Dem Mann dienen mit Sex?
Hallo liebe Community,
mein Mann und ich hatten gestern ein Gespräch, das mich seitdem nicht mehr in Ruhe lässt. Ich würde mich sehr über eure biblische Einschätzung freuen.
Ich hatte gerade mit einer Freundin telefoniert, als mein Mann mir schrieb, dass ich jetzt ins Bett kommen soll. Später stellte sich heraus, dass er wollte das ich das Telefonat beende, um mit ihm intim zu werden. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass ich nicht „springen“ möchte und Sex habe, nur weil er es in diesem Moment möchte.
Grundsätzlich haben wir ein sehr erfülltes und auch häufiges Sexleben. Dennoch gibt es Situationen, in denen ich als Frau einfach nicht möchte und genau dann spüre ich immer wieder eine klare Erwartungshaltung von ihm. Mein Mann sagt, es sei die Aufgabe einer Ehefrau, dem Mann zu dienen, auch wenn sie selbst gerade nicht möchte, und begründet das vor allem mit dem bekannten Vers aus 1. Korinther 7. Ja Sex gehört zu der Ehe dazu und wir Frauen sollen den Männern dienen, aber ist damit auch Sex gemeint?
Vielen Dank fürs Lesen und für eure Gedanken. 🌱
auch wenn sie selbst gerade nicht möchte
Sollte er dich dazu dennoch drängen wäre das eine Vergewaltigung bzw. sexuelle Nötigung. Ich weiß jetzt nicht, wie dein Mann gedenkt das mit seinen Glauben und der Nächstenliebe in Einklang zu bringen.
Sage ihm das Selbstbeherrschung eine Tugend und Frucht des Heiligen Geistes ist.
Eine Frau situativ mit einer Bibelstelle zum Sex bringen zu wollen weil man zwei Tage nicht ohne klarkommt, das ist kein traditioneller christlicher Umgang in der Ehe. (Wir versuchen die Frau in Ehrfurcht oder ein Gefäß der Ehre zu gewinnen und nicht in zügelloser Lust wie die Heiden.... sowas steht sinngemäß auch in der Bibel)
Wenn ein Mann gar keinen Sex mehr hat liegt natürlich ein Grundlegendes Problem in der Ehe vor, aber sicher nicht die Tatsache daß die Frau -nicht Roboter spielt, nur wenn man ein Knöpfchen drückt als Mann.
Als Katholikin könntest du ihm sagen, er möge zu dieser Ansicht bezüglich der Sexualität nur einen einzigen Kirchenlehrer finden, der die Bibel in dieser Art interpretiert hat einzelne Stellen auf dem Kontext zu reißen um seine Begierde zu stillen.
@kappa Biblisch gesehen müssen Männer ja jeden Monat ein paar Tage enthaltsam sein. Die Frau verließ während der Periode in nomadischer Zeit das Lager. Jüdische Frauen bereiten in manchen Gemeinschaften in dieser Zeit heute noch kein Essen für die Familie. Sexuelle Kontakte sind in der Zeit eindeutig untersagt. Gar keinen Sex hat die Erstellerin ja nicht geschrieben. Wenn ich meine Frau respektiere geht es nicht sie zu drängen ein Gespräch zu beenden und mit der Bibel zum intimen Kontakt zu drängen.
@jigal was interessiert es denn Christen, wann für Juden sexuelle Kontakte untersagt sind?
Man hat einander in der Ehe mit Rücksicht und Respekt zu begegnen, wie hier bereits aus dem Korintherbrief zitiert wurde, und Bibeltexte als Druckmittel zu verwenden ist unter aller Sau. Ganz einfach.
@jigal wo sagte ich, dass ich die Wurzel trage?
Ja, wir reden mit der Bibel immer auch über die Juden, aber leitend für uns Christen ist ja die Lehre Jesu, der Erfüllung aller Hoffnung, die im Alten Testament verheißen ist.
Und wenn ich wissen will, wie ich in Ehe oder sonstwo zu leben habe, versuche ich ja seiner Lehre zu folgen.
@simba Jesus hat nicht gesagt, das was wir altes Testament nennen würde nicht mehr gelten. Die Antwort klang nach mich interessiert das Gesetz nicht. Das kam wie "Ersatztheologie" rüber. Ich denke nicht, dass Jesus es gut befindet wenn das Wort dazu missbraucht wird um körperliche Nähe einzufordern. Dass das nicht geht ist ja Konsens in diesem Thread. Mehr muss ich darauf nicht eingehen. Ich habe geschrieben wie es biblisch ist und vertiefe die Diskussion nicht mehr.
was interessiert es denn Christen, wann für Juden sexuelle Kontakte untersagt sind?
Das Judentum ist für das Verständnis der Bibel wichtig. Wer sich mit dem Judentum beschäftigt versteht Jesus besser und solch eine Aussage hat den Hinweis auf die Wurzel zur Folge.
