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Liebe als Endziel

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Evana
 Evana
Themenstarter
Beiträge : 924

Hallo Ihr Lieben,

1. Tim. 1,5: Das Endziel der Weisung (der Lehre der Heiligen Schrift) aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheuchelten Glauben.

An diesem Vers bin ich hängengeblieben. Welch schöner Gedanke, wenn in dieser Welt die Menschen sich gegenseitig lieben könnten. Keine Kriege, keine Gemeinheiten, keine Hungersnöte etc.

Welche Gedanken kommen euch dabei?

Lieben Gruß
Evana

Antwort
332 Antworten
Lamed
 Lamed
Beiträge : 1249

Hallo Evana

Veröffentlicht von: @evana

1. Tim. 1,5: Das Endziel der Weisung (der Lehre der Heiligen Schrift) aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheuchelten Glauben.

Nun, mit solchem Vers lässt sich gut leben, zwängt er den Menschen nicht in ein Glaubensschema, was udn wie zu glauben sei.

Lehit
Lamed

lamed antworten
70 Antworten
Evana
 Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Ich denke eher, dass er motiviert, anderen Gutes zu tun, wie zum Beispiel die vielen, die in den Katastrophengebieten im Rheinland und anderes wo, den Geschädigten helfen.

Und das ist letztendlich der Weg zu einer besseren Welt.

Lehit
Evana

evana antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @evana

Und das ist letztendlich der Weg zu einer besseren Welt.

Da gebe ich dir Recht. Es muss aus und von Menschen her kommen, damit es besser wird. Und eigentlich bräuchte es dazu nicht mal einer Religion. Diese selbst hat es auch nicht zustande gebracht.

lamed antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17032
Veröffentlicht von: @lamed

Und eigentlich bräuchte es dazu nicht mal einer Religion. Diese selbst hat es auch nicht zustande gebracht.

Religon ist das, was über bleibt, wenn der Geist das Haus verlässt (Bono)

tristesse antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @tristesse

Religon ist das, was über bleibt, wenn der Geist das Haus verlässt (Bono)

Religion ist die Ausübung des „Glaubens“.

lamed antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17032

Der eine definiert so, der andere so.

tristesse antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11871

😊

Definiere "Ausübung des Glaubens".

neubaugoere antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Definiere "Ausübung des Glaubens".

Übst du deinen Glauben nicht aus? Oder ist er nur ein fiktive Theorie?

lamed antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11871
Veröffentlicht von: @lamed

Übst du deinen Glauben nicht aus? Oder ist er nur ein fiktive Theorie?

Du könntest mir auch einfach erklären, was du unter "Ausübung des Glaubens" verstehst. Ist es dir möglich oder nicht?

neubaugoere antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Du könntest mir auch einfach erklären, was du unter "Ausübung des Glaubens" verstehst. Ist es dir möglich oder nicht?

Du könntest auch eine Antwort auf meine Gegenfrage stellen.
Aber sicher kann ich wenn ich will.....

lamed antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11871

Kann es sein, dass du mit irgendwas ein Problem hast?
Ich hab eine ganz normale Frage gestellt. Vielleicht war die Form etwas ungewöhnlich, mag sein. Aber wir sollten erst einmal klären, was du mit deiner Wortwahl meinst "Ausübung des Glaubens". Möchtest du nun antworten oder nicht?

neubaugoere antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249

Ich habe auch ein ganz normale Gegenfrage gestellt.

lamed antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11871

okay, ich halte (für mich) fest, du möchtest einfach nicht, sagst es zwar nicht, möchtest aber nicht; warum, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis

Und die Art und Weise, die du gerade auffährst (seit ein paar postings) lässt (mich) nicht darauf schließen, dass dir an Austausch gelegen ist.

Vielen Dank und einen schönen Sonntag noch.

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Na ja, ich hatte einmal den Spruch gelesen:

Eine gute Frage enthält bereits 2/3 der Antwort.

Einfach in einen Dialog hineingrätschen und eine Frage stellen und eine Antwort verlangen geht ja eher in Richtung 0%.

Wobei ich nicht ausschließen will, dass ich auch ähnlich in Dialoge hineingrätsche.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17032

Jedenfalls führt das alles hier nirgendwo hin 🤨

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @tristesse

Jedenfalls führt das alles hier nirgendwo hin 🤨

So sicher?

Du kannst ja weder in meinen noch in den von Neubaugöre oder den in Lamed schauen.

Nachtrag vom 25.07.2021 1539
von

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17032
Veröffentlicht von: @lombard3

So sicher?

Wer's in drei Tagen Schlagabtausch nicht hinbekommt, schafft es auch nicht in den nächsten drei.

Alte Forumsweisheit 😎

Veröffentlicht von: @lombard3

Du kannst ja weder in meinen noch in den von Neubaugöre oder den in Lamed schauen.

von was?

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @tristesse

Alte Forumsweisheit 😎

Ok.

Ich habe mich mit einem Naturgesetz angelegt ... da hast du dann natürlich recht.

Veröffentlicht von: @tristesse

von was?

Deds.

(Kopf)

😊

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17032
Veröffentlicht von: @lombard3

Ich habe mich mit einem Naturgesetz angelegt ... da hast du dann natürlich recht.

Und dann auch noch mit mir! 😌

tristesse antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249

Naja, was du auch immer für dich festhält, so wie es dir passt.

Dir scheint es nicht auf einen Austausch gelegen zu sein, aber anderen den Vorwurf machen, das passt dann.

lamed antworten
Evana
 Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Ja, das sind auch 2 verschiedene "Begriffe": Religion und Glaube

Bei den Religionen versuchen die Menschen von sich aus Gott oder die Götter, Geister etc. gnädig zu stimmen, indem sie Rituale praktizieren, bestimmte Waschungen durchführen etc. Dieser Weg geht von unten nach oben.

Der Glaube weiß, dass er Gott durch eigenes Tun nicht dazu bewegen kann. Meistens begegnet Gott den Menschen und das führt zu einer Lebensveränderung, zu einem Umdenken und zu einer lebendigen "Liebesbeziehung". Dieser Weg von oben nach unten und zieht die Menschen dann nach oben. Er richtet auf. Erbaut, Erhebt.

Und Abraham glaubte Gott. - Gott ist gnädig
Abraham wurde Gottes Freund genannt.

evana antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @evana

das sind auch 2 verschiedene "Begriffe": Religion und Glaube

Nur hält eben jeder religiöse/gläubige Mensch seinen religiösen Glauben für den einzig wahren richtigen.

Veröffentlicht von: @evana

Der Glaube weiß, dass er Gott durch eigenes Tun nicht dazu bewegen kann.

Das würden wohl die meisten Menschen, die an einen Gott glauben, unterschreiben - Juden, Christen, Muslime, Sikhs und Bahai gleichermaßen.

Veröffentlicht von: @evana

Bei den Religionen versuchen die Menschen von sich aus Gott oder die Götter, Geister etc. gnädig zu stimmen, indem sie Rituale praktizieren, bestimmte Waschungen durchführen etc. Dieser Weg geht von unten nach oben.

