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Vatikan lehnt gemeinsame Eucharistie ab

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Pankratius
Themenstarter
Beiträge : 1322

Der Vatikan hat gegenseitigen Abendmahls-Einladungen von Katholiken und Protestanten eine theologisch begründete Absage erteilt. Die Unterschiede im Eucharistie- und Amtsverständnis seien "noch so gewichtig", dass sie eine Teilnahme katholischer und evangelischer Christen an der Feier der jeweils anderen Konfession derzeit ausschlössen. Auch für eine "individuelle Gewissensentscheidung" gebe es keine Grundlage, heißt es in einem Schreiben der Glaubenskongregation an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing [...]

https://www.katholisch.de/artikel/26940-vatikan-erteilt-einladungen-zu-mahlgemeinschaft-absage

siehe auch: http://kath.net/news/72883

Was meint ihr dazu?

Ich persönlich bin einerseits ja froh, dass Rom ab und zu bei solch haarsträubenden Ideen eingreift.

Andererseits ist es echt peinlich als Katholik hierzulande, welche seltsamen und glaubensrelativierenden Ideen selbst von den obersten Hirten der Katholischen Kirche in Deutschland immer wieder kommen.

International sieht man schon längst das nächste Schisma wieder von Deutschland ausgehen. Und vermutlich ist diese Einschätzung sogar gerechtfertigt ...

Nur: Was kann man als einfacher Christ da tun?

Antwort
1438 Antworten
Banji
Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @pankratius

Nur: Was kann man als einfacher Christ da tun?

Wenn es Gottes Wille ist, kannst Du nichts dagegen tun.
Wenn es Menschen Wille ist, wird auch das wieder vergehen.

banji antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo hier ist Tomi12,
ich war auch mal katholisch und ich kann kein gutes Lied davon singen. Jetzt bin ich evangelisch. Die Evangelische Kirche ist offener für andere Christen als die Katholische Kirche leider. Es ist schwierig. Solange die Katholische Kirche nicht offen ist, können wir nichts tun, außer beten.

Anonymous antworten


Herbstrose
Beiträge : 14193

Ich finde, dass solch eine Argumentation weiter spaltet.

Veröffentlicht von: @pankratius

Nur: Was kann man als einfacher Christ da tun?

Man kann:
- sich unterordnen und dieser Doktrin Folge leisten
- für sich selbst Ökumene leben und am Abendmahl anderer Konfessionen teilnehmen
- die Kirche verlassen, weil man diese Entscheidung nicht mittragen und sich einer anderen Kirche anschließen
- aktiv für eine gemeinsame Feier des Abendmahls kämpfen, sei es als Beter oder als laute Stimme

herbstrose antworten
6 Antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Du musst mich falsch verstanden haben. Mein Problem ist nicht, dass der Vatikan eine gemeinsame Feier verbietet, sondern dass deutsche Bischöfe auf die Idee kommen, eine solche könnte möglich sein.

pankratius antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich liebe diese Bischöfe.

herbstrose antworten
mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 903

Ich finde es zeitpunktmäßig befremdend, dass man gerade jetzt (wieder) diese pastoralen Grenzen setzt. Sollte nicht gerade die weltweite Corona-Epidemie mehr das Gemeinsame möglich machen?

mmieks antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mmieks

diese pastoralen Grenzen setzt.

Klare Grenzen sind gut. Es gibt nun mal theologische, von jeder Seite biblisch begründbare Unterschiede in den Abendsmahlverständnissen.

Lieber klare Punkte an denen man sich reiben kann als immer dieses diffuse Wischiwaschi

WEm als Katholik das kath. Abendmahlverständniss *nicht passt* hat ja die Möglichkeit die Denomination zu wechseln

Anonymous antworten
mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 903

Ich sehe das nicht als "Wischiwaschi" an.

Ihr diskutiert hier, wie wenn ihr momentan keine Einschränkungen spürt bzgl. Gottesdienstbesuch. Ich erlebe sie seit März (priesterlose Gemeinde, da Pfarrer verstorben, daher "nur" (bewusst unter Anführungzeichen) Wort-Gottes-Feiern. Mit 1. Oktober bekommen wir einen Priester, der 6 Pfarren zu betreuen hat.

Dann kommt dazu, dass man sich zum Gottesdienstbesuch anmelden muss und nicht immer Glück hat, durchzukommen

Deswegen finde ich den Zeitpunkt einfach unpassend. Er geht an der Realität vorbei. Ich bin mir sicher, dass nicht nur wir diese Probleme haben.

mmieks antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @mmieks

Ich finde es zeitpunktmäßig befremdend, dass man gerade jetzt (wieder) diese pastoralen Grenzen setzt.

Veröffentlicht von: @mmieks

Sollte nicht gerade die weltweite Corona-Epidemie mehr das Gemeinsame möglich machen?

Die Gottesdienste werden dadurch auch nicht voller, schon alleine wegen Abstandsregeln. Nun ja, die evangelischen Gotteshäuser könnten durch Katholiken aufgefüllt werden.

chubzi

chubzi antworten
Plueschmors
Beiträge : 3744
Veröffentlicht von: @pankratius

Was meint ihr dazu?

Ich finde gut, daß Rom hier so konsequent und kompromißlos bleibt. Es gibt nun einmal nicht wegzuleugnende Unterschiede. Jetzt nicht so sehr zwischen Rom und Wittenberg, aber Rom und Zürich trennen Welten.

Veröffentlicht von: @pankratius

Ich persönlich bin einerseits ja froh, dass Rom ab und zu bei solch haarsträubenden Ideen eingreift.

Ich bin auch ein großer Freund klarer Ansagen. Das macht Rom auch mittlerweile wieder gut. Ich hatte schon so meine Bedenken mit der Wahl des gegenwärtigen Papstes.

Veröffentlicht von: @pankratius

Andererseits ist es echt peinlich als Katholik hierzulande, welche seltsamen und glaubensrelativierenden Ideen selbst von den obersten Hirten der Katholischen Kirche in Deutschland immer wieder kommen.

Mein Beileid. Daß z.B. eine Margot Käßmann offen die Jungfrauengeburt leugnet und ein Heinrich Bedford-Strohm in Jerusalem sein Kreuz abgelegt hat, hat mir auch sehr zugesetzt. Gibt noch mehr so Dinger von anderen. Irritierend.

Veröffentlicht von: @pankratius

Nur: Was kann man als einfacher Christ da tun?

Jeder bleibe in der Kirche, deren Lehre er auch versteht.

plueschmors antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Was meint ihr dazu?

Ich bin katholisch und gehe trotzdem hin und wieder bei einer befreundeten evangelischen Gemeinde zum Abendmahl. Sehe kein Problem darin. Alles easy. Deshalb meine Frage: Wo liegt das Problem?

Anonymous antworten
69 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @walle1961

Wo liegt das Problem?

Wenn ich als Evangele/Reformierter an der kath. Eucharistie teilnehmen will.
Weil zB ich ev. bin und mein Ehepartner katholisch und wir gemeinsam in die kath. Messe gehen

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @scylla

Wenn ich als Evangele/Reformierter an der kath. Eucharistie teilnehmen will.
Weil zB ich ev. bin und mein Ehepartner katholisch und wir gemeinsam in die kath. Messe gehen

Ich sehe immer noch kein Problem. Ihr könnt doch mal in die katholische, mal in die evangelische Gemeinde gehen, je nach dem, wonach euch gerade ist.

