Kommen Nicht-christen in die Hölle - für immer?
Hallo,
mich plagen seit gestern riesige Glaubenszweifel. Anlass ist die Erkenntnis dass alle meine Familie und Freude nicht an Jesus glauben, auch wenn sie von ihm gehört haben. Und somit laut Bibel in die gerichtet werden. Ich kenne die Bibel. Ich weiß es gibt keine Werksgerechtigkeit. Ich weiß nur aus Gnade sind wir gerettet. Ich weiß dass diese Gnade ein Geschenk ist. Und ich weiß dass wir sie auch annehmen müssen. Aber sagt die Bibel streng genommen, dass die Hölle für Nicht-Gläubige für immer ist?
Mich beklemmen Zweifel. Eine ewige Strafe weil man ein Geschenk nicht angenommen hat? Dann ist es doch kein Geschenk? Dann ist es eine Notwendigkeit zur Frieden. Es gibt nur ein richtig und falsch. Alle anderen machen einen Fehler. Sind sie alle verloren. Ich weiß keine verdiente Gnade...aber ein Mensch voller Nächstenliebe ohne Jesus. Und ein Verbrecher der eine Partnerschaft mit Jesus pflegt...der letztere wird errettet? Denn das ist das Ende der Kreuzigung. Der Verbrecher wird von Jesus erlöst. Nur durch sein Bekenntnis. Also sind meine Familie und Freunde alle verloren laut Bibel? Ist es nicht so?
Jesus sagte mal klar, dass wer den Willen seines, unseres Vaters im Himmel tut, der ist ihm Bruder, Schwester. Es gibt ja Christen, welche sich haben einreden lassen, es genüge AN JESUS zu glauben um ewiges Leben zu haben.
Veröffentlicht von: @studierzimmermich plagen seit gestern riesige Glaubenszweifel. Anlass ist die Erkenntnis dass alle meine Familie und Freude nicht an Jesus glauben, auch wenn sie von ihm gehört haben. Und somit laut Bibel in die gerichtet werden. Ich kenne die Bibel. Ich weiß es gibt keine Werksgerechtigkeit. Ich weiß nur aus Gnade sind wir gerettet. Ich weiß dass diese Gnade ein Geschenk ist. Und ich weiß dass wir sie auch annehmen müssen. Aber sagt die Bibel streng genommen, dass die Hölle für Nicht-Gläubige für immer ist?
Der Erfinder des Schlagwortes WERKSGERECHTIGKEIT kennt offensichtlich den Unterschied zwischen GUTEN WERKEN, GEBOTE HALTEN und denjenigen GESETZES-WERKEN nicht. Durch das damalige Tun jener zum Tode oder zur Verdammnis führenden Werke der entsprechenden Gesetze wurden ja die jüdischen Glaubensgeschwister von Jesus zu Verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Sie wurden aus Gnade gerettet, indem sie aufgeklärt wurde, wer und wie der allein wahre Gott ist, und was für Verhalten bei dem zählt. Was verstehst du genau unter "Gnade annehmen müssen"?
Ob Christen oder Nichtchristen, bei Gott zählt doch nicht, für was wir uns ausgeben. Bei Gott zählt doch WIE wir leben. Wer zeigte Nächstenliebe beim Gleichnis vom barmherzigen Samariter? Der Priester, der Levit, sie gingen am verletzten Überfallenen vorüber ohne ihm zu helfen. Der Samarier, (mit denen Juden keinen Kontakt pflegten) hingegen tat, was man als gelebte Nächstenliebe bezeichnen kann.
Der Priester und der Levit würden wohl etwas komisch aus der Wäsche schauen, wenn sie dann beim sogenannten Weltengericht auf die Seite der Böcke gestellt würden, so der König z.B. sagt... Ich war verletzt und ihr habt mich liegen gelassen...J
lg lulute
Jesus sagte zudem wer mich liebt, wird meine Gebote halten, mein Vater wird ihn lieben etc. Jesus hat gelebte Liebe, Barmherzigkeit geboten, was ja für den Bau des Evangeliums Reich Gottes von höchster Wichtigkeit ist. Wer daran arbeitet...ob Gläubige Christen, oder Andersgläubige...ist wohl eher unwichtig. Denk an die ungleichen Brüder. Wer handelte nach dem Willen des Vaters?
@luxlucetintenebris ich würde das sofort unterschreiben. Aber unter Christen doch eher keine gängige Meinung?
Eine ewige Strafe weil man ein Geschenk nicht angenommen hat?
Das ist die falsche Perspektive.
Auf der Titanic gab es Viele, die die »Übung« nicht mitmachen wollten und lieber auf dem Schiff bleiben wollten. Weshalb viele Rettungsboote weniger als zur Hälfte gefüllt war. Als die Leute erkannten, dass es ein Fehler war, nicht ins Rettungsboot zu steigen, war es zu spät.
Natürlich hinkt das Beispiel, u.a. gab es zu wenig Rettungsboote, und die Leute wurden belogen (man wollte eine Panik vermeiden).
Aber so musst du dir das vorstellen: Du bist in Gefahr, hast es vielleicht noch nicht bemerkt, und jetzt kommt das Angebot der Rettung. Um gerettet zu werden, musst dem glauben, der dir das Rettungsangebot macht, und sein Angebot annehmen. Wenn nicht - hast du dich selbst bestraft.
Manche Leute sagen, dass man als Geretteter in den Himmel kommt - die Bibel sagt, dass das Paradies und Gott am Ende auf der Erde sein werden (neuer Himmel und neue Erde).
Die meisten sagen, dass die Hölle Hölle ist, weil man da von Gott getrennt ist. Ich habe den Verdacht, dass dśie eher darin besteht, dass am Ende Gott alles in allen sein wird - und wer seine Gegenwart ertragen muss, obwohl sie für ihn unerträglich ist, für den ist das die Hölle.
Hoffe das hilft.
Veröffentlicht von: @hkmwkund wer seine Gegenwart ertragen muss, obwohl sie für ihn unerträglich ist, für den ist das die Hölle.
Das mag nett klingen. Wenn wir aber voraussetzen dass Gott liebend ist und gut, könnte das nur für böse Menschen eine Qual sein. Die für die meisten Agnostiker, Atheisten und Andeesgläubige nicht zutrifft
könnte das nur für böse Menschen eine Qual sein
Gibt es denn gute Menschen? Den Maßstab für Gutsein hat ja Jesus so beschrieben:
Mt 5,48 Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
Kennst du einen Atheisten, Agnostiker oder Andersgläubigen, der so vollkommen ist wie Gott?
@hkmwk nein aber darum gibt es das Geschenk der Gnade dass Jesus erkaufte. Aber warum das nur für Bekennende gelten soll, das erklärt sich nicht
@studierzimmer Aber sagt die Bibel streng genommen, dass die Hölle für Nicht-Gläubige für immer ist?
Ein schlauer Mann schrieb einmal: "Die Hölle - das sind die anderen."
