Spr. 22:15 / Erziehung
Spr. 22:15 Haftet Narrheit am Herzen des Knaben, die Rute der Zucht entfernt sie davon.
Wie versteht ihr diesen Vers und wie wendet ihr ihn in der Kindererziehung an? Meine Frau ist der Meinung, dass ich ihn bei Ungehorsam der Kinder (also z.B. wenn sie etwas nicht tun, das sie gesagt hat) mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung (so, dass sich in jedem Fall die Situation entspannt hat, manchmal aber auch vom Kind vergessen sein mag) körperlich umsetzen sollte, mit einem Hinweis auf die Situation. Da ich hier stark zurückhaltend bin, bzw. auf unserer aller Unvollkommenheit verweise sowie andere Möglichkeiten, die auszuschöpfen wären (Vorbild sein, Konflikte zwischen den Kindern nicht weit kommen zu lassen, die Gnade und Güte Gottes betonen, die zur Umkehr führt), sagt sie ich sei ungehorsam Gottes Wort gegenüber und droht deswegen mit einem Ältesten der Gemeinde über meine Weigerung Spr. 22:15 umzusetzen zu sprechen und spekuliert, dass ich aufgrund meines Ungehorsams unter Gemeindezucht gestellt werden könnte. Sie befürchtet, dass mit dem Ausbleiben von Zucht der Kinder z.B. nach Spr. 23:13-14 unsere Kinder in der Hölle landen würden und schaden nehmen würden und ich es darum, wenn ich sie liebe, so umsetzen müsste. Ich befürchte, dass das eher zu blindem Gehorsam/ Furcht der Kinder führt und ihnen nicht unbedingt helfen würde, Vertrauen zum Herrn aufzubauen, freiwillig Gott gegenüber gehorsam zu sein und in Seine Nachfolge zu treten. Wie versteht ihr die Verse und was ist / war aus eurer Sicht hilfreich um eure Kinder in die Nachfolge Jesu zu rufen?
Veröffentlicht von: @chaiIch hab schon von solchen 'Gemeindezuchtverfahren' gehört/gelesen, die liefen ähnlich ab wie eine Gerichtsverhandlung.
Also vor Publikum?
Veröffentlicht von: @murphylineVeröffentlicht von: @chaiIch hab schon von solchen 'Gemeindezuchtverfahren' gehört/gelesen, die liefen ähnlich ab wie eine Gerichtsverhandlung.
Also vor Publikum?
So wie es mir geschildert wurde, vor den 'Ältesten'.
@chai Also sozusagen vom Kirchenvorstand? Na dann bin ich ja froh, nicht in so einer Freikirche zu sein, wo andere ein Urteil über meine privaten Angelegenheiten treffen. Jetzt verstehe ich auch, warum viele Freikirchler hier von Gemeinde zu Gemeinde wechseln.
Jetzt verstehe ich auch, warum viele Freikirchler hier von Gemeinde zu Gemeinde wechseln.
Das hat einen Haufen verschiedene Gründe. Ich denke nicht, dass man Freikirchen im allgemeinen, aufgrund dieser Schilderungen hier klassifizieren kann. Dazu sind diese zu heterogen.
@derelch Da hast du natürlich recht. Mich als normales Landeskirchenmitglied irritiert das alles nur etwas.
Drottinengodur schreibt, dass sie vor 2? Jahren auf Wunsch der Ehefrau in die Gemeinde gewechselt sind, in der sie jetzt sind. Die Ehefrau geht aber in einer anderen Gemeinde in den Gottesdienst, wo gepredigt wird, dass man seine Kinder schlagen soll. Sie will sich aber in der Gemeinde (wo das nicht gepredigt wird?) bei den Ältesten über ihren Mann beschweren. Und dort würde dann durch die Gemeinde ihr Mann ausgeschlossen. Irgendwie ist das für mich unlogisch und schwer nachvollziehbar.
Bei den normalen Landeskirchen gehört man erstmal zu der Gemeinde, in der man wohnt. Um zu wechseln, muss man das extra beantragen. Aber niemand wird gehindert, in einer anderen Gemeinde in die Messe/Gottesdienst zu gehen oder dort ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Gut, dort liegt über die Kirchensteuer auch ein anderes Finanzierungssystem vor und es ist irgendwie egal, wer wohin geht.
Das stellt sich mir jetzt beim Nachdenken die Frage: wenn in einer freikirchlichen Gemeinde jemand aus der Gemeinde ausgeschlossen wird, muss er dann noch Abgaben zahlen?
