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Im Geist und Wahrheit anbeten

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hier erst mal die Bibelstelle

Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Stunde, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an und wisst nicht, was; wir beten an und wissen, was; denn das Heil ist aus den Juden. Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten (Joh 4,21–24).

Müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Ist Anbetung was anderes als „Beten“ oder Gebete?

Ich finde diese Stelle etwas kompliziert.

Was sind eure Gedanken dazu?

Max

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31 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

https://www.auftanken.de/bl_andachten/2011-02-09/

Ich stimme dem, im Bezug auf "im Geist und Wahrheit" anbeten inhaltlich voll zu.

Beten ist dies und das eine, aber im geist und in Wahrheit Gott Anbeten das andere.

Das erklärt auch manchmal meine innere Hemmungen im Gebet die ich seit Jahren immer wieder habe. Belanglosigkeiten wo ich befürchte, Gott zu langweilen. Worte wie: Ach Herr...Och Herr... sie stoßen mich irgendwie ab. Bitte, ich rede jetzt von mir selber. Nicht die Zeremonien anderer.

Ich wünsche mir eine noch tiefere Beziehung und ja, ich merke immer noch eine gewisse Distanz zw. IHM und mir. Nicht von IHM ausgehend (vielleicht auch doch) aber eher von mir ausgehend. Das stört mich gewaltig.

Daher ist diese Bibelstelle für mich so ziemlich herausfordernd.

VG

Max

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16266

Sehr schöner Artikel 😊

deborah71 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Artikel als Antwort
Vielen Dank für den Artikel. 😊

neubaugoere antworten


INRIIHWH
Beiträge : 81

Hallo Max!

Veröffentlicht von: @meriadoc

Müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

Ich zitiere noch einmal:

Johannes 4 Vers 23-24
Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt,
in der die wahren Anbeter
den Vater anbeten werden
im Geist und in der Wahrheit;
denn auch der Vater
will solche Anbeter haben.
Gott ist Geist,
und die ihn anbeten,
die müssen ihn
im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Matthäus 6 Vers 7-13
Und wenn ihr betet,
sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden;
denn sie meinen sie werden erhört,
wenn sie viele Worte machen.
Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen.
Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft,
ehe ihr ihn bittet.
Darum sollt ihr so beten:
Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
[Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]

Martin Luther sagt zum Beispiel dazu:

Aus diesen Worten Christi lernen wir
sowohl Worte als auch Art und Weise des Gebets,
das heißt, wie und was wir beten sollen;
denn diese zwei Dinge zu wissen ist nötig:

1) Ihr sollt nur wenige Worte machen, aber Vieles und Tiefes dabei bedenken und aus Herzensgrund innerliches Begehren, Seufzen und Verlangen zu Gott haben, aber nicht äußerlich, leiblich mit dem Munde murmeln und plappern nur dem Scheine zulieb, denn das schafft Heuchler und falsche, selbstsichere Geister; das andere schafft Heilige und ehrfürchtige Gotteskinder.
Doch ist nicht alles äußerliche Beten als solches schon zu verwerfen, denn die mündlichen Gebete dienen uns als Anreiz und Antrieb für die Seele, dem Sinn und Begehren, das die Worte anzeigen, nachzudenken. Sie sind aber nicht höher zu werten als die Gebete, die im Geiste gründlich gebetet werden.
Gebete ohne Gehorsam, entweder mit Unwillen und Unlust, oder um des Geldes, der Ehre oder des Lobes willen, würden besser unterlassen.
"Betet ohne Unterlaß!" (1.Thess 5 Vers 17) Das ist vom geistlichen Gebet gesagt; das kann ohne Unterlaß geschehen, auch bei leiblicher Arbeit, usw. Freilich bringt das niemand ganz fertig; denn wer vermag allezeit sein Herz zu Gott zu erheben? (Röm 12, 12 / Eph 6,18 / Kol 4, 2 / Lk 18,1-8)
Darum ist mit diesem Wort ein Ziel gesetzt, nach dem wir uns richten sollen; und wenn wir sehen, daß wir es nicht tun, sollen wir uns als schwache, gebrechliche Menschen erkennen und uns demütigen lassen und um Gnade bitten für unsere Gebrechlichkeit.

