Benachrichtigungen
Alles löschen

Nicht in die Hände von Menschen ...

Seite 1 / 2

Praktiker
Themenstarter
Beiträge : 228

David hatte mal die Alternative in die Hände von Menschen gegeben zu werden . Sinngemäß wollte er jede andere Strafe ertragen nur nicht diese. Wer weis , wo das steht ?

Wird Gott Deutschland in die Hände von Menschen geben ? Warum sollte er die Dinge nicht einfach laufen lassen ? Zuschauen , was wir so treiben ? Ich glaube , er wird das nicht zu lassen . So langsam dämmert es mir , warum Gott im NT so viel "versteckte Informationen" eingebaut hat . 

Ich danke IHM , das er Deutschland nicht in die Hände von Menschen gibt .

Gruß

Praktiker

Antwort
33 Antworten
Amalia
Beiträge : 387

@praktiker

Veröffentlicht von: @praktiker

Wer weis , wo das steht ?

Leider nein.

Veröffentlicht von: @praktiker

Wird Gott Deutschland in die Hände von Menschen geben ?

Das verstehe ich nicht ganz. Deutschland wird ja von Menschen regiert und ist somit in den Händen von Menschen.

Veröffentlicht von: @praktiker

Warum sollte er die Dinge nicht einfach laufen lassen ?

Das tut er bereits, oder? Ich sehe das zwar so, dass er die Hauptzügel in der Hand hält und wenn er Stopp sagen würde, wäre auch Stopp, aber bis dahin lässt er die Dinge laufen in Menschenhänden und wirkt aber auch in einzelnen ( kleinen und großen) Situationen.

Veröffentlicht von: @praktiker

Zuschauen , was wir so treiben ?

Tut er wohl auch. 🙂 

Veröffentlicht von: @praktiker

So langsam dämmert es mir , warum Gott im NT so viel "versteckte Informationen" eingebaut hat . 

Was meinst du damit?

Veröffentlicht von: @praktiker

Ich danke IHM , das er Deutschland nicht in die Hände von Menschen gibt .

Wir werden ja solange wir auf Erden leben nicht drumrum kommen auch in den Händen der Menschen zu sein. Entscheidend ist, finde ich, in wessen Hände wir uns geistig befinden. 😉 

 

amalia antworten
9 Antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@amalia Ich habe es in dieser Form noch nicht gemacht , aber es wäre interessant , wie Gott im AT in die Politik und speziell da in die der Israeliten eingegriffen hat . Wie er z. B. Esther rettete und damit die Juden etc. . Wir sind zwar nicht Israel aber als Christen sind wir die Nachfolger Israels geistlich gesprochen und damit hat Gott genauso ein Interesse an unserer Umgebung . Im engeren ( Familie , Beruf ) wie im weiteren ( Nation bis Welt ) Sinne . 

Vereinfacht dargestellt . Wenn ich in der Hand von Menschen bin können sie mit mir tuen und lassen was sie wollen . Kann gut enden oder auch nicht . Lege ich mein Leben in die Hand Gottes ( wie das passiert ist ein anderes Thema ) bin ich zwar immer noch von Menschen umgeben und eingebunden . Gott verhindert aber das man nicht ihrem Mutwillen ausgesetzt ist .

Die Menschen werden entweder daran gehindert mir Schaden zu zu fügen indem er sie daran hindert , oder er führt einen einfach von ihnen weg .

Versteckte Informationen ! Könnte es sein , das Gott Dir schon bestimmte Dinge gezeigt hat , die für Dich jetzt ganz klar sind . Für andere aber ein Buch mit sieben Siegeln ? " Den Unmündigen offenbart er Geheimnisse.." 

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

@praktiker Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Ich glaube, jetzt verstehe ich besser, was du damit meinst. Wenn nicht, würde ich mich über Korrektur freuen.

Ich habe noch meine Probleme mit dem Zitieren, daher mache ich es mal so:

"Die Menschen werden entweder daran gehindert mir Schaden zu zu fügen indem er sie daran hindert , oder er führt einen einfach von ihnen weg ."