Veröffentlicht von: @murphylineDas stellt sich mir jetzt beim Nachdenken die Frage: wenn in einer freikirchlichen Gemeinde jemand aus der Gemeinde ausgeschlossen wird, muss er dann noch Abgaben zahlen?
Wenn er kein Mitglied mehr ist, braucht er auch keine Beiträge mehr zahlen.
In einer Freikirche gibt es gar kein Muss für "Abgaben". Die Freikirchen heißen so, weil sie sich selbst aus Spenden finanzieren, nicht aus eingenommenen Steuergeldern.
@neubaugoere ja aber sie sollen doch den zehnten abgeben und in einem anderen Thread habe ich gelesen, dass jemand sein ganzes erstes Monatsgehalt als "Erstlingsabgabe" gegeben hat. Das finde ich schon krass.
Freiheit für alle. 🙂 Freiheit kann auch herausfordern, ja. Doch dürfen wir alle uns selbst anschauen, bevor wir den Nächsten fixieren. 😉
Monatsgehalt: Das sind Einzelfälle, nicht die Regel. ( erinnert mich an die Geschichte mit dem weißen Blatt Papier und dem einen schwarzen Punkt drauf: Jeder antwortet auf die Frage: was siehst du? sofort mit dem einen schwarzen Punkt, niemand erwähnt die Millionen anderer weißer "Punkte", die da auch noch sind 😉 ) In meiner vorherigen Gemeinde hat auch jemand, dem die Gemeinde sehr am Herzen lag, ein wenig mehr dazugetan, sodass sie sich einen Kaffeevollautomaten leisten konnte. Vorher wurde gesammelt ... eine ganze Zeit lang (so lief das immer) ... ich tue das auch gern, weil Gott sagte "du hast, also gib" und ich gebe gern. Erst recht, wenn sich andere dann freuen.
"Sollen" ... und sollen ... "Jeder darf, keiner muss". Jeder trägt seine eigene Verantwortung. Vergleichen findet Gott auch doof - steht alles schon geschrieben in seinem Wort. Es lohnt sich, da auf Schatzsuche zu gehen. 😉
Früher waren die Zeiten anders, da bekam der Prediger in einer Gemeinde eben von der Gemeinde seinen Lohn, sein Essen ... und das will ja auch "besorgt" werden. Deshalb gibt jeder einen Teil - den sogenannten Zehnten. In den Freikirchen ist das auch so. Alles wird aus genau diesen Spenden, diesen Einnahmen finanziert. Niemand muss etwas geben. Es ist (im schönsten Fall) der Heilige Geist, der unsere Herzen bewegt, zu geben. Es stärkt das Miteinander, es kommt auch aus dem Miteinander, aus dem Eins-sein ...
@drottinnergodur Also mal ganz abgesehen von Gemeinde und Bibel: Deine Frau scheint von der Erziehung eurer Kinder überfordert zu sein und bittet dich um Hilfe. In welchen Situationen fordert sie denn von dir, dass du deine Kinder schlägst. Was haben die dann getan?
Ich las in einem alten Post von 2019, dass sie zu der Zeit ihren 12-jährigen Sohn und eure beiden kleineren Kinder bei sich im Schlafzimmer schlafen ließ und du woanders schlafen musstest. Ist dieses Problem inzwischen behoben?
Veröffentlicht von: @murphylinewo andere ein Urteil über meine privaten Angelegenheiten treffen.
Hi,
also nicht dass ich den Gedanken jetzt cool finde, vor ein Tribunal gestellt zu gestellt zu werden, aber:
wir sind alle vereint in Jesus Christus und damit gibt es sowas wie „privat“ nur noch hm, ja, also irgendwie nur begrenzt. Das mag erstmal schockierend klingen, aber ist für mich die logische Konsequenz der Aussage, dass wir alle eins sind.
Ja, es liegen Kraft und Stärke in einer Offenheit, was die Gemeinschaft betrifft. Natürlich muss niemand Rechenschaft darüber ablegen, wie viel Mal er gehustet hat, den Nachbarn beschwindelt hat, weil er ihm Mut machen wollte, die Kassiererin beschwindelt, weil sie ein Kompliment erhalten sollte und auch nicht, wie oft jemand hat sein Essen anbrennen lassen (Verschwendung) ... *malfürallegesagt*
Wir alle be-urteilen einander - das liegt in der Natur des Menschen -, wie wir auch Situationen be-urteilen. Das gehört zum "zurechtfinden in der Welt" und "seinen Platz finden", "sich einordnen". Verurteilen ist das, was "Richten" bedeutet, ich verweise hier auch auf den biblischen Gedanken des Bindens und Loslassens, des geistlichen Kampfes, denn Gott ist Geist.
