Karfreitag: Freikirchlicher Gottesdienst im Kontrast zur Katholischen Messe
Am Morgen von Karfreitag gingen wir in bei uns in den Gottesdienst. Später am Tag gingen wir raus und haben einen Mate in Park der katholischen Kirche getrunken. Wir mögen den Ort, da es windgeschützt und sonnig ist und der Park wirklich angenehm. Währen wir am Mate trinken sind, merken wir das da eine Messe startet, also sind wir kurzentschlossen in die Messe gegangen.
Einige Beobachtungen und den Kontrast zwischen den beiden Anlässen möchte ich gerne besprechen.
Bei unserem freikirchlichen Gottesdienst, gefiel mir, das gemeinsame Singen, das gemeinsame Nehmen des Abendmahls und den Kirchenkaffee. Was mir nicht gefiel, ist der sterile Gottesdienstsaal und die mittelmässige vorgetragene Predigt, die zusammengefasst, eine grafische Beschreibung des Kreuzestodes, und ganz viel Sünde und schuld gespickt mit Bibelversen, und dann eine Turn or Burn Botschaft.
In der katholischen Messe gefiel mir, die Atmosphäre, die liturgische Elemente der Messe, die Lesung der Passion nach Johannes und die Führbitte (trotz der lustlos gemurmelten Antwort der Gemeinde), was mich gestört hat, ist die politische Predigt über leiden in der Welt, und im persönlichen Schmerz, und keinerlei Hinweis auf Kreuzestod Christi, auch das lustlose Singen der Gemeinde und allgemein die Kälte zwischen den Messebesuchern.
Wer von euch hat die Erfahrungen in beiden Lagern und wie schätzt was ist eure Meinung dazu.
Guten Ostersonntag!
Ja die Unterschiede sind interessant.
Früher war ich auch oder nur in Freikirchlichen Gottesdiensten. Hier gab es auch schon Unterschiede, zwischen Charismatischen Gemeinden und Baptisten.
Wobei alle sich Mühe gegeben haben, besonders an Weihnachten, das merkte man.
Einziger Unterschied sind die, wo Weihnachten und Ostern zum Beispiel komplett Ablehnen, das finde ich traurig.
In der Katholischen Kirche kommt zum Beispiel an Ostern auch die Bedeutung der 3 Tage innerhalb der Tradition stark zur Geltung. Es fängt Donnerstags an, mit Symboliken wie zum Beispiel das leerräumen des Altars. Dann gibt's Kreuzwege, Geburtsstunden, nächtliche Gottesdienste. Es ist gut strukturiert.
In der Katholischen Kirche
Guten Morgen.
Ich habe gerade das Interview mit Bischof Wilmer vom 05.04.26 im DLF nachgehört:
„Das Evangelium Jesu Christi ist Politik pur“
Gott ist politisch, weil es ihm um das Heil aller Menschen geht, nicht nur um das Heil einer Elite, sagt der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Heiner Wilmer will vor allem an der Seite jener stehen, die schwach und verletzt sind.
Meine Empfehlung. Stabil, der Mann!
Am Karfreitag gibt es in der Katholischen Kirche keine Hl. Messe!
Auch am Karsamstag nicht. Die Osternacht ist ja bereits die Messe des Ostersonntags.
Falls du von der "Feier des Leidens und Sterbens Christi" (Karfreitagsliturgie) sprechen solltest, so ist das für mich immer einer der emotionalsten Momente des Kirchenjahres. Die Prostratio, die großen Fürbitten, die Kreuzverehrung ... wundervoll. Auch - vllt. noch mehr - im alten Ritus.
Sorry das ich da die Begrifflichkeiten durcheinander gebracht habe.
Veröffentlicht von: @arcangelauch das lustlose Singen der Gemeinde und allgemein die Kälte zwischen den Messebesuchern.
wow!
kann man, wenn man will, ich bin nicht Katholik, ich brauche da nichts entgegenzuwirkend, ich habe aus dem Gottesdienst mitgenommen was mir guttat und was ich als Segen empfand, den Rest habe ich dort gelassen.