Das geschieht meiner Erfahrung nach nur bedingt. Oder besser hauptsächlich nur situationsbedingt. Gehst du davon aus, dass Gott dies grundsätzlich so handhabt, wird dein Vertrauen in Gott wahrscheinlich schnell ins Bröckeln geraten. Gott hält eben nicht jede Art von Schaden, Leid von uns fern. Er lässt es zu, dass uns auch geschadet wird, dass Leid auch auf unserem Rücken ausgetragen wird. Warum sollte es uns besser gehen als andere Nachfolger Christi? Gott greift in bestimmten Situationen ein, wenn es ihm, aus was für Gründen auch immer, gefällt, wohlgefällig ist, es uns was lehren soll. Er führt manche Situationen auch so, dass es zwischen Menschen zu Trennung kommt, auch das habe ich mehrfach erlebt, wenn diese Menschen einem schaden.

Doch dieses Leben ist ja kein Spielplatz. Diese Welt trägt einen tiefen Ernst in sich, besonders geistig und dazu gehört auch, dass wir durch manches Leidenstal durch müssen, um daran zu wachsen. Ein Mensch, der nur geschont und beschützt wird, wird nie eigene Kräfte entwickeln. Und es liegt in Gottes Händen zu bestimmen, wo er eingreift und uns hilft und wo er uns manchen Herausforderungen aussetzt. Wir können ihm vertrauen, dass er weiß, was er tut und das Richtige für uns wählen wird, da uns der Überblick fehlt. Soweit meine Gedanken und meine Erfahrung mit Gott dazu. 😊 Aber bitte verstehe das jetzt nicht so, dass man im Leben keine Freude und kein Spaß haben darf. Ich hoffe, du weißt, wie ich das meine. 😉 

 

"Versteckte Informationen ! Könnte es sein , das Gott Dir schon bestimmte Dinge gezeigt hat , die für Dich jetzt ganz klar sind . Für andere aber ein Buch mit sieben Siegeln ? " Den Unmündigen offenbart er Geheimnisse.."

Ich bin so unwissend wie jeder andere auch, wenn es um die Zukunft geht. 😉 Ich habe lediglich zwei mal im Traum gezeigt bekommen, dass turbulente Zeiten auf uns zukommen. Und ich habe gezeigt bekommen und von ihm gehört, wie wichtig es ist in der Zeit unter dem Schutz Gottes zu stehen und ihm weiterhin treu zu folgen. Aber falls du auf Putin hinaus willst, nein, ich habe nichts von Gott prophezeit bekommen. Gott hat mir noch nie (!!!) gesagt oder geistig gezeigt, dass irgendjemand verdammt oder bereits verurteilt ist aus seiner Sicht. Nichts dergleichen. Nur, dass der "Zorn" Gottes den ein oder anderen treffen wird.

amalia antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

Vielleicht ergänzend, den ersten Traum hatte ich schon vor Corona und den zweiten Traum letztes Jahr. Ich hoffe daher sehr, dass sich die Gesamtlage bald beruhigt. 😔 Ich finde, das ist mehr wie genug Leid und ich bete zu Gott, er möge alle Menschen vor weiterem Leid schützen.

amalia antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@amalia Geistliche Offenbarungen können geistliche Zusammenhänge aufdecken . Es gibt aber auch Dinge , die sich direkt im praktischen Leben auswirken . 

Ein Tipp . Halte Dich von Menschen fern die Dich unter Druck setzen . Damit ist weniger Dein "natürliches Umfeld" wie Beruf uns sonstige gemeint . Sondern mehr die Menschen die sich in Deine Beziehung zu Jesus "einmischen" , sie in gewisser Form bestimmen wollen . Jesus hat mich damals aus einer Gemeinde geführt , weil sie nicht zulassen wollten was Jesus gesagt hat : " Laßt die Kinder zu mir kommen .." Wenn der andere verhindern will , das ich wie ein Kind werde ( Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder , werdet ihr nicht ins Reich Gottes eingehen ... ) , sollte ich ihm aus dem Weg gehen , was manchmal gar nicht so einfach ist .

