt so nicht. Die Vergebung der Sünden ist unser durch das Opfer Jesu, denn keine Vergebung ohne Blutvergießen (Hebräer 9, 22)

ja, was Jesus Christus lehrte und dafür 3 Jahre seines Lebens opferte.. scheint immer weniger gewichtet zu werden wie mir scheint.

Und wie gewichtest du Sein Opfer am Kreuz, wo Jesus Sich geopfert hat für unsere Sünden. Er ist das Lamm, welches der Welt Sünde trägt - Preis sei Ihm.

 

turmfalke1 antworten
gedankenwelt
Beiträge : 71

@arcangel kenne ich die Religion, die das so sieht?

gedankenwelt antworten
15 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@gedankenwelt 

Sorry ich weis gerade nicht, worauf du dich beziehst. 

arcangel antworten
gedankenwelt
(@gedankenwelt)
Beigetreten : Vor 4 Wochen

Beiträge : 71

@arcangel Diesem vermeintlichen Bibelverständnis fehlt meinem Eindruck nach Christus, der auch mit keinem Wort von Dir erwähnt wurde. Gerade im Blick auf Zweitens oder Drittens:

Jesus Christus ist Gottes Wort.

Jesus Christus ist Offenbarung Gottes.

In dem von Dir genannten Bibelverständnis wurde Christus durch die Bibel ersetzt. Das ist schon historisch nicht haltbar, weil die Bibel erst sehr viel später entstanden ist und damit nicht Offenbarung Gottes sein kann. 

 

gedankenwelt antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@gedankenwelt 

Es geht ja auch um das Bibelverständnis und nicht die Christologie. 

arcangel antworten
gedankenwelt
(@gedankenwelt)
Beigetreten : Vor 4 Wochen

Beiträge : 71

@arcangel ja, das dazugehörige Glaubensbekenntnis wäre „Ich glaube an die Bibel“.

Ich für meinen Teil glaube an Christus.

 

gedankenwelt antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@gedankenwelt 

Also ich glaube an Christus, der sich in der Bibel offenbart hat.

turmfalke1 antworten
gedankenwelt
(@gedankenwelt)
Beigetreten : Vor 4 Wochen

Beiträge : 71

@turmfalke1 Sehe ich auch so. Die Bibel bezeugt Christus, das Wort Gottes. Sie ist unsere direkte Quelle, um von Christus und über Christus zu hören.

gedankenwelt antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@gedankenwelt 

Ich glaube nicht an die Bibel

Ich glauber der Bibel.

 

das ist für mich ein Himmelweiter unterschied. 

 

arcangel antworten
gedankenwelt
(@gedankenwelt)
Beigetreten : Vor 4 Wochen

Beiträge : 71

@arcangel Da gehe ich mit.

gedankenwelt antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 60

@arcangel So,so, und welche Bibelübersetzung ist es der Du glaubst? 

salvatore23 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@salvatore23 

Allen und keiner. 

Es gibt keine beste Übersetzung. Denn selbst ein Wort für Wort Übersetzung kann missverständlich sein. Das aufgrund dreier Faktoren. 

1.) gerade im AT gibt es viele Wörter, die man nicht weis wie sie zu übersetzen sind, da sie aus anderen Sprachen stammen, und sie transportieren ihren ganz eigenen Bedeutungsraum. Beispiel: "yǎm-·sûp̄ʹ" was klassischerweise mit Schilfmeer oder Rotes Meer übersetzt wird. Aber das ist reine Spekulation da bis in die Neuzeit niemand wirklich wusste was yǎm-·sûp̄ʹ bedeutet ausser das yǎm- Meer bedeutet. Heute weis man das yǎm-·sûp̄ʹ in Ägypten zwei dinge bedeutete, erstens Mal das "Meer am Ende" also die Grenze des ägyptischen Reiches. Und zweitens hatte es eine Mythologische Bedeutung, die vergleichbar mit dem Fluss Styx ist, also dem Übergang in das Reich des Todes. Ägypter glaubten das man diesen Fluss auf einem Boot überqueren muss bevor man ins Nächste leben kommt, und wer im Fluss ertrinkt ist eine verlorene Seele ohne Hoffnung und verdammt. Wer dies weis der liest Miriams Lied ganz anderes. 