@jigal das Gesetz, wann Juden sexuellen Kontakt miteinander haben dürfen, interessiert mich auch nicht, zumindest nicht handlungsleitend. Wissenswert mag es sein. Ich bin nicht jüdisch. Und ich sehe es nicht als Weisung für den Umgang von Christen mit ihrer Sexualität. Daher der Einwand.
Dass das Alte Testament keine Geltung oder Bedeutung mehr hat, sagte ich nirgends. Ohne das Alte Testament wäre das Neue gar nicht zu verstehen. Von einer "Ersatztheologie" schrieb ich ebenfalls nichts.
LG
@jigal Ich denke, es ist nicht notwendig, das Alte Testament zu zitieren.
(Es ist auch nicht notwendig, den Korintherbrief zu zitieren.)
Es ist ganz einfach so, dass die Ehefrau (und auch der Ehemann) nicht ständig zur Verfügung stehen muss, wenn die eine Hälfte ein dringendes Bedürfnis hat.
In jeder Ehe / in jeder Beziehung gibt es Zeiten, wo sexuell nicht viel läuft.
Sei es wegen Schwangerschaft oder nach einer Entbindung, sei es wegen Krankheit oder beruflichem Stress.
Sex ist nichts, was man(n) einfordern kann.
Und damit sage ich nicht, dass man nicht auch mal über seinen Schatten springen kann und dem Partner zuliebe mitmachen, obwohl man grad selber nicht so ein starkes Bedürfnis hat. Aber das sollte dann halt auch freiwillig geschehen.
@chai Alles was in diesem Bereich geschieht sollte freiwillig geschehen.
@chai wobei die Wahrscheinlichkeit da ist dass der männliche Teil (in Hetero-Cis-Beziehungen) das höher und auch spontane Bedürfniss hat.
Wenn der Mann dann merkt dass die Frau kein Interesse hat, hat er es zu lassen und wenn es ihn zu "arg zwickt und zwackt" dann soll er halt "sich den Delphin lackieren", wie man so sagen kann (um es noch manierlich auszudrücken).
Zum Glück geht ja die Libido mit dem Alter zurück und irgendwann, mit etwas Glück, erlischt diese.
Habe auch schon gehört, dass manche Frauen in der Postmenopause wieder richtig Lust bekommen, weil sie nicht mehr Angst haben müssen, ungewollt schwanger zu werden. Muss ja frustrierend sein, wenn dann dem Mann die Libido flöten geht.
@alescha dann kann man, wie man so schön es ausdrücken kann, die Libido sublimieren. Dass dem Mann diese schonmal abhanden kommt und wenn nicht die Fähigkeiten abnehmen ist nicht ungewöhnlich, wie auch der Absatz der Medikamente zeigt die da Abhelfen sollen.
Vor vielen Jahren kam mal im ÖRR wieviele Touristen in Südostasien Pillen nehmen und das dann nicht überleben: Hitze - unkontrolliert Pillen die belasten - Alkohol - Geschlechtsverkehr -> das ist dann für den Körper zuviel und der Sarg wartet.
Halt das Problem wenn man(n) noch ums Verrecken will und (körperlich) nicht kann. Das führt zu seltsamen Effekten.
Ist halt alles etwas für die jungen Jahre, da ist dann ggf. sogar noch in gewissem Sinne ästhetisch, was mit zunehmenden Jahren eher schwierig wird dass es noch ästhetisch ist.
Es ging mir nicht um das nicht mehr können als Folge von organischen Ursachen oder als Nebenwirkung von Medikamenten, wo sich Männer dann zweifelhafte Medikamente einwerfen.
Deine Aussage war:
Zum Glück geht ja die Libido mit dem Alter zurück und irgendwann, mit etwas Glück, erlischt diese.
Jetzt mal angenommen, man kann noch - aber will nicht mehr (und Libido ist ja das Verlangen). Warum soll das dann "zum Glück" sein? Vor allem in einer Partnerschaft?
Und auch wenn die Potenz nachlässt: Sex besteht nicht nur aus Penetration mit dem Penis.
Ist halt alles etwas für die jungen Jahre, da ist dann ggf. sogar noch in gewissem Sinne ästhetisch, was mit zunehmenden Jahren eher schwierig wird dass es noch ästhetisch ist.
Was für ein Paar ästhetisch ist, ist deren Sache.
Wenn beispielsweise ein Paar ü80 noch Lust aufeinander hat, ist das doch prima und ihnen zu gönnen!
Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass Sex nix mehr für Leute über 40 oder 50 ist, oder was für Dich jetzt die Grenze ist, ab der es dann Deiner Meinung nach unästhetisch wird.
@alescha warum ein Glück?
Weil man das ganze "Elend" dann los ist. Jung ist es halt oft der Triebdruck (bei jedem sicher anders) der sich den Weg sucht, ist halt so.
Schön wenn solche irrationalen Dinge mit dem Zug der Lebenszeit unwichtiger werden, am besten hin zu ungewollt.
Kann man zusammen die Energie die da noch vorhanden ist in andere Dinge leiten.
Die Vorstellung von dem ganzen im weiter fortgeschrittenen Alter ist für mich unästhetisch.
