Benachrichtigungen
Alles löschen

Taufe

Seite 3 / 3

Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo zusammen,

könnt ihr mir sagen,welche Bibelstellen es gibt über die Kindstaufe/Erwachsenentaufe?
Ich habe gestern mit einer Bekannten diskutiert,die katholisch ist,und für die Kindestaufe.
Ich konnte es nicht mit einer Bibelstelle belegen,bin immer noch
dabei die Bibel kennenzulernen.

Liebe Grüße
Gabi

Antwort
435 Antworten
Battlefield
Beiträge : 4

Die Kindstaufe ist leider falsch und die Bibelstellen dazu gibt es nicht.

battlefield antworten
10 Antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3403

Was macht dich denn da so sicher?

irrwisch antworten
Battlefield
(@battlefield)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4

Die Taufe ist eine bewusste Entscheidung für Gott, eine Art Umkehr vom sündigen Leben.
Ein Baby kann sich nicht entscheiden.

battlefield antworten
adelfos3
(@adelfos3)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 177
Veröffentlicht von: @battlefield

Die Taufe ist eine bewusste Entscheidung für Gott, eine Art Umkehr vom sündigen Leben.
Ein Baby kann sich nicht entscheiden.

Scheinbar zutreffend aber dennoch nicht immer zutreffend.
Als sacramentum sehen wir bei der Taufe nur das was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, nicht aber Gottes Liebe und Handeln. Freilich, ein Kind entscheidet sich nicht bewusst. Die Eltern haben für dieses Kind entschieden in bestem Glauben das Richtige zu tun. Diese eine ist eine Entscheidung von vielen welche Eltern für ihre Kinder zu treffen haben. Nach der Taufe muss in der Erziehung, sollte, dann die Grundlage für einen fundierten und gelebten Christusglauben gelegt werden.
Wenn wir davon ausgehen daß Glaube schließlich ein Geschenk Gottes ist dann akzeptieren wir im Grunde ja auch daß Gott in der Geschichte eines jeden Menschen handelt, dabei aber des Menschen freien Willen akzeptiert.
Erziehung im Glauben
Das ist es, was nach der Kindertaufe meist nicht mehr geschieht, die Glaubenserziehung - durch 1.Vorleben und 2.Lehre und in dieser Reihenfolge.
Und manche von uns sehen dann die Kindestaufe (nach Matt) falsch und die Glaubenstaufe (nach Markus) richtig. Interessanterweise sind eben BEIDE Wege goldrichtig.
Im Nicaeno-Konstantinopolitanum, Glaubensbekenntnis von Nicaea um 325 ist von einer Taufe (als Zahlwort) die Rede (ἓν βάπτισμα εἰς ἄφεσιν ἁμαρτιῶν), damit ist gemeint dass Gott wohl keiner Erinnerung bedarf und EINE Taufe ausreicht um zu Beginn in den Stand der Gnade zu gelangen, eine weitere Taufe durch eine andere Konfession vermehrt dann auch nicht die Gnade Gottes sondern ist so etwas wie eine gar nicht erforderliche Handlung. In der Folge geht es darum den Stand der Gnade durch ein Leben unter Gottes Willen zu erhalten oder diesen durch Umkehr wieder herzustellen.
Gott handelt an Getauften und Ungetauften, schenkt seinen Heiligen Geist wann immer Er will und erwartet vom Menschen lediglich ein freudiges JA.

adelfos3 antworten
Battlefield
(@battlefield)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4

Tja sehe ich anders, die Taufe ist ein Sacrament aber nicht für Babys, da gibt es eine Bibelstelle die es sehr verdeutlicht mit dem Kämmerer als er von seiner Pilgerreise zurück kommt und fragt was muss ich noch tun um getauft zu werden?
" Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Siehe, hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg?"
Ein Baby hat kein Verständnis weder für die Schrift noch für den Heiligen Geist.

battlefield antworten
adelfos3
(@adelfos3)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 177

Geht es um Verständnis seitens des Täuflings? Nein, gewiß nicht. Es geht um ein Ja-Sagen zu Gott in dem Sinne: "Hier bin ich, handle an Mir nach Deinem Willen." In jedem Fall ist Gott der Handelnde.
Die Missionsaufträge der Evangelien nach Markus und Matthäus können unterschiedlicher nicht sein und beide, das ist wichtig, betonen die Bedeutung der Taufe. Während Matt. die Taufe vor der Unterweisung im Glauben setzt was gerne und richtigerweise auch als Begründung der Kindestaufe gesehen wird bezieht sich Mk allein auf die Glaubenstaufe.
Ich würde es nicht wagen einer von beiden ihre Richtigkeit abzustreiten.

adelfos3 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @adelfos3

Die Eltern haben für dieses Kind entschieden in bestem Glauben das Richtige zu tun. Diese eine ist eine Entscheidung von vielen welche Eltern für ihre Kinder zu treffen haben.

Wenn es doch aber um die Umkehr geht - können dann wirklich Eltern für ihre Kinder umkehren? Stellvertretend? Vor Gott? Wo jeder Einzelne zählt? Ich denke nicht.

Veröffentlicht von: @adelfos3

Gott handelt an Getauften und Ungetauften, schenkt seinen Heiligen Geist wann immer Er will und erwartet vom Menschen lediglich ein freudiges JA.

Ja, eben. Eine Umkehr mit freudigem "Ja". Warum dann nicht auch von jedem?

neubaugoere antworten
adelfos3
(@adelfos3)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 177
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wenn es doch aber um die Umkehr geht - können dann wirklich Eltern für ihre Kinder umkehren? Stellvertretend? Vor Gott? Wo jeder Einzelne zählt? Ich denke nicht.

Kindertaufe und Umkehr solltest Du nicht in jener Verbindung zueinander sehen wie sie sehr wohl für die Glaubenstaufe gilt. In jedem Fall ist die Taufe Beginn eines Glaubensweges. Wobei immer Gott der Hanndelnde ist!
Beide Taufen erheben den Menschen in den Stand der Gnade. Das Kind wird von der Erbsünde befreit, der getaufte Erwachsene von all seinen Sünden. Wenn im ersteren nicht von einer Umkehr im engeren Sinn gesprochen werden kann so doch von einem Neustart.

Hier will ich Dir etwas aus meiner Erfahrung erzählen: Ein älterer Freund, bereits verstorben, hatte das Problem dass er Kirche nie erfahren hat. Er stammte aus einer Familie welche es für richtig erachtete, es dem Sohn zu überlassen, wenn er volljährig ist , sich zu entscheiden für oder gegen Gott und-oder für den einen oder anderen Glauben.
Mein Freund war ein vielseitig begnadeter Künstler und Techniker, Schiffsbauingenieur von Beruf. Wöhrend des Studiums zur Wehrmacht, Krieg, danach Aufbau von Karriere, Familiengründung, also kaum Zeit für sich selbst. Inhaber mehrerer bedeutender Patente, erfolgrech und wohlhabend.
Aus humanistisch-liberalem-protestantischem Umfeld stammend hat ihn die katholische Kirche fasziniert und ebenso auch die orthodoxe. Entschieden hat er sich jedoch nie - weder für die eine noch die andere und litt sehr daran.

Aus dieser einen Situation lässt sich ableiten (ohne zu verallgemeinern) welch Risiko es ist wenn Eltern bewusst NICHT ENTSCHEIDEN. Noch dazu in einer so lebenswichtigen Angelegenheit wie der Beginn eines Glaubenslebens.

adelfos3 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3403
Veröffentlicht von: @battlefield

Die Taufe ist eine bewusste Entscheidung für Gott, eine Art Umkehr vom sündigen Leben.
Ein Baby kann sich nicht entscheiden.

Mit dieser Argumentation bin ich auch geprägt worden.

Zum Glück hat Gott in Seiner unendlichen Liebe meinen Blick geweitet.

Nicht Rituale entscheiden letztendlich, Gott ist der HERR.

ER sieht die Beweggründe derEltern in der Taufe ihres Kindes und ER sieht die Beweggründe der Herzen der Konfirmanden, die ihre Kindertaufe mit der Konfirmation neu und bewusst festmachen.

irrwisch antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1692

Ja mehr noch: Am Ende zählen für ihn nur seine eigenen Beweggründe.

Meine Eltern haben meine Taufe damals nicht so ernst gemeint wie ich später die meiner Kinder.
Aber Gott hat sie ernst gemeint. Darauf kann ich mich verlassen.

andreas-wendt antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @irrwisch

ER sieht die Beweggründe derEltern in der Taufe ihres Kindes und ER sieht die Beweggründe der Herzen der Konfirmanden, die ihre Kindertaufe mit der Konfirmation neu und bewusst festmachen.

Ja, eben, genau. Ist es dann nicht auch wichtig, den Menschen - egal welchen Alters - auch genau das "beizubringen", dass es um Umkehr geht, Umkehr des Herzens - hin zu Gott und dass da solche

Veröffentlicht von: @irrwisch

Rituale

nicht den Ausschlag geben?

neubaugoere antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Wassertaufe ist überflüssig, Babytaufe sogar Unrecht?
Zur Bewertung der Babytaufe hilft der gesunde Menschenverstand: Man wird nicht gläubig, indem man als Baby mit Wasser besprengt wird. Das wäre ja wie eine Schluckimpfung (hat mal Karl Barth so schön gesagt). Die Babytaufe wurde von den Kirchen erfunden, um die Menschen gleich von Anfang an in die Kirche einzugliedern, eine Zwangsmitgliedschaft. Das hat ja auch Rechtsfolgen. Beispielsweise muss ein getaufter Säugling, der eine Erbschaft gemacht hat, sofort Kirchensteuer zahlen. Die daraus folgende Eintragung in Taufregister ist nur mühsam wieder rückgängig zu machen, wenn überhaupt. Eltern sollten sich also fragen, ob sie ihrem Nachwuchs mit dieser Zwangsmitgliedschaft einen Gefallen tun, oder ob sie gar das verfassungsmäßige Grundrecht (GG, Art.4, Abs.1) des Kindes auf Religionsfreiheit missachten.
Die Bibel kennt eine Babytaufe nicht.

Etwas anders sieht es mit der Erwachsenentaufe aus. Die wurde in der Bibel praktiziert. Auch dadurch kommt man allerdings natürlich nicht zum Glauben. Es ist nur ein Zeichen in die Gesellschaft hinein, dass man sich zu einer bestimmten Glaubensgemeinschaft zugehörig fühlt. Ein äußeres Zeichen, nachdem man zum Glauben gekommen ist.

Jetzt ist die Wassertaufe eigentlich überflüssig. Mit dem Glaubensbeginn werden wir "in Christus" getauft (Rö 6,3; Gal. 3,27). Das kann durch kein Ritual ersetzt werden. Eine weitere Taufe ist überflüssig (Eph. 4,5).

Also: Schaden tut sie in diesem Sinn als Erwachsener nicht, aber sie bewirkt auch nichts, jedenfalls nichts in der Beziehung zu Gott.

Anonymous antworten
149 Antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

[z.T. gestrichen - MfG Orleander]
[gestrichen, dem Gespräch nicht dienlich - MfG Orleander]

Es gibt keinen Beleg dafür dass Kinder nicht getauft wurden.
Bei der hohen Kindersterblichkeit war es für die Eltern ein Trost, dass die Kinder getauft waren. Das ist es für mache Mutter heute noch, wenn Kinder am plötzlichen Kindstod sterben.

Wenn ein komplettes Haus getauft wurde dann sind da Kinder dabei gewesen.

Es ist mühselig darüber zu diskutieren, mit deinem Beitrag sprichst du vielen Christen die Gültigkeit der Taufe ab, das ist Unrecht.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jigal

Es gibt keinen Beleg dafür dass Kinder nicht getauft wurden.

Nein, es gibt aber keinen Beleg dafür, dass es von Gott angeordnet wurde oder es überhaupt einen Effekt haben könnte. Ganz im Gegenteil.

Veröffentlicht von: @jigal

Bei der hohen Kindersterblichkeit war es für die Eltern ein Trost, dass die Kinder getauft waren. Das ist es für mache Mutter heute noch, wenn Kinder am plötzlichen Kindstod sterben.

Verantwortungslos, wenn Menschen eingeredet wurde, dass das irgendwas bringt.
Noch schlimmer ist, wenn ihnen erzählt wurde, dass die Babys sonst in eine "Hölle" kommen. Ganz üble Kirchenlehren, erfunden zum eigenen Nutzen, um Abhängigkeiten zu erzeugen.

Anonymous antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

Nun es ist verantwortlungslos Christen deren Kindertaufe sie für richtig erachten die Gültigkeit abzusprechen.
Was du ja mit deinen Thesen machst.

Nachtrag vom 03.05.2021 1437
Die Gründe warum eine Kindertaufe gültig ist diskutier ich nicht mit dir, Gott ist die handelnde Person in einer Taufe, für Gott ist sie also auch gültig.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jigal

Nun es ist verantwortlungslos Christen deren Kindertaufe sie für richtig erachten die Gültigkeit abzusprechen.

Was meinst du mit gültig? Natürlich ist sie kirchenrechtlich gültig. Nur dem Baby bringt es nichts - nichts, außer zukünftigen Verpflichtungen. Und es widerspricht dem Grundrecht auf Religionsfreiheit.

Das habe ich ja begründet. Sachlich willst du ja nichts beitragen...

Übrigens, du verwechselst hier etwas: Nicht Gott handelt hier, sondern die Kirche. Kein Mensch kann Gott zwingen, einen anderen Menschen zum Glauben zu bringen, auch nicht, wenn man es sich einbildet, einen Talar trägt und anderen mit vielen Worten weismacht.

Anonymous antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

Für mich und für Gott ist sie gültig, egal wie alt das Kind war, oder es sich mit 14 dazu entschließt, da es in der Gemeinschaft jetzt dran ist.

ich verwechsel nichts. Es gab in der Lutherdekade ein Jahr zur Taufe mit der eindeutigen Aussage die handelnde Person in der Taufe ist Gott, Gott sagt ja zu dem getauften Menschen. Daher ist für Gott jede Taufe in Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes gültig.
Für manche Evangelikale anscheinend nicht, sonst gäbe es diese Diskussionen gar nicht.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @jigal

Für mich und für Gott ist sie gültig, egal wie alt das Kind war, oder es sich mit 14 dazu entschließt, da es in der Gemeinschaft jetzt dran ist.

Das Kind hat nichts davon, dass es für dich "gültig" ist. Und ob es für Gott einen Wert hat, kann nur in der Bibel ausgesagt werden - und dort steht das eben nicht.
Dort steht, dass der Mensch nichts dafür tun kann, um gläubig zu werden. Es ist eine Gnadengabe Gottes. Ob er sich irgendwann mit Wasser, Weizenbier oder Glaskugeln überschütten lässt, ist sowas von unwichtig...

Veröffentlicht von: @jigal

ich verwechsel nichts. Es gab in der Lutherdekade ein Jahr zur Taufe mit der eindeutigen Aussage die handelnde Person in der Taufe ist Gott, Gott sagt ja zu dem getauften Menschen. Daher ist für Gott jede Taufe in Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes gültig.

Nochmal: "Gültig" wofür? Es gibt dafür nicht mal einen Freifahrtschein im Bus.
Was irgendwann von irgendwem behauptet wurde, ist Gott völlig egal.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17978
Veröffentlicht von: @jigal

Daher ist für Gott jede Taufe in Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes gültig.

Nö ist es nicht 😊
Das gibt die Schrift nicht her.

tristesse antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Sehe ich anders
Frage: Wieso wurden im NT Menschen, die gläubig wurden, im Wasser getauft (Gefängniswärter, Nikolaus, Philippus ...)? In der Apostelgeschichte finden sich einige Beispiele.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Die Taufe hat in der Bibel eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich. Zuletzt (und das bedeutet in den Paulusbriefen) ist von einer Wassertaufe keine Rede mehr. Das Rituelle spielt keine Rolle mehr.

Eine Taufe in Christus kann nicht mit Wasser durchgeführt werden. Es ist ein rein innerer Vorgang des Glaubensbeginns.

Wenn man es als Zeichen nach außen ansieht, nachdem man gläubig geworden ist, und sich einer Gemeinde anschließen will, kann man es als Aufnahmeritual ansehen. Mehr Bedeutung hat es nicht mehr.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Dann schauen wir mal in die Paulusbriefe:

1Kor 1,14 Ich danke Gott dafür, dass ich niemanden von euch getauft habe ausser Krispus und Gaius -

1Kor 1,16 Das Haus des Stephanas habe ich zwar auch noch getauft, im Übrigen aber wüsste ich nicht, dass ich noch jemanden getauft hätte.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Na also. Paulus ist froh, dass er in einer Übergangszeit nur noch vereinzelt getauft hat. Danach nicht mehr. Meine ich doch.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Lies bitte den Kontext der zitierten Verse. Deine Schlüsse sind falsch.

herbstrose antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

Meiner Erinnerung nach stelle ich mir eine Gemeinde vor in der es Leute gibt die meinen von Paulus getauft worden zu sein wäre besser.
Das ist der Kontext den BLeser falsch interpretiert.
Es geht nicht gegen die Taufe sondern um eine angeblich andere Stellung. Es gibt Leute die möchten unbedingt im Jordan getauft werden, es gibt genügend Möglichkeiten dazu.
Das Haus Windsor lässt mit Wasser taufen, das dem Jordan entnommen wurde.

