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Wollte Jesus dass wir ihn anbeten?

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MissWings
Themenstarter
Beiträge : 7

Ich habe eine Bitte: Könnt ihr mir bitte Bibelstellen geben (wenn möglich in den ersten 3 Evangelien, in denen Jesus sagte, dass er möchte, dass wir ihn anbeten? Es sollten bitte Stellen sein, aus denen ersichtlich ist, dass er Gott ist, und nur das Lebensübergabegebet an ihn uns retten kann.

Kennt sich vielleicht auch jemand genauer aus in Theologie? Ich möchte wissen, was die ersten Christen glaubten. Was dachten sie, ist das Evangelium. Jesus sagte, dass wir Gott lieben sollen und unseren Nächsten. Dass es nicht auf Regeln ankommt, sondern auf eine Beziehung zum Vater. Doch Jesus ist nicht der Vater.

Ich verstehe es einfach nicht. Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich würde mich sehr freuen! Danke!

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158 Antworten
OpaStefan
Beiträge : 968

Ist Jesus Gott?
Durch den Hinweis von Zaphod bin ich darauf gekommen, dass du einen Hinweis dafür wolltest, dass Jesus Gott ist.

Jesus selbst fragte die Pharisäer mit einer rhetorischen Frage danach und führt dabei die Stelle aus einem Psalm Davids aus.

Matth.22, 41 Als nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus 42 und sprach: Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sprachen zu ihm: Davids. 43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn dann David im Geist »Herr«, wenn er sagt (Psalm 110,1): 44 »Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege«? 45 Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er dann sein Sohn?

Wenn David als König ihn seinen Herrn nennt muss er höher stehen als ein Mensch je stehen kann. Wenn Jesus der Messias ist, den David "seinen Herrn nennt", dann steht er über David, ist der Sohn Gottes und damit Gott gleich.

LG und einen schönen Sonntag - OpaStefan

opastefan antworten


Arcangel
Beiträge : 6387

Warum die Einschrenkung auf die Synoptiker?
Errachtest du das evanglium nach Johannes nicht als Autentisch?

arcangel antworten
26 Antworten
MissWings
(@misswings)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 7

Ich bin mir nicht sicher, welchen Stellenwert ich diesem Evangelium gebe. Es ist so anders als die ersten 3. Es wurde auch viel später geschrieben, und es ist meiner Meinung nach das einzige Evangelium, das besagt, dass Jesus Gott ist. Da frage ich mich schon, warum steht das nicht in der anderen 3?

misswings antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

Jedes der Evangelien hat einen anderen Schwerpunkt. Die drei Synoptiker sind in ihrem Ablauf einfach ähnlich geschrieben, den zumindest Lukas hat abgeschrieben, und auch Markus und Matthäus haben wohl von einander von einem dritten abgeschrieben.

In Matthäus ist Jesus der Neue Mose der den Neuen Bund bringt.
In Markus ist Jesus der Messias der Sohn Gottes
In Lukas ist Jesus derjenige der die Geschichte Gottes mit dem Volk Israel und schliesslich mit der ganzen Welt weiterschreibt.
In Johannes ist Jesus der Menschgewordene Gott.

Also jeder hat einen anderen Schwerpunkt.

Aber selbst in den Synoptikern finden sich indireckte Ausssagen über die Göttlichkeit Jesu.

arcangel antworten
MissWings
(@misswings)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 7

Kannst du mir bitte ein paar Stellen über diese indirekten Aussagen nennen? Das wäre sehr nett!

misswings antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

Ich habe hier zwei Beispiele aus den Synoptikern, wo Jesus Sich Selbst Eigenschaften Gottes zuschreibt:

Allgegenwart:
Mt. 28, 20
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Allmacht:
Mt. 28, 18
... Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.

turmfalke1 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Ich habe hier zwei Beispiele aus den Synoptikern, wo Jesus Sich Selbst Eigenschaften Gottes zuschreibt

Das sind aber auch Worte des Auferstandenen.

deleted_profile antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393
Veröffentlicht von: @billy-shears

Das sind aber auch Worte des Auferstandenen.