2) Das Vorbild für den Inhalt aller Gebete ist das Vaterunser. Weil denn dieses Gebet von unserem Herrn stammt, wird es ohne Zweifel auch das höchste, edelste und beste Gebet sein; denn hätte er ein besseres gewußt, der rechtschaffene, treue Lehrer, so würde er es uns auch gelehrt haben.
Andere Gebete sind verdächtig, die nicht im voraus den Inhalt und die Meinung dieses Gebetes haben oder in sich begreifen.
Die Psalmen sind ja auch gute Gebete; sie drücken aber das, was diesem Gebete eigentümlich ist, nicht so klar aus, obwohl sie es ganz in sich schließen.
Darum ist es ein Irrtum, wenn man einige andere Gebete mit diesem Gebet gleichstellen oder sie ihm sogar vorziehen will (S. Birgittas Fünfzehngebet, Rosenkränze, Coronen, Psalmgebete und dergleichen).
Nicht daß ich sie verwerfen wollte,
sondern die Zuversicht auf diese mündlichen Gebete ist zu groß.
(Jes 29, 13; Mt 15,8)

Es ist besser, du betest ein Vaterunser
mit herzlichem Begehren und im Sinn dessen, was die Worte sagen!

Denn aller Ablaß, aller Nutzen, alle Segnungen und alles, was der Mensch bedarf an Leib und Seele hier und dort, das ist darin im Überfluß inbegriffen. – Daraus würde gewiß eine Besserung deines Lebens erwachsen.

Alle Worte des "Vaterunsers" laden dich zum Herzensgebet (das heißt: im Geist und in der Wahrheit) ein.
Aber ohne Erhebung des Gemütes oder Herzens zu Gott nützen alle Worte nichts, denn das Wesentliche ist nicht da, sondern allein der Schein und der Name (so wie die Vogelscheuchen in den Gärten Menschen sind).
Und hüte dich, deine eigene Andächtigkeit zu betrachten und zu loben, daß du nicht dem Gift der alten Schlange (das heißt: der todbringenden Hoffart) folgst, welche sagt:
"Ach, ich bete nun mit dem Herzen und mit dem Munde und habe solche Andacht, daß es, glaube ich, schwerlich einen andern geben wird, der das so recht macht wie ich."
Diese Gedanken hat dir nämlich der Teufel eingegeben, und du wirst damit ärger als alle, die nicht beten; ja, ein solcher Gedanke ist nicht weit entfernt von einer Lästerung und Verfluchung Gottes.
Denn nicht dich, sondern Gott sollst du loben bei allem Guten, das du fühlst oder hast.

Dieses Gebet ist nicht bloß eine Bitte, sondern auch eine heilsame Lehre und Kennzeichnug unseres elenden, verdammten Lebens auf Erden.
Es führt uns zur Selbsterkenntnis und hat eine doppelte Wirkung:
Es erniedrigt und erhebt uns. Es erniedrigt damit, daß es uns zwingt
mit eigenem Munde unser großes, klägliches Elend zu bekennen, erhebt aber damit, daß es uns zeigt, wie wir uns in solcher Erniedrigung verhalten sollen.
Diese Art hat jedes Wort Gottes an sich, daß es erschreckt und tröstet, schlägt und heilt, zerbricht und baut, ausreißt und wieder pflanzt, demütigt und erhebt. (Pred 3)
Zuletzt ist zu beachten, daß du nicht für dich allein betest,
sondern für die ganze Schar aller Menschen sollst du beten.
Denn es heißt nicht "Mein Vater", sondern "Unser Vater".

(Mt 4, 10 / Dan 9, 18 / Joh 14, 13 / 1.Tim 2, 1 - 6 / Sieg über Amalek: 2. Mose 17, 8 - 16 / Elia auf dem Karmel:
1. Kön 18, 1 - 46 / Lk 11, 1 - 13)

1Joh 5,14
Und das ist die Zuversicht, mit der wir vor ihm reden:
Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.

1.Tim 2,1-4
1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen,
2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.
3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,
4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

inriihwh antworten
12 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi,

danke 😊

Ich denke, das Vater unser,... ist eine gute Vorlage von unserem Herrn, aber die Gefahr des herunterleiern ist auf jeden Fall da.

Beten im Geist und in der Wahrheit geht viel tiefer las nur das Vater unser.

Im Geist und in Wahrheit beten, da geht es um das innerste. Jesus hatte diesen Geist und war in seinen Gebeten auch "wahrhaftig". Er würde die "Vorlage" nie ständig herunterbeten.