Anonymous antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Für Katholiken gilt das Sonntagsgebot (um nicht "Sonntagspflicht" zu sagen, was wieder eine ausschweifende Diskussion würde), Katholiken dürfen nicht am evangelischen Abendmahl teilnehmen (von seiten der Kath. Kirche), Protestanten nicht an der kath. Eucharistie. Darum geht es ja gerade hier in dem Thread.

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Katholiken dürfen nicht am evangelischen Abendmahl teilnehmen

Aus katholsicher Sicht hast Du recht

https://www.katholisch.de/artikel/12598-abendmahl-und-eucharistie-wer-darf-wo

Aus evangelischer Sicht

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/fragbr24-wer-darf-wo-zum-abendmahl-oder-auch-nicht,QojqRkX

ergeht die evangelische Abendmahleinladung an alle Christen

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Für Katholiken gilt das Sonntagsgebot (um nicht "Sonntagspflicht" zu sagen, was wieder eine ausschweifende Diskussion würde), Katholiken dürfen nicht am evangelischen Abendmahl teilnehmen (von seiten der Kath. Kirche), Protestanten nicht an der kath. Eucharistie. Darum geht es ja gerade hier in dem Thread.

Das habe ich schon verstanden. Ich verstehe aber nicht den Sinn dieses "Verbots", zumal sich eh viele nicht daran halten, aus guten Gründen, wie ich finde. Was glaubst du, wie es wirklich war beim letzten Abendmahl? Haben da alle Apostel die katholische Glaubensversion geteilt? Ich glaube, keiner von denen hat da begriffen, was da abgeht. Und Jesus wollte trotzdem mit allen zusammen das Mahl halten. Und er will es heute auch, egal, ob es dann für manche eine Eucharistie, oder ein Abendmahl ist. Jesus wollte nie eine gespaltene Kirche, und er hat nie gesagt, dass nur diejenigen in seinem Namen zusammenkommen dürfen, die das selbe Glaubensverständnis teilen.

Anonymous antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Wenn du katholisch bist, teilst du denn dann die katholische Lehre über die Eucharistie?

Glaubst du, dass sie ein lebendiges Opfer ist? Dass sich Wein und Blut wirklich und dauerhaft in Leib und und Blut Christi verwandeln? Dass das aber nur geschieht, wenn ein gültig geweihter Priester die Eucharistie zelebriert?

Falls ja, kann ich nicht verstehen, wie man das so einfach mit dem evangelischen Abendmahl (egal ob lutherisch oder reformiert) gleichsetzen kann. *

Falls nein, wäre es ehrlicher, nicht mehr zur Kommunion zu gehen, denn dieses Verständnis setzt die Katholische Kirche bei ihren Gläubigen voraus.

* Ich will das evangelische Abendmahl nicht abwerten. Ich war lange evangelisch und weiß, dass es sehr würde- und stimmungsvoll gefeiert werden kann und man Gott dadurch nahe kommen kann. Aber es ist eben grundverschieden von dem, was Katholiken in der Eucharistie feiern.

pankratius antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pankratius

Wenn du katholisch bist, teilst du denn dann die katholische Lehre über die Eucharistie?

Auf diese Frage habe ich für mich nie eine eindeutige Antwort gefunden. Ich halte es für möglich. Es wäre schön. Wenn diese Lehre zutrifft, freue ich mich, Jesus immer in mich aufzunehmen, wenn ich die Hostie esse oder ein Schluck vom Messwein nehme.

Veröffentlicht von: @pankratius

Dass das aber nur geschieht, wenn ein gültig geweihter Priester die Eucharistie zelebriert?

Nein, das glaube ich wiederum nicht. Wenn das überhaupt geschieht, dann geschieht es überall, wo Menschen im Namen Jesu zusammenkommen und das Abendmahl halten. Auch in der evangelischen Messe, unabhängig davon, ob die Teilnehmer nun daran glauben.

Veröffentlicht von: @pankratius

Falls ja, kann ich nicht verstehen, wie man das so einfach mit dem evangelischen Abendmahl (egal ob lutherisch oder reformiert) gleichsetzen kann. *

Ich setze es ja auch nicht gleich.

Veröffentlicht von: @pankratius

Falls nein, wäre es ehrlicher, nicht mehr zur Kommunion zu gehen, denn dieses Verständnis setzt die Katholische Kirche bei ihren Gläubigen voraus.

Das kann ich so nicht nachvollziehen. Sicher, da ist der Priester, der die Hostien austeilt, im Rahmen der Eucharistiefeier. Aber es muss doch jedem selbst überlassen bleiben, der daran teilnimmt, ob es für ihn persönlich auch als Eucharistie empfunden wird, oder ein Abendmahl ist. Genauso, wenn ich als Katholik zur Abendmahlsfeier der evangelischen Kirche gehe: Wenn ich glaube, dass ich Jesus essen kann, dann esse ich ihn beim Abendmahl, egal, ob die leitende Gemeinde was anderes glaubt.

Wie gesagt, zur Zeit Jesu, als er mit seinen Aposteln gegessen hat, hat sicher keiner irgend einen Sinn dahinter gesehen, und Jesus wollte trotzdem diese Gemeinschaft. Warum machen wir es heute also anders?

Anonymous antworten
sa.br
(@sa-br)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 483

Ich möchte hier auch kurz meinen Standpunkt dazu sagen: Als evangelische Christin gebe ich dir
völlig Recht - und du hast es gut erläutert. Bei dem 1. Abendmahl, das Jesu an seine Jünger austeilte,
war sogar der Verräter Judas dabei. Für mich ist das Abendmahl ein Angebot Gottes und auch Jesu,
dass alle daran teilhaben sollen, also zu IHM kommen sollen. Jesu Anliegen war es ohnehin, dass
seine Jünger alle eins sein sollen! Dies ist nachwievor sein Wunsch und sollte es für uns auch sein,
dass wir, alle Christen, zusammenwachsen.

sa-br antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Damit alle Christen vollkommen eins sind, müssen diejenigen, die sich von der Kirche losgesagt haben, zurückkehren.

pankratius antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

ge-ein-t werden Christen durch den Geist ... *anmerk*

neubaugoere antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Da stimme ich dir zu.

pankratius antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2568

Ja das sieht man in Nazareth am oberen Aus-Eingang.
Ein Mantel der Mater Ecclesia die alle abtrünnigen evangelischen wieder unter ihren Mantel zu haben wünscht.

