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Welche Sprache(n) sprachen Jesus und seine Juenger?

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Arcangel
Themenstarter
Beiträge : 3412

Die Muttersprache Jesu und wohl auch die der meisten seiner Jünger war ziemlich sicher Aramäisch. Aber das ist nur eine Annahme, denn wir wissen es schlicht nicht. Es gibt sehr viele gute Hinweise dafür, dass Jesus Aramäisch als Muttersprache sprach, aber es ist schlussendlich doch nur eine Annahme und nicht bewiesen. Es ist ausserdem auch sehr wahrscheinlich das Jesus Hebräisch sprach. Seine Hebräisch Kenntnisse ermöglichten es ihm, den biblischen Text in der Synagoge zu lesen und mit anderen jüdischen Lehrern seiner Zeit (den Pharisäern, den Schriftgelehrten usw.) eine respektable Debatte zu führen. Aber auf die Argumente hierfür möchte ich nicht eingehen, da es für diesen Kurs keine Rolle spielt. Vielmehr möchte ich im Detail aufzeigen, warum ich der Meinung bin, dass wir im Neuen Testament nicht einfach nur aus dem Aramäischen ins Griechisch übersetzte Worten von Jesu haben, sondern, dass Jesus oft Griechisch gesprochen hat und dass Jesus vielleicht sogar die Bergpredigt auf Griechisch hielt.
Da die Manuskripte der Evangelien auf Griechisch verfasst sind, haben wir nicht den Vorteil, wie im Falle des Aramäischen, wo aramäische Wörter und Sätze tatsächlich transliteriert und in den griechischen Text der Evangelien aufgenommen wurden. Zitate eines griechisch sprechenden Jesus würden nicht hervorstechen, sondern einfach in den griechischen Text einfliessen. Es gibt deshalb keine Beweise dafür, dass Jesus Griechisch sprach, sondern nur Indizien, aber diese sind nicht unbedeutend.
Ein erstes Indiz ist die Tatsache: dass die Evangelien in griechischer Sprache verfasst sind, , dass viele, wenn nicht sogar die meisten der ersten Christen, einschliesslich einiger Jünger Jesu Griechisch kannten und es häufig verwendeten, vielleicht sogar als ihre erste Sprache. Viele jüdische Schriften aus der Zeit Jesu wurden auf Griechisch verfasst, darunter Werke wie 2 Makkabäer und 1 Esdras. Andere hebräische Schriften wurden in Jerusalem ins Griechische übersetzt (z. B. das Buch Esther im Jahr 114 v. Chr.). Das Griechisch selbst in Jerusalem verbreitet war, kann anhand von gefundenen Ossuaren (Knochenbehältern) gezeigt werden, die aus der Zeit Jesus stammen in oder um Jerusalem gefunden wurden und griechische Inschriften enthielten.
Seit der Eroberung Palästinas durch Alexander den Großen im Jahr 332 v. Chr. war Griechisch die Sprache der Regierung und zunehmend auch des Handels und der Wissenschaft. Obwohl Aramäisch weiterhin von vielen gesprochen wurde, gewann Griechisch an Beliebtheit und Einfluss. Zur Zeit Jesu kannten und benutzten gut ausgebildete Juden, vor allem aus der Oberschicht, Griechisch. Das Gleiche gilt für diejenigen, die im Handel oder in der Regierung tätig waren. Aber auch viele andere Juden besaßen zumindest rudimentäre Griechischkenntnisse, die sie bei ihren Geschäften und Reisen in die größeren Städte nutzten.
Das Vorhandensein und die Verbreitung der griechischen Sprache in Palästina wird durch einen Fund in der Region Nahal Hever in der judäischen Wüste nahe dem Toten Meer belegt. In einer Höhle wurde eine Schriftrolle gefunden, die wesentliche Teile der Kleinen Propheten in griechischer Sprache enthält. Die so genannte Schriftrolle der Kleinen Propheten von Nahal Hever, die auf die Zeit Jesu datiert wird, zeigt den Einfluss und die Beliebtheit des Griechischen, selbst unter hochreligiösen Juden.
Die neutestamentlichen Evangelien sagen uns zwar nicht, ob Jesus Griechisch sprach oder nicht, aber sie beschreiben Situationen, in denen es wahrscheinlich ist, dass Griechisch verwendet wurde. In Matthäus 8,5-13 zum Beispiel unterhält sich Jesus mit einem römischen Zenturio. Der Zenturio sprach mit ziemlicher Sicherheit griechisch. Und wie Matthäus die Geschichte erzählt, sprachen er und Jesus direkt miteinander, ohne einen Übersetzer. Natürlich ist es immer möglich, dass ein Übersetzer eingesetzt wurde, der von Matthäus einfach nicht erwähnt wird. Der Sinn der Geschichte legt jedoch eine direktere Kommunikation nahe, die auf Griechisch stattgefunden hätte.
Das Gleiche könnte man über das Gespräch Jesu mit Pontius Pilatus vor seiner Kreuzigung sagen (Matthäus 27:11-14; Johannes 18:33-38). Auch hier besteht die Möglichkeit, dass ein Übersetzer nicht erwähnt wird. Aber die Erzählung der Geschichte deutet auf einen griechisch sprechenden Jesus hin.
Wenn Jesus genug Griechisch konnte, um sich mit einem römischen Zenturio und einem römischen Statthalter zu unterhalten, wo hat er es dann gelernt?
Nach Matthäus 2,13-21 nahm Josef Maria und Jesus mit nach Ägypten, um Herodes zu entkommen. Dort mussten Maria und Josef eine Zeit lang auf Griechisch kommunizieren. Sie kehrten nach Nazareth zurück, wo Josef ein "Zimmermann" (griechisch tektōn, τέκτων) war, was so viel bedeutet wie jemand, der mit Holz oder Stein arbeitet. Wenn aber Nazareth ein kleiner Weiler war, dann beschränkte sich Josef offensichtlich nicht nur auf die Versorgung des Ortes, sondern führte auch Arbeiten für weiter entfernte Orte aus.