Dürfte auch mit der eigenen Sozialisation zusammenhängen, wobei ich auch den Gegenpart der Glorifizierung hin dass Geschlechtsverkehr etwas Sakrales mitbekam und moch noch erinnere wie mich an "Kinder vom Bahnhof Zoo" am meisten "beeindruckte" wie wenig der Verkehr mit Prostituierten kostete. Dachte damals als Kind dass das sicher ganz ganz teuer ist. War es nicht. Weiss den Betrag aus dem Film nicht mehr, irgendwas mit zwei Heiermann oder so. Das fand ich sowas von komisch.
Kann man zusammen die Energie die da noch vorhanden ist in andere Dinge leiten.
Warum sollte man? Wenn es beiden gefällt, es ihre Beziehung stärkt und nicht nur eine bloße irrationale und lästige Angelegenheit ist wie es bei Dir der Fall zu sein scheint.
Weil man das ganze "Elend" dann los ist. Jung ist es halt oft der Triebdruck (bei jedem sicher anders) der sich den Weg sucht, ist halt so.
Schön wenn solche irrationalen Dinge mit dem Zug der Lebenszeit unwichtiger werden, am besten hin zu ungewollt.
Wenn Sex für Dich ein Elend ist - o.k.
Dann solltest Du aber von Dir reden und nicht so tun, als sei das allgemeingültig.
Die Vorstellung von dem ganzen im weiter fortgeschrittenen Alter ist für mich unästhetisch.
Mag sein. Aber wie gesagt: Was andere ästhetisch finden oder nicht geht Dich in der Hinsicht gar nichts an.
Dürfte auch mit der eigenen Sozialisation zusammenhängen
Klar spielt die Sozialisation eine Rolle.
Zum Glück bin ich so sozialisiert worden, dass Sex nichts negatives ist und sogar Spaß machen darf.
@alescha wenn andere mir sagen was sie ästhethisch finden dann würde ich auch sagen wenn ich es anders finde.
Oder es im echten Leben ggf. versuchen zu ignorieren.
Wobei mich im Privatleben/Berufsleben die Menschen mit diesen Dingen bitte tunlichst in Ruhe lassen sollen.Dann komme ich auch nicht in die Verlegenheit mich dazu zu äussern. Ich habe meine Sachen, die haben ihre und beides getrennt lassen.
Sollen andere mit solchen Dingen ansprechen. Will mir da nicht auch noch Freud/Leid/Elend anderer Menschen antun, als wenn man nicht selbst genug eigenes Sach' hätte.
Finde das sowas von distanzlos, besonders weil ich ja signalisiere dass mich das alles eher ganz ganz wenig interessiert im konkreten Fall.
Warum mit anderen über eigene, konkrete Beziehungen und deren Abläufe zu sprechen entzieht sich meinem Verständnis, da soll sich jeder selbst drum kümmern. Oder professionelles Personal kontaktieren.
Habe mich ja auch nicht konkret zum Fall der OP geäussert sondern eher allgemein über das was ich als Kind so mitbekam.
Ich finde das hat ein Kern Wahrheit. Sex - mit dem richtigen Partner sicher schön.
Aber das negative Drumherum was einen Plagt - wenn man es als Normalzustand hat über Jahrzehnte keinen Partner zu haben, oder zum Beispiel eine kaputte Ehe, oder andere Probleme, auf das kann man getrost Verzichten.
Wenn man merkt das man das Sexual-Leben seines Lebens 🙂 an die Wand gefahren hat und man immer Älter wird, dann werden sogar solche Dinge wie in der UBahn sitzen komplett nervig und belastend. Es ist ja nicht so das einem selbst mit Ende 40 eine 20 Jährige junge Dame, sagen wir wohlwollend "sommerlich gekleidet", keine Reize mehr auf einem ausübt. Man denkt dann, das man der einzige Arsch auf der Erde ist dem es so geht und das eigentlich alles hätte anders sein können. Man ist dann permanent in der Versuchung seitens des Glaubens auf illigitimen Wege Abhilfe zu verschaffen.
Dieser Zwiespalt auf Dauer ist eine einzige Katastrophe. Und nein SB hilft nicht wirklich.
@kappa ein Leben als Selbstbefriederich kann da sicher aber helfen. Ansonsten wird mann (sic!) darüber hinwegkommen müssen. Ich kann aus eigener Anschauung sagen dass das zunehmende Alter die Dinge einfacher gestaltet. Vielleicht kein Trost aber eine Hoffnung.
Ja, wenn man keinen Partner hat, ist das blöd. Unabhängig vom Alter und - meiner Meinung - vom Geschlecht.
Es ist ja nicht so das einem selbst mit Ende 40 eine 20 Jährige junge Dame, sagen wir wohlwollend "sommerlich gekleidet", keine Reize mehr auf einem ausübt.
Mit diesem Argument kommen durchaus auch verheiratete Männer ums Eck.
Das scheint so ein Männer-Dingens zu sein, das auch noch durch bestimmte Klischees befeuert wird, so von wegen Männer gucken halt gerne und fangen - verheiratet oder single - an zu sabbern, wenn sie eine "sommerlich gekleidete" 20Jährige - natürlich mit "ästhetischen" Maßen, sprich knackig mit weiblichen Rundungen dort wo sie hingehören - sehen.