Insofern: als Nicht-Christ gehe ich zwar davon aus, dass es nach dem Tod nicht weitergeht und weder Paradies noch Hölle warten. Aber selbst für den Fall, dass für uns Ungläubige dann tatsächlich die Hölle drohen sollte: Keine allzu arg schreckliche Drohung, wenn doch, wie Du selbst anführst, alle Deine Freunde und sicherlich auch sehr netten Vewandten dort hinkommen werden. Da sitzen wir Ungläubigen dann doch im Kreise angenehmer Gesellschaft! 🙂
Zwar nicht nicht in der Gottes, denn häufig wird die Hölle ja als ein Zustand der Gottesferne beschrieben, bzw. im Paradies ein "Bei-Gott-Sein" gesehen. Aber naja - bisher war das Leben ohne Gott ja auch ganz okay und warum sollte ich mich hinterm Tod nach etwas sehnen, ohne das ich im Diesseits wunderbar zurecht kam?
Kurz: mach Dir um uns mal keine Sorgen! Wir kommen zurecht*.
Was uns womöglich ein wenig... nun ja... - anfrisst, das ist diese etwas gönnerhafte Pose, mit der man sich um uns sorgt, als seien wir unreife Kinder, geistig/lich Behinderte... Wir wollen womöglich nicht mal, dass sich besonders skrupulöse Christen obergut fühlen können, indem sie sich um uns sorgen. Bitte, bitte: Verschont uns mit Eurem Mitleid bejammert andere, nicht uns! Wenn Ihr Euch für Leute einsetzen wollt, also wirklich helfen und nicht nur Gratis-Sorge üben, dann unterstützt lieber ganz konkret Hilfsbedürftige. Es gibt genügend Menschen, die nicht erst nach dem Tod, sondern heute schon echte Not leiden. Statt also Dir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie es wohl Deinen Angehörigen irgendwann mal nach dem Jüngsten Gericht ergeht, beschäftige Dich lieber damit, wie Bürgerkriegsflüchtlingen im Sudan geholfen werden kann oder Kinderarbeits-Sklaven in Banglahdesh oder Drogenkranken in Hamburgkölnberlindarmstadt. Allein Mitleid und ein bisserl Glaubenszweifelgedöhns wird solchen Leuten freilich wenig helfen; das macht sie nicht satt und hilft ihnen auch nicht bei der Körperhygiene... Darin liegt das Anstrengende bei der diesseitigen Ethik: nicht Glaube hilft, sondern allein Werke. Es gibt da nix Gutes, außer man tut es.
Es gibt einen interessanten Film "Die Hölle, das sind wir", in dem ein japanischer und ein amerikanischer Soldat auf einer unbewohnten Insel landen und als Feinde gegeneinander kämpfen, bis sie merken, dass sie so beide vor die Hunde gehen und dann kooperieren.
@jack-black du sitzt ja auf einem sehr hohen Ross. Schreibst du gerade weil du deine Entwicklungshilfe unterbrichst? Du kennst mich gar nicht!! Woher weißt du denn dass ich nicht caritativ arbeite? Wer gibt dir das Recht mir vorzuschreiben um was ich mich sorge? Wenn dir meine Zweifel so lächerlich vorkommen, dann antworte nicht. Nichts schreiben ist manchmal besser als zu urteilen und vorzuwerfen. Das hier ist ein Jesus Forum. Wer glaubst du bist du eigentlich darüber zu urteilen über was und wen ich mich zu sorgen habe??? Ich finde deinen Beitrag einfach nur widerlich!
@studierzimmer Schreibst du gerade weil du deine Entwicklungshilfe unterbrichst?
Nö.
Du kennst mich gar nicht!!
Korrekt.
Woher weißt du denn dass ich nicht caritativ arbeite?
Nirgendwoher.
Wer gibt dir das Recht mir vorzuschreiben um was ich mich sorge?
Niemand. Entsprechend hab ich Dir auch überhaupt nichts vorgeschrieben.
Ich finde deinen Beitrag einfach nur widerlich!
Okay, zur Kenntnis genommen. ^^
Lass dich nicht provozieren, das Thema scheint für den einen oder anderen ein Reizthema zu sein. Ich persönlich diskutiere solche sensiblen Themen hier nicht mehr öffentlich 😉
Bleib da einfach bei dir.
Meiner Meinung nach ist es völlig normal, sich um die verlorene Welt zu sorgen, das hat die Apostel angetrieben und darum ist Jesus überhaupt ans Kreuz gegangen.
Deine Gebete kann dir niemand verbieten und ich ermutige dich, nicht aufzugeben und für deine ungläubigen Freunde zu beten, egal was einer hier oder an anderer Stelle sagen. Geh ihnen nicht auf die Nerven, es sei denn, sie fragen dich oder es ergibt sich von selbst.
Das beste was du machen kannst ist, sie immer und immer wieder vors Kreuz zu bringen und dich nicht zu sorgen. Denn dort sind sie am besten aufgehoben, mehr kannst du nicht tun.
Und es hat keinen Sinn, da für andere zu leiden, das hat Jesus schon getan.
Nur nebenbei - widerlich sind z.B. gebraten Vogelspinnen, aber keine Worte.
Zur Hauptsache:
Ich habe jack-black geliked, weil ich ich mehr als mir lieb ist, kenne, wovon er ausgeht. Ein typisches Beispiel, skurril, aber durchaus nicht lustig war die Großmutter, die ihrem Sohn und seiner Familie bei allen möglichen Gelegenheit den Segen Gottes wünschte, obwohl sie wusste, dass diese das nicht wollten, weil sie nichts mit religiösen Glauben zu tun hatten. Richtig brisant wurde es aber, als die die Eltern der Tochter, die öfter von der Oma betreut wurde, merkten, dass es ihr immer ziemlich schlecht ging, wenn sie von ihr wieder zu Hause war.
Das Rätsel löste sich dann. Obwohl die Großmutter wusste, dass das Kind aufgrund einer Lebensmittelunverträglichkeit (weiß nicht mehr ob Diabetes oder sonst etwas) keine (schokoladenhaltigen) Plätzchen essen durfte, hatte sie ihr ständig welche gegeben, "weil sie ja so gerne Süßes isst".
Sie rechtfertigte ihr Verhalten damit, dass sie ja nur alles Gute wollte und das Bisschen Süßes doch nicht schaden könnte.
Das ist in beiden Punkten eine völlig inakzeptable Übergriffigkeit. Ihre Ignoranz gegenüber den gesundheitlichen Belangen ihrer Enkelin und die ständigen Segenswünsche, obwohl ihre Kinder das nicht wollten, zeigen die Selbstbezogenheit dieser Frau, der das wirkliche Wohlergehen der ihr Anvertrauten wohl als letztes am Herzen lag. Das zeigt auch das Ende, das dann kam.
Sie durfte die Enkelin nicht mehr betreuen und nur noch in der Wohnung und im Beisein von deren Eltern sehen. In einem unbeobachteten Augenblick, hatte sie dann der Enkelin doch wieder eine Tafel Schokolade oder ähnliches gegeben. Seitdem gibt es keinen Kontakt mehr.
Hätte die Frau sich bei den Keksen und der Schokolade zurückgehalten und still für sich um den Segen gebetet, wäre alles in Ordnung gewesen.
Ähnliche Geschichten habe ich etliche gehört. Vielleicht lustig - oder auch nicht - war eine Mutter, deren Tochter auch nicht wollte, dass für sie gebetet wurde. Daran hat sich die Mutter auch gehalten - sie hat dann nur immer gesagt "du weißt ja, was eigentlich jetzt kommt".