Da wäre es doch mal gut, das Vater unser Gebet mal zu selektieren. In seinem Inhalt. Da kommen erstaunliche Dinge heraus. Führe uns nicht in Versuchung? Erlöse uns... Da kann man sich Gedanken machen...welch böse Dinge man sich angeeignet hat. Eifersucht? Habsucht? All solche Dinge deckt der Geist der Wahrheit auf (wenn man will).

Unser täglich Brot,...

Da kann man sich fragen. Mache ich mir irgendwie doch Sorgen? Hab ich Zeit für eine Predigt`? Oder Lobpreis? Geht es da um das Essen...oder um das Wort...was oft vernachlässigt wird.

Dein Reich komme??? Lebe ich weltlich gesinnt? Prüfen!

Also, ich mag das Vater unser sehr gerne und bete es auch gerne. Aber ich vermeide das geleiere. Sonst wird es irgendwann Kraftlos.

Max

Anonymous antworten
INRIIHWH
(@inriihwh)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 81

Hallo Max!

Ja, da gebe ich Dir völlig recht, deswegen sagte Luther ja auch,
"Ihr sollt nur WENIGE WORTE machen, aber Vieles und Tiefes dabei bedenken" usw.

Und Luther sagte auch:
"Das Vaterunser ist der größte Märtyrer", weil es so viel gedankenlos gebetet wird.

Hier ein Beispiel, wie man das “Vaterunser” als Herzensgebet, also im Geist und in der Wahrheit, beten könnte:

UNSER VATER IM HIMMEL! Danke, daß du und dein Wort [Jesus Christus] und dein Geist, Himmel und Erde und uns Menschen, erschaffen hast und uns zu deinen Kindern machst! Wir sind auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft, und wir glauben an dich und wir beten dich an:
DEIN NAME WERDE GEHEILIGT! Du bist und heißt barmherzig und gütig, sanftmütig und von Herzen demütig, wahrhaftig, treu, gerecht, rein, stark, ohne Falsch, lauter, weise, besonnen, langmütig, freundlich, friedlich, keusch, fromm; ja, alle Tugend und Gnade, das ist dein Name. Bitte heilige deinen Namen in uns!
DEIN REICH KOMME! Komm, Heiliger Geist, mit dem Vater und dem Sohne, und ziehe in unsere Herzen ein und gib uns einen neuen, beständigen Geist, und regiere, großer König, unser Herr und Gott, in deiner heiligen christlichen Kirche, so wie dein göttlicher Name es uns verheißt, daß wir wahrlich dein Reich sind!
DEIN WILLE GESCHEHE, und deshalb schreibe uns deine Gebote, die Psalmen und die Propheten ins Herz, und schenke uns den rechten Glauben an deinen Sohn, Jesus Christus, der vom Himmel zu uns auf die Erde kam, daß wir ihm nachfolgen, unser Kreuz tragen und auch tun, was du uns durch ihn sagst; daß
WIE IM HIMMEL SO AUF ERDEN, wir dich lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit aller unserer Kraft, und unsern Nächsten lieben wie uns selbst, auch unsere Feinde, aber die heiligen Brüder und Schwestern besonders, ja, alle Menschen! Und vernichte bitte unsern Eigenwillen!
UNSER TÄGLICHES BROT, dein Wort, guter Gott, das wahre himmlische Manna, das lebendige Wasser, das Evangelium vom Himmelreich Gottes, das Brot und den Wein, das Fleisch und das Blut unseres Herrn Jesus Christus, das die rechte, edle, gute Speise und der wahre, gnadenvolle Trank für unsere Seelen ist,
GIB UNS HEUTE, diese Stunde und allezeit zur Stärkung und zum Trost! Bitte sende gute Arbeiter aus in deine Ernte, und mache uns zu Werkzeugen deines Friedens! Und gib uns auch bitte, was Not tut für Leib und Leben in dieser Welt, aber lasse uns zuerst nach deinem Reiche und deiner Gerechtigkeit trachten! -
UND VERGIB UNS, denn wir haben gesündigt in Gedanken, Worten und Werken gegen den Himmel und vor dir, und wir sind es nicht wert deine Kinder zu heißen, und daß du eingehst unter unser Dach, denn du, Vater, bist ja heilig, gerecht und gut und deshalb kannst du keine einzige Sünde bei dir dulden; denn diese
UNSERE SCHULD, daß wir dein Wort verschmäht, deinen Willen nicht getan, dich und unsern Nächsten nicht geliebt, dein Reich verhindert, deinen Namen nicht geheiligt und deinen Sohn verachtet haben, ist so groß, daß wir die Verdammnis und den ewigen Tod wahrlich auch verdient haben! Deshalb bitten wir dich:
WIE AUCH WIR VERGEBEN allen Menschen ihre Verfehlungen, genau so, lieber Vater, vergib bitte auch uns, aber nicht, weil wir es uns verdient haben, sondern rein aus deiner göttlichen Gnade, so wie es uns dein lieber Sohn verheißen und geboten hat! Bitte hilf, daß wir immer von ganzem Herzen vergeben, allen
UNSERN SCHULDIGERN! Und bitte, erbarme dich über uns und sei uns armen Sündern gnädig, denn wir wollen uns wirklich bessern, aber dazu musst du uns beistehen und uns auch die Kraft geben, die wir dazu brauchen! Darum komm, und nimm uns bitte an deine allmächtige Hand, lieber guter Hirte, Jesus Christus,
UND FÜHRE UNS den rechten Weg der Wahrheit, der Auferstehung und des Ewigen Lebens, und gieße Gottes Liebe durch deinen Heiligen Geist in unsre Herzen aus, daß durch sie unser Glaube tätig sein kann und nicht tot ist, sondern kräftig und lebendig und wir Gottes Werke wirken, so wie es dir wohlgefällt, - und
NICHT IN VERSUCHUNG, aus der wir nicht mehr herauskommen können; - aber bitte nicht, daß du die Anfechtungen ganz von uns nimmst, sondern lasse sie nur nicht über unsere Kräfte gehen, damit sich unser Glaube bewähren kann und als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold;
SONDERN ERLÖSE UNS, liebster Heiland, du Lamm Gottes, der du deinen kostbaren Leib freiwillig für uns gegeben, und dein teueres, heiliges, gerechtes Blut für uns vergossen hast am Kreuz auf Golgatha, aber am dritten Tage wahrhaftig auferstanden bist von den Toten, um aller Menschen Gerechtigkeit willen,
VON DEM BÖSEN und allen Übeln, vom Teufel und seinen Dämonen, von der Hölle, dem ewigen Tod, von dieser Welt und unserem sündigen Fleisch, ja, von allem was uns von Gott trennt! Bitte beschere uns
ein hoffnungsvolles, seliges Ende und nimm uns zuletzt mit Gnaden zu dir in den Himmel, liebster Vater!
DENN DEIN IST DAS REICH und der Reichtum, die Weisheit und der Ruhm und die Pracht, die Majestät
UND DIE KRAFT, die Macht, die Stärke und die Gewalt, der Sieg und die Hoheit, das Heil und aller Segen
UND DIE HERRLICHKEIT und die Anbetung und das Lob und der Preis und der Dank und alle, alle Ehre
IN EWIGKEIT, ja, wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
AMEN! Wir glauben fest daran, daß du unser Gebet erhörst und es vernimmst und uns auch gibst, worum wir dich im Namen deines Sohnes, Jesus Christus, gebeten haben, und vertrauen darauf, daß wir wahrlich alles erhalten, was du für uns für das Beste hältst! Ja, ja, so soll es sein, Abba, lieber himmlischer Vater!

LG!

inriihwh antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Uiii Danke,

das kopiere ich jetzt mal raus.

Vielen Dank für deine Mühe.

Nice Day!

Max

Anonymous antworten
INRIIHWH
(@inriihwh)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 81

Hallo Max!

Veröffentlicht von: @meriadoc

Vielen Dank für deine Mühe.

Gern geschehen!

Aber das war nur ein kurzes Beispiel.

Martin Luther sagte mal (so ähnlich):
"Über eine einzige Bitte könnte man den ganzen Tag nachsinnen und beten und man würde nicht fertig werden".

Er sagte auch mal (so ähnlich):
"Ich habe heute noch viel Arbeit, denn ich muss beten."

Gott sei mit Dir!

LG!

inriihwh antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16266

Geheiligt werde dein Name....

eine sehr schöne Sammlung der Namen Gottes, mit der man sehr lange beten kann...
Hinter jedem Button eines Namens sind dazugehörige Bibelstellen vermerkt.
https://www.namengottes.ch/de

deborah71 antworten
INRIIHWH
(@inriihwh)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 81

Hallo Deborah!

Nix für ungut, aber einen "Jahwe" kenne ich nicht, sowie auch keinen "Jehova".
"Jahwe" wurde um das Jahr 1800 und "Jehova" um das Jahr 1300 von Menschen erfunden (zwischen die Konsonanten "JHWH" wurden einfach Vokale eingefügt).