Nachtrag vom 04.05.2021 0706
Katholische Kirchen haben in der Regel eine Öffnung nach außen, oder eine Öffnung im Boden um restliches Taufwasser der Erde zuzuführen.

jigal antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Taufe ist Taufe. Wer einen Taufe, ist zweitrangig. Damit hausieren zu gehen, wer einen getauft hat, zeugt davon, dass da was nicht im Lot ist.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Paulus hatte keinen Taufauftrag!

Veröffentlicht von: @jigal

Meiner Erinnerung nach stelle ich mir eine Gemeinde vor in der es Leute gibt die meinen von Paulus getauft worden zu sein wäre besser.
Das ist der Kontext den BLeser falsch interpretiert.

Ist ja prima, dass ihr euch einig seid... 😉
Einfach mal nachfragen, ehe ihr euch verrennt:

Paulus schreibt ausdrücklich in 1.Kor.1,17, dass er nicht gesandt ist, um zu taufen, ganz allgemein. Es geht dabei nicht um die Form (und wo das Wasser herkommt ist sowieso schnuppe). Er dankte Gott sogar dafür, dass er nur wenige taufen musste.

Paulus zeigt außerdem (was du wohl meinst), dass beim Taufen durch eine Person allzu leicht die Verbindung mit dem Namen des Taufenden hergestellt wird und zu einer falschen Bindung führen kann. Genau das ist heute der Fall, denn durch die Taufe wird man ja Mitglied in dieser Gemeinde - genau das kritisiert Paulus hier. Es ist oft nur noch ein leeres Aufnahmeritual, mehr nicht. Wie der Schmiss bei Studentenbünden.

Er verweist außerdem darauf, dass eine besondere Beauftragung durch Christus vorliegen sollte, was bei ihm nicht der Fall war und die heute schon gar nicht mehr vorliegt. Paulus sollte statt dessen das Evangelium verkünden.
Im Neuen Testament tauften namentlich genannt weniger als 20 Personen (u.a. Johannes und die Apostel), bei denen von diesem besonderen Auftrag auszugehen ist. Er bezog also nicht den „Taufbefehl“ aus Matthäus 28 auf sich, wie es viele heute eigenmächtig machen.

Anonymous antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

Alles Jünger haben einen Taufauftrag
Also man spricht ja eigentlich vom Taufbefehl.
Die Jünger bekommen das eindeutig gesagt wie sie taufen sollen.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

...aber wir nicht!

Veröffentlicht von: @jigal

Also man spricht ja eigentlich vom Taufbefehl.
Die Jünger bekommen das eindeutig gesagt wie sie taufen sollen.

Naja, aber Jesus und die Jünger hatten nur einen Auftrag für das Volk Israel zu dieser Zeit. Dazu gehören wir eindeutig nicht.

Und Paulus hat diesen ja ganz klar auch nicht auf sich bezogen. Aber wir eignen uns den einfach so an...

Die Wassertaufe verträgt sich ja auch nicht mit der Kernaussage des Paulus: Rechtfertigung allein aus Glauben ohne Werke, ohne Gesetz. In Galatien entstanden die ersten Gemeinden aus den nichtisraelischen Nationen, in denen Paulus dies verkündigte. Nun traten Satzungen, Zeremonien, Reinigungsvorschriften und auch die Wassertaufe Schritt für Schritt in den Hintergrund.

Einige meinen ja auch, dass dieser "Taufbefehl" aus Matth 28 sowieso gefälscht ist (und nachträglich eingefügt wurde) und sich die Kirchen somit selbst beauftragt hätten. Soweit würde ich aber auch wieder nicht gehen. Fest steht aber, dass die Kirchen von diesem (in meinen Augen falschen) Taufverständnis enorm profitieren.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Du bist also kein Jünger (Schüler/Nachfolger) Christi?

Mt 28,19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Du bist also kein Jünger (Schüler/Nachfolger) Christi?

Naja, das ist ja wohl es sehr vereinfacht. Nein, ich bin kein Jude. Und ich kann mir nicht einfach das aneignen, was Jesus seinem Volk aufgetragen hat.

Für die Nichtjuden ist maßgebend, was der Aposten Paulus gelehrt hat. Aber das weißt du sicherlich...

Veröffentlicht von: @herbstrose

Mt 28,19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Und, bei wie vielen Völkern warst du schon?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Naja, das ist ja wohl es sehr vereinfacht. Nein, ich bin kein Jude. Und ich kann mir nicht einfach das aneignen, was Jesus seinem Volk aufgetragen hat.

Punkt 1: Jünger ist jeder, der Christus nachfolgt.

Punkt 2: durch den Glauben an Christus sind wir eingepfropft in sein Volk. Es ist egal, ob man Jude, Grieche, Ägypter, Deutscher, Slowene oder sonstiger Nationalität ist. In Gottes Reich sind wir alle gleichgestellt durch den Glauben an Jesus Christus.

Punkt 3: den Auftrag zu taufen haben nicht die Juden bekommen, sondern die, die Christus nachfolgen

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Punkt 1: Jünger ist jeder, der Christus nachfolgt.

Wie kommst du darauf? Jesus ist nur zum Volk Israel gekommen.

„Geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel … heroldet und sagt: Genaht hat sich das Königreich“ (Mt. 10,6). Jesus wurde „lediglich zu den verlorenen Schafen vom Hause Israels gesandt“ (Mt. 15,24).

Gehörst du zum Haus Israel? Hast du die Erwartung eines Königreichs? Ich nicht.

Damit hat sich der Rest auch erledigt...

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Wie kommst du darauf? Jesus ist nur zum Volk Israel gekommen.

Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Veröffentlicht von: @bleser

Gehörst du zum Haus Israel? Hast du die Erwartung eines Königreichs? Ich nicht.

Ja, natürlich!
Das Bild vom Ölbaum17 Wenn nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden, du aber, der du ein wilder Ölzweig bist, in den Ölbaum eingepfropft wurdest und Anteil bekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich. 19 Nun wirst du sagen: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde. 20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben.

Veröffentlicht von: @bleser

Damit hat sich der Rest auch erledigt...

Du machst es dir ganz schön einfach.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Das ist natürlich eine allgemeingültige Aussage.
Jesus ist aber gekommen, um sein Volk Israel auf das irdische Königreich vorzubereiten (Stellen hatte ich genannt). In diesem Reich wird dann (jetzt zukünftig) Israel auch die anderen Völker zum Glauben bringen. Das ist der Auftrag mit dem Taufen...

Anweisungen, die dem Volk Israel gelten, auf sich zu beziehen, ist allerdings ein weit verbreiteter Fehler...

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ja, natürlich!

Ich wusste nicht, dass du jüdisch bist...

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Du hast meinen Text nicht zu Ende gelesen.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @jigal

Die Jünger bekommen das eindeutig gesagt wie sie taufen sollen.

Ich habs grad nicht auf dem Schirm - Wo denn?

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Mt 28,19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

Ach das ist gemeint, ich war jetzt auf was ganz anderes, mir unbekanntes in Erwartungshaltung; mich hat dieses "wie" wohl sehr irritiert. 😉

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ist das "wie" nicht eigentlich zweitrangig?

herbstrose antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

Für mich ist das zweitrangig. In der Taufkirche Luthers ist übrigens ein Becken in der ganz untergetaucht werden kann eingebaut worden.

jigal antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

Habe ich über Prioritäten gesprochen? 😉
Ich wollte es einfach wissen ...

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Wozu das Ausrufezeichen in der Überschrift?

Paulus war unterwegs als Evangelist und Gemeindegründer sowie als Mentor für die Gemeinden und Gemeindeleiter. Dieses Aufgabenprofil umfasst zwar nicht ausdrücklich auch Taufen, schließt sie aber auch nicht aus.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Paulus war unterwegs als Evangelist und Gemeindegründer sowie als Mentor für die Gemeinden und Gemeindeleiter. Dieses Aufgabenprofil umfasst zwar nicht ausdrücklich auch Taufen, schließt sie aber auch nicht aus.

Natürlich, hast du doch gelesen. Er wurde nicht beauftragt zu taufen. Hat er doch selbst geschrieben. Und du hast es doch gelesen, oder nicht?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867

Johannes der Täufer hatte einen konkreten Taufauftrag. Paulus dagegen Evangelisation und Gemeindegründung, dazu apostolische Lehre und Beratung. Taufen kamen in seinem Dienst vor, waren aber nicht sein Schwerpunkt.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Johannes der Täufer hatte einen konkreten Taufauftrag. Paulus dagegen Evangelisation und Gemeindegründung, dazu apostolische Lehre und Beratung. Taufen kamen in seinem Dienst vor, waren aber nicht sein Schwerpunkt.

Nicht ganz richtig:

1. Kor. 1,17 Denn Christus hat mich nicht beauftragt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen, und das nicht in Wortweisheit, damit das Kreuz des Christus nicht inhaltslos werde.

Paulus wurde also ausdrücklich NICHT beauftragt, zu taufen. Vorher hat er es vereinzelt getan, dann nicht mehr.

Und warum? Weil Rituale und Gesetzliches keine Rolle mehr spielen. Mit Paulus sind die ganzen Äußerlichkeiten zurückgedrängt worden, dazu gehört auch die Taufe.
Rechtfertigung allein aus Glauben: Das hat Paulus verkündet und das gilt auch uns.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867
Veröffentlicht von: @bleser

Paulus wurde also ausdrücklich NICHT beauftragt, zu taufen. Vorher hat er es vereinzelt getan, dann nicht mehr.

Wann schrieb Paulus denn an die Korinther?

In Apg 19 tauft Paulus noch in Ephesus.

Veröffentlicht von: @bleser

Paulus wurde also ausdrücklich NICHT beauftragt, zu taufen. Vorher hat er es vereinzelt getan, dann nicht mehr.

Sicher?

Und ausdrücklich nicht beauftragt, heißt nicht verboten. Paulus hat mit Sicherheit keine Rituale ausgeführt ....

In der Schrift ist mir keine Stelle bekannt, die der Taufe eine Rechtfertigung belegt. Habe ich was überlesen?

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867

zu lang für einen Nachtrag
Zeitabläufe:

Paulus schrieb den 1. Brief an die Korinther von Ephesus aus.

1. Kor 16,8 8 Ich werde aber bis Pfingsten in Ephesus bleiben,
9 denn eine große und wirksame Tür ist mir geöffnet worden, und der Widersacher sind viele.

Paulus ist also in Ephesus... spricht mit Apollos...

1. Kor 16, 12 Was aber den Bruder Apollos betrifft, so habe ich ihm vielfach zugeredet, dass er mit den Brüdern zu euch komme; und es war durchaus nicht ⟨sein⟩ Wille, jetzt zu kommen, doch wird er kommen, sobald er Gelegenheit findet.

Inzwischen ist Apollos nach Korinth abgereist und dort.

Apg 19, 1 Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gegenden durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und er fand einige Jünger....

Paulus fragt ihren Christenstand ab und als er ihn erfährt wird auf die Wassertaufe und die Taufe in den Heiligen Geist reflektiert und beide Taufen ausgeführt.

Apg 19, 2 und sprach zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig geworden seid? Sie aber sprachen zu ihm: Wir haben nicht einmal gehört, ob der Heilige Geist ⟨überhaupt da⟩ ist.
3 Und er sprach: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe des Johannes.
4 Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft[1], indem er dem Volk sagte, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das ist an Jesus.
5 Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen;
6 und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.

Also ist deine Aussage, Paulus hätte nach der Erwähnung im 1. Korintherbrief nicht mehr getauft, nicht stimmig.

Paulus schreibt nicht gegen die Taufe, sondern gegen Spaltung in der Gemeinde, weil sich ein Leitergötzendienst zu entwickeln begann.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

In Apg 19 tauft Paulus noch in Ephesus.

Ich sagte ja, dass er es noch vereinzelt gemacht hat. Es war eben noch die Übergangszeit.

Veröffentlicht von: @deborah71

Sicher?

Sagt Paulus ja selbst. Er ist froh, nicht mehr getauft zu haben.

Veröffentlicht von: @deborah71

Und ausdrücklich nicht beauftragt, heißt nicht verboten. Paulus hat mit Sicherheit keine Rituale ausgeführt ....

Wenn ich ohne Auftrag trotzdem in seinem Namen taufe, wäre das eine Anmaßung. Ja, es war somit ein Verbot.

Wichtig ist auch, dass Paulus, das sogenannte Taufgebot aus Mat. nicht auf sich bezogen hat. Unsere Kirchen machen es aber. Das sollte nachdenklich stimmen.

Veröffentlicht von: @deborah71

In der Schrift ist mir keine Stelle bekannt, die der Taufe eine Rechtfertigung belegt. Habe ich was überlesen?

Von welcher Rechtfertigung redest du? Ich spreche von der Rechtfertigungslehre des Paulus. Die beinhaltet, dass man keine Werke und keine Rituale ableisten muss, um vor Gott gerecht zu sein. Deshalb gibt es auch keine Tauflehre bei Paulus.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Gal 3,27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.

Warum soll Paulus die Taufe lehren, wo alle, an die er schreibt, bereits getauft sind?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Die Taufe in Christus - ohne Wasser...

Veröffentlicht von: @herbstrose

Warum soll Paulus die Taufe lehren, wo alle, an die er schreibt, bereits getauft sind?

Genau. Deine Stelle heißt nämlich korrekt übersetzt "getauft in Christus hinein". Im Englischen "into", gr. "eis". Und das ist eben genau die Taufe, von der Paulus noch spricht, nämlich die Taufe IN Christus. Eine Taufe IN Christus kann nicht mit Wasser oder durch einen anderen Menschen geschehen. Es ist die innere Umwandlung bei dem Glaubensanfang. Das ist die EINE Taufe, von der Paulus spricht.
Genau die gilt heute. Keine andere mehr.

Jetzt hast du's!

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Genau. Deine Stelle heißt nämlich korrekt übersetzt "getauft in Christus hinein". Im Englischen "into", gr. "eis". Und das ist eben genau die Taufe, von der Paulus noch spricht, nämlich die Taufe IN Christus. Eine Taufe IN Christus kann nicht mit Wasser oder durch einen anderen Menschen geschehen. Es ist die innere Umwandlung bei dem Glaubensanfang. Das ist die EINE Taufe, von der Paulus spricht.
Genau die gilt heute. Keine andere mehr.

Was du hier wiedergibst, ist einzig deine Meinung. Diese Meinung als allgemeingültig darzustellen.

Ich habe an anderer Stelle was zur Symbolik geschrieben. Darauf bist du mit keiner Silbe eingegangen.

Veröffentlicht von: @bleser

Jetzt hast du's!

Das ist so liebevoll von dir, dass ich vor lauter Freudensprüngen versehentlich auf dem Mod-Knopf gelandet bin.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Was du hier wiedergibst, ist einzig deine Meinung. Diese Meinung als allgemeingültig darzustellen.

Du gibst doch deine Meinung genauso wieder. Was hast du nun sachlich dazu zu sagen?

Veröffentlicht von: @herbstrose

Das ist so liebevoll von dir, dass ich vor lauter Freudensprüngen versehentlich auf dem Mod-Knopf gelandet bin.

Das ist ja nun wirklich albern...

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867
Veröffentlicht von: @bleser

Ich sagte ja, dass er es noch vereinzelt gemacht hat. Es war eben noch die Übergangszeit.

vorher schriebst du anders:

Paulus wurde also ausdrücklich NICHT beauftragt, zu taufen. Vorher hat er es vereinzelt getan, dann nicht mehr.

Im Nachtrag habe ich dir aufgezeigt, dass Paulus auch nach seinem Satz an die Korinther noch getauft hat. Daher ist deine Interpretation nicht stimmig mit Paulus' Leben.

Veröffentlicht von: @bleser

Sagt Paulus ja selbst. Er ist froh, nicht mehr getauft zu haben.

Das klingt zeitlich.... Paulus bezog sich auf mehr Personen. Und du interpretierst ausserhalb des Kontextes. Im Kontext geht es um Spaltung und sie hätten wohl auch mit "ich bin des Paulus" ihn auch für eine weitere Spaltung benutzt.

Veröffentlicht von: @bleser

Wichtig ist auch, dass Paulus, das sogenannte Taufgebot aus Mat. nicht auf sich bezogen hat. Unsere Kirchen machen es aber. Das sollte nachdenklich stimmen.