@queequeg die Geschichte geht völlig am Thema vorbei und entschuldigt nicht dass mir vorgeschrieben wird um wen oder was ich mich zu sorgen habe
Das war der Ausgangspunkt und der hat sehr viel mit dem Thema zu tun.
Es gibt sicher eine unerträgliche atheistische Arroganz. Aber ebenso sicher gibt es eine ebenso unerträgliche christliche Arroganz.
"Was uns womöglich ein wenig... nun ja... - anfrisst, das ist diese etwas gönnerhafte Pose, mit der man sich um uns sorgt, als seien wir unreife Kinder, geistig/lich Behinderte... Wir wollen womöglich nicht mal, dass sich besonders skrupulöse Christen obergut fühlen können, indem sie sich um uns sorgen."
@queequeg nein der Ausgangspunkt ist meine Sorge und meine Zweifel. Die als nichtig und absurd abgetan wurden.
Und genau diese Sorge und Zweifel hatte auch die unsägliche Großmutter aus meinem Beispiel und ist damit voll vor die Wandgefahren. Sie wollte nur Gutes - wie so ziemlich alle Menschen, die meinen, auf dem richtigen Weg zu sein, den andere auch gehen sollen.
Und genau diese Sorge und Zweifel hatte auch die unsägliche Großmutter
Nicht nur das, sie hatte (altersbedingt?) auch keine Einsicht darin, dass Schokolade schädlich sein kann.
Ich habe schon als Teenager beigebracht bekommen (von Christen), dass man dann, wenn jemand nicht hören will, den in Ruhe lassen soll …
Soweit ich das verstanden habe, hatte das mit dem Alter der Frau nicht viel zu tun, eher mit ihrer Position als Großmutter.
Sie wusste ja, dass die Enkelin zu Hause nichts Süßes bekam und war dann bei ihr natürlich fein raus, wenn es ihr so etwas gab.
Deshalb meinte ich ja auch, dass es ihr um alles andere als das Gute für das Kind ging.
So ein Verhalten kenne ich aber bei Großmütter öfter - im Gegensatz zu Großvätern.
war die Großmutter, die ihrem Sohn und seiner Familie bei allen möglichen Gelegenheit den Segen Gottes wünschte, obwohl sie wusste, dass diese das nicht wollten, weil sie nichts mit religiösen Glauben zu tun hatten.
...war eine Mutter, deren Tochter auch nicht wollte, dass für sie gebetet wurde.
Ganz ehrlich: ich finde man kann es auch übertreiben. Denn wenn ich weiß, dass jemand mir Gutes will und das nun mal das Beste ist, was er mir geben kann, dann kann ich es doch fröhlich annehmen. (Bezieht sich nicht auf die Schokolade, sondern auf den Segen)
Beispiel: Ich komme aus einer Sozialisation, wo immer wieder gefragt wird, ob du was essen willst. Auch wenn du gerade gegessen hast und satt bist. Es wird fröhlich gefragt und aufgetischt.
Warum? Weil es dazu gehört. Zur Gemeinschaft. Zur Liebesbekundung. Zur Annahme. Zur Wertschätzung.
Meinen Bruder nervt es enorm. Ich sehe darin Liebe. Auch wenn ich immer wieder versichern muss: Vielen lieben Dank, ich habe alles, was ich brauche 🙂 (oder aber du kommst mit leerem Magen 🙂 )
Wenn mir ein Moslem oder Jude sagt: Friede mit dir, dann würde ich grinsen und sagen: Jo, Danke! Kann ich gebrauchen. Oder: Ich bete für dich. Ja dann freue ich mich. Warum? Weil ich mir sage: Dieses Gebet soll umgeleitet werden zu MEINEM Gott. Und falls es ein falsches Gebet ist, hat es keine Wirkung. Davon gehe ich einfach aus 🙂 Wenn ein Moslem sagt: Gott segne dich, dann sage ich: Jawohl, Gott Abba segne mich.
Damit habe ich ihren Segen angenommen und dennoch klar gemacht, wer mein Gott ist. Nämlich ein anderer. Und meine moslemischen Bekannten wissen das. Ich bete für sie und sie für mich. Sie wissen, wer Jesus für mich ist.
Vllt braucht man dafür aber eine gewisse Gelassenheit. Oder aber ein Wissen und Frieden um den eigenen Glauben.
Wenn Atheisten sich wohl fühlen in ihrer ungewissen Zukunft, dann könnten sie doch einfach den Segen annehmen und sich freuen. Und sagen: jo, nett. Schön, das du an mich denkst.
@schmetterling80
Kannst Du ja so machen, wie Du willst. Wenn mir jemand immer wieder etwas geben will, von dem er weiß, dass ich es nicht will, dann verhält er sich übergriffig und bekommt irgendwann eine passende Antwort von mir.
@queequeg was heute alles als übergriffig gilt. Zu viel gut Gemeintes ist übergriffig. Aber hier Usern in aggressiver Weise abzusprechen, gute Menschen zu sein und ihren Glauben abschätzig zu behandeln. Das ist in Ordnung.
was heute alles als übergriffig gilt. Zu viel gut Gemeintes ist übergriffig.
"Übergriffig" ist es, Dinge zu tun, die andere Leute nicht wünschen - und das schließt Gebete ein. Egal wie gut es gemeint ist, wenn jemand es ausdrücklich nicht will, dann sollte man diesen Wunsch berücksichtigen. Und dann nicht offensiv sagen: "Ich mache das aber trotzdem, weil es mir egal ist, was du willst!"
Aber hier Usern in aggressiver Weise abzusprechen, gute Menschen zu sein und ihren Glauben abschätzig zu behandeln. Das ist in Ordnung.
Das wirst du ja sicher an einem Beispiel erklären können.
"Übergriffig" ist es, Dinge zu tun, die andere Leute nicht wünschen - und das schließt Gebete ein"
Wobei ja noch dazu kommt, dass es nicht nur Worte sind, die durch den Raum fliegen, sondern eine bestimmte Haltung und Erwartungen mitschwingen. Ich hab leider solche Erfahrungen nicht nur mit Patienten gemach, sondern auch selbst. Eine Tante - zum Glück keine Erbtante - war zu allen passenden und nicht passenden Gelegenheiten mit ihrem Segen dabei - womit sie nicht nur mich genervt hatte. Es war dabei aber eine besondere Haltung, die eingenommen hatte, ein besonderer Tonfall, ein besonderes Ansehen und ein sehr beredtes Schweigen, nachdem sie es gesagt hatte, das lupenrein ausdrückte, jetzt einen ebensolchen Segen von dem anderen zu bekommen.
Das hat bei mir erst aufgehört, nachdem ich ihr gesagt habe, dass ich ihr den nicht wünsche.
Es gibt auch heute noch einen anderen Menschen, ein uralter Pfarrer aus Würtemberg, der auch den Leuten, auch mir den Segen wünscht. Der sagt das aber nur und dann kann der seinen Weg finden oder auch nicht, jedenfalls wartet er nicht auf eine Antwort. Da hab ich nicht den Eindruck, dass er mir einen Hut aufsetzen will, der mir nicht passt.