Ein Ort in der Nähe, von dem wir wissen, dass es viele Bauarbeiten gab, war Sepphoris, die Hauptstadt Galiläas bis 19 n. Chr. Dass Sepphoris in den Evangelien nicht erwähnt wird, ist kaum überraschend, da sie so wenig über die Gegend berichten, in der Jesus aufgewachsen ist. Es gibt jedoch viele Gründe, die dafürsprechen, dass Jesus sich dorthin begeben haben könnte.
Ein Ort in der Nähe, von dem wir wissen, dass es viele Bauarbeiten gab, war Sepphoris, die Hauptstadt Galiläas bis 19 n. Chr. Dass Sepphoris in den Evangelien nicht erwähnt wird, ist kaum überraschend, da sie so wenig über die Gegend berichten, in der Jesus aufgewachsen ist. Es gibt jedoch viele Gründe, die dafürsprechen, dass Jesus sich dorthin begeben haben könnte. Es war:
Weniger als sechs Kilometer entfernt
- Von Nazareth aus Sichtbar
- an der Hauptstrasse nördlich von Nazareth auf dem Weg nach Kana, wo Jesus Verwante hatte
- Die traditionelle Heimatstadt Marias (nach dem Bericht des Pilgers aus Piacenza aus dem sechsten Jahrhundert)
Maria, Josef und Jesus könnten also in dieser Stadt ausgiebig mit der griechischen Sprache in Berührung gekommen sein. Interessant ist auch, dass es in Sepphoris ein Theater gab. Hat Jesu Verwendung des Wortes "Heuchler" (griechisch hypokrites, ὑποκριτής, d.h. "Schauspieler") damit zu tun, dass griechische Theaterstücke nur eine gute Stunde Fussweg von seinem Haus entfernt regelmässig aufgeführt wurden?
Jesus wuchs also vielsprachig auf, und hatte wohl regelmässig mit griechisch sprechenden Kunden zu tun. Können wir mit Sicherheit wissen, dass Jesus Griechisch gesprochen hat? Nein. Kann man davon ausgehen, dass er Griechisch sprechen konnte und dies auch gelegentlich tat? Ja, ich glaube schon. Jesus hat wohl hat wohl seine Botschaft auf Aramäisch, Hebräisch und Griechisch unter die Leute gebracht. Denn die Menschen der damaligen Zeit sprachen Aramäisch, Hebräisch und Griechisch. Mich persönlich würde es nicht wundern, wenn einige der Unterschiede in den Aussagen Jesu darauf zurückzuführen sind, dass Jesus drei Sprachen gesprochen hat. Ich persönlich bin kein Linguist oder Übersetzer, und kann deshalb wenig zu diesem Speziellen Thema sagen.
Das überzeugendste Argument, dass Jesus nicht nur Griechisch konnte sondern auch auf Griechisch gelehrt und gepredigt hat liegt denn auch bei seinen Zuhörern. In Johannes 7,3 und 7,10 wird berichtet, dass die Brüder Jesu wie üblich während des Laubhüttenfestes in Jerusalem anwesend waren. In Lukas 2,42 werden Josef, Maria und ihre weitere Familie als übliche Besucher eines Festes in Jerusalem dargestellt, während Matthäus und Lukas Jesus als jemanden beschreiben, der Jerusalem oft besucht hat (Matthäus 23,37; Lukas 13,34). Die Verbreitung der griechische Sprache in Jerusalem ist gut belegt, und während des Festes würde der Anteil der Griechisch sprechenden Menschen aufgrund der Anwesenheit von Diaspora-Juden auf Pilgerfahrt beträchtlich ansteigen. Es ist naheliegend anzunehmen, dass Jesus bei diesen Anlässen mit griechischsprachigen Menschen zu tun hatte.
In Galiläa wird Jesus als Lehrer unterwegs, der durch eine Vielzahl von Städten und Dörfern zog (Matthäus 9,35; Markus 6,6.56; Lukas 8,1; 13,22), darunter auch die Dörfer von Cäsarea Philippi (Markus 8,27), die von der griechischen Kultur dominiert wurden. Er sandte seine Jünger auch in verschiedene Städte und Dörfer (Matthäus 10,11; Lukas 9,6). Als er die 70 (oder 72) in Paaren aussandte und diese in "jede Stadt und jeden Ort, wo er hinkommen wollte" (Lk 10,1), dann gingen die Teams vermutlich jeweils in mehrere Dörfer oder Städte und es ist nicht anzunehmen, dass sie nur mit Aramäern sprachen. Wanderprediger müssen sich naturgemäss an die Sprachen ihrer Zuhörerschaft anpassen. Und viele Juden sprachen zu der Zeit Griechisch.
Jesus hatte zwei Jünger mit griechischen Namen: Andreas und Philippus. Das Philippus Griechisch sprach können wir anhand einer Episode aus Johannes 12,20-23 erkennen, wo eine Gruppe von Griechen sich speziell an Philippus wendet, der wiederum Andreas anspricht. Philippus und Andreas wenden sich dann gemeinsam wegen der Griechen an Jesus.
Die Juden der damaligen Zeit haben griechisch gesprochen insbesondere auch dort wo Jesus Predigte, Griechisch war die damals am weitesten Verbreitest Sprache und gewann an Einfluss. Es ist deshalb mehr als nur wahrscheinlich das Jesus Griechisch gesprochen hat und auch Griechisch gepredigt hat und das auch bei seiner berühmtesten aller Predigten, der Bergpredigt. Während sich zwar aus dem Text keine eindeutigen Hinweise herleiten lassen, so lässt ein Satz zu Beginn aufhorchen. In Matthäus 4 25 stet folgendes: “Und es folgten ihm viele Leute, aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und von jenseits des Jordan.“ All diese Leute aus den unterschiedlichen Regionen hatten unterschiedliche Muttersprachen, aber sie alle hatten eine Sprache gemeinsam und das war das Griechisch, es ist deshalb gut möglich das Jesus die Bergpredigt weder auf Aramäisch noch Hebräisch, sondern Griechisch hielt. Es ist klar, dass dies nur Spekulation ist, aber so ist auch die Annahme das Jesus auf Aramäisch gepredigt hat. Welche Argumente man wie bewertet, dass kann jeder selbst beurteilen, die Möglichkeit und die Wahrscheinlichkeit aber das Jesus auf Griechisch gepredigt hat, sind gegeben.