Lass Apg 19 nicht unter den Tisch fallen. Paulus hat in Christus hinein getauft und danach per Handauflegung die Taufe mit dem Heiligen Geist vermittelt.

Veröffentlicht von: @bleser

Von welcher Rechtfertigung redest du? Ich spreche von der Rechtfertigungslehre des Paulus.

Ich auch.
Taufe ist kein Ritual (auch wenn man eins draus machen kann).
Deine erste Zusammenstellung bzgl der Rechtfertigung aus Glauben hat in den Nebensätzen den Anklang, dass Taufe zur Rechtfertigung gedacht wurde.

Veröffentlicht von: @bleser

Deshalb gibt es auch keine Tauflehre bei Paulus.

Doch..in Römer 6.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Im Nachtrag habe ich dir aufgezeigt, dass Paulus auch nach seinem Satz an die Korinther noch getauft hat. Daher ist deine Interpretation nicht stimmig mit Paulus' Leben.

In Einzelfällen in Gemeinden mit jüdischen Einflüssen. Es geht mir mehr um die großen Linien.

Veröffentlicht von: @deborah71

Das klingt zeitlich.... Paulus bezog sich auf mehr Personen. Und du interpretierst ausserhalb des Kontextes. Im Kontext geht es um Spaltung und sie hätten wohl auch mit "ich bin des Paulus" ihn auch für eine weitere Spaltung benutzt.

Das ist ein Aspekt, aber nicht der einzige.

Veröffentlicht von: @deborah71

Lass Apg 19 nicht unter den Tisch fallen. Paulus hat in Christus hinein getauft und danach per Handauflegung die Taufe mit dem Heiligen Geist vermittelt.

Das war wieder anders. Der Geist kam auf sie. Das ist keine Taufe in Christus - die kam erst später. Die Taufe hat eine Entwicklung durchgemacht, das war auch ein Zwischenstadium.
Paulus hat auch keine "Völker" getauft, wie im "Taufbefehl". Apg. 19 war innerhalb des Volkes Israel..

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich auch.
Taufe ist kein Ritual (auch wenn man eins draus machen kann).

Natürlich. Heutzutage auf jeden Fall.

Veröffentlicht von: @deborah71

Doch..in Römer 6.

Ach ja? Wo denn?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Apg. 19 war innerhalb des Volkes Israel..

Weder Korinth noch Ephesus waren in Israel.

Der Römerbrief beginnt gleich mit der Taufe.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867
Veröffentlicht von: @bleser

In Einzelfällen in Gemeinden mit jüdischen Einflüssen. Es geht mir mehr um die großen Linien.

Es wirkt eher wie ein Herumeiern.

Veröffentlicht von: @bleser

Das war wieder anders. Der Geist kam auf sie. Das ist keine Taufe in Christus - die kam erst später.

Vielleicht liest du erstmal nach, bevor du sowas behauptest.

Veröffentlicht von: @bleser

Paulus hat auch keine "Völker" getauft, wie im "Taufbefehl". Apg. 19 war innerhalb des Volkes Israel..

Paulus evangelisierte auch unter Nicht-Juden. Woanders habe ich dir das Beispiel der ersten Evangelisation an Pfingsten aufgezeigt... Predigt, >Umkehr, Taufe, Taufe in den heiligen Geist.

Veröffentlicht von: @bleser
Veröffentlicht von: @deborah71

Doch..in Römer 6.

Veröffentlicht von: @bleser

Ach ja? Wo denn?

Lies doch einfach ab Vers 1.... 😉

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich erkläre es dir gern nochmal: Die eigentliche Aufgabe war evangelisieren und Gemeinden gründen. Es war ihm nicht verboten zu taufen.

In meinem Job habe ich einen klaren Auftrag. Einer ist an der Anmeldung und für den organisatorischen Teil zuständig. Der Andere ist für die Diagnostik zuständig. Aaaaaaber: wenn der in der Diagnostik beide Hände frei hat, kann er auch ans Telefon gehen. Wenn der an der Anmeldung grad ne Hand frei hat, hilft er in der Diagnostik aus. Wo genau ist da jetzt das Problem?

Veröffentlicht von: @bleser

Und warum? Weil Rituale und Gesetzliches keine Rolle mehr spielen. Mit Paulus sind die ganzen Äußerlichkeiten zurückgedrängt worden, dazu gehört auch die Taufe.
Rechtfertigung allein aus Glauben: Das hat Paulus verkündet und das gilt auch uns.

Erzähl bitte nicht sowas. Rituale und Gesetzlichkeiten sind seit Jesus passé. Es wurde durch Paulus nichts zurückgedrängt. Und an keiner Stelle der Bibel steht was davon, dass die Taufe ad acta ist.

herbstrose antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Willst du damit sagen, das Taufen nicht mehr nötig seien?

Bei allem Respekt, Gefühlt scheinst du nach 2000 Jahren der erste zu sein, der das aus der Schrift so entnimmt oder erkennt.

Hat Gott seine Kinder nun 2000 Jahre lang vollkommen im Dunkeln gelassen, was er eigentlich möchte? Das ist eher unwahrscheinlich denke ich.

Schau mal, nur weil Paulus in diesem Satz das Taufen nicht als Sendungsgrund nimmt, legst du so viel hinein das du den Charakter des Christentums umdeutest.

Denkst du nicht auch, Paulus hätte das danach deutlicher hervorgehoben das nicht getauft werden soll?? Im Gegenteil, Paulus hatte sogar alttestamentliche Riten noch verwendet. Was war mit Jesu Taufbefehl an ihn nach seiner Bekehrung? Was sollte sich dazwischen getan haben?

In der Tradition gibt es Fixpunkte in der Leere. Dann weis ich wie ich mich orientieren kann.

derneinsager antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Welche Taufe heute gilt

Veröffentlicht von: @derneinsager

Willst du damit sagen, das Taufen nicht mehr nötig seien?

Doch, die Taufe in Christus (Römer 6,3-4, Titus 3,5, Eph. 4,5). Es ist auch nicht die Taufe, bei der der Heilige Geist auf die Menschen kam, wie zu Pfingsten. Paulus spricht in seinen Briefen nur noch von der Taufe in Christus, von einem rein innerlichen Vorgang! Wenn es auch in der Übergangszeit verschiedene Taufen mit Wasser gab, so gab und gibt es nur eine Taufe in Christus durch Seinen Geist, in den Leib des Christus hinein, welcher die Vervollständigung dessen ist, der das All in allem vervollständigt.

Veröffentlicht von: @derneinsager

Bei allem Respekt, Gefühlt scheinst du nach 2000 Jahren der erste zu sein, der das aus der Schrift so entnimmt oder erkennt.

Keinesfalls. Bis ins 17. Jahrhundert hinein wurden besonders in Mitteleuropa tausende Menschen benachteiligt, vertrieben, verfolgt und ermordet, weil sie nicht mit der kirchlichen Tauflehre übereinstimmen. Sie gehören den sog. Täufern (polemisch: Wiedertäufern) an, die sich nach der damals obligatorischen Babytaufe wieder taufen ließen, nachdem sie gläubig geworden sind, weil sie die Babytaufe als unbiblisch und damit ungültig ansahen.

Die Wassertaufe für Erwachsene finde ich zwar auch überflüssig, aber ok, wenn man nicht meint, damit irgendwas in der Beziehung zu Gott zu verändern.

Veröffentlicht von: @derneinsager

Schau mal, nur weil Paulus in diesem Satz das Taufen nicht als Sendungsgrund nimmt, legst du so viel hinein das du den Charakter des Christentums umdeutest.

Meinst du, der Charakter des Christentums hängt an der Wassertaufe? Ich hoffe nicht...

Veröffentlicht von: @derneinsager

Denkst du nicht auch, Paulus hätte das danach deutlicher hervorgehoben das nicht getauft werden soll??

Noch deutlicher? Taufe, zumal mit Wasser, ist seinen späten Briefen kein Thema. Immer wieder hat er zudem darauf verwiesen, das Werke (also irgendwelche Taten des Menschen) nicht nötig sind, um gläubig zu werden. Reicht das alles wirklich nicht?

Veröffentlicht von: @derneinsager

In der Tradition gibt es Fixpunkte in der Leere. Dann weis ich wie ich mich orientieren kann.

Ich würde mich lieber an den Verheißungen festhalten, wie wir erhalten haben...

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

???

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Für mich ist die Antwort klar: Die Bibel.

Nicht die Tradition.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Für mich ist die Antwort klar: Die Bibel.

Komisch. Denn das, was du propagierst, findet sich nicht in der Bibel.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Komisch. Denn das, was du propagierst, findet sich nicht in der Bibel.

Komisch. Fehlt in deiner Bibel Römer, Titus und Epheser?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Die gibt es sehr wohl. Allerdings sagen sie nicht das aus, was du propagierst.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Die gibt es sehr wohl. Allerdings sagen sie nicht das aus, was du propagierst.

Was denn sonst? Wenn du wirklich mal deine Auffassung prüfen willst:

https://weltmanager.de/taufe.html

Nachtrag vom 09.05.2021 1021
Das ist wirklich lächerliche Zensur. Schreib mir halt eine PN...

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

⁰Das ist wirklich lächerliche Zensur. Schreib mir halt eine PN...

Nö.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Auch wenn das nicht sein eigentlicher Auftrag ist, hat er trotzdem das Recht und die Autorität dazu.

Du hast doch die Texte gelesen, oder? Es ging nicht um die Zuständigkeit sondern um die Haltung der zu tausenden. Es ist egal, wer sie taugt. Da gibt es keinen Unterschied. In die Neuzeit übertragen: du bist kein besserer Christ, wenn Billy Graham, Theo Lehmann oder der Papst dich getauft haben statt deines Gemeindeleiters.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Auch wenn das nicht sein eigentlicher Auftrag ist, hat er trotzdem das Recht und die Autorität dazu.

Ach so, du meinst, er hat sich einfach darüber hinweggesetzt? Ich habe zwar keinen Auftrag dazu, sondern ganz andere Aufgaben, aber ich mache es einfach trotzdem?

Nein, Paulus kannst du das nicht andichten. Er hat ja auch ausdrücklich gesagt, dass er froh ist, nur vereinzelt getauft zu haben. Er hat danach sicher nicht mehr getauft.

Vielleicht willst du ja einfach nur die in Schutz nehmen, die es heute tun, ohne den Auftrag dazu zu haben.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Du hast doch die Texte gelesen, oder? Es ging nicht um die Zuständigkeit sondern um die Haltung der zu tausenden. Es ist egal, wer sie taugt. Da gibt es keinen Unterschied. In die Neuzeit übertragen: du bist kein besserer Christ, wenn Billy Graham, Theo Lehmann oder der Papst dich getauft haben statt deines Gemeindeleiters.

Auch nicht ganz richtig. Du bist nicht nur kein besserer Christ durch die Taufe durch einem Promi, du kannst dadurch gar kein Christ werden. Gläubig wird man nur, wenn Gott dem Menschen die Gnade dazu schenkt: Sola gratia.

Dieser Fakt geht durch das ganze Bimborium um die Taufe leider völlig unter.

Die Wassertaufe hat null Bedeutung, egal von welcher Mensch der Wasserspender ist. Total egal.

Habe ich dir doch schon geschrieben. Es gibt nur eine Taufe, die in Christus. Die Wassertaufe ist Beiwerk, das vom Eigentlich ablenkt.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Ach so, du meinst, er hat sich einfach darüber hinweggesetzt? Ich habe zwar keinen Auftrag dazu, sondern ganz andere Aufgaben, aber ich mache es einfach trotzdem?

Wie kommst du auf "darüber hinweg gesetzt"? Paulus hat seinen Auftrag treu ausgeführt. Darüber hinaus war es ihm nicht verboten zu taufen. ein Verbot ist aber nötig, um sich darüber hinwegsetzen zu können.

Veröffentlicht von: @bleser

Vielleicht willst du ja einfach nur die in Schutz nehmen, die es heute tun, ohne den Auftrag dazu zu haben.

Das ist Unfug! Du gehst davon aus, Taufe sei abgeschafft. Das entspricht aber nicht den Tatsachen. Taufe ist auch heute noch biblisch und an der Tagesordnung.

Veröffentlicht von: @bleser

Auch nicht ganz richtig. Du bist nicht nur kein besserer Christ durch die Taufe durch einem Promi, du kannst dadurch gar kein Christ werden. Gläubig wird man nur, wenn Gott dem Menschen die Gnade dazu schenkt: Sola gratia.

Meinst du echt, wir Christen wüssten das nicht?

Veröffentlicht von: @bleser

Dieser Fakt geht durch das ganze Bimborium um die Taufe leider völlig unter.

Welches Brimborium?

Veröffentlicht von: @bleser

Die Wassertaufe hat null Bedeutung, egal von welcher Mensch der Wasserspender ist. Total egal.

Du hast zwei Worte vergessen.

Veröffentlicht von: @bleser

Habe ich dir doch schon geschrieben. Es gibt nur eine Taufe, die in Christus. Die Wassertaufe ist Beiwerk, das vom Eigentlich ablenkt.

Wie kommst du auf die Trennung? Durch das vollständige Untertauchen wird das Sterben in Christus symbolisiert. Das Auftauchen symbolisiert die Neugeburt in Christus.

Vielleicht täte es dir ganz gut, mal deine vorgefasste Meinung beiseite zu schieben und dich ernsthaft mit dem Thema Taufe zu beschäftigen.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wie kommst du auf "darüber hinweg gesetzt"? Paulus hat seinen Auftrag treu ausgeführt. Darüber hinaus war es ihm nicht verboten zu taufen. ein Verbot ist aber nötig, um sich darüber hinwegsetzen zu können.

Wenn ich ohne Auftrag trotzdem in seinem Namen taufe, wäre das eine Anmaßung. Ja, es war somit ein Verbot.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Wer darf taufen?
Machst du es dir nicht etwas zu einfach?

Du zählst dich nicht zu Gottes Volk, weil du kein Jude bist. Dabei vergisst du aber, dass du durch deinen Glauben an Christus eingepfropft bist in Gottes Volk. Alle, die wir an IHN glauben, sind Glieder seines Leibes. Die Herkunft ist völlig irrelevant.

Steht irgendwo in Gottes Wort, wer taufen darf und wer nicht? Steht irgendwo in Gottes Wort, dass bei einer anstehenden Taufe ein "Befehl" erteilt wurde? War es nicht vielmehr so, dass die Taufwilligen auf ihr Begehren hin getauft wurden? Und zwar von demjenigen, der gerade da war?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Du zählst dich nicht zu Gottes Volk, weil du kein Jude bist. Dabei vergisst du aber, dass du durch deinen Glauben an Christus eingepfropft bist in Gottes Volk. Alle, die wir an IHN glauben, sind Glieder seines Leibes. Die Herkunft ist völlig irrelevant.

Ich bin nicht einfach ein Mitglied des Volkes Gottes geworden. Paulus trennt hier ganz klar (Römer 9).
Es stimmt, wie sind Glieder am Körper Christi, seine Körperschaft. Israel ist aber die Braut Christi - das ist ein großer Unterschied.

Israel hat nach wie vor eine eigene Erwartung, nämlich eine irdische, die aus den Nationen aber eine himmlische.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Steht irgendwo in Gottes Wort, wer taufen darf und wer nicht?

Allerdings, es wurde ja mit Wasser getauft im Namen Christi (niemals anders übrigens im NT). Ohne einen Auftrag dazu wäre das Anmaßung.

Ich kann nicht im Namen eines anderen etwas machen, obwohl ich dazu überhaupt keinen Auftrag habe. Das würde auch im Geschäftsleben richtig Ärger geben.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Braut Christi

Israel ist aber die Braut Christi

Nein. Israel ist die Braut Gottes. Braut Christi ist die Gemeinde.

https://www.evangeliums.net/fragen/frage_die_braut_christi.html

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867
Veröffentlicht von: @bleser

Allerdings, es wurde ja mit Wasser getauft im Namen Christi (niemals anders übrigens im NT). Ohne einen Auftrag dazu wäre das Anmaßung.

ehmm....Johannes der Täufer taufte nicht im Namen Christi.

Auftrag: es gibt ja nicht nur den Text in Matthäus.... es gibt auch das Praxisbeispiel an Pfingsten: Petrus predigt, der Heilige Geist berührt das Herz vieler Hören und sie reagieren. Und dann erklärt Petrus das Dreierpaket: Umkehr, Taufe, Taufe in den Heiligen Geist.
Bei Kornelius erlebt Petrus eine andere Reihenfolge, Umkehr, Taufe in den Heiligen Geist, Wassertaufe.

Diese Praxis und Lehre fand Paulus vor, als er Jesus begegnete und gläubig geworden war.

zweites ehmm.... die Taufe des Johannes und die Taufe in Christus lässt sich nicht gegeneinander ausspielen, so wie du es versucht hast, weil beide Taufen verschiedene Inhalte haben.

deborah71 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Jesus sagt seinen Aposteln, sie sollen alle Welt Taufen.