Aber war es nicht Domini Jesus die Enzyklika die uns das Kirche sein abspricht.

jigal antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Abendmahl
Hey, schön, dich mal wieder zu lesen.
Das letzte Mal sind gefühlte Jahre her.
*freu*

Veröffentlicht von: @sa-br

Jesu Anliegen war es ohnehin, dass
seine Jünger alle eins sein sollen!

ja, doch ge-ein-t werden Christen ja durch den Geist ...
Da rutscht das Thema in die gleiche "Spalte" wie das: Wie höre ich Gott? 😉

neubaugoere antworten
sa.br
(@sa-br)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 483

Liebe Göre,

ja, herzlichen Dank, dass du mich wiedererkennst und
hier wiederbegrüßt! *Sehr freu* !
Dann, zu diesem Thema hier: Ich bin traurig, dass die Standpunkte
so weit auseinanderliegen, wie es sich in der Diskussion hier darstellt.
Es stimmt natürlich, dass der Heilige Geist uns alle eint.
Aber ich fände es wichtig, für alle Christen auf der Welt - und ich denke
da an alle gläubigen Christen, dass sie die lebendigen Bausteine der Kirche
sind - dass sie alle am Abendmahl teilnehmen dürften. Dann würde die
Kirche mehr zusammen wachsen. Und es wäre auch ein großes Zeichen
der Einmütigkeit der Christen nach "draußen", zur Welt hin.
Ich glaube jedenfalls - nach dem Wort, der Bibel - dass Gott uns durch
den Heiligen Geist noch bewegen wird.

Lieben Gruß

sa-br antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

😊

Gott hat für jeden eine Antwort parat, ich muss sie nur erfragen und Gott (er)suchen, nicht den Pastor oder Vatikan, Gott selbst will gesucht werden.

Mein Ziel ist nicht, was ich hier auf der Erde bewegen kann und bewirken und verändern, sondern dass ich Gott nahe bin, der seinerseits die Welt verändert.

Lieben Gruß 😊

Nachtrag vom 13.10.2020 1115
heute Morgen las ich irgendwo einen Spruch, leider in Englisch, aber ich versuch's mal in Deutsch und mit meinen Worten wiederzugeben: Dein wohl krassestes Erlebnis wäre es, wenn du feststellst, dass der Typ nicht 2000 Jahre tot ist, sondern lebt.
😉 😀

neubaugoere antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Hi, ja diese persönliche Suche von Gott, die gehört schon dazu egal welcher Kirche du angehörst. Bei grundlegenden Leerfragen ist das aber schon gefährlich. Paulus sagt ich meine nie, das jeder auf Gott hören soll und am Ende ist alles irgendwie ok. Er betont schon Einheit und warnt vor falschen lehren. In der Praxis klappt es ja auch nicht wirklich. 🙁

derneinsager antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Eine Gemeinde/Kirche ist nur so stark und fest und unerschütterlich, wie jeder einzelne an Gott hängt.

neubaugoere antworten
sa.br
(@sa-br)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 483

Da hängt natürlich ganz viel von ab, wie sehr wir an Gott hängen, ihn lieben und ihm vertrauen.
Und dann ist es auch wichtig, dass wir in der Lehre bleiben. Wir haben sie ja und können alles im Neuen Testament
nachlesen. Und wir lernen dann auch noch aus dem Alten Testament.
"Wen Jesus frei macht, der ist recht frei."

sa-br antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Das Gesamt"konzept" muss stimmen. Was nützt es, die Bibel rauf- und runterzitieren zu können, wenn jemand davon nichts verstanden hat und es im täglichen Leben nicht ans Licht kommt?

Wir alle brauchen - jeder für sich - eine tiefe, enge Beziehung zu diesem lebendigen Gott, der vor 2000 Jahren eben nicht tot war und gut, sondern wiederauferstand und heute noch lebt. Wir alle brauchen ihn, um dann als Leib kraftvoll agieren zu können, mit allem, was Gottes Reich so hergibt ... volle Kanne Leben ... volle Kanne Übernatürlichkeit, denn wir haben einen übernatürlichen Gott; alle ver-ein-t durch Ihn, den Heiligen Geist, der uns gesandt wurde als Tröster, Helfer und Führer durch diese Welt, immer nah bei ihm an Seiner Seite. - Haben wir das wirklich alle verstanden, dass es nur mit Ihm und mit-einander geht? Ich zweifle da manchmal ...

Lehre, ja die ist wichtig; doch ich merke es in meiner Gemeinde, sie ist eben nicht alles. Lehre allein - und das meine ich eben - ist es nicht.

neubaugoere antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Lehre, ja die ist wichtig; doch ich merke es in meiner Gemeinde, sie ist eben nicht alles. Lehre allein - und das meine ich eben - ist es nicht.

Eine "volle Kanne Übernatürlichkeit" ist es aber auch nicht !!! (immer).
Wie willst Du sowas "verdauen" - ohne g-u-t-e, v-e-r-n-ü-n-f-t-i-g-e / fundierte Lehre... (mit welchem "Organ" unterscheidet man "übernatürliches" -> Stichwort "Esoterik")

Gesunde Lehre ziehe ich (im Zweifelsfall) übernatürlicher "Erfahrung" vor... 😉

hg poimen

poimen-a antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15901

Du zitierst einen Abschnitt der Göre, der genau das beinhaltet, was du dann als wäre nicht genannt worden, betonst.

Wenn du die Übernatürlichkeit Gottes aus der Lehre entfernst, dann generierst du ein echtes Problem. Gott wird ein moralischer Lehrer, mehr nicht.

deborah71 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @deborah71

Wenn du die Übernatürlichkeit Gottes aus der Lehre entfernst, dann generierst du ein echtes Problem. Gott wird ein moralischer Lehrer, mehr nicht.

Dass GOTT "übernatürlich" IST, bestreite ich keinesfalls!
Was ich bestreite ist, dass ER in dieser (seiner) Übernatürlichkeit REIN "erfasst" werden kann...(OHNE menschliche/seelische "Beeinträchtigung")
Da ist mir einschlägige "Moral" tatsächlich "wichtiger" als eigenwillige "Erkenntnis" !

hg poimen

poimen-a antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15901

Das, was du bestreitest, ist hier im Moment nicht das Thema, soweit ich das erkenne.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Dass GOTT "übernatürlich" IST, bestreite ich keinesfalls!

Gut... dann lass uns doch mal sammeln, das da alles drunter fällt, damit es ein rundes Bild ergibt und gesunde Lehre 😊

deborah71 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @deborah71

Gut... dann lass uns doch mal sammeln, das da alles drunter fällt, damit es ein rundes Bild ergibt und gesunde Lehre 😊

Die "gesunde" Lehre ergiebt sich für mich aus der "Vater- Sohn- Beziehung" ! (ohne "Perfektionsjünger !)
Sobald die "menschliche Beteiligung" ins Spiel kommt, kommt "Irritation"/Fehlbarkeit ins Feld - wie im "Alten Bund" erfasst...

hg poimen

poimen-a antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15901

Nun, dann fang ich mal an...

der Heilige Geist überführt von Unglauben an Jesus... das ist für mich eine übernatürliche Wirkung 😊

dass Jesus aus 5 Broten und 2 Fischen so viele Menschen verköstigen konnte...........das ist für mich eine übernatürliche Wirkung

dass Jesus auferstanden ist und in den Himmel gefahren ist ........ist für mich eine übernatürliche Wirkung....

jetzt du.... 😊

deborah71 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @deborah71

der Heilige Geist überführt von Unglauben an Jesus... das ist für mich eine übernatürliche Wirkung 😊

Du spielst auf Joh.16,8 ff an...
Was ist daran "ÜBERnatürlich", wo doch Jesus selbst sagt "und von Gerechtigkeit, weil ich hingehe zum Vater und ihr mich hinfort nicht mehr seht"
Jesus SELBST hebt hier den Fokus auf einen unserer "Sinne" !