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66 Antworten
maggie.x
Beiträge : 1685

Aramäisch sicher, ob griechisch, weiss man nicht.
(In der Ost-Türkei wird z.T. heute noch aramäisch gesprochen.)

Lateinisch sicher nicht, das hat sich im Mittelmeerraum erst im 2./3. Jhd. durchgesetzt.

Hebräisch/aramäisch funktioniert als Sprache ganz anders als griechisch. Darin würde ich den Hauptunterschied sehen. Jesus war in der jüdischen Gedanken- und Bildwelt Zuhause.

jeddie-x antworten
1 Antwort
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3412
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Hebräisch/aramäisch funktioniert als Sprache ganz anders als griechisch. Darin würde ich den Hauptunterschied sehen. Jesus war in der jüdischen Gedanken- und Bildwelt Zuhause.

hat aber seine Kindheit im griechischsprachigen Ägypten verbracht. Hat wohl viele griechischsprachige Kundschaft.

Und ich weis aus eigener Erfahrung, das man wenn man eine andere Sprache spricht nimmt man auch zu einem Teil die andere Denke an, und was man in einer Sprache weis, weis man nicht automatisch auch in der anderen, da braucht es dann eine interne Übersetzung.

Gestig, Tonfall und stückweit auch die "Mentalität" ändern sich je nach dem ob ich Spanisch, Deutsch, oder Englisch spreche. (aber das kann auch mit dem jeweiligen Setting zusammenhängen)

Aber was würde das für die das in griechisch verfasste Neue Testament bedeuten wenn wir nicht mehr Orginalaussagen sondern nur noch Übersetzungen von Jesus Aussagen haben.

arcangel antworten


Helmuth-Michael
Beiträge : 12

Ich denke, die Mutterprache Israels war immer Hebräisch und nie Aramäisch. Aramäische Begriffe haben sich sicher eingebürgert, da das Volk auch immer wieder aus seinem Land vertrieben wurde, weshalb es zu Vermischung kommen konnte.