Und was macht das für einen Unterschied? Es ging ja um die Frage, ob Jesus Gott ist. Und heute ist Jesus nun mal der Auferstandene.

turmfalke1 antworten
Annegret
(@annegret)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 12

Einschränkung!!

..kommt von "Schranke"...

annegret antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Und was macht das für einen Unterschied?

Macht die Auferstehung etwa keinen Unterschied? (Vgl. Apg 5,31). Vorher konnte Jesus nicht sagen, dass ihm alle Macht im Hinmel und auf Erden gegeben war (er war nach Mt 24,36 nicht einmal allwissend), dass ging erst nach Ostern.

Daher denke ich wenn jemand danach fragt was Jesus wollte, der vorösterliche Jesus gemeint ist, und wenn jemand fragt was Jesus will, dann der Auferstandene gemeint ist.

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Ich bin mir nicht sicher, welchen Stellenwert ich diesem Evangelium gebe. Es ist so anders als die ersten 3.

Es ist aus der Perspektive des Auferstandenen geschrieben. Ganz deutlich wird das an seiner bekanntesten Stelle, Joh 3,16:
"Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."

Gott gab seinen Sohn. Gemeint ist sein Kreuzestod, in der Vergangenheitsform, in Kapitel 3! Hier spricht der bereits Auferstandene rückblickend. Das macht das EvJoh so heftig wertvoll. Aber du hast recht, um herauszufinden was der Mann aus Nazareth wollte eignen sich die Synoptiker besser.

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adelfos3
(@adelfos3)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 177

Man lese auch sehr aufmerksam das ERSTE Kapitel des Heiligen Evangeliums nach Johannes. Eine herrliche Beschreibung WER Jesus ist. Und man stelle sich dann der Frage ist Jesus Gott oder nicht?
Lieben Gruß

adelfos3 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

Gott GAB seinen Sohn, damit man auf diesen hört..und errettung erleben kann
Hallo billy-shears

Veröffentlicht von: @billy-shears

Gott gab seinen Sohn. Gemeint ist sein Kreuzestod, in der Vergangenheitsform, in Kapitel 3! Hier spricht der bereits Auferstandene rückblickend. Das macht das EvJoh so heftig wertvoll. Aber du hast recht, um herauszufinden was der Mann aus Nazareth wollte eignen sich die Synoptiker besser.

Gott gab (sandte!) seinen Sohn, damit man auf diesen hört und ihm glaubt, und ihm nachfolgt, indem man umsetzt was er lehrte, was ja für das Evangelium Reich Gottes von höchster Wichtigkeit ist.

Dies ist mein geliebter Sohn auf IHN sollt ihr hören....und nicht ihn sollt ihr mir Sühneopfer kreuzigen lassen.

luxlucetintenebris antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Gott sandte seinen Sohn nicht einfach nur mit netten Worten in die Welt, denn nette Worte hatte Gott auch schon früher, die die Leute unterwiesen haben. Doch er gab seinen Sohn, damit dieser für uns den Weg wieder frei macht, den Weg zum Vater zurück, wohinein wir gehören - in seine Welt. Er gab seinen Sohn - der sich übrigens am Kreuz gab, ganz bewusst. - Wenn er nur nette Worte gehabt hätte, hätte er nicht sterben müssen. Er starb aber: AM KREUZ, um uns zu retten, um uns vor der Verurteilung zu retten, vor dem sicheren Tod, damit wir Leben haben in Fülle. Sein Leben.

Nachtrag vom 11.05.2019 1043
by the way erfolgt die Errettung nicht durch "auf ihn hören", sondern durch sein Hingeben am Kreuz, er starb, damit wir Leben haben und können

neubaugoere antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Gott gab (sandte!) seinen Sohn,

Seine Sendung wird in V. 17 nochmal extra behandelt:

und nicht ihn sollt ihr mir Sühneopfer kreuzigen lassen.

Der Kontext:

"13 Niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen.
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden,
15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.
16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde."