Veröffentlicht von: @deborah71

dass Jesus auferstanden ist und in den Himmel gefahren ist ........ist für mich eine übernatürliche Wirkung....

Eine "Wirkung" und eine "Erfahrung" erlaube ich mir noch zu "unterscheiden"... 😉

hg poimen

poimen-a antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15901

Ich spiele nicht an, sondern nehme den ersten Punkt: die Sünde des Unglaubens. Das ist etwas, das durchs Herz geht und von Gottes Geist gewirkt ist.

Nach der Pfingstpredigt des Petrus war diese übernatürliche Wirkung durch Gottes Geist an der Reaktion von 3000 Zuhörern zu bemerken. Sie bezeugten ihre Erfahrung der Überführung im Herzen mit ihrer Frage: Was sollen wir tun? ... und als Petrus es ihnen sagte, reagierten sie mit ihrer Tat darauf...

Der zweite Punkt des Jesus nicht mehr Sehens interessiert ganz viele Menschen einen feuchten Kehrricht, solange nicht der Heilige Geist an ihren Herzen wirkt und sie geöffnete Herzensaugen erfahren: Ja... Jesus gibt es wirklich, er lebt und ist nicht nur eine literarische und moralische Gestalt von Anno Feuerzeug....

Veröffentlicht von: @poimen-a
Veröffentlicht von: @poimen-a

dass Jesus auferstanden ist und in den Himmel gefahren ist ........ist für mich eine übernatürliche Wirkung....

Eine "Wirkung" und eine "Erfahrung" erlaube ich mir noch zu "unterscheiden"... 😉

Die Jünger haben die Erfahrung gemacht, dass Jesus vor ihren Augen verschwand.

Ach ja...und da waren noch die übernatürlichen Erfahrungen mit den Engeln....

Das Sich Mitteilen Gottes über Visionen, Träume, Input in die Gedanken hinein, wie Jesus sagt: Meine Schafe hören meine Stimme...

...alles völlig natürliche Erfahrung, Jesu Stimme in den Gedanken zu hören, hat ja jeder Hinz und Kunz,....... 😉

deborah71 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @deborah71

Ich spiele nicht an, sondern nehme den ersten Punkt: die Sünde des Unglaubens. Das ist etwas, das durchs Herz geht und von Gottes Geist gewirkt ist.

Es geht hier um "Dreierlei":
-um Sünde > das beinhaltet den "Unglauben"
-um Gerechtigkeit > das beinhaltet den "Vorzug"
und
-um Gericht > das beihaltet Jesu "Sieg" ...
All das wird zwar übernatürlich erwirkt, bedarf aber keinerlei übernatürlicher Sensorik...

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Jünger haben die Erfahrung gemacht, dass Jesus vor ihren Augen verschwand.

...und wenn wir Glück haben, wird er vor unseren Augen wieder erscheinen... (-auch "übernatürlich" und doch unserer Sensorik zugänglich - so what?...)

Veröffentlicht von: @deborah71

...alles völlig natürliche Erfahrung, Jesu Stimme in den Gedanken zu hören, hat ja jeder Hinz und Kunz,....... 😉

wenn NICHT, wo bliebe die Gerechtigkeit?

Was ich infrage stelle ist unsere "Wahrnehmung", nicht "Gottes Handeln"...

hg poimen

poimen-a antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15901
Veröffentlicht von: @poimen-a

Was ich infrage stelle ist unsere "Wahrnehmung", nicht "Gottes Handeln"...

Das ist wohl das Problem... du stellst in Frage...

Da wir Christen in das Reich des Sohnes versetzt sind... eine übernatürliche Erfahrung, die man anfangs sehr deutlich empfunden hat, wird im Laufe der Zeit das Bewusstsein, das unser ganzes Erleben als Christen ein übernatürlich Gewirktes ist, nicht mehr bewusst wahrgenommen durch eine Art des sich darin selbstverständlich Bewegens.
Wenn dann der Begriff "übernatürlich" nur noch über andere nicht-christlichen geistlichen Erfahrungen gelegt wird, dann entsteht ein Ungleichgewicht und ein Mangel.... und eine Unterscheidung wird untergraben.

deborah71 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @deborah71

Das ist wohl das Problem... du stellst in Frage...

Ah ja, das ist das Problem ?

(Über den Rest Deines Postings denke ich zwar nach, kann aber keinerlei Sinnzusammenhang erkennen...- spielt aber keine Rolle, da wir uns eh im "out off topic" bewegen)

irgendwie scheinen wir eh aneinander vorbei zu "formulieren" -denn ich kann nicht nachvollziehen, warum fundierte Lehre schädlich sein soll

hg poimen

poimen-a antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Deswegen sagte ich was von "Gesamtpaket", das eine nicht ohne das andere, weil alles zusammengehört. 😊

neubaugoere antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Deswegen sagte ich was von "Gesamtpaket", das eine nicht ohne das andere, weil alles zusammengehört. 😊

...und doch ist die "Gewichtung" nicht einheitlich... (trotz Einheitsgebot) *hilflos guck*( - um mal Deine Komunikationsform zu verwenden 😉 )

hg poimen

poimen-a antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799
Veröffentlicht von: @poimen-a

*hilflos guck*( - um mal Deine Kommunikationsform zu verwenden 😉 )

*freu* 😀

Veröffentlicht von: @poimen-a

...und doch ist die "Gewichtung" nicht einheitlich... (trotz Einheitsgebot)

Möglich, aber wer bin ich, dass ich mit dem Finger auf andere zeige? 😉 Ich bin dafür verantwortlich, wie MEIN Verhältnis ausschaut, wie MEIN Stand vor Gott ist, wie MEINE "Gewichtung" aussieht. Jeder für sich.

neubaugoere antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Jeder für sich.

Und doch (wir) alle für einen

hg poimen

poimen-a antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Sicher, doch zwei unterschiedliche Zusammenhänge in einen Topf geworfen. Kommt immer Murks bei raus. 😉

😊 Gruß

neubaugoere antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Sicher, doch zwei unterschiedliche Zusammenhänge in einen Topf geworfen. Kommt immer Murks bei raus. 😉

Den "Murks" dürftest Du mir noch erklären...

hg poimen

poimen-a antworten
sa.br
(@sa-br)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 483

Ich stimme dir zu, dass es ganz wichtig ist, sich Gott zu öffnen, sich verändern zu lassen und nah an
seiner Seite zu bleiben. Aber ich verstehe nicht, warum es dich - stört ? - wenn man die Bibel zitiert.
Durch das Wort kommt der Glaube. Und der Heilige Geist spricht durch das Wort zu uns. Es liegt halt
in der Natur des Menschen und auch des Christen, dass wir nur mehr oder weniger davon verstehen.
Das Wort Gottes ist unser Maßstab, damit wir uns nicht glaubensmäßig verirren.

Lieben Gruß

Sabine

sa-br antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Es -stört- mich, wenn die Bibel zitiert wird? 🤨
Hab ich was überlesen?