Ein Segen ist ein Wunsch. Wie eine Gratulation. Da sind keine Erwartung dran geknüpft. Vllt fühlt es sich für dich so an oder es kommt so rüber. Aber das ist nicht der Sinn eines Segens.
Hat das denn bei dir was mit dem Christentum zu tun oder würdest du so auch bei einem Moslem reagieren?
@schmetterling80
Natütlich würde ich so auch bei einem Moslem reagieren oder jedem anderen Glaubens. Ich würde denen erstmal freundlich erklären, dass das nicht meine Lebenswelt ist, und wenn sie trotzdem weiter machen, würde ich die Beziehung abbrechen.
Natütlich würde ich so auch bei einem Moslem reagieren oder jedem anderen Glaubens. Ich würde denen erstmal freundlich erklären, dass das nicht meine Lebenswelt ist, und wenn sie trotzdem weiter machen, würde ich die Beziehung abbrechen.
Verstehe ich. Das ist dann wenigstens konsequent. Allerdings frage ich mich, was an einem Segen so beängstigend oder nervig sein kann, wenn es ein guter Wunsch ist (wie oben erklärt: ohne Erwarung etc). Vllt triggert es dich ja deswegen, weil du es nur in selstamer Weise erfahren hast. Aber nicht in der Weise, wie Segen im Eigentlichen, im Ursprung gemeint ist.
@schmetterling80
Es nervt mich alles, was mir aufgedrängt wird, obwohl ich es nicht will. Einmal hatte mir eine Nachbarin eine sehr leckere Wurst von einem entfernten Metzger mitgebracht. Von Stund an kam sie immer wieder damit. Sehr freundliche, aber auf Dauer doch ermüdend und nervig. Ich musste ihr auch ziemlich deutlich sagen, dass jetzt Schluss sein muss, worauf sie ziemlich beleidigt war. Aber das zeigt dann ja auch, was ich oben schon geschrieben habe, dass es gar nicht darum geht, dem anderen eine Freude zu machen, sondern sich selbt.
Das ist beim Segen auch nicht anders.
Und den habe ich in der Tat so gut wie nur in der Weise erlebt, dass eine Antwort erkennbar erwartet wurde - bis auf die eine Ausnahme, die ich erwähnt habe.
Hä? Was ist denn jetzt los?
Wem habe ioch abgesprochen, ein "guter Mensch" zu sein? Abgesehen davon,. dass es gute Gründe gibt zu glauben, dass kein Mensch ein "guter Mensch" ist.
Und wo habe ich den Glauben eines Menschen abschätzig behandelt?
Drück doch mal bei Dir den Reset-Knopf und fang neu an.
@queequeg Jack-Black hat das. Du hast es nur geliked. Ich wünsche dir alles Gute.
Von der Sache her hatte er recht, deshalb würde ich ihn auch jetzt noch liken, aber das hatte kaum jemanden interessiert.
Ansonsten wünsche ich Dir mit Wolf Biermann
"Du, laß dich nicht verbittern
in dieser bittern Zeit"
Das ist richtig. Aber ihr wart der Meinung, das ihr euch so unglaublich wohl fühlt in eurer Haut. Wenn dem so ist, warum bringt es euch dann aus der Fassung?
@schmetterling80
Keine Ahnung, was Du damit meinst.
Na Ausgang für diesen Segens- und Gebetsbashing war doch, dass Jack, Du und Lucan nicht verstehen konntet, das Leute sich Sorgen machen um eure Seelen. Mit der Begründung, das ihr euch wohl fühlt in eurer Haut.
Also: Was juckt euch dann der Segen? Oder ein Gebet. Warum könnt ihr euch dann nicht an etwas erfreuen, was ein anderer euch gerne gibt (wie gesagt: Ohne eure Erfahrungen die den eigentlichen Sinn von Segen wohl nicht so ganz treffen. Laut euren Berichten)
@schmetterling80
Ich hab es doch jetzt schon oft genug gesagt: Es nervt nicht der Segen selbst - oder die Wurst oder was auch immer - sondern der Wille des anderen, etwas zu tun, was man nicht will. Wenn es dem anderen wirklich ernst wäre mit seinem Segenswunsch an Gott für einen, dann könnte das ebenso und besser in seiner stillem Kammer geschehen.
Letztgültig jetzt: Ich erfreue mich nicht daran, etwas geschenkt zu bekommen, was ich nicht haben will.
Wenn es dem anderen wirklich ernst wäre mit seinem Segenswunsch an Gott für einen, dann könnte das ebenso und besser in seiner stillem Kammer geschehen.
Also bisher kam bei mir an, dass es auch nervt, wenn es still oder eben im stillen Kämmerlein geschieht …
Oder ist das ein Unterschied zwischen dir und Jack?
Na ja, wenn der Mensch mir sagt, er würde es mir jetzt nicht mehr sagen, es aber still zu Hause tun, ist auch nicht viel gewonnen. Aber wenn das seine letzte Äußerung dieser Art war, weiß ich ja in der Folge davon nichts.
Jedenfalls wandere ich von Stund ab nicht durch die Gegend und frage mich alle 5 Minuten, ob er jetzt wieder dabei ist.
Wer gibt dir das Recht mir vorzuschreiben um was ich mich sorge? Wenn dir meine Zweifel so lächerlich vorkommen, dann antworte nicht. Nichts schreiben ist manchmal besser als zu urteilen und vorzuwerfen. Das hier ist ein Jesus Forum. Wer glaubst du bist du eigentlich darüber zu urteilen über was und wen ich mich zu sorgen habe??? Ich finde deinen Beitrag einfach nur widerlich!
Ich möchte an dieser Stelle einmal anmerken, dass ich hier auch ganz anders schreiben könnte, wenn ich denn hier wirklich alles veröffentlichen würde, was wir hier manchmal durch den Kopf geht. Ich versuche mich da ganz bewusst immer in einer gelassenen Distanz, und das hilft dann meistens auch, hier einigermaßen gut miteinander auszukommen.
Es ist aber keineswegs so, dass ich gegenüber mancher christlichen Haltung wirklich so unbeteiligt und distanziert wäre.
Um mal so einen kleinen Einblick zu geben, den ich jetzt ausdrücklich nicht auf dich beziehe:
Mir geht diese gnädig-mitleidige Arroganz mancher christlichen Aussagen gelegentlich auch ziemlich auf den Senkel. Da glauben die Leute ernsthaft, Gott hätte sie ganz besonders lieb, weil sie es fertigbringen, unglaubwürdige Erzählungen für glaubwürdig zu halten. Na, was für eine Leistung...
Und es ist nicht dieser Glaube, der mich stört... sondern die Ansicht, dadurch zu einer auserwählten Elite zu gehören, die sie vom Rest der Welt unterscheidet.
(Ja, dazu wird es jetzt Widerspruch geben... aber ich rede hier ausdrücklich von meiner Perspektive, so wie ich es wahrnehme!)
Das ist normalerweise kein Problem, weil es sich im Alltag kaum bemerkbar macht... aber manche Ansicht, die da geäußert wird, finde ich dann doch ziemlich problematisch - wie etwa jene, den Rest der Welt als verdammt zu betrachten, weil Gott diese Menschen in die Hölle wirft oder sonstwie bestrafen wird. Das ist keine gute Ausgangsbasis, denn man wird ja als Ungläubiger von den gläubigen Menschen quasi als unvollkommen betrachtet, als jemand, dem etwas Entscheidendes fehlt.