2.) gibt es Sprichwörter und geflügelte Wörter, die wir heute gar nicht mehr als solche Verstehen und meinen dies Wörtlich verstehen zu müssen, und anstatt das wir verstehen was mit "ich zeige dir mal wo der Hammer hängt" gemeint ist argumentieren wir über die genaue Position und Geografischen Ort des Hammers, und was mit hängen denn nun gemeint ist. 

3.) greift die Bibel ständig Inhalte und Rituale anderer Religionen auf, kommentiert dies und deutet diese um und wenn wir diese nicht kennen dann verstehen wir den Kommentar, den die Bibel macht nicht. Beispiel: Psalm 24, welcher sich direkt auf den Baalszyklus bezieht und daraus fast wörtlich zitiert. Oder andere Bibelstellen an denen Kanaanitische Gottheiten mit Namen genannt werden und wir diese als Substantive oder Adjektive übersetzen. z.B. 1 Kor 15,55

 

Also die Bibel muss ihn ihrem Soziokulturellen und sprachlichen Kontext gelesen werden sonst verstehen wir nicht wirklich was die Autoren gemeint haben. 

arcangel antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 60

@arcangel Danke, sehr spannend👍.

Aber im 1 Korinther 15, dem Evangelium vom enorm wichtigen Auferstehungsglaube Christi finde ich in 55 keinen Bezug zu Deiner Erklärung.

Welche Bibelübersetzung entspricht den weitgehend Deinen Ausführungen?

 

salvatore23 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@salvatore23 

1.Kor 15,55 ist ein Zitat von Hosea 13,14

⟨Erst⟩ aus der Gewalt des Scheol werde ich sie befreien, ⟨erst⟩ vom Tod werde ich sie erlösen. Wo sind, Tod, deine Dornen? Wo ist, Scheol, dein Stachel?

In diesem Text kommt zum einen Mot als der Gott des Todes vor (im Hebräischen wird dies māʹ·wěṯ geschrieben) und es kommt Scheol vor welches das Reich des Todes ist. Nun Mot und Scheol haben zwei Gehilfen Deber (Verderben) und Qeteb (Seuche) das sind alles Gottesnamen, in der Kanaanitischen Religion wurde Baal von Mot besiegt und mussten von seiner Schwester gerettet werden. 

Also in der Kanaanitischen Religion wurde Baal mit von Mot mithilfe von Deber und Qeteb besiegt und musst gerettet werden. 

Und jetzt kommt Gott und sagt, aus der Totenreich (Scheol) werde ich befreien und dabei macht YHWH sich über Mot lustig und sagt, wo sind deine Gehilfen. 

Die Israeliten kannten diese Geschichten nur zu gut, war doch der Baalskult fast omnipräsent in Israel und Juda. Wenn der Prophet also diese Gottesnamen benutzt weis, jeder sofort was hier abgeht. Wer diese Verse liest und dabei nur meint man solle keine Angst vor dem Sterben haben, hat nur an der Oberfläche gekratzt. 

Das griechische Zitat ist nicht mehr ganz so offensichtlich. Allerdings weis man aus der orthodoxen Tradition, dass dieses Verständnis in die Liturgie Eingang gefunden hat. 

Und dies hilf uns dann auch Habakuk 3 besser einzuordnenden dort kommt nämlich Vers 5 vor "Vor ihm her geht die Pest, und die Seuche zieht aus in seinem Gefolge." Welcher quer in der Landschaft liegt und irgendwie nicht in den Text passt. Aber auch hier sind wieder Deber und Qeteb welcher Gott quasi vorführt. Gott ist derjenige, der die beiden im Griff hat und über sie gebietet und nicht Mot.

arcangel antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 60

@arcangel Danke, aber 1 Kor 15:55 und der Rest vom Kapitel 15 steht nach meinem Dafürhalten nicht im Zusammenhang mit Deinen zugegeben sehr umfangreichen Ausführungen.🤗

 

 

salvatore23 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@salvatore23 

?

In dem gesamten Kapitel geht es immer wieder um die Auferweckung von den Toten. Verse 57-58 ist dann die herrliche Schlussfolgerung und Lobpreis. 

 

arcangel antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 60
Veröffentlicht von: @arcangel

@salvatore23 

?

In dem gesamten Kapitel geht es immer wieder um die Auferweckung von den Toten. Verse 57-58 ist dann die herrliche Schlussfolgerung und Lobpreis. 

 

Oh, ich bezog meine Worte auf Deinen Beitrag von 12.48 bei dem ich persönlich keinen Bezug zu 1 Kor 15:55 ff erkennen konnte.

salvatore23 antworten


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