*hm* 🤨

neubaugoere antworten
sa.br
(@sa-br)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 483

Dann habe ich dich wohl falsch verstanden, gestern!
Denn ich hatte in meinem Beitrag geschrieben: " Wen Jesus frei macht, der ist recht frei." (Bibelstelle, frei formuliert)
Darauf hast du geschrieben: "Das Gesamt"konzept" muss stimmen. Was nützt es, die Bibel rauf- und runterzitieren zu können, wenn jemand davon nichts verstanden hat und es im täglichen Leben nicht ans Licht kommt?"

Ich bin froh, wenn ich es nur falsch verstanden habe. 😉 Habe ja circa 3 Jahre vorher nichts mehr in den Foren geschrieben. Es ist
für mich nicht mehr so gewohnt hier.
Und wo sieht man wohl noch, wie die smilies gehen?

sa-br antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Verständigung
Alles gut. 😌

Das mit dem "Gesamtkonzept" schrieb ich wegen der Gewichtung. Weder ist Lehre wichtiger als anderes, wie auch 'only the Holy Spirit' nicht wichtiger ist als anderes - es ist alles gleich wichtig, nichts überbetonen, nichts hervorheben, alles steht gleichermaßen nebeneinander, sowohl das eine als auch das andere. Und das Gesamtkonzept war - meine ich - aus dem Gespräch mit poimen heraus entstanden ... 🤨

Veröffentlicht von: @sa-br

Und wo sieht man wohl noch, wie die smilies gehen?

So du einen PC, Laptop oder so hast: rechts neben dem Eingabefeld, wo man sich auch die Vorschau ansehen kann und den Originalbeitrag (Reiter), genau daneben ist auch der Reiter der Smileys 😉

neubaugoere antworten
sa.br
(@sa-br)
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Ich danke dir!

sa-br antworten
chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @sa-br

Bei dem 1. Abendmahl, das Jesu an seine Jünger austeilte, war sogar der Verräter Judas dabei.

Warum Verräter Judas?. Warum nicht Erfüllungsgehilfe Judas?

chubzi

chubzi antworten
sa.br
(@sa-br)
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Lieber Chubzi,

ich nehme Bezug auf die Apostelgeschichte Kap. 1, Verse 16 bis 20.
Und ich zitiere aus Vers 16: "über Judas, der denen den Weg zeigte, die Jesus gefangen nahmen."
Und aus Vers 18: "Der hat einen Acker erworben mit dem Lohn für seine Ungerechtigkeit. Aber er ist
vornübergestürzt .... usw.
Judas hat es selber so empfunden, dass er an Jesus Verrat beging, als er sich aufhing. Wie er einmal in
Gottes Gericht beurteilt wird, entzieht sich uns jetzt.

sa-br antworten
chubzi
(@chubzi)
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Liebe sa.br,

es mußte doch einer wie der Iskariote (vielleicht gegen seinen Willen) handeln damit durch Tod und Auferstehung das dem Jesus vorgegebene Ziel erreicht werden konnte. Deshalb schrieb ich "Erfüllungsgehilfe". Ohne einen wie ihn hätte sich die Geschichte nie so entwickeln können. Wir sollten uns über seine Tat freuen.

chubzi

chubzi antworten
sa.br
(@sa-br)
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Ich verstehe ganz gut, was du meinst. Dass auch Judas Iskariot für den Heilsplan Gottes nötig war.
Es ist nur so, dass ich mir nicht erlaube, ihn anders zu bewerten, als die Bibel es tut. 😉

sa-br antworten
chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @sa-br

Es ist nur so, dass ich mir nicht erlaube, ihn anders zu bewerten, als die Bibel es tut. 😉

Wenn ich die Stellen lese wo die ausgewählten Jünger aufgelistet werden wird hinter dem Iskarioten immer ein Keil hinein gehämmert auf dem steht "der Jesus verriet", und das tut mir weh. Der Einschub wirkt immer wie ein das muß noch rein, irgendwie künstlich.

Christian

chubzi antworten
sa.br
(@sa-br)
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Lieber Christian,

ja, also ich habe auch schon oft darüber nachgedacht, über Judas
Rolle und sein Tun...

sa-br antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @chubzi

Deshalb schrieb ich "Erfüllungsgehilfe". Ohne einen wie ihn hätte sich die Geschichte nie so entwickeln können.

Das glaube ich nicht eine Sekunde. Verrat an unserem Herren ist und bleibt was schlechtes. Das lässt sich nicht schön reden.
Was meinst du mit " die Geschichte" ?
Ich denke, die Geschichte an sich wäre auch gut ohne diesen Verrat ausgekommen.
Oder glaubst du, die Vergebung der Sünden seitens Gottes ist abhängig vom Verhalten Judas?

Anonymous antworten
chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @amalia-12

Verrat an unserem Herren ist und bleibt was schlechtes. Das lässt sich nicht schön reden.

Was heißt hier schönreden? Wäre die Auslieferung nicht geschehen hätte Jesus weiter gelebt. Ein Sterben und Auferstehen wäre nicht passiert.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Was meinst du mit " die Geschichte" ?
Ich denke, die Geschichte an sich wäre auch gut ohne diesen Verrat ausgekommen.

Ohne Tod und Auferstehung gäbe es heute kein Christentum, oder?

Veröffentlicht von: @amalia-12

Oder glaubst du, die Vergebung der Sünden seitens Gottes ist abhängig vom Verhalten Judas?

Wenn ich mich nicht falsch erinnere forderte Jesus den Iskarioten, nach Fußwaschung und Mahl, auf zu tun was er tun mußte (Was du tun willst, das tue bald!) und zwar direkt (sofort). War dies eine Aufforderung um zumindest Plan B wirksam werden zu lassen? Der Iskariote wußte nicht was aus seiner Auslieferung entstehen würde und was er sah trieb ihn in den Selbstmord. Hätte er nur ein Wenig gewartet, hätte er erkannt (erlebt) das der Tod nur etwas Unwichtiges und nichts Endgültiges ist.

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @chubzi

Was heißt hier schönreden?

Wie würdest du es denn nennen, wenn etwas Schlechtes einmal umgedreht wird und dann als etwas Gutes/ Sinnvolles dargestellt wird?

Veröffentlicht von: @chubzi

Wäre die Auslieferung nicht geschehen hätte Jesus weiter gelebt. Ein Sterben und Auferstehen wäre nicht passiert.

Und das glaubst du tatsächlich?
Das gesamte Erlösungswerk Gottes ist deiner Meinung nach abhängig von einem Menschen Namens Judas??? 😨😨

Veröffentlicht von: @chubzi

Ohne Tod und Auferstehung gäbe es heute kein Christentum, oder?

Und das möchtest du nun auch als Schlußfolgerung Judas zuschreiben?

Veröffentlicht von: @chubzi

Wenn ich mich nicht falsch erinnere forderte Jesus den Iskarioten, nach Fußwaschung und Mahl, auf zu tun was er tun mußte (Was du tun willst, das tue bald!) und zwar direkt (sofort).

Dazu habe ich auch eine Bibelstelle :

Markus 14
18 Und als sie bei Tisch waren und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten. 19 Da wurden sie traurig und sagten zu ihm, einer nach dem andern: Bin ich's? 20 Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht. 21 Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre.