Die Motivation, sich an bestimmte religiöse Gebote zu halten entspringt der Einsicht, dass der Gott, an den man glaubt, es besser weiß als es ein gewöhnlicher, sterblicher und sündiger Mensch wissen kann - man tut etwas, was einem vielleicht wenig sinnvoll erscheint, weil man glaubt, dass Gott es will und weil man diesem Gott vertraut.
Wer auch nur über ein Minimum an Gottes- und Selbsterkenntnis verfügt, dem ist klar, dass nichts was er tut, Gott beeindrucken kann.

Veröffentlicht von: @evana

Gott den Menschen und das führt zu einer Lebensveränderung, zu einem Umdenken und zu einer lebendigen "Liebesbeziehung". Dieser Weg von oben nach unten und zieht die Menschen dann nach oben. Er richtet auf. Erbaut, Erhebt.

Das bezeugen Gläubige verschiedener Religionen - u.a. auch der Prophet Muhammad, der den Islam begründete.
Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: ich möchte keine Mission gegen das Christentum betreiben und schon gar nicht für den Islam.
Aber was wahr ist, muss auch wahr bleiben: das, was du beschreibst, ist eben nicht exklusiv auf das Christentum und schon gar nicht auf eine bestimmte christliche Glaubensrichtung beschränkt.

suzanne62 antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @evana

Ja, das sind auch 2 verschiedene "Begriffe": Religion und Glaube

naja, Religion gibt vor, was zu glauben sei.

Veröffentlicht von: @evana

Bei den Religionen versuchen die Menschen von sich aus Gott oder die Götter, Geister etc. gnädig zu stimmen, indem sie Rituale praktizieren, bestimmte Waschungen durchführen etc. Dieser Weg geht von unten nach oben.

… und das macht und ist auch der christliche Glaube, mit bestimmten Thesen Gott gnädig zu stimmen (ohne Jesus Tod keine Vergebung).

Veröffentlicht von: @evana

Und Abraham glaubte Gott. - Gott ist gnädig
Abraham wurde Gottes Freund genannt.

Ja, Abraham glaubte, vertraute JHWH und befolgte Gottes Weisungen. Und Gott war schon immer gnädig und benötigt keine Opfer, auch kein „Selbstopfer“, um sich versöhnlich zu stimmen.

lamed antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Glaubensakrobatik

Veröffentlicht von: @lamed

Ja, Abraham glaubte, vertraute JHWH und befolgte Gottes Weisungen. Und Gott war schon immer gnädig und benötigt keine Opfer, auch kein „Selbstopfer“, um sich versöhnlich zu stimmen.

Na ja, auch von Abraham wurde Glaubensakrobatik verlangt, nämlich zu zeigen, ob er bereit wäre / so viel Glauben hat, seinen Sohn zu opfern.

lombard3 antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @lombard3

Na ja, auch von Abraham wurde Glaubensakrobatik verlangt, nämlich zu zeigen, ob er bereit wäre / so viel Glauben hat, seinen Sohn zu opfern.

Das war Gehorsam gegenüber Gott. Sicher, menschlich betrachtet fast eine barbarische Forderung..

lamed antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2093
Veröffentlicht von: @lamed

menschlich betrachtet

Welche andere Betrachtungsart steht Menschen denn zur Verfügung?

jack-black antworten
Lamed
 Lamed
(@lamed)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1249
Veröffentlicht von: @jack-black

Welche andere Betrachtungsart steht Menschen denn zur Verfügung?

Tja gute Frage.
Aber mir wurde da letzthin vorgeworfen, dass ich ein „normaler“ Mensch sei, und Dinge nicht „geistlich“ sehen würde, also nicht mit übernatürlichen Massstäben die Bibel betrachte.

lamed antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2093
Veröffentlicht von: @lamed

Aber mir wurde da letzthin vorgeworfen

Nicht von mir.
Weswegen ich auch meine, dass die Abraham-soll-seinen-Sohn-opfern-Geschichte eine zutiefst barbarische und inhumane Botschaft transportiert. Sie feiert das, was man später Kadavergehorsam nannte. Ich verlinke den Begriff mal, weil sich der Abschnitt über seine Entstehung wirklich interessant liest...

jack-black antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @lamed

Das war Gehorsam gegenüber Gott. Sicher, menschlich betrachtet fast eine barbarische Forderung..

Vermutlich auch.

Allerdings kämen dann Glaube + Gehorsam zusammen.

Diese Zutaten finden sich ja auch bei islamistischen Selbstmordattentätern.

lombard3 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2093
Veröffentlicht von: @lombard3

Allerdings kämen dann Glaube + Gehorsam zusammen.

Das eine bedingt doch das andere. Wenn ich XYZ glaube, dann verhalte ich mich XYZ gegenüber irgendwie. Wenn ich glaube, dass Gott XYZ von mir verlangt/erwartet/wünscht, dann verhalte ich mich entsprechend.

Veröffentlicht von: @lombard3

Diese Zutaten finden sich ja auch bei islamistischen Selbstmordattentätern.

Selbstverständlich. Ebenso, wie man es bei Gläubigen findet, die ihrem Glauben entsprechend (d.h. in der Annahme, damit dem Willen ihres Gottes zu entsprechen) sich für Alte, Kranke, Obdachlose oder Kinder einsetzen.

jack-black antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Autoritätsargumente / Liebe ohne Missionsabsichten

Veröffentlicht von: @jack-black

Das eine bedingt doch das andere. Wenn ich XYZ glaube, dann verhalte ich mich XYZ gegenüber irgendwie. Wenn ich glaube, dass Gott XYZ von mir verlangt/erwartet/wünscht, dann verhalte ich mich entsprechend.

Ja, sicherlich.

Aber bei ein Befehl vom Oberfeldwebel lässt sich wenigstens prinzpiell aufzeichnen und kann von anderen gehört werden.

Hier - im religiösen Bereich - ist man ja nicht nur gehorsam, sondern ist gehorsam gegenüber einer Instanz, deren Befehle letztlich - schon im Prinzip - nicht überprüft werden können.

Deshalb gibt es allerlei Behelfskonstrukte:

Z.B. "Gott / der Heilige Geist spricht immer in Übereinstimmung mit seinem Wort."

etc.

diese sind dann aber genauso willkürlich.

Am Ende steht ein Mensch (oder eine Gruppe von Menschen), die behaupten, zu wissen was Gott wolle und Gehorsam einfordert.

Denn wer würde es auch wagen einem Gott nicht gehorsam zu sein...

Veröffentlicht von: @jack-black

Ebenso, wie man es bei Gläubigen findet, die ihrem Glauben entsprechend (d.h. in der Annahme, damit dem Willen ihres Gottes zu entsprechen) sich für Alte, Kranke, Obdachlose oder Kinder einsetzen

Womit wir beim Thema Liebe wären (dem Thema des Threads).

Mir ist nicht ganz klar, ob diese Menschen - auch wenn sie Gutes tun - nicht eben gleichzeitig auch dem Missionsbefehl (so sie denn Christen sind) gehorsam sind: "Machet zu Jüngern alle Völker."