13: Himmelfahrt
14: Auferweckung inkl. 15: Erlösung
16: Kreuzigung inkl. Zusage der Errettung
17: Sendung mit Zweckangabe

Der Abschnitt ist also retrospektiv gestaltet.

deleted_profile antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

Hallo MissWings

Veröffentlicht von: @misswings

Ich bin mir nicht sicher, welchen Stellenwert ich diesem Evangelium gebe. Es ist so anders als die ersten 3. Es wurde auch viel später geschrieben, und es ist meiner Meinung nach das einzige Evangelium, das besagt, dass Jesus Gott ist. Da frage ich mich schon, warum steht das nicht in der anderen 3?

Es steht auch nicht im Johannesevangelium, wurde einst lediglich hineininterpretiert. Es steht am Anfang nicht Jesus sondern Logos, das mit Wort übersetzt wird.
Logos hat viele Bedeutungen, so auch Logik/Weisheit...und diese bekannte in Sprüche 8.22 dass sie von Anfang bei Gott war.Gottes Schöpfung ist ja mit Weisheit geschaffen.
Auf Jesus trifft dann das Licht zu, das vom Vater des Lichts ja gesandt wurde, im Menschen die in der Finsternis mit der Wahrheit vertraut zu machen, sie zu erleuchten.

Bei Johannes 1.18 wurde später "der Gott ist" hinzugefügt. Weder in der Schlachter 1951 noch Elberfelder 1905 oder Luther 1912 findet man diesen.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Es steht auch nicht im Johannesevangelium, wurde einst lediglich hineininterpretiert. Es steht am Anfang nicht Jesus sondern Logos, das mit Wort übersetzt wird.

Und in Vers 14 steht über den Logos/ das Wort ganz klar:

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Damit ist ganz klar Jesus gemeint.
Und über dieses Wort steht klar in Vers 1: ... und das Wort war Gott.

turmfalke1 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

Hallo Turmfalke

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und in Vers 14 steht über den Logos/ das Wort ganz klar:

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Ja, die göttliche Weisheit wurde durch Jesus erfahrbar gemacht, Jesus "verkörperte" sie. Das Jesus das Fleisch gewordene Wort Gottes ist bleibt unbestritten.
Nun lies mal was Paulus hier lehrt, dem angedichtet wird, er hätte die Kreuzigung Jesus als Evangelium vertreten?

1.Kor.2.6 Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen.
7 Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit,
8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

Durch Jesus wurde die Weisheit Gottes erfahrbar. Wie Johannes lehrte. Jesus lehrte sie wahre, glaubwürdige Göttlichkeit kennen.

1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen....

Joh 17,21 dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
Joh 17,22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind,
Joh 17,23 ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

Gott war in Christus lehrte Paulus in 2. Kor 5.19
Paulus lehrte auch nirgends, dass der gekreuzigte Jesus Gott selber gewesen sei:

1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

luxlucetintenebris antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Das Jesus das Fleisch gewordene Wort Gottes ist bleibt unbestritten.

Wenn Er das fleischgewordene Wort Gottes ist, dann ist Er auch Gott, wie der 1. Vers deutlich aussagt.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Nun lies mal was Paulus hier lehrt, dem angedichtet wird, er hätte die Kreuzigung Jesus als Evangelium vertreten?

Paulus hat nicht die "Kreuzigung Jesu" als Evangelium vertreten, sehr wohl aber die Errettung der Menschen aufgrund von Jesu Leiden und Sterben. Dafür gibt es genug Worte in seinen Briefen. Ich weiß aber nicht, was die von dir angegebenen Verse damit zu tun haben. Dort steht nur, dass die Herrscher der Welt Jesus nicht gekreuzigt hätten, wenn sie die Herrlichkeit Gotteskannt hätten. Dort steht aber nicht, dass der Kreuzestod für unsere Errettung nicht erforderlich gewesen wäre.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Gott war in Christus lehrte Paulus in 2. Kor 5.19
Paulus lehrte auch nirgends, dass der gekreuzigte Jesus Gott selber gewesen sei:

1Tim 2,5 Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

Damit wird aber nicht die Gottheit Jesu geleugnet. Um ein Mittler zwischen Gott und Menschen zu sein, musst er sowohl Gott als auch Mensch sein. Jesus ist von Ewigkeit Gott, und doch ward Er Mensch, um uns mit Gott versöhnen zu können. Ich vergleiche das gern mit einer Leiter, die zwei Punkte miteinander verbindet. Sie nützt nur dann etwas, wenn sie auf beiden Seiten anliegt. Und deshalb ist Jesus Gott - die Leiter liegt oben an - und ist gleichzeitig Mensch - die Leiter liegt bei uns an. In dem von dir zitierten Vers 5 wird die menschliche Seite Jesu betont (Mensch Christus Jesus), weil Sein Menschsein für unsere Versöhnung mit Gott so wichtig ist.

turmfalke1 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Paulus lehrte auch nirgends, dass der gekreuzigte Jesus Gott selber gewesen sei:

"Er war Gott gleich" klingt aber schon so. Wie kann man Gott gleich sein, ohne Gott zu sein?

didimus antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

Hallo didimus,

Veröffentlicht von: @didimus
Veröffentlicht von: @didimus

Paulus lehrte auch nirgends, dass der gekreuzigte Jesus Gott selber gewesen sei:

Veröffentlicht von: @didimus

"Er war Gott gleich" klingt aber schon so. Wie kann man Gott gleich sein, ohne Gott zu sein?

Weil man auch nur wie unser Meister Jesus Christus sein kann und nicht ihn selber?

Lk 6,40 Ein Jünger steht nicht über dem Meister; wer aber alles gelernt hat, der ist wie sein Meister.

Ja klar war er dem einen, einzig wahren Gott gleich, identisch in der Gesinnung und im Willen, dessen Reich des Friedens und der Liebe aufzubauen. (angefangen nach seiner Taufe am Jordan in Israel wo es am Not-wendigsten war)

Paulus legte sich ja mächtig ins Zeug um Menschen für das von Jesus verkündete Evangelium Reich Gottes zu gewinnen und die hierfür geltenden Verhaltensanweisungen im Sinne Jesus zu übermitteln.
Also was zu einem glaubwürdigen Leben in Christus zählt und was nicht: Gal 5.16-24 beispielsweise.

Joh. 5.19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn.20 Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet.
21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.

luxlucetintenebris antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 571

Hallo Lulute,

Veröffentlicht von: @didimus

Er war Gott gleich" klingt aber schon so. Wie kann man Gott gleich sein, ohne Gott zu sein?

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Weil man auch nur wie unser Meister Jesus Christus sein kann und nicht ihn selber?

Mir scheint, Du hast den Vers nicht gelesen, das hilft aber durchaus, wenn man argumentiert.

Philipper 2:6f "Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich."

Es geht hier nicht um die Handlungen, sondern: Jesus war zuerst so Gott gleich, wie er dann den Menschen gleich war.

Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Jesus 100% Mensch war, oder?

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Also was zu einem glaubwürdigen Leben in Christus zählt und was nicht: Gal 5.16-24 beispielsweise.

Lies doch bitte einmal den ganzen Galaterbrief, nicht nur die Verse, die Du für irgendwelche Aussagen brauchen kannst.

Denn hier sieht man klar, worum es Paulus geht ...

Gruß,
Didimus.

didimus antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Bei Johannes 1.18 wurde später "der Gott ist" hinzugefügt. Weder in der Schlachter 1951 noch Elberfelder 1905 oder Luther 1912 findet man diesen.

Im Griechischen ist es vorhanden: monogenes Theos...der eingeborene Gott..... und war wohl nicht entsprechend damals übersetzt worden. Es ist also demnach nicht hinzugefügt, sondern die Unterlassung ist aufgehoben.

https://bibeltext.com/interlinear/john/1-18.htm

Textanalyse
https://bibeltext.com/text/john/1-18.htm

God no one has seen ever yet; the only-begotten God, the one beeing in the bosom of the Father, has made him known.

Gott, den noch niemand je gesehen hat; der eingeborene Gott, der im Schoß des Vaters ist, hat ihn bekannt gemacht. (übersetzt mit deepL.com)

deborah71 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 769

Hallo Deborah

Veröffentlicht von: @deborah71

Im Griechischen ist es vorhanden: monogenes Theos...der eingeborene Gott..... und war wohl nicht entsprechend damals übersetzt worden. Es ist also demnach nicht hinzugefügt, sondern die Unterlassung ist aufgehoben.