Jesus wusste, was passieren wird. Und er selbst spricht von "verraten" und nicht von einem " Helfer seines Erlösungswerkes".

Veröffentlicht von: @chubzi

Der Iskariote wußte nicht was aus seiner Auslieferung entstehen würde

Schau:
Markus 14:
10 Und Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging hin zu den Hohenpriestern, dass er ihn an sie verriete. 11 Da sie das hörten, wurden sie froh und versprachen, ihm Geld zu geben. Und er suchte, wie er ihn bei guter Gelegenheit verraten könnte.

Und :

43 Und alsbald, während er noch redete, kam herzu Judas, einer von den Zwölfen, und mit ihm eine Schar mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Schriftgelehrten und Ältesten.

Hälst du Judas für blind und dumm, dass er nicht sah und wusste, warum die Feinde Jesu mit Schwertern und Stangen loszogen?

Veröffentlicht von: @chubzi

Hätte er nur ein Wenig gewartet, hätte er erkannt (erlebt) das der Tod nur etwas Unwichtiges und nichts Endgültiges ist.

Es ging doch nicht nur um den Tod. Es ging um das Erlösungswerk Jesu. Gott selbst hat ihn gelehrt ( von Angesicht zu Angesicht) und er hat sich dafür entschieden dem Licht Gottes den Rücken zuzuwenden und sich der Dunkelheit anzuschließen, sich gegen Jesus stellen.

Jesus sagte :

48 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seid ihr ausgezogen wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen, mich gefangen zu nehmen? 49 Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen und habe gelehrt, und ihr habt mich nicht ergriffen. Aber so muss die Schrift erfüllt werden.

Im Lichte ( tagsüber) haben sie nicht zugeschlagen, sondern zur Nachtzeit ( in der Finsternis- aus der Finsternis, aus ihrer Finsternis heraus) und dem hatte sich Judas angeschlossen.

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chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @amalia-12

Wie würdest du es denn nennen, wenn etwas Schlechtes einmal umgedreht wird und dann als etwas Gutes/ Sinnvolles dargestellt wird?

Wie wäre denn die heutige Glaubenssituation, wenn Jesus nicht am Kreuz gestorben und Auferstanden (und somit Erlöste) wäre? Es mußte einen wie den Iskarioten geben der fähig war auszuliefern. Wie hätte sonst Tod, Auferstehung und Erlösung geschehen können? Einer wie der Iskariote war nötig.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Im Lichte ( tagsüber) haben sie nicht zugeschlagen, sondern zur Nachtzeit ( in der Finsternis- aus der Finsternis, aus ihrer Finsternis heraus) und dem hatte sich Judas angeschlossen.

Ja es war eine Nacht und Nebel Aktion. Es war eine solche Aktion weil sie die Besatzer nicht aufmerksam machen wollten. Außerhalb des Tempels hatten sie keine Handlungsmacht..

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @chubzi

Wie wäre denn die heutige Glaubenssituation, wenn Jesus nicht am Kreuz gestorben und Auferstanden (und somit Erlöste) wäre?

Ist er aber und ich sehe keinen Grund das Erlösungswerk Jesu/ Gottes abhängig zu machen von einer Tat eines Menschen.

Veröffentlicht von: @chubzi

Es mußte einen wie den Iskarioten geben der fähig war auszuliefern.

Der fähig war? Ja, was für eine Heldentat sich dem Teufel anzuschließen und seinen Schöpfer zu verraten...
Ich verstehe nicht, warum du ihm so einen hohen Stellenwert zuschreibst, als wäre er ein Held und Gottes Erlösungsplan abhängig von Judas?
Du machst hier Gott/ Jesus klein und Judas erhebst du.
Möge er bereut haben und Gott seiner Seele gnädig gewesen sein, aber ich finde es total befremdlich, wie man ihn so "feiern" kann.

Veröffentlicht von: @chubzi

Wie hätte sonst Tod, Auferstehung und Erlösung geschehen können?

Wir reden hier von GOTT !!! GOTT!!! Und nochmal, von GOTT reden wir!!!

Veröffentlicht von: @chubzi

Ja es war eine Nacht und Nebel Aktion. Es war eine solche Aktion weil sie die Besatzer nicht aufmerksam machen wollten. Außerhalb des Tempels hatten sie keine Handlungsmacht..

So kannst du das sehen.

Hier nochmal zwei Bibelstellen dazu:

Johannes 6, 66-71: ( ist eigentlich 666 eine Teufelszahl? )

66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. 67 Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? 68 Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. 70 Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch Zwölf erwählt? Und einer von euch ist ein Teufel. 71 Er redete aber von Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. Der verriet ihn hernach und war einer der Zwölf.

Johannes 13:
26 Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. 27 Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald! 28 Niemand am Tisch aber wusste, wozu er ihm das sagte. 29 Denn einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder dass er den Armen etwas geben sollte. 30 Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.

Ich verstehe diese Stelle so ( da Gott jeden Gedanken und jede Herzensregung im Menschen kennt und sicher auch die von Judas an dem Abend des Abendmahls), dass Jesus den Startschuß und die Erlaubnis gegeben hat zum Ausbruch/ Wüten des Bösen. Weil es so vorherbestimmt war, dass die Sünde/ die Folgen des Bösen an ihm ausgetragen werden.
Jesus hat sozusagen bestimmt- sein göttliches Go gegeben, dass der Teufel jetzt die Freiheit hat sich zu zeigen und somit das ( vorübergehende) Elend seinen Lauf nahm.
Das dies alles in der Nacht geschah, hat für mich auch eine geistige Komponente. Jesus war ängstlich und zitterte auf dem Ölberg im Gebet. Man kann sagen, die Finsternis überkam ihn. Innerlich und auch äusserlich durch die Gefangennahme. So nahm alles seinen Lauf und musste so geschehen, damit das Gesetz erfüllt wird.

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Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @amalia-12

Du machst hier Gott/ Jesus klein und Judas erhebst du.
Möge er bereut haben und Gott seiner Seele gnädig gewesen sein, aber ich finde es total befremdlich, wie man ihn so "feiern" kann.

Sehe ich genauso wie Du. Zumal Jesus Selbst sagt:

Lukas 22, 22: Denn des Menschen Sohn geht zwar hin, wie es beschlossen ist; doch weh dem Menschen, durch welchen er verraten wird!

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ich wüsste jetzt auch keine Bibelstelle, die den Verrat an Jesus positiv darstellt.

Anonymous antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @amalia-12

Möge er bereut haben und Gott seiner Seele gnädig gewesen sein, aber ich finde es total befremdlich, wie man ihn so "feiern" kann

Und ich finde es befremdlich das dieser so sehr verteufelt wird seitens jener (mancher) die die Erlösungstat im Fokus haben.

Was denkst du denn wie die Erlösungstat sonst realisiert werden konnte.

chubzi

chubzi antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2568

Judas ...
Warum hat er sich erhängt und warum wurde der Blutacker vom Blutgeld bezahlt.

jigal antworten
mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 903

Judas (Achtung, kann triggern)
Ich finde es auch irgendwie befremdlich.