Ein "Fels in der Brandung" ist bei mir dann der Friede , den Gott mir gibt wenn ich auf ihn höre . Nicht meine Orientierung nach dem Wohlwollen des anderen .

Du schreibst von 2 Träumen . Ein Weg von Gott uns Dinge zu zeigen . Sind da konkretere Angaben gemacht worden ? Wenn ja , hoffentlich hast Du Dich danach gerichtet .

Ich habe weniger Träume als vielmehr den Bibelvers vor Augen in dem es heißt : " Der hl. Geist führt in alle Wahrheit .." Wenn ich mich von ihm führen lasse .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

@praktiker 
Ein Tipp . Halte Dich von Menschen fern die Dich unter Druck setzen . Damit ist weniger Dein "natürliches Umfeld" wie Beruf uns sonstige gemeint . Sondern mehr die Menschen die sich in Deine Beziehung zu Jesus "einmischen" , sie in gewisser Form bestimmen wollen .

Danke für den Tipp, er kommt leider etwas spät 😆 Aber dafür habe ich es ganz praktisch erfahren ( mehrmals), was das für Auswirkungen haben kann. Das hat gesessen. Nicht umsonst habe ich eine Gemeindescheu entwickelt und bin bei jedem Versuch mich wieder zu nähern gescheitert. Aber dank Gottes Hilfe bin ich nun einen großen Schritt weiter und habe jetzt seit längerer Zeit Anschluß gefunden in einer meiner Heimatgemeinden und versuche das irgendwie zusammenzufügen und vor allem stehenzubleiben und nicht davon zu laufen.

Jesus hat mich damals aus einer Gemeinde geführt , weil sie nicht zulassen wollten was Jesus gesagt hat : " Laßt die Kinder zu mir kommen .." Wenn der andere verhindern will , das ich wie ein Kind werde ( Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder , werdet ihr nicht ins Reich Gottes eingehen ... ) , sollte ich ihm aus dem Weg gehen , was manchmal gar nicht so einfach ist

Meinst du wirklich ( entschuldigung), dass Gott/ Jesus dich da aktiv weggeführt hat? Ich habe früher auch oft gedacht, es kann nicht richtig und gut sein, hier in der Gemeinde zu bleiben, weil ich nicht das leben kann, was ich bin und wie Gott mich führt. Aber je mehr ich mitbekam ( auch durch das Forum hier, wie gemeindegebunden viele sind), wurde mir immer bewusster, nicht die anderen sondern ich bin das "Problem". Denn ich bin unfähig mich und mit dem, wie ich meinen Glauben verstehe und lebe,  einzufügen und mir selbst, bei diesem Druck von Aussen, treu zu bleiben und stehenzubleiben. Verstehe mich bitte nicht falsch, das ist meine Erfahrung und meine Sichtweise, wie ich mich selbst wahrnehme nach so vielen Jahren davon- laufen.

Ein "Fels in der Brandung" ist bei mir dann der Friede , den Gott mir gibt wenn ich auf ihn höre . Nicht meine Orientierung nach dem Wohlwollen des anderen .

Sehr schön gesagt 😊 Ja, es ist eine unglaubliche, innere Bereicherung auf das zu hören, was er einem sagt. ❤️

Du schreibst von 2 Träumen . Ein Weg von Gott uns Dinge zu zeigen . Sind da konkretere Angaben gemacht worden ? Wenn ja , hoffentlich hast Du Dich danach gerichtet .

Ja, es war nicht immer einfach, aber ich habe auf ihn gehört. Als er mir im Traum zeigte, was kommen wird ( Chaos, Verwirrung, Durcheinander, die Menschen waren wie von Sinnen und daraus folgte Sünde), wusste ich nicht, was kommen könnte, dass "die Welt" in so einen Zustand versetzen wird. Das war kurz vor Corona.