Die Liebe, die der einzelne ausübt, mag dann selbstlos und aufopfern sein und Gutes im Sinn haben, aber gleichzeitig ist sie gefärbt (oder zumindest in Gefahr) durch Zielgerichtetheit, nämlich Menschen (gerade Schwache), zu missionieren.

Der Mensch ist dann selbstlos aber im Dienst einer zweckorientierten Religion.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Der Mensch ist dann selbstlos aber im Dienst einer zweckorientierten Religion.

und welchen "Zweck" verfolgt dann (Deiner Meinung nach) solch eine "Religion" ?

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

und welchen "Zweck" verfolgt dann (Deiner Meinung nach) solch eine "Religion" ?

Es kann ganz harmlos sein - bspw. mehr Mitglieder zu bekommen.

Anders ausgedrückt: Religionen, die nicht in irgendeiner Form "wollen", dass neue Mitglieder hinzukommen würde aussterben.

Bei der christlichen Religion ist natürlich die Motivation auch sehr groß:
a) einerseits der Missionsbefehl
b) anderseits die Lehre, dass man ohne Bekehrung auf ewig verloren geht. Für jeden mitfühlenden Mensch gibt das eine Motivation, seine Mitmenschen davor bewahren zu wollen.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Bei der christlichen Religion ist natürlich die Motivation auch sehr groß:
a) einerseits der Missionsbefehl
b) anderseits die Lehre, dass man ohne Bekehrung auf ewig verloren geht. Für jeden mitfühlenden Mensch gibt das eine Motivation, seine Mitmenschen davor bewahren zu wollen.

Beides macht als "Endziel" keinerlei Sinn (weshalb ich Gedanken in diese Richtung auch nicht verfolge)

Der KERN der "Jesuanischen Religion" (wenn Du sie so nennen wolltest) ist die "Liebe" (=>zum "Nächsten" /=> zu "Gott")
Ohne diesen "Kern" bleibt nur die "hohle Schale" - kein Leben drin !)

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

Beides macht als "Endziel" keinerlei Sinn

Von Sinn machen sprach ich auch nicht.

Aber wenn wir den Punkt aufgreifen:

Macht es nicht eben (aus christlicher Sicht) doch "Sinn" und ist ein Akt der Nächstenliebe, eben andere auf das Errettungsangebot und ihren momentan Status verloren zu sein, aufmerksam zu machen?

Und: Wird der Sinn nicht bereits dadurch gegeben (für einen Christen), da der Missionsbefehl im Neuen Testament gegeben wird?

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Macht es nicht eben (aus christlicher Sicht) doch "Sinn" und ist ein Akt der Nächstenliebe, eben andere auf das Errettungsangebot und ihren momentan Status verloren zu sein, aufmerksam zu machen?

Meiner Meinung nach NEIN.
Es ist eine Sache, jemanden der sich verloren sieht, auf die "Rettung durch Jesus" hinzuweisen (hinzuführen) => Nächstenliebe.
Es ist aber eine andere Sache zu behaupten: "Du bist für immer verloren,wenn Du nicht..."(-was auch immer) => Übergriff

Veröffentlicht von: @lombard3

Und: Wird der Sinn nicht bereits dadurch gegeben (für einen Christen), da der Missionsbefehl im Neuen Testament gegeben wird?

"Machet zu Jüngern" hat eher mit vorleben, weniger mit Indoktrination zu tun...

Es bringt nichts, wenn man einen liebenden Gott auf Spielregeln begrenzt; -> umsoweniger, wenn man "diesen" dann nicht mal mehr mitspielen lässt !

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Hallo,

danke für deine Antwort.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Es ist eine Sache, jemanden der sich verloren sieht, auf die "Rettung durch Jesus" hinzuweisen (hinzuführen) => Nächstenliebe.

Wobei sich jemand ja erst verloren sehen kann, wenn man ihm dies mitteilt.

Der Glaube kommt aus der Predigt (lt. Paulus).

Veröffentlicht von: @poimen-a

-> umsoweniger, wenn man "diesen" dann nicht mal mehr mitspielen lässt !

Das verstehe ich nicht.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Hallo,

Auch hallo,

Veröffentlicht von: @lombard3

Wobei sich jemand ja erst verloren sehen kann, wenn man ihm dies mitteilt.

Nein. Das Gefühl (die Erkenntnis) der "Verlorenheit" stellt sich auch ohne "Verkündigung" ein...

Veröffentlicht von: @lombard3

Der Glaube kommt aus der Predigt (lt. Paulus).

Das ist wiederum "richtig"...

Veröffentlicht von: @lombard3

Das verstehe ich nicht.

DER "zentrale Aspekt / Faktor" des christlichen Glaubens ist CHRISTUS (und darüber abgeleitet "Gott")
Ohne diese Beziehungsfigur bleibt die "Religion" beziehungslos (und damit "hohl"!... - =Spielregeln ohne Spielführer)

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

Nein. Das Gefühl (die Erkenntnis) der "Verlorenheit" stellt sich auch ohne "Verkündigung" ein...

Das ist mir nicht bekannt, aber ich vermute, dass Christen das so sehen.

Es ist ja eher so, dass Missionare Angehörige anderer Völker zwangen, Christen zu werden.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Ohne diese Beziehungsfigur bleibt die "Religion" beziehungslos (und damit "hohl"!... - =Spielregeln ohne Spielführer)

Ok, jetzt habe ich es verstanden.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Das ist mir nicht bekannt, aber ich vermute, dass Christen das so sehen.

Das Gefühl beziehungslos durchs All zu schweben ist nix speziell auf christlichem "Dung" gewachsenes...(manche nennen es einfach "Sehnsucht")

Veröffentlicht von: @lombard3

Es ist ja eher so, dass Missionare Angehörige anderer Völker zwangen, Christen zu werden.

Wenn Du (wovon ich ausgehe) meine Antwort (aufmerksam) gelesen hast, wirst Du (meine) Ansicht teilen, dass solches Verhalten als ÜBERGRIFFIG zu "verurteilen" ist... 😉

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

Das Gefühl beziehungslos durchs All zu schweben ist nix speziell auf christlichem "Dung" gewachsenes...(manche nennen es einfach "Sehnsucht")

Ok, aber ich bezog mich auf das Verlorensein im Sinne der Bibel "in Sünden sterben", "kein ewiges Leben haben", etc.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Wenn Du (wovon ich ausgehe) meine Antwort (aufmerksam) gelesen hast, wirst Du (meine) Ansicht teilen, dass solches Verhalten als ÜBERGRIFFIG zu "verurteilen" ist... 😉

Ja, allerdings wollte ich damit nur ausdrücken, dass diese Menschen ja eben sich offenbar nicht als verloren ansahen.

Natürlich weiß man im Nachhinein nicht mehr, warum sie keine Christen werden wollten.

Denkst du, dass sich die Indianer, die Mayas oder Aboriginees als verloren ansahen / ansehen?

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Denkst du, dass sich die Indianer, die Mayas oder Aboriginees als verloren ansahen / ansehen?