Paulus kam als der "unzeitige" Apostel dazu. Das Paulus in einem Brief schrieb er war froh nicht mehr Leute getauft zu haben, steht im Kontext zu Parteiungen wenn ich mich nicht täusche.

Was maßt Du Dir eigentlich an diesen generellen Auftrag von Jesus an diesen Apostelkreis zu negieren, nur weil Paulus etwas blümerant an einer Stelle sich ausdrücken tut?

Sorry, du verdrehst Schrift und Tradition

derneinsager antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Gilt der sog. "Taufbefehl" überhaupt für heute?

Veröffentlicht von: @derneinsager

Jesus sagt seinen Aposteln, sie sollen alle Welt Taufen.

Genau genommen, sagt er dies seinen 12 Jüngern. Alle Nationen/Völker sollten getauft werden. Ist das eigentlich schon passiert? Ist ein einziges Volk getauft worden?
Nein, nicht annähernd. Meinst du das Jesus einen total unrealistischen und hoffnungslosen Auftrag gibt?

Ist wirklich richtig, wenn wir diesen Auftrag an die 12 Jünger einfach auf uns beziehen? Jesus taufte übrigens nie selbst.

Bei diesem so genannten Missionsbefehl mit „trinitarischer“ Taufformel stellt sich die Frage, warum dieser Befehl im NT so nie umgesetzt wurde, weder bei den Aposteln (s.u.), noch von den Urchristen überhaupt. Nie tauften sie in den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Sie gebrauchten die Titel Christi mit Bedacht, wenn sie tauften. Sie sagten: »Jesus Christus«, wenn sie Israeliten tauften, »Herr Jesus«, bei Samaritern (Ap.8,16).

Es ist davon auszugehen, dass dieser Befehl für ein zukünftiges Königreich gilt, in dem Israel wieder führend ist.

Fazit: Nicht ich beziehe mich auf eine einzige Stelle, sondern die Kirchen, die taufen.

Im Neuen Testament tauften namentlich genannt weniger als 20 Personen (u.a. Johannes und die Apostel), bei denen von einem besonderen Auftrag auszugehen ist.

Wie kommen wir darauf, darauf auszugehen, dass hier jeder taufen kann, der einen Talar trägt?

Wer genau verdreht die Schrift?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Wie kommen wir darauf, darauf auszugehen, dass hier jeder taufen kann, der einen Talar trägt?

Hä?

Wie kommst du darauf, dass Gläubige andere Menschen nicht taufen dürfen? Es gibt keine einzige Bibelstelle, die das Taufen untersagt.

Veröffentlicht von: @bleser

Es ist davon auszugehen, dass dieser Befehl für ein zukünftiges Königreich gilt, in dem Israel wieder führend ist.

Ja, es geht um das zukünftige Königreich, um die Königsherrschaft Jesu. aber: Sein Reich ist bereits mitten unter uns.

Veröffentlicht von: @bleser

Wer genau verdreht die Schrift?

Wer so fragt.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Deine Schlüsse sind falsch.

Oha, da kann ich wohl froh sein, dass du mich darüber wenigstens noch informierst, wenn du auch schon meinst, eine Begründung nicht nötig zu haben...

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich hoffe doch, ich muss mich nicht wiederholen.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7631
Veröffentlicht von: @bleser

Die Babytaufe wurde von den Kirchen erfunden, um die Menschen gleich von Anfang an in die Kirche einzugliedern, eine Zwangsmitgliedschaft.

Dass Christen seit den Anfängen des Christentums auch ihre Kinder haben taufen lassen, haben sie nicht "erfunden", sondern aus der Schrift und der Tradition abgeleitet.

Veröffentlicht von: @bleser

Eltern sollten sich also fragen, ob sie ihrem Nachwuchs mit dieser Zwangsmitgliedschaft einen Gefallen tun, oder ob sie gar das verfassungsmäßige Grundrecht (GG, Art.4, Abs.1) des Kindes auf Religionsfreiheit missachten.

Das Recht auf Religionsfeiheit sowie das Erzeihungsrecht der Eltern bedingen das Recht, die Kinder in der eigenen Religion oder Weltanschauung zu erziehen, mit allem, was dies mit sich bringt - schulischer Religionsunterricht, religiöse Unterweisung innerhalb der eigenen Kirche/Gemeinschaft, Ausrichtung des Familienlebens nach den Wertvorstellungen der elterlichen Religion/Weltanschauung...
Das Recht, die eigene Religionszugehörigkeit selbst zu bestimmen, besteht erst ab dem Alter von 14 Jahren.

Veröffentlicht von: @bleser

Zwangsmitgliedschaft

Eine Zwangsmitgliedschaft besteht dann, wenn ein Austritt nicht möglich ist. Das bei einer Kirchenzugehörigkeit aber nicht der Fall.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Eine Zwangsmitgliedschaft besteht dann, wenn ein Austritt nicht möglich ist. Das bei einer Kirchenzugehörigkeit aber nicht der Fall.

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts musste man getauft sein und einer der beiden Kirchen angehören.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Babytaufe verletzt die Religionsfreiheit

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dass Christen seit den Anfängen des Christentums auch ihre Kinder haben taufen lassen, haben sie nicht "erfunden", sondern aus der Schrift und der Tradition abgeleitet.

Aus der Tradition meinetwegen schon. In der Schrift gibt es keine derartige Anweisung. Nirgends.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Das Recht auf Religionsfeiheit sowie das Erzeihungsrecht der Eltern bedingen das Recht, die Kinder in der eigenen Religion oder Weltanschauung zu erziehen, mit allem, was dies mit sich bringt - schulischer Religionsunterricht, religiöse Unterweisung innerhalb der eigenen Kirche/Gemeinschaft, Ausrichtung des Familienlebens nach den Wertvorstellungen der elterlichen Religion/Weltanschauung...

Klar, Kinder mit christlichen Werten aufzuziehen ist sehr wertvoll für das spätere Leben. Es ist auch wertvoll, ihnen vorzuleben, wie ein Gläubiger leben sollte. Aber die Kinder sollten sich später immer noch entscheiden können, ob sie den Weg auch allein weitergehen wollen oder nicht.

Eine Taufe hilft dabei überhaupt nicht. Es ist ja meistens nur ein leeres Ritual geworden, eine christliche Erziehung durch die Eltern findet selten statt (wenn doch hätte es dazu kein Wasser gebraucht).
Außerdem werden sie damit zwangsweise in eine Religionsgemeinschaft einzugliedern, obwohl sie noch unmündig sind,. Das ist in meinen Augen nicht rechtens, obwohl es gesellschaftlich akzeptiert ist. Wenn das Kind später viel Aufwand hat, sich dieser Zwangsmitgliedschaft wieder zu entwinden, tut man dem Kind nichts Gutes. Das ist doch wohl klar.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Eine Zwangsmitgliedschaft besteht dann, wenn ein Austritt nicht möglich ist. Das bei einer Kirchenzugehörigkeit aber nicht der Fall.

Nein, es gibt sie schon dann, wenn diese Mitgliedschaft über den Kopf dieses Menschen beantragt wurde. Das ist Zwang, denn er konnte sich ja nicht frei entscheiden. Auch eine temporäre Zwangsmitgliedschaft ist eine Zwangsmitgliedschaft. Und aus dem Taufregister kann man sich gar nicht austragen lassen.

Das ist so, als wenn ich bei der Geburt schon bestimme, welche Ausbildung das Kind machen muss und es schon mal anmeldet. Wie im Mittelalter eben.

Die Babytaufe ist eine völlig unnötige Bevormundung - und natürlich, es beschneidet die Religionsfreiheit. Ohne eigene Entscheidung wird es in einer Religionsgemeinschaft eingegliedert. Und vielleicht glaubt es ja auch noch, dass mit der Taufe irgendwas Mystisches verbunden ist, was es später nicht mehr rückgängig machen kann. Geschehen ist geschehen.

Es ist schon sehr merkwürdig, wenn Eltern sich das Recht dazu rausnehmen.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Babytaufe verletzt die Religionsfreiheit nicht

Die Babytaufe ist eine völlig unnötige Bevormundung - und natürlich, es beschneidet die Religionsfreiheit.

Jeder hat das Recht, sich frei für eine (oder auch keine) Religion zu entscheiden. Die Taufe entscheidet eh nicht darüber (um es mal volkstümlich auszudrücken), ob man "in den Himmel" kommt.

In der Bibel steht die Taufe immer am Anfang eines Glaubenslebens. Man wird gläubig und lässt sich taufen. Dann geht die Glaubensreise los.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Jeder hat das Recht, sich frei für eine (oder auch keine) Religion zu entscheiden.

Und? Kann man das als Baby? Na also.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Genau, ein Fötus hat auch manchmal nicht mal das Recht dazu geboren zu werden....🙄

Babys stehen unter Schutz, sind von Gott gesegnet und Kinder bis zu einem gewissen Grad nicht entscheidungsfähig. Werden aber von Eltern zu dies oder dem "gezwungen". Entweder zum Glauben oder Nichtglauben, Zwangstaufen wegen irgendwelch Behauptungen. Eigentlich müsste ich meine Eltern verklagen!

M.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Eltern können ihre Kinder nicht "zum Glauben" zwingen. Schon gar nicht durch eine Wasserdusche.

Zum Glauben kommen Menschen nur, wenn Gott handelt. Es ist eine Gnadengabe.

Schade, dass sich das noch nicht rumgesprochen hat.

Anonymous antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375

Ich finde deine Wortwahl einem konstruktiven Austausch nicht dienlich.

Du kannst bezüglich der Taufe welche Meinung auch immer vertreten, ABER es ist nicht akzeptabel, dass du durch deine Wortwahl die Gefühle anderer Christen verletzt, die entweder als Kinder getauft wurden oder ihre Kinder haben taufen lassen, und diese Taufe als biblisch begründet bzw. sogar als Handeln Gottes an ihnen und ihren Kindern sehen.

Zum einen bestätigst du beim Absenden jedes Beitrags, dass dein Wissen nur Stückwerk ist. Daher ist die Absolutheit, mit der du deine Meinung zur Taufe vertrittst, nicht in Ordnung.
Zum anderen: Nimm bitte zur Kenntnis, dass es durchaus andere Meinungen als deine gibt, und v.a. dass Menschen geleitet vom Heiligen Geist beim Studium der Bibel zu anderen Auslegungen als du kommen.
Und drittens: Man kann, auch wenn man anderer Meinung ist, als sein Gesprächspartner, diese Meinung äußern OHNE den anderen herabzusetzen oder die religiösen Gefühle anderer zu verletzen.

Wenn die Tauf-Frage so einfach zu lösen wäre, wie du es darstellst, hätten sich nicht über die Jahrhunderte Menschen deswegen die Köpfe eingeschlagen bzw. die Christenheit sich in unterschiedliche Denominationen gespalten.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pinia

Daher ist die Absolutheit, mit der du deine Meinung zur Taufe vertrittst, nicht in Ordnung.

Naja, das erscheint mir etwas einseitig zu sein. Die erste Meldung auf mein erstes Posting hier hieß: "Was für ein Bulls..." (mittlerweile gelöscht). Da kam von dir nichts, auch nicht bei den Aussagen anderer, die sich hier melden, die auch mit einer gewissen Absolutheit ihre Meinung vertreten.

Ich finde das auch in Ordnung (abgesehen von dem gelöschten Kommentar). Man kann und muss nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen.
Hier geht es darum, ob es eine biblische Grundlage für die Babytaufe oder zur Wassertaufe heute gibt. Ich sage nein. Allein das könnte schon "religiöse Gefühle" verletzen. Dann sollte man sich eben hier nicht über verschiedene Meinungen informieren. Wenn man erkennt oder gesagt bekommt, dass man in der Vergangenheit etwas falsch gedacht oder gemacht hat, werden immer Gefühle verletzt (z.B. das des Stolzes). Manche sind aber auch lernfähig.

Es geht hier also nicht um Gefühle, sondern ob es eine biblische Basis gibt. Wenn einem das egal ist, muss man sich ja hier nicht aufhalten.

Die Tauffrage ist einfach zu lösen. Erstmal muss man sich eine Frage stellen. Was ist wichtig? Tradition/Kirchenlehre oder das, was die Bibel sagt? Dazu müsste man sich erstmal mit der Bibel beschäftigen, was die wenigsten machen. Die meisten lassen sich die Entscheidung abnehmen, nämlich von ihrer Gemeinde. Das ist auch eine Entscheidung. Sicher ist es die bequemste. Aber auch die beste?

Anonymous antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @bleser

Die Tauffrage ist einfach zu lösen. Erstmal muss man sich eine Frage stellen. Was ist wichtig? Tradition/Kirchenlehre oder das, was die Bibel sagt? Dazu müsste man sich erstmal mit der Bibel beschäftigen, was die wenigsten machen. Die meisten lassen sich die Entscheidung abnehmen, nämlich von ihrer Gemeinde. Das ist auch eine Entscheidung. Sicher ist es die bequemste. Aber auch die beste?

Tja, wenn du meinst ...

Und schon wieder Unterstellungen von wegen "die wenigsten beschäftigen sich mit der Bibel" ... "die meisten lassen sich die Entscheidung abnehmen" - Lass dir gesagt sein: Es gibt und gab viele Menschen, die sich intensiv mit der Bibel beschäftigt haben und es noch tun, und im Blick auf die Taufe zu anderen Erkenntnissen gekommen sind als du.

Aber ich fürchte das Gespräch hier führt letztlich zu nichts. - Das hatte ich beim Lesen in den vergangenen Tagen schon gedacht, aber dann ist mir heute Morgen doch der Kragen geplatzt. Denn zumindest ich lasse mir von dir weder eine eigene, biblisch begründete Meinung absprechen, noch die Taufe als Handeln Gottes an mir und meinen Kindern absprechen. - Du bist NICHT der Einzige, dem Gottes Geist das Wort öffnet und Erkenntnis schenkt. Da gab es viele vor dir und wird es auch viele nach dir geben, und sie kommen in dieser Frage aus der Schrift zu anderen Ergebnissen.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pinia

Da gab es viele vor dir und wird es auch viele nach dir geben, und sie kommen in dieser Frage aus der Schrift zu anderen Ergebnissen.

Das mag sein. Zu welchen Ergebnissen kommst du denn?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Die Tauffrage ist einfach zu lösen. Erstmal muss man sich eine Frage stellen. Was ist wichtig? Tradition/Kirchenlehre oder das, was die Bibel sagt? Dazu müsste man sich erstmal mit der Bibel beschäftigen, was die wenigsten machen. Die meisten lassen sich die Entscheidung abnehmen, nämlich von ihrer Gemeinde. Das ist auch eine Entscheidung. Sicher ist es die bequemste. Aber auch die beste?

Meinst du wirklich, dass du mit Unterstellungen weiterkommst?

Veröffentlicht von: @bleser

Es geht hier also nicht um Gefühle, sondern ob es eine biblische Basis gibt. Wenn einem das egal ist, muss man sich ja hier nicht aufhalten.

Deine Meinung basiert nur leider nicht auf biblischen Aussagen.

herbstrose antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Bleser, die Basis deiner a Argumentation bröckelt bereits im Ansatz

"Die Tauffrage ist einfach zu lösen. Erstmal muss man sich eine Frage stellen. Was ist wichtig? Tradition/Kirchenlehre oder das, was die Bibel sagt? Dazu müsste man sich erstmal mit der Bibel beschäftigen"..

Wo kommt die Bibel den her? Sie wurde zu der Zeit (größtenteils) festgelegt, in der die Tradition bereits stark verankert und im Bewusstsein der damaligen Theologen war. Damals sah man keinen Widerspruch in dem. Und wie gesagt : Das was du Sola Scriptura vielleicht nennst, das ist ja ein Produkt ( deinem eigenen Glauben nach) , einer Kirche, abgefallen wäre

Sagt der Herr Jesus nicht, oder Petrus, Irrlehrer soll man nicht mal grüßen? Und du richtest dein komplettes Glaubensleben auf das Werk derer aus...... (Sarkasmus aus.....)

Ich weis das ist keine Ausnahme oder die Leute sehen keinen Widerspruch darin. Ich schon l.

derneinsager antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Verklagen weil sie dich in den neuen Bund bringen wollten?

Das Traditionelle Christentum ist mit der Auffassung immer noch die Mehrheit. Auf was beruht dann diese Deutungshohheit? Auf 35.000 Splittergruppen und Denominationen? Für mich kein Zeichen dafür, das Gottes Wille in jenen Theologien vollkommen durchgerungen wäre
.

derneinsager antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Und? Kann man das als Baby? Na also.