Doch er sagte mir auch "Ihr seid mein und deshalb steht auf und verlasset die Stadt" ( aus dem Gedächnis wiedergegeben). Meine Seele verstand, was er damit sagen wollte. Ich sollte raus aus diesen Zustand, damit ich nicht mitgerissen werden von dem, was da kommt. Die gesamte Corona- Zeit, wann immer ich merkte, die Fronten verhärten sich zwischen den Menschen und sie bieten sich verbale Schlammschlachten, wann immer die Angst und Sorgen zunahmen, wann immer jemand von den unzähligen Personen, die den Finger hoben und meinten, sie wüssten was richtig ist und man sollte folgen....ach einfach in diesem ganzen Chaos und hin und her, war dieser Wille Gottes in meinem Traum mein Fels in der Brandung. Mein Halt, mich auf Gott zu besinnen, zurückzukehren in seinen Frieden, den er schenkt und mich nicht kirre machen zu lassen und mich aus diesem "Kampf" oder aus diesen "Kämpfen" rauszuhalten.

Im zweiten Traum sah ich schlimmen Schaden auf manche Menschen zukommen. Ich sah auch Feuer vom/ am  Himmel kommen und verstand das auch als den Zorn Gottes. Ich kann das nicht wirklich gut deuten und erklären. Es war furchtbar, aber er zeigte mir dann auch, wie er eine Schutzstätte für uns errichtet hat. Ich dachte noch im Traum, bei dem, was hier grad passiert, kommt wohl Jesus bald wieder, doch er kam nicht. Anscheinend ist es noch nicht so weit.

Ich habe weniger Träume als vielmehr den Bibelvers vor Augen in dem es heißt : " Der hl. Geist führt in alle Wahrheit .." Wenn ich mich von ihm führen lasse .

👍 ❤️ 

amalia antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@amalia Da hast Du ja schon einige Stürme hinter Dir .

Das Problem ist , das man angeblich Mitglied einer Gemeinde sein soll als "guter Christ" . Steht so auch in der Bibel . Wenn es aber keine gute Gemeinde gibt muß man wohl oder übel besser alleine gehen .

Ich habe damals an meiner Gemeinde gehangen . Es war die erste Gemeinschaft , die mich in meiner Not auf gefangen hat . In ihr habe ich "meine ersten Schritte" gemacht . Ich war sehr aktiv ! Je mehr ich gewachsen bin um so mehr Probleme habe ich bekommen was mir garnicht so bewußt war . Ich habe mich mehr wie ein Blinder vom hl. Geist leiten lassen . Sie haben mich dann von sich aus mit Gemeindezucht belegt was mir sehr weh getan hat . Dann war ich bis heute alleine .

Der Clou ist , das er mir gezeigt hat , das er mich dorthin in einer tragenden Funktion einsetzen will . Keine Ahnung wie er das machen will . Allerdings will er dabei von mir eine hl. Kompromißlosigkeit sehen .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

@praktiker 
Da hast Du ja schon einige Stürme hinter Dir .

Wer hat das nicht? 😉 

Wenn es aber keine gute Gemeinde gibt muß man wohl oder übel besser alleine gehen .

Ich lese mich, wie ich selbst jahrelang gedacht habe, in deinem Satz. Die perfekte Gemeinde wirst du, behaupte ich mal, nie finden. Setzt man den perfekten Maßstab an, um zu entscheiden, ob man bleibt oder geht, wirst du zwangsläufig immer alleine bleiben. Das Perfekte gibt es hier auf Erden nicht, genau deshalb ist ja Jesus für uns gestorben.

Und bedenke bitte, den Maßstab, den wir bei anderen ansetzen, wird Gott auch bei uns ansetzen. Mir war jahrelang nicht bewusst, wie unbarmherzig ich damit zu meinen Glaubensgeschwistern war. ☹️ Ausserhalb der Kirche, privat hat "jeder" auf mein Verständnis und meine Barmherzigkeit setzen können ( solange man mir nicht zu sehr geschadet hat), aber wenn es um den Glauben geht, war ich sehr kompromisslos. Diese Kompromißlosigkeit kann man gerne für sich selbst anwenden und für sein Glaubensweg, aber es beinhaltet eine Hartherzigkeit seinen Glaubensgeschwistern gegenüber, die einem vielleicht nicht bewusst ist. Man denkt, es ist was Gutes und gottgewollt, doch wann immer Trennung am Leib Christi entsteht ( Ausnahmen gibt es natürlich), ist es ratsam zweimal hinzusehen, ob das tatsächlich von Gott kommt.