Ich denke auch nicht, dass Moslems sich als "verloren" ansehen...
Vor Allem aber halte ich Gott für "fähig" genug, jedem in seiner "Lebenssituation" zu begegnen...
Das bedeutet aber nicht (gleichzeitig), dass jeder auch Gott "begegnen" möchte.
Aber ER ist der "Spielführer" und entwickelt die "Spielregeln"...

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

Ich denke auch nicht, dass Moslems sich als "verloren" ansehen...

Ja, ich auch nicht.

Deswegen macht der Missionsbefehl ja "Sinn", wil man, dass das Christentum wächst.

Und wenn man die Ausübung von Liebe auch dahingehend versteht, das man andere vor der Verdammnis bewahren will, erzählt man es auch weiter.

Ich frage mich nur, wieviel Prozent der Christen einfach das Gefühl haben, "Mensch ich sollte von meinem Glauben / von Jesus erzählen."

Gerade, weil es ja auch gepredigt wird, das Evangelium (=frohe Botschaft) weiter zu erzählen.

Außerdem werden hier ja auch Veranstaltungen (ProChrist) oder Gemeinden finanzieren Missionare, die in andere Länder gehen.

Ich wollte eben nur den Punkt aufbringen, dass es sich im Einzelfall (und vermutlich nicht selten) vermischt - nämlich dass man das Ausüben von Liebe damit verbindet, den anderen "erretten" zu wollen.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Ich wollte eben nur den Punkt aufbringen, dass es sich im Einzelfall (und vermutlich nicht selten) vermischt - nämlich dass man das Ausüben von Liebe damit verbindet, den anderen "erretten" zu wollen.

"Erretten" tut Gott (souverän) - wir sind nur "Zeugen"...

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a
Veröffentlicht von: @poimen-a

Ich wollte eben nur den Punkt aufbringen, dass es sich im Einzelfall (und vermutlich nicht selten) vermischt - nämlich dass man das Ausüben von Liebe damit verbindet, den anderen "erretten" zu wollen.

"Erretten" tut Gott (souverän) - wir sind nur "Zeugen"...

Letztlich lt. Bibel schon.

Sorry, wenn ich mich ggf. ungeschickt ausgedrückt habe. Ich meinte einfach, den Missionsbefehl ausführen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Missionsbefehl

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Sorry, wenn ich mich ggf. ungeschickt ausgedrückt habe. Ich meinte einfach, den Missionsbefehl ausführen.


Wie machte denn Jesus "Jünger" ?

Drohte ER Petrus mit der "ewigen Verdammnis" ?
Gab ER den "Donnerbrüdern" (Johannes und Jakobus) die "Erlaubnis" (wenn nicht den Befehl) "Feuer vom Himmel fallen zu lassen ?

Deine "Theologie" ist mir zu "schwarz" (auch wenn weit verbreitet) >doppelter Ausgang<...

Gott IST die LIEBE -und verhält sich auch so...empfindet auch so... und (re) agiert entsprechend...

hg poimen

Nachtrag vom 29.07.2021 1837
Mein Beitrag ist nicht bös gemeint, auch wenn man ihn so lesen kann - zu schnell formuliert - sorry

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

Deine "Theologie" ist mir zu "schwarz" (auch wenn weit verbreitet) >doppelter Ausgang<...

Hallo,

wie hast du meine Theologie verstanden? Vielleicht handelt es sich um ein Missverständnis?

Was meinst du mit "doppelter Ausgang"?

Veröffentlicht von: @poimen-a

Mein Beitrag ist nicht bös gemeint, auch wenn man ihn so lesen kann - zu schnell formuliert - sorry

Kein Problem!

Nachtrag vom 29.07.2021 1942
PS: Eigentlich geht es mir nicht um Theologie, sondern eben nur, dass mein Eindruck ist, dass es bei manchen Christen eben so ist - mindestens aber passieren kann - dass sie eben das Ausübung von Liebe mit Missionsabsichten verbinden. (Was aus ihrem Verständnis von der Bibel her aber auch gerechtfertigt ist und mir genauso gehen würde).

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

wie hast du meine Theologie verstanden? Vielleicht handelt es sich um ein Missverständnis?

"Wer sich nicht bekehrt landet in der Hölle" (Kurzform - das nennt man auch "doppelter Ausgang")
Jesus ging es aber um etwas völlig anderes: Rettung / Befreiung von Menschen aus ihrer "Misere", WEIL Gott freundlich ist !

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

"Wer sich nicht bekehrt landet in der Hölle" (Kurzform - das nennt man auch "doppelter Ausgang")
Jesus ging es aber um etwas völlig anderes: Rettung / Befreiung von Menschen aus ihrer "Misere", WEIL Gott freundlich ist !

Ich meine, ganz unabhängig davon ob Gott freundlich ist oder nicht, verstehe ich, wenn Christen dies predigen, dass man umkehren muss.

Zumindest wird ja die Gefahr der Hölle sowohl von Christen als auch der Bibel beschrieben und dass es darauf ankommt, an das Evangelium zu glauben, sonst ist man verloren.

Der Grundzustand, so wie ich die Bibel verstehe, ist, verloren zu sein.
Man muss sich Gott zuwenden, an seinen Sohn glauben, sonst ist man / bleibt man verloren.

Bsp:
https://www.erf.de/lesen/themen/leben/10-luegen-die-wir-gerne-glauben/6866-542-5716

Joh 8,24
24So habe ich euch gesagt, daß ihr sterben werdet in euren Sünden; denn so ihr nicht glaubt, daß ich es sei, so werdet ihr sterben in euren Sünden.

Joh 3,17-18
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Zumindest wird ja die Gefahr der Hölle sowohl von Christen als auch der Bibel beschrieben und dass es darauf ankommt, an das Evangelium zu glauben, sonst ist man verloren.

Da möchte ich doch ein wenig differenzieren:
In der Hölle landen die "Verdammten"/Verurteilten - nicht die "Verlorenen" !

Veröffentlicht von: @lombard3

Der Grundzustand, so wie ich die Bibel verstehe, ist, verloren zu sein.
Man muss sich Gott zuwenden, an seinen Sohn glauben, sonst ist man / bleibt man verloren.

Dem stimme ich (eingeschränkt) zu:
Man kann/darf sich Gott zuwenden, indem man seinem Sohn glaubt, dass ER die "Rettung" bewirkt hat...
Ich halte nichts davon diese feinen Unterschiede zu übergehen. Im Evangelium ist Gott der Aktive - der Mensch reagiert nur...

Phil.2,6ff: ..." Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters."...

Das "Zentralatom" ist Christus - nicht menschliche Befindlichkeiten...

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
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Veröffentlicht von: @poimen-a

Da möchte ich doch ein wenig differenzieren:
In der Hölle landen die "Verdammten"/Verurteilten - nicht die "Verlorenen" !

Ok.

Und verhindert diese Differenzierung, dass man Missionsabsichten und Nächstenliebe vermischt?