Und bei Ehemännern heißt das dann: Appetit darf man sich holen, aber gegessen wird zuhause.
Ist das wirklich so?
Ich war auch länger Single als mir lieb war, ausgerechnet in dem Alter, wo einem der größte Sexualtrieb nachgesagt wird. Also Teenager bis 30. Dazu kam die tickende "biologische Uhr". Wird ja fast so getan, als ob ab 30 kaum noch schwanger werden kann.
Bin ich deswegen wuschig geworden, wenn ein attraktiver Kerl mir in der S-Bahn gegenüber saß?
Nö.
Und doch, es gibt auch Frauen mit einer Libido und ohne "ich will eigentlich nur kuscheln"-Attitüde.
Veröffentlicht von: @aleschaJa, wenn man keinen Partner hat, ist das blöd. Unabhängig vom Alter und - meiner Meinung - vom Geschlecht.
Jo, und es gibt genauso Frauen mit 'Schicksal' oder 'Pech'.
Sprich - junge Frauen oder Frauen in den 'besten Jahren' mit krankem Mann, verwitwet oder verlassen, bei denen im Bedarfsfall auch kein Mann zur Hand oder in Aussicht ist.
Da fallen mir ohne großes Nachdenken mehr als eine Handvoll ein.
Und während man dem Mann diese Bedürfnisse wenigstens noch zugesteht, haben Frauen da ja eher bedürfnislos zu sein.
Sind sie aber auch nicht immer.
Manchmal ist das schon recht ungerecht verteilt.
@der_alte Vermutlich ist ein jüngerer Körper tatsächlich 'ästhetischer' als ein alternder.
Aber im Idealfall kommt in einer längerfristigen Beziehung ja noch so einiges dazu, was hoffentlich mehr wert ist als 'Ästhetik'.
Wenn man einiges miteinander durch hat und auch die Wunden und Narben des anderen kennt, entsteht u.U. mehr Verbundenheit und Vertrautheit - das zählt möglicherweise mehr als 'Ästhetik'.
Und wenn man kuschlig sein will und Probleme mit der Ästhetik hat, hilft es, Licht und Ansprüche an dieselbe zu dimmen.
@chai bei menschlicher Ästhetik denke ich halt an einen David von Michelangelo. Oder die Venus von Boticelli. Schlanke, athletische Körper. Dann vergleiche ich mich damit, ohne nun deprimiert zu werden und verorte mich...
Licht, Ansprüche dimmen und gut bekleidet bleiben, das könnte dann ein "Package" sein.
@tatokala und 5 Meter groß. Also Frauen stehen ja manchmal auf große Männer, aber ob das so gut ankommt 😂
Aber Scherz beiseite. Der ist so gezimmert, weil man von unten an ihm hochschaut. Der Michelangelo wusste schon genau, was er da macht. Ein Genie.
@chai Jepp.
Z.B. hier: Ding Dong Song- Gunther (1080p HD)
ähm....kurze Warnung, der Text ist....fraglich
@channuschka-mod Hab schon extra aufs Originalvideo verzichtet...dachte, das reicht...Vom Textniveau gab es noch mehr solcher Schoten in meiner Jugendzeit.
Lg Tatokala
Ich sag ja nicht, dass das Textniveau in meiner Jugend immer besser war..... aber es gibt eben auch empfindliche Gemüter ....
@channuschka-mod Hab noch mal den Text angeschaut. Es steht noch weniger drin, als bei den vergleichbaren Beispielen, an die ich zuerst ("in meiner Jugendzeit") dachte.
Zum größten Teil besteht er aus
La la la
und ein paar mal die zeile
You touch my tralala
der Rest dann kaum noch erwähnenswert.
Im wesentlichen würden diese Zeilen bzw. die dazwischen, in den von elektronischen rythmen untermalten Leerräumen, mit der Fantasie des Rezipienten aufgefüllt. (Was aber in dessen Ermessen liegt.)
Das ist alles.
Lg Tatokala
Veröffentlicht von: @simba@chai jo. Ähnlich wie bei Schlager. Singen "Feuer, die ganze Nacht", und zuhause sagt Gertrud dann zu Günther: "Heute nicht, ich hab Kopfschmerzen!" 😂
Nach Dauerbeschallung mit solchem Liedgut hätt ich auch Kopfschmerzen ...
@chai muss an mein Maßbandsaufen anno 1988 denken, da war das Liedgut in keinster Weise auch nur zitierfähig. Naja wenn man(n) in Phase 5 ist: Verlust der Muttersprache und Grobmotorik.
Ein krasses Video zu Fasching (krass da entlarvend) von anno 1973:
Veröffentlicht von: @der_alte@chai muss an mein Maßbandsaufen anno 1988 denken, da war das Liedgut in keinster Weise auch nur zitierfähig.
Naja wenn man(n) in Phase 5 ist: Verlust der Muttersprache und Grobmotorik.