Dir ist offenbar nicht bekannt, dass erst Hieronymus "monogenes Theos" in die Vulgata einfliessen liess. Vorher war die Rede von "monogenes huios". wie z.B. in Schlachter richtig wiedergegeben.

Johannes 1.18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene3 Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss [über ihn] gegeben.

Niemand hat Gott je gesehen, da Gott Geist ist. Da man Jesus, den einzigartigen Sohn des allein wahren Gottes sehen konnte, ist der Einschub -der Gott IST- ja eh falsch.

Wäre aber wohl an der Zeit, dass die gesamte Christenheit sich endlich darauf besinnen würde, dass man erst und nur durch Jesus Christus mit wahrem, glaubwürdigen Gottesglauben vertraut gemacht wurde. Findest Du nicht? 😊

luxlucetintenebris antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Dir ist offenbar nicht bekannt, dass erst Hieronymus "monogenes Theos" in die Vulgata einfliessen liess. Vorher war die Rede von "monogenes huios". wie z.B. in Schlachter richtig wiedergegeben.

Die Vulgata ist meines Wissens in Latein. 😊

deborah71 antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1340
Veröffentlicht von: @deborah71

Im Griechischen ist es vorhanden: monogenes Theos...der eingeborene Gott..... und war wohl nicht entsprechend damals übersetzt worden. Es ist also demnach nicht hinzugefügt, sondern die Unterlassung ist aufgehoben.

Kurze Internet Recherche ergibt dass dies nicht in allen Textvarianten so ist. Sondern auch "huios" - Sohn existiert.

Nachtrag vom 12.05.2019 1003
Die Uni Freiburg zeigt zum Beispiel in "Irenäus († um 200) - Gegen die Häresien (Contra Haereses)
Drittes Buch
11. Kapitel: Johannes über dasselbe Thema. — Die vier Evangelien als Ganzes
6."
"der eingeborene Sohn Gottes"
http://www.unifr.ch/bkv/kapitel659-5.htm

tf8 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @tf8

Kurze Internet Recherche ergibt dass dies nicht in allen Textvarianten so ist. Sondern auch "huios" - Sohn existiert.

spannend... somit steht huios und monogenes theos gleichauf. 😊

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi,
Wegen was wurde er denn gekreuzigt? Er macht sich selbst zu Gott.

Die drei anderen Evangelien sind eher...Tatsachen, Augenzeugenberichte. Das Johannes ist quasi theologisch Untermalt.

Meine Meinung: Jesus war von Herzen Demütig. Es war daher von Natur aus nicht seine Art, das immer offen raushängen zu lassen. Wenn sagte er es eher versteckt oder in Rätseln, welche dann später klarer wurden.

Gruß

Anonymous antworten
luxlucetintenebris
Beiträge : 769

Hallo MissWings

Veröffentlicht von: @misswings

Ich habe eine Bitte: Könnt ihr mir bitte Bibelstellen geben (wenn möglich in den ersten 3 Evangelien, in denen Jesus sagte, dass er möchte, dass wir ihn anbeten? Es sollten bitte Stellen sein, aus denen ersichtlich ist, dass er Gott ist, und nur das Lebensübergabegebet an ihn uns retten kann.

Es gibt meines Wissens nur Aussagen Jesus, die darauf hinweisen, dass er will, dass man Ihm glaubt und was er lehrte umsetzt.
Die einleuchtendste Stelle, worin Jesus klar den Vater im Himmel als ALLEIN WAHREN GOTT bezeugt kennst du doch? Joh.17.3

Veröffentlicht von: @misswings

Kennt sich vielleicht auch jemand genauer aus in Theologie? Ich möchte wissen, was die ersten Christen glaubten. Was dachten sie, ist das Evangelium. Jesus sagte, dass wir Gott lieben sollen und unseren Nächsten. Dass es nicht auf Regeln ankommt, sondern auf eine Beziehung zum Vater. Doch Jesus ist nicht der Vater.