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
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Veröffentlicht von: @lombard3

Und verhindert diese Differenzierung, dass man Missionsabsichten und Nächstenliebe vermischt?

Ich hoffe doch... 😉

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Ok.

Dann tut es mir leid, wenn ich es nicht verstehe aus welchem Grund.

(Ich vermute, weil man sich dadurch keine "Sorgen" um die anderen machen muss. Aber die Vermutung ann falsch sein).

Viele Grüße
Lombard

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

(Ich vermute, weil man sich dadurch keine "Sorgen" um die anderen machen muss. Aber die Vermutung ann falsch sein).

Ja ich denke, da liegst Du nicht ganz falsch...
GOTT sorgt sich - und DAS finde ich tröstlich !
Menschen versagen meist - und DAS wird bei GOTTES "Fürsorge" egalisiert...

Die Betonung des Vertrauens (= Glaubens) MUSS auf GOTT gründen - anderenfalls erstarrt sie in "Gesetzlichkeit" oder wird "hohle Religion" (mit all ihrer "Überforderung")

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Veröffentlicht von: @poimen-a

Ja ich denke, da liegst Du nicht ganz falsch...
GOTT sorgt sich - und DAS finde ich tröstlich !
Menschen versagen meist - und DAS wird bei GOTTES "Fürsorge" egalisiert...

Ja, das mag sein.

Allerdings ist laut Bibel trotz Gottes Sorge, der Weg in die Verdammnis breit und der Weg zum Leben schmal (nur Wenige).

Von daher kann ich Missionsabsichten von Christen verstehen.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
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By the way
Ich hab zwar nichts Intelligentes beizutragen, finde aber Euren Dialog sehr interessant 😊

tristesse antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Allerdings ist laut Bibel trotz Gottes Sorge, der Weg in die Verdammnis breit und der Weg zum Leben schmal (nur Wenige).

Der breite Weg führt ins "Verderben"! Luther ist der einzige der hier mit "Verdammnis" übersetzt.
(Du erinnerst Dich an den Unterschied "verloren" - "verdammt"?!)

Veröffentlicht von: @lombard3

Von daher kann ich Missionsabsichten von Christen verstehen.

Und ? Hälst Du diese für "schädlich" ?

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Veröffentlicht von: @poimen-a

Der breite Weg führt ins "Verderben"! Luther ist der einzige der hier mit "Verdammnis" übersetzt.
(Du erinnerst Dich an den Unterschied "verloren" - "verdammt"?!)

Selbst wenn ich es so differenziert betrachten würde, denke ich, dass viele Christen das selbst gar nicht so machen.

Matthaeus 7:14
Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Und ? Hälst Du diese für "schädlich" ?

Das ist ein anderes Thema, dass man gerne woanders diskutieren kann.

Aber es ist doch bestimmt so, dass es sehr wohl vorkommen kann, dass ein Christ das Ausüben von "Liebe" auch damit verbunden, den anderen zu missionieren bzw. die frohe Botschaft in irgendeinerweise zu vermitteln?

Richtig?

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Selbst wenn ich es so differenziert betrachten würde, denke ich, dass viele Christen das selbst gar nicht so machen

Das sollte uns doch nicht daran hindern auf die "Feinheiten" zu achten. Und was "viele" tun ist ja kein "Qualitätsmerkmal"...

Veröffentlicht von: @lombard3

Aber es ist doch bestimmt so, dass es sehr wohl vorkommen kann, dass ein Christ das Ausüben von "Liebe" auch damit verbunden, den anderen zu missionieren bzw. die frohe Botschaft in irgendeinerweise zu vermitteln?

Naja. Wenn es eine "frohe Botschaft" ist, hätte wohl kaum jemand etwas dagegen einzuwenden...
Schlimm wird es erst, wenn daraus eine "Drohbotschaft" wird (deshalb lege ich wert auf "Differenzierung"/Feinheiten ! )
ABER:

Veröffentlicht von: @lombard3

Das ist ein anderes Thema, dass man gerne woanders diskutieren kann.

in diesem Sinne (auf bald)

hg poimen 😉

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
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Bzgl. des Punktes, dass es Christen gibt, die es als Liebestat verstehen, eben auch zu missionieren, würdest also dem zustimmen?

Oder zumindest das es nicht unwahrscheinlich ist, dass man als Christ Liebe und Missionsabsichten vermischt (natürlich je nach Gemeinderichtung), weil man eben will, dass der andere auch gerettet ist?

(Das war eigentlich ein einziger Punkt)

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688

Du scheinst Mission mit Indoktrination gleichzusetzten.
Solche lehne ich ab!
Aber wenn Du fragst 'ob es gestreifte Meerschweinchen gibt' (=>

Veröffentlicht von: @lombard3

Bzgl. des Punktes, dass es Christen gibt, die es als Liebestat verstehen, eben auch zu missionieren, würdest also dem zustimmen?

<)
WIE sollte ich sowas "verneinen" ? (Gottes Tiergarten ist groß...)

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

WIE sollte ich sowas "verneinen" ? (Gottes Tiergarten ist groß...)

Danke für die Antwort.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Du scheinst Mission mit Indoktrination gleichzusetzten.
Solche lehne ich ab!

Nein, wo habe ich das geschrieben?

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Nein, wo habe ich das geschrieben?

Dann erläutere doch bitte (falls Du möchtest), was "Mission" für Dich bedeutet. Was würdest Du begrüssen und was lehnst Du ab ?

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Veröffentlicht von: @poimen-a

Dann erläutere doch bitte (falls Du möchtest), was "Mission" für Dich bedeutet. Was würdest Du begrüssen und was lehnst Du ab ?

Also eigentlich, wäre es mir Recht, mir würde gezeigt, wo ich das mit der Indoktrination so sehen würde, aber ok.

Mission gibt es nach meinem Verständnis (und so wie ich es erlebt habe) in unterschiedlichen Varianten.

- Freundschaftsevangelisation
https://www.steps-leaders.de/beitrag/freundschaftsevangelisation
https://www.christen.info/freundschaftsevangelisation/
(betrachtet Freundschaftsecangelisation kritisch)

- Mission und Diakonie
https://www.mi-di.de/

- https://de.wikipedia.org/wiki/Innere_Mission

- https://www.stadtmissionen.de/

- https://www.helpinternational.de/
"Und deshalb verkünden wir das Evangelium allen Nationen und demonstrieren es praktisch durch Barmherzigkeitsdienste. Unsere Zielgruppe sind Menschen in Not, verstrickt in Armut und Verwahrlosung, in Gewalt und Gebundenheiten. Hilfesuchende - Erwachsene wie Kinder - finden bei uns ein Zuhause und erleben die Vaterliebe Gottes, Jüngerschaft und Förderung ihrer Gaben."

- https://www.fcjg.de/
"Es zieht uns auf die Straßen und bis an die Enden der Erde, um die Gute Nachricht von Jesus überall zu verkündigen – in Wort und Tat. Wir machen Gottes Liebe sichtbar durch Barmherzigkeitsdienste im In- und Ausland und dienen Menschen in Not oder verhaftet in Gebundenheiten."