Mmmh ... Eine private, intime und individuelle Zone hat jeder und muss jeder haben, gerade wenn man sich eingebunden und verbunden weiss - sei es im Leib Christi, der Familie, Zusammenschlüssen und sozialen Gegebenheiten.
Das mit der "Begrenztheit" gilt aber auch ... "Daran soll jedermann erkennen, dass Ihr meine JüngerInnen seid, dass Ihr Liebe habt untereinander". Die Begrenztheit ist heute aber auch geltend zu machen im sozialen, gesellschaftlichen und globalen - Staaten, Regierungen und Diktaturen verbieten sich lautstark die "Einmischung in die eigenen Angelegenheiten", obwohl sie nicht tun dürfen, was sie wollen. Und wo immer Menschen sich "das Recht rausnehmen" rücksichtslos zu sein, gilt ebenso die Erinnerung an die Grenzen ihrer Selbsbestimmung.
L'Chaim
hmm....da kann ich mal ein Erlebnis wiedergeben zu dem Thema eins im Geist.
In einem prophetischen Seminar bat der Gastausbilder, dass wir unseren Geist öffnen sollten und ihm erlauben, in unseren Geist zu schauen. Das war eindeutig eine massive Grenzüberschreitung und der Versuch der Fremdbestimmung durch einen Menschen. Er wollte eine Tür in die Persönlichkeit der Teilnehmer öffnen, die nicht mal einem dämon möglich ist.
Wir haben das dann mit zwei Teilnehmerinnen konfrontiert. Soooo geht es nicht! Was sehr gruselig war, dass viele der TeilnehmerInnen diese grenzüberschreitende Anmaßung nicht mal erkannt hatten. Dieser Ausbilder hatte daraufhin bei mir versch..... bis in die Steinzeit und drei Steine weiter. Es sei denn, er kehrt um und wird wieder eine sichere Person.
Trau,schau - wem?!
Also das meinte ich so nicht…das ist gruselig.
was ich meinte versuche ich mal mit einem physikalischen Bild zu erklären, auch wenn es vielleicht hinkt:
Also wir auf dieser Welt erleben uns als getrennt voneinander, aber eigentlich berührt sich alles physikalisch. Meine Hautgrenze stößt ja nicht auf Vakuum und dadurch berühre „ich“, also mein scheinbar „abgegrenzter“ Körper eigentlich alle und alles.
Es ist einfach eine andere Sichtweise. Ich bin (für mein Verständnis) mit jedem anderen Christ in Jesus verbunden…das ist einfach eine Tatsache, ganz ohne Geist öffnen und so…
Ich weiß, dass du das nicht so meintest.
Dieses Erlebnis ist von mir zur Aufmerksamkeit niedergeschrieben, dass es wichtig ist, wie man sich bzgl der Verbindung durch den Heiligen Geist zum Leib Christi sorgfältig ausdrücken sollte, damit es keine Mißverständnisse gibt.
Neubaugöre hat unsere Verbindung durch den Heiligen Geist und der Wahrnehmung von wiedergeborenem Geist zu einem anderen wiedergeborenen Geist (=Christen) sehr gut ausgedrückt.
Wenn der Innere Friede durch den Heiligen Geist ein "hä?!" meldet, also eine kleine Störung in der Intuition, dann bedeutet das, dass der Heilige Geist einen auffordert zu prüfen, was gerade abgeht.
Soweit mal was aus meinem "Nähkästchen" 😉
In einem prophetischen Seminar bat der Gastausbilder, dass wir unseren Geist öffnen sollten und ihm erlauben, in unseren Geist zu schauen.
Häää??? Öhm - ja- also - sorry, für mich klingt das wie Hokuspukus? Esoterik? Das kommt mir irgendwie sehr, sehr seltsam vor. Kann ich jetzt gar nix mit anfangen.
Das war mehr als grenzwertig. Geht gar nicht sowas.
dass wir unseren Geist öffnen sollten und ihm erlauben, in unseren Geist zu schauen.
Wie soll das denn überhaupt funktionieren? Verstehe ich nicht ganz.
Ja, sehr.
Gott ist Geist und will in Geist und Wahrheit angebetet werden. Da ist kein Platz für Bewunderung eines geistlichen Lehrers mit Angeboten, die einen Alarm im eigenen Geist (in der Funktion der Intutition) klingeln lassen.
@deborah71 Das ist ein Bereich, bei dem ich mehr als drei Fragezeichen überm Kopf habe.
Also ich seh da eher andere Geister, die da tätig werden wollten ...
Deswegen war da auch sofort ein Stop!
@deborah71 Möglicherweise war das eher als ein Denkmodell gemeint.