Nie erlebt, nur beobachtet.
Ein krasses Video zu Fasching (krass da entlarvend) von anno 1973:
Ich guck mir's lieber nicht an.
@chai ich habe es als Frischling beobachtet und dann selbst gemacht.
Mit um die 20 hat man halt auch die Chance das recht schnell körperlich wieder zu packen (danach). Wobei ich da immer mies drauf reagiert habe.Und momentan fast gar nichts trinke, auch um abzunehmen. Da ist Alkohol nicht dienlich dabei.
Und Mutter dann auch der Meinung war dass der der saufen auch arbeiten kann (und dann mit einem Katerrudel im Schreibmaschinenunterricht sitzt).
Mit krass meinte ich nicht dass es nun so derb ist, es ist politisch entlarvend. Und zeigt Humor der heute nicht mehr geht.
Halt ein Spiegel der Zeit damals.
Veröffentlicht von: @der_altMit krass meinte ich nicht dass es nun so derb ist, es ist politisch entlarvend. Und zeigt Humor der heute nicht mehr geht.
Halt ein Spiegel der Zeit damals.
Durchaus. (Hab's zur Hälfte geguckt und ging dann davon aus, dass ich genug gesehen hab)
für mich hat das auch nichts mehr mit Humor zu tun. Da stellt eine Frau eine
intime seelsorgerliche Frage, und du ziehst es ins Lächerliche.
Humor, Lachen ist gut, tut gut, darf aber nicht zum Schaden für diese Frau hier sein.
Da braucht es Liebe und Wertschätzung, versuchen zu verstehen...
liebe Grüße,
@chai wobei Schlong m.E. eher in den USA verwendet wird, als bspw. long Schlong, vllt. eine Anspielung auf den Darsteller Long Dong Silver. Im deutschen wird er ja auch Johannes bezeichnet ("wie die Nase des Mannes so sein Johannes").
@tatokala er sollte m.W. eigentlich in hoher Höhe stehen, da hätte man ihn sonst schwer(er) erkennen können, seine besonders grpße recht eHand soll m.W. auf seinen biblischen Beinamen manu fortis ("starke Hand) anspielen. Michelangelo wird sich da schon bei den Dingen was gedacht haben, gehe mal nicht davon aus dass er einfach so drauf los hämmerte ("Hör mal, wer da hämmert").
Nochwas zum Alten Testament:
Da wird ja ziemlich genau geregelt, wann Sex stattfinden 'darf' und wann er zu unterlassen ist.
Am Ende ist es so, dass die Frau dem Mann bei weitem nicht ständig zur Verfügung steht, sondern dass es eine ganze Reihe 'unreiner' Tage gibt. (Vor und nach der Regel, direkt nach einer Geburt etc. ...) Zufälligerweise fallen die 'genehmigten' Tage ziemlich genau auf die Tage, an denen die Frau aller Wahrscheinlichkeit nach fruchtbar ist. Was wiederum dem Ziel des Arterhalts und der Vermehrung des Volkes dient.
Demnach wäre die heute von manchen Paaren genutzte Methode der Natürlichen Familienplanung auch unbiblisch.
Demnach wäre die heute von manchen Paaren genutzte Methode der Natürlichen Familienplanung auch unbiblisch.
Nein.
Denn vor der Periode ist die Frau ja nicht unrein. Heißt: Wenn ein Paar auf Sex verzichtet, bis der Eisprung stattgefunden hat (und bei der Natürlichen Familienplanung wird der ja per Temperaturmessung und körperlichen Zeichen wie Beschaffenheit des Cervixschleims und oder anderen festgestellt) und dann Sex hat, machen sie ja nichts falsch. Gegen welches Gebot soll das verstoßen?
(Überraschenderweise schweigt sich die Bibel beim Thema Verhütung übrigens aus. Obwohl es damals durchaus schon Methoden gab, mit denen man ungewollte Schwangerschaften zu verhindern versuchte. Manche davon waren zwar ziemlich unappetitlich, könnten aber tatsächlich eine gewisse Wirksamkeit besessen haben.)
@lex20 ohne nun was zu dem Korintherbrief zu schreiben: Diese Sichtweise war (zumindest früher) m.E. nicht ungewöhnlich. Wenn ich mich so an die Kindheit erinnere (1968 geboren) dann gab es da schon die, säkulare, Ansicht dass die Frau sich dem Mann halt hinzugeben hat, weil er halt nunmal diese unschönen Bedürfnisse habe und die Frau dies nunmal erleiden müsse, wobei selbstverständlich ds Licht gelöscht wurde beim Geschlechtsakt. Kann nun leider diejenigen nicht mehr fragen, sind alle lange verstorben, so habe ich das noch Erinnerung, das als Kind so mitbekommen zu haben. Die Frau als die die Treibafuhr des Mannes erleidende Person, die dazu (ob nun von Natur oder religiösem Glauben heraus) verpflichtet/"-dammt" sei.