- https://www.caritas.de/diecaritas/uebersicht
(scheint allerdings nicht missionarisch aktiv zu sein - könnte mich irren)

- https://de.wikipedia.org/wiki/ProChrist
Scheint allerdings nicht mit Liebes. / Barmherzigkeitdiensten in Verbindung zu stehen.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Also eigentlich, wäre es mir Recht, mir würde gezeigt, wo ich das mit der Indoktrination so sehen würde, aber ok.

Mir schien es nur so, als würdest Du Mission negativ konnotieren, was ich auch verstehen könnte...Denn Deine 'links' haben ja fast alle einen "Hintergedanken" (= letztendlich sollte sich der zu missionierende meinem Weltbild "anschliessen"=> das gibt einen unguten "Beigeschmack")
Das aber widerspricht dem Wesen der Liebe nach 1.Kor.13: 5..." sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,"

Am ehesten gelebte 'Mission' sehe ich bei der "caritas", die den "dienenden Aspekt" im Vordergrund hat und (wie Du selbst kommentierst) nicht vordergründig missioniert...(übrigens auch nicht "hintergründig" - sie sieht sich 'in der Pflicht' - sehr sympatisch!)

Veröffentlicht von: @lombard3

Mission gibt es nach meinem Verständnis (und so wie ich es erlebt habe) in unterschiedlichen Varianten.

Ja. Nur sagt das garnichts darüber aus , wie DU zu der Sache stehst...
'Googeln' könnte ich zur Not auch selber... 😉

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Die Schwäche des anderen

Veröffentlicht von: @poimen-a

Mir schien es nur so, als würdest Du Mission negativ konnotieren,

Natürlich.

Ich finde, wer Barmherzigkeitsdienste ausübt, sollte dies dies nicht vermischen mit missionarischen Hintergedanken.

Warum?

Weil man sich die (momentane) Schwäche des anderen zu Nutze macht, damit diese(r) zu dem Glauben übertritt, den man selbst für wahr hält.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Am ehesten gelebte 'Mission' sehe ich bei der "caritas", die den "dienenden Aspekt" im Vordergrund hat und (wie Du selbst kommentierst) nicht vordergründig missioniert...(übrigens auch nicht "hintergründig" - sie sieht sich 'in der Pflicht' - sehr sympatisch!)

Exakt!

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lombard3

Ich finde, wer Barmherzigkeitsdienste ausübt, sollte dies dies nicht vermischen mit missionarischen Hintergedanken.

So sehe ich das auch !
Wenn christliche Nächstenliebe ausgeübt werden sollte, dann unter dem Motto von Matth. 25: 40..." Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan"...

Veröffentlicht von: @lombard3
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Am ehesten gelebte 'Mission' sehe ich bei der "caritas", die den "dienenden Aspekt" im Vordergrund hat und (wie Du selbst kommentierst) nicht vordergründig missioniert...(übrigens auch nicht "hintergründig" - sie sieht sich 'in der Pflicht' - sehr sympatisch!)

Veröffentlicht von: @lombard3

Exakt!

Dann sind wir uns ja einig...

hg poimen

poimen-a antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2093
Veröffentlicht von: @lombard3

Hier - im religiösen Bereich - ist man ja nicht nur gehorsam, sondern ist gehorsam gegenüber einer Instanz, deren Befehle letztlich - schon im Prinzip - nicht überprüft werden können.

Du lenkst vom Kern der Angelegenheit ab, indem Du noch einen "Zwischenfaktor" reinschiebst, nämlich den Gehorsam.

Wir verhalten uns (auch Du, auch ich!) immer gemäß dem, was wir glauben. Wenn ich glaube, dass mein Oberfeldwebel einen Gefehl erteilt hat und ich eine Soldat bin, zu dessen Berufsbild das Einhalten der Befehlskette gehört, dann führe ich diesen Befehl aus. Auch, wenn ich diesen Befehl nicht "überprüfen" kann, weil er mir womöglich durch jemanden, der in der Befehlskette zwischen mir und dem Oberfeldwebel steht, übermittelt wurde. Oder weil er mir per Funk erteilt wurde oder schriftlich oder sonstwie. Es könnte auch sein, dass sich jemand anderer als Oberfeldwebel ausgibt (auf diesem Szenario beruht der berühmte "Hauptmann von Köpenick").

Es geht allein darum, ob Du glaubst, dass
1. dieser Befehl vom Oberfeldwebel kam und
2. Es geboten sei, diesem Befehl zu gehorchen.

Epistemologisch ist das vergleichbar mit Deinem Verhalten, wenn Du eine Sirene hörst und auf Deinem Handy (Du hast vorgesorgt und die entsprechende App installiert) eine aktuelle Flutwarnung für den Bereich, in welchem Du Dich aufhältst, erscheint. Dann wirst Du gemäß Deinem Glauben, dass es richtig und sinnvoll sei, diesen Ort zu verlassen, handeln.

Veröffentlicht von: @lombard3

Womit wir beim Thema Liebe wären (dem Thema des Threads).

Veröffentlicht von: @lombard3

Mir ist nicht ganz klar, ob diese Menschen - auch wenn sie Gutes tun - nicht eben gleichzeitig auch dem Missionsbefehl (so sie denn Christen sind) gehorsam sind: "Machet zu Jüngern alle Völker."

Veröffentlicht von: @lombard3

Die Liebe, die der einzelne ausübt, mag dann selbstlos und aufopfern sein und Gutes im Sinn haben, aber gleichzeitig ist sie gefärbt (oder zumindest in Gefahr) durch Zielgerichtetheit, nämlich Menschen (gerade Schwache), zu missionieren.

Ja. Und? Dass Missionieren moralisch negativ zu werten sei, mußt Du schon als Prämisse in Deine Ausführungen einbinden - sonst sehe ich da überhaupt keinen Widerspruch zum "selbstlos und aufopernd sein und Gutes im Sinn haben". Ein Christ, der glaubt, dass Gott (der die Liebe und das Gute an sich ist) wolle, dass er (der Christ) Menschen in Not helfe und dabei missioniere - der wird sich entsprechend verhalten. So, wie ein Christ, der glaubt, dass Gott von ihm verlange, einen Abtreibungsarzt zu erschießen (um auf diesem Wege vielen "unschuldigen Babies" das Leben zu ermöglichen), wird sich ebenfalls entsprechend verhalten.

Veröffentlicht von: @lombard3

Der Mensch ist dann selbstlos aber im Dienst einer zweckorientierten Religion.

Kapier ich nicht: wie sähe denn für Dich eine nicht zweckorientierte Religion aus?

Das Problem der Religionen ist nicht ihre Moral - sondern ihre Epistemologie, d.h. das, was in dem Prozeß passiert, der zum jeweiligen Glaubenszustand führt.

Wenn man XYZ glaubt, dann verhält man sich entsprechend. Und zwar notwendigerweise und immer, ganz unabhängig, welcher Weltanschauung man angehörig sich fühlt, bzw. sogar dann, wenn man weltanschaulich nicht gebunden ist. Man kann nicht anders!

jack-black antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Lieb gemeint muss nicht gut gemacht heißen

Veröffentlicht von: @jack-black

Du lenkst vom Kern der Angelegenheit ab, indem Du noch einen "Zwischenfaktor" reinschiebst, nämlich den Gehorsam.