Tue mich zwar schwer mit dem "Erfüllungsgehilfen", auch wenn Jesus ihn dazu auffordert, "zu tun, was zu tun ist".

Für mich ist Judas in der Barmherzigkeit Gottes geborgen.

Ich frage mich oft, wenn wir diesen Judas als absolut verdammt sehen - wie sehen wir heute als Christen die Suizidalität vieler Menschen, die auch keinen anderen Ausweg mehr sehen? War das wirklich immer freiwillig? Die Kirche hat hier viel dazu gelernt ...

P.S. Natürlich gibt es welche, die mit einer solchen Tat politische Ziele verfolgen 🙁

mmieks antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @mmieks

Für mich ist Judas in der Barmherzigkeit Gottes geborgen.

Für mich nicht! Leider!

Sympathie zu hegen der einem Verrät und aber nicht in der Lage ist umzukehren zu dem der Vergebung schenkt. Traurig!

Judas war die ganze Zeit dabei und die ganze Zeit log er und betrog er sogar. Denn er hat auch noch geld aus der Sammelkasse entwendet.

Jesus wußte das. Gut, Jesus hätte ihn beiseite nehmen sollen.Aber auch da sieht man das GOTT dem Menschen die Freiheit gibt böses zu tun oder zu lassen. Daher kann das Gericht nur gerecht sein.

M.

Anonymous antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @meriadoc

Für mich nicht! Leider!

Veröffentlicht von: @meriadoc

--- gibt böses zu tun oder zu lassen.

Was wäre wenn er es gelassen hätte? Was dann?
Vielleicht wurde nur ein Sündenbock gebraucht für das eigene Nichthandeln.

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @chubzi

Und ich finde es befremdlich das dieser so sehr verteufelt wird seitens jener (mancher) die die Erlösungstat im Fokus haben.

Jesus selbst hat ihn einen Teufel genannt.
Aber unabhängig davon ist diese Tat des Verrates, aus meiner Sicht, ganz klar als schlecht/ nicht gut anzusehen.
Stell dir vor, ein Freund fällt dir in den Rücken und verrät dich und derjenige weiß, dass du Feinde hast, die eh auf eine Gelegenheit warten dich umbringen zu wollen.
Sag mir bitte, wie würde es bei dir ankommen, wenn ich sage, dein Freund hat was Gutes getan?

Wenn ich so überlege, wie bei manchen zwischenmenschl. Angelegenheiten oder Fragen hier im Forum oft genau auf Recht/ Unrecht und Korrektheit im Umgang miteinander geachtet wird und das ungute Verhalten als solches angesprochen wird, habe ich manchmal ( und jetzt) den Eindruck, mit Gott/ Jesus kann man es aber machen....

Er ist gnädig, gütig, barmherzig, voller Liebe und vergibt den Menschen ihre Schwäche und ihre Fehler.... ja, aber bis wohin???
Was ist mit dem Respekt und der Achtung vor Gott, dass selbst eher Judas verteidigt wird und die Leiden Christi hier anscheinend in den Hintergrund geraten bei den Überlegungen.
Wieder steht der Mensch im Vordergrund.

Du hast geschrieben, es tut dir immer wieder weh, wenn du liest, dass bei Judas " der Jesus verraten hat" dazu geschrieben wird.
Mir tut das weh, diesen Satz von dir zu lesen. Was ist mit Jesus Herz?
Wie muss er sich dabei gefühlt haben?

Unser lieber Jesus, der bereit ist für uns zu leiden und zu sterben und dann noch zum "Dank" ( so könnte man das nämlich auch sehen) kurz vor seiner Kreuzigung vom Teufel vor die Nase gerieben bekommt " Schau, selbst kurz vorher kommt ein Mensch- für den du auch aus Liebe bereit bist zu sterben- und verrät dich"

Veröffentlicht von: @chubzi

Was denkst du denn wie die Erlösungstat sonst realisiert werden konnte.

Reden wir hier aneinander vorbei?
Ich kann deinen Einwand nicht nachvollziehen.
Bsp. wenn Gott zu dir sagen würde: "chubzi, es ist mein Wille, dass du morgen früh losziehst in das Land XY und dort eine Mission erfüllst"

Du sagst ihm zu, dass du ihm gehorchen willst und es tun wirst.
Da ist es doch erstmal zweiträngig, ob du 10 Menschen auf deinem Weg begegnest, die dir irgendwie helfen vorwärts zu kommen und dich unterstützen oder du 10 Personen begegnest, die dich an deinem Vorhaben hindern wollen.
Denn wenn es Gottes Wille ist, dass du dieses Ziel erreichst, egal wie und deine Mission erfüllst, dann wird dies geschehen.
Und da können sich alle Menschen der Welt dagegen stellen oder helfen, das ist gar nicht so entscheidend, denn es wird Gottes Wille geschehen.

Anonymous antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @amalia-12

Du hast geschrieben, es tut dir immer wieder weh, wenn du liest, dass bei Judas " der Jesus verraten hat" dazu geschrieben wird.

Wer hat diesen Teilsatz reingehämmert? Das ist es was mir wehtut. Das kann nicht von unserem Bruder kommen. Leider hämmern manche Christengruppen immer noch darauf rum.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Reden wir hier aneinander vorbei?
Ich kann deinen Einwand nicht nachvollziehen.

Vielleicht, ohne die Tat des Iskarioten sehe ich keinen Weg zu neuen Ufern. Es mußte geschehen. Ihn dafür zu verdammen finde ich nicht richtig. Wir können ihn dafür bemitleiden. Er wurde dafür ausgewählt Jesus auszuliefern und hat es am Ende nicht verkraftet.

chubzi

chubzi antworten
mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 903

Ein Freund von mir hat mir mal ein Bild geschickt. Ich glaube, es war von der Kathedrale von Chartres, wo Jesus den Judas auf seinen Schultern trägt.

Ich habe mir sahen lassen, dass Bildhauer das Evangelium in Stein gemeißelt verkünden.

mmieks antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @mmieks

wo Jesus den Judas auf seinen Schultern trägt.

Das könnte heißen das Judas die Last nicht alleine tragen konnte.

chubzi

chubzi antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Zum einen stimmt das, die Kirche hat sich freilich entwickelt. Zum anderen warnt die Schrift wehement vor Irrlehrern. Daher ist es nicht selbstverständlich das locker zu nehmen.

derneinsager antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Aus evangelischer Sicht gibt es kein Problem. Dort dürfen alle Christen am Abendmahl teilnehmen.

Aus katholischer Sicht schon. Das katholische Eucharistieverständniss lässt nur Katholiken zu.

Es geht um die Mahlgemeinschaft... die ist bei Katholiken so nicht drin..., (Stichwort Transsubstantions)

Auch wenn es Ausnahmen gab, wie Frere Roger (dieser war evangelisch) bei der Trauerfeier für
Johannes Paul II . Anno 2005

Anonymous antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Die Katholische Kirche ist nunmal resolut, das Verständnis des Abendmals ist ein anderes als das von Protestanten.

Es geht ja nicht um den Gottesdienstbesuch hier.