Aber so viel ich weiß: Den alten Namen Gottes, "JHWH", kann kein Mensch mehr nennen. - Und weder Jesus noch seine Apostel und seine Jünger und die Schreiber des Neuen Testamentes haben jemals diesen Namen genannt, erwähnt oder aufgeschrieben, und ganz gewiss auch nicht "Jahwe" oder "Jehova". - Der einzige Name, der im NT verkündigt und gepredigt und bekannt gemacht wird lautet "Jesus".

2Mo 33,19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des HERRN vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.

Also, in meinen Augen, ist und heißt unser Herr Gott barmherzig und gütig, sanftmütig und von Herzen demütig, wahrhaftig, treu, gerecht, rein, stark, ohne Falsch, lauter, weise, besonnen, langmütig, freundlich, friedlich, keusch, fromm; ja, alle Tugenden und Gnaden, das sind seine Namen, die in dem einen Namen "Jesus" zusammengefasst sind.

"Jesus" ist der höchste Name, der Name über alle Namen im Himmel und auf Erden und unter der Erde, und uns Menschen wurde ja auch kein anderer Name gegeben.

Apg 14,12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

Apg 10,43 Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.

Aber ansonsten finde ich diese Sammlung sehr interessant. - Danke!

LG!

inriihwh antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16266

Hi Löwe,

regulär wird im hebr. AT JHWH mit der Vokalisation von Adonai (mein HErr) geschrieben und Adonai gesprochen oder HaShem (der Name).

Aus einem Irrtum haben Übersetzer die Vokalisation von Adonai mit den Buchstaben JHWH vermischt und Jehova draus gemacht. Das wird aber so gut wie gar nicht mehr verwendet.

In den deutschen Bibeln wird anstelle von JHWH meist HERR in Großbuchstaben geschrieben, dann weiß man, dass JHWH gemeint ist.

Wird von Elohim geschrieben, dann wird mit Gott übersetzt.

In der Septuaginta wird statt JHWH Kyrios verwendet.

Wenn du also Jesus kennst, dann kennst du auch JHWH. Nur die Aussprache ist verloren gegangen.

Und wenn du es ganz genau nehmen willst, dann wäre der hebräische Name von Jesus Jeschuah HaMaschiach. 😉

Veröffentlicht von: @loewe123

2Mo 33,19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des HERRN vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.

erinner dich: großgeschriebenes HERR im AT ist ein Platzhalterwort für JHWH.

Solltest du dich mal mit dem Hebräisch des AT befassen, dann wäre dieses Buch für dich vielleicht von Interesse:

Dr. Tsvi Sadan
Die 100 Namen des Messias (Buch - Gebunden)
https://www.scm-shop.de/die-100-namen-des-messias.html#Artikelbeschreibung

😊

deborah71 antworten
INRIIHWH
(@inriihwh)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 81

Hallo Deborah!

Ich stimme Dir zu!

Ja, die Juden sprechen, wenn sie, in den Heiligen Schriften, "JHWH" lesen, "Adonai oder HaShem".

Ja, der katholische Mönch Raymond Mantini soll um das Jahr 1270 diesen Namen, "Jehova" (mit der Vermischung von "JHWH mit Adonai") erfunden haben.

Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn du also Jesus kennst, dann kennst du auch JHWH. Nur die Aussprache ist verloren gegangen.

Ja, ich glaube auch: "JHWH" = "Jesus", denn Jesus heißt m.E. "JHWH Retter", und es gibt ja auch viele Hinweise im Neuen Testament, dass Jesus unser Herr und unser Gott ist (z.B. Joh 1,1; 20,28).

Meines Erachtens war es aber der Wille Gottes, dass kein Mensch diesen Namen Gottes "JHWH" mehr nennen kann, weil die Juden diesen heiligen Namen Gottes viel zu oft gelästert, geschändet, entweiht, entheiligt und missbraucht haben.
Ich beziehe mich dabei z.B. auf diese Worte Gottes in Jeremia 44,26:

So höret nun des HERRN (JHWHs) Wort,
ihr alle aus Juda, die ihr in Ägyptenland wohnt:
Siehe, ich schwöre bei meinem großen Namen,
spricht der HERR (JHWH),
dass mein Name nicht mehr genannt werden soll
durch irgendeines Menschen Mund

aus Juda in ganz Ägyptenland, der da sagt:
»So wahr Gott der HERR (JHWH) lebt!«

Veröffentlicht von: @deborah71

Und wenn du es ganz genau nehmen willst, dann wäre der hebräische Name von Jesus Jeschuah HaMaschiach. 😉

Ja, in drei Sprachen (Hebräisch, Lateinisch und Griechisch) stand sein Name über seinem Haupt am Kreuz.