Aber damit sie ihre Thora und die Popheten lesen können, ist Hebräisch so etwas wie Schulpflicht. Es gibt nur Bruchstücke des AT auf aramäisch im Buch Daniel. Die Gläubigen setzten ja auch hohen Wert auf Traditon und haben diese bewahrt, davon muss man ausgehen. Es fordert sie dazu auch Mose auf.

Die Einbürgerung von Begriffen aus anderen Ländern ist aber nichts Unübliches und in den Evangelien lesen wir davon mehrere. Nur darf man daraus keine falsche Verallgemeinerung machen, denn sonst müsste man auch sagen, man hat in Israel Griechisch gesprochen.

Die Hellenen (das sind die sog. Diasporajuden) taten das auch, weshalb sie das AT auch auf Griechisch übersetzt haben --> die sog. LXX.

Griechsich es war bei ihnen auch Muttersprache. Jedoch, und davon gehe ich aus, konnte jeder, der sich mit dem Gott JHWH identifizert hatte unddazu dreimal jährlich nach Israel gepilgert ist, weil es das Gesetz so fordert, auch Hebräisch.

Die Schrift liefert auch klare Hinweise, dass Hebräisch die Sprache war, die im Land zur Zeit und auch danach gesprochen wurde. Sie ist ja auch heute als Ivrit wieder üblich, das den gesamten AT-Wortschatz des Alt-Hebräischen beinhaltet.

Fazit:

Ein paar aramäische Ausdrücke im NT ergeben keinen plausiblen Grund anzunehmen, Jesus hätte aramäisch gesprochen. Eher zeigen die vereinzelen Stellen, dass man genau diese Im NT erklären (übersetzen) musste. Gegen eine solche Annahme spricht für mich die für Juden verbindliche Thora-Tradition.

helmuth-michael antworten
7 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3412

Hebräisch war zur Zeit Jesu beinahe Ausgestorben, es wurde gerade noch in Jeruslam und von einigen Pharisäern gesprochen.

Aramäisch war die dominante Semitische Sprache in der Region.

arcangel antworten
Helmuth-Michael
(@helmuth-michael)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 12

Welche Belege kannst du dazu vorbringen?

Ich bringe dazu drei biblische Belege:

- Auf der Tafel, die man ans Kreuz Jesu nagelte stand neben Latein und Griechisch auch der Wortlaut in hebräisch? Warum nicht aramäisch?

- Als Paulus nach der 3 Missionsreise in Jerusalem gefangengenommen wurde, redete er zum Volk auf hebräisch. Warum nicht auf aramäisch?

- Jesus sprach Paulus vor Damaskus auf hebräisch an. Warum nicht auf aramäisch?

Das NT kenn das Vokabel "aramäisch" gar nicht. Darum mussten ein paar Dialekt-Ausdrücke die man z.B. in Galiläa regional verwendete auch übersetzt werden.

Und man übersetzte sie auf griechisch, weil das auch die verstanden, die nichts auf aramäisch verstanden, z.B. traditionelle Juden die nicht Galiläa wohnten.

Griechisch hatte den Status wie heute Englisch. Derart konnte sich damals alle, Juden wie Hellenen verständigen. Da späte auc Heiden zur Gemeinde hinzukamen so verfasste man die Bericht auch auf Griechisch. Arämäisch dominiertze mit Bestimmtheit NICHT die jüdische Bevölkerung. Dazu waren sie zu religiös.

helmuth-michael antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1649
Veröffentlicht von: @helmuth-michael

Welche Belege kannst du dazu vorbringen?

https://jewishencyclopedia.com/articles/1707-aramaic-language-among-the-jews

https://jewishencyclopedia.com/articles/3269-bible-translations

Sorry, dass ich auf die Schnelle nur Belege auf Englisch gefunden habe. Die wirklich aussagekräftigen Belege wären natürlich auf Aramäisch.

Die historische Evidenz, dass in den Provinzen, in denen Jesus lebte, im Alltag aramäisch gesprochen wurde, ist schon zu erdrückend, um sie mit drei Bibelstellen und einem argumentum e silentio vom Tisch zu wischen.

Selbst Teile des AT sind auf Aramäisch verfasst, andere wurden schon vor Jesu Zeit ins Aramäische übersetzt.

Aber ich will gern versuschen, auf Deine Hinweise einzugehen.