Auch meine ich gibt es die Probleme nicht zwischen Orthodoxie und Katholische Kirche, man möge mich korrigieren. Dort ist das Verständnis Vergleichbar

derneinsager antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @derneinsager

Dort ist das Verständnis Vergleichbar

Ja.. und die orthodoxen Priester stehen in der apostolischen Sukkzesion

https://www.domradio.de/themen/ökumene/2018-06-24/zum-kommunionverstaendnis-der-orthodoxen-christen

Augoustinos Lambardakis (Erzbischof und Metropolit der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland und Exarch von Zentraleuropa des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel): Gestatten Sie mir ganz lakonisch zu antworten: das Eucharistieverständnis der katholischen und der orthodoxen Kirche ist identisch. Denn wir sind uns darin einig, was die Bedeutung des Leibes und des Blutes Christi für die einzelnen Gläubigen und was die Feier der Eucharistie für die Ortsgemeinde und für die Kirche überhaupt bedeutet. Unterschiede gibt es allenthalben in der Art und Weise, wie die Eucharistie gefeiert und gespendet wird, oder bei der Häufigkeit und der Vorbereitung des Kommunionempfangs.

Anonymous antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2568

Das Problem ist ganz einfach.

Gottesdienst evangelisch. beide können theologisch gesehen gemeinsam zum Abendmahl.
Gottesdienst katholisch. Nur der katholische Teil kann zur Eucharistie, als evangelischer fühlt man sich bei einer Erstkommunion ausgegrenzt.
Da man mich bei den Katholiken durch die Ökumene kennt, somit bekannt ist wo ich dazu gehöre, bin ich als Gast bei einer Erstkommunion sitzen geblieben. Bei einer Konfirmation werden die anwesenden Katholiken eingeladen, bei einer Erstkommunion wird das von oben verboten.

jigal antworten
chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @walle1961

Wo liegt das Problem?

Bei einigen Erzkonservativen Katholiken. Bei uns in der Gemeinde, er ist katholisch sie evangelisch beide gehen zur Kommunion. Dabei ist daran zu denken das er im Pfarrgemeinderat war, bis zur organisatorischen Neuordnung. Dem Pastor war also die Mischehe bekannt. Somit kein Problem.

chubzi

chubzi antworten
MrOrleander
Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @pankratius

Was meint ihr dazu?

Ich finde das traurig.

mrorleander antworten
10 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mrorleander

Ich finde das traurig.

Warum?

Welchen Sinn sollte es machen, als Reformierter, FeG oder BfP orientierter Christ , für den das Abendmahl reines Gedächnissmahl ist und der mit der Realpräsenz Christi in Brot und Wein, geschweige denn der Transubstantion nichts anfangen kann, an einer kath. Eucharistiefeier teilzunehmen?

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @scylla

Warum?

Weil ich Katholiken als Glaubensbrüder betrachte.
Ich weiß, es gibt da diesen Unterschied im Abendmahlsverständnis. Und wem das wichtig ist, den will ich nicht verächtlich machen.
Aber für alle anderen, und ich vermute, das sind nicht wenige, kann ebenso gut gelten: Grau ist alle Theorie, die Praxis zählt.

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mrorleander

Weil ich Katholiken als Glaubensbrüder betrachte.

Betrachte ich auch... trotzdem respektiere und achte ich das katholische Eucharistieverständniss. Insbesondere wenn ich, warum auch immer, einaml an einer kath. Messe Teilnehme.

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @scylla

trotzdem respektiere und achte ich das katholische Eucharistieverständniss

Ich auch. Es gibt aber hier wie dort viele Christen, die das Einheitliche vor das Verständnis setzen.
Ich habe schon an Messen teilgenommen, die der Priester mit dem Rücken zur Gemeinde gefeiert hat. Wer das braucht - nur zu, ich verurteile das nicht. Im Gegenteil: Ich habe großes Verständnis für Tradition.

mrorleander antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @mrorleander

Ich habe schon an Messen teilgenommen, die der Priester mit dem Rücken zur Gemeinde gefeiert hat. Wer das braucht - nur zu, ich verurteile das nicht. Im Gegenteil: Ich habe großes Verständnis für Tradition.

Das freut mich.

Noch mehr würde es mich freuen, du würdest das nicht so despektierlich ("mit dem Rücken zur Gemeinde") ausdrücken, sondern positiv: mit gleicher Blickrichtung mit der Gemeinde hin zum Herrn.

😊

Nachtrag vom 20.09.2020 2307
siehe auch mein Profilbild 😉

pankratius antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @pankratius

das nicht so despektierlich ("mit dem Rücken zur Gemeinde") ausdrücken

Ich habe es wortwörtlich so ausgedrückt, wie meine katholischen Glaubensbrüder- und schwestern es getan haben. 😊 Zum Teil zustimmend, zum Teil entrüstet, aber 'hin zum Herrn' ist bislang nie gefallen.
Aber wie gesagt: Ich verurteile hier nichts. Ich erlebe im katholischen Raum eine - zum Teil - ganz andere Glaubenstradition. Die respektiere ich, aber wer - mit mir zusammen - das Gemeinsame sucht, ist natürlich willkommen. Was für mich nicht bedeutet, daß nur die eine Seite 'Federn lassen' muß. 😊

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

die der Priester mit dem Rücken zur Gemeinde gefeiert hat.

Ich finde Deine despektierliche Formulierung daneben.
Der Priester steht nicht " mit dem Rücken zur Gemeinde"
Er steht MIT der Gemeinde vor Gott. Der Priester ist, der Hirte der vorrangeht..

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @scylla

Ich finde Deine despektierliche Formulierung daneben.

Wie bereits geschrieben: Die katholischen Glaubensgeschwister haben es genau so genannt, wie ich es formuliert habe.

mrorleander antworten
mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 903

Ich finde es auch traurig.

Und ch finde es befremdend, die traditionellen Gottesdienste ("mit dem Rücken zum Volk" (ja, auch sage das so) scheinbar von bestimmten Gruppen als die "richtige Form" gesehen wird, wie wenn es kein "2. Vatikanisches Konzil gegeben hätte.

Das biblische Abendmahl war eine Mahlgemeinschaft. Das kommt auch in den Neubauten von katholischen Kirchen klar zum Ausdruck.

Und auch in den meisten alten Kirchen wurde der Altarraum neu gestaltet und die hl. Messe wird am Volksaltar zelebriert.

mmieks antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @mmieks

Und ch finde es befremdend, die traditionellen Gottesdienste ("mit dem Rücken zum Volk" (ja, auch sage das so) scheinbar von bestimmten Gruppen als die "richtige Form" gesehen wird, wie wenn es kein "2. Vatikanisches Konzil gegeben hätte.

Wo heißt es in den Dokumenten des Vaticanums, dass Altäre umgedreht, Volksaltäre gebaut oder die Heilige Messe zum Volk hin zelebriert werden soll?

Veröffentlicht von: @mmieks

Das biblische Abendmahl war eine Mahlgemeinschaft.

Aber die Eucharistie ist eine Opferfeier.

Veröffentlicht von: @mmieks

Und auch in den meisten alten Kirchen wurde der Altarraum neu gestaltet und die hl. Messe wird am Volksaltar zelebriert.

Ja, das sind manche Kirchen ganz schön verunstaltet worden ... 😐

pankratius antworten


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