Ich habe damals an meiner Gemeinde gehangen . Es war die erste Gemeinschaft , die mich in meiner Not auf gefangen hat . In ihr habe ich "meine ersten Schritte" gemacht . Ich war sehr aktiv ! Je mehr ich gewachsen bin um so mehr Probleme habe ich bekommen was mir garnicht so bewußt war

Ich kenne deine Geschichte nicht im Einzelnen. Hast du vielleicht aufgrund des Erlebten in der Gemeinde auch noch zu viel Enttäuschung in dir, was unverarbeitet blieb?

Hast du vielleicht auch Berührungsängste entwickelt? Es könnte auch eine psychische Schutzreaktion sein auf Distanz zu gehen, du weißt sicher, wie ich das meine. 😉 

Im schlimmsten Fall, entschuldige, wenn ich das jetzt so direkt schreibe, könnte aber auch Hochmut dich zum Verlassen der Gemeinde getrieben haben, wenn du schreibst, je mehr du gewachsen bist, umso mehr Probleme hast du bekommen.

Je mehr wir geistig wachsen, umso größer der Nutzen für die Gemeinde. Umso mehr können wir unseren Geschwistern in der Gemeinde dienen! Dienen bedeutet aus meiner Sicht, in Demut seine geistigen Gaben zum Nutzen der Gemeinde und seiner Mitmenschen einzusetzen.

Der Clou ist , das er mir gezeigt hat , das er mich dorthin in einer tragenden Funktion einsetzen will . Keine Ahnung wie er das machen will . Allerdings will er dabei von mir eine hl. Kompromißlosigkeit sehen .

Wie gesagt, meiner Meinung nach ist das o.k., wenn man diese Kompromißlosigkeit als Maßstab für sich selbst ansetzt ( wobei man auch da nicht zu ungnädig mit sich selbst umgehen sollte), aber meine Alarmglocken gehen an, wenn man dies auf andere überträgt und erwartet. Kampf ist vorprogrammiert, scheitern ebenso.

Wo Menschen sind, menschelt es. Wo Trennung und Hartherzigkeit anderen gegenüber entsteht statt Verbindung zu schaffen und wachsen zu lassen, läuft etwas schief.

amalia antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@amalia Die Härte die Du ansprichst entsteht aus dem Gegensatz : "Was aus dem Fleisch ist ist Fleisch . Was aus dem Geist ist ist Geist ." Die 2 , Fleisch und Geist , vertragen sich nicht wirklich . Wenn ich dann für mich sage , ich will aber eine Brücke schlagen werde ich selbst aus dem Geist ins Fleisch gezogen .

Dein Plädoyer entspricht eher dieser Kompromißhaltung .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

@praktiker

Die Härte die Du ansprichst entsteht aus dem Gegensatz : "Was aus dem Fleisch ist ist Fleisch . Was aus dem Geist ist ist Geist ." Die 2 , Fleisch und Geist , vertragen sich nicht wirklich . Wenn ich dann für mich sage , ich will aber eine Brücke schlagen werde ich selbst aus dem Geist ins Fleisch gezogen .

Dein Plädoyer entspricht eher dieser Kompromißhaltung .

Ich möchte mal behaupten, man kann, wenn man geistlich stark ist ( um es mal so auszudrücken) inmitten von z.b. Mördern , Drogendealern, Dauerlügnern und Egoisten sein ohne noch mehr ins Fleisch gezogen zu werden. Ich benutze mal deine Wortwahl. 😉 

Wenn man durch andere dazu verleitet wird ( bewusst oder unbewusst) fleischlicher zu werden, so hat man eine gute Gelegenheit seine eigenen Schwachstellen zu erforschen und sich dessen bewusst zu werden.

Wenn ich mich von Menschen zurückziehe aus Sorge fleischlich zu werden, kann ich den ganzen Tag lang behaupten ich sei ein sehr guter geistlicher Mensch. Aber das nützt nichts, wenn ich bei der nächsten Berührung befürchten muss schwach zu werden, weil mein Geist untrainiert ist.