Der Begriff kam nicht von mir, sondern von Lamed.

Veröffentlicht von: @jack-black

Es geht allein darum, ob Du glaubst, dass
1. dieser Befehl vom Oberfeldwebel kam und
2. Es geboten sei, diesem Befehl zu gehorchen.

Ja, deshalb wählte ich ursprünglicch auch die Überschrift "Glaubensakrobatik".

Veröffentlicht von: @jack-black

Ein Christ, der glaubt, dass Gott (der die Liebe und das Gute an sich ist) wolle, dass er (der Christ) Menschen in Not helfe und dabei missioniere - der wird sich entsprechend verhalten. So, wie ein Christ, der glaubt, dass Gott von ihm verlange, einen Abtreibungsarzt zu erschießen (um auf diesem Wege vielen "unschuldigen Babies" das Leben zu ermöglichen), wird sich ebenfalls entsprechend verhalten.

Genau.

Veröffentlicht von: @jack-black

Kapier ich nicht: wie sähe denn für Dich eine nicht zweckorientierte Religion aus?

Gibt es vermutlich nicht und war auch nicht meine Absicht, diese Unterscheidung zu treffen, sondern eher darauf hinzuweisen, dass Religionen zweckorientiert sind - was Anhängern in der Innensicht vielleicht gar nicht so vorkommt.

Veröffentlicht von: @jack-black

Das Problem der Religionen ist nicht ihre Moral - sondern ihre Epistemologie, d.h. das, was in dem Prozeß passiert, der zum jeweiligen Glaubenszustand führt.

Genau. Das wollte ich auch damit sagen.

Veröffentlicht von: @jack-black

Wenn man XYZ glaubt, dann verhält man sich entsprechend. Und zwar notwendigerweise und immer, ganz unabhängig, welcher Weltanschauung man angehörig sich fühlt, bzw. sogar dann, wenn man weltanschaulich nicht gebunden ist. Man kann nicht anders!

Richtig.

Was ich sagen wollte ist eben, dass eben jemand aufgrund von "offenbarten" und nicht hinterfragbare, nicht überprüfbaren Glaubenssätzen im Sinne der Liebe handeln will eben aufgrund dieser Glaubenssätze in Schwierigkeiten geraten kann.

Dies kann natürlich jedem anderen auch passieren.

Aber der Gläubige ist halt Dingen konfrontiert wie "Homosexualität ist nicht gut", "das oder das ist Sünde" etc.

Dadurch werden - aus meiner Sicht - Gläubige anfällig dafür, befangen zu sein, was sich auch auf deren "Liebesfähigkeit" auswirken kann.

(Liebesfähigkeit) nach meinem Verständnis.

Ein anderes Beispiel: In einer Familie ist nur 1 Person gläubig.

Für diese 1 Person sind die anderen Familienmitglieder verloren.

Die Bindung zu einer Gemeinde / anderen Gläubigen wird evtl. für diese Person wichtiger als zu ihrer Familie.

Etc.

Das müsste nicht sein - ohne diese nicht verifizierbaren Glaubensaussagen (wie bspw. dass die anderen Familienangehörige verlorene Sünder sind und Bekehrung bedürften).

Ein anderes Beispiel - wie ich hier im Forum erlebte - ist, dass kleinen Kindern bspw. schon sündiges Verhalten zugesprochen wurde, in dem sie trotzköpfig sind.

Das ist für mich schon ein ganz gewaltiger Unterschied ein kleines Kind betrachten
a) als seine Erbsünde auslebendes Wesen
b) als einfach ein kleines Kind in der Trotzphase

Man könnte auch alles zusammenfassen zu
"Lieb gemeint muss noch nicht gut gemacht heißen."

lombard3 antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 65
Veröffentlicht von: @lombard3

Die Liebe, die der einzelne ausübt, mag dann selbstlos und aufopfern sein und Gutes im Sinn haben, aber gleichzeitig ist sie gefärbt (oder zumindest in Gefahr) durch Zielgerichtetheit, nämlich Menschen (gerade Schwache), zu missionieren.

Möchtest du den vermeintlich schwachen Menschen, die von den vermeintlich starken Menschen gern ausgebeutet und unterdrückt werden, die Möglichkeit vorenthalten, durch die Annahme unseres Herrn "Jesus Christus" schon zu Lebzeiten über sich selbst hinaus bewusst zu werden, um dementsprechend, einfach in ihrem "Sosein" die kraft- und friedvollsten Menschen zu sein, die jemals diese Welt betreten haben?

2.Korinther 12,9: Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!

Möchtest du ihnen vorenthalten, dass sie, wenn sie sich nicht zu Lebzeiten über sich selbst hinaus bewusst geworden sind, dann wenigstens ganz getrost auf dem Sterbebett liegen können, welches für Christen in Wirklichkeit das "geistliche Wochenbett" ist, auf dem sie durch unseren Herrn "Jesus Christus" ins Paradies (ewiges Leben) hineingeboren werden 😊

Christen sterben nun mal nicht, da nutzt auch kein "atheistisches dran herumzweifeln" etwas, um das zu verhindern, einem Christen kann niemand das Leben nehmen, wir leben allem atheistischen Zweifel zum Trotz ungehindert weiter, wie heißt es doch so schön: "Da kannste machen nix, wenn du Atheist und für das "Ganz(e)Sein" verschlossen bist!"

Die christliche Missionierung ist die einzige, überhaupt die einzig wünschenswerte Globalisierungsmöglichkeit, aus der die gesamte Menschheit als Sieger hervorgeht!

Als vor Jahren die (wirtschaftliche) Globalisierung in aller Munde war, da erdreistete sich die Bundeskanzlerin "Merkel" öffentlich zu behaupten: "Bei der Globalisierung muss es auch Verlierer geben!", und dabei kommen immer mehr Menschen auf die Idee, wenn mehr Frauen in der Politik sein würden, würde es besser werden "Humbug" es ist egal in welchem menschlichen Gewand das weltliche Ego steckt, ob weiblich verkleidet, oder männlich, beide sind kein deut besser, oder schlechter!

Außerdem bestimmt in der Politik das Amt weitestgehend den Menschen und nicht umgekehrt!

solido antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Um deine Frage zu beantworten:

Nein.

lombard3 antworten


Deborah71
Beiträge : 16193

Liebe - Jetzt!

Veröffentlicht von: @evana

Welche Gedanken kommen euch dabei?

Das Endziel der Weisung >>> Liebe.

Jedesmal, wenn eine Weisung gegeben wird vom HErrn, soll Liebe sich entfalten, tätig werden, jemanden erreichen, zur inneren Ruhe und Besonnenheit führen, Geduld und Freundlichkeit geben, Langmut....

Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, ..... es ist immer Heute, Jetzt.... die Bereitschaft zum Hören ist wichtig.....turn your inside radio on 😉 (schalte dein inneres Empfangsgerät ein)

The Statler Brothers - Turn Your Radio On
https://www.youtube.com/watch?v=z_wgJ3Yg4v4

Text mit Übersetzungsmöglichkeit am unteren Ende

deborah71 antworten
4 Antworten
Evana
 Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Danke

Veröffentlicht von: @deborah71

Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, ..... es ist immer Heute, Jetzt.... die Bereitschaft zum Hören ist wichtig.....turn your inside radio on 😉 (schalte dein inneres Empfangsgerät ein)

Ab Freitag habe ich den Herrn um ein Gedicht gebeten anlässlich des Jahrestages unserer neu gegründeten Gemeinde.

Heute früh waren dann meine Ohren auf Empfang gestellt und dann flossen folgende Gedanken aus meinem Geist heraus und ich schrieb sie um 5:00 Morgens auf ein Blatt Papier:

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Ich gebe euch Kraft, Weisheit und Leben.
Von mir kommen Worte - und Reinheit geschieht.
Und Frucht kommt hervor, die jedermann sieht.

Gebt auf mich acht und habt einander euch lieb
und wehret dem Feind. Er kommt wie ein Dieb.
Das Schwert ist mein Wort, gesprochen im Kampf.
Ein Leben im Sieg. Die Gebete sind Dampf.

Sie steigen empor zum Thron meiner Macht,
wie Weihrauch ihr Duft. Ich komme in Pracht.
Mein Geist ist der Tröster, der Helfer auf Erd.
Vertraut seiner Führung, sonst fallt ihr vom Pferd.

Er gibt euch die Weisheit, den Glauben, den Sinn.
Er bildet euch aus. Gebt ihr euch ihm hin.
Er ist der Saft, der die Reben belebt.
Die Frucht kommt hervor, wenn ihr Liebe gebt.

Sie will sich verschenken in Tat und in Wort
und Heilung bringen an jedem Ort.
So lebt ihr für mich und zu meiner Ehr.
Ich liebe euch und gebe euch mehr.

Ein Jahr ist nun rum. Nun kommt bald die Zeit
um Menschen zu dienen. Sie sind nicht mehr weit.
Sie hören von mir und von meiner Macht.
Bleibt in meinem Worten, dann seht ihr die Pracht.

--- -----

Ich liebe es, wenn solche Gedichte entstehen und ich einfach nur
aufschreiben kann. Das innere Ohr die Gedanken hört, die der Geist eingibt. Es ist so aufbauend.

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

....und ich liebe dein Gedicht. Danke

Anonymous antworten
Evana
 Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Danke für deine Rückmeldung. Ich freue mich drüber.

Es kommt aus der Fülle des Herzens, in dem Jesus lebt.
Ihm allein dafür sei die Ehre und das Lob.
Aber das hast du ja verstanden, dass ich nicht von mir selbst geschrieben habe.

evana antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16193
Veröffentlicht von: @evana

Heute früh waren dann meine Ohren auf Empfang gestellt

Weil du gerade von Ohren auf Empfang gestellt und Achthaben auf den Dieb schreibst. Am Mittwoch träumte ich von einem Einbrecher, den wir fesselten und der trotzdem versuchte die Kofferradioantenne zu entwenden. Ich hab sie ihm aber wieder abgenommen. 😀

Schönes Gedicht 😊

deborah71 antworten
Yaeli
 Yaeli
Beiträge : 313
Veröffentlicht von: @evana

1. Tim. 1,5: Das Endziel der Weisung (der Lehre der Heiligen Schrift) aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheuchelten Glauben.

"Endziel" klingt für mich so weit weg ... irgendwo dort, wo der Weg zu Ende ist.
Luther übersetzt: "Das Ziel der Unterweisung ist Liebe .."
Das verstehe ich so, dass zuerst die Unterweisung (durch Gott) geschieht, das Ergebnis derselben dann die Frucht ist, welche dadurch entsteht.

In 1.Joh. 4,19 wird aufgefordert zu lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat. So dass erst dadurch, dass ein Mensch die Liebe Gottes erfährt, diese auch wahrnimmt, wirklich auch andere Menschen lieben kann.

An der Aussage, dass das Ziel der Unterweisung Liebe ist, könnte dann bedeuten, dass man durch die Unterweisung (von Gott) die Liebe Gottes erfährt, und von dem Moment an diese Liebe auch weitergeben kann, weil in ihr die Fülle ist.
Sozusagen überfließt, aus einem vollen Brunnen ... wie es in Joh. 7,38 heißt:

 Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen.

yaeli antworten


Solido
 Solido
Beiträge : 65
Veröffentlicht von: @evana

An diesem Vers bin ich hängengeblieben. Welch schöner Gedanke, wenn in dieser Welt die Menschen sich gegenseitig lieben könnten. Keine Kriege, keine Gemeinheiten, keine Hungersnöte etc.

Dann wollen wir doch mal schauen, ob wir deine Sehnsucht schnellstmöglich gestillt bekommen...

Dem Solido ist einfach so, ohne darauf konzentriert gewesen zu sein, folgendes eingefallen: Da der Solido vom Lebenswasser so dermaßen erfüllt ist, dass er die gesamte Menschheit damit versorgen kann, sollte dem auch so geschehen...

Freitagmorgen wird der Solido, SoSein selbstgebautes Flugobjekt (auweia) es durchhält, die Erde, über die ISS hinweggesetzt, verlassen haben, um auf die gesamte Menschheit sein Lebenswasser zu sprühen, sodass die gesamte Menschheit ungefragt, versteht sich, zur TodesStunde unseres Herrn in einen vollkommenen Tiefschlaf verfällt und am Sonntag zu vollkommen neuem (rein vergeistigtem) Leben erwacht...

...damit wäre unser beider Sehnsucht eindeutig gestillt und wir beiden würden auf unseren Herrn schauen, der anstatt dem "biblischen Buch der Offenbarung" gemäß, in einer eher etwas düsteren Stimmungslage über uns hereinzukommen droht, lieber mit seinen Engeln auf einer schneeweißen Wolke zu uns hereinschneit, mit dem Lied auf den Lippen: "What A Happy Day!"

Wärst du damit zufrieden?

Oh, ich wollte doch fraglos handeln, tzzzz, ja, so ist das eben im Leben "das eine, was man sagt, das andere, was man tut" oder wie würde "Martin Rütter" es zum Ausdruck bringen: "Der tut nix!"

Wenn ihr jetzt denkt, dass der Solido nicht alle Latten am Zaun hat, darauf erwidert unser Herr, Joh 14,12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.

Wenn ihr keine heiligen, dafür allzu fromme Christen seid, die drohend ihren Zeigefinger gegen mich erheben wollen, dazu unser Herr, Mt 18,3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Phil 4,7 Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!

An alle Atheisten und Andersgläubigen: Wenn ihr doch nur ansatzweise begreifen könntet, wie herzerfrischend+befriedigend+befreiend der Glaube an unserem Herrn "Jesus Christus" ist, doch 1Kor 2,13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

Joh 8,32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Joh 14,17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

solido antworten
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