Nein, das war eine klare Anfrage für eine aussergewöhnliche Interaktion.
Ich bin da nicht unbelesen aus der Seelsorgebasisausbildung heraus und das war deutlich zu unterscheiden. Da war keine Relativierung oder Weichspülung angesagt.
Ich hatte gestern mit meiner Frau ein gutes Gespräch. Sie ist zwar (trotz vieler weiterer Gegenbibelstellen von mir, die ich zwischenzeitlich gefunden habe) von ihrer Sprücheauslegung überzeugt und der Meinung, dass ich eine ungewöhnlich große Ablehnung gegen Gewalt hätte (die mir nicht so ungewöhnlich erscheint), ist aber nun bereit sich mir in diesem Thema unterzuordnen und nimmt es an, dass ich nicht möchte, dass unsere Kinder nach ihrem Verständnis der Sprüchestellen gezüchtigt würden. Ich möchte schauen wie ich noch mehr für unsere Kinder da sein kann. Ich bin dem Herrn sehr dankbar und erleichtert, dass Er dies geschenkt hat und ebenso für alle von euch, die dafür gebetet haben. Sehr gerne dürft ihr weiterbeten, dass der Herr meiner Frau schenkt, auch selbst davon überzeugt zu werden.
Veröffentlicht von: @drottinnergodurSie ist zwar ... der Meinung, dass ich eine ungewöhnlich große Ablehnung gegen Gewalt hätte (die mir nicht so ungewöhnlich erscheint), ...
Was glaubt die wohl, wie viele Frauen dankbar wären, ihr Mann hätte diese Ablehnung gegen Gewalt?
Es ist sicher erstmal gut, dass sie sich Dir 'unterordnet', aber es ist ihr zu wünschen, dass sie auch davon überzeugt wird, dass Schläge keine geeignete Maßnahme sind, Kindern die Liebe Gottes näherzubringen.
Hat sie möglicherweise eigene Gewalterfahrungen?
Veröffentlicht von: @neubaugoereHat sie möglicherweise eigene Gewalterfahrungen?
Hab ich mir auch schon gedacht. So nach dem Motto 'mir hat's ja auch nicht geschadet...'.
Doch, hat's
@neubaugoere Sie erzählt, dass ihr Vater sie geschlagen hätte, nachdem er nach Hause kam, wenn ihre Mutter das wollte, weil sie tagsüber sich nicht gut verhalten habe. Allerdings steht sie diesen Erfahrungen nicht positiv gegenüber, denn ihr Vater hätte sie nicht "in Liebe" gezüchtigt und ist auch nicht gläubig. Ich erkenne hier aufgrund ihrer Prägung ein Muster (auch in der Versetztheit und Ausführung eines anderen), dass sie (vielleicht unbewusst) versuchte, in neuem Kontext auf mich zu übertragen.
@drottinnergodur Also wäre es ok, wenn ihr Vater sie 'in Liebe' verprügelt hätte?
Anmerkung:
Ich weiß, dass es sowas gibt; aber ich kann den Unterschied nicht erkennen.
Ein Kind, das verprügelt wird, wird verprügelt - egal ob 'in Liebe' oder ohne.
Nachtrag: Es prägt halt auch das Bild von 'Liebe', wenn ein Kind 'in Liebe' verhauen wird.
@drottinnergodur Hallo, ich hab dich oben schon mal gefragt. Unabhängig von der Bibel und Schlägen scheint deine Frau mit der Erziehung der Kinder überfordert zu sein und bittet um deine Hilfe. Daher ist es schon wichtig, dass du mit ihr klärst, welche Erziehungsprobleme es gibt und wie ihr das auch ohne Schläge regeln könnt.
Ja, das tut sie und deshalb ist es ja so ein Glück, dass du dich dieser von ihr eingeforderten Prägung entziehst und für sie (und dadurch auch für eure Kinder) eine neue Prägung erschaffst.
@stern Das ist eben die Frage, ob @drottinnergodur seine Frau bei der Kindererziehung unterstützt.
Nehmen wir mal ein Beispiel:
Der Sohn schießt seinen Fußball mehrmals absichtlich gegen die Fensterscheibe. Die Mutter fordert ihn auf, das zu unterlassen, weil die Scheibe sonst zerbricht. Der Sohn macht aber unbeirrt weiter.
Die Mutter hat aus ihrer Kindheit gelernt: "Warte nur, wenn dein Vater von der Arbeit kommt. Dann kannst du was erleben (Schläge)."