Wenn Gott gewollt hätte, dass wir alle zurückgezogene Mönche und Nonnen werden, die die geistige Reinheit als höchste Priorität leben, hätte er uns wahrscheinlich auf noch mehr Planeten verteilt und uns nicht nur eine Erde gegeben, wo wir alle zusammen kommen müssen und zusammen kommen werden. 

Ich würde dich gerne fragen, was du unter praktischer Nächstenliebe verstehst?

amalia antworten


poimen.a
Beiträge : 673

@praktiker

Veröffentlicht von: @praktiker

David hatte mal die Alternative in die Hände von Menschen gegeben zu werden . Sinngemäß wollte er jede andere Strafe ertragen nur nicht diese. Wer weis , wo das steht ?

Nachzulesen in 2. Samuel 24 (bes. V. 14) oder wahlweise 1.Chronik 21 (bes. V. 13)

 

hg poimen

poimen-a antworten
8 Antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

@poimen-a 

Ah, danke für die Bibelstelle, sehr interessant.

14 David sprach zu Gad: Es ist mir sehr angst, aber lass uns in die Hand des HERRN fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß; ich will nicht in der Menschen Hand fallen. 15 Da ließ der HERR die Pest über Israel kommen vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit, sodass von dem Volk starben von Dan bis Beerscheba siebzigtausend Mann.

Das klingt jetzt nicht grad nach großer Barmherzigkeit, aber ich würde trotzdem auch jederzeit wie David wählen.

amalia antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2019

@amalia 

Da ließ der HERR die Pest über Israel kommen vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit, sodass von dem Volk starben von Dan bis Beerscheba siebzigtausend Mann.

Das klingt jetzt nicht grad nach großer Barmherzigkeit

Naja, immerhin kamen die Frauen und Kinder ungeschoren davon, das ist schon barmherzig, oder?

jack-black antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

@jack-black 

Und die 70 000 Mann? Meinst du, die kann man unter den Teppich kehren? 🧐 

amalia antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 4 Wochen

Beiträge : 57

@jack-black das ist mehr als Barmherzig. 

meriadoc antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@amalia Deine Aussage , Du würdest wie David wählen hat mich etwas geschockt . Ganz ehrlich !

Zu dieser Aussage zu gelangen gehört ein Menschenbild , das nicht unbedingt "der christlichen Ethik" entspricht . Gleichzeitig wird man den starken Kontrast zwischen uns Menschen und Gott erfahren haben müßen . Dahin zu kommen bedarf einer Distanz zu Menschen die nur aus dem heiligen Geist zu erreichen ist .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387

@praktiker Das verstehe ich nicht so ganz, warum dich meine Aussage geschockt hat. Und warum entspricht es nicht der christlichen Ethik, wenn man Menschen nicht vertraut? Das heißt ja nicht, dass man die Mitmenschen nicht liebt und ihnen Gutes tut.

Wenn man die Erfahrung macht, dass es eben diesen großen Unterschied gibt zwischen dem, wie Menschen mit einem umgehen und dem, wie Gott mit einem umgeht, kann ich nur zum Entschluß kommen, dass ich Gott mehr vertraue als den Menschen.

Ihm kann ich bedingungslos vertrauen, wohingegen selbst ein gutes, nach Aussen scheinbar oder sogar fühlbar  liebevolles Verhalten meiner Mitmenschen mir geistig sogar schaden könnte, weil sie mir Honig um den Mund schmieren, auch wenn sie es ehrlich meinen und ihr gutgemeintes, herzliches Reden/ Ratschlagen auch dazu führen kann, dass man auf Abwege gerät. Sowas ist aber mit Gott unmöglich. Egal, was er sagt, egal, was er über mich und mein Leben entscheidet, es ist recht und gut.

Selbst wenn sein Reden und sein Zulassen dazu führt, dass es mir augenscheinlich/ äusserlich schadet, weiß ich, ich kann ihm so vertrauen, dass er es alles zu meinem Besten tut.