Sehr gute Frage bezüglich Evangelium, das zu verbreiten Jesus vom Vater überall hingesandt wurde Es handelte sich zweifelsohne um das Reich Gottes.
Hierfür gibt es natürlich schon Regeln, welche aber durch gelebte Liebe wie von selbst erfüllt werden. Böses mit Bösem vergelten lässt lieblos handeln, zählte also nicht mehr.

Jesus ist nicht der Vater, das ist klar. Doch durch den Sohn lernt man den wahrhaftigen Gott kennen, der Geist ist, also unsichtbar. Im 1. Johannes 5.20 steht am Anfang: Wir wissen dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen....

Was die Beziehung zum Vater anbelangt, das erklärt Johannes sehr klar, finde ich: 1 Joh 4.16 Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt bleibt in Gott und Gott in ihm.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten


Manuelitu
Beiträge : 4

Wer ist Jesus Christus? Ich glaube, diese Frage hängt eng mit der Frage der Anbetung/Verehrung Jesu zusammen.
Ich habe eine Gegenfrage: Sind nur die ersten drei Evangelien inspiriert? Gilt Johannes nichts oder Paulus und Petrus? Waren die nicht mit dem Herrn vertraut und glaubhafte Zeugen und Auskunftsquellen? Gerade Markus und Lukas kannten den Herrn nicht persönlich, doch auch ihre Informationen sind glaubhaft, denn sie waren Gehilfen der Apostel und erhielten ihren Infos aus ihrer Hand. Trotzdem möchte ich deinem Wunsch entsprechen und führe Belege aus den ersten drei Evangelien an.

Aus den Evangelien geht hervor: Er ist der Sohn Gottes. (Matthäus 16,16) Matthäus 23,37-39 ist ein starker Text, die Klage Jesu über Jerusalem. Es belegt, dass er Israel immer wieder sammeln wollte. Das kann nur Gott von sich sagen. David nannte ihn "mein Herr" und pries ihn in den Psalmen (Matthäus 22,41-45).

Matthäus 24,30 spricht vom zweiten Kommen Jesu, das noch in der Zukunft liegt und dort liest man: "dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen." Das ist ein Zeichen der Trauer. Warum werden sie traurig sein? Sacharja 12,10 gibt die Antwort:
"und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen [Sohn], und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen." Wenn du den Kontext beachtest, spricht in Sacharja Jahwe, der HERR (Gott), der durchstochen wurde. Im Hebräischen stehen die Buchstaben symbolisch für Dinge aus dem Leben. Die Buchstaben JHWH (Jahwe/Gottes Eigenname auf Hebräisch) bedeuten (man liest von rechts nach links): Schau! - Nagel - Schau! - Hand (Jahwe wurde für uns durchstochen am Kreuz.)

In Markus 2,28 sagt Jesus, der sei Herr über den Sabbat. Nur der Geber des Sabbats (Jahwe) konnte so etwas behaupten. Auch die Tatsache, dass der Herr Jesus Sünden vergeben hat ist Hinweis auf seine Göttlichkeit.

Zuletzt noch etwas, das mir beim Wortstudium der hebräischen Namen aufgefallen ist:
Namen in der Bibel tragen meistens eine Bedeutung. Im Hebräischen gibt es vier Namen, die bereits einen Hinweis auf Jesu Göttlichkeit als Sohn Gottes und unseren Bruder geben:

Joach = Jahwe (Gott) ist Bruder
Achija = mein Bruder ist Jah(we)

Auch der Vater kommt vor:
Joab = Jahwe ist Vater
Abija ) mein Vater ist Jah(we)

Wie kann Jahwe zugleich unser Vater und unser Bruder sein? der Vater im Himmel ist unser Vater, der Vater aller, auch von Jesus.
Jesus ist unser Bruder, wie es Hebräer 2,11.17.

Unserem Vater im Himmel gebührt Anbetung und Verehrung. Und auch Jesus gebührt Anbetung und Verehrung. Der Vater selbst verordnet, dass die Engel Jesus anbeten sollen laut Hebräer 1,6.