Veröffentlicht von: @helmuth-michael

Arämäisch dominiertze mit Bestimmtheit NICHT die jüdische Bevölkerung. Dazu waren sie zu religiös.

Gerade hohe Religiosität kann mit dazu geführt haben, dass man die Sprache der Heiligen Schriften im Alltag nicht benutzen wollte.

Veröffentlicht von: @helmuth-michael

Das NT kenn das Vokabel "aramäisch" gar nicht. Darum mussten ein paar Dialekt-Ausdrücke die man z.B. in Galiläa regional verwendete auch übersetzt werden.

Aramäisch ist aber kein Dialekt, sondern eine dem hebräischen sehr ähnliche Sprache - innerhalb derer es ganz sicher wieder Dialekte gab.
Wenn das NT die Vokabel "aramäisch" nicht kennt, mag das daran gelegen haben, dass die Autoren die Vokabel nicht kannten, sondern immer, wo aramäisch gemeint war, "hebräisch" schrieben.

Aber auch die wenigen Belege für das Wort "hebräisch" sind interessant:
In den von Johannes verfassten Schriften dienst es fast immer zur Bezeichnung eines hebräischen Wortes, das er ins Griechische übersetzt.
In den Schriften des Paulus kommt "Hebräer" oder "hebräisch" vor als Bezeichnung der Abstammung, aber nicht des Sprachraums.
In den drei Stellen in der Apostelgeschichte, in denen das Wort erwähnt wird, steht es im Zusammenhang mit dem Wort "dialektos". Wenn wir davon ausgehen, dass Lukas als Begleiter des Paulus das Wort ähnlich verwendet wie Paulus, dann muss mit dem hebräischen "dialektos" nicht zwingend die hebräische Sprache des AT gemeint sein, sondern genauso gut der Zungenschlag seiner hebräischen Vorfahren.

Bleibt von Deinen drei Belegen die Kreuzinschrift, so wie Johannes davon berichtet. Dass allerdings der Wortlaut Latein, Griechisch, Hebräisch war, gibt der griechische Wortlaut des Bibeltextes nicht her. Dort heißt es lediglich "geschrieben", was sich zu allererst auf die drei verschiedenen Schriften beziehen dürfte. Auch aramäisch wurde mit hebräischen Buchstaben geschrieben. Mehr Aussagen als über die Schrift lässt diese Stelle nicht zu.

andreas-wendt antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3412

Wie gesagt in und um Jerusalem war Hebräisch noch verbreitet, aber je weiter Weg man von Jerusalem geht um so seltener wird Hebräisch überhaupt verstanden geschweige denn Gesprochen, quellen wurden dir ja bereits genannt.

Veröffentlicht von: @helmuth-michael

- Auf der Tafel, die man ans Kreuz Jesu nagelte stand neben Latein und Griechisch auch der Wortlaut in hebräisch? Warum nicht aramäisch?

- Als Paulus nach der 3 Missionsreise in Jerusalem gefangengenommen wurde, redete er zum Volk auf hebräisch. Warum nicht auf aramäisch?

Wie gesagt in Jerusalem wurde noch Hebräisch gesprochen, aber eben auch zunehmend Griechisch.

Veröffentlicht von: @helmuth-michael

- Jesus sprach Paulus vor Damaskus auf hebräisch an. Warum nicht auf aramäisch?

War ein Pharisäer der Hebräisch konnte und Hebräisch wohl als die Sprache der Gottes begriff.

Übrigens die Evangelien sprechen immer wieder von den Hebräern oder Juden. Warum wohl? die Gegend war ein Vielvölker und Vielsprachiger Mix.

arcangel antworten
Helmuth-Michael
(@helmuth-michael)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 12
Veröffentlicht von: @arcangel

Wie gesagt in Jerusalem wurde noch Hebräisch gesprochen, aber eben auch zunehmend Griechisch.

Griechisch leuchtet ein denn es war die internationale Sprache. Daher auch das gesamt NT auf Griechisch. Das können wir als gegessen abhaken.

Hebräisch in Israel als fast "ausgestorben" zu bezeichen hat keine feste Grundalge. Hier folge ich daher der Bibel als verlässlichere Quelle und nicht wissenschaftlichen Annahmen.

Wenn das NT 3 klare Belege liefert, dann sind das für mich Belege, die deutlich mehr Gewicht haben. Ich gehe nochmals auf die Situation ein als Paulus nach der 3. Missionsreise in Jerusalem gefangengenommen wurde. Dort erlaubte ihn der römische Kommandant zum Volk zu reden (sieh seine Rede in Apg. 22).