Zwischendurch: Danke für Deinen Buchtipp!

Ich glaube aber, dass man den (im 18. Jahrhundert) erfundenen Namen "Jahwe" auch nicht anbeten sollte, genau so wenig wie "Jehova" (auch wenn sie in etliche Bibelübersetzungen eingefügt wurden)! - Der Grund ist für mich, dass Jesus Christus und seine Apostel und Jünger solche Worte (Namen) niemals genannt und geschrieben haben. - Wir Christen haben einen Namen vor dem sich jedes Knie beugen wird und den wir anrufen und anbeten an allen Orten: "Jesus"!

LG!

inriihwh antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16266

Guten Morgen 😊

Veröffentlicht von: @loewe123

Ja, die Juden sprechen, wenn sie, in den Heiligen Schriften, "JHWH" lesen, "Adonai oder HaShem".

Ja, und im Hebräischunterricht sagen wir Nichtjuden Adonai, wenn wir die Texte lesen.

Einen Namen anbeten ist hier bzgl des Vater unsers ja auch nicht das Thema, sondern Gott anbeten über seine Selbstdarstellung in den Namen...

JHWH-Shalom - der Herr ist mein Friede, meine Ganzheit

und dann Ihm persönlich danken, dass ER mein Friede ist, dass er Ganzheit für mich vorgesehen hat usw...

Du reflektierst vorwiegend auf das NT. Ist dir präsent, dass Jesus sehr viel aus dem AT zitiert hat und dass das NT noch gar nicht vorhanden war? Die Jünger und Apostel zeigten Jesus aus dem AT heraus.... besonders auch aus Jes 53, wie bei der Bekehrung des Kämmerers der Kandake durch Philippus deutlich wird.

Bitte lies einmal den Kontext zu Jeremia 44,26.... der Name soll nicht mehr in Ägypten genannt werden als Schwurformel... woanders dagegen ist der Name frei.

deborah71 antworten
INRIIHWH
(@inriihwh)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 81

Hallo Deborah!

Veröffentlicht von: @deborah71

Einen Namen anbeten ist hier bzgl des Vater unsers ja auch nicht das Thema, sondern Gott anbeten über seine Selbstdarstellung in den Namen...

JHWH-Shalom - der Herr ist mein Friede, meine Ganzheit

und dann Ihm persönlich danken, dass ER mein Friede ist, dass er Ganzheit für mich vorgesehen hat usw...

Ja, ich verstehe, und deswegen sagte ich ja auch, dass Gott so ist, wie er heißt, z.B.:
barmherzig → Barmherziger Gott / gütig → Gütiger Gott / friedlich → Friedlicher Gott / usw.

Und darüber kann man wahrlich viel nachdenken und beten.

Deborah:
Du reflektierst vorwiegend auf das NT. Ist dir präsent, dass Jesus sehr viel aus dem AT zitiert hat und dass das NT noch gar nicht vorhanden war?

Die Jünger und Apostel zeigten Jesus aus dem AT heraus.... besonders auch aus Jes 53, wie bei der Bekehrung des Kämmerers der Kandake durch Philippus deutlich wird.

Ja, selbstverständlich ist mir das "präsent"! - Durch ihn wurde ja auch Himmel und Erde gemacht. - Das AT hat auch prophezeiht, dass er kommt. - Im ersten Buch Mose steht auch schon über unseren Retter geschrieben (1.Mose 3,15 ) - Und:

Lk 24,44 Er (Jesus) sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muss alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und Psalmen.

Jesus Christus hat das Gesetz und die Propheten erfüllt und er hat einen Neuen Bund mit uns geschlossen, und der Neue Bund ist das Neue Testament.

Lk 22,20 Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!

Und ich reflektiere vorwiegend auf das Neue Testament und den Neuen Bund, weil das Alte Testament und der Alte Bund schon vor fast 2000 Jahren seinem Ende nahe war.

Hebr 8,13 Indem er sagt: »einen neuen Bund«, hat er den ersten zu einem alten gemacht. Was aber alt wird und betagt ist, das ist dem Ende nahe.