@der_alte ich glaube die "eheliche Pflicht" gibt es im Gesetz nun nicht mehr, im Gegenteil es gibt inzwischen die Vergewaltigung in der Ehe. So weit sind wir im aktuellen Fall nicht, aber als ok kann ich als Mann das auch nicht bezeichnen. Für mich ist das eine falsche Auslegung oder gar ein Missbrauch der Bibel. Ich dachte das gibt es heute nicht mehr.
@jigal Ich kenne diese Sprüche mit den 'ehelichen Pflichten' auch noch.
Und solange das nicht bitterernst gemeint ist, ist das auch kein Problem für mich.
Wobei ich es eben auch schon mitbekommen hab, wie ein Mann seine Frau darauf aufmerksam gemacht hat, dass diese 'Pflicht' mal wieder fällig wäre.
Da hätte ich dann auch nicht Ehefrau sein wollen.
@jigal bei den Personen von denen ich das mitbekam ging es nicht um Bibel/Glaube, der war denen nicht so wichtig.
Es war da mehr eine moralische Pflicht dass die Frau die solche Dinge per se ablehnt/nicht braucht/brauche sich halt zu opfern hat um dem Mann die Triebabfuhr zu gestatten. Dazu brauchte es keine Gesetze.
Der Mann "entleerte" sich also de facto in die Frau, weil er als Mann das Bedürfnis habe, so wie man andere körperliche Bedürfnisse habe. Wie eine Art Stuhlgang.
Der Frau war es zuwider.
Aber, wie geschrieben, so wurde als natülich gesehen dass der Mann seine unschöne Libidio nunmal ausleben musste und die Frau sich dessen opferte.
Dazu brauchte es keinen Glauben/Bibel, das war gesellschaftlich gegeben. Sicher nicht überall, das war "auf dem Land", da tickten die Uhren anders.
@der_alte Es gab wohl auch früher schon Paare, die beide Gefallen an dieser Sache hatten.
Vielleicht nicht immer und zu jeder Zeit, aber so grundsätzlich schon.
Und dann gab's halt auch die Paare, wo das anders war. Da 'durfte' der Mann und 'musste' die Frau - und der Mann meinte, dass alle vier Wochen selten war und der Frau hätte ein Mal im Jahr als Maximum gereicht ...
Dass das halt einfach nicht gepasst hat und beide damit unglücklich waren, machte die Sache dann schon ein bissel tragisch.
Wenn ich mich so an die Kindheit erinnere (1968 geboren) dann gab es da schon die, säkulare, Ansicht dass die Frau sich dem Mann halt hinzugeben hat, weil er halt nunmal diese unschönen Bedürfnisse habe und die Frau dies nunmal erleiden müsse, wobei selbstverständlich ds Licht gelöscht wurde beim Geschlechtsakt. Kann nun leider diejenigen nicht mehr fragen, sind alle lange verstorben, so habe ich das noch Erinnerung, das als Kind so mitbekommen zu haben. Die Frau als die die Treibafuhr des Mannes erleidende Person, die dazu (ob nun von Natur oder religiösem Glauben heraus) verpflichtet/"-dammt" sei.
Diese Ansicht war in früheren Generationen wohl tatsächlich verbreitet. Ich kannte einen Mann (inzwischen verstorben), dem das von seiner Mutter auch genau so beigebracht wurde: Dass Männer halt solche Bedürfnisse haben, und die Frau sich ihm dann aus Pflichtbewusstsein "opfert".
Viele Jahre hat den Mann dieser Gedanke gequält, und er hat sich geschämt für seine Bedürfnisse, weil er ja dachte, dass Frauen Sexualität eklig finden würden. Als ihm dann eines Tages eine Freundin von ihren eigenen sexuellen Bedürfnissen erzählte und dass diese gar nicht so verschieden waren brach für ihn schier eine Welt zusammen. Ständig hatte er sich da Vorwürfe gemacht, und dann war in Wahrheit alles ganz anders!
Nun kenne ich ja die Situation der TE nicht, aber möglicherweise liegt hier ja eine ähnliche Situation vor. Wenn ein Mann davon ausgeht, dass eine Frau ohnehin Sexualität nicht geniesst, diese aber laut Bibel stattzufinden hat - dann spielt es auch keine große Rolle, wann das nun passiert, denn die Frau will ja eh nie so recht.
Passt nicht ganz zu dem, was eingangs beschrieben wird... aber womöglich liegt da eine Ursache, um mal ins Blaue zu spekulieren.
@lucan-7 Sie hat ja geschrieben, dass sie ansonsten ein gutes Sexualleben haben. Da wird er wohl gemerkt haben, dass es ihr auch gefällt.
Da ist, denke ich, kein Vergleich zu deinem Beispiel.
Aber was anderes: warum eröffnen immer Leute solche Themen, erzählen aus dem Nähkästchen und von EINER EINZIGEN Situation, und sind dann verschwunden? (Oder habe ich was übersehen?)
Sie hat ja geschrieben, dass sie ansonsten ein gutes Sexualleben haben. Da wird er wohl gemerkt haben, dass es ihr auch gefällt.
Da ist, denke ich, kein Vergleich zu deinem Beispiel.