Wer hätte denn Paulus verstanden, wenn nur mehr noch Reste ihn verstehen? Bei dem Volksauflauf war doch eine Masse anwesend. Warum berücksichtigt das bitte nicht die Forschung?

Dann wählt man keine Sprache die bloß der intellektell religiöse Geist antriebe. Paulus trieb der HG an. D.h. er redete so, dass ihn alle verstehen konnten. Das war ihm wichtiger als eine Religionsprache anzuwenden (siehe dazu seine Auffassungen in 1. Korinther 14).

Es gibt daher keinen plausiblen Anlass zu denken dort redeten mittlerweile mehrheitlich alle aramäisch, nur weil das in umliegenden Ländern verbreitet ist.

Die Situation ereignete sich ca. um 57 n. Chr., also an die 25 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung. Ich habe gelernt, dass Lukas die bessere Quelle ist um historische Nachforschungen anzustellen. Er ist die Refernez für andere Quellen, von den viele historisch fragwürdig sind.

helmuth-michael antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3412
Veröffentlicht von: @helmuth-michael

Es gibt daher keinen plausiblen Anlass zu denken dort redeten mittlerweile mehrheitlich alle aramäisch, nur weil das in umliegenden Ländern verbreitet ist.

Nein der wesentliche Grund warum man annimmt Aramäisch sei die Dominante Sprache gewesen sind die Textfunde. Hebräische Textfunde sind praktisch inexistent, Aramäische hat man hingegen mehrere.

arcangel antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1649
Veröffentlicht von: @helmuth-michael

Wer hätte denn Paulus verstanden, wenn nur mehr noch Reste ihn verstehen? Bei dem Volksauflauf war doch eine Masse anwesend. Warum berücksichtigt das bitte nicht die Forschung?

Das Problem ist halt, dass die Forschung nicht nur diese eine Stelle in der Apostelgeschichte berücksichtigen muss, sondern auch alle anderen Quellentexte aus der Zeit und Gegend, und die sind nun mal fast allesamt auf aramäisch.

Wenn es nun heißt, dass Paulus hebräisch sprach (im hebräischen "dialektos", wie es im Griechischen heißt), als er sich an das Volk wandte, muss es dafür eine Erklärung geben, die diese Stelle und all die aramäischen Textfunde berücksichtigt.

Eine mögliche Erklärung ist, dass Lukas, der ja für einen Nichtjuden schrieb, "Hebräisch" als Synomym für die Muttersprache der damaligen palästinischen Juden verwendete, also das, wie wir wissen, Aramäische. Wie ich schon darlegte, verwendet Paulus selbst in seinen Briefen das Wort "Hebräer" ja gerade nicht als Bezeichnung einer Sprachgruppe, sondern seiner Herkunft. Lukas könnte es so gemeint haben wie Paulus: Er redete im Zungenschlag derer, die er "Hebräer" nennt. Dies "Hebräisch" zu nennen, wäre nicht falsch, aber eine andere Verwendung des Begriffs als unsere heutige, die es ja als rein sprachliche Kategorie fasst.

Eine andere mögliche Erklärung wäre, dass Paulus ganz bewusst nicht die Alltagssprache der Menschen wählte, um zu ihnen zu sprechen, sondern die Sprache, die sie aus ihren Heiligen Schriften kannten. Diese Sprache dürften sie als Fremdsprache wahrgenommen, aber gut verstanden, und mit ihrer Bibel in Verbindung gebracht haben. Das würde dann heißen, dass Paulus implizit mit dem Anspruch auftrat, seine Predigt von Christus sei auf einer Ebene mit den jüdischen Heiligen Schriften zu sehen.

Ich persönlich tendiere unter historischen Gesichtspunkten zur ersten Erklärung, finde die zweite aber theologisch sympathischer.

andreas-wendt antworten
billy-shears
Beiträge : 1507

Warum ich denke, dass Jesus bewusst alles griechische/hellenistische mied
Es ist zwar schon wieder ein paar Jahre her dass ich mich damit auseinander gesetzt habe (ich meine aufgrund eines Threads hier im Austausch mit deborah71), aber ich bin damals zum Schluss gekommen, dass Jesus bewusst alles griechische/hellenistische mied. Insbesondere aus drei Gründen:

- Jesus mied die hellenistischen Städte Galiläas. Er ging während seiner "aktiven" Phase nicht nach Sepphoris und Tiberias, bei Cäsaräa Philippi besuchte er nur die Vororte, nicht die Stadt selbst. Bei Tyros (wo er sich verstecken wollte) und Sidon besuchte er die "Gegend". Die Stadt Bethsaida verflucht er weil, wie ich vermute, Herodes Philippos sie zu seiner neuen Hauptstadt erklärt hat.