Im AT kann ich aber gut nachprüfen, ob sich alles so verhält, wie es im NT geschrieben steht. (Apg 17,11)

Deborah:
Bitte lies einmal den Kontext zu Jeremia 44,26....

Ich kenne den Kontext und deshalb hat Gott auch einen guten Grund diesen Schwur zu leisten; - und nun lies mal bitte nochmals diese Worte und ein paar Verse mehr:

26 So höret nun des HERRN Wort, ihr alle aus Juda, die ihr in Ägyptenland wohnt: Siehe, ich schwöre bei meinem großen Namen, spricht der HERR, dass mein Name nicht mehr genannt werden soll durch irgendeines Menschen Mund aus Juda in ganz Ägyptenland, der da sagt: »So wahr Gott der HERR lebt!«
27 Siehe, ich will über sie wachen zum Unheil und nicht zum Heil, dass, wer aus Juda in Ägyptenland ist, durch Schwert und Hunger umkommen soll, bis es ein Ende mit ihnen hat.
28 Die aber dem Schwert entrinnen, werden aus Ägyptenland ins Land Juda zurückkommen als ein geringes Häuflein. So werden dann alle, die übrig geblieben sind von Juda und die nach Ägyptenland gezogen waren, dort zu wohnen, erkennen, wessen Wort wahr geworden ist, meines oder ihres.
29 Und dies sei das Zeichen, spricht der HERR: Ich will euch an diesem Ort heimsuchen, damit ihr wisst, dass mein Wort wahr werden soll über euch zum Unheil.

Und Gottes Wort, Gottes Schwur, ist wahr geworden (bis heute).

Deborah:
der Name soll nicht mehr in Ägypten genannt werden als Schwurformel... woanders dagegen ist der Name frei.

Darüber denke ich anders, und deshalb hätte ich da ein paar Fragen:
1. Sollte wohl an der Grenze Ägyptens nicht mehr gelten, was Gott geschworen hatte? - Das glaube ich nicht!
2. Sind wohl die anderen Juden in anderen Ländern besser, als die Juden in Ägypten? - Das glaube ich nicht!
3. Sollte Gott einen so großen Schwur nur für ein paar Juden, die sowieso bald sterben, machen? - Das glaube ich nicht!
4. Warum wohl kann bis heute kein Jude und kein Mensch diesen Namen "JHWH" nennen? - Die Ausrede, dass die Juden den göttlichen Eigennamen "JHWH" aus Ehrfurcht vor dessen Heiligkeit nicht aussprechen, lasse ich nicht gelten, denn es heißt eindeutig:

2Mo 3,15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR (JHWH), der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.

Wenn die Juden nun willentlich diesen Namen Gottes "JHWH" nicht mehr anrufen, dann würden sie gegen Gottes Gebot verstoßen.

5. Ist die Bibel nicht ein geistliches Buch, das uns sagt, dass wir alle in Ägypten und Sodom (und Babylon) wohnen?

Offb 11,8 Und ihre Leichname werden liegen auf der Straße der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.

- Wo wurde unser Herr gekreuzigt?

LG!

inriihwh antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16266

Jer 44

Wenn Gott eine spezifische Ortsangabe macht, dann gilt die auch für dort und nicht für sonstwo.

Was du weiterhin als deine Sicht über Israel entfaltest ist mir eindeutig zu negativ gefärbt. Da gehe ich nicht mehr mit.

Gesegnetes Auferstehungsfest dir....

deborah71 antworten
INRIIHWH
(@inriihwh)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 81

Hallo Deborah!

Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn Gott eine spezifische Ortsangabe macht, dann gilt die auch für dort und nicht für sonstwo.

Was du weiterhin als deine Sicht über Israel entfaltest ist mir eindeutig zu negativ gefärbt.

Warum negativ? - - Aber: Ok.

Aber dann bringe doch bitte Du die positive Nachricht, warum die Israeliten/Juden den Namen "JHWH" nicht mehr nennen können!

Danke!

Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!

Es wäre schön, wenn wir das Thema, "Im Geist und Wahrheit anbeten", weiter verfolgen könnten!

Veröffentlicht von: @deborah71

Gesegnetes Auferstehungsfest dir....

Dir auch!

LG!

inriihwh antworten
Adjutante
Beiträge : 1980
Veröffentlicht von: @meriadoc

Ist Anbetung was anderes als „Beten“ oder Gebete?