Und da wird dann gegrübelt, wieso das wohl so ist, warum man nicht zu den Auserwählten gehört, warum Gott sich den geliebten Menschen nicht offenbart, was ist da nur im Weg...?
Solche Gedanken können sehr belastend sein - und keinesfalls nur für die "gläubige" Seite. Und ich denke, dass es vielen Christen gar nicht klar ist, wie so etwas auf der "anderen Seite" ankommt - selbst wenn es nicht direkt ausgesprochen wird, aber man weiß ja trotzdem, was da vor sich geht. Man weiß, was da gewünscht, gehofft und erwartet wird. Weil man eben nur zu einem Teil angenommen wird... denn es wird da ein Mangel (an Glauben) gesehen, der doch bitte irgendwie gefüllt werden soll. Und das erzeugt Druck.
Das ist einer der Gründe, warum ich Beziehungen zwischen Gläubigen und Ungläubigen auch immer als problematisch betrachte... das mag hier und da vielleicht funktionieren, aber es ist eine sehr schwierige Basis - für beide Seiten.
Und es wäre sicher wünschenswert, wenn auch die christliche Seite versucht, die andere Perspektive zu sehen... die da nämlich keineswegs immer so unbeteiligt und gleichgültig ist, wie es vielleicht den Eindruck macht.
@lucan-7 ich frage ganz neutral: wenn du Gespräche mit Christen als problematisch empfindest. Warum schreibst du dann hier? Ich finde dich nicht unsympathisch. Und denke mir nicht dass es Streitlust ist. Also was dann? warum machst du dann was, das für dich mit Problemen verbunden ist?
ich habe hier eine Sorge geäußert. Als Christ in einem Jesus Forum. Weil ich mit Christen sprechen mag. Dass ich mit meinen Sorgen Verletzungen von Atheisten triggere, dafür kann ich nichts! Aber auch hier verstehe ich nicht, warum dein Mitstreiter auf Sorgen von Gläubigen erst mit Blasphemie und dann mit Aggression reagiert. Und dasd das von der Moderation auch noch als Bereicherung für das Forum wahrgenommen wird. Wenn sich ein Atheist von Christen verletzt fühlt, könnte er in einem Jesus Forum einen eigenen Faden aufmachen. Das fände ich eine Bereicherung! So bleibt bei mir der Eindruck dass es gar nicht um Heilung von Verletzungen geht. Sondern Konfrontation. Und darum habe ich mich entschieden zu ignorieren
"So bleibt bei mir der Eindruck dass es gar nicht um Heilung von Verletzungen geht. Sondern Konfrontation."
Hattest Du nicht vorhin selbst etwas von Projektion geschrieben, der sich jemand - nämlich ich - schuldig gemacht hat?
Ich hab Dir oben mit meinem Beispiel versucht deutlich zu machen, woher triggerfähige Verletzungen kommen können. Statt darauf einzugehen, hast Du es schlicht abgeschmettert.
Kann ich jetzt auch sagen, dass ich Dich ignoriere, weil es keinen Sinn macht, mit Dir reden zu wollen?
ich frage ganz neutral: wenn du Gespräche mit Christen als problematisch empfindest. Warum schreibst du dann hier?
Weil es mir genau darum geht: Andere Meinungen kennenzulernen und die Ansichten von Menschen zu hören, die ich auf den ersten Blick vielleicht als unsinnig empfinde.
Natürlich könnte ich mich auch in irgendeine atheistische Blase zurückziehen, wo man sich dann gemeinsam über gläubige Menschen lustig macht... aber was soll das bringen? Inwiefern bringt mich das weiter?
Dann suche ich doch lieber die Konfrontation... und lerne vielleicht noch was dabei. Aber das weiß man natürlich immer erst hinterher.
ich habe hier eine Sorge geäußert. Als Christ in einem Jesus Forum. Weil ich mit Christen sprechen mag.
Und das tust du ja auch. Aber jesus.de ist eben ausdrücklich nicht als christliche Blase konzipiert. Und deshalb gibt es eben auch Kommentare von Nichtchristen.
Vielleicht bringt dich das ja auch weiter. Oder du ignorierst es halt. Und wenn es dich stört, dann kannst du immer noch bei "Jesus nachfolgen" oder "mit Gott erlebt" schreiben, jenen Bereichen, die ausdrücklich nur Christen vorbehalten sind.
Dass ich mit meinen Sorgen Verletzungen von Atheisten triggere, dafür kann ich nichts!
Darüber lässt sich wohl streiten... ich sehe das als Information, die eigentlich interessant für dich sein sollte. Weniger auf die unbekannten Leute hier bezogen, aber vielleicht für ähnliche Leute in deinem Umfeld.
Und das hier war ja noch harmlos. Ich habe einen Thread bei "Jesus nachfolgen" verfolgt, da hört für mich dann wirklich alles auf... das sind teilweise Sichtweisen auf Nichtgläubige, da zieht's mir die Schuhe aus und ich denke mir nur: "Wie seid ihr denn drauf...?".
Aber ich habe auch gesehen, dass dort auch widersprochen wurde. Da sind sich ja auch Christen nicht immer einig.
Aber gerade dort hätte ich es auch wichtig gefunden, einmal die andere Seite zu sehen und sich zu fragen: "Wenn die Nichtgläubigen wüssten, wie ihr über sie denkt... was denkt ihr wohl, was die dann über euch denken...?"
Das ist jetzt sicher nicht dein Thema... aber ich denke trotzdem, dass es ein wichtiger Aspekt ist.
Aber auch hier verstehe ich nicht, warum dein Mitstreiter auf Sorgen von Gläubigen erst mit Blasphemie und dann mit Aggression reagiert.
Habe ich jetzt weniger so empfunden, aber das erklärt sich wohl von selbst...
Ich selber bin ja eher dankbar, wenn jemand kein Blatt vor den Mund nimmt und ich weiß, woran ich bin. So lange eben nur die eigene Ansicht dargestellt wird und nicht ausdrücklich nur beleidigt wird... da hat natürlich jeder seine eigenen Grenzen.
Und dasd das von der Moderation auch noch als Bereicherung für das Forum wahrgenommen wird. Wenn sich ein Atheist von Christen verletzt fühlt, könnte er in einem Jesus Forum einen eigenen Faden aufmachen. Das fände ich eine Bereicherung!
Auch die Moderation muss da immer abwägen... ein perfektes Schema, mit dem alle einverstanden sind gibt es da nicht. Irgendwer fühlt sich immer auf den Schlips getreten.
So bleibt bei mir der Eindruck dass es gar nicht um Heilung von Verletzungen geht. Sondern Konfrontation. Und darum habe ich mich entschieden zu ignorieren
Das kannst du selbstverständlich halten wie du willst.
Nur so viel: Manchmal kann auch eine Konfrontation heilsam sein...
Wieso richtest du deine Antwort an "sie" (Mz)? Schreiben hier mehrere mit dem TE zusammen?
Kurz: mach Dir um uns mal keine Sorgen! Wir kommen zurecht.
Naja. Um dich macht er sich ja keine Sorgen, sondern um die, die ihm am Herzen liegen. Glaub nicht dass du das bist, also brauchst du hier auch nicht verallgemeinernd für andere sprechen, bleib bitte da bei dir.