Nein, aber die Vorstellung, eine Frau sollte "immer verfügbar" sein könnte aus solchen Situationen entstanden sein, in denen die Frau ohnehin selbst keine Lust empfindet... und das wurde dann halt so weitergegeben.
Es ist erstaunlich, was sich so an Verhaltensweisen durch etliche Generationen zieht.
Aber was anderes: warum eröffnen immer Leute solche Themen, erzählen aus dem Nähkästchen und von EINER EINZIGEN Situation, und sind dann verschwunden? (Oder habe ich was übersehen?)
Das werden wir aus naheliegenden Gründen wohl nie erfahren...
Aber was anderes: warum eröffnen immer Leute solche Themen, erzählen aus dem Nähkästchen und von EINER EINZIGEN Situation, und sind dann verschwunden? (Oder habe ich was übersehen?)
Gute Frage, ist mir auch schon aufgefallen.
Veröffentlicht von: @simbaAber was anderes: warum eröffnen immer Leute solche Themen, erzählen aus dem Nähkästchen und von EINER EINZIGEN Situation, und sind dann verschwunden? (Oder habe ich was übersehen?)
Ich hab da so eine Idee 🤔 😉
Hallo lex20,
ich finde es prima, dass Du dieses wichtige Thema zur Sprache bringst. In der Denkungsart Deines Mannes habe ich mich selbst teilweise wiedergefunden während meiner ersten Ehe. Nicht so sehr der Gedanke, dass die Frau dem Mann ´dienen` solle und schon gar nicht mit biblischer Berufung. Aber der Stellenwert von Sex war doch im Denken ähnlich. Sex war der ultimative Liebesbeweis und gehörte zu Zusammenleben dazu wie ein gutes Frühstück. Heute, klug geworden durch eine zweite Ehe sehe ich vieles anders und kann Deine Haltung nur unterstützen. Vor allem finde ich richtig, dass Thema aus biblischer Sicht zu verstehen zu suchen. Muss aber vorweg klar feststellen, dass schon vor aller biblischen Begründung, rein ´bürgerlich` betrachtet, das Verhalten deines Mannes nicht gut zu heißen ist. Die Verwendung einer biblischen Begründung für sein Verhalten halte ich für ziemlich missbräuchlich, gleichwohl mir ähnliche Haltung bezüglich des Mannes als ´Herr im Haus` und in der Gemeinde schon sehr oft begegnet sind. Es wäre zu prüfen ob hier nicht gilt: Röm.16,18 Solche Menschen dienen nicht Christus, unserem Herrn, sondern ihrem Bauch. Mit gleisnerischen und schön klingenden Reden verführen sie die Herzen der Arglosen. Damit will ich sagen, dass sich dahinter ein tieferes Problem verbirgt als nur ´Macho-Gehabe` des Mannes. Es geht grundsätzlich um das in religiösen Kreisen immer noch weit verbreitete falsche Verständnis von Frau und Mann – als biologische Kategorie - im Kontext der Offenbarung. Siehe kath. Kirche
Mein Mann sagt, es sei die Aufgabe einer Ehefrau, dem Mann zu dienen, auch wenn sie selbst gerade nicht möchte, und begründet das vor allem mit dem bekannten Vers aus 1. Korinther 7. Ja Sex gehört zu der Ehe dazu und wir Frauen sollen den Männern dienen, aber ist damit auch Sex gemeint?
Ich sehe darin zwei Quellen von Missverständnissen.
Das erste beruht auf der Vorstellung von ´dienen`. Wenn man diese Begriff im biblischen Kontext im Sinne einer asymmetrischen Beziehung verstehen will (Diener (Butler) – Herr (Graf Rotz), dann allenfalls in Sinne von Mt.4,10: „… "Hinweg, Satan! Es steht geschrieben: >Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“
Da Gott / Jesus der Herr keiner Diener bedürfen und Jesus der Herr explizit gesagt hat, dass er nicht gekommen ist, um sich bedienen zu lassen, ist klar, dass mit >dienen< keine trivialen Serviceleistungen gemeint sein kann. M.a.W. keine Ehemann hat ein Recht oder einen biblisch begründeten Anspruch, dass ihm die Frau ein Bier holt, die Pantoffel nachträgt oder ihm die Wäsche macht. Die Bibel ist kein Eheratgeber der für die Ungleichheit zwischen den Ehepartnern plädiert.
Wenn es daher heißt, seit einander untertan (Eph.5, 21) „… in der Furcht Christi“, so damit gemeint, dass Mann und Frau, wenn sie ein Ehe geschlossen haben, die auch im Himmel geschlossen wurde (was in keiner Weise von einem priesterlichen Segen abhängt!), eine Gemeinde bilden. Das geht aus den weiteren Versen eindeutig hervor und ist im Übrigen auch die transzendentale Bedeutung von Gen.2, 24, bzw. Eph.31,21 "Darum wird der Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die beiden werden zu einem Fleisch." (daher auch das Bild von den „Gliedern eines Leibes“ als Bild für die Kirche).