Die Anbetung ist bei mir leider ein sehr vernachlässigtes Gebet und doch für mich etwas ganz besonderes, das ich nur auf Knien kann. Es geht nicht um Bitten und Danken, sondern um den Lobpreis des Herrn, um Freude (siehe Psalm 103, 1 und Psalm 146, 1). Anbetung und Lob liegen dicht beieinander. Für mich besteht da ein entscheidender Unterschied: Wenn ich danke, gebe ich Gott die Ehre für das, was er mir getan hat. Wenn ich anbete, gebe ich Gott die Ehre für das, was er in sich selbst ist, wie groß er ist. Das Lied "Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte ...." hilft mir dabei. Jemand hat es mal so zum Ausdruck gebracht: In der Anbetung öffnet sich unser Leben für die Größe und Allmacht Gottes. Es ist ein kniefälliges Verehren, darin kommt Demut und Ergebenheit zum Ausdruck. Das ist es, was ich dabei empfinde.

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2 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11889

Anbetung
Wunderbar erklärt. Vielen Dank. 😊 ❤

neubaugoere antworten
INRIIHWH
(@inriihwh)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 81

Hallo!

Anbetung ist (für mich)[, zuerst einmal, an Gott (dass er ist) und sein Wort und sein Evangelium zu glauben. - Und dann folgt alles andere, dass wir ihm dafür danken und ihn loben und preisen und ehren.

Anbeten bedeutet aber auch, dass wir ihn im Glauben, also im Geist und in der Wahrheit (im Herzen) anrufen und um alles bitten dürfen, und dann selbstverständlich auch fest darauf vertrauen, dass er uns alles gibt, was er für uns für richtig hält (siehe: das "Vaterunser").

LG!

inriihwh antworten


Evana
 Evana
Beiträge : 924

Anbetung geht über Beten, Danken und Loben hinaus.

Anbetung geschieht mit dem ganzen Körper und mit einem aufrichtigen Herzen. Es ist kein religiöser Akt, wie das die Moslems tun.

Ich erlebe Anbetung, wenn ich mich mit Gott, dem Vater eins weiß, er mir ganz nah ist und ich seinen Frieden in mir spüre. Wenn ich nicht anders kann, als meine Arme zu erheben oder auf die Knie zu gehen.

Wahrheit: Es ist kein frommes Getue. Kein Zur Schaustellen der eigenen Frömmigkeit, um von anderen gesehen zu werden. Sondern aus der Liebe zu Gott heraus.

Im Geist: Kommunikation vom Geist des Menschen mit dem Geist Gottes. Wie bei einem Radio: Den Empfänger auf die Frequenz des Senders einstellen.

Hoffe, dass du mit meinen Gedanken etwas anfangen kannst.

LG
Evana

evana antworten
hamma
 hamma
Beiträge : 81

@ Meriadoc

In einem Nachschlagewerk wurde rüber die Anbetung folgendes erklärt:

ANBETUNG
Das Darbringen von Verehrung oder Huldigung.

Die wahre Anbetung des Schöpfers umfasst jeden Aspekt im Leben einer Person.
Der Apostel Paulus schrieb an die Korinther:
„Ob ihr esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes“ (1Ko 10:31).

Eines der hebräischen Wörter, die die Vorstellung von Anbetung vermitteln (ʽavádh), hat die Grundbedeutung „dienen“ (1Mo 1413; 29:15).
Gott zu dienen oder ihn anzubeten erfordert, allen seinen Geboten zu gehorchen, seinen Willen als jemand zu tun, der ihm ausschließlich ergeben ist (2Mo 19:5; 5Mo 30:15-20; Jos 24:14, 15).

Im Grund genommen ist Anbetung mehr als Kommunikation mit dem Schöpfer, sie umfasst das ganze Leben.

In der Situation in der wir uns zur Zeit befinden werden ja viele Gebete zum Himmel geschickt. Wie dankbar können wir sein, dass wir uns an den Hörer der Gebete richten dürfen. Deborah hat dir schon die Bibelstellen angeführt, die aufweisen, dass wir einen Fürsprecher beim Vater haben. Gott in Geist und Wahrheit anzubeten bedeutet demnach, die Gebete an den Vater zu richten unter Berufung auf den Namen unseres Herr Jesus Christus.

Was auch auf uns zukommen mag, wir alle, die wir an den Gott der Bibel "JHWH" glauben und ihm vertrauen, können trotz allem mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Jesus hat uns vom Tod befreit.

In christlicher Liebe Hamma

hamma antworten


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