Studierzimmer scheint irgendetwas getriggert zu haben, anders kann ich mir deine aggressive Sprache und Vehemenz nicht erklären, mit der du hier dich (oder was anderes) verteidigst. Warum eigentlich? Bisschen überzogen grad, kommt mir vor
Du wirst in einem Forum wie Jesus.de nun mal damit konfrontiert, dass Christen solche Themen ansprechen, du bist doch sonst so unbekümmert, was juckt es dich, was einer hier über die Hölle sagt? Du glaubst ja eh nicht dran, dann lass doch den Christen ihre Sorge um andere.
@tristesse Du wirst in einem Forum wie Jesus.de nun mal damit konfrontiert, dass Christen solche Themen ansprechen, du bist doch sonst so unbekümmert, was juckt es dich, was einer hier über die Hölle sagt?
Ich hatte Dir vorhin eine laaaaange Antwort in mehr als 2 Stunden geschrieben. Als ich die dann abschickte, kam eine Fehlermeldung, ich war plötzlich nicht mehr eingeloggt, konnte das Geschriebene nicht mehr rekonstruieren.
Vielleicht wollte Euer Gott einfach nicht, dass ich das Geschriebene abschickte und damit eine Sperrung hier im Forum verursachte und griff deswegen ein. 😀
In dem Beitrag erklärte ich ausführlich, anhand eigens erlebter Episoden, warum ich Höllendrohungen für moralisch inakzeptabel halte und in ihnen einen Skandal sehe, der freilich in einem christlichen Forum gar nicht bemerkt wird/werden kann. Ich selbst fühle mich durch solche manipulierenden ideologischen Dogmen nicht unter Druck, sie "jucken" mich also nicht direkt. Aber ich habe mitbekommen, was sie bei anderen (insbesondere einem 9/10jährigen Jungen) anrichteten und seither gerate ich ab und an in Wut und lasse mich provozieren.
Entsprechend reagierte ich hinsichtlich dessen, was Du so beschreibst:
Naja. Um dich macht er sich ja keine Sorgen, sondern um die, die ihm am Herzen liegen.
Wenn diese Sorgen primär wären, wenn also der Ahnung (die zu haben ich @studierzimmer durchaus zutraue), dass Höllendrohungen als integraler Bestandteil einer Ideologie ein moralischer Skandal sind, nachgegangen würde, müsste am Ende entweder die Gewissensentscheidung stehen, dass ein Gott, der Ungläubige in die Hölle wirft (geraten lässt), der Anbetung nicht würdig sei. Oder das Vernunfturteil, dass es sich bei dem ganzen Höllengedanken um Unsinn handelt, entsprechend nicht von einem moralisch integren Gott stammend, sondern von irgendwelchen selbsternannten Sprachrohren Gottes. Entweder, es gibt keine tatsächliche Höllendrohung für Ungläubige durch Gott - oder Gott ist böse.
Die Ahnung, dass es sich exakt so verhalten könne, lese ich aus @studierzimmers Postings heraus. Aber er geht ihr meinem Empfinden nicht nach, sondern belässt es dabei, hier ein bisserl mit anderen Christen über korrekte Bibelstellenauslegungen zu diskutieren. Und diese Art der Selbstberuhigung angesichts eines Skandals, die ärgert mich, die habe ich schon allzu häufig erlebt. @studierzimmer empfindet meinen Beitrag so, als schriebe ich vom hohen Ross herab. Dass er selbst, indem er seine Bekannten und Verwandten als irgendwie defizitär schildert, so, als wüssten die weniger als er, als hätte ein (angeblich doch gerechter) Gott Gründe gehabt, ihnen keinen Glauben zu geben (schenken ist hier ein vollkommen in die Irre führender Begriff, niemand entscheidet sich frei dafür, etwas zu glauben oder nicht zu glauben, sowas ist epistemologischer Unsinn) - dass er selbst dadurch eine Arroganz durchblicken lässt, auf die man als Atheist dann gereizt reagiert - das bemerkt er vermutlich nicht einmal. Mit meiner obigen Fußnote spiegelte ich das, was bei mir ankam. Wenn das Spiegelbild dann als "widerlich" wahrgenommen wird, dann kann ich als Wald, aus dem herausschallt, was hineingerufen wurde, nur mit den Ästen - äh - Schultern zucken.
@jack-black ich finde diese Art des Austauschs nicht für ein Jesus Forum angemessen. Und werde dich ab sofort ignorieren. Ich hatte gehofft dass du dich entschuldigst, nachdem deutlich wurde dass ich mich verletzt fühle. Nun mache ich aus Selbstschutz zu
Und werde dich ab sofort ignorieren.
Würde ich noch mal drüber nachdenken. Über manche Themen kann man mit Jack recht gut reden 😉
Veröffentlicht von: @studierzimmerUnd werde dich ab sofort ignorieren
Tue es einfach, auch ohne "Ankündigung". 🙂
@neubaugoere man darf durchaus auch mitteilen wenn Dinge zu weit gehen und man für sich Grenzen setzt
Natürlich kannst Du ignorieren, wen Du willst. Wer sollte Dir das verbieten? Aber auch, wenn einem ein Beitrag vom Inhalt oder der Form nicht passt, kann man fragen, was der andere zum Ausdruck brigen will und wie er darauf kommt.
Ich kann jack-blacks Ärger verstehen - und damit nicht wieder neue Unverständnisse geboren werden Deinen auch.
Aber damit sollte es gut sein - sage icvh jetzt ohne jeden Anspruch auf ex cathedra oder Handlungsaufforderung, sondern ganz einfach als Meinung.
Jedenfalls sehe ich keinen Grund für eine lebenslange Feindschaft.
Danke für Deine Erklärung. Ich möchte es aber, ähnlich wie bei Lucan gern dabei belassen, um einen weiteren respektvollen Austausch zu ermöglichen. 😉 Ich versteh Dich besser als Du vermutlich denkst, aber die Art und Weise wie... nun ja.
In dem Beitrag erklärte ich ausführlich, anhand eigens erlebter Episoden, warum ich Höllendrohungen für moralisch inakzeptabel halte
Ich hatte nicht den Eindruck, dass Studierzimmer jemand ist, der mit Höllendrohung arbeitet.
Da kann ich mich irren, aber wenn mein Eindruck stimmt, dann ist Studierzimmer zu Recht verärgert, wenn du »weiter machst«, statt dich zu entschuldigen.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass Studierzimmer jemand ist, der mit Höllendrohung arbeitet.
Ich hatte Studierzimmers Beitrag eher als Besorgnis wahr genommen anstatt als Drohung.
Ich hatte Studierzimmers Beitrag eher als Besorgnis wahr genommen anstatt als Drohung.
Das habe ich auch so verstanden. Aber die "Drohung" liegt natürlich trotzdem immer im Raum, und da kann ich es nachvollziehen dass das auch triggern kann... auch und gerade, wenn man nicht gläubig ist.
und da kann ich es nachvollziehen dass das auch triggern kann... auch und gerade, wenn man nicht gläubig ist.
Wie gesagt, grundsätzlich kann ich nachvollziehen, was Jack gemeint hat. Aber diese heftige Reaktion gibt der Eröffnungsbeitrag einfach nicht her.