Das zweite Missverständnis halte ich für gravierender. Nämlich dass Mann und Frau allein als biologische Kategorie verstanden werden. Das diese Bedeutung an einigen Stellen auch gemeint ist, ist nicht zu bestreiten. In der eigentlichen und hauptsächlichen Bedeutung handelt es sich aber um zwei Grundprinzipien (männlich – weiblich) der Schöpfung, die aus der Liebe wie Gott sie versteht zu verstehen ist: nämlich das Wollen des Guten und Wahren. Insofern ist das Leben der Menschen durch ein männliches und ein weibliches Prinzip charakterisiert, die beiden in jedem Geschlecht vorhanden sind, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. ´Ein Fleisch werden` (eine Ehe eingehen und zwar nicht im soziologischen Sinne, sondern im transzendenten, was heißt, man benötigt nicht zwingend einen Trauschein, um vor Gott eine Ehe einzugehen) heißt dann, dass jeder für sich und beide zusammen nach Vervollkommnung im Sinne der Gottesebenbildlichkeit streben (! Gott hat kein Geschlecht, obwohl Vater genannt; im Himmel gibt es keine Ehe, weil die durch das Geschlecht angezeigte Differenz oder Unvollkommenheit aufgehoben sind (Mt.22,30).
In diesem Sinn ist auch Gen. 3,16c zu verstehen: Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein.
Damit ist gemeint, Mann und Frau, also jeder der glaubt, soll seine physiologischen / biologischen Bedürfnisse / Triebe der Liebe zu Gott und einer entsprechenden Lebensführung unterordnen. Der Sinn der Ehe ist es, dies in gegenseitiger Unterstützung, das ist die eheliche Liebe, hinzubekommen. Das schließt notwendig Gleichberechtigung und Freiheit innerhalb der Beziehung ein. In einem Unterordnungsverhältnis kann keine Liebe gedeihen.
Was inhaltlich das weibliche und männliche Prinzip ausmacht, ist eine eigene Diskussion. Auf jeden Fall lässt sich dieser nur bedingt aus psychologischen Stereotypen ableiten. Wichtiger an dieser Stelle ist festzuhalten, dass im biblischen Sinn ist der Mann zugleich auch als Frau (d.h. mit seiner weiblichen Seite) angesprochen ist wie umgekehrt.
Als Beleg will ich 1.Tim.2, 8 ff) anführen
8 Ich will, daß die Männer frei von Zorn und liebloser Gesinnung überall reine Hände zum Gebet erheben.
9 Desgleichen sollen die Frauen in ehrbarer Kleidung beten mit Anstand und Sittsamkeit. Sie sollen sich nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder kostbaren Kleidern schmücken,
10 sondern, wie es sich für Frauen ziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, mit guten Werken
Alle in hier angesprochenen Eigenschaften des Mannes finden sich auch bei Frauen wie umgekehrt. Bei Frauen äußert Eitelkeit sich traditionell wie in Vers 9 beschrieben, bei Männern weniger durch Kleidung als durch andere Formen des Imponiergehabes – womit wir schon fast am Ausgangspunkt angelangt wären.
Hier gibt es schon so viele gute Beiträge, die die biblische Haltung vor allem bei Paulus erklären, dass ich darauf nicht weiter eingehen will. Freiwillig dem Partner Gutes zu tun, stärkt die Zuneigung der Eheleute zueinander. Sobald aber einer Druck ausübt, entwickelt sich Widerwillen. Dein Gefühl sagt dir ganz richtig, dass die Auslegung deines Mannes nicht in Ordnung ist. Vermutlich hast du ganz richtig gespürt, dass dir die Lust auf Sex vergeht, wenn er als deine Pflicht eingefordert wird ohne auf deine Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.
Vielleicht kann dein Mann deinen Standpunkt besser verstehen, wenn du ihn auf diese Folgen aufmerksam machst. Will er eine Frau, die Widerwillen gegen gemeinsamen Sex entwickelt?
Möglicherweise versteht er besser, was das mit dir macht, wenn er sich vorstellt, die Rollen seien vertauscht und du verlangtest ständig Sex von ihm, auch wenn ihm gar nicht danach ist. Schließlich soll ja auch der Mann seiner Frau dienen. Wie würde sich das wohl auf seine Potenz auswirken?
Veröffentlicht von: @mariaMöglicherweise versteht er besser, was das mit dir macht, wenn er sich vorstellt, die Rollen seien vertauscht und du verlangtest ständig Sex von ihm, auch wenn ihm gar nicht danach ist.
Möglicherweise findet der Mann diese Idee auch richtig super? Ist ja angeblich auch so eine Männerfantasie.
(Ich hörte vor Jahren mal von einem Mann, dem es tatsächlich so erging. Und das war wohl ziemlich auslaugend für ihn.)
@chai Vielleicht fände er es zuerst super und die Realität dann doch ziemlich ernüchternd 🤣
Ich fände es halt wichtig, dass er seine Frau versteht und sich in sie hineinversetzen kann. Wenn er mit dem "müssen" anfängt, vergeht ihr die Lust und die Freude am Sex geht ihr verloren.