- Wenn Jesus mit Nichtjuden sprach, wird das immer gleich als etwas besonderes betont. Der Hauptmann von Kapernaum (der kein Römer war) und die Griechin aus Syro-Phönizien sind zwar die einzigen Kandidaten wo er tatsächlich griechisch gesprochen haben könnte, allerdings war der Hauptmann ein Proselyt in Diensten des Herodes Antipas und könnte daher auch aramäisch gesprochen haben und "Grieche" wird schon bei Paulus synonym für "Heide" verwendet, sogar im Römerbrief.

- Jesu Botschaft beinhaltete eine (unpolitische!) Wiederherstellung Israels. Das wird aus seiner Predigt, seiner (Handlungs-)Symbolik und in seinem Messiasanspruch deutlich. An Nichtjuden hat er kein Interesse und begegnet ihnen teilweise schroff abweisend. In seiner Anhängerschaft findet sich kein einziger Proselyt. Der Hauptmann und Proselyt Kornelius wird uns in der Apg als erster Heiden-Christ vorgestellt, und dazu bedurfte es vorher massiver Überzeugungsarbeit Gottes an Petrus.

Daher bin ich der Überzeugung, dass selbst wenn Jesus der griechischen Sprache mächtig war, er sie bewusst mied.

In deinem Text finden sich ein paar Dinge die nicht hinhauen, aber darüber können wir gerne auch wann- und woanders diskutieren 😊

billy-shears antworten
8 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16256

Danke für deinen Input. 😊

Wir sprachen über beide Cäsarea und das Tor zur Unterwelt neulich. Haben wir früher über die Ausarbeitung von Pastorin Philomena über die Sprachhinweise im griechischen Text mal geschrieben?

deborah71 antworten
billy-shears
(@billy-shears)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1507
Veröffentlicht von: @deborah71

Wir sprachen über beide Cäsarea und das Tor zur Unterwelt neulich. Haben wir früher über die Ausarbeitung von Pastorin Philomena über die Sprachhinweise im griechischen Text mal geschrieben?

Ich weiß nur noch, dass es mehrere Jahre her sein müsste, aber es ist gut möglich dass das der Anlass damals war.

Nachtrag vom 18.09.2021 1813
....und ich damals noch anderer Meinung war als jetzt 😉

billy-shears antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16256
Veröffentlicht von: @billy-shears

Ich weiß nur noch, dass es mehrere Jahre her sein müsste, aber es ist gut möglich dass das der Anlass damals war.

Jahre her bezieht sich dann auf Philomena, denn es war während der Sprachsemester.

Mal schaun, ob ich den Text von Philomena noch habe 😀

deborah71 antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1649

Interessante Beobachtungen.

Allerdings lebt Deine Schlussfolgerung von der Prämisse, dass hellenistische Kultur und koiné-griechische Sprache als untrennbare Einheit gesehen wurden, also man nicht die Kultur meiden, aber die Sprache weiter benutzen konnte.

Ich muss gestehen, ich kann die Plausibilität dieser Prämisse überhaupt nicht einschätzen.

Mir fallen Beispiele aus der Geschichte ein, die dazu passen, aber auch Gegenbeispiele.

Weißt Du mehr darüber, wie dies zur Zeit Jesu gesehen wurde?

andreas-wendt antworten
billy-shears
(@billy-shears)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1507
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Allerdings lebt Deine Schlussfolgerung von der Prämisse, dass hellenistische Kultur und koiné-griechische Sprache als untrennbare Einheit gesehen wurden

Nein, das sehe ich jetzt nicht so untrennbar. Ich sehe das eher so, dass wenn man in Deutschland die italienische Küche meiden will, man dann auch sehr wenig mit der italienischen Sprache konfrontiert wird.

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Ich muss gestehen, ich kann die Plausibilität dieser Prämisse überhaupt nicht einschätzen.

Mir fallen Beispiele aus der Geschichte ein, die dazu passen, aber auch Gegenbeispiele.

Weißt Du mehr darüber, wie dies zur Zeit Jesu gesehen wurde?

Der Einfluss des Hellenismus auf das Judentum wurde ja mehrere Jahrhunderte kontrovers diskutiert, insbesondere in der Zeit des Makkabäeraufstands, wo sich auch in Ablehnung weitere Gruppen gebildet haben (Pharisäer, Essener, Qumran-Sekte).

billy-shears antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1649
Veröffentlicht von: @billy-shears

Nein, das sehe ich jetzt nicht so untrennbar. Ich sehe das eher so, dass wenn man in Deutschland die italienische Küche meiden will, man dann auch sehr wenig mit der italienischen Sprache konfrontiert wird.

Ja, gut, aber koine-Griechisch entsprach ja mehr dem Englischen heute. Und ich würde sagen, dass deutlich mehr Menschen die englische Sprache pflegen als die englische Küche schätzen.