Als Baby ist man nicht Zwangsmitglied einer Kirche. Die Kirchenmitgliedschaft beginnt mit 14. Zu diesem Zeitpunkt greift die Religionsmündigkeit. Also, hör auf, hier herumzublaffen und alles für ungerecht zu halten.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Die Taufe entscheidet eh nicht darüber (um es mal volkstümlich auszudrücken), ob man "in den Himmel" kommt.

Natürlich nicht (obwohl das manchmal behauptet wird).

Aber mit der Babytaufe wird man Mitglied einer Religionsgemeinschaft. Und zwar ungefragt, als Unmündiger. Darum geht es hier gerade.

Anonymous antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Mit der Taufe wird man Kind Gottes. Würdest du das deinen Kindern verweigern wollen?

pankratius antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

Ja sicher wird er sie es das dem Kind verweigern. Wer so gegen die Taufe ist kann doch kein Kind taufen lassen.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Mit der Taufe wird man Kind Gottes.

Das ist eben der Trugschluss. Kind Gottes wird man, wenn Gott es will.

Du bist ja auch nicht durch irgendein Ritual Kind deiner Eltern geworden, oder? Sondern, du bist es einfach geworden, ohne deinen Einfluss. Genauso ist es auch, wenn man Kind Gottes wird.

Das kann auch kein anderer Mensch in die Wege leiten.

Also: Gott allein entscheidet. Es ist Gottes Gnadengabe. Sola gratia. Scheint leider untergegangen zu sein.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Das ist eben der Trugschluss. Kind Gottes wird man, wenn Gott es will.

Wo ist der Widerspruch? Mein Sohn ist mit der Taufe Christ geworden. Weil Gott es so will.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Wo ist der Widerspruch? Mein Sohn ist mit der Taufe Christ geworden. Weil Gott es so will.

Du meinst also, Gott mit deinem Werk vorschreiben zu können, was er will?

Vielleicht meinst du, dass er mit der Taufe Mitglied in einer Religionsgemeinschaft geworden ist. Das ist aber etwas anderes.

Anonymous antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325
Veröffentlicht von: @bleser

Du meinst also, Gott mit deinem Werk vorschreiben zu können, was er will?

Die Taufe ist das Werk Gottes, nicht das eines Menschen.

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Die Taufe ist das Werk Gottes, nicht das eines Menschen.

Ganz genau. Und Gott braucht kein Wasser und keine anderen Menschen dazu. Auch keine Kirche und keine Rituale.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Du meinst also, Gott mit deinem Werk vorschreiben zu können, was er will?

Nein, Gott löst das Versprechen ein das er gegeben hat. Dazu zwinge ich ihn nicht, das macht er ganz freiwillig.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Nein, Gott löst das Versprechen ein das er gegeben hat. Dazu zwinge ich ihn nicht, das macht er ganz freiwillig.

Welches Versprechen? Und wenn es eins wäre, wäre es nicht mehr freiwillig, sondern ein Geschäft, ein Handel.

Nein, Gott wählt aus, wer zum Glauben kommt. Rechtfertigung durch Gnade! Es ist keine Taufe, kein Kopfstand oder irgendwas anderes als Vorleistung erforderlich. Man kann es nicht erzwingen.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Welches Versprechen? Und wenn es eins wäre, wäre es nicht mehr freiwillig, sondern ein Geschäft, ein Handel.

Wenn ich als Mensch etwas verspreche ist das ein freiwilliger Gnadenakt. genauso verhält es sich mit Gott. Wer getauft ist ist erstmal errettet.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Wenn ich als Mensch etwas verspreche ist das ein freiwilliger Gnadenakt. genauso verhält es sich mit Gott. Wer getauft ist ist erstmal errettet.

Wo soll denn dieses Versprechen stehen?

Glaubst du wirklich, dass es für Gott relevant sein könnte, wenn ein Kind mit Wasser besprengt wurde? Und das Menschen nicht gerettet sind (du meinst wahrscheinlich in eine Hölle kommen), wenn die Eltern das versäumt haben (in deinen Augen)?

Nicht im Ernst, oder?

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Wo soll denn dieses Versprechen stehen?

Bibel.

Veröffentlicht von: @bleser

Glaubst du wirklich, dass es für Gott relevant sein könnte, wenn ein Kind mit Wasser besprengt wurde?

Ja das ist in der Tat für Gott in höchstem Maße relevant.

Veröffentlicht von: @bleser

Und das Menschen nicht gerettet sind (du meinst wahrscheinlich in eine Hölle kommen), wenn die Eltern das versäumt haben (in deinen Augen)?

Kinder die nicht getauft wurden sind erstmal keine Christen. Was sich daraus ergibt kannst du getrost Gott überlassen.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Bibel.

Wo genau?

Veröffentlicht von: @johannes22

Kinder die nicht getauft wurden sind erstmal keine Christen. Was sich daraus ergibt kannst du getrost Gott überlassen.

Ach so, Hauptsache dein Kind ist erstmal aufgrund deiner Tat gerettet. Der Rest ist dir also egal.

Nein, deine Logik ist ja, dass man dann eben nicht gerettet ist, wenn man nicht getauft wurde. Also kommt dieses Kind unweigerlich in eine Hölle, nach deiner Meinung (nur weil die Eltern nicht so schlau waren wie du).

Das ist natürlich völlig verquer und wäre absolut ungerecht. Ich hoffe nicht, dass du Gott so etwas ernsthaft unterstellen willst. Ich hoffe, du hast selbst gemerkt, dass es so nicht sein kann. Und es ist auch nicht so. Das müssen wir nicht im Ungefähren lassen. Sondern er hat uns schon in seiner Bibel mitgeteilt, dass es nicht so ist.

Die Bibel sagt, dass Gott allein Menschen zum Glauben führt, einige früher, andere später. Eine Taufe spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Wo genau?

https://de.wikipedia.org/wiki/Kindertaufe#Neutestamentliche_Texte_und_deren_kontroverse_Auslegung

Veröffentlicht von: @bleser

Ach so, Hauptsache dein Kind ist erstmal aufgrund deiner Tat gerettet. Der Rest ist dir also egal.

Gott überlassen ist nicht das gleiche wie egal. Ich habe meinen Sohn auch Impfen lassen was nicht heißt das es mir egal ist wenn andere Kinder nicht geimpft werden.

Veröffentlicht von: @bleser

Nein, deine Logik ist ja, dass man dann eben nicht gerettet ist, wenn man nicht getauft wurde. Also kommt dieses Kind unweigerlich in eine Hölle, nach deiner Meinung (nur weil die Eltern nicht so schlau waren wie du).

Ich bin Allversöhner ich gehe eh davon aus das alle gerettet werden.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22
Veröffentlicht von: @johannes22

Wo genau?

Ich meine nicht irgendeinen anderen Text. Sondern wo du deine konkrete Aussage wiederfindest.

Veröffentlicht von: @johannes22

Ich bin Allversöhner ich gehe eh davon aus das alle gerettet werden.

Schön. Dann verstehe ich aber nicht, dass du meinst, dass man sich durch eine Taufe retten könnte. Das kann doch nur heißen, dass die Nichtgetauften nicht gerettet werden. Ansonsten gibt es doch gar keinen Grund für eine Taufe. Verstehe ich jetzt wirklich nicht mehr...

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Ich meine nicht irgendeinen anderen Text. Sondern wo du deine konkrete Aussage wiederfindest.

Der Text beschreibt die üblichen Argumente für oder gegen die Kindertaufe.

Veröffentlicht von: @bleser

Schön. Dann verstehe ich aber nicht, dass du meinst, dass man sich durch eine Taufe retten könnte.

Ich gehe auch davon aus das mein Sohn ungetauft von Gott gerettet wird. Aber wenn ich so drüber nachdenke (habe ich noch nie) dann ist für mich die Taufe ein zum Ausdruck bringen der Hoffnung das Gott die Schöpfung am Ende mit sich selbst versöhnen wird.Außerdem natürlich eine Aufnahme in das Christentum.
So passt es.
Nicht genau weil da auch viel Gefühl und Geheimnis reinspielt, den Taufe ist für mich auch Mysterium.
Ach ja und der Meinung das mein Sohn durch die Taufe Christ geworden ist bin ich immer noch.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Der Text beschreibt die üblichen Argumente für oder gegen die Kindertaufe.

Die kenne ich. Du hast aber eine explizite Aussage gemacht. Ich wollte gerne wissen, wo du die in der Bibel gefunden hast.

Veröffentlicht von: @johannes22

Aber wenn ich so drüber nachdenke (habe ich noch nie) dann ist für mich die Taufe ein zum Ausdruck bringen der Hoffnung das Gott die Schöpfung am Ende mit sich selbst versöhnen wird.

Für mich ist es keine Hoffnung, sondern eine feste Erwartung, ein Wissen. Ich wüsste auch nicht, was das mit einer Wassertaufe zu tun haben kann. Aber egal.

Lassen wir es so stehen. Wir drehen uns im Kreis...

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @johannes22

Wo ist der Widerspruch? Mein Sohn ist mit der Taufe Christ geworden. Weil Gott es so will.

Christ wird man nicht durch die Taufe, sondern durch den Glauben. Sagt die Schrift.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Wo?

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Da gibt es einige Stellen, beispielsweise "Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du und dein Haus gerettet werden" ( aus Apg. 16) oder diese Worte Jesu:
Joh 5,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Ich lese dort nirgends das Wort "Christ".

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Die Definition aber schon, oder? Der Duden sagt, Christ ist, wer an Jesus glaubt.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Tatsächlich?

Bedeutung
männliche Person, die sich als Getaufter zur christlichen Religion bekennt; Anhänger des Christentums

https://www.duden.de/rechtschreibung/Christ_Anhaenger_des_Christentums

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

https://www.gotquestions.org/Deutsch/Was-ist-ein-Christ.html

Fragen zur Bibel beantwortet
Menu icon
FINDEN SIE HERAUS, WIE SIE ...
Ewiges Leben erhalten
Gottes Vergebung empfangen
FRAGE
Was ist ein Christ?
ANTWORT

Die Definition eines “Christen” würde in einem Lexikon etwa so zu lesen sein: “eine Person, die sich zum Glauben an Jesus Christus oder an die Religion basierend auf Jesu Lehre bekennt”.

Dies ist zwar ein geeigneter Einstieg, aber wie viele Definitionen aus dem Lexikon drückt auch diese die biblische Wahrheit davon, was es bedeutet ein Christ zu sein, nicht wirklich aus. Das Wort „Christ“ wird im Neuen Testament drei Mal gebraucht (Apostelgeschichte 11,26; 26,28; 1. Petrus 4,16). Nachfolger von Jesus Christus wurden zuerst in Antiochia „Christen“ genannt, weil ihr Verhalten, Handeln und Reden dem des Christus ähnlich war (Apostelgeschichte 11,26). Das Wort “Christ” bedeutet wörtlich “zu Christus gehörend” oder ein “Nachfolger Christi”.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Das ist aber nicht der Duden?

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Bezieht sich aber, wie zuvor schon meinereiner, auf die Bibel.

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325
Veröffentlicht von: @bleser

Das ist eben der Trugschluss. Kind Gottes wird man, wenn Gott es will.

Ja, und dieser Wille Gottes manifestiert sich in der Taufe.

Veröffentlicht von: @bleser

Du bist ja auch nicht durch irgendein Ritual Kind deiner Eltern geworden, oder?

Na ja, halt durch den ehelichen Beischlaf und die daraus folgende Befruchtung der Eizelle. Ob man das als Ritual bezeichnen will ...

Veröffentlicht von: @bleser

Sondern, du bist es einfach geworden, ohne deinen Einfluss. Genauso ist es auch, wenn man Kind Gottes wird.

Hier liegt des Pudels Kern: In der Taufe handelt nicht der Täufling, sondern Gott ist der Handelnde.

Veröffentlicht von: @bleser

Gott allein entscheidet. Es ist Gottes Gnadengabe.

Ja! Das ist genau das, was bei der Taufe geschieht!

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Ja, und dieser Wille Gottes manifestiert sich in der Taufe.

Wie kommst du nur darauf?

Veröffentlicht von: @pankratius

Hier liegt des Pudels Kern: In der Taufe handelt nicht der Täufling, sondern Gott ist der Handelnde.

Ach so, das Ritual zwingt Gott zu handeln?

Veröffentlicht von: @pankratius

Ja! Das ist genau das, was bei der Taufe geschieht!

Nein, das geschieht beim Glaubensanfang. Das hat mit einer Taufe nichts zu tun.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Ja, und dieser Wille Gottes manifestiert sich in der Taufe.

Hallo Pankratius,

ich bin zwar keineswegs gegen die Kindertaufe, aber ich finde das viel zu salopp, wie das hier angesprochen wird. Dir ist sicher bekannt, dass in der frühen Christenheit (auch von manchen Kirchenvätern und Kirchenlehrern angesprochen) erst die Katechese kam und dann getauft wurde, die Taufanwärter also Jugendliche oder junge Männer und Frauen waren, die die Lehre verstanden haben. Auch in den Biografien einiger Kirchenväter siehst Du das, dass sie erst unterrichtet wurden und dann die Taufe empfingen.
Heißt: so selbstverständlich und klar ist das nicht. Zudem wirkt Gott in der Taufe, ja, aber sein Wirken ist nicht an die Taufhandlung gebunden, das wäre ja auch absurd. Ein Mensch, der sich später erst taufen lässt, hat ja die Lehre verstanden und begehrt daher die Taufe und empfängt nicht erst mit der Taufhandlung das Verständnis der Lehre.

Taufen wir die Kinder, so setzen wir voraus, dass die Eltern oder Erziehungsberechtigten (und manchmal auch noch Paten) die Lehre verstanden haben und das Kind in diesem Glauben erziehen. Davon geht ihr in der katholischen Kirche doch auch aus, oder nicht?

Ich habe da einmal von gehört, dass eine Bekannte (aus dem Osten und ungetauft, aber angestellt bei der Diakonie) vom Arbeitgeber angesprochen wurde, sie sei ja noch nicht getauft. Sie ging dann zum Pfarrer und der hat sie getauft, so nach dem Motto "Auf dass der Glaube in Dir erweckt werden möge ..."
- Sowas geht nicht. Der Pfarrer hat im Prinzip etwas gemacht, was er gar nicht durfte. Zudem - sowohl seitens des Arbeitgebers, wie auch seitens des Pfarrers und der Bekannten - wird die Taufe da zu einem profanen, amtlichen Akt degradiert.

Anonymous antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

"" "Das ist eben der Trugschluss. Kind Gottes wird man, wenn Gott es will.""

- daher hat man durch die Taufe die Willenserklärung Gottes die einem Zuversicht gibt. Auf was willst du sonst bauen? Auf subjektives Empfinden? Das hat doch seine Grenzen

"" Du bist ja auch nicht durch irgendein Ritual Kind deiner Eltern geworden, oder?"" Das Ritual nennt sich Geschlechtsverkehr in den meisten Fällen 🙂

"Sondern, du bist es einfach geworden, ohne deinen Einfluss. Genauso ist es auch, wenn man Kind Gottes wird"""

Richtig - deshalb ist es auch möglich ohne eigenen Einfluss, Kind Gottes durch Gottes Handeln für das er zusammen mit dem Amtsverständnis und dem Ritual der Taufe steht, zu werden.

So sehe ich es mittlerweile. Früher war das zugegeben anders, ich hatte ursprünglich keinen Traditionellen Hintergrund.

Grüße

derneinsager antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @derneinsager

- daher hat man durch die Taufe die Willenserklärung Gottes die einem Zuversicht gibt.

Die gibt es nicht im Zusammenhang mit der Taufe.

Veröffentlicht von: @derneinsager

Richtig - deshalb ist es auch möglich ohne eigenen Einfluss, Kind Gottes durch Gottes Handeln für das er zusammen mit dem Amtsverständnis und dem Ritual der Taufe steht, zu werden.

Gott braucht aber keine Amtshandlung, um Menschen zum Glauben zu bringen. Ob vorher oder nach eine Taufe zelebriert wurden, ist einfach völlig egal.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Du bist ja auch nicht durch irgendein Ritual Kind deiner Eltern geworden, oder?

Oh doch. Nennt sich Sex.

Veröffentlicht von: @bleser

Sondern, du bist es einfach geworden, ohne deinen Einfluss. Genauso ist es auch, wenn man Kind Gottes wird.

Man wird nicht gegen seinen Willen Kind Gottes. Selbst wenn Gott einem das schenkt, kann man immer noch nein sagen.

Veröffentlicht von: @bleser

Also: Gott allein entscheidet. Es ist Gottes Gnadengabe. Sola gratia. Scheint leider untergegangen zu sein.

War heute was Verkehrtes in deinem Müsli?

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @pankratius

Mit der Taufe wird man Kind Gottes. Würdest du das deinen Kindern verweigern wollen?