Dennoch sehe ich in der Bibel:
Der Vater ist trotzdem eine Person und der Sohn ist eine eigene Person. Sie sind eine Einheit, aber Jesus sagte selbst: "mein Vater ist größer als ich." (Johannes 14,28)
Er sagt auch, dass sie zwei sind:
Johannes 8,17-18: "Es steht aber auch in eurem Gesetz geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen glaubwürdig ist. Ich bin es, der ich von mir selbst Zeugnis gebe, und der Vater, der mich gesandt hat, gibt auch Zeugnis von mir."

Nachtrag vom 07.06.2019 0424
Ich bitte um Verzeihung wegen der Groß- und Kleinschreibung und diversen anderen Fehlern. Es ist noch nicht einmal 5 Uhr Früh.

manuelitu antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ist es denn möglich IHN nicht anzubeten?

Johannes 1, 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses1 war im Anfang bei Gott. 3 Alles ward durch dasselbe2, und ohne dasselbe3 ward auch nicht eines, das geworden ist.

4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Off 1,5 und von Jesu Christo, welcher der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blute,

Aus einem Artikel habe ich mir notiert ...
https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=15

„Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mo 1,1). Hierauf folgend erschuf er alles, was Odem hat, und dabei als letztes den Menschen, der aufgerufen ist, in den Tagen seiner Jugendzeit seines Schöpfers zu gedenken (Pred 12,1). Die heidnische Welt wird angeklagt, der Schöpfung mehr zu dienen als dem Schöpfer (Rö 1,25). Über den Sohn Gottes wird gesagt: „Alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen" (Joh 1,3; Kol 1,16). Dies stellt für einige eine Schwierigkeit dar, doch Hebräer 1,2 sollte diese völlig beseitigen, wo gesagt wird, dass Gott durch „seinen Sohn, ... durch den er auch die Welten gemacht hat" gesprochen hat. Also ist Gott der Schöpfer und der Sohn die Person der Gottheit, durch die das ganze Universum geschaffen wurde. Seinem Schöpfer schuldet der Mensch Treue. Der Psalmist sagte mit Inbrunst: „Lasst uns niederknien vor dem HERRN, der uns gemacht hat!" (Ps 95,6), wohingegen über den gottlosen Menschen gesagt wird: „Wehe dem, der mit seinem Bildner rechtet" (Jes 45,9).

Anbetungswürdiger Heiland ...

Anonymous antworten
4 Antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 164

Grüß Gott

So weit ich mich besinne, sagt Jesus Christus selbst, es gibt nur einen den wir anbeten sollen: Gott.

.

geistwissen antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Momentan fehlt mir die Bibelstelle ... doch sieh das bitte im Zeichen der Dreieinigkeit.

Anonymous antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 164

Grüß Gott

Dreieinigkeit = ein künstliches Produkt für Menschen die geistig fehlsichtig sind.

Ein Urschöpfergeist läßt die Zeit entstehen.
Aus seinem unfaßbaren Sein entsteht ein Alles und wird mit Licht gefüllt.

Es entstehen Galaxiensysteme, Zahl unbekannt.
In den Galaxeiensystemen sind Galaxien, Zahl unbekannt.

Wie viele Galaxien könne wir sehen, wenn wir unsere besten Teleskope ins Universum schauen lassen? Zahl unbekannt.

Wie viele Moleküle, Atome oder Myonen, Keonen, oder wie diese Teilchen auch immer benannt sein mögen, ihre Zahl ist weit jenseits von unbekannt. ???

Wie? Wenn etwas unbekannt ist, können wir nur in dieses "Jenseits" gelangen, wenn wir zuvor das "Unbekannt" begreifen.

Begreifen wir Gott?
Nein?
Wie kommen wir dann auf die Trinität?

.

geistwissen antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @geistwissen

So weit ich mich besinne, sagt Jesus Christus selbst, es gibt nur einen den wir anbeten sollen: Gott.

Aber Jesus sagt doch auch: ich und der Vater sind eins.... wer mich hört, der hört den Vater.....
Also können wir getrost auch zu Jesus beten wie zu Gott.

Anonymous antworten


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