Jeder Vergleich hinkt, ich weiß....

andreas-wendt antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3412

Interressante Beobachtung. Deine Einschätzung das Jesus seine Sendung vor der Auferstehung klar auf Israel Begrenzt sah teile ich mit dir. Wobei er gleichzeitig seine Jünger darauf vorbereitete in die Welt zu gehen und über Israel hinaus seine Botschaft zu verkünden.

Was das griechisch betrifft, das war zu der Zeit bereits in der Mitte des Judentums angekommen. 2 Makkabäer wurde sehr wahrscheinlich auf Griechisch verfasst. Die Juden in der Diaspora sprachen Griechisch und nicht Hebräisch, die griechische Sprache kann deshalb nicht mit dem hellenismuss gleichgesetzt werden, genaus so wenig wie Englisch, mit Turbokapitalismus oder Trump oder der Queen gleich gesetzt werden kann.

Veröffentlicht von: @billy-shears

Daher bin ich der Überzeugung, dass selbst wenn Jesus der griechischen Sprache mächtig war, er sie bewusst mied.

Dann hat Lukas also Jesus Worte in den Mund gelegt als er Ihn aus Jesaia zitierte. Genauso wie andere Zitate Jesu im neuen Testament, die vom proto Masoretischen Text abweichen.

Veröffentlicht von: @billy-shears

In deinem Text finden sich ein paar Dinge die nicht hinhauen, aber darüber können wir gerne auch wann- und woanders diskutieren 😊

Aber genau das währe das interssante, diskusionen sind dann interessant wenn man nicht einer Meinung ist.

arcangel antworten
billy-shears
(@billy-shears)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1507
Veröffentlicht von: @arcangel

Wobei er gleichzeitig seine Jünger darauf vorbereitete in die Welt zu gehen und über Israel hinaus seine Botschaft zu verkünden.

So stellt es nur Lukas dar. Die Zahl der 70 (oder 72) Jünger lehnt sich dabei an die Anzahl der Völkertafel in Gen 10 an. Bis zum Hauptmann Kornelius befand sich unter den Anhängern Jesu kein Nichtjude oder Proselyt.

Veröffentlicht von: @arcangel

Was das griechisch betrifft, das war zu der Zeit bereits in der Mitte des Judentums angekommen.

Ich würde eher sagen: Es ist zur Zeit Jesu in Palästina angekommen. Religion hat ganz oft die Tendenz alte, ansonsten ausgestorbene Sprachen weiter zu verwenden (Hebräisch, Latein, Kirchenslawisch, Koptisch usw).

Veröffentlicht von: @arcangel

2 Makkabäer wurde sehr wahrscheinlich auf Griechisch verfasst. Die Juden in der Diaspora sprachen Griechisch und nicht Hebräisch

2Makk war auch ein Brief an die Diaspora-Juden in Alexandrien.

Veröffentlicht von: @arcangel

die griechische Sprache kann deshalb nicht mit dem hellenismuss gleichgesetzt werden

Das ist richtig. Trotzdem kam der hellenistische Einfluss insbesondere von griechischsprachigen Diaspora-Juden (zB Philon v. Alexandria). Mehr dazu bei Wiki

Veröffentlicht von: @arcangel
Veröffentlicht von: @billy-shears

Daher bin ich der Überzeugung, dass selbst wenn Jesus der griechischen Sprache mächtig war, er sie bewusst mied.

Dann hat Lukas also Jesus Worte in den Mund gelegt als er Ihn aus Jesaia zitierte. Genauso wie andere Zitate Jesu im neuen Testament, die vom proto Masoretischen Text abweichen.

Wenn in den Evangelien die LXX zitiert wird, sind die Evangelienschreiber die Urheber, nicht Jesus. Im Fall des lukanischen Sonderguts des Auftritts Jesu in der Synagoge von Nazareth würde ich nicht von "in den Mund gelegt" sprechen, da dieser Jesajavers der Hintergrund seiner Antwort an die Jünger des Täufers ist (Mt 11,5; Lk 7,22), dort jedoch (trotz derErwähnung der Blinden) kein LXX-Zitat vorliegt.

Veröffentlicht von: @arcangel
Veröffentlicht von: @billy-shears

In deinem Text finden sich ein paar Dinge die nicht hinhauen, aber darüber können wir gerne auch wann- und woanders diskutieren 😊

Aber genau das währe das interssante, diskusionen sind dann interessant wenn man nicht einer Meinung ist.

Ja, stimmt. Aber arbeitstechnisch ist bei mir die Pandemie vorbei und ich hab grad extrem viel zu tun...

billy-shears antworten


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