Weshalb sagt Gottes Wort dann, dass Gottes Kind wird, wer an seinen Namen glaubt?

herbstrose antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Meinst du den Johannesprolog?

12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Hervorhebung meinerseits: Das ist die Taufe.

pankratius antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @pankratius

Das ist die Taufe.

Das gibt die Bibelstelle aber m. E. im Zusammenhang gelesen nicht her.
Denn in Vers 12 steht: die an seinen Namen glauben.
Wenn Du das auf die Taufe beziehst, wäre damit die Säuglingstaufe ausgeschlossen. Ich glaube auch, dass Gott in der Taufe, die ich als Baby empfangen habe, "Ja" zu mir gesagt hat. Das entbindet aber nicht von der Notwendigkeit einer persönlichen Wiedergeburt, die ich mit ca. 20 Jahren erleben durfte.
Alles andere würde den Getauften in einer falschen Sicherheit wiegen, nach dem Motto: "Ich bin getauft, dann kann ja nichts mehr schiefgehen."
Eine Taufe als Kleinkind nützt m. E. nichts, wenn keine lebendige Beziehung zu Jesus darauf folgt.

turmfalke1 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Nein, das ist nicht die Taufe. Die Neugeburt geschieht durch den Glauben.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @bleser

Aber mit der Babytaufe wird man Mitglied einer Religionsgemeinschaft. Und zwar ungefragt, als Unmündiger. Darum geht es hier gerade.

Ausschließlich in den beiden großen Kirchen (zumindest hier in D) wird man automatisch durch die Taufe Kirchenmitglied. ansonsten kenne ich keine Religionsgemeinschaft, wo der Zeitpunkt der Taufe automatisch eine Mitgliedschaft bewirkt.

Außerdem hat jeder jederzeit das Recht, aus der Kirche auszutreten.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ausschließlich in den beiden großen Kirchen (zumindest hier in D) wird man automatisch durch die Taufe Kirchenmitglied. ansonsten kenne ich keine Religionsgemeinschaft, wo der Zeitpunkt der Taufe automatisch eine Mitgliedschaft bewirkt.

Du hast mir doch nicht etwa versehentlich Recht gegeben?

Veröffentlicht von: @herbstrose

Außerdem hat jeder jederzeit das Recht, aus der Kirche auszutreten.

Na toll. Dann wird sich das Kind aber freuen.
Und aus dem Taufregister kommt man gar nicht mehr raus.

Muss jeder selber wissen, was er seinen Kindern antut. Noch ist es ja nicht strafbar.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Nein, habe ich nicht. Lies einfach nochmal gründlich nach. Du hast pauschal behauptet, man würde durch die Taufe Zwangsmitglied. Dem ist nicht so. In vielen Religionsgemeinschaften führt Taufe nicht automatisch zu einer Mitgliedschaft.

Veröffentlicht von: @bleser

Na toll. Dann wird sich das Kind aber freuen.
Und aus dem Taufregister kommt man gar nicht mehr raus.

Ich lese immer nur blaff, blaff, blaff, blaff, blaff ...

Veröffentlicht von: @bleser

Muss jeder selber wissen, was er seinen Kindern antut. Noch ist es ja nicht strafbar.

Weshalb polterst du hier eigentlich so rum? Wenn du dich nicht taufen lassen möchtest, aus welchem Grund auch immer, ist das deine Sache. Was aber überhaupt nicht geht, ist Taufende und getauft Werdende in die Unrechts- bzw. Straffälligkeitsecke zu schieben!

herbstrose antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Die Babytaufe ist eine völlig unnötige Bevormundung - und natürlich, es beschneidet die Religionsfreiheit. Ohne eigene Entscheidung wird es in einer Religionsgemeinschaft eingegliedert. Und vielleicht glaubt es ja auch noch, dass mit der Taufe irgendwas Mystisches verbunden ist, was es später nicht mehr rückgängig machen kann. Geschehen ist geschehen.

Ja, so ist das. Aber es ist keine Beschneidung der Freiheit. Ich habe meinen Kleinen orthodox taufen lassen, er ist damit Christ und hat jede Freiheit der Welt als Jugendlicher Nichtchrist zu werden. Er ist also ganz eindeutig frei.

johannes22 antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Trotzdem ist die Taufe nicht rückgängig zu machen (character indelebilis).

pankratius antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973

Schon klar aber das dürfte einen getauften der nicht mehr an Gott glaubt nicht in seiner Freiheit einschränken, darum ging es ja.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Schon klar aber das dürfte einen getauften der nicht mehr an Gott glaubt nicht in seiner Freiheit einschränken, darum ging es ja.

Nein, die Freiheit, sich zu entscheiden, sich einer Religionsgemeinschaft anzuschließen und religiöse/kultische Handlungen an sich vornehmen zu lassen, hat er eben nicht gehabt. Diese Entscheidung wurde für ihn getroffen, ohne sein Einverständnis. Das ist der Punkt.

Es kann sein, dass das später kein Problem ist, vielleicht ist es das aber doch. Warum sollte man es also machen?

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Nein, die Freiheit, sich zu entscheiden, sich einer Religionsgemeinschaft anzuschließen und religiöse/kultische Handlungen an sich vornehmen zu lassen, hat er eben nicht gehabt. Diese Entscheidung wurde für ihn getroffen, ohne sein Einverständnis. Das ist der Punkt.

Er ist auch gewindelt worden, geimpft worden, mit Milch versorgt worden, so ist das wenn man Kind ist. Klar treffe ich jede Menge Entscheidungen für meinen Sohn, das ist völlig normal.

Veröffentlicht von: @bleser

Es kann sein, dass das später kein Problem ist, vielleicht ist es das aber doch. Warum sollte man es also machen?

Weil ich für meinen Sohn entschieden habe das er Christ ist. Von da aus kann er sich weiterentwickeln. Wohin ist mir egal, er ist sein eigener Herr.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Er ist auch gewindelt worden, geimpft worden, mit Milch versorgt worden, so ist das wenn man Kind ist. Klar treffe ich jede Menge Entscheidungen für meinen Sohn, das ist völlig normal.

Ja, das ist normal - das ist sogar erforderlich.
Für ihn zu entscheiden, dass er Mitglied einer Religionsgemeinschaft wird, ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen sollte - wenn man es kann. Es gibt keinen Grund, dass sie von den Eltern getroffen werden muss/sollte.

Für die Kirchen gibt es natürlich schon einen, einfacher kann man nicht an neue Mitglieder kommen.

Veröffentlicht von: @johannes22

Weil ich für meinen Sohn entschieden habe das er Christ ist. Von da aus kann er sich weiterentwickeln. Wohin ist mir egal, er ist sein eigener Herr.

Nein, du hast nur entschieden, dass er Mitglied einer Religionsgemeinschaft werden muss. Nachfolger Christi (Christ) wird man nicht durch eine äußere Handlung. Das sollte wohl klar sein.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Ja, das ist normal - das ist sogar erforderlich.
Für ihn zu entscheiden, dass er Mitglied einer Religionsgemeinschaft wird, ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen sollte - wenn man es kann. Es gibt keinen Grund, dass sie von den Eltern getroffen werden muss/sollte.

Ich habe entschieden das mein Sohn Christ ist. Das hat mit Religionsgemeinschaften überhaupt nichts zu tun.

Veröffentlicht von: @bleser

Für die Kirchen gibt es natürlich schon einen, einfacher kann man nicht an neue Mitglieder kommen.

Die (russisch) orthodoxe Kirche hat nichts davon das mein Sohn getauft ist.

Veröffentlicht von: @bleser

Nein, du hast nur entschieden, dass er Mitglied einer Religionsgemeinschaft werden muss. Nachfolger Christi (Christ) wird man nicht durch eine äußere Handlung. Das sollte wohl klar sein.

Blödsinn. Mein Sohn ist genauso Christ wie ich und meine Frau. Ich habe entschieden das er Christ ist.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Ich habe entschieden das mein Sohn Christ ist. Das hat mit Religionsgemeinschaften überhaupt nichts zu tun.

Du kannst gar nicht entscheiden, dass er Christ wird. Die Entscheidung, ob ein Mensch gläubig wird, fällt allein Gott.

Veröffentlicht von: @johannes22

Die (russisch) orthodoxe Kirche hat nichts davon das mein Sohn getauft ist.

Zumindest hat sie einen mehr.

Veröffentlicht von: @johannes22

Blödsinn. Mein Sohn ist genauso Christ wie ich und meine Frau. Ich habe entschieden das er Christ ist.

Dann lies mal in der Bibel nach, wie man gläubig wird. So wie du meinst, läuft es nicht.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Du kannst gar nicht entscheiden, dass er Christ wird. Die Entscheidung, ob ein Mensch gläubig wird, fällt allein Gott.

Klar habe ich ich durch die Taufe entschieden das er Christ ist. Und ich habe ja schon dargelegt das das an Gottes Freiheit nichts ändert.

Veröffentlicht von: @bleser

Zumindest hat sie einen mehr.

Glaubst du das ist relevant?

Veröffentlicht von: @bleser

Dann lies mal in der Bibel nach, wie man gläubig wird. So wie du meinst, läuft es nicht.

Klar läuft das so.

johannes22 antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Warum setzt du immer "Christ" und "gläubig" gleich?
Christ wird man durch die Taufe.
Gläubig freilich nicht (von allein, i. d. R.).

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Christ wird man durch die Taufe.

Na klar, Christ im Sinne von Mitglied einer Religionsgemeinschaft wird man natürlich schon durch die Taufe.

Christ im Sinne von Nachfolger Christi (=gläubig) natürlich nicht.

Schön, dass wird das geklärt haben.

Anonymous antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325

Christ im Sinne von
Kind Gottes
Abwaschung der Erbsünde
neugeboren im Heiligen Geist
Glied des Leibes Christi (der Kirche)
wird man durch die Taufe.

Veröffentlicht von: @bleser

Schön, dass wird das geklärt haben.

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Christ im Sinne von
Kind Gottes
Abwaschung der Erbsünde
neugeboren im Heiligen Geist
Glied des Leibes Christi (der Kirche)
wird man durch die Taufe.

...sagen die Kirchen (die davon auch profitieren). In der Bibel steht davon nichts.

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @pankratius

Christ im Sinne von
Kind Gottes
Abwaschung der Erbsünde
neugeboren im Heiligen Geist
Glied des Leibes Christi (der Kirche)
wird man durch die Taufe.

Es gibt viele, die zwar getauft sind, in deren Leben Jesus aber überhaupt keine Rolle mehr spielt, die sich zum Teil sogar bewusst gegen Ihn entscheiden. Sind diese Deiner Meinung nach auch Gotteskinder, Glieder am Leib Christi? Wie sieht es mit der Errettung aus?

turmfalke1 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Leib Christi = Kirche?

Glied des Leibes Christi (der Kirche)
wird man durch die Taufe.

Nein, Glied am Leib Christi wird man durch den Glauben.

herbstrose antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Hallo Bleser, nach traditionellem Verständnis kann jeder Gläubige vom Glauben später immer noch abfallen, sofern es wichtig zu sein scheint. Dann wird ihm wahrscheinlich auch die Taufe nicht mehr viel Bringen.

Die Begründung gegen den Willen des Kindes oder seine Religionsfreiheit sticht nicht wirklich. Jede Zeugung oder Geburt eines Menschen fängt schon damit an, das andere über Ihn Entscheiden also, ganz natürlich. Genau so kann man es umdrehen das Eltern eigentlich das Beste für die Kinder in die Wege leiten sollten und eine unterlassene Taufe damit eine Unterlassung ist, auf die ein Baby eigentlich das Recht hätte. So wie auf Wärme Liebe und Nahrung.

Im übrigen war die Kindestaufe die meiste Zeit des Christentums vorherrschend. Mit der Entscheidungstaufe gingen Lehrmeinungen einher welche all zuvoft Durcheinander verursacht haben.

-in der späten Theologie der Entscheidungstaufe ist die Taufe meistens nur eine Art Zeichen. So wäre eine nicht ganz ordnungsgemäß ausgeführte Taufe doch wenig oder kaum, Folgenreich.

-In der Tradition ist es ein Sakrament und daher extrem Grundlegend und wichtig.

Daher besser der Tradition folgen.

derneinsager antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931

Es ist ganz normal, dass man mit der Geburt, keine Entscheidung für sich treffen kann und bei den Eltern eine natürliche Fürsorge besteht. Deswegen besteht für ein Baby eine Elternhoheit. Man geht davon aus, dass die Eltern am intensivsten die besten Entscheidungen für das Kind treffen wollen. Es ist in vielen Bereichen des Lebens, sei es die Frage der Religionszugehörigkeit, oder ein Sparvertrag, oder welche auch immer.

So ist Familie geregelt.

Was willst du denn mit den Babys mache? Willst du sie, bis sie selber entscheiden können, einfrieren? Oder, was auf kleineren Ebenen immer wieder zur Diskussion kommt. Sollen die Entscheidungen nicht von den Eltern kommen, sondern verstaatlicht werden?
Die Entscheidungsgewalt der Eltern ist ohnehin nicht ohne Schranken. In der Frage der Religion gibt es eine Phase, da haben die Eltern als einzige die Möglichkeit frei zu entscheiden. Dann gibt es eine Phase, da können die Eltern nicht gegen den erklärten Willen des Kindes entscheiden. Bereits als Jugendliche kommen die Kinder in eine Phase, da können sie eigenständig frei entscheiden.

Veröffentlicht von: @bleser

Zur Bewertung der Babytaufe hilft der gesunde Menschenverstand: Man wird nicht gläubig, indem man als Baby mit Wasser besprengt wird.

Wenn man an den gesunden Menschenverstand appelliert, muss der gesunde Menschenverstand den Sachverhalt auch richtig einordnen. Es ist nicht der Anspruch, dass das Kind durch die Taufe gläubig wird. Überspitz gesagt, dass ist eine sekundäre Frage. Bei der Taufe, erklären zwar die Eltern, dass sie ihr Kind im Glauben erziehen wollen und die Paten wollen das unterstützen, aber es geht um etwas anderes. Zentral steht die Erlösung im Raum. Das passiert, ob bei der Taufe von Großen, oder von kleinen nur von Gott. Nicht durch die Menschen. Auch nicht durch eine Spielart der Werksgerechtigkeit, wie es die, die das nur bei Erwachsen sehen, verkünden. Man könnte sagen allein aus Gnaden und ich wüsste nicht, dass Gott seine Gnade bei Babys ausschließt.

Veröffentlicht von: @bleser

Das wäre ja wie eine Schluckimpfung (hat mal Karl Barth so schön gesagt).

Da hat Karl Barth im übertragenen Sinne auch Recht. 😊 Schluckimpfung wirkt. Gott wirkt allerdings auch, aber niemand zwingt dich, dass zu Glauben.

Veröffentlicht von: @bleser

Die daraus folgende Eintragung in Taufregister ist nur mühsam wieder rückgängig zu machen, wenn überhaupt.

Aus dem Bauch heraus würde ich gar nicht sagen. Unter bestimmten Umständen kann vielleicht eine Taufe annulliert werden. Wie so ein Fall in der Buchhaltung geregelt wird, weiß ich nicht. Ich würde in so einem Fall einen Vermerk machen, aber nicht streichen. Die Taufe ist eine Amtshandlung, die nicht der Getaufte macht, sondern im Regelfall der Pfarrer, oder jemand, der die Vollmacht hierfür hat. Wenn man die Amtshandlung unwirksam macht, dann ist dieser Vorgang zunächst eine eigene Amtshandlung. Deswegen würden wohl beide Amtshandlungen unabhängig voneinander vermerkt.

Veröffentlicht von: @bleser

verfassungsmäßige Grundrecht (GG, Art.4, Abs.1)

Von er Wiege, bis zur Bahre ist in unserem Land die Religionsfreiheit gewährleistet. Gibt es Streitpunkte, dann ist geregelt, wie man sich dagegen wehren kann.

Veröffentlicht von: @bleser

Die Bibel kennt eine Babytaufe nicht.

Etwas anders sieht es mit der Erwachsenentaufe aus. Die wurde in der Bibel praktiziert.

Wer behauptet denn dass die Bibel das nicht kennt. Zur biblischen Zeit war eine andere Ausgangssituation. Eine Gemeinde gab es kaum und in einigen Gegenden gab es gar keine Christen. Damals gab es der Situation gerecht, verschiedene Arten der Taufe. Einmal das, was du als einzig gültig favorisierst, die Taufe des Einzelnen, aber auch die Kollektivtaufe. Steht doch in der Bibel.

orangsaya antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Nein, Zwangsmitgliedschaften sind nicht normal.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Es ist in vielen Bereichen des Lebens, sei es die Frage der Religionszugehörigkeit, oder ein Sparvertrag, oder welche auch immer.

Dem Kind eine Religionszwangsmitgliedschaft aufzuhalsen, hat nichts mit Fürsorge zu tun. Ein Sparvertrag schon eher.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Was willst du denn mit den Babys mache? Willst du sie, bis sie selber entscheiden können, einfrieren?