Jack tritt hier ja sonst sehr souverän und abgeklärt auf, das ist eigentlich nicht seine Art. Ich rede normal nicht über Dritte in ihrer Anwesenheit. Ich hoffe, dass man mir diesen einen Satz durchgehen läßt
Wie gesagt, grundsätzlich kann ich nachvollziehen, was Jack gemeint hat. Aber diese heftige Reaktion gibt der Eröffnungsbeitrag einfach nicht her.
Für dich nicht, für andere schon... vielleicht äussert sich Jack ja nochmal dazu.
Die Drohung mit der Hölle richtet sich ja auch nicht gegen Gläubige (Da dient sie höchstens als Ermahnung, aber Gläubige können sich ja trotzdem sicher fühlen), sondern gegen Ungläubige. Und das kommt halt nochmal ganz anders an.
Da kann eine Besorgnis dann tatsächlich auch als "Drohung" aufgefasst werden, denn die Aussage, dass man in die Hölle kommt, wenn man sich nicht bekehrt, schwingt ja trotz allem mit.
Die Drohung mit der Hölle richtet sich ja auch nicht gegen Gläubige (Da dient sie höchstens als Ermahnung, aber Gläubige können sich ja trotzdem sicher fühlen), sondern gegen Ungläubige. Und das kommt halt nochmal ganz anders an.
Da kann eine Besorgnis dann tatsächlich auch als "Drohung" aufgefasst werden, denn die Aussage, dass man in die Hölle kommt, wenn man sich nicht bekehrt, schwingt ja trotz allem mit.
Und ich weiß immer noch nicht, warum meine Schrift jetzt rot ist...
Ich finde, irgendwie passt die rote Schrift. 😉 Außerdem ist das ganze rechtsbündig - warum auch immer.
Kann es sein, dass Du als Nichtchrist hier jetzt reflexhaft dem Kollegen zur Seite springst? Ich glaube, wenn es sich hier um einen Christen handeln würde, dann wäre Dein Protest bestimmt nicht so laut
Meine Perspektive mag da ähnlich sein... ich habe aber auch umgekehrt schon christliche Sichtweisen gegen Jacks Argumentation verteidigt. Einen Fraktionszwang haben wir hier nicht...
"Die Drohung mit der Hölle richtet sich ja auch nicht gegen Gläubige"
Das kann ich mit meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich hatte mit einer ganzen Reihe gläubiger Menschen zu tun, die vor nichts mehr Angst hatten, als vor der Hölle und glaubten/fürchteten, nicht genug getan zu haben, um nicht da zu landen.
Dass sie im gleichen Atemzug die Liebe Gottes betonten, der sie ja schon gerettet hat, haben sie so gut wie nie als Widerspruch empfunden.
Bei den ungläubigen Menschen gab es solche Ängste so gut wie gar nicht.
Das kann ich mit meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich hatte mit einer ganzen Reihe gläubiger Menschen zu tun, die vor nichts mehr Angst hatten, als vor der Hölle und glaubten/fürchteten, nicht genug getan zu haben, um nicht da zu landen.
Ja, das ist dann die erwähnte Ermahnung... die natürlich auch sehr manipulativ sein kann.
Bei den ungläubigen Menschen gab es solche Ängste so gut wie gar nicht.
Wer nicht an die Hölle glaubt hat auch keine Angst davor, logisch.
Da geht es dann um etwas Anderes, nämlich das Auftreten von gläubigen Menschen gegenüber Ungläubigen, deren Selbstverständnis und deren Sichtweise auf Leute, die ihren Glauben nicht teilen.
Es ist für einen ungläubigen Mann gar nicht so einfach, mit einer gläubigen Frau in dem Wissen zusammen zu leben, dass sie praktisch permanent in Sorge um sein Seelenheil ist, während er selbst das für Unsinn hält. Das belastet einen auch und gerade dann, wenn man die gläubige Frau liebt, weil man ja nicht möchte, dass sie sich ständig Sorgen macht.
Und wenn dann noch Leute kommen, die aussagen, dass der Mann ja noch dem Teufel folgt, dann hört's gleich ganz auf... ja, das bezieht sich nur auf vereinzelte Gläubige, die so etwas behaupten. Aber wenn man das dann mitbekommt, dann denkt man sich doch: "Und mit solchen Leuten verkehrt meine Frau? Was glaubt die denn noch alles für Unsinn?"
Es ist für einen ungläubigen Mann gar nicht so einfach, mit einer gläubigen Frau in dem Wissen zusammen zu leben, dass sie praktisch permanent in Sorge um sein Seelenheil ist, während er selbst das für Unsinn hält. Das belastet einen auch und gerade dann, wenn man die gläubige Frau liebt, weil man ja nicht möchte, dass sie sich ständig Sorgen macht.
Einer der Gründe, warum ich mich nie mit einem ungläubigen Mann zusammen tun würde. Freundschaft ja, aber nicht als Partnerschaft. Wobei da andere Faktoren auch mitzählen.
Aber die "Drohung" liegt natürlich trotzdem immer im Raum
Die Frage ist doch, ob Studierzimmer seinen Angehörigen und Freunden mit der Hölle droht …
Die Frage ist doch, ob Studierzimmer seinen Angehörigen und Freunden mit der Hölle droht …
Nein, die Frage ist, ob die Drohung durch den Glauben im Raum liegt.
Dazu hatte ich hier ja schon was geschrieben... es geht nicht um eine aktive Drohung, dennoch kann es eine Belastung sein, wenn jemand im Umfeld daran glaubt:
"Die Frage ist doch, ob Studierzimmer seinen Angehörigen und Freunden mit der Hölle droht …"
Durchaus nicht. Wie ich schon geschrieben habe - was dann von Lucan aufgegriffen wurde - bedarf es keineswegs einer expliziten Drohung der Hölle. Die Leute kennen auch ohne eine solche, wie im christlichen Glaubensraum die Hölle verstanden wird.
Wenn du Jesus nicht folgst, dann wird dein Ort nach deinem Ableben die Hölle sein. Ob das wirklich biblisch so gedeckt ist oder nicht, spielt jetzt keine Rolle, jedenfalls haben das so oder ähnlich eine große Zahl von Menschen formuliert, die entgegen ihres Glaubens an die Rettungstat Jesu eine Schweineangst hatten, etwas falsch verstanden oder nicht richtig befolgt oder sonstwie einen Fehler gemacht zu haben.
Wenn trotz der proklamierten Rettung, an die sie angeblich felsenfest glauben, derartige Zweifel bestehen, dann halte ich das mit einem liebenden und gnädigen Gott nicht für kompatibel. Ein Gott, der das Herz eines Pharao verstocken kann, sollte doch auch in der Lage und willens sein, das Herz dieser Ängstlichen zu beruhigen.
Ich denke, dagegen richtig sich die Kritik von Lucan, aber ich habe nicht den Eindruck, dass er da wirklich verstanden wurde.
Bitte, bitte: Verschont uns mit Eurem Mitleid bejammert andere, nicht uns! Wenn Ihr Euch für Leute einsetzen wollt, also wirklich helfen und nicht nur Gratis-Sorge üben, dann unterstützt lieber ganz konkret Hilfsbedürftige.