Pädagogisch sinnvoll wäre es, dem Kind als Konsequenz den Ball wegzunehmen und den Ball zur Strafe für eine Woche wegzuschließen. Das muss dann auch der Vater unterstützen und nicht den Ball wieder rausrücken. Statt dessen sollte auch er dem Kind in einem Gespräch klarmachen, dass er hinter der Entscheidung der Mutter steht und das Kind ermahnen.
Zur gemeinsamen Erziehung gehört, dass die Eltern am Abend über die täglich anfallenden Erziehungsprobleme sprechen, Konsequenzen überlegen und geschlossen dazu stehen. Oder eine Glasbruchversicherung abschließen. 😉
Und das ist meine Frage: unterstützt @drottinnergodur seine Frau in dieser Art oder läßt er sie mit den Problemen alleine?
Das weiss ich nicht.
Es wäre schön, wenn er seine Frau unterstützt in der Kindererziehung, aber darüber wie er das tut, kann/sollte sie nicht grundsätzlich bestimmen.
Und ich vermute mal: wäre sie in der Lage (pädagogisch) den Ball selbst wegzutun (und dazu wäre sie ja auch körperlich in der Lage) dann bräuchte sie gar nicht auf die Unterstützung des Vaters zu warten.
@stern Naja, wenn sie immer nur als einziges pädagogisches Mittel Schläge vom Vater kennt, muss man mit ihr erstmal besprechen, was sie noch für Möglichkeiten hat zu erziehen.
Und die Uneinigkeit der Eltern ist das häufigste pädagogische Problem.
Ich erinnere mich noch, wie mir meine Mutter zur Strafe keine Süßigkeiten gab und mein Vater am Abend nach Hause kam und mir Schokolade mitbrachte. Das kommt natürlich nicht gut. Wenn Mama "Nein" sagt, geh ich eben zu Papa.
Veröffentlicht von: @murphylineUnd die Uneinigkeit der Eltern ist das häufigste pädagogische Problem.
Noch schlimmer wär's allerdings, wenn sie sich einig wären darüber, dass die Kinder 'gezüchtigt' werden sollten.
Danke für deine Offenheit. - Die Situation ist auch eine gute Chance, alte Dinge abzustreifen, in dem Fall ihre, wenn sie das möchte (und ebenso erkennt wie du, was ich euch wünsche). Es kann hart sein, weil - wenn ich meine eigene Geschichte anschaue -, ich diese kleineren Gegebenheiten, die aber für mein Selbstbild gesorgt haben, immer eher als unwichtig und "nich so dramatisch" eingeordnet habe, dem nicht viel Aufmerksamkeit oder Beachtung geschenkt habe. Als Beispiel: Es kann aber enorme Auswirkungen haben, wenn ein Kind ständig "schwing mal deine dicken Keulen hier rüber" hört, auch wenn es nur spaßig gemeint war. - Sich selbst anzuschauen und da in die Tiefe zu gehen, lohnt sich (mit Gott selbstverständlich, vielleicht nem Seelsorger o.ä.).
Es ist eine Chance, ihr andere Wege zu zeigen, die sie gehen kann. Meine Schwestern haben schon gute Hinweise gegeben. Das ist Mission, wie ich sie verstehe. Das ist Licht sein, wie ich es verstehe. Eine große Aufgabe.
Ich segne dich dafür mit der Liebe des Vaters und der Kraft des Heiligen Geistes in Jesu wundervollem Namen! Sei du das Licht in ihrer Dunkelheit. Zeig du ihr einen Weg zur Liebe und einen Weg der Liebe. - Möge der Herr dich leiten und euch/eure Familie unter seine Fittiche nehmen und euch schützen. Seid geborgen in IHM. Amen.
Veröffentlicht von: @murphylineNaja, wenn sie immer nur als einziges pädagogisches Mittel Schläge vom Vater kennt, muss man mit ihr erstmal besprechen, was sie noch für Möglichkeiten hat zu erziehen.
Theoretisch richtig, ist nur schwierig wenn jemand von was ganz anderem überzeugt ist…da muss ja erstmal die Notwendigkeit gesehen werden, es anders zu machen. Oft scheitert es schon daran.
Ich befasse mich nur mit einem (Neben-)Aspekt, ansonsten ist hier schon alles gesagt.
mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung (so, dass sich in jedem Fall die Situation entspannt hat, manchmal aber auch vom Kind vergessen sein mag)
Also so eine Verzögerung ist schon mal nicht gut, das Kind sollte den Zusammenhang erkennen. Also möglichst bald schlagen (ok, etwas verschnaufen, damit man nicht in blinder Wut schlägt) ist immer noch besser als so ne »Verzögerungsgtaktik«.
Und wie schon angedeutet: Besser andere Wege als Prügeln.