Ganz im Gegenteil. Sie im Glauben erziehen, bis sie selbst entscheiden können, ob sie eine Taufe brauchen oder nicht. Und ob sie sich einer Gemeinde anschließen wollen, oder nicht. Wo sollte das Problem sein?

Veröffentlicht von: @orangsaya

Es ist nicht der Anspruch, dass das Kind durch die Taufe gläubig wird.

Einige haben den schon. Aber gut, aber dann stellt sich die Frage, wozu der Aufriss?

Veröffentlicht von: @orangsaya

Bei der Taufe, erklären zwar die Eltern, dass sie ihr Kind im Glauben erziehen wollen und die Paten wollen das unterstützen, aber es geht um etwas anderes.

Wieso brauche ich eine Taufe, um mein Kind im Glauben erziehen? Verstehe ich nicht.

Veröffentlicht von: @orangsaya
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Die Bibel kennt eine Babytaufe nicht.

Nenn mir eine einzige Stelle, die eine Babytaufe fordert. Es gibt keine. Punkt.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @bleser

Dem Kind eine Religionszwangsmitgliedschaft aufzuhalsen, hat nichts mit Fürsorge zu tun. Ein Sparvertrag schon eher.

Ich habe bei meinem Kind auch entschieden welche Staatsbürgerschaft er hat. Es standen 2 zur Auswahl.

johannes22 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931
Veröffentlicht von: @bleser

Dem Kind eine Religionszwangsmitgliedschaft aufzuhalsen, hat nichts mit Fürsorge zu tun. Ein Sparvertrag schon eher.

Das ist doch deine subjektive Einschätzung und dir steht es als Elternteil frei, wie Du das machst. Genauso wie die Eltern die sich für eine Religionsgemeinschaft entscheiden. Dem Kind wird da schon recht früh in Stufen die Möglichkeit eingeräumt dies zu revidieren.
Du kannst dein Kind auch bei einem Fußballverein anmelden. Oder bei einer Partei, sofern es die Partei zulässt. Eine natürliche Person reicht, um ein Mitglied sein zu dürfen.

Veröffentlicht von: @bleser

Ganz im Gegenteil. Sie im Glauben erziehen, bis sie selbst entscheiden können, ob sie eine Taufe brauchen oder nicht. Und ob sie sich einer Gemeinde anschließen wollen, oder nicht. Wo sollte das Problem sein?

Wenn du dein Kind christlich erziehen willst, dann ist das deine Entscheidung. Eltern sind nicht verpflichtet, die Förderung ihres Kindes neutral zu gestalten. Aber mir kommt bei deinem Text die Frage hoch, wer bist du, dass du anderen Eltern vorschreiben willst, was sie dürfen, oder nicht. Dürfen dürfen sie offensichtlich das, was du für dein Kind für richtig hältst.

Veröffentlicht von: @bleser

Wieso brauche ich eine Taufe, um mein Kind im Glauben erziehen? Verstehe ich nicht.

Ich habe nie gesagt, dass das Kind eine Taufe braucht, um im christlichen Glauben erzogen zu werden. Die Eltern sagen, dass sie ihre Kind im Glauben erziehen wollen. Die Taufe ist aber was anderes und wird gemacht, weil man glaubt, dass Gott wirkt. Deswegen ist im Zusammenhang der Taufe auch von der Wiedergeburt die Rede. Ich glaube langsam. Du greifst etwas an und weißt eigentlich gar nicht richtig, was die Taufe ist.

Veröffentlicht von: @bleser

Nenn mir eine einzige Stelle, die eine Babytaufe fordert. Es gibt keine. Punkt.

Die Bibel fordert die Taufe, Punkt. Ich habe schon geschrieben, wir kennen aus der Bibel zwei Formen der Taufe, die praktiziert wurde. Das eine war die individuelle Taufe eines Einzelnen, dass andere ist die kollektive Taufe. Es gibt mehrere Stellen, die sagen, er wurde getauft und sein ganzes Haus. Das meine ich mit Kollektivtaufe. Das ist heute im Grunde auch so. Wenn Eltern ihr Kind taufen lassen wollen und sie sind selber nicht getauft, dann werden die Eltern ggf. auch getauft. Also, wie in der Bibel, das ganze Haus. Es ist heute nur nicht wie damals nötig, weil im Regelfall die Eltern bereits getauft sind. Natürlich, kann das Kind auch alleine getauft werden. Das kommt aber eher selten vor. Eher trifft wohl er die Situation wie im NT. Das ganze Haus lässt sich taufen. Das ist biblisch.

orangsaya antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

Ich glaube eher er ist jemand der ein Problem damit hat, getauft worden zu sein. Hat sich in der katholischen oder evangelischen Kirche nicht wohl gefühlt und hat ein Problem mit in einem Kirchenbuch verzeichnet zu sein.

Das Leben ist eben so dass andere entscheiden. Ich wurde auch nicht gefragt, ob ich einen Pass der europäischen Union haben möchte, einen der Bundesrepublik Deutschland hatte ich ja auch mal.

Ich glaube als Pate bei der Taufe zu versprechen dem Kind die christliche Religion Nahe zu bringen ist sinnvoller als ein Sparvertrag.

jigal antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @orangsaya

Aber mir kommt bei deinem Text die Frage hoch, wer bist du, dass du anderen Eltern vorschreiben willst, was sie dürfen, oder nicht.

Meinst du, das dürfen nur die Kirchen? Nein, ich schreibe niemandem etwas vor. Ich schreibe nur, dass es laut Bibel keine Auswirkungen auf die Gottesbeziehung hat. Durch die Taufe wird man nicht gläubig.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Die Taufe ist aber was anderes und wird gemacht, weil man glaubt, dass Gott wirkt.

Wenn Gott wirken will, braucht er keine Taufe. Er wirkt, wann er will. Ich kann schon verstehen, dass man Gott da gerne steuern würde. So funktioniert es aber nicht. Es sind keine Werke mehr notwendig. Auch wenn wir es gerne hätte (man fühlt sich ja viel wohler, wenn man sich etwas erarbeiten kann).

Veröffentlicht von: @orangsaya

Eher trifft wohl er die Situation wie im NT. Das ganze Haus lässt sich taufen. Das ist biblisch.

Es ist aber reine Spekulation, dass Babys dabei waren. Sondern alle Mitglieder des Hauses, die sich bekennen konnten. Nirgendwo wird in der Bibel aufgefordert, Babys zu taufen. Wenn so wichtig wäre, wie es einige meinen, müsste es ja irgendwo stehen.

Und nochmal und nochmal: Die Rechtfertigung ist eine Gnadengabe Gottes. Der Glaubensanfang fällt seit Paulus nie mit einer Taufe zusammen. Man kann es als Zeichen nach außen sehen, wenn man sich einer Gemeinde angeschlossen hat. Das war es dann aber auch schon.

Und ich finde, dass sollte man in vollem Bewusstsein tun und nicht als Aufnahmeritual im Babyalter.

Anonymous antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325
Veröffentlicht von: @bleser

Durch die Taufe wird man nicht gläubig.

Sagt auch niemand.

Veröffentlicht von: @bleser

Wenn Gott wirken will, braucht er keine Taufe. Er wirkt, wann er will.

Und er will durch die Taufe - und die anderen Sakramente - wirken (natürlich nicht nur, aber in besonderer Weise). Sonst hätte er sie nicht eingesetzt.

Veröffentlicht von: @bleser

Es sind keine Werke mehr notwendig.

Auf mich wirkt eher deine Position sehr wie Werksgerechtigkeit.
Ich sage: Gottes Gnade reicht. Und die Gnade kommt zu uns in der Taufe.

Veröffentlicht von: @bleser

Sondern alle Mitglieder des Hauses, die sich bekennen konnten.

Das steht da aber auch nicht.

Veröffentlicht von: @bleser

Nirgendwo wird in der Bibel aufgefordert, Babys zu taufen.

Es wird auch nirgendwo verboten.

Veröffentlicht von: @bleser

Wenn so wichtig wäre, wie es einige meinen, müsste es ja irgendwo stehen.

Wenn es heißt, alle sollen getauft werden, dann sind die Kinder da natürlich dabei. Sonst müsste man das als Ausnahme erwähnen. Wenn das so explizit untersagt ist.

Jesus Christus sagte: "Lasst die Kinder zu mir kommen" und "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ..."

Vermutlich ist bei der Überlieferung verlorengegangen, dass er anschloss: "Aber wehe, ihr lasst sie taufen ..." 🙄

Warum sollte man Kinder explizit erwähnen, wenn klar ist, dass die zum ganzen Haus gehören (wenn sogar die Sklaven sich taufen ließen)?

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Und er will durch die Taufe - und die anderen Sakramente - wirken (natürlich nicht nur, aber in besonderer Weise). Sonst hätte er sie nicht eingesetzt.

Nein, Gott will nicht durch die Taufe wirken. Er wirkt, wann und wie er will. Sakramente sind mit Paulus abgeschafft.

Veröffentlicht von: @pankratius

Auf mich wirkt eher deine Position sehr wie Werksgerechtigkeit.

Verstehe ich nicht. Du meinst doch, dass das Werk Taufe erforderlich ist.

Veröffentlicht von: @pankratius

Es wird auch nirgendwo verboten.

Es wird auch nicht verboten, 30 BigMacs auf einmal zu essen. Trotzdem rate ich davon ab.

Veröffentlicht von: @pankratius

Jesus Christus sagte: "Lasst die Kinder zu mir kommen" und "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ..."

Was hat das denn mit der Taufe zu tun? Gar nichts.

Veröffentlicht von: @pankratius

Warum sollte man Kinder explizit erwähnen, wenn klar ist, dass die zum ganzen Haus gehören (wenn sogar die Sklaven sich taufen ließen)?

Es ist klar, dass sie nicht dazu gehören, weil sie noch keine Entscheidung treffen können und eine Taufe daher völlig sinnlos ist. Man muss auch den Kontext berücksichtigen.

Versuche einfach mal herauszufinden, wozu die Taufe wohl dient. Du sagst selbst, dass man dadurch nicht zum glauben kommen kann. Wozu sollte man also Babys taufen? Damit man ein schönes Fest feiern kann?

Anonymous antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

"Die Babytaufe wurde von den Kirchen erfunden, um die Menschen gleich von Anfang an in die Kirche einzugliedern, eine"

Diese Lügen habe ich früher auch gelehrt bekommen.

Die Baby oder Unmündigentaufe ist älter als eine Kirchenorganisation nach heutigem Verständnis. Das war noch zur Zeiten von harte Verfolgung.

derneinsager antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @derneinsager

Die Baby oder Unmündigentaufe ist älter als eine Kirchenorganisation nach heutigem Verständnis. Das war noch zur Zeiten von harte Verfolgung.

Stimmt teilweise gab es die schon im Heidentum.
Die grundlegende Vorstellung der Taufe als „Wiedergeburt“ (die in der Bibel völlig unbekannt ist), war in fast allen Kulten längst eingeführt. „In Ewigkeit Wiedergeboren“ nannte sich der Attisgläubige; „wiedergeboren“ der durch Isis Erlöste; „die aus Gott geborenen“ eine große Mystenklasse der Dionysosreligion. Wie in der Mithrasreligion taufte man vorzugsweise zu Beginn des Frühjahrs (um Ostern) nach einer Zeit der Sündenbekenntnis und Besinnung (Katechumat). Wie bei der eleusinischen oder der orphischen Taufe ist man auch bei der „christlichen“ Untertauftaufe meist nackt. Die rituellen Beigaben wie Taufkleid, Taufkerze, Taufpate, Taufgelöbnis entstammen allesamt heidnischen Kulten. In den Anfangsjahren der Kirchen steckte außerdem ein Wust von Teufelsbeschwörung wie im Voodoo-Kult und vielerlei Aberglauben im Taufritus.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Wie weit tolerant wärt ihr wenn jemand sich bewusst taufen lassen will und sein eigenes Verständnis eine andere ist. Nicht die Dogmen der RKK oder der EKD.....oder die der Freikirchen. Sondern, er liest es heraus und bittet jemanden, der selber von Herzen gläubig ist, ihn zu taufen. So wie es der Äthiopier es sich wünschte.

Würdet ihr als gefragte es verweigern? Oder wie manche aus der RKK oder EKD oder andere....es herunterreden mit Worten wie...Ach, du bist doch als Baby getauft usw...

Würdet ihr es ihm wirklich deswegen verweigern?

Als ganz ehrlich, ICH nicht und ich respektiere seine Entscheidung und rede ihm nichts ein.

Nachtrag vom 05.05.2021 0825
Ich würde mit ihm zum nächsten See fahren oder die Badewanne voll machen und taufen. Sofort! Wenn er (oder sie) es sich wünscht.

Anonymous antworten
48 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich würde mit ihm zum nächsten See fahren oder die Badewanne voll machen und taufen. Sofort! Wenn er (oder sie) es sich wünscht.

Ich auch, keine Frage (ich war auch schon Teil einer solchen Taufe). Doch sie wird eben im Kirchenrecht nirgendwo "anerkannt" und es wird auch nirgendwo was eingetragen ... da gehts quasi um weltliches Kirchenrecht. - Im Glauben ist derjenige für mich getauft. Punkt. Aber weltliches Recht? Ich bin mir nicht sicher.

neubaugoere antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 1325
Veröffentlicht von: @meriadoc

....es herunterreden mit Worten wie...Ach, du bist doch als Baby getauft usw...

Warum "herunterreden"?

Wenn er getauft ist, ist er getauft.

Eine 'Widertaufe' ist ein schweres Sakrileg.

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Und dann? Verliert man sein Heil oder tausende Feuersbrünste zur Reinigung und 666x Ave Marias und man kommt grad noch mit seeeehr viel Gnädigkeit vom Papst dann doch in den Himmel?

M.

Nachtrag vom 05.05.2021 1316
Und das nur weil er ein anderes Verständnis hat? Ziemlich brutal das gleich als Sakrileg zu bezeichnen.

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @meriadoc

Und dann? Verliert man sein Heil oder tausende Feuersbrünste zur Reinigung und 666x Ave Marias und man kommt grad noch mit seeeehr viel Gnädigkeit vom Papst dann doch in den Himmel?

Ich glaube auch das Gott so etwas verzeiht, aber das ändert doch nichts daran das es falsch ist oder?

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Nein! Es geht um das Verständnis eines anderen die man zu tolerieren hat. Hätte Jesus ihn abgewinkt? Glaube kaum!

Anonymous antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973

Nein das glaube ich allerdings auch nicht.

johannes22 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Eine 'Widertaufe' ist ein schweres Sakrileg.

wo steht das denn?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867

Sehr gute Frage 😊

Denn theoretisieren ist das eine, die Praxis eine andere, wenn man plötzlich davorsteht.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich würde mit ihm zum nächsten See fahren oder die Badewanne voll machen und taufen. Sofort! Wenn er (oder sie) es sich wünscht.

das Meer nicht zu vergessen 😉

jep....

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

das Meer nicht zu vergessen 😉

Jaaaaa, da ist viel Wasser.

M.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @deborah71

das Meer nicht zu vergessen 😉

genau, da gibts dann noch Meer Wasser 😉 😀

neubaugoere antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @meriadoc

Wie weit tolerant wärt ihr wenn jemand sich bewusst taufen lassen will und sein eigenes Verständnis eine andere ist.

Ich würde auf jeden Fall erwarten, dass er mein Verständnis genauso toleriert, wie er von mir erwartet seines zu tolerieren.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Würdet ihr als gefragte es verweigern? Oder wie manche aus der RKK oder EKD oder andere....es herunterreden mit Worten wie...Ach, du bist doch als Baby getauft usw...

Ja, ich würde es ihm verweigern. Ich würde mich sogar fragen, weshalb er mich gefragt hat, wenn er doch weiß, dass mein Verständnis der Taufe ein anderes ist.

Im Blick auf "herunterreden" bin ich bei Pankratius. Da gibt es für mich nichts "herunterzureden". Ich bin der Überzeugung, dass in der Taufe Gott handelt bzw. gehandelt hat, mit der Konsequenz, dass ich eine zweite Taufe ablehne, weil sie nach meinem Verständnis von Schrift und Taufe Gott zum Lügner macht. - Folgerichtig würde ich bei niemandem eine zweite Taufe vollziehen, weil ich damit gegen meine Überzeugung und gegen mein Gewissen verstoßen müsste und außerdem dabei mitwirkte, dass Gott zum Lügner gemacht wird.

Also: Wenn jemand, der bereits als Säugling/Kind getauft wurde, mich um die Taufe bittet, erkläre ich ihm, wie ich die Taufe biblisch begründet verstehe, und lehne seine Bitte ab.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Als ganz ehrlich, ICH nicht und ich respektiere seine Entscheidung und rede ihm nichts ein.

Für mich hat die Ablehnung einer Bitte aus Gewissens-/Überzeugungsgründen nichts mit Mangel an Respekt zu tun. Ich spreche demjenigen doch damit nicht den Glauben ab ... Man kann eine Entscheidung übrigens auch respektieren ohne dass man sich zum Gehilfen macht oder dasselbe tut wie der andere. z.B. kann ich die Entscheidung eines Paares gegen Kinder oder für nur ein Kind respektieren und selber eine große Familie wollen, oder die Entscheidung für ein Single-Leben und selber heiraten - oder umgekehrt.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Die Pharisäer dachten auch das sie bei Gott richtig lagen. Sie wurden bitter enttäuscht.

Nachtrag vom 05.05.2021 2050
Wenn dir die kirchliche Dogmen wichtiger sind als Nächstenliebe. Traurig!

Anonymous antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Das ist nicht dasselbe.
Sein Glaube und Überzeugung stehen dem einfach anders gegenüber wie du

Würdest du aus Nächstenliebe etwas tun was deinem Grundverständnis des Glaubens und dem was Gott will, Wiederspricht?

In deinem Fall basiert der Glaube aus der Neutestamentlichen Überlieferung, im anderen zusätzlich der Tradition. Beides ist gleichwertig.

derneinsager antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @meriadoc

Die Pharisäer dachten auch das sie bei Gott richtig lagen. Sie wurden bitter enttäuscht.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Nachtrag vom 05.05.2021 2050
Wenn dir die kirchliche Dogmen wichtiger sind als Nächstenliebe. Traurig!

so viel zum Thema Toleranz ... 🙁

Im Übrigen hatte ich nichts von kirchlichen Dogmen geschrieben, sondern von "dass ich eine zweite Taufe ablehne, weil sie nach meinem Verständnis von Schrift und Taufe Gott zum Lügner macht." - Ich berufe mich an der Stelle genauso auf Gottes Wort, wie Christen mit anderer Sicht der Taufe sich auf Gottes Wort berufen. Und was das Handeln gegen Gewissen und Überzeugung angeht, zitiere ich Paulus: Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde. (Röm.14,23)

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Du verweigerst den Glauben des anderen der eine andere Ansicht hat als du. Verstehe ich es richtig?

Also ich war evangelisch. Ich wurde als Kind "getauft" (heute nenne ich es Zwangstaufe aus Tradition heraus und weil meine Eltern keine Christen waren). Viele Jahre später habe ich es erst mal das mit Jesus und so begriffen und mein Verständnis war eine andere. Ich habe mich taufen lassen. BEWUSST!

Ich würde jedem, der das wünscht, taufen. Das ist ein Teil des Missionsauftrages. Gehet hin und predigt und tauft. Wenn er mich fragt, ob seine "Taufe" als Kind ausreicht, dann werde ich ihm sagen: Du, das kann ich nicht für dich beurteilen. Das musst du mit dir selber ausmachen. Ich habe für mich selber gedacht und bin zu einer anderen Sicht gekommen. Aber rausreden und reinreden werde ich dir nichts. Jeder der umkehrt und Jesus als HERRN angenommen hat ist von ihm angenommen. Ob, mit oder ohne Kindstaufe. Alles andere ist nichts wert. Ob Kindstaufe oder Konfirmation / Kommunion... Alles Traditionen und Kirchengemachte Dogmen.

Nicht das es am Ende heißt: Herr Herr....aber ich habe doch...Herr Herr, ich bin doch als Kind getauft...HERR HERR...usw....

M.

Anonymous antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @meriadoc

Du verweigerst den Glauben des anderen der eine andere Ansicht hat als du. Verstehe ich es richtig?

Keine Ahnung wie du das verstehst, ich hatte ausdrücklich geschrieben, dass ich dem anderen den Glauben nicht abspreche.

Allerdings handle ich nicht gegen meine Überzeugung und mein Gewissen. Wer schon einmal die Taufe mit Wasser und auf den Namen des dreieinigen Gottes empfangen hat, ist nach meiner Überzeugung bereits gültig getauft, ganz gleich in welchem Alter und (bei der Säuglingstaufe) ob die Eltern das aus Tradition oder im Glauben haben vornehmen lassen.

Wer noch nicht so getauft wurde, dem würde ich zur Taufe helfen. Allerdings ihn dazu ermutigen, dass er sich in der Gemeinde taufen lässt. Taufe ist nach meinem Verständnis der Schrift kein Einzelgeschehen, sondern geschieht in der Gemeinde (der Gemeinschaft der Glaubenden), und gliedert in den Leib Christi ein. Der Ordnung wegen würde ich (im Regelfall) auch nicht selbst taufen, sondern das den Pastor tun lassen. Gott ist ein Gott der Ordnung, deshalb ist es gut, wenn es auch im Leib Christi Ordnungen gibt.

Und bevor du den Äthiopier und Philippus erwähnst: Das ist eine Sondersituation am Beginn der Gemeinde, und beschreibende Texte der Bibel sollten nicht als Vorschrift oder zur Begründung einer Regel herangezogen werden.

Nachtrag vom 06.05.2021 1157
Eine Nottaufe würde ich selbstverständlich vornehmen - sofern derjenige noch nicht gültig getauft wurde und kein Pastor verfügbar ist.

pinia antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Also ich verstehe Pinia nicht so, dass sie anderen den Glauben abspricht, sondern dass sie selbst niemandem zum zweiten Mal taufen würde. Und das ist doch ihr gutes Recht, oder?

turmfalke1 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

Hier mag ich mich gerne voll anschließen.

Eine Ergänzung habe ich noch: Ich würde demjenigen anbieten, je nach seinem Wunsch eine "Tauferinnerungs-Andacht" direkt hier und jetzt mit ihm zu feiern - oder für einen Tauferinnerungs-Gottesdienst in meiner Gemeinde zu sorgen, in dem auch er ganz direkt und persönlich angesprochen und ihm Gottes Liebe (die er hat, aber manchmal ist eine Symbolhandlung ja nicht verkehrt) zugesprochen wird, so wie er auch seine Zugehörigkeit zu Gott bekräftigen kann. So etwas gibt es in unserer Kirche als ganz allgemein für die ganze Gemeinde als auch sehr persönlich.

lubov antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @lubov

ine Ergänzung habe ich noch: Ich würde demjenigen anbieten, je nach seinem Wunsch eine "Tauferinnerungs-Andacht" direkt hier und jetzt mit ihm zu feiern - oder für einen Tauferinnerungs-Gottesdienst in meiner Gemeinde zu sorgen, in dem auch er ganz direkt und persönlich angesprochen und ihm Gottes Liebe (die er hat, aber manchmal ist eine Symbolhandlung ja nicht verkehrt) zugesprochen wird, so wie er auch seine Zugehörigkeit zu Gott bekräftigen kann.

Danke für die Ergänzung. Das ist eine super Idee!

Es wäre in dem Fall wichtig im Gespräch zu hören, wie er zu seiner Haltung kommt und versuchen ihm dabei zu helfen, dass er sich seiner Taufe freuen kann. Manchmal steht hinter dem Wunsch nach einer erneuten Taufe auch nur eine emotionale Verunsicherung, der Wunsch nach einer persönlichen Bestätigung des Glaubens oder eine Verunsicherung im Blick auf die biblische Lehre, ganz zu schweigen von möglichen falschen Erwartungen an die Taufe (z.B. dass man sich besser fühlt, Heilsgewissheit bekommt, ...). Da würde man sicher nicht helfen, wenn man denjenigen einfach tauft.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Und wenn es jemand dann doch anders sieht? Verweigern?

M.

Anonymous antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607

Wie gesagt: Ich schließe mich Pinia an.

Warum soll ich etwas tun, was ich als Sünde sehe? Es gibt genug andere Christen, die das nicht als Sünde sehen - an diese Brüder und Schwestern würde ich freundlich verweisen.

Was du daran so schrecklich findest, verstehe ich nicht.

Ich würde den, der mich um die Wiedertaufe bittet, ja nicht mit einer Drohpredigt in Grund und Boden sabbeln. Ich würde nur erklären, dass ich der falsche Ansprechpartner bin, und aufzeigen, was ich geben kann. So, wie du von einem Kohlekraftwerk nur Kohlestrom, von einem Atomkraftwerk nur Atomstrom bekommst, oder von einem Apfelbaum halt nur Äpfel, keine Pflaumen ernten kannst - einfach, weil der Baum nur das eine wachsen lassen kann - bekommst du halt von manchen Christen nur eine Taufe, von anderen Christen auch Wiedertaufen.

lubov antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051

ICH, ICH, ICH, ICH, ICH...

Veröffentlicht von: @meriadoc

Als ganz ehrlich, ICH nicht und ich respektiere seine Entscheidung und rede ihm nichts ein.

Ja, das zieht sich hier durch den ganzen Thread seitens der Wiedertäufer: ICH, ICH, ICH, ICH, ICH...

Beispiel anhand des anderen Sakraments: Wer käme auf die Idee, nach empfangenem Abendmahl das Abendmahl sofort von neuem zu begehren? Man hat im Glauben an das Wort Vergebung der Sünden empfangen. Zwei Minuten später steht man wieder am Altar und erwartet den Kelch...

Was soll Gott dazu sagen? Hat Jesus sein Blut vergossen, daß gedankenlose Menschen einen Zirkus daraus machen?

So auch in der Taufe: Gott sagt Treue, Gemeinschaft und Gnade zu. Macht dich zu seinem Kind. Punkt. Warum Gott noch einmal dazu drängen? Er hat es einmal gesagt und versprochen. Treue, Gemeinschaft, Gnade sind mit der Taufe dein. Du bist ein Kind Gottes. Gottes Wort zählt.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich würde mit ihm zum nächsten See fahren oder die Badewanne voll machen und taufen. Sofort! Wenn er (oder sie) es sich wünscht.

Ja. Zirkus. Warum nicht jeden Tag um 17 Uhr einmal taufen gegen ´ne kleine Spende? Kann man dann auch Tiere streicheln? Gibt´s auch Popcorn?

deleted_profile antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17978

ot

Veröffentlicht von: @plueschmors

Ja. Zirkus. Warum nicht jeden Tag um 17 Uhr einmal taufen gegen ´ne kleine Spende? Kann man dann auch Tiere streicheln? Gibt´s auch Popcorn?

Sag mal, was ist denn los bei Dir? Seit wann wirst Du gegen User übergriffig und persönlich? So kenn ich Dich sonst nicht.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

coronakoller

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

coronakoller?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

bist gefragt. DU sollst die Welt verändern.....DU Du uuuuuhuhuuu

Anonymous antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2607
Veröffentlicht von: @meriadoc

Du bist gefragt. DU sollst die Welt verändern.....DU Du uuuuuhuhuuu

Das kann man auch, ohne etwas zu tun, von dem man glaubt, dass Gott es nicht will. Wieso denkst du, ich sollte eine Sünde begehen? Weil ein anderer Mensch sich das wünscht?

lubov antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

dem hab ich jetzt auch mal Rot gegeben.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Beispiel anhand des anderen Sakraments: Wer käme auf die Idee, nach empfangenem Abendmahl das Abendmahl sofort von neuem zu begehren? Man hat im Glauben an das Wort Vergebung der Sünden empfangen. Zwei Minuten später steht man wieder am Altar und erwartet den Kelch...

Wer spricht von "sofort", wenn da Jahre, eher Jahrzehnte dazwischenliegen? Du kannst das Abendmahl inkl Bedeutung nicht mit der Taufe vergleichen. Punkt. Über den Ton schweige ich einfach mal.

neubaugoere antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wer spricht von "sofort", wenn da Jahre, eher Jahrzehnte dazwischenliegen?

Der Unterschied zwischen Taufe und Abendmahl? Die Taufe ist einmalig! Gott sagt darin unverbrüchlich Gnade, Gemeinschaft und Treue zu. Ein Leben lang. Das größte Geschenk.

Das Abendmahl haben wir aber immer wieder nötig, weil wir immer wieder an der Wunde zu flicken haben, die sich Sünde nennt.

Jemand, der sich wiedertaufen läßt, glaubt der einmaligen Zusage Gottes aber nicht, gleich wie der, der eben das Abendmahl empfing und trotzdem keinen Nutzen davon hat, weil er der Zusage nicht glaubt und meint, wenn er mehr Wein und Brot intus hätte, wäre ihm auch mehr geholfen, so daß er am Abendmahl so oft wie möglich teilnimmt nur um des Aktes willen und nicht um des Wortes, wie es zu Luthers Zeiten üblich war: Gut fühlen durch vermeintlich gute Werke, nämlich zehnmal am Tag Messe halten und auch noch glauben, das sei alles wohl und recht getan.

deleted_profile antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

Also ich ziehe es wirklich vor, mit Gott direkt darüber zu sprechen und mit ihm über meinen Einzelfall zu reden, wenn sowas denn dran wäre. Aber ich bin ja erstmalig als Erwachsene getauft.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Jemand, der sich wiedertaufen läßt, glaubt der einmaligen Zusage Gottes aber nicht, ...

Du sprichst immer aus DEINER Sicht, aus DEINEM Taufverständnis. Es gibt noch ein anderes. Und aus dieser ANDEREN Sicht ist es völlig okay, weil es "nur" ein Statement des Täuflings ist mit einer "Ansage" in die natürliche und übernatürliche Welt, ein "Festmachen" vor Zeugen, zum Bund mit Gott "Ja" zu sagen. Mehr ist es nicht für mich und für viele andere auch.

neubaugoere antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Du sprichst immer aus DEINER Sicht, aus DEINEM Taufverständnis.

Klar. Bin ja nicht der Anwalt des Teufels.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Es gibt noch ein anderes.

Das ich für falsch halte. Es ist da. Ja. Aber es ist m.E. falsch.

Und darum geht es schließlich in einem Diskussionsforum: Nicht den anderen zu überzeugen von der Richtigkeit seiner Überzeugungen, was so gut wie nie geschieht, sondern um die eigene Sicht der Dinge zu festigen, zu klären und zu schärfen.

Und ich denke, das ist wenigstens uns beiden hier mal wieder ziemlich gut gelungen. Für einen Taufthread war es sogar mal richtig nett. Hab zumindest noch keine gelbe Karte gesehen irgendwo, was sonst ja normal ist bei dem Thema.

😀

Liebe Grüße nach Berlin!

deleted_profile antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @plueschmors

Das ich für falsch halte. Es ist da. Ja. Aber es ist m.E. falsch.

Jou. So denke ich auch. Nur auf der anderen Seite quasi. 😊

Veröffentlicht von: @plueschmors

Liebe Grüße nach Berlin!

Angekommen. Grüße zurück! 😊

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @plueschmors

Beispiel anhand des anderen Sakraments: Wer käme auf die Idee, nach empfangenem Abendmahl das Abendmahl sofort von neuem zu begehren? Man hat im Glauben an das Wort Vergebung der Sünden empfangen. Zwei Minuten später steht man wieder am Altar und erwartet den Kelch...

Ist es möglich, dass Du respektierst, dass Viele die 'Taufe' als Säugling als keine gültige Taufe ansehen und sich deshalb später, d.h. nach der Umkehr zu Gott und der darauf folgenden Neugeburt, aufgrund eigener Entscheidung durch Untertauchen taufen lassen?

Auch beim Abendmahl gibt es durchaus auch ein anderes Verständnis, nämlich dass man zum Abendmahl gehen soll, ohne etwas gegen den Bruder (oder Schwester) zu haben, ansonsten soll man sich vorher versöhnen. Eine Sündenvergebung durch das Abendmahl finde ich in der Bibel nicht.

Wir sollten es aushalten können, dass unsere Überzeugung hinterfragt wird, sonst taugt sie nichts, d.h. wir haben sie übernommen, aber nicht anhand der Bibel geprüft. Was ich für mich geprüft habe, kann ein anderer nicht erschüttern, oder Gott offenbart mir, dass ich trotz Prüfung falsch lag, weil ich mit der Brille geprüft habe, die mir meine Lehrer aufgesetzt haben.

LG.
Clay

clay antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 8051

Toleranz und Überzeugung

Veröffentlicht von: @clay

Ist es möglich, dass Du respektierst,...

Nein, das ist nicht möglich. Ich toleriere es, aber verweigere selbstverständlich die Anerkennung.

Veröffentlicht von: @clay

Eine Sündenvergebung durch das Abendmahl finde ich in der Bibel nicht.

Mt 26,26-28:

Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.

Veröffentlicht von: @clay

Wir sollten es aushalten können, dass unsere Überzeugung hinterfragt wird...

Sowieso. Aber auch immer für seine Überzeugungen einstehen und nicht um des lieben weltlichen Friedens willen das Schwert in der Scheide verrosten lassen.

LG.
Plueschmors

deleted_profile antworten
Clay