Deswegen ist ja hier was eskaliert. Und ich denke vor allem deswegen, weil du hier so tust, als wäre beten für andere und konkrete Hilfe eine Alternative.
Ich erläutere das am Besten am Beispiel von Georg Müller (bzw. George Mueller, denn er starb als britischer Staatsbürger). Der hat u.a. die Scripture Gift Mission gegründet, bei der man kostenlos Traktate (inzwischen in allem möglichen Sprachen) bestellen kann (natürlich freuen die sich über Spenden 😉 aber wenn man nix spendet ist das auch ok), er hat eine Missionsgesellschaft mitbegründet, von der Missionare aus der Gemeinde, in der er Ältester war, z.B. nach Indien ausgesandt wurden - kurz: Er war einer von denen, die du mit dem zitierten Satz ansprichst.
Vor allem aber ist er als Waisenvater von Bristol bekannt geworden, hat Waisenhäuser aufgebaut, in denen zum Schluss über 20.000 Waisen Zuflucht fanden. Im 20.Jh. wurde die Einrichtung umorganisiert, gemäß neuerer Erkenntnisse, so dass es keine Waisenhäuser mehr gibt - aber Ashley Down kümmert sich bis heute um Kinder, die Hilfe brauchen (Waisen, prekäre Verhältnisse etc.). Selbstvorstellung der Stiftung auf Englisch: https://www.mullers.org .
In Anlehnung an das, was du schriebst: Verschont uns bitte mit Hinweisen, dass das, was engagierte Christen schon immer tun, wünschenswert wäre. Denn das Müller nicht der einzige Fall, sondern nur ein Beispiel für viele ist, sollte auch klar sein.
Ob und wie sich Studierzimmer engagiert, weiß ich natürlich nicht.
"Denn das Müller nicht der einzige Fall, sondern nur ein Beispiel für viele ist, sollte auch klar sein."
Dass es einen Müller gab oder gibt, würde ich auch nicht bestreien. Auch, dass es mehr als einen gibt, nicht. Aber dass es viele sind, kann ich nicht nachvollziehen.
Was jack-black angesprochen hat - soweit ich ihn verstehe - sind nicht christliche Sonderarrangements, sondern der banale christliche Alltag. Und da sind mir - wie offenbar ihm - nur wenige Fälle bekannt, bei denen es über christliche Rede hinausging.
Aber dass es viele sind, kann ich nicht nachvollziehen.
- Mir hat mal ein Atheist von einer Initiative erzählt, in der Augenärzte in Länder der dritten und vierten Welt gehen, um dort zu helfen - so nach dem Motto: Seht, was wir machen, und ihr? ich wies ihn nur darauf hin, dass die Christoffel Blindenmission so was schon seit über 100 Jahren macht.
- Diakonie und ähnliche Angebote sind auch älter als der Arbeiter-Samariter-Bund.
- Das Rote Kreuz wurde vom Gründer des Genfer CVJM und Mitinitiator der Schweizer evangelischen Allianz (Henry Dunant) initiiert. Er engagierte sich so sehr dafür, dass seine Firma bankrott machte …
- Soll ich mehr aufzählen? Vom Kampf gegen Sklaverei und Kinderarmut, … ?
sondern der banale christliche Alltag
Christen gehen mit ihren taten nicht hausieren, jedenfalls die meisten nicht. Habe vor kurzem vom Autor ein Buch über die Anfänge von KALEB geschenkt bekommen - da werden auch nebenbei Beispiele erzählt, wie Leute (i.d.R. Christen) spontan helfen, wenn mal wieder eine werdende Mutter Unterstützung braucht.
Deine Beispiele sind manche, aber auch nicht viele. Das trifft aber auch nicht den Ausgangspunkt der Kritik, der ich mich angeschlossen habe.
Meine Erfahrung:
1. Christen gehen durchaus mit ihren guten Taten hausiéren, wenn sie sich davon etwas versprechen können.
2. Christen gehen auch ohne Claqueure zu suchen durch die Gegend und tun Gutes.
3. Auch Nichtchristen tun 1. und 2.
Die Kritik, der du dich angeschlossen hast, hat aber suggeriert, dass Christen Nr.2 nicht tun, sondern eben nur beten und folgenloses Mitleid haben - oder so ähnlich.
Und das war es ja, wovon sich Studierzimmer verletzt fühlte, nachdem es von seinen Sorgen erzählt hatte.
Veröffentlicht von: @jack-blackStatt also Dir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie es wohl Deinen Angehörigen irgendwann mal nach dem Jüngsten Gericht ergeht, beschäftige Dich lieber damit, wie Bürgerkriegsflüchtlingen im Sudan geholfen werden kann oder Kinderarbeits-Sklaven in Banglahdesh oder Drogenkranken in Hamburgkölnberlindarmstadt. Allein Mitleid und ein bisserl Glaubenszweifelgedöhns wird solchen Leuten freilich wenig helfen; das macht sie nicht satt und hilft ihnen auch nicht bei der Körperhygiene...
Hast du! Eine Entschuldigung statt weiterer Selbstherrlichkeit wäre angemessen gewesen
Veröffentlicht von: @lucan-7Die christliche Vorstellung, das sich ungläubige Menschen mit Händen und Füssen gegen ihre Erlösung wehren, weil sie selber mächtiger sein wollen als das mächtigste Wesen überhaupt, ist jedenfalls reichtlich absurd...
Es ist nicht immer zutreffend, da gebe ich dir recht!
Es ist nicht immer zutreffend, da gebe ich dir recht!
...aber manchmal schon...?
Ich wüsste wirklich nicht, wie das gehen soll...
@lucan-7 oh doch, es gibt selbstbezogene Menschen die von Nächstenliebe und Versöhnung nichts hören wollen. Und jedes Angebot und Hinweise willentlich ignorieren würden. Durchaus denkbar
Sicher "gibt es selbstbezogene Menschen die von Nächstenliebe und Versöhnung nichts hören wollen".
Nur, welchen Erkenntnisgewinn bringt diese Aussage bzw. was folgt daraus?
Ich kann auch sagen, dass es alles gibt, was man sich denken kann und noch mehr darüber hinaus. Aber welchen Sinn hätte so eine Aussage, wenn daraus nichts folgt?
oh doch, es gibt selbstbezogene Menschen die von Nächstenliebe und Versöhnung nichts hören wollen. Und jedes Angebot und Hinweise willentlich ignorieren würden.
Natürlich gibt es ignorante, arrogante und egoistische Personen die höhnisch jedes Angebot auf Erlösung ablehnen.
Aber würden die das auch noch tun, wenn die ganz klar wüssten: Das ist alles echt!
Würden die auch noch so arrogant auftreten, wenn denen klar wäre, dass Jesus wirklich auferstanden ist... und dass er sogar der Schöpfer höchstselbst ist? Und das die ewige Hölle ein realer Ort ist? Und die Bibel tatsächlich Gottes Wort?
Ich denke, dann würde auch dem hochnäsigsten Egoisten doch ein wenig bange werden... und er würde sich dann doch überlegen, ob das wirklich in seinem besten Sinne ist, wie er sich verhält.
Aber genau das wird hier ja unterstellt: Dass Menschen WISSENTLICH Gottes Angebot ablehnen... und das halte ich praktisch für ausgeschlossen.