Bei Menschen ist nicht alles Gut, was Gut erscheint. Mal abgesehen davon, dass es natürlich auch viele gibt, die es auch mal nicht so gut mit ihren Mitmenschen meinen, aber davon habe ich Gott sei dank kaum welche in meinem direkten Umfeld. 😊

Trotzdem, der Mensch ist Mensch und alles, was der Mensch tut, kann seelisch nicht so tiefgreifend gehen wie das, was Gott mit einem macht. Daher würde ich mich immer dafür entscheiden mich in seine Hände zu begeben und alles von ihm kommend7 zulassend auszuhalten, auch wenn es vielleicht manchmal nicht angenehm sein sollte, so sind es doch Seine Hände und die sind gut, egal, wie er entscheidet und was dann mit mir geschieht.

amalia antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@amalia Unter andere zu lieben verstehen wir all zu oft ihnen zu gefallen indem wir ihnen zu Willen sind . Das ist das eigentliche Problem was ich oft mit anderen habe . Es braucht viel Weisheit und Selbstbeherrschung sich nicht dem Willen anderer zu beugen oder ihm zu folgen , wenn ich in meinem Herzen den Eindruck habe das es es falsch ist . Ich will Dich nicht unter Druck setzen ! Ich soll auf mich selbst achten ( Bibel ) heißt für mich darauf zu achten in der Führung Gottes bzw. des hl. Geistes zu bleiben . Nicht meine Belange zu verfolgen .

Zur Entspannung . Gott fordert nichts von mir was ich nicht leisten könnte . Allerdings braucht es manchmal Zeit vor Gott damit er mich dazu befähigen kann . Fehlt diese Zeit kann es sein das ich nicht in der Lage bin seinen Willen zu tun .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@poimen-a Danke . Ich jedenfalls habe Schwierigkeiten mit der Strafe Gottes .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
poimen.a
Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @jack-black

Naja, immerhin kamen die Frauen und Kinder ungeschoren davon, das ist schon barmherzig, oder?

Die Geschicht bewegt sich im Rahmen von Kriegsrethorik. ( = David zählt das Kriegsvolk - seine "Stärke" ! - und die haut Gott ihm um die Ohren)

Es reut David ja auch, dass "unschuldige" unter seinem Fehltritt leiden (2.Sam 24,17) - und Gott geht auf diesen Gesinnungswandel ein !

Würde Putin ähnlich reagieren, würde man ihm dies wohl ebenfalls als "Barmherzigkeit" anrechnen... -trotz der Opfer.

(übrigens: hast Du schon gemerkt, dass man hier nachträglich ergänzen kann ? Dein Wunsch für eine "Nachkorrektur" wurde also erhört...!)

 

hg poimen

poimen-a antworten


Herbstrose
Beiträge : 14193

@praktiker

Veröffentlicht von: @praktiker

David hatte mal die Alternative in die Hände von Menschen gegeben zu werden . Sinngemäß wollte er jede andere Strafe ertragen nur nicht diese. Wer weis , wo das steht ?

Ich fürchte, deine Erinnerung trügt dich.

 

David wurde von Saul verfolgt und hatte Furcht, ihm in die Hände zu fallen. Kannste nachlesen: 1.Samuel 27,1 | Lutherbibel 2017 :: ERF Bibleserver

herbstrose antworten
poimen.a
Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @praktiker

. Ich jedenfalls habe Schwierigkeiten mit der Strafe Gottes

Inwiefern ?

David hat erlebt, das Gott NIE OHNE ERBARMEN agiert. So auch in diesem Fall...

 

hg poimen

poimen-a antworten
1 Antwort
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 228

@poimen-a Bißchen viel Tote in Relation zur Sünde Davids . Warum trifft es "Unschuldige" und nicht David selbst ?

Als "Parallelbeispiel" . Gott hat die gesamte Weltbevölkerung durch die Sintflut umgebracht . Außer ein paar Hansele ( Noahs nähere Verwandschaft ) ertranken alle . Schätzunge von der damaligen Weltbevölkerung kenne ich nicht . Aber es werden einige Hunderttausende gewesen sein .

Warum sind für ihn diese Menschenleben nichts Wert ? Deshalb habe ich gewisse Problem mit dem , wie Gott uns Menschen sieht .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten


Seite 